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Rayd
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XP 311
Eintrag: 25.10.2016

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The Revenant - Der Rückkehrer

(Originaltitel: The Revenant)
Herstellungsland:USA (2015)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Abenteuer, Drama, Western

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,77 (43 Stimmen) Details
inhalt:
Bei einer Expedition tief in der amerikanischen Wildnis wird der legendäre Forscher und Abenteurer Hugh Glass (Leonardo DiCaprio) brutal von einem Bären attackiert. Seine Jagdbegleiter, die überzeugt sind, dass er dem Tod geweiht ist, lassen ihn zurück. In seinem Überlebenskampf erleidet Glass unerträgliche Qualen und muss erleben, dass auch sein engster Vertrauter John Fitzgerald (Tom Hardy) ihn verrät und im Stich lässt. Mit übermenschlichem Willen zu überleben und angetrieben durch die Liebe zu seiner Familie kämpft Glass sich durch einen unerbittlichen Winter in der Wildnis zurück ins Leben.
eine kritik von rayd:

Hallo,

willkommen zu meiner Kritik von The Revenant - Der Rückkehrer. Die Kritik wird soweit es geht spoilerfrei sein. Die Story werde ich nur ganz kurz und ganz simpel erläutern:

Der Trapper Hugh Glass wird auf einer Expedition von einem Bären angegriffen und schwer verletzt. Der Expeditionstrupp lässt ihn zurück, da sie im Glauben sind das er dem Tod geweiht ist. Angetrieben durch die Liebe zu seiner Familie und dem Sinn auf Rache, gegenüber dem Expeditionsmitglied John Fitzgerald (den Grund werde ich hier absichtlich nicht angeben), schafft er es unter qualen zu überleben und sich durch den unerbittlichen Winter zu kämpfen.

 

Damit wäre die grundlegende Story erzählt, wenn auch der eigentliche Film nur leicht angekratzt wurde. Nun aber zu den Schauspielern, welche auf herausragenden Niveu ihre Rollen verkörpern.

Die Rolle des Hugh Glass wird von Leonardo DiCaprio gespielt, welcher für eben diese endlich seinen Oscar erhalten hat. Er spielt den gebrochenen, auf der Schwelle zum Tod stehenden Mann unglaublich überzeugend und stark. Man leidet mit ihm, in der Kälte und der furchtbaren Wildnis und hofft das er sein Ziel erreicht. DiCaprio ist ganz klar die größte Stärke des Filmes.

John Fitzgerald wird von Tom Hardy (Legend, The Dark Knight u.v.a) verkörpert. Auch er geht voll und ganz in seiner Rolle auf. Er ist ein, extrem gesagt, verlogener und hinterlistiger Gauner der für Geld und seine eigene Sicherheit auch ohne groß zu überlegen jemanden tötet. An seiner Seite (nicht gleichsetzen mit: Auf seiner Seite!) steht Jim Bridger, gespielt von Will Poulter (u.a Maze Runner, Wir sind die Millers). Auch er spielt seine Rolle gut, nur habe ich bei ihm leider die ganze Zeit das Problem gehabt, das ich ihn durch: Wir sind die Millers, nicht richtig ernst nehmen konnte, leider. 

Dem Anführer des Expeditionstrupps, Andrew Henry, wird von Domhnall Gleeson (einigen wohl bekannt als Caleb aus Ex Machina oder Bill Weasley ind Harry Potter) das Gesicht geliehen. Er bleibt einem als gerechter Captain im Gedächtnis, wenn auch seine Rolle mmn. etwas blass bleibt.

Leider auch etwas blass bleibt der Sohn von Glass, Hawk, gespielt von Forrest Goodluck(Entschuldigt den Namens-wirrwarr). Auch er spielt seine Rolle gut, aber irgendwie fehlte mir bei ihm etwas, so blöd und klischeehaft das klingt. Die Geschichte, bzw. das Drehbuch gibt wohl einfach nicht genügend für ihn her. Mag sein das ich mit dieser Meinung aber auch alleine da stehe.

Ebenfalls mitgespielt haben zb.: Paul Anderson, Kristoffer Joner, Brendan Fletcher, Melaw Nakehk’o,Duane Howard, u.v.m.

Regisseur ist Alejandro G. Iñárritu u.a bekannt für Birdman.

 

Kommen wir zur Optik des Films und die kommt bombastisch daher. Die Landschaft, von den verschneiten Bergen über den eisig wirkenden Missouri River, oder einfach nur völlig verschneite Wälder, jeder von diesen lässt einen das Blut in den Adern gefrieren und doch ist es wunderschön. Ohne übertreiben zu wollen, aber mir wurde vom zusehen alleine so kalt, das ich nach gut zwanzig Minuten meine Heizung weiter aufgedreht habe. Die Szenenbilder und Kameraschwenks fangen die Wildnis wunderbar ein und allein diese machen den Film schon sehenswert. Im Nachhinein wurmt es mich ein wenig, das ich den Film in meinen eigenen vier Wänden und nicht im Kino gesehen habe.

Der Score ist wie auch die Optik atemberaubend und atmosphärisch. Die Musikstücke sind kein bisschen fehlplatziert, im Gegenteil, passend eingesetzt. Gänsehautgarantie ist aber nicht unbedingt gewährt, jedenfalls nicht über meine Lautsprecher ;).

Die deutsche Fassung ist durchaus ansehbar oder besser gesagt anhörbar. Die deutsche Synchronisation ist solide, keine Abzüge. 

Die Länge des Films... Einige kritische Stimmen sagen das er zu lang sei und über die Dauer der knapp 2 1/2 std. langeweile aufkommen würde. Dem kann ich definitv nicht zustimmen, dennoch sollte er nicht länger sein. Die komplette Laufzeit über war The Revenant spannend und ohne Längen. Der Film ist komplett gut so wie er ist, mehr Laufzeit könnte den Spielfluss beeinträchtigen, weshalb es gut ist das er nur in einer einzigen Fassung erschienen ist. Um das Thema zum Ende zu bringen: Ich hatte kein einziges mal das Gefühl auf die Uhr gucken zu müssen und zu hoffen, das der Film "doch endlich mal etwas schneller machen soll", wie es in letzter Zeit leider hier und da der Fall war.

Noch kurz erwähnen sollte ich das The Revenant auf einem Buch mit dem Namen The Revenant: A Novel of Revenge (2002) basiert. Dieses wiederum ist inspiriert von den Geschichten von Hugh Glass, John Fitzgerald und Jim Bridger,welche reale und historische Personen sind. Der Film basiert dadurch quasi auf wahren Begebenheiten da 1823 wirklich ein Mann namens Hugh Glass von einem Grizzly angefallen wurde und von seinen Kameraden zum Sterben zurückgelassen wurde. Auch dieser kämpfte sich Monate lang durch die Wildnis um in die Zivilisation zurück zu kehren. Dies nur als kleine Randnotiz.

 

Fazit: The Revenant wusste durch und durch zu begeistern. Es ist seltener geworden das es ein Film schafft mich über die Laufzeit von 2 1/2 Stunden so zu fesseln, das ich garnicht merke wie spät es schon ist und das der Film schon vorbei ist. Man leidet mit DiCaprio und hofft auf baldige Erlösung für ihn. Wenn man, wie auch immer die Möglichkeit hat ihn auf der großen Leinwand zu bewundern, sollte man dies warnehmen. Von mir gibt es für den Film eine klare Empfehlung. Wenn ich ihn mit einem Wort beschreiben müsste: Unfassbar. Vielleicht wäre es auch: Wunderschön, womit natürlich nicht die Qualen der Hauptperson gemeint ist. Ich schätze bei einer Lobeshymne wie dieser sollte der Film für mich seine 10/10 bekommen.

 

 

PS zur Review: Einiges könnte sicherlich noch ausführlicher beschrieben sein, doch wollte ich hier weitesgehend Spoilerfrei bleiben. Meine Art ein Review zu verfassen mag auch etwas eigen sein, das Recht dafür behalte ich mir auch bei, bin für positive Kritik und Rechtschreibfehler aber immer offen!

MFG Rayd

 

10/10
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Kommentare

26.10.2016 00:32 Uhr - NICOTERO
2x
User-Level von NICOTERO 1
Erfahrungspunkte von NICOTERO 15
Absolut: 11/10:)
Eine Perle durch und durch....! Ich liebe dieses Meisterwerk!!!

26.10.2016 00:51 Uhr - Intofilms
1x
Dir ist hier eine sehr schöne, ausgesprochen sympathische Rezension gelungen, weil du es geschafft hast, deine Begeisterung für diesen Film überzeugend zu vermitteln. :D

Und der Film hat ja auch wirklich einige Highlights zu bieten, dein Enthusiasmus ist durchaus angebracht. :D

Für mich ist der größte Pluspunkt die absolut grandiose Optik des Films (das hast du ja auch sehr schön herausgestellt).
Die spektakuläre Kameraarbeit fängt eine imposante Naturkulisse ein, die mich schlichtweg überwältigt hat. Die Natur selbst wird sozusagen zur eigentlichen Hauptperson des Films. In all ihrer Erhabenheit ist sie einerseits schrecklich und bedrohlich und andererseits von atemberaubender Schönheit.
Deshalb habe ich auch ähnlich wie du die Länge des Films zu keinem Zeitpunkt als lästig empfunden. Ich war vielmehr froh um jede weitere Minute Film mit neuen Bildern.

Die schreckliche Seite der unbändigen Natur drückt sich natürlich auch in dem hyperrealistischen, ultrabrutalen Bärenangriff aus, der mir wirklich hart an die Nieren ging, obwohl ich mich mittlerweile durchaus als horror- und splattergestählt bezeichnen würde. Aber darauf kann man sich wohl gar nicht 'vorbereiten'. Und wie die das so filmen konnten, ist mir sowieso noch immer ein Rätsel. Ich war so wahnsinnig erleichtert, als dieses Gemetzel endlich vorbei war...!!!!!

28.10.2016 19:19 Uhr - NICOTERO
1x
User-Level von NICOTERO 1
Erfahrungspunkte von NICOTERO 15
Meisterwerk! Wie wahr....
11/10

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