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deNiro
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XP 326
Eintrag: 29.12.2015

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Star Wars: Das Erwachen der Macht

(Star Wars: The Force Awakens)
Herstellungsland:USA (2015)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Action, Fantasy,
Science-Fiction
Alternativtitel:Star Wars: Episode VII - Das Erwachen der Macht
Star Wars: Episode VII - The Force Awakens

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,42 (69 Stimmen) Details
inhalt:
30 Jahre nach dem Tod Darth Vaders ist sein Sohn Luke Skywalker verschwunden. Der Widerstand, unter der Führung von Leia Organa versucht verzweifelt den letzten Jedi-Ritter zu finden. Doch nicht nur die ehemaligen Rebellen versuchen Luke zu finden, sondern auch der mysteriöse Kylo Ren und die erste Ordnung sind hinter ihm her. Währendessen trifft die Schrotthändlerin Rey auf Jakuu den Astromechdroiden BB-8. Das Abenteuer beginnt...
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von deniro:

                                                               Es war einmal vor langer Zeit...

                                                       So, oder so ähnlich, beginnen Geschichten,

                                   große Geschichten, Geschichten über Helden und ihre großen Taten.

            Auch wenn die Geschichte in den vergangenen Jahren einige Federn lassen musste, die Faszination

"Star-Wars" lebt, und findet mit "Das Erwachen der Macht" einen neuen, hoffentlich auch lohnenswerten, Beitrag.

 

          ACHTUNG! NACHFOLGENDE KRITISCHE LOBHUDELEI ENTHÄLT WICHTIGE STORYINFORMATIONEN!!!

Das Imperium ist geschlagen, doch es dauert nicht lange, und das Böse sucht sich in Form der "Ersten Ordnung" neue Wege und Möglichkeiten die Galaxie erneut zu tyrannisieren. Doch wo Böse, da auch Gut! Und so formiert sich ein weiteres Mal der Widerstand unter der Führung der inzwischen zur Generalin aufgestiegenen Prinzessin Leia Organa (Carrie Fisher). Ein gewisser Luke Skywalker (Mark Hamill) ist verschwunden, und könnte der Schlüssel für die Zerstörung der "Ersten Ordnung" sein. Ihr zur Seite stehen dabei nicht nur alte Bekannte (Han Solo, Chewbacca, C-3PO u.a.), sondern auch neue, eher unbekannte Gesichter, wie die junge und selbstbewusste Rey (Daisy Ridley) oder der Ex- Sturmtruppler Finn (John Boyega).

Nach nun 2- maliger Sichtung des neuesten Star- Wars Teils, und nach Verflüchtigung der ersten ungebremsten Euphorie, kann ich nun auch versuchen erste kritische und nüchterne Worte zu finden. Ja, das "Erwachen der Macht" ist ein lohnender und kurzweiliger Trip ins schönste Science- Fiction Universum, und sicher der interessanteste und gelungenste Beitrag seit Aufführung der Urtrilogie. Und doch trüben auch einige negative Aspekte meinen eh schon stark vernebelten Blick auf das Werk.

Doch widmen wir uns doch ersteinmal den positiven und zweifelsohne auch imposanten Eindrücken zum Film. Zum einen sieht "Das Erwachen der Macht" einfach fantastisch aus. Neben einigen handgemachten Effekten, stechen vor allem die oft gescholtenen digitalen Effekte hervor. Selten konnte man diese in einer solch beeindruckenden Qualität bestaunen. Raumschiffe, Explosionen, und wilde Hetzjagten mit realistisch fliegenden Raumschiffen, wirken einfach grandios und ließen zumindest bei mir, keinen Zweifel an deren Echtheit aufkommen. Immer scheint die Kamera mittendrin zu sein um das Treiben gebührend einzufangen. Auch die vielen, hauptsächlich auf den Anfang des Filmes, verteilten Wracks von "Sternzerstörern" und anderen vom Untergang des Imperiums zeugenden "Denkmälern", erzeugen diese ehrfürchtige Stimmung erahnender dramatischer Ereignisse längst vergangener Tage. Toll! Ebenfalls beeindruckend ist der finale Kampf zwischen Kylo Ren/Ben Solo und der lernenden Rey. Beeindruckende, bedeutungsschwangere und düstere Bilder, die hoffentlich in den nächsten Teilen beibehalten, bzw. ausgebaut werden. Technisch und atmosphärisch gesehen, macht der Film also einen erstklassigen Eindruck.

Zum anderen überzeugten alle Mimen erwartungsgemäß, und liefern, dem "Event" entsprechend, eine ambitionierte und engagierte Leistung ab. Speziell die junge Daisy Ridley (Rey) spielt die burschikose und toughe Heldin voller Freude und innerer Motivation. Und das obwohl sie erst eher kleinere TV- Serien in ihrer Vita zu verzeichnen hat. Etwas ernüchtert war ich da schon eher von der Leinwandpräsenz eines Oscar Isaac (Der Mann, der niemals lebte, Inside Llewyn Davis etc.). Nachdem man ihm bei seinem diabolischen Spiel im genialen "Ex Machina", bewundern durfte, wirkt seine aktuelle Rolle (Poe Dameron) eher blass, zu austauschbar und etwas zu konturlos. Etwas mehr Ecken und Kanten hätten der Rolle sicher gut zu Gesicht gestanden, ein Fakt der auch für seinen Kollegen John Boyega (Finn) durchaus zutrifft. Apropos ​"Ecken und Kanten", auch unser Lieblings- Weltraumschurke und corellianische Schmuggler, Han Solo (Harrison Ford), ist wieder mit von der Partie. Ähnlich wie die Rückkehr zu seiner Rolle des peitschenschwingenden Archäologen, gelingt es Ford den alten Zauber am Leben zu halten, auch wenn aufgrund des Disney'schen ​Zeigefingers, die Sprüche aus der Machokiste nicht mehr ganz so flott und pointiert über die Lippen kommen, seine Leinwandpräsenz ist unbestritten und macht auch nach all den Jahren immer noch einen Heidenspaß. Gleiches gilt natürlich auch auf für seinen pelzigen Wookieepartner (Peter Mayhew) und die leicht gealterte Generalin Leia Organa (Carrie Fisher). Und natürlich soll auch die dunkle Seite ihren Platz bekommen. Der mir zuvor unbekannte Schauspieler Adam Driver (Inside Llewyn Davis, Lincoln) kann mit dem mephistophelischen und hinterhältigen Anlegen seiner Rolle, durchaus überzeugen. Ob er einem "Darth Vader" das Wasser, oder in diesem Fall das Lichtschwert, reichen kann, wird man wohl final erst im Zuge der nächsten Beiträge erfahren.

Und wie bereits angedeutet, wo viel Licht da auch Schatten! Wer sich kurz mit der Story auseinandersetzt , könnte schnell feststellen das hier nur bereits alt bewährtes in ein neues Gewand gepresst wurde, und künstlerisches Risiko und frische neue Ideen, einer leicht abgenutzten Rahmenhandlung gewichen sind. Fast schon frech, zitiert und kopiert Abrams die Eckpfeiler der erfolgreichen Urtrilogie. Reminszenz, oder Verbeugung vor den großen Originalen, oder doch die Angst vorm erneuten Scheitern und dem Nichterfüllen der übergroßen Erwartungen?

Angefangen beim Auftritt des großen Max von Sydow (Lor San Tekka), der dem Denkmal setzenden Auftritt eines Alec Guinness (Obi-Wan Kenobi) durchaus gleicht, bis hin zum Yoda- Ersatz Maz Kanata (Lupita Nyong’o), Abrams geht auf Nummer sicher und blässt nun zum 3. Mal auf die Zerstörung eines Todesstern ähnlichen "Kleinplaneten". Natürlich macht das Gesehene eine Menge Spaß, etwas mehr Mut und kreativer "Irsinn" hätte dem Werk sicher einen eigenen sinnvollen Charakter, und einen eigenständigen Stempel gegeben.

Auch sind mir einige Szenen durchaus bitter aufgestoßen. Da stirbt einer der größten Helden der Filmgeschichte, und die Trauer der Hinterbliebenen wird in 1-2 Szenen abgefrühstückt. Sorry, das ist mir zu un­prä­ten­ti­ös und zu banal! Speziell die Szene in der Chewbacca um seinen langjährigen Partner und Freund "trauert", gleicht einer Ohrfeige. Sofort zog sich eine imaginäre Szene durch die Windungen meines Hirns in der Chewie im nun verlassenen Falken sitz und den verwaisten Platz seines Freundes mit feuchten Augen betrauert - das ganze in dunkle Schatten getaucht. Verdammt, warum kann niemand mehr emotionale Momente und Szenen einfangen? Hier stirbt doch nicht irgend ein x-beliebiger Sturmtruppler! 

Nahm die Begegnung zwischen Luke Skywalker und seinem Mentor Yoda auf Dagobah noch einen großen Teil in "Das Imperium schlägt zurück" ein, gerät das neuerliche Kennenlernen zwischen Rey und Luke zu einer profanen Übergabe. Keine Spur von Spannung, keine Spur von Witz. Schade, denn hier verschenkt der Film unnötig sein nicht zu entschuldigendes Potential. Hier nimmt man sich zu wenig Zeit um diese ganz spezielle Star- Wars Magie zu entwickeln, ein Fakt an dem in meinen Augen auch schon die direkten Vorgänger krankten. Übertragbar das Ganze auch auf den lang erwarteten Auftritt des Schmugglers und seines Kopiloten. Tür geht auf, beide stehen im Raum! Was soll das? Kein zappeln lassen, kein Aufbau eines Spannungsbogens. Einzig der "Han Solo- Spruch" kann noch einiges retten. Mechanisch- technisch optimierte Szenen, ersetzen keine emotionalen, eben auch gern mal positiv polarisierenden, Szenen.

All diese Defizite sollen natürlich nicht darüber hinwegtäuschen das wir es hier mit einem absolut unterhaltsamen und spaßigen Beitrag zum Star- Wars Universum zu tun haben. Tolle Effekte, überdurchschnittliche Schauspielerleistungen, ein sinnvoll erweiternter und routinierter Score eines John Williams, stehen teils mut- , ideen- , und lustlosen Passagen gegenüber. Schade, das hätte durchaus auch ein besserer Film werden können. Als Auftakt zu einer neuen Trilogie, aber absolut brauchbar und sicher besser als die Star- Wars Beiträge des letzten Jahrzehnts!

8/10
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Kommentare

29.12.2015 16:42 Uhr - NoCutsPlease
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Sehr interessantes und aufschlussreiches Review mit Max-Cady-Signatur. ;-)

29.12.2015 16:51 Uhr - cecil b
2x
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Ein wunderbar differenziertes und gewitzt verfasstes Review! HUT AB!

Ein deNiro hats einfach drauf, und das ändert sich nicht! :)

Krieg der Sterne entfacht das Feuer wieder bei vielen großartigen Autoren, die ihre Pausen haben und hatten, oder die uns neuerdings mit ihren Werken bescheren. Eigentlich fahre ich ja selten bei so einem Hype mit, aber diesmal wurde ich angesteckt. Hätte ich nie gedacht!

29.12.2015 18:12 Uhr - deNiro
1x
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Vielen Dank Jungs! Grad nochmal ein paar Fehler ausgebügelt. Unglaublich was für einen Mist man manchmal zusammenschreibt;)

@Cecil
Deine Internet- Abstinenz hat aber nicht wirklich lang angehalten;)

29.12.2015 21:03 Uhr - cecil b
1x
DB-Co-Admin
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Erfahrungspunkte von cecil b 5.554
Die Abstinenz verteilt sich manchmal auf ein, zwei Tage, aber dann schau ich nur kuuurz mal rein. ;)

30.12.2015 08:43 Uhr - Tom Cody
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Jau - sehr gute Kritik. Selbst Kritikpunkte von dir, wo ich selber vielleicht nicht ganz so harsch urteilen würde (bzw. auch geurteilt habe;-)) so untermauerst du deine Punkte mit stichhaltigen und nachvollziehbaren Argumenten.

30.12.2015 10:37 Uhr - deNiro
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Erfahrungspunkte von deNiro 326
Danke dir Tom!

Ja, die angesprochenen Punkte sind mir beim zweiten mal dann doch negativ im Gedächtnis geblieben. Je länger ich darüber nachdenke, desto ärgerlich wird das Ganze für mich. Irgendwie sind das Punkte die nicht nur ein Problem in "DEdM" ausmachen, sondern in meinen Augen ein allgemeines Problem im aktuellen amerikanischen Mainstreamkino darstellt (mal die HdR- Filme ausgenommen). Es nimmt sich irgendwie niemand mehr Zeit um auch große emotionale Momente zu "komponieren". Schade, das hätte wirklich ein großer Film werden können, so bleibt für mich eben "nur" ein überdurchschnittlich guter Sci-Fi Film übrig;))

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