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Painkiller: Resurrection

Herstellungsland:Österreich (2009)
Standard-Freigabe:USK Keine Jugendfreigabe
Bewertung unserer Besucher:
Note: 3,09 (11 Stimmen) Details
inhalt:
In Painkiller: Resurrection übernimmt der Spieler die Kontrolle von "Wild" Bill, einem CIA Agenten, der sich nach einem vermasselten Auftrag, der viele unschuldige Tote zur Folge hatte, in der Hölle wiederfindet. In der Vorhölle tobt eine grauenvolle Schlacht. Engel und Dämonen kämpfen miteinander, aber auch teilweise zusammen um die Vorherrschaft. Doch egal auf welcher Seite sie sich befinden, am Ende finden sie sich vor Bills Flinte wieder...
eine kritik von inferis:

Und es geht gnadenlos Berg ab...

Painkiller ist ein eigentlich ziemlich cooles Spiel. Battle out of Hell war auch noch ganz gut, wenn auch schwerer und mit einigen Balancing Problemen. Aber sich an echt in Ordnung und perfekt um es ab und zu mal zu zocken. Dann kam immer mehr Bullshit. Zuerst Overdose mit einigen Bugs und extrem lahmen, langweiligen "Cutscenes", nervigem Level Design, aber auch originellen Gegnern und Locations sowie neuen Waffen. Doch was zur Hölle ist mit Resurrection los?

Es fängt eigentlich ganz okay an. In einer an Max Payne erinnernden Comic Cutscene (wenn auch bei weitem nicht so gut). Der Auftragskiller Wild Bill versaut seinen letzten Auftrag und fährt direkt zur Hölle. Nun muss er die Intrigen von Himmel und Hölle entwirren und gegen Unmenden an Monstern kämpfen.

Im Menü sieht man übrigens, das dies ein von Fans entwickeltes Projekt ist. Tja da hat man natürlich etwas gemischte Gefühle. Es sind zwar keine Profis am Werk, aber es wurde bestimmt viel Herzblut in das Projekt gepumpt.

Nö.

Das erste Level ist, wenn auch nicht gut ist zumindest halbwegs okay. Doch bereits das nächste Level ist furchtbar und ich meine damit nicht einfach nur chaotisch, sondern schlecht. Dies kann man auch nicht mehr mit Unerfahrenheit erklären, sondern es ist einfach unsinnig und dumm. Es wirkt so als hätte jemand einfach nur mit dem Level Editor gespielt und denn erstbesten Versuch ohne irgendwelche weiteren Überlegung oder Planung in die Länge gezogen. Hier muss man Wendeltreppen, die Unnatürlich verdreht sind, hochklettern und springe, Berge hochhüpfen auf denen eine Treppe fast schon im 90 Grad Winkel hoch geht entlang hüpfen, wird von einer Hängebrücke geworfen, wenn man nicht extrem langsam und vorsichtig darauf gelangt und sich bewegt und das unsinnige Labyrinth im vierten Level ist auch nochmal eine andere Geschichte. Dagegen wirken die Level in Curse: The Eye of Isis wirklich toll. Ungewohnt: die Waffen werden nicht in gewohnter Weise geordnet, sondern in der Reihenfolge in der sie gefunden werden. Trotz neuem Charakter sind die Waffen fast komplett gleich verglichen mit Teil eins, es gibt aber zumindest eine neue Waffe, die man aber erst sehr spät bekommt.

Auch in Sachen Gegner gibt es unfassbare Fehler. Zum einen gibt es lediglich einen neuen Gegnertyp, der dafür aber in Unmengen und in jedem Level aufkommt. Der Rest wurde recycelt, wobei es sich um einige der schlechtesten Gegner der Vorgänger handelt. Auch die teilweise extrem schmalen Bereiche und die unnötigen Hindernisse in den Bereichen sind absolut bescheuert, vor allem, da es in dem Spiel ein wichtiger Bestandteil ist in großen Flächen herumzuspringen und sprinten um Gegnern zu entkommen. Und im Vergleich zu den Vorherigen Teil: In Teil eins gabe es zwischen 100 und 300 Gegner hier sind es bis zu 888. Aber auch die Bugs sind grauenhaft, die neuen Gegner Glitchen, Clippen und Tearen so gut wie immer auf oder sogar in den Boden (letzteres kommt auch bei anderen Gegnern vor). Und dann gibt es auch ohne Sinn und Verstand Gegnermengen, die dann auch noch auf bescheuerte Art und Weise spawnen. Es gibt auch unzählige Bugs, wie bei Kapitel vier. Dort fehlt zum Beispiel auch ein Weg über mehrere Dächer, so dass man versuchen muss irgendwie an einer Häuserfassade entlang zu hüpfen um weiter zu kommen. Was ist das denn für ein Level Design? Was ist das für ein Spiel? Wurde das überhaupt von Fans gemacht? Und warum wurde es so veröffentlicht.

Um das ganze noch schlimmer zu machen, kann man die Tarot Karten in diesem "Spiel" zum Teil nicht mal freischalten. es funktioniert einfach nicht, wegen den ganzen Bugs oder unrealistisch gesetzten Zielen. Und die Ladezeiten machen der Konsolenversion von Duke Nukem Forever Konkurrenz. Während der Ladezeiten hatte ich genug Zeit um den Roman Das Schweigen der Lämmer zu Ende zu lesen. Ich hatte wirklich lange überlegt, ob ich diesen Dreck zu Ende spielen soll. Denn das letzte Level ist auch absolut furchtbar und unsinnig und ich musste die Helligkeit meines Laptops runterstellen um mich in dem unglaublich grellen Level zu recht zu finden. Und das Ende ist auch auch absoluter Schrott. Anscheinend gibt es auf dem schwersten Schwierigkeitsgrad ein neues Ende, doch ich habe absolut kein Interesse es nochmal zu versuchen.

1/10
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