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Resident Evil: The Final Chapter

Herstellungsland:Deutschland, Großbritannien, Frankreich (2016)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Action, Horror, Science-Fiction
Alternativtitel:Biohazard: The Final Chapter
Biohazard 6
Resident Evil 6
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,61 (32 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Als einzige Überlebende des Krieges, der als letzter Widerstand der Menschheit gegen die Untoten geplant war, muss Alice nun dorthin zurückkehren, wo der Alptraum begann - Raccoon City, wo die Umbrella Corporation ihre Truppen für einen finalen Schlag gegen die Überlebenden der Apokalypse versammelt… (Constantin Film AT)

Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von ghostfacelooker:

Zehn Jahre sind vergangen. Zehn Jahre, und wir befinden uns immer noch in einer postapokalyptischen Welt. Einer Welt in der alles möglich scheint, wie zum Beispiel, dass unsere Heldin Alice, obwohl wir sie am Ende des letzten Teil umzingelt von Horden Untoter in Washington zum letzten Gefecht bereit verließen, sie nun alle besiegt zu haben scheint und irgendwie überlebt hat. Wie immer.

Ein Ort, an dem jede nur denkbare Kreatur zu existieren beginnt. So gibt es neuerdings fliegende „Zombies“ die optisch einer Mischung aus Predator und einer übergroßen Fledermaus ähneln. Und in eben dieser Welt von Alice, stellt das auch kein Problem dar, beispielsweise mit einem handelsüblichen Rambo-Survival-Überlebensmesser in einer Minuten jemandem in den Rücken zu schneiden, um ihm dann Sekunden später mit selbigem die Hand fast am Handgelenk abzuhaken. Ja vorher hat sie ihm nicht die Wirbelsäule durchtrennen können, aber die Hand abhaken, kein Problem...

Nein, versteht mich nicht falsch, das ist kein Review, in dem ich mich auf sarkastisch und mir zynische Eigenart über den Film hermache um ihn dann schlecht zu bewerten. Der Film rockt! Es ist nur diese Sache, zwischen all den Explosionen und Geballer, den Untoten und Toten, dem Blut und Zombiehunden, die ich trotz dieser Welt lächerlich finde und witzig es zu erwähnen.

Davor, danach und dazwischen gibt es nichts was dem Actionherz und Fan dieser Filmreihe fehlen sollte, denn es werden nochmals alle Register von Paul W.S.cream Anderson gezogen um einen filmwürdigen Abschluss zu finden.

Ich kann die Filme und besonders diesen hier nicht mit den Spielen vergleichen und darum sollen dies andere Mitstreiter dieser Seite für sich beanspruchen, ob es nun dem ein Game naher oder komplett vom Game unabhängiger Stoff ist.

Was ich sagen kann ist, das man actiontechnisch kaum zum atmen kommt und falls mal nicht geschossen wird, und das fand ich bei diesen Filme von Alice´s Geschichte immer am besten, bekommt man eine spannende Handlung erzählt, bei der man auch aufpassen sollte um nicht den Faden zu verlieren.

Wie sagt man so schön? Am Ende schließt sich der Kreis. Dies gilt scheinbar auch für Milla Jovovich, die sich seit dem „Fünften Element“ und dem ersten „Resident Evil“ optisch kaum verändert hat. Obwohl man sollte vielleicht keine Vergleiche mit einem Film ihrers Ex-Mannes im Review eines Films des jetzigen Gatten anstellen. Und weil sich nun mal der Kreis schließt muss Alice wieder nach Raccoon City, dem Ort, an dem alles begann.

Diesmal hat sie auch nur 45 Stunden um ein Anti-Virus freizusetzen und die gesamte Auslöschung der Menschheit zu verhindern. Seltsamerweise werden am Ende bis es soweit ist, Minuten gefühlte Stunden, weil man ja noch unbedingt alte Rechnungen begleichen will.

Dieser Film gibt im Gegensatz zu dem stilleren vierten Teil und dem fast schon die Luft ausgehendem Fünften nochmals richtig Gas und brennt alles an Munition und Explosionen ab, was ein Budget von Anderson so hergeben mag.

Sagte ich schon? Ja ich weiß, aber viel mehr gibt es auch nicht zu schreiben, denn es sind keine direkt tiefschürfenden Dialoge, von der Erklärung warum das Ganze geschehen ist durch Dr. Isaacs mal abgesehen.

Besonders gelungen finde ich neben den Actionsequenzen, die sozialkritische Komponente jener Erklärung reale Fakten und möglicherweise daraus resultierende künftige Ereignisse mit der Angst der besser gestellten Gesellschaft zu schüren um so sein handeln rechtfertigen zu können und als moralisch notwendig zu erklären. Persönlich ein schöner Fingerzeig auf so manches Regime. Daneben gibt es dafür eben reichlich auf die Untotenschädel.

Dafür, das zu guter Letzt, neben all der Action auch die verbliebenen Rätsel um die Red Queen, die Klone und Wer, Wie, Was und Warum gelüftet werden gebe ich volle Punktzahl und sage allen die mit dem Finale nicht zufrieden sind, nur schulterzuckend:

Ich finde es ist ein würdiger Abschluss, der alles aufklärt, was man durch die vorhergehenden Teile noch nicht wusste oder nur angedeutet bekam und für diese Reihe nochmals hervorsticht.

10/10
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Kommentare

26.03.2017 12:48 Uhr - TheShield2013
1x
User-Level von TheShield2013 3
Erfahrungspunkte von TheShield2013 107
Klasse Review und deine Standpunkte hast du gut rüber gebracht. Ich für meinen Teil finde der Film ist das Material auf den er gedreht wurde nicht wert. Waren die Vorgänger schon teilweise hart an der Grenze, konnte ich mich dennoch einigermaßen unterhalten fühlen. Aber was hier abgeliefert wurde , dafür hab ich kein Verständnis. Aber zum Glück sind Filmgeschmäcker ja verschieden sonst wäre es ja langweilig:) ich wiederum fand Logan einfach klasse. So wie deine Review

26.03.2017 13:02 Uhr - Ghostfacelooker
1x
User-Level von Ghostfacelooker 19
Erfahrungspunkte von Ghostfacelooker 7.941
26.03.2017 12:48 Uhr schrieb TheShield2013Klasse Review und deine Standpunkte hast du gut rüber gebracht. Ich für meinen Teil finde der Film ist das Material auf den er gedreht wurde nicht wert. Waren die Vorgänger schon teilweise hart an der Grenze, konnte ich mich dennoch einigermaßen unterhalten fühlen. Aber was hier abgeliefert wurde , dafür hab ich kein Verständnis. Aber zum Glück sind Filmgeschmäcker ja verschieden sonst wäre es ja langweilig:) ich wiederum fand Logan einfach klasse. So wie deine Review


Danke dir. Ehrlich gesagt hätte ich mir gewünscht Logan auch höher zu bewerten aber leider traf er nicht MEINEN Geschmack der beiden Vorgänger wohingegen dieser Resident Evil "Abschluss" (der wahrscheinlich so gut ankommt, dass es doch weitergeht) voll traf.

26.03.2017 13:25 Uhr - Horace Pinker
1x
User-Level von Horace Pinker 22
Erfahrungspunkte von Horace Pinker 10.352
Hi Ghost. Dein Review ist schön formuliert und legt nachvollziehbar deine Meinungen dar, allerdings würde ich diesen Resi Teil deutlich schlechtere bewerten. Erstmal sei gesagt das ich alle vorherigen Resifilme trotz den massiven Unterscheiden zur Vorlage sehr unterhaltsam und gut gemacht fand (am besten gefallen hat mir Teil 3). Final Chapter hingegen hat mich gleich in mehrerer Hinsicht enttäuscht. Am nervigsten fand ich das man die visuell beeindruckenden Zeilupensequenzen in den Actionszenen sowie die allgemeine besseren Kampfszenen gegen ein unübersichtliches und größtenteils unblutiges Schnittgewitter eintauchen musste, bei welchem es schwer fällt dem Geschehen zu folgen. Handlungstechnisch fand ich diesen Teil dank teils massiver Anschluss und Logikfehler auch misslungen SPOILER angefangen damit das viele im Vorgänger eingeführte/zurück gekehrte Figuren nicht mehr vorkommen, über die Tatsache das Wesker in den Vorgängern Präsidenten von Umbrella war und jetzt nur ein einfacher Mitarbeiter sein soll (und auf absolut enttäuschende Weise getötet wird) bis hin zur unmotivierten Rückkehrer von Dr. Isaacd. Am meisten enttäuscht war ich aber darüber die man um das im Vorgänger groß angekündigangekündigten Entscheidungsschlacht in Washington D.C. betrogen wurde SPOILER ENDE
Ich würde auch höchsten 4 Punkte vergeben, kann aber auch andere Ansichten nachvollziehen.

26.03.2017 13:25 Uhr - Horace Pinker
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Erfahrungspunkte von Horace Pinker 10.352
Sorry Doppelpost

26.03.2017 13:48 Uhr - Ghostfacelooker
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User-Level von Ghostfacelooker 19
Erfahrungspunkte von Ghostfacelooker 7.941
26.03.2017 13:25 Uhr schrieb Horace PinkerHi Ghost. Dein Review ist schön formuliert und legt nachvollziehbar deine Meinungen dar, allerdings würde ich diesen Resi Teil deutlich schlechtere bewerten. Erstmal sei gesagt das ich alle vorherigen Resifilme trotz den massiven Unterscheiden zur Vorlage sehr unterhaltsam und gut gemacht fand (am besten gefallen hat mir Teil 3). Final Chapter hingegen hat mich gleich in mehrerer Hinsicht enttäuscht. Am nervigsten fand ich das man die visuell beeindruckenden Zeilupensequenzen in den Actionszenen sowie die allgemeine besseren Kampfszenen gegen ein unübersichtliches und größtenteils unblutiges Schnittgewitter eintauchen musste, bei welchem es schwer fällt dem Geschehen zu folgen. Handlungstechnisch fand ich diesen Teil dank teils massiver Anschluss und Logikfehler auch misslungen SPOILER angefangen damit das viele im Vorgänger eingeführte/zurück gekehrte Figuren nicht mehr vorkommen, über die Tatsache das Wesker in den Vorgängern Präsidenten von Umbrella war und jetzt nur ein einfacher Mitarbeiter sein soll (und auf absolut enttäuschende Weise getötet wird) bis hin zur unmotivierten Rückkehrer von Dr. Isaacd. Am meisten enttäuscht war ich aber darüber die man um das im Vorgänger groß angekündigangekündigten Entscheidungsschlacht in Washington D.C. betrogen wurde SPOILER ENDE
Ich würde auch höchsten 4 Punkte vergeben, kann aber auch andere Ansichten nachvollziehen.



Hi Horace.
erstmal Glückwunsch zum Gewinn.
Die Schlacht in DC um die man uns alle betrogen hat, hab ich ja auch kritisiert aber sei´s drum.
Ich akzeptiere jede andere Meinung und Wertung, solange man mich nicht zwingt anders zu bewerten als ich den Film empfinde.

Spoiler in einem vor Spoiler warnenden Review:
Die Hirarchie von Umbrella war meiner Meinung nach genauso Fassade wie ihre Machenschaften und erklärt sich durch die in Flashbacks aufschlüsselnde Rede von Isaacs ziemlich gut. Ebenso die schlafenden Vorstände. Muss ein Hammerkonzern sein wenn er über tausend Leute im Vorstand hat^^^^Und im Hinblick auf die Schwierigkeit in den Vorgängern Wesker zu töten finde ich die Art wie dies einzig machbar war auch logisch, wenn auch zu kurz.

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