SCHNITTBERICHTE | # | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z
Titel suchen:
Grand Theft Auto V · Neu · ab 42,99 € bei gameware Sniper Elite 5 · Immer beide Augen offen halten · ab 49,99 € bei gameware

Terror in der Oper

Originaltitel: Opera

Herstellungsland:Italien (1987)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror, Krimi, Thriller
Alternativtitel:Im Zeichen des Raben
Terror at the Opera
Terror en la Opera
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,64 (55 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Nachdem eine Operndiva bei einem Autounfall schwer verletzt wird und das Krankenbett hüten muss schlägt plötzlich für die junge Sopranistin Betty die Stunde: der junge Regisseur Marco gibt ihr die weibliche Hauptrolle in seiner Neuinszenierung von "MacBeth". Nach dem gefeierten Einstand geschehen aber plötzliche unerklärliche Dinge. Scheinwerfer zerbersten auf der Bühne-ein Mord ist geschehen! Hat der Killer ein grausiges Auge auf die schöne neue Operndiva geworfen oder steckt etwas anderes hinter seinen Morden? ()

Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von dotd:

Mit „Opera“, der in Deutschland unter dem Titel „Terror In der Oper“ veröffentlicht wurde, hat Dario Argento 1987 die im rein performativen Stil fungierenden Filme in seinem Hauptwerk abgeschlossen. Gleichzeitig war es eine der letzten Großproduktion eines Genrefilms innerhalb des italienischen Kinos, wenn ich mich da jetzt nicht täusche. Freigeister die gerne ihre eigenen Schlüsse aus dem Geschehen ziehen möchten, haben mehr als genug Spielraum, um ihre Interpretationen rauszulassen.

Die Story dreht sich um die Opernsängerin Betty, die als Ersatz für den ursprünglichen Star in der Inszenierung von Verdis „Macbeth“ die Hauptrolle spielen soll. Diese findet unter der Regie eines jungen Horrorregisseurs Marco statt. An dem Ruf der angeblich verfluchten Oper scheint doch mehr dran zu sein: „Ein Mörder treibt sein Unwesen und sorgt durch blutige Taten für Terror…“

Der Cast besteht aus Christina Marsillach, die den Part der Hauptprotagonistin Betty verkörpert. Zur Seite steht ihr Mira, die von Daria Nicolodi gespielte Managerin. Der Teil des ermittelnden Inspektor Alan Santini übernimmt Urbano Barberini. In „Dämonen“ war er einer der letzten Überlebenden, der die Attacke von besessenen Kinobesuchern standhalten konnte. Die in „Tenebrae – der kalte Hauch des Todes“ nachforschende Detektiven, die von Carola Stagnaro gespielt wurde, ist wieder vertreten. Dann wäre da noch Ian Charleson, der die Rolle von Marco, dem Horrorregisseur bekommen hat. Bekannt ist er anderem aus der Miniserie „100 Karat“ aka „Master Oft he Game“. Bevor Dieser mit 40 Jahren zu früh im Jahr 1990 meines Wissens nach an Aids gestorben ist, trat er unter anderem in „Die Stunde Des Siegers (1981)“, „Gandhi (1982)“ und „Greystoke (1984)“ auf. Er war ebenfalls bei der Royal Shakespeare Company beschäftigt und gilt neben Ian McKellen und Laurence Olivier als einer der besten Darsteller in dessen Werken. Zu erwähnen sind da zum Beispiel „Hamlet“, „Der Widerspenstigen Zähmung“, „Der Sturm“ und „Verlorene Liebesmüh“. Die Performance ist klasse und betont die darstellerischen Fähigkeiten der Besetzung, selbst wenn die Figuren wie es üblich ist, nichts anderes als Schablonen sind, die den Verlauf der Handlung vorantreiben und eine untergeordnete Rolle einnehmen. Die theatralische Inszenierung macht keinen Hehl daraus, die Künstlichkeit bloßzustellen.

In seiner zwölften Regiearbeit vereint Dario Argento alle Stilismen und errichtet eines der größten und aufwendigsten Kunststücke in seinem Gesamtwerk. Das Grundgerüst dieses innovativen Streifens hebt Die Eigenschaften seiner Gialli, welche sich durch den psychosexuell angetriebenen Killer, der mit einer Rasierklinge bewaffnet ist und die Alptraumhaften Szenarien seiner Horrorfilme, wie man sie zum Beispiel aus „Inferno“ oder „Suspiria“ kennt, hervor. Entscheidende Differenz ist, dass der Aspekt der Unisexkleidung wegfällt und das Geschlecht des Killers zuzuordnen ist. Die verschachtelten Räumlichkeiten in den Traumsequenzen geben dem rational agierenden Geschehen einen irrationalen Touch, der beide Aspekte parallel verknüpft. Die Übergänge zwischen den einzelnen Set – Pieces verlaufen ungestört in einem fließenden Fluss. Die Ausschmückung der ausgewählten Locations ist perfekt und unterstreicht die im Theater gefangenen Figuren und die Ereignisse. Der signifikanteste Ort des Geschehens, die Oper selbst, ist ein wahrer Genuss. Die Größe des Innenlebens liefert dem Zuschauer einen Einblick in eine auf dem ersten Blick organisierte Welt. Mit einem präzise eingebauten Wechsel hinter den chaotischen Kulissen wird der zuvor erweckte Eindruck in Sekunden wieder eingerissen.

Dario Argentos größte Stärke liegt darin, eine visuell packende Welt voller Terror, Schönheit und faszinierenden Farbenspiel auf die Leinwand zu projektieren, die einem mit genau pointierten Sinnesangriffen konfrontieren. Diese ausgeprägten Talente werden eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Von düster und abstrakt konnotierten Räumen, die an „Inferno“ erinnern, gibt es die auf die Spitze getriebene expressionistische Farbausleuchtung von „Suspiria“. Natürlich werden ebenfalls die Einflüsse seiner Giallo Thriller herangezogen und verleihen dem Endergebnis in Kombination mit der Ideenvielfalt eine einzigartige Aura.

Die Gefahr vor dem Killer ist stets präsent und kommt durch die kreative Farbdramaturgie zum Vorschein. Der Spannungsbogen ist sauber in die Filmstruktur integriert. Die markanten Schlüsselmomente werden so mit der nötigen Tiefe versehen. Was die Suspense in diesem Meisterwerk ausmacht ist der Fakt, dass die Position des Täters zu keinem Zeitpunkt lokalisierbar ist. Die beabsichtigte Verwirrung durch mehreren Betrachtungsmöglichkeiten ist einer von mehreren Gründen für das Erfolgsrezept. Bei Betrachtung des voluminösen Raumes kommt die berühmte Blickdramaturgie ins Spiel, mit der „Opera“ dem Zuschauer in die Enge führt. In der ersten Aufnahmen sieht man durch das Auge des Raben das Spiegelbild der monströsen Oper. Das Auge des Vogels ist stellvertretend für die Kameralinse oder als Spiegel, der uns am Ende dabei hilft, den wahren Mörder auszumachen. Sie helfen dabei den richtigen Weg, durch ein schwer zugängliches Geflecht voller Blicke zu finden. Der von Augen umzingelnde Ort symbolisiert, dass man nirgendwo unbeobachtet ist, ganz egal wo sich die Person aufhält.

Den Genrefan eine Auflösung zu geben, mit der er selber nicht rechnet ist besonders im Giallo ein wichtiger Bestandteil. Die vorgegebene Basis in Argentos Debüt „Das Geheimnis der Schwarzen Handschuhe“ oder in „Tenebrae – der kalte Hauch des Todes“ wird nicht nur ansatzweise aufgerollt, sondern weitergeführt. Die in der Vergangenheit auffindbaren Ursprünge der Person, die zum abwegigen Verhalten des Killers beigetragen, werden hier auf in Verbindung stehende Personen übertragen. Das sorgt neben dem frischen Wind auch für eine Fortführung der psychologischen Charakterzeichnung, die ein entscheidender Faktor für deren Aufklärung am Ende sind.

Zweifelsohne gehört dieser Beitrag zu den brutalsten Ergüssen Argentos. Die sexualisierten Gewalteinlagen werden hier auf ein neues Level gebracht. Die masochistische Ader der Gedankenabläufe trägt einen großen Teil dazu. Die Inszenierung der psychologisch sowie sexuell konnotierten Morde löst bei der Betrachtung eine schockierende aber gleichzeitig brachiale Wucht aus, die der zur Schaustellung gerecht wird. Die Subjektivierung der Opfer aus der Perspektive des Mörders ist packend in Szene gesetzt und weist auf die ausweglose Situation hin, in der sich die potenziellen Opfer befinden. Genauer betrachtet wird das Gesamtbild durch den Aspekt der Opferung erweitert. Das ist damit begründet, dass der Täter die Auserwählten in einem religiös ausartenden Akt für sein Objekt der Begierde umbringt. Sie betonen die verstörende sowie auch die ästhetische Natur der intensiven Augenblicke. Das phallusgeformte Messer darf natürlich nicht ausgelassen werden. Eines der Bilder, die sich sofort ins Gehirn brennen werden sind die, in denen der Killer auf Klebestreifen eingebettete Nadeln vor bzw. unter Bettys Augen platziert. Sie gehört zu den ikonischsten Bildern, mit denen Argento assoziiert werden kann. Er wollte den Kritikern, die ständig die Augen vor seinen Schaffenswerken verschließen auf metaphorische Ebene signalisieren, dass Diese sich genauer mit damit befassen sollten, bevor Diese pauschal als gewaltverherrlichend oder misogyn bezeichnet werden.

Auch Eigenschaften seiner „Tiertrilogie“ in Form der Raben kommen zum Vorschein. Die Verbrechen der Menschen an der Natur können aus der Szene gelesen werden, wo der Killer einige der Raben mit dem herzgeformten Messer ersticht. Eine Szene, die die Unversehrtheit der Tiere über die der Menschen stellt. Der nächste Bezug geht in Richtung „Phenomena“, wo die Natur als Ort des Friedens gedeutet wird, wo man ein von Vorurteilen befreites Leben führen kann und es nicht nötig ist, sich für seine Kunst zu rechtfertigen. Es ist eines der letzten Arbeiten, die seine berühmte Handschrift eines Style over Substance Prinzips trägt und die Grenze zur rein performativen Visualisierung ein letztes Mal bis zum äußersten auslotet, bevor der klassische Stil in den nachfolgenden Werken mit einem prozentual höheren Anteil an narrativen Elementen gemischt wird. Für viele seiner Anhänger fängt der qualitative Verfall der danach folgenden Schaffenswerke an, weil Argento seinen Fokus verstärkt auf eine erzählerische Struktur legt.

Das ist nicht der einzige Punkt, der für die Metareflexe in „Opera“ spricht. In der Geschichte selber geht es um einen Horrorregisseur, der eine Oper aufführen möchte und von den restlichen Bühnenleuten gesagt bekommt, dass er doch besser bei seinen billigen Horrorschund bleiben sollte. Das spiegelt Argentos eigene Erlebnisse wieder, mit denen er sich rumschlagen musste. Der andere Verweis handelt von der Beziehung zwischen Betty und Stefano, was gewisser Maßen auf Unstimmigkeiten zwischen Ihm und seiner damaligen Frau Daria hinweisen könnte.

Für die Kameraarbeit ist eine wahre Hollywood Größe am Start. Die Rede ist von Ronnie Taylor, der schon bei „Krieg der Sterne (1977)“ und „Gandhi (1982)“ mitgewirkt hat. Wie erwartet, ist die Führung der Kamera erstklassig in Szene gesetzt und überzeugt durch ein professionelles Ergebnis, die Dario Argentos künstlerische Visionen in einem fabelhaften Licht wiederspiegeln. Die verselbstständigenden Kamerafahrten über Flure, wunderbar designten Set – Pieces sowie fabelhaft auf Filmlinse gebannten Shots der äußeren Ortschaften und signifikante Einzelheiten, die den weiteren Verlauf des Geschehens fortsetzen, ist ein Highlight, welches „Opera“ zu einem unvergesslichen Filmerlebnis machen. Die Aufnahme der Raben, die über die Besucher der Opfer fliegen werden durch die zirkulierend funktionierende Kranfahrt von der Decke in voller Pracht und mit viel Liebe zum Detail präsentiert.

Die größtenteils ernste Grundstimmung, die durch vereinzelt humoristische Einlagen aufgelockert ist, wird durch die musikalische Untermalung fantastisch eingerahmt. Die einfühlsame Komposition von Claudio Simonetti passt sich hervorragend an den Ablauf der Erzählung an. Die Atmosphäre in dem Opernhaus selbst als auch die intensivsten Augenblicke fusionieren fließend mit der Musik zu einer Einheit. Daneben gibt es unter anderem den rockigen Score von „Steel Grave“, was daraus resultiert, dass auch die letzten Anstriche an diesem Gemälde punktgenau platziert sind. Die Abstimmung von Ton, Sound und Bild sind durch Argentos Abfolge perfekt und verschmelzen nahtlos mit den restlichen Aspekten.

Fazit: „Opera“ ist einer der letzten größer angelegten Produktionen von Argento und ein würdiger Abschluss seines Gesamtwerkes, das noch einmal das maximale Potenzial aus dem zur Verfügung stehenden Budget rausholt, um den Fans ein unvergessliches Meisterwerk zu präsentieren, bevor er sich stilistisch auf einem leicht veränderten Pfad bewegt. Von der Story, den Schauspielern, der Kompositionen und der gesamten Inszenierung stimmt einfach alles. Für diesen Klassiker gibt es wohlverdiente 10/10 Raben. 

*Der Begriff Performativ ist den Büchern von Prof. Dr. Marcus Stiglegger entnommen.

10/10
Weiter:
mehr reviews vom gleichen autor
Collection,
DOTD
8/10
Maniac
DOTD
10/10
Collector,
DOTD
9/10
die neuesten reviews
Coming
Ghostfacelooker
House
cecil b
7/10
neun
Kaiser Soze
8/10
Stylist,
Ghostfacelooker
Quarry,
Insanity667
9/10
Fast
Phyliinx
8/10

Kommentare

09.07.2016 19:07 Uhr - Horace Pinker
1x
User-Level von Horace Pinker 22
Erfahrungspunkte von Horace Pinker 10.436
Du wirst mit deiner tollen Besprechung diesem äußerst gelungenen und optisch ansprechenden Argento Werk gerecht. Mir hat Opera ebenfalls sehr gut gefallen, habe hiervon die Mediabookerstausgabe von Koch die meiner Meinung nach schön gestaltet ist und einige interessante Extras enthält.

09.07.2016 19:23 Uhr - DOTD
1x
DB-Helfer
User-Level von DOTD 10
Erfahrungspunkte von DOTD 1.373
Danke für die lobenden Worte. Wollte ursprünglich noch mit dem Post warten, weil ich nicht sicher war, ob die Review gut genug ist. Nach der Entfernung einiger Wortleichen und Rechtschreibfehler hat sich die Frage im Nachhinein erübrigt. Das Mediabook ist super, vor allen Dingen in der Erstauflage mit dem ikonischen Bild.

09.07.2016 19:36 Uhr - cecil b
1x
Moderator
User-Level von cecil b 19
Erfahrungspunkte von cecil b 7.098
Du hast angemessen fasziniert die inszenatorische Performance besprochen! :)

"Dario Argentos größte Stärke liegt darin, eine visuell packende Welt voller Terror, Schönheit und faszinierenden Farbenspiel auf die Leinwand zu projektieren, die einem mit genau pointierten Sinnesangriffen konfrontieren. "

YEAP!

Deine Interpretationen sind schlüssig, und passen großenteils zu meinen. :)

Die vielen Absätze finde ich manchmal nicht ganz so harmonisch, aber jedem seinen Stil. :)



OPERA schätze ich sehr, und für mich stehen die Künstler mit ihrer Wahrnehmung im Vordergrund, was du ja zum Teil auch so siehst.


09.07.2016 19:54 Uhr - DOTD
DB-Helfer
User-Level von DOTD 10
Erfahrungspunkte von DOTD 1.373
@cecil b
Danke für die positiv gestimmte Resonanz! Ich Wollte die Absätze kürzer halten und habe die Sätze so verbunden, dass es den Lesefluss nicht stört. Bei einigen war es möglich, bei anderen wiederrum nicht. So gesehen habe ich die Anzahl an Absätzen im Vergleich zu Ursprungsfassung deutlich reduziert. Konnte aber noch zwei Absätze finden, die zusammenfügen konnte. So sollte es denke ich mal auch gehen. By the way, hier ist ein interessantes Interview von Argento, welches von Lamberto Bava geführt wird.

https://www.youtube.com/watch?v=3d-ZWQXnhOM

09.07.2016 20:13 Uhr - cecil b
1x
Moderator
User-Level von cecil b 19
Erfahrungspunkte von cecil b 7.098
Absätze: Ist ja keine Kritik, die Resonanz ist ja positiv. :)

Danke für die Link, da bin ich mal gespannt!

09.07.2016 21:15 Uhr - Dissection78
1x
DB-Co-Admin
User-Level von Dissection78 15
Erfahrungspunkte von Dissection78 3.906
Eine herausragende Rezension zum ersten Argento, den ich je gesehen habe (damals in einer schrecklich verstümmelten Version, aber selbst die konnte die ganz spezielle Aura des Streifens nicht zerstören). Vielleicht ist "Opera" gerade deswegen neben "Suspiria", "Tenebrae" und "Phenomena" eines meiner Lieblingswerke des einstigen Meisters. Wird ja leider öfter mal unterbewertet und weiß mit seiner grandios verspielten Kameraarbeit sehr zu gefallen.

09.07.2016 22:22 Uhr - DOTD
DB-Helfer
User-Level von DOTD 10
Erfahrungspunkte von DOTD 1.373
@Dissection78
Besten Dank für die positive Rückmeldung zu meiner verfassten Kritik. Wenn eine um gut 20 Minuten verstümmelte Fassung die Atmosphäre eines Filmes nicht zerstören kann, dann heißt das schon was! Zum Glück gehört diese Fassung der Vergangenheit an. Hat mich schon überrascht, dass der nach der längst überfälligen Listenstreichung in seiner unzensierten Form eine 16er Freigabe bekommen hat.

09.07.2016 23:11 Uhr - cecil b
1x
Moderator
User-Level von cecil b 19
Erfahrungspunkte von cecil b 7.098
@Dissection78 Ich empfehle auch die anderen Kritiken von DOTD, in letzter Zeit alles Argentos! :)

10.07.2016 13:50 Uhr - NoCutsPlease
1x
DB-Helfer
User-Level von NoCutsPlease 23
Erfahrungspunkte von NoCutsPlease 12.137
Und schon ist der Argento-Sammelband mit charakteristischen DOTD-Kritiken ein Kapitel umfangreicher geworden. :-)

10.07.2016 15:10 Uhr - Dissection78
3x
DB-Co-Admin
User-Level von Dissection78 15
Erfahrungspunkte von Dissection78 3.906
Die Argento-Reviews von DOTD kenne ich doch, Cecil. Ich habe nur nicht unter jedem einen Kommentar hinterlassen, weil ich mich nicht andauernd wiederholen möchte. Sie sind nämlich allesamt herausragend... ehrlich gesagt, ich finde sie besser als meine eigenen, aufgrund der Fülle an Interpretationen, die DOTD da in die Tastatur gehauen hat :( ... :)

Nur eine Kleinigkeit hätte ich zu "Opera" noch ergänzt (aber das ist noch nicht mal das berühmte Haar in der Suppe):
Bei der Nennung der Schauspieler hätte ich noch Ian Charleson in der Rolle des Regisseurs Marco erwähnt. Ich persönlich kannte ihn zuvor nur aus der Miniserie "100 Karat" (aka "Master of the Game"), doch der 1990 mit nur 40 Jahren leider viel zu früh Verstorbene hat nicht nur dort sowie in einigen ziemlich bekannten Filmen wie "Die Stunde des Siegers" (1981), "Gandhi" (1982) und "Greystoke" (1984) mitgespielt, sondern war auch bei der Royal Shakespeare Company beschäftigt und gilt neben Ian McKellen (!) und Laurence Olivier (!!) als einer der besten Darsteller in Werken des Willie Shakespeare (u.a. in "Hamlet", "Der Widerspenstigen Zähmung", "Der Sturm" oder "Verlorene Liebesmüh"). Um so erstaunlicher, dass er sich für "billigen Horrorschund" (wie es wohl die Kostümbildnerin Giulia alias Coralina Cataldi-Tassoni ausdrücken würde) à la "Opera" hergab. Eine kleine Kostprobe aus "Hamlet" gibt`s von ihm hier obendrein ;)

Das war wie gesagt nur eine Ergänzung, keine animose Kritik, DOTD :)

10.07.2016 16:02 Uhr - DOTD
3x
DB-Helfer
User-Level von DOTD 10
Erfahrungspunkte von DOTD 1.373
@NoCutsPlease
Danke fürs gut gesinnte Feedback. Ich bin froh, dass ich mich für die Einhaltung der chronologischen Reihenfolge entschieden habe. So habe ich eine gute Übersicht über die Weiterentwicklung von Film zu Film.

@Dissection78
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich im Moment sagen soll. Danke für die positive Resonanz und der informativen Ergänzung! Ich bin überrascht, dass meine Texte so viel Anklang finden. Wenn ich mich recht erinnere, ist Ian Charleson an Aids gestorben.

11.07.2016 15:41 Uhr - cecil b
2x
Moderator
User-Level von cecil b 19
Erfahrungspunkte von cecil b 7.098
@Dissection78
Dann bin ich ja beruhigt. ;)

Zu der Zeit damals hast du hier Maßstäbe gesetzt, da gab es kaum einen Vergleich. Es sind erfreulicherweise viele neue sehr talentierte Autoren dazugekommen, wie du weißt, die auch um Längen das überbieten, was ich früher geschrieben habe. Wieviel waren wir damals? 5? Ich höre mich an wie ein Opa, hihi. Deine Reviews sind ja nachwievor spitze, und irgendwie lernen wir ja auch alle voneinander. Hach bin ich sen­ti­men­tal, und das ohne Alkohol...;)

DOTD: Gewöhn dich dran. ;)

11.07.2016 19:11 Uhr - DOTD
DB-Helfer
User-Level von DOTD 10
Erfahrungspunkte von DOTD 1.373
@cecil b
Das werde ich.

12.07.2016 08:29 Uhr - Angertainment
1x
DB-Helfer
User-Level von Angertainment 15
Erfahrungspunkte von Angertainment 3.893
Für die vielen herausragenden Reviews zu der Argento-Filmography sage ich eins aus ganzem Herzen: Danke!!

12.07.2016 17:47 Uhr - DOTD
DB-Helfer
User-Level von DOTD 10
Erfahrungspunkte von DOTD 1.373
@Angertainment
Ich habe zu danken, dass die Leser sich die Zeit nehmen und meine Texte begutachten. Freut mich, dass die Fleißarbeit auf positive Stimmen trifft.

kommentar schreiben

Um Kommentare auf Schnittberichte.com veröffentlichen zu können, müssen Sie sich bei uns registrieren.

Registrieren (wenn Sie noch keinen Account hier haben)
Login (wenn Sie bereits einen Account haben)