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Idiocracy - Irrsinn stirbt nie

Originaltitel: Idiocracy

Herstellungsland:USA (2006)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Komödie, Science-Fiction
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,79 (14 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Joe Bowers arbeitet als Bibliothekar bei der Army und ist nicht unbedingt der intelligenteste Zeitgenosse. Ein optimales Versuchskaninchen also für das streng geheime Projekt des Pentagons: Ein Experiment, bei dem Menschen in einen Winterschlaf versetzt werden, um sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder zum Leben zu erwecken. Das auf ein Jahr angesetzte Projekt gerät in Vergessenheit und Joe Bowers und die ihm damals als Partnerin zugeteilte Prostituierte Rita erwachen im Jahre 2505. In Mitten einer inzwischen total verdummten Menschheit und von Blödheit regierten Welt sind die beiden allen anderen mit ihrer Intelligenz haushoch überlegen. Joe nutzt seine Chance und kandidiert bei den Präsidentschaftswahlen in Amerika. (20th Century Fox Internetseite)

eine kritik von schobi:
Der in allen Belangen höchst durchschnittliche Joe (Luke Wilson) wird für ein Geheim-Experiment der Army zusammen mit der ebenfalls durchschnittlichen Prostituierten Rita (aufgrund von mangelnden weiblichen Testpersonen bei der Armee) in einen Kälte-Schlaf versetzt und soll nach einem Jahr wieder aufgetaut werden. Doch etwas läuft schief und die beiden landen auf der Müllkippe, wo sie bis ins Jahr 2505 überdauern. Mit Erstaunen stellen sie fest, dass das Gesetz des Stärkeren und Klügeren nicht mehr gilt und sich über die Jahre die Dummen durch rege Fortpflanzung durchgesetzt haben. Plötzlich scheint Joe der klügste Mensch der Welt zu sein, was aber in erster Linie nur weitere Probleme mit sich bringt...

Mike Judge, der Erfinder von Beavis und Butthead lieferte 2006 diese überdrehte Komödie ab, die heute aktueller denn je erscheint. Am besten lässt sich Idiocracy wohl als filmgewordene, überlange South Park-Folge beschreiben - Die Story ist oberflächlich und unglaubwürdig, das Zukunfts-Szenario herrlich überzogen und der Anarcho-Humor teilweise derb bis debil. Doch unter der grellen Oberfläche steckt eine beißende Gesellschafts-Kritik, sodass man angesichts mancher nur allzu bekannt vorkommenden Handlungen und Verhaltensmuster nicht sicher ist, ob man lachen oder doch lieber weinen sollte. Verpackt in leicht trashige aber liebevolle Sets und mit Luke Wilson und Terry Crews kongenial besetzt macht der Film einen Heidenspaß und führt einem gleichzeitig den kulturellen und sozialen Verfall der Gesellschaft vor.
8/10
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