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House at the End of the Street

Herstellungsland:USA (2012)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror, Thriller
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,60 (24 Stimmen) Details
inhalt:
Elissa (Jennifer Lawrence) und ihre frisch geschiedene Mutter Sarah (Elisabeth Shue) sind gerade in ein Traumhaus in einer beschaulichen Kleinstadt gezogen und freuen sich über den Neuanfang. Doch schon bald müssen sie feststellen, dass der Ort ein düsteres Geheimnis birgt. Jahre zuvor hat im Nachbarhaus ein Mädchen seine Eltern getötet und verschwand anschließend spurlos. Zurück blieb nur der Bruder, Ryan (Max Thieriot). Gegen den Willen Sarahs beginnt Elissa eine Beziehung zu dem zurückgezogen lebenden Ryan und je näher sie sich kommen, desto mehr mysteriöse Details offenbaren sich. Tiefer und tiefer geraten alle Beteiligten in ein abgründiges Geheimnis, das sich als weitaus gefährlicher entpuppt, als sie sich jemals vorgestellt hätten...
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von aquifel:

Jennifer Lawrence ist ohne Frage momentan eine der begehrtesten Darstellerinnen überhaupt. Die Erfolge durch die "Tribute von Panem"-Reihe, aber auch ihre Darstellungen in der neuen X-Men Trilogie, in American Hustle, Silver Linings und und und... sie ist ein Publikumsmagnet. Das beste Beispiel hierfür ist "The House at the End of the Street".

Hier spielt sie die junge Elissa, die mit ihrer Mutter (Elisabeth Shue) in ein "verschlafenes Nest" zieht. Die Mieten/Grundstückspreise gehen in den Keller, seit im Nachbarhaus Carrie-Ann (Eva Link) ihre Eltern umgebracht hat und angeblich in den Wäldern verschwunden ist. Nun wohnt dort ihr älterer Bruder Ryan (Max Thierot) und macht das Haus für den Verkauf fertig. Er und Elissa kommen sich, sehr zum Unmut ihrer Mutter, langsam näher. Allerdings birgt er ein dunkles Geheimnis.

Tjoa, "The House at the End of the Street" klingt sehr formelhaft und ehrlich gesagt ist er das auch. Dass Ryan irgendein Geheimnis hütet wird sehr schnell offenbart. Natürlich gibt es einige kleine Twists, die einen gestandenen Horror-Thriller-Seher wohl kaum überraschen dürften (gerade der allerletzte Twist ist dann eher übelste Klischeekiste). Das Zielpublikum allerdings, dass "Die Tribute von Panem" und ähnlich geartete Filme abfeiert, verfügt sicher nicht über die Erfahrung und wird sicherlich überrascht sein.

Und hier kommt Jennifer Lawrence Popularität ins Spiel. Natürlich ist "The Hosue at the End of the Street" kein Megaerfolg und Kassenknaller gewesen, gemessen am Budget und der Art des Filmes war er aber äusserst erfolgreich. Lawrence trägt diesen Film fast mit Leichtigkeit auf ihren Schultern.

Was alles nicht heißen soll, dass der Film schlecht ist. Im Gegenteil. Lawrence macht ihre Sache super, sie ist irgendwo leicht rebellisch, hat aber einen sehr guten Kern, Thieriot als Ryan ist irgendwie etwas off, aber ebenfalls eher ein Sympathieträger und Opfer in einer Stadt, die ihn wie einen Aussätzigen behandelt und ihr versnobbtes Oberklassenkleinstatdleben durch ihn gefährdet sieht. Nolan Gerard Funk als arroganter Tyler ist schön hassenswert (Spenden sammeln für hungernde Kinder... natürlich), Shue als besorgte Mutter geht ebenso in Ordnung und Gil Bellows als Sheriff ist ein netter Kerl, der gute Gründe hat, zu helfen.

Und so kann der Film durchaus gut unterhalten. Ryans und Elissas "Love Story" ist zwar leicht "teenie-schnulzig", aber passt so recht gut in den Film, für die Seitenhiebe auf die versnobbten Kleinstadtbürger und ihre heile Welt gilt das ebenfalls. Wie gesagt, alles Versatzstücke, die man zu Genüge kennt, aber es heißt doch so schön: Besser gut geklaut, als schlecht selbst gemacht.

Gut geklaut wurden die Einzelteile definitiv. Auch wenn man vieles kommen sieht, so sind die Charaktere sympathisch genug, dass man ihnen gerne zuschaut. Die "klassischen Elemente" werden solide zu einem doch recht homogen wirkenden Ganzen zusammengefügt und im Endeffekt sind viele "Horror"-Szenen auch ganz spannend inszeniert. Für die schreckhaften Naturen bzw. einige Teenies, die ohne Frage die Hauptzielgruppe sind, gibt es dann noch einige obligatorische Jump Scares, die auch solide gemacht sind.

Viel mehr kann man über "the House at the End of the Street" nicht sagen. Er ist kurzweilige Unterhaltung, ein ganz brauchbarer "Teenie-Horror-Thriller", der vieles klaut, das aber gut zusammensetzt und somit gestandene Genre-Fans ebenso wenig langweilt, wie er sie überraschen dürfte. Die Zielgruppe stand natürlich im Vordergrund und die wird gleich noch ein Stück besser bedient. Solide Kost für Zwischendurch also.

6/10
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Kommentare

04.09.2016 14:47 Uhr - Harley Q.
User-Level von Harley Q. 3
Erfahrungspunkte von Harley Q. 173
Gute Review:-) Ich hätte den Film aber 7-8 Punkte gegeben.

05.09.2016 11:42 Uhr - Aquifel
User-Level von Aquifel 5
Erfahrungspunkte von Aquifel 385
Vielen Dank ;) Ich bin ehrlich: Ich hätte dem Film knappe 7 von 10 gegeben, aber die allerletzte Offenbarung... da hätte ich mir fast eine Beule gefacepalmed, da das einfach zu klischeehaft war^^

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