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g-hot77
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Eintrag: 06.09.2016

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Ash vs. Evil Dead

Herstellungsland:USA (2015)
Genre:Abenteuer, Action, Horror, Fantasy,
Komödie, Splatter
Alternativtitel:Tanz der Teufel - Die Serie
Evil Dead - The Series

Bewertung unserer Besucher:
Note: 9,26 (21 Stimmen) Details
inhalt:
30 Jahre nach den schrecklichen Ereignissen in der Waldhütte und dem Verlust seiner Freunde lebt Ash Williams in einem Wohnwagen und arbeitet im Baumarkt. Der Frauenheld hat seine charmante Seite nicht verloren, aber auch nicht seine tolpatschige Art immer ins Fettnäpfchen zu greifen. Durch einen Blättchen-Notfall bei einer Party werden Seiten aus dem Necronomicon geraucht und sich über die Verse amüsiert. Hierbei erweckt Ash erneut das Böse und diesmal verbreitet sich das Grauen wie ein Lauffeuer. Mit seinen Kollegen von der Arbeit formieren sie ein kämpferisches Trio um einen Weg zu finden die Dämonen aufzuhalten. Ihr Weg ist gepflastert mit Leichen, zum Glück hat Ash seine Flinte und die handliche Kettensäge dabei.
eine kritik von g-hot77:

Vorwort / Erläuterung Struktur u. Punktevergabe

Mittlerweile habe ich ein paar Reviews geschrieben, das ein oder andere ausprobiert und diverse Anregungen erhalten. Habe mich mittlerweile für ein übersichtliche, gegliederte Struktur und eine detaillierte, nachvollziehbare Punktevergabe entschieden (Fünf Themen-Schwerpunkte mit jeweils bis zu 2 Punkten bei voller Zufriedenstellung). Meine Reviews sind folgendermaßen gegliedert:

  • Vorwort
  • Einleitung
  • Zusammenfassung der Handlung (kann Spoiler enthalten !)
  • Kritikbereich (wie folgt, in Einzelwertungen gegliedert):
  1. Handlung, Roter Faden, Innovation
  2. Charaktere, Darsteller, Dramaturgie
  3. Regie, Kamera, Schnitt
  4. Synchronisation, Ton, Sprache, Soundtrack
  5.  Spezialeffekte, Filmästhetik
  • Fazit

 

Einleitung

Welcher Zeitpunkt könnte besser sein, diese Serie raus zu hauen? "Tanz der Teufel" feiert seinen 35. Geburtstag und die Beschlagnahme wurde endlich aufgehoben. Sam Raimi höchstpersönlich schrieb das Drehbuch zur Serie, mit Unterstützung seines Bruders und Bruce Campbell, welcher seine Parade-Rolle "Ash" zum Glück wieder spielen darf. Raimi hat dann auch für den Piloten auf dem Regie-Stuhl Platz genommen. Die Produzenten Rick Jacobson und Charles Knight, welche die Serie für den US-Kabelsender STARZ produzieren, haben danach dann aber vielen anderen Nachwuchs-Regisseuren die Möglichkeit gegeben, sich "auszutoben". Die Bekanntgabe einer zweiten Staffel erfolgte schon vor dem Start der 1. Staffel auf Amazon Prime.

Das Review bezieht sich auf die erste Staffel !

 

Zusammenfassung der Handlung:

Die Handlung setzt 30 Jahre nach den Geschehnissen von "Tanz der Teufel" und "Tanz der Teufel 2" ein. Ash, mittlerweile schwer gealtert und leicht übergewichtig, arbeitet immer noch als Regal-Auffüller in einer Discount-Kette. Immer bedacht jede Gelegenheit mitzunehmen, irgendwelche Perlen abzuschleppen, hat er sein loses Mundwerk und die dummen Sprüche nicht verlernt. Unter Drogeneinfluss und dem Willen, eine Frau zu beeindrucken, zitiert Ash einige Zeilen aus dem Necronomicon, welches er seitr damals in seinem Trailer versteckt, und erweckt damit das Böse aufs Neue. Zum Glück hat er noch seine Kettensäge und die abgesägte Schrotflinte, um sich den Dämonen in den Weg zu stellen ...

 

Kritikbereich

I. Handlung, Roter Faden, Innovation:

Sam Raimi hat es geschafft, aus der ja dann doch recht kargen Handlung der "Tanz der Teufel" - Filme einen 5-Stunden-Plot zu schreiben, der zu keiner Zeit langatmig daher kommt. Die Story wird zwischen dem ganzen Gemetzel immer weiter ausgebaut und hier und da gibt es mal nicht vorhersehbare Handlungsverläufe. Die aktuelle Handlung wird durch viele neue Charaktere erweitert und das damalige wird durch ausreichend Rückblicke immer mal wieder mit eingebunden und gehuldigt. Der Humorgehalt erinnert eher an den zweiten Teil, von der Ernstigkeit des ersten Teils ist hier leider nicht viel zu spüren. Das Drehbuch und die Umsetztung dessen durch Produzenten und Regisseure, schaffen es erfolgreich den Geist der Filme aus den 80ern in das 21. Jahrhundert zu exportieren. 

2 von 2 Punkten.

II. Charaktere, Darsteller, Dramaturgie:

Neben Bruce Campbell in seiner, ihn berühmt machenden Rolle als Ash, treten hier größtenteils eher nicht so bekannte Schauspieler auf, welche aber alle ihren Rollen entsprechend gut gecastet wurden und diese auch authentisch und glaubhaft rüber bringen. Das Acting von Bruce Campbell ist sehr angenehm, der es hier sogar schafft, das "gewollte Over-Acting" der Ash-Rolle, als normales Acting rüber kommen zu lassen. Es ist natürlich vieles immer wieder vorhersehbar, aber es gibt trotzdem auch ausreichend Spannungen und Zusammenzuck-Schock-Momente. Die Sidekick-Rollen sind alle sehr interessant ausgearbeitet und werden gut gespielt. Viele Clichee-Nebenrollen, aber die wollen wir doch auch als Futter für die Dämonen. Alles in Allem sehr überzeugende Schauspiel-Arbeit.

2 von 2 Punkten.

III. Regie, Kamera, Schnitt

Sam Raimi hat mit dem Pilot in Sachen Regie-Arbeit den anderen Regisseuren den Weg gewiesen und dieser wird auch von den insgesamt 5 anderen Regisseuren der 1. Staffel weiter eingehalten. Viele Kamerafahrten, interessante Perspektiven und gute Schnittarbeit, machen die 1. Staffel zu einem optischem Hochgenuss.

2 von 2 Punkten.

IV. Synchronisation, Ton, Sprache, Soundtrack

Die deutsche Synchro ist gut gelungen, wenn man sich erstmal an die Stimme von Ash gewöhnt hat. Der Wortwitz und die dummen Sprüche des Originals sind vernünftig ins Deutsche umgesetzt worden. Wer des Englischen mächtig ist, sollte trotz Allem natürlich bei der Original-Synchro bleiben. Der Soundtrack ist der absolute Hammer: Viel Heavy Metal und Rock, auch mal Electro-Disco-Styles, aber immer eine geniale, akustische Unterstreichung der Szenen. 

2 von 2 Punkten.

V. Spezialeffekte, Filmästhetik

Der Großteil der Spezial-Effekte ist handgemacht und sehr schön anzusehen. An manchen Stellen wird durch etwas CGI-Blut ein Maximum an Brutalität und Gore herausgeholt. Der ein oder andere Tod ist auch zu abgedreht, um ihn ohne Nachhilfe zu realisieren. Der CGI-Anteil ist wie gesagt aber eher unterstützend bzw. ergänzend und funktioniert eigentlich bis auf wenige Ausnahmen auch sehr überzeugend. Für Gore-Fans wahrscheinlich das heftigste und blutigste der jüngsten Zeit und ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk.

2 von 2 Punkten.

 

Fazit

Diese Serie ist für jeden was, der auf Trash im Blockbuster-Niveau und High-Class-Level steht und dem der zweite Teil besser als der erste gefallen hat. Ein bombastischer Soundtrack zum visuellen und kurzweiligem Schlachtfest, viele dumme und coole Sprüche, alle Clichees des Horror-Genres bedient.

Wem der zweite Teil zu albern war oder wer auf den dezenten Einsatz von Filmblut steht, kann hier getrost die Finger von lassen.

 

Summa summarum: 10 von 10 Punkten !

10/10
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Kommentare

07.09.2016 08:53 Uhr - JasonXtreme
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Ich hab zwar erst eine Folge gesehen, aber ich denke in den Serienolymp der 10/10 schafft es das Vehikel nie im Leben ;) klar macht es Laune, grade als Fan der alten Filme, aber mehr als kurzweiliger Splatter-Trash ist das hier absolut nicht. Auf ne 7/10 lass ich mich ein. Allein der Grund für das Erscheinen des Bösen ist einfach zu behindert

07.09.2016 12:44 Uhr - Fratze
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Also mir war der 2. Teil schon streckenweise zu albern, und trotzdem find ich die Serie klasse. Von daher können sicher auch Leute, die den 2. nich so dolle fanden, durchaus mal einen Blick riskieren. Eine 10 find ich zwar auch etwas hoch, aber 8 - 9 kriegt die von mir bestimmt auch 8 )

Ansonsten gutes Rev, klare Gliederung, gute Schwerpunkte. Mir persönlich gefällt es auch, etwas über den Background zu lesen (wobei der hier natürlich hinlänglich bekannt sein dürfte), muss aber nicht zwangsläufig sein.

08.09.2016 06:10 Uhr - Grrrg
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Also sprachlich gelungen, finde ich doch, dass diese extreme Aufteilung dem Lesefluss eher hinderlich ist. Würde ohne die Überschriften und dazwischen gehauenen Punkte genausogut funktionieren.
Stimme mit dir größtenteils überein, ausser dass Mrs. Lawless doch schon bekannt sein dürfte und vor allem, dass Kamera und Schnitt nach der in dieser Hinsicht enorm gelungenen ersten Folge vom Meister doch stark nachgelassen haben. Spaß macht's trotzdem.

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