SCHNITTBERICHTE | # | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z
Titel suchen:
Böses Zombie-Spiel PS4 aus AT · Hol dir den Klassiker ohne Zollprobleme · ab 19,99 € bei gameware Borderlands 3 · Eine Achterbahnfahrt voller Wahnsinn! · ab 59,99 € bei gameware
das-marten
Level 8
XP 984
Eintrag: 02.10.2016

Amazon.de

  • Lloronas Fluch
Blu-ray
16,99 €
DVD
11,99 €
Prime Video
13,99 €
  • Once Upon A Time In… Hollywood
Blu-ray
21,99 €
4K UHD/BD Stbk
41,99 €
DVD
16,99 €
prime video
16,99 €
  • John Wick: Kapitel 3
4K UHD/BD Limited Steelbook
39,99 €
4K UHD/BD
35,99 €
Blu-ray Limited Steelbook
22,99 €
Blu-ray
19,99 €
DVD
14,99 €
prime video
13,99 €
  • Fast & Furious: Hobbs & Shaw
4K UHD/BD
34,99 €
Blu-ray
19,99 €
DVD
19,99 €
prime video
13,99 €
  • Godzilla II: King of the Monsters
4K UHD/BD
30,99 €
BD 3D
25,99 €
Blu-ray
18,99 €
DVD
15,99 €
4K UHD Limited Steelbook
35,99 €
  • Leon - Der Profi
  • Director's Cut
4K UHD/BD Steelbook
35,75 €
BD Steelbook
26,66 €
Blu-ray
16,99 €
DVD
14,99 €
prime video
9,99 €

Warm Bodies

Herstellungsland:USA (2012)
Genre:Horror, Komödie, Liebe/Romantik

Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,90 (10 Stimmen) Details
inhalt:
Die Untoten beherrschen das Land, und er ist einer von ihnen: Zombie R (Nicholas Hoult) bewegt sich durch ein post-apokalyptisches Amerika der kollabierten Hochhäuser, verrosteten Autowracks und zerstörten Highways. R hat es vor allem auf eines abgesehen: auf die Gehirne der noch verbliebenen Menschen. Die Erinnerungen, die diese in sich bergen, sind sein Lebenselixier und erinnern ihn an das, was er auch einmal war: ein Mensch. Nachdem er eines Tages das Gehirn eines jungen Mannes verspeist hat, ändert sich sein Leben schlagartig. R wird überwältigt von Liebesgefühlen zu Julie (Teresa Palmer), der Freundin des Toten, und entbrennt in heißer Leidenschaft für sie. Dass er nicht sprechen kann, macht eine Kommunikation mit seinem menschlichen Schwarm nicht leicht, aber für ihre Rettung vor seinen Artgenossen braucht er auch nicht viele Worte. Es gelingt ihm, Julie vor dem schon sicheren Tod zu bewahren und sie in sein Versteck zu bringen. Im Zusammensein mit ihr wird R zunehmend menschlicher und probiert sich sogar in Zombie-untypischen Aktivitäten aus, dem Autofahren zum Beispiel. Als Julie jedoch eines Tages aus dem gemeinsamen Lager verschwindet, folgt R ihr - ins Citi Stadium, die größte noch existierende Menschen-Kolonie...
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von das-marten:

Spätestens wenn man Zombie „R“ an Julies Balkon sieht, weiß man, wo der Hase hinhoppelt. Wer hätte gedacht, dass der alte Shakespeare noch so eine Huldigung nach Zlatkos Shakesbier bekommt. Was anfangs noch wie ein Twilight-Abklatsch mit Zombies wirkt, kommt zwar nicht ganz aus der Kitsch-Ecke heraus, unterscheidet sich dann aber doch vom erstgenannten Vertreter, unter anderem weil Warm Bodies nicht ausschließlich die feuchte Schlüppi-Fraktion anspricht.


Story

„R“ führt ein sorgenfreies Leben, nur leider ist er ein Zombie und mit dem Denken steht es auch nicht so gut. Sein Ziel besteht darin, Menschenhirne zu verspeisen, da diese einen Aufschluss über die Vergangenheit des jeweiligen Opfers preisgeben. Dumm nur, dass Julies Freund, beziehungsweise von nun an ihr verstorbener Ex-Freund, sein Hirn als erstes hergeben muss. Dies rettet Julie jedoch das Leben, da „R“ auch Julie in den Erinnerungen wieder erkennt und somit erste menschliche Gefühle wieder entwickelt.


Kritik

Gut, die Story klingt nicht nur schnulzig, sie ist es auch. Blöd ist sie sicherlich auch, wenn sich die Zombies wieder in Menschen zurück verwandeln, so richtig erklären lässt sich das nicht und die „Liebe“ hierfür als Grund zu nennen ist wirklich nicht einfallsreich. Da hilft es auch nicht, dass der Film größtenteils aus der Sicht eines Zombies erzählt wird. Immerhin führt dies zu einigen ironischen Momenten, die der allgemeinen Erheiterung beitragen. Die Story wird auch auf ein mögliches Happy End getrimmt. Punkte, die vielleicht für etwas mehr Tiefgang gesorgt hätten, werden jedoch schnell unter den Teppich gekehrt. Aber zum Ende gibt es dann doch noch etwas Gesellschaftskritik - einen Gruß an George A. Romero, Gott habe ihn selig, sofern er schon tot wäre.

Wer in den 80ern groß geworden ist, wird einen weiteren Gefallen am Film finden, hier gibt es leicht schnulzige Songs aus dieser Zeit, teils unbekannt, teils bekannt, nur jedes mal passt der Song wie die Faust aufs Auge. Bis auf Pretty Woman von Roy Orbison, als der Film auf dem Weg ist zu kitschig zu werden, aber da lenken die Darsteller von selbst ein und bringen eine eher unbekannte Musikperle aus aktueller Zeit zum Vorschein.

„R“ alias Nicholas Hoult, der den steifen Zombie spielt, legt eine akzeptable Verwandlung bis zum Ende hin. Nur wirklich grandios spielt er nicht. Ebenso der Rest der Cast, ordentliche Leistung, aber nicht weltbewegend, da ziehe ich auch John Malkovich mit ein, der noch der bekannteste Akteur ist. Teresa Palmer, die Julie und somit „R“’s spätere Schickse spielt, liefert eine erwartungsgemäß unauffällige Leistung ab.

Das Budget scheint nicht von Straßenpennern zusammengekratzt worden zu sein, für einen Kinofilm allemal ausreichend, auch die dämonischen Wesen (die neben den Zombies und Menschen als dritte "Rasse" den Film bereichern) sehen recht ordentlich aus, bekommen aber leider kaum Einsatzzeit.


Fazit

Das, was eigentlich wie ein Mädchenfilm aussieht, kann sich auch das männliche Geschlecht antun, gibt ja schließlich Zombies, so schwul wie mit Vampiren wird das also nicht. Will man mit der Alten den Beischlaf vermeiden, dann ist dieser Streifen nicht empfehlenswert, denn das Ende wird schnulzig und es geht ja schließlich um Beziehungsdingsbumstrara. Mir hat der Film gefallen, vielleicht ist es auch die abermalige Konfrontation mit meiner femininen Seite, tief im Inneren bin ich halt doch ein männlicher Feminist. Für die ältere Generation kann Warm Bodies Erinnerungen an längst vergangene Zeiten wecken (auch wenns nur der Sex auf dem Rücksitz des Autos ist), für die junge Generation gibt es eine passabel inszenierte Liebesgeschichte. Auch wenn das Zombie-Thema hier schon arg verkaspert wird, muss ich sagen: Warm Bodies war nicht schlecht!

7/10
mehr reviews vom gleichen autor
die neuesten reviews

Kommentare

03.10.2016 08:46 Uhr - leichenwurm
1x
DB-Helfer
User-Level von leichenwurm 5
Erfahrungspunkte von leichenwurm 420
Ich fand den absolut lausig... ;-)) ! Ja fast sogar noch schlechter als die Glitzer-Vampire... was wahrscheinlich daran liegt, dass mir das Vampir-Thema noch nie Soooo sehr am Herzen lag wie die guten alten Zombies und ich demnach auf die "Mythenvergewaltigung" bei "Warm Bodies" empfindlicher reagiere als bei "Twighlight" (da hat ja wenigstens das "drüber lustigmachen" Spass gemacht)... ! Dein Review liest sich aber trotzdem sehr gut und ist formal wirklich gelungen ;-) !

03.10.2016 09:21 Uhr - dicker Hund
1x
User-Level von dicker Hund 14
Erfahrungspunkte von dicker Hund 3.012
"Beziehungsdingsbumstrara" ?!

Immer wieder gerne, liebes Marten;-)

kommentar schreiben

Um Kommentare auf Schnittberichte.com veröffentlichen zu können, müssen Sie sich bei uns registrieren.

Registrieren (wenn Sie noch keinen Account hier haben)
Login (wenn Sie bereits einen Account haben)
Impressum Datenschutz Nutzungsbedingungen Team Kontakt / Werben Mithelfen
© Schnittberichte.com (2019)