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JasonXtreme
Level 12
XP 2.305
Eintrag: 16.03.2017

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DVD 9,99



The Son - Staffel 1

Ninja - In geheimer Mission

(The Ninja Mission)
Herstellungsland:Großbritannien, Schweden (1984)
Standard-Freigabe:FSK 18
Genre:Action, Trash
Alternativtitel:Ninja in geheimer Mission

Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,43 (7 Stimmen) Details
inhalt:
Dem schwedischen Spitzen-Wissenschaftler Markow, der sich aus privaten Gründen nach Rußland abgesetzt hatte, ist dort eine sensationelle Entdeckung gelungen: der Durchbruch auf dem Gebiet der Atom-Fusions-Kontrolle. Die CIA plant, Markow aus der UDSSR herauszuholen und überredet Markow's alten Freund Jason, einen britischen Ex-Agenten, die geheime Mission zu organisieren. Der beauftragt "Ninja Mission", eine hochtrainierte Spezialtruppe, mit dem unmöglich erscheinenden Kommando-Unternehmen. Mit welch raffinierten Mitteln und mit welcher Perfektion diese menschlichen Kampfmaschinen "arbeiten" ist unglaublich....
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von jasonxtreme:

Lange hab ich seinerzeit, aufgrund der doch nicht wenigen Fehlszenen der alten deutschen Fassung, darauf gewartet diesen schwedischen Ninja-Flick zu sehen, leider war es dann doch irgendwann soweit!

DVD ins Laufwerk gepfeffert, und gleich „erfreut“ gewesen über das niveaumässig auf VHS-Niveau befindliche Bild samt leicht verschobenem Bildformat - aber naja - ein Film aus den 80ern verdient auch ein bisschen Flair… not! Hinzu kommt dann stilecht noch der dumpfe und schlechte Ton, aber sich darüber aufzuregen ist nicht gut für den Blutdruck, und man will ja im Alter Schlaganfällen vorbeugen.

Die Geschichte beginnt mit einer jungen Frau, die vor drei ballernden Knallchargen flieht, von denen einer hässlicher und dicker ist als der andere. Unterwegs wird sie von einem netten Kerl in einem Volvo - was auch sonst in Schweden - aufgegabelt und in Sicherheit gebracht.... denkste - die Verfolger jagen in (jaaaa jetz kommts) Volvo hinterher! Überhaupt zeigt sich schon hier der schwedische Lokalkolorit - in einem Lagerhaus (ausnahmsweise nicht bei Ikea auch wenn ich es nicht beschwören kann!) wird unser saudummer Held Mason gleich von bösen Buben in die Mangel genommen, und kommt nur unter Hilfe von seinen vier Ninja-Kumpels wieder raus.

Zwei unspektakuläre Minuten später möchte die Holde gerne in den Club zum Singen, völlig nachvollziehbar, denn das ist das Erste was man plant, wenn einem der KGB am Allerwertesten hängt. Mason bringt sie natürlich selbstredend dorthin. Um den sexuellen Aspekts des Films zu erfüllen, darf die Kleine dann auch gleich ihre Tüten Richtung Objektiv schwenken, nur um dann vom ballernden russischen Geheimdienst entführt zu werden.


Die Tittenmaus soll nämlich als Druckmittel für ihren Herrn Papa dienen, der ist zufällig Atomforscher und werkelt an etwas nicht genauer bezeichneten rum, was die Kriege auf der Welt beenden soll! Dummerweise werden die schwedischen Agenten (die aussehen wie Onkel Erwin von nebenan) gekillt und der Professore wird von Russland aus in einen Stützpunkt nach Russland gebracht (soweit logisch, gelle?) um seine Arbeit zu vollenden - er denkt natürlich, dumm wie Atomforscher sind, er ist in Schweden! Auch sein Töchterlein wird dorthin gebracht und denkt sie sei in Sicherheit. Die Intelligenz hat sie ganz klar von väterlicher Seite ins Erbgut gepflanzt bekommen. Zwischendurch redet der Alte, der ja keine Ahnung hat wo er ist, den Bösewicht auch mal mit Herr Smirnoff statt mit Ableman an - aber das macht hier auch nix mehr, wenn es einem denn überhaupt auffällt bei dem ganzen Dummfug.

Nun denn, Held Mason muss natürlich umgehend mit seiner geheimen Ninja-Einheit nach Russland um den Prof dort rauszuholen und die Welt zu retten - also ab gehts mit dem Bötchen rüber ins kalte Mütterchen äh Russland - um dort mal richtig den Dicken raushängen zu lassen, und den Bösen zu zeigen wo der Ninja die Locken hat. Hilfreich ist dabei auch noch eine Wumme die Spritzen verschießt, nach deren auftreffen der Kopf oder das Herz des Opfers platzen - also gediegene Vorfreude auf den Einsatz dieses Wunderdingens, vielleicht rettet das ja noch den letzten Rest des erträglich-möglichen.

Sind die Ninjas erstmal angekommen - zwischen einigen dummen und äusserst unerbaulichen Dialogszenen - gehts auch schon los und die verfeindeten Schergen dürfen reihenweise am Schnee lutschen. Da knallt und raucht es ständig, denn die Ninjas ballern und werfen Granaten was das Zeug hält! Ja richtig gelesen, hier kommts nicht auf leises Töten an, und die üblichen Waffen der schwarzen Schattenkrieger, oder wie man die Nulpen hier nennen möchte, sind hier nur am Rande eingesetzt zu bewundern. Martial Arts haben die ebenso nie gelernt, ok ich bin ehrlich, sie haben sicherlich ein Buch mit Grundübungen bekommen, und da die ersten drei Bilder angeschaut. Es sieht für sich gesehen aber eher nach Kinderbodenturnen aus.

Sind die Jungens erst in der Anlage angelangt darf unser Deppchef Mason sich gleich wieder gefangen nehmen lassen – wenn er sonst nix kann, da isser ganz groß drin, ehrlich!! Die anderen dezimieren daraufhin gefühlte Hundertschaften an Gegnern in weißen Lackieranzügen. Wo man die alle begraben will, junge junge. Da kann sich einer als Leichenschminker dumm und dämlich verdienen! Die Ninjas - wie gesagt vier an der Zahl - sind anscheinend von einem unsichtbaren Schutzschild umgeben - denn egal wie viele Magazine auf die abgefeuert werden – Deckung ist für Weicheier. Dann kommt die langerwartete Superwumme zum Einsatz, und sogleich platzen diverse Köppe und Körper auf. Gesuppt wird teils ganz ordentlich muss man sagen - kein Wunder also, dass die alte deutsche VHS damals gecuttet wurde - bei dem Bodycount würde selbst ein gewisser John R. blass werden! Nachdem die Ninja dann auch noch Gas ausstreuen, worauf einer in seine Gummimaske kübeln darf, wird der Prof erschossen und seine Tochter von Mason befreit - auf der Flucht werden dann doch noch alle Ninjas bis auf Mason in den ewigen Ninjahimmel entsandt - und die Station verpufft in einem kleinen Feuerwerk Marke C-Böller mit Rauchanteil. Das ist der Auftakt zum Grand Finale! Bösewicht Wodka - ähm Smirnoff oder wasweissich verfolgt Masons Jeep mit einem STINKNORMALEN Heli - und feuert Raketen (oder Mörsergranaten) auf diesen - ob er diese aus dem Cockpit per Hand abfeuert bleibt unklar - is aber auch egal, denn...

Der Oberbösewicht macht aber auf einmal noch Geschäfte mit Masons Auftraggeber, is ja wohl selbstredend für einen Film aus jener Zeit - was diesen nicht die Bohne stört - steht er doch daneben und zerreißt die Aufzeichnungen des Profs - genau mit EINEM Riss - und wirft sie weg - das juckt aber auch keinen, ist ja komplett belanglos - der Böse wird zurückgelassen und die Schweden fliegen einfach wieder fort - der Bösewicht darf am Leben bleiben und Mason haut mit der holden Maid ab und zerstört die echten Aufzeichnungen...

Alles in allem sage ich mal OMFG!!! Wenn die Dialoge und die Füllstory nicht dermassen hohl und langweilig wären würde das Ganze hier ja wirklich Spaß machen. Leider werden diese in Zusammenhang mit den öd inszenierten Actionszenen und noch billigeren MA-Szenen einfach bis zum Erbrechen inszeniert...

Es bleibt ein blutiger, langweiliger und dummer Action der mit Ninjas soviel zu tun hat Erdogan mit Pressefreiheit. 2/10 für das Dauergeballer, was sicher seinesgleichen sucht!

2/10
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Kommentare

16.03.2017 14:13 Uhr - naSum
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Ich glaube ich spinne. So komme ich doch noch zu meinem flotten Dreier...^^


Horace Pinker: "gut dosierte Dosis"
dicker Hund: "Grundidee liegt zu Grunde"
Jason Xtreme: "niveaumässig auf VHS-Niveau"

Was ist denn heute los? :D

PS: Ein sehr amüsantes Review eines scheinbar nicht so amüsanten filmischen Filmes.

16.03.2017 14:40 Uhr - Horace Pinker
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Sehr witziges und kreativ verfasstes Review Mr. Voorhees! Der zugrundeliegende Film scheint hingegen eine einzige Fremdschämorgie aus Dialogen auf Grundschulniveau, amateurhaften Actionszenen, bescheuerten Figuren, unfähigen Darstellern und einem absolut lächerlichen Plot zu sein. Wahrscheinlich nur unter Verwendung des von dir erwähnten Wodkas ertragbar (wenn man jedes mal wenn jemand blutig stirbt einen Shot nimmt muss man sich am Ende des Films wahrscheinlich den Magen auspumpen lassen ;) Dank deiner Warnung werde ich auf dieses Stück filmischen Müll verzichten, im Gegenteil zu deinen Reviews, welche immer lohnenswert und gut geschrieben sind.

16.03.2017 15:21 Uhr - TheRealAsh
1x
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danke für das gekonnt und humorvolle Abraten! den werd ich mir dann auch sicher nie zu Gemüte führen;-)

16.03.2017 15:38 Uhr - JasonXtreme
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Argh shit, das VHS Niveau stand schon vor nieavumässig im Text^^ scheiß editiererei am Ende :D

16.03.2017 16:05 Uhr - dicker Hund
1x
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Klingt irgendwie nach unterhaltsamem Müll mit unfreiwilliger Komik. Cooles Review jedenfalls.

16.03.2017 16:24 Uhr - naSum
2x
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16.03.2017 15:38 Uhr schrieb JasonXtreme
Argh shit, das VHS Niveau stand schon vor nieavumässig im Text^^ scheiß editiererei am Ende :D


Lass es drin, es amüsiert gut und das meine ich ernst. Der Hund und der Dino Doc haben gekniffen.

16.03.2017 16:34 Uhr - JasonXtreme
2x
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Logo lass ichs drin :D passt zum Kontext und wäre sonst schon editiert.

16.03.2017 19:26 Uhr - NoCutsPlease
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Dann möchte ich dieser gut rezensierten Rezension zu einem offensichtlich desaströsen Desaster auch ein lobendes Lob aussprechen.

17.03.2017 13:03 Uhr - cecil b
2x
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Wieder ein schönes Beispiel dafür, dass Reviews die schlechtesten Filme in Goldstücke verwandeln können. Als Vorlage für solch amüsante Rezensionen!

17.03.2017 13:16 Uhr - Tom Cody
1x
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Sehr informative und auch amüsante Review zu dieser (größtenteils) schwedischen Action-Gurke!

Ich habe den Film vor Jahrzehnten auf VHS gesehen und das Einzige, woran ich mich erinnere, sind ein paar suppende Einschüsse (als ob der Regisseur etwas zu häufig Peckinpah-Filme gesehen hat) und die Szene als der eine Seppl die Erbsensuppe in seine Maske reihert.

Qualitativ könnte man den Film vielleicht zu einem "Worst-Action-Double-Feature" mit "Downing Street Down" (siehe Review) kombinieren!?!

17.03.2017 13:57 Uhr - JasonXtreme
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Danke. Zumindes hört es sich soban als ob man das könnte, Tom hähä

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