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Kalter Hauch

Originaltitel: The Mechanic

Herstellungsland:USA (1972)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Action, Thriller
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,20 (10 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Als Mann fürs Grobe lebt Arthur Bishop (Charles Bronson) in einer ganz eigenen Welt - einer kompromisslosen Welt, in der moralische Regeln nichts gelten und in der eine falsche Bewegung den Tod bedeuten kann! Bisher hat Bishop stets alleine gearbeitet. Doch als er das Alter nahen fühlt, nimmt er einen ebenso fähigen wie kaltblütigen Lehrling (Jan-Michael Vincent) an, dem er alles beibringt, was er weiß. Geimeinsam bilden sie ein unschlagbares Team und sind als Geschäftsreisende in Sachen Mord in der ganzen Welt unterwegs - bis die Skrupellosigkeit des Schülers ihn auf Kollisionskurs mit seinem Lehrer führt! (MGM DVD-Cover)

eine kritik von schobi:
Arthur Bishop (Charles Bronson) ist "Mechaniker" - ein Profi-Killer, der seinen Job mit äußerster Sorgsam und Raffinesse ausübt. Sein Job ist seine Passion, sein Lebensinhalt. Fern von gesellschaftlichen Zwängen oder sozialer Interaktion lebt er nach einem eigenen Kodex. Als er bei einem Job einen alten Freund beseitigt, hat er plötzlich dessen zynischen Sohn Steve (Jean-Michael Vincent) am Hals, der sich für Arthur interessiert. Er beschließt ihn auszubilden und mit ihm zusammen zu arbeiten...

Kalter Hauch ist keines der typischen Bronson-Vehikel, sondern vielmehr ein unterkühlter Hitman-Thriller, der auch als zynischer Gesellschafts-Kommentar verstanden werden kann. Besonders mit Hinblick auf die Entstehungszeit ist die Charakterisierung von Arthur Bishop beachtlich - ein Killer, der ohne zu hinterfragen mordet taugt schließlich nicht unbedingt als Hauptfigur. Besonders die Szene, in der Arthur seine vermeintliche Geliebte besucht (gespielt von Bronson's Frau Jil Ireland) überrascht mit einer ungewohnt starken Zynik und bricht mit den gewöhnlichen Zuschauer-Erwartungen.
Die Figur des Steve unterscheidet sich zwar stark von Bishop, ist aber nicht minder speziell - Nach dem Tod seines Vater schmeißt er erst mal eine Party und der Suizid-Versuch einer Freundin amüsiert ihn bloß. Die Einstellung der beiden unterscheidet sich aber stark, so dass es kaum überrascht, dass ihre Zusammenarbeit nicht lange gut gehen wird.
Eine ausgefeilte Charakterstudie sollte man aber ebenso wenig erwarten, wie eine ausufernde Action-Orgie. Viel mehr werden die Figuren durch ihr Handeln porträtiert und die Action überzeugt durch Übersichtlichkeit und Handwerk der alten Schule.

Fazit: Außergewöhnlicher Thriller, der sicher nicht Jedem gefallen wird aber auf jeden Fall ein Blick wert ist.
8/10
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