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Das Geheime Fenster

Originaltitel: Secret Window

Herstellungsland:USA (2004)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror, Thriller
Alternativtitel:Fenetre secrete
Fenêtre secrète
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,73 (22 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Mort Rainey durchlebt gerade eine schwere Zeit. Nachdem er seine Frau Amy in flagranti mit einem Anderen erwischt hatte, ließ er sich scheiden und zog hinaus aufs Land in ein einsames Haus. Eines Tages taucht vor seiner Tür ein mysteriöser Mann auf, der sich als John Shooter vorstellt und Mort beschuldigt, eine seiner Geschichten gestohlen zu haben. Obwohl sich Mort sicher ist, dieses Missverständnis schnell aufklären zu können, indem er Shooter einfach die Originalversion seines Scripts zeigt, die bereits zwei Jahre vor der von Shooter erschienen ist, misslingt dieser Versuch: Denn der psychotische Fremde hat ihm ein Zeitlimit gesetzt und das Original ist nicht mehr auffindbar. Außerdem geschehen plötzlich eine Reihe merkwürdiger Dinge, die Mort daran hindern, noch rechtzeitig an das Gesuchte heranzukommen. Nun versucht er herauszufinden, wer Shooter tatsächlich ist und ob er für all die eigenartigen Geschehnisse verantwortlich ist. (Sony Pictures)

eine kritik von ghostfacelooker:

Was passiert wenn man den Meister des Horrors mit einem der herausragendsten Schauspieler seiner Generation mischt, diesem  dann noch eine tolle Cast zur Seite stellt? Tja dann hat man ein tolles Filmpanorama.

Johnny Depp, spielt den ausgebrannten Autor ( eine der Lieblingsbeschäftigung von Kings Protagonisten; ausgebrannte, ehemals dem Alkohol frönende Autoren mit Schreibblockaden- was ja auch autobiographischen Hintergrund hat, da King selbst jenem zeitweise verfallen war) Mort Rainey.

Nicht nur seine Schreibblockade allein ist Grund dafür das Mort sich in sein Blockhaus am See zurückzieht, sondern auch die Tatsache, vor kurzem "gehörnt" worden zu sein, fördert seine einsiedlerische Stimmung. Doch anstatt gemütlich Trübsal blassen zu können, kreuzt ein ominöser Farmer namens John Shooter seinen Weg und beschuldigt ihn des Plagiats. Doch es wird klar, dass dem Anschein nach mehr dahinter steckt als nur Rufmord...

Kein geringeren als John Turturro (" Die Wutprobe"), Maria Bello("Payback") und Timothy Hutton ( der schon die Hauptrolle in Stephen Kings "Stark" inne hatte ), stehen als Depp´s Nebenbuhler, Ehefrau und undurchsichtiger Fremder, in diesem kniffligen Thriller an seiner Seite und geben dem Horror Gesicht.

Während Turturro konstant zwielichtig und unheimlich wirkt ist es alles in allem doch Johnny Depp, der hier ein herausragendes Kammerspiel emotionaler Vielschichtigkeit zeigt und den schmalen Grad zwischen Gelassenheit und Wut für den Zuschauer durch die wendungsreiche Handlung richtig zu dosieren weiß. Aber gerade diese Mischung beider Figuren ist für diesen Film so essentiell.

Sie tragen den Film und bauen emotionale Zuneigung und Aversion gleichermassen beim Zuschauer auf, bis beide Energien schlussendlich in einem überraschenden jedoch unausweichlichem Ende kollidieren.

Ein King wie man ihn sich filmisch wünscht und in dem mal anders als bei anderen Adaptionen hier kaum Veränderungen zur literarischen Vorlage vorgenommen wurden.

10/10
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Kommentare

09.11.2015 17:30 Uhr - NICOTERO
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Diesen Film schiebe ich schon lange vor mir her. Dein Review hat dies nun schlagartig geändert: Habe ihn gerade gesichtet. 6/10....zumindest für meine Wenigkeit. Aber ohne Diskussion eine weitere, gute - vielleicht etwas knappe- Kritik.

09.11.2015 17:36 Uhr - cecil b
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Sehr schön formuliert! :)

Aber ein bisserl knapp. Die Darsteller und die Figuren stehen bei dir im Vordergrund, aber die Inszenierung, die Effekte am Ende, und die Hintergründe (Im welchem Buch wurde diese Story veröffentlicht, wer hat den Film gedreht?) hätten auch noch etwas mehr Beachtung bekommen können. Zudem kann ich laut Erinnerung nicht sagen, dass die Verfilmung nah an der Story bleibt. Das Finale der Verfilmung ist etwas gewöhnungsbedürftig, und das Blut floss bei King deutlich mehr.



10.11.2015 15:55 Uhr - JasonXtreme
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Ich kenne hier ausnahmsweise mal nicht Stephens Vorlage - aber der Film war für mich zu leicht zu durchschauen. Da half auch die gute Besetzung mehr was, ne 5/10 gebe ich für diesen Onetimer :D

10.11.2015 22:11 Uhr - Ghostfacelooker
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10.11.2015 15:55 Uhr schrieb JasonXtremeIch kenne hier ausnahmsweise mal nicht Stephens Vorlage - aber der Film war für mich zu leicht zu durchschauen. Da half auch die gute Besetzung mehr was, ne 5/10 gebe ich für diesen Onetimer :D


Gratuliere. Dann warst du auch einer der Leute die bei "The Sixt Sense" den Durchblick hatten, richtig? ^^

11.11.2015 08:55 Uhr - JasonXtreme
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Nein da hatte ich den damals nicht ;) aber die Erfahrung einiger derartig gelagerten Filme führte dazu, dass ich es hier recht schnell raus hatte ;)

03.09.2017 17:15 Uhr - jrtripper
10.11.2015 15:55 Uhr schrieb JasonXtreme
Ich kenne hier ausnahmsweise mal nicht Stephens Vorlage - aber der Film war für mich zu leicht zu durchschauen. Da half auch die gute Besetzung mehr was, ne 5/10 gebe ich für diesen Onetimer :D


sehe ich genau so.
wer "the dark half" gelesen hat, wusste wie diese geschichte endet, da sich beide geschichten sehr ähneln.

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