SCHNITTBERICHTE | # | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z
Titel suchen:
Resident Evil 4 Remake · Erlebe den Albtraum. · ab 67,99 € bei gameware Hogwarts Legacy · Lebe das Ungeschriebene. · ab 57,99 € bei gameware

Prototype 2

Herstellungsland:Kanada (2012)
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,75 (16 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Nach Ausbruch des tödlichen Mercer-Virus ist New York City vom Militär in 3 Zonen aufgeteilt worden und heißt nun New York Zero. Die Familie von Sergeant James Heller, der während der Geschehnisse des 1. Teils im Irak stationiert war, wird in dieser Zeit von Infizierten getötet. Als er zurückkehrt und sich in die vom Virus dominierte Rote Zone versetzen lässt, wird auch er beim Versuch Alex Mercer zu fangen von ihm getötet, doch der Virus bzw. Mercer erkennt das Potential das in Heller steckt und infiziert ihn, um ihn ebenfalls zu einem tödlichen
Formwandler zu machen. Er soll Mercer dabei helfen das Militär, die Blackwatch, zu vernichten, die den Virus gezielt freigesetzt haben sollen. Doch Heller hält davon nicht viel, macht Mercer für alles verantwortlich, insbesondere für den Tod seiner Familie, und sinnt auf Rache. Er will seinen Schöpfer vernichten. ()

eine kritik von matt:
Sie sind Sgt. James Heller, ein Veteran, dessen Leben zerstört wurde, als Mercer das Blacklight-Virus freisetzte. Nachdem seine Frau und Tochter dem Ausbruch zum Opfer gefallen sind, unterstützt Heller das Militär bei dem Versuch, das Virus aufzuhalten, bevor es die Grenzen von NYZ überschreitet. Indem er sich immer wieder für gefährlichste, beinahe selbstmörderische Einsätze ins Herz der Roten Zone der Stadt meldet, hofft Heller zu sterben und dabei so viele Infizierte wie möglich mitzureißen. Bei Hellers letzter Mission wird seine gesamte Einheit von einem Schwarm Infizierter massakriert und er steht als einziger Überlebender der schattenhaften Kapuzengestalt gegenüber, die den Hinterhalt von einem Dach in der Nähe aus beobachtet: Alex Mercer, dem Mann, der seine Familie, seine Stadt und sein Leben ruiniert hat. (Quelle: Activision Blizzard Deutschland)

Ich hatte so meine Probleme mit dem ersten Teil. So als reiner Spielplatz zum Quatsch machen hat es orgendtlich gebockt, die Missionen selbst waren mir aber um ganz ehrlich zu sein mitunter einfach zu schwer, bzw zu hektisch. Ich bin Freund von Plänen, ich leg mir gerne Taktiken zu recht wie ich jetzt am besten vorgehen kann, das konnte man bei Prototype einfach nicht. Gepaart wurde dies dann noch mit knappen Zeit-/Beschützermissionen und damit hatte sich das Spiel nach der Hälfte für mich auch erledigt.

Da ich vort kurzem aber sehr günstig an Teil 2 gekommen bin wollte ich dem Franchise doch nochmal eine Chance geben. Und siehe da, die Entwickler haben sich anscheinend die Kritikpunkte des Vorgängers wirklich zu Herzen genommen. Keine allzu übertriebene Hektik mehr, kaum noch unfaire Stellen, zum Beispiel wenn man einen Panzer oder Helikopter kapert und man dabei beschossen wird zieht es einem keine Energie mehr ab. Auch das Feind-/Alarmverhalten wurde imens verbessert, teils sogar schon etwas zu sehr da man in gewandelter Form ja in der Basis fast alles anstellen kann ohne enttarnt zu werden.

Das Gameplay selbst hat jetzt für mich nicht so die große Änderung erlebt, was gut umgesetzt wurde sind die neuen Waffen und deren Verbesserungen, jetzt sogar mit RGP Elementen. Man merkt nach jedem Aufstieg einer Waffe auch wirklich eine Veränderung und grade gegen Ende haben die wirklich gut Dampf dahinter.
Ja, die Story selbst hat mir die ersten Stunden sehr gut gefallen, besonders die visuelle Darstellung und der Hauptcharakter selbst sind toll inszeniert. So das letzte Viertel merkt man aber doch deutlich das ihnen entweder die Ideen ausgegangen sind oder sie einfach keine Zeit mehr hatten, denn die Missionen wiederholen sich dort recht plump und wirken qualitativ weniger durchdacht als noch am Anfang bzw der Mitte des Spiels. Der Endbosskampf war ebenfalls recht enttäuschend, sollte sich aber jeder selbst ein Bild drüber machen. Da hätte ich mir nach dem ganzen Aufbau den das Spiel um dieses endgültige Zusammentreffen betrieben hat doch deutlich mehr von versprochen.

Aber genug gemeckert, den im Grunde ist Prototype 2 so ein richtiges Feierabend-, ich zock noch en Stündchen, Game. Nicht viel nachdenken, viel metzlen und Unsinn treiben, alles verpackt in eine schicke, flüssige Grafik. Klare Empfehlung!
9/10
Weiter:
mehr reviews vom gleichen autor
die neuesten reviews
Akte,
Kassiopeia
8/10
Taran
Founding Father
10/10
Eraser
TheMovieStar
8/10
kommentar schreiben

Um Kommentare auf Schnittberichte.com veröffentlichen zu können, müssen Sie sich bei uns registrieren.

Registrieren (wenn Sie noch keinen Account hier haben)
Login (wenn Sie bereits einen Account haben)