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The Edge of Seventeen - Das Jahr der Entscheidung

Originaltitel: The Edge of Seventeen

Herstellungsland:USA (2016)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Komödie
Alternativtitel:Besties
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,67 (3 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Das Leben als Teenager ist hart, das weiß wohl jeder, so auch bei der High School-Novizin Nadine. Doch es kommt noch schlimmer, als plötzlich ihr allseits beliebter älterer Bruder Darian mit Nadines bester Freundin Krista anbandelt. Nadine fühlt sich noch einsamer als zuvor, bis sie sich völlig unerwartet mit dem nachdenklichen Erwin anfreundet. Plötzlich sieht sie wieder einen Hoffnungsschimmer, und das Leben ist vielleicht doch nicht so schrecklich. (Sony Pictures Home Entertainment)

eine kritik von derrezensierer:

Der Film ist als Komödie eingestuft aber ist eigentlich ein Dramedy mit Komödienelementen.

Das Thema des Films ist sicherlich nicht für jeden etwas, doch wenn man sich damit einmal auseiandergesetzt hat bekommt der Film eine andere Sichtweise, so auch bei mir. Der Film hat in allen Belangen grandios zur Unterhaltung beigetragen, weil die Charaktere wirklich sehr tief gezeichnet sind und auf ganzer Linie überzeugen.

Der Cast ist schlichtweg unbekannt aber hat es auf den Punkt gebracht, wie man eine Art Coming of Age Geschichte  inszenieren soll. Alleine schon der Humor in dem Film zeigt einiges an Tiefschichtigkeit und Prägnanz ohne ins Alberne abzudriften, welches ja bekannt ist, wenn man heute deutsche oder amerikanische Komödien anschaut. Es macht regelrecht Spaß dem Treiben zuzuschauen und wir als Zuschauer werden auch gleich von der Stelle weg abgeholt, ohne uns erst zu fragen, ob der Film die Erwartungen erfüllt.

Woody Harrelson zum Beispiel spielt hier einen Schullehrer(Mr.Bruner) der Highscool, der offensichtlich von seinem Job nicht ganz so überzeugt ist und legt sich auch gerne mal mit seiner Schülerin Nadine(Hailee Steinfeld) an. Alleine schon diese Wortgefechte sind wirklich gut in Szene gesetzt und sehr pointiert! Genauso wie Haley Lu Richardson(Krista) die Ihre beste Freundin spielt. Also, lachen kann man hier zuhauf ohne das die Szenen klischeehaft wirken und als reine Komödie abdriftet. Nein, hier werden auch dramatisch, ruhige Stellen, die dem Film in seinem Fortkommen äußerst gut tun, beleuchtet und das in einer sehr guten verständlichen Erzählstruktur.

Auch interessant ist, das der Film eine Beziehung zum Zuschauer aufbaut und diese auch den ganzen Film über auch nicht fallen lässt, weil es einfach so interessant ist, wie die Akteure agieren und die Beziehungen zueinander gekonnt darstellen. Schade das dem Film kein höheres Budget an Marketing zugrunde liegt, denn alles in allem wird der geneigte Kino-Zuschauer hier bestens unterhalten, ohne auch nur einer Spur von lange Weile zu erzeugen.

Von mir bekommt der Film 08/10 Punkten und ist somit uneingeschränkt empfehelnswert. Ein wirklich wunderschöner Film!

8/10
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Kommentare

24.04.2017 19:57 Uhr - cecil b
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Eine interessante und gelungene Vorstellung!

Ich finde dass du einen guten Eindruck vom Film gibst, auch wenn du den nicht unbedingt ausführlich besprichst! Ich finde dass du dich inhaltlich zwar mal wiederholst, aber irgendwie passt doch alles zusammen.

Kleine Anmerkung: Deine Schreibe ist super, aber du schreibst sehr oft "Der Film". Wenn du mal stattdessen den Titel oder Kelly Fremon Craigs (Regie) Film schreibst ist der Text 'schöner', oder nicht? ;) Ach ja, und Woody ist alles andere als unbekannt. ;)

Danke für die gute Vorstellung!

Film: Will ich gucken! Erinnert mich ein bisschen an einen meiner Lieblingsfilme, The Breakfast Club.

25.04.2017 20:08 Uhr - JasonXtreme
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CoA, gut geschrieben, Harrelson... muss ich gucken! Aber mit dem "Film" hat good old cecil Recht :D würd ich immer mal was anderes für einsetzen

27.04.2017 18:18 Uhr - Dissection78
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"Wow, das ist, äh… ich weiß nicht, Nadine, ich… ich wünschte, ich wüsste, was ich sagen soll. Ich hab interessanterweise gerade einen Abschiedsbrief verfasst. Gerade eben.

An Alle! Wie einige von euch ja wissen, habe ich 32 flüchtige Minuten der absoluten Glückseligkeit während eines Schultages in der Mittagspause, in denen ich leider wieder und wieder von ein und derselben, ganz besonders schlecht angezogenen Schülerin gestört werde. Schließlich dachte ich mir: 'Weißt du was? Da bevorzuge ich doch das dunkle, völlig leere Nichts.' Tue ich wirklich. Es ist herrlich und entspannend. Ein schönes Leben noch ohne mich, ihr Wichser."
Mr. Bruner (Woody Harrelson), ganz cool auf den Redeschwall seiner Schülerin Nadine (Hailee Steinfeld, "True Grit") antwortend, die ihm nicht hundertprozentig ernst gemeint eröffnet, Suizid begehen zu wollen.

Nach etwa drei Minuten hatte mich dieser wunderbare, herzerwärmende, kleine Streifen mit seinen prächtig aufgelegten Darstellern und herrlich schnippischen Dialogen. Okay, gegen Ende wird's ziemlich amerikanisch, aber darüber kann ich wohlwollend hinwegschauen. Und Hailee Steinfeld erinnert des Öfteren in Aussehen, Mimik und Gestik dermaßen an Ellen Page, dass es schon unheimlich ist. Harrelson als sarkastischer Lehrer und Hayden Szeto als Nadines töffeliger Mitschüler Erwin sind ebenfalls Pluspunkte.

Mit "Breakfast Club" würde ich "The Edge of Seventeen" nebenbei bemerkt nur am Rande vergleichen, eher noch mit "Juno". Aber auch der Vergleich hinkt etwas, denn es geht hier keineswegs um eine schwangere High-School-Schülerin, sondern um eine durchaus nicht unsympathische Außenseiterin, die sich für den unglücksseligen Mittelpunkt der Welt hält.
Ein tolles Debütwerk, das da von James L. Brooks ("Die Simpsons", "Besser geht's nicht") mitproduziert wurde. Bekommt von mir gleichfalls 8 Punkte.

28.04.2017 06:58 Uhr - cecil b
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Dissection78: Danke für die Info! Mein Vergleich war nur ungefähr. Die Pubertät, coole Dialoge, alle Menschen haben zwei Seiten, so etwas habe ich in diesem oben angesprochenen Film vermutet.

https://encrypted-tbn3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcT2kymfBrAh6ec5cx6OkRwk2vmeTCHtT-0cD8aUu_8G16oOG7diqw

16.06.2017 13:45 Uhr - DerRezensierer
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Erfahrungspunkte von DerRezensierer 172
24.04.2017 19:57 Uhr schrieb cecil b
Eine interessante und gelungene Vorstellung!

Ich finde dass du einen guten Eindruck vom Film gibst, auch wenn du den nicht unbedingt ausführlich besprichst! Ich finde dass du dich inhaltlich zwar mal wiederholst, aber irgendwie passt doch alles zusammen.

Kleine Anmerkung: Deine Schreibe ist super, aber du schreibst sehr oft "Der Film". Wenn du mal stattdessen den Titel oder Kelly Fremon Craigs (Regie) Film schreibst ist der Text 'schöner', oder nicht? ;) Ach ja, und Woody ist alles andere als unbekannt. ;)

Danke für die gute Vorstellung!

Film: Will ich gucken! Erinnert mich ein bisschen an einen meiner Lieblingsfilme, The Breakfast Club.


Danke dir! :-) Werde mich bemühen die Kritik umzusetzten.

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