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Crime is King - 3000 Meilen bis Graceland

Originaltitel: 3000 Miles to Graceland

Herstellungsland:USA (2001)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Action, Komödie, Thriller
Alternativtitel:Destination: Graceland
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,84 (52 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

ELVIS LEBT!

Zumindest für einige Tage wenn in Las Vegas die Internationale Elvis-Woche läuft. Während andere den „King” nur mimen, nutzen fünf ganz besondere Elvis-Fans das heillose Durcheinander für einen Auftritt der etwas anderen Art: Dank der Maschinenpistolen in ihren Gitarrenkoffern verlassen sie das Riviera-Casinohotel mit einer großzügigen „Gage” von 3,2 Millionen Dollar und entkommen nach einer blutigen Schießerei mit dem Helikopter.

Bis hierher verläuft der Coup genau, wie von Michael (Kurt Russell) und Murphy (Kevin Costner) geplant. Doch der Stress beginnt erst: Murphy will das Geld nicht teilen und eliminiert seine Komplizen. Michael überlebt als Einziger und kann mit der Beute fliehen – stets begleitet von Kellnerin Cybil (Courteney Cox), die seit einer wilden Nacht mit ihm von einem besseren Leben träumt. Aber auch Murphy bleibt Michael auf der Spur, und die Cops sind hinter beiden her...

Achtung Hochspannung! Regisseur Demian Lichtenstein lässt die Zuschauer genauso gefährlich leben wie seine hochkarätigen Schurken-Stars. In diesem Film ist eben nicht nur Elvis, sondern auch Crime der King. (Warner DVD-Cover)

eine kritik von inferis:

Kurt Russel, Kevin Costner, Kevin Pollak, Christian Slater, Courtney Cox, David Arquette und Bookem Woodbine in einem Film in dem die meisten Hauptdarsteller sich als Elvis verkleiden. Also das muss ich sehen!

Nach einer extrem cheesigen Intro-Sequenz in der zwei metallene Skorpione zu Rock-Musik gegeneinander bis zum Tod kämpfen, fängt der eigentliche Film an. Kurt Russel kehrt nach einer längeren Gefägnisstrafe wieder in die Gesellschaft zurück und trifft als erstes auf einen kleinen Jungen der ihm die Brieftasche klaut. Kurt merkt dies und rennt dem Balg hinterher. Der Junge versteckt sich hinter seiner Mutter (Courtney Cox) und nach einem kurzen Gespräch nagelt der gute alte Kurt die Courtney so richtig durch. Kurze Zeit später erfahren wir aber das Kurt nicht nur zum nageln da ist, sondern mit Kevin Costner, Christian Slater, David Arquette und Bookem Woodbine ein Casino ausrauben möchte. Dazu verkleiden sie sich als Elvis, den es sind Elvis-Wochen und Kevin Costner findet Elvis eh voll dufte und so. Plan A sieht vor das niemand verletzt wird. Allerdings haben die räuberischen Elvisse (oder was auch immer der Plural von Elvis ist) noch einiges an Artillerie dabei, falls Plan B notwendig wird. Und das wird er natürlich, als die Gruppe gerade entkommen will und die Security auftaucht. Es kommt also zum Blutbad und einer der Gruppe stirbt in der Folge. Dies führt aber erst zu den richtigen Problemen...

Es kommt zum Streit in der Gruppe, als die Beute neu verteilt wird und zwar zum Vorteil von Herrn Costner. Nachdem sich die Gruppe schließlich mit der Neuverteilung abgefunden hat, beginnt einer von ihnen über Elvis und Mr Costner herzuziehen, was dazu führt, das Costner die meisten der Gruppe tötet. Lediglich Kurt überlebt aufgrund seiner Schutzweste. Und nun beginnt die Jagd nach der großen Kohle und es wird nur noch kompliziert als Fräulein Cox mitmischt.

Was für eine Gaudi! Hier liegt ein Hochglanz B-Film erster Güte vor. Es gibt fast Non-Stop-Action und relativ hirnlose Oneliner. Man merkt, dass die Schauspieler hier ihren Spaß haben. Allerdings hat der Film einige Schwächen, die ich ihm auch als Trash nicht so durchgehen lassen kann. So gibt es einige Dialogpassagen die einfach keinen oder kaum Sinn ergeben. So sagt einer der Agenten, der sich an die Fersen der Bösen hängen, nach einer brutalen Schießerei nach der sie feststellen, dass einer der Bösen den sie gerade gekillt haben, sich nie ergeben hätte, meint das er es genauso getan hätte. Nachdem etwa 50 seiner Kollegen übern Jordan gegangen sind. Und auch einige sinnlose Wendungen in der Story, die nicht nötig gewesen wären. Außerdem wäre der Film etwas kurzweiliger geworden wenn man diese Passagen weglassen würde und denn Film kürzer gemacht hätte. Etwa 2 Stunden an B-Movie Action sind nämlich ein bisschen zu viel des guten.

Immer wieder habe ich aber gehört wie furchtbar dieser Film ist und das er die Karrieren aller Beteiligten geschädigt hätte. Dem kann ich mich nicht anschließen. Ja, es ist Trash, es ist eigentlich nur ein groß angelegter B-Movie, aber er macht trotzdem Spaß. Und ich bevorzuge hirnlose Filme, die Spaß machen und unterhaltsam sind über möchtegern düstere, pseudo-intellektuelle Filme wie sie gewisse Regisseure immer wieder raushauen oder Krawallfilme wie G.I. Joe oder die Transformer Filme. Was ich damit sagen will ist, ab und zu sind Trashfilme dieser Art nett anzusehen. Man sieht einfach nur einigen wirklich guten Schauspielern zu, die bei diesem Film einfach nur die Sau rauslassen. Einige Actionsequenzen sind nett gedreht, wenn auchhiermehr drin gewesen wäre, also man hätte es besser filmen und editen können und etwas mehr Blut wäre auch cool. Oh, und die Musik ist auch teilweise ziemlich gut.

Fazit: Solider Hochglanz B-Movie mit deutlichen Schwächen, der aber auch einfach nur Spaß macht und für einen Männerabend voll und ganz aureichen sollte.   

      

6/10
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