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Fast & Furious 8

Originaltitel: The Fate of the Furious

Herstellungsland:USA, China, Japan (2017)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Action, Krimi, Thriller
Alternativtitel:Fast 8
Fast Eight
The Fast and the Furious 8
Furious 8
Furious Eight
Wild Speed: Ice Break
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,49 (40 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Nun – da Dom und Letty ausgiebig ihre Flitterwochen genießen, sich Brian und Mia ganz ihrer kleinen Familie widmen und dem Leben auf der Überholspur abgeschworen haben, die übrigen Crewmitglieder freigesprochen sind – führen alle ein ganz normales Leben. Ihr friedliches Dasein wird jedoch schlagartig hinweggefegt, als eine mysteriöse Frau (Oscar® Preisträgerin Charlize Theron) auftaucht. Sie lockt Dom in eine zutiefst kriminelle Welt, aus der es scheinbar kein Entkommen gibt. Das grenzenlose Vertrauen seiner Crew in ihn droht zu zerbrechen – der Familie stehen Prüfungen von ungeahnten Ausmaßen bevor. Von den Sonnenstränden Kubas über die vibrierenden Straßen New Yorks bis hin zu den arktischen Eispisten der Barentssee – die rasante Elitetruppe jagt kreuz und quer über den Planeten, um eine radikale Gegnerin zu stoppen, die weltweit Chaos und Anarchie verbreitet. Und um den Mann nach Hause zu bringen, der einst aus einem wilden Haufen verwegener Rennfahrer eine Familie schmiedete – ihre Familie. (Paramount Pictures (www.fast8.at))

Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von kaiser soze:

 

"FAST & FURIOUS 8"


Vorweg:
"The Fast and the Furious 8", oder wie er offiziell betitelt wird "FAST & FURIOUS 8", ist nach meinem aktuellen Wissensstand der achte von insgesamt 10 geplanten Teilen der 2001 begonnenen "The Fast and the Furious"-Filmreihe.
Was haben wir bei dieser Filmreihe nicht alles schon sehen dürfen (oder müssen?!)... Ich gehöre zu den Leuten, die Teil 1 am besten finden, die Teile 2 und 3 nicht mag und die Folgeteile (ab Teil 4) als eigenständige Actionfilme ansieht, in der man mit Logik nicht weit kommt, aber stets gut unterhalten wird. Und mit den Jahren wachsen einem diese Filmfiguren ja auch ein wenig ans Herz. Aber wie geht es wohl ohne Paul Walter weiter, der immerhin von Teil 3 abgesehen, in jedem Film der Reihe eine Hauptrolle übernommen hat?
 

Review

... Handlung

Jeder, der den Trailer gesehen hat oder diese "glorreiche" Inhaltsangabe von Paramount Pictures gelesen hat, bracht fast schon keine SPOILER Warnungen mehr zu beachten, da sowieso (fast) alles / viel zu viel verraten wurde.
Wie kann man bloß so viel wichtige Handlungsteile vorwegnehmen... man, man, man.

Aber egal! Ich ging ins Kino und dachte mir, wird schon schief gehen!

Nach einem vor Kitsch triefendem Anfang (da braucht sich ja "Titanic" nicht einmal hinter bzw vor zu verstecken...), bei dem man endlich mal wieder ein schickes Autorennen zu sehen bekam (wie lange doch so eine kubanische Meile ist), der aber auch schon einmal aufzeigte, dass man niemals mit dem Gedanken "kann DAS wirklich so funktionieren?" bei diesem Film anfangen darf, war wieder klar, dass die Actionreihe, deren (Mach-) Art und Weise seit Teil 4 begonnen wurde, munter fortgeführt wird. Da man sowieso schon die halbe Handlung aus dem Trailer kannte, stört es auch nicht, dass Charlies Theron dann direkt im Anschluss auftaucht und man sieht, dass sie Vin Diesel erpresst. Hätte man dies nicht später erst in Rückblenden zeigen können, um den Film etwas weniger gradlinig und vorhersehbar zu machen?

Wenn man diesen "Schock" überwunden hat, macht Teil 8 aber genau das, wofür er gemacht wurde: unterhalten und die lieb gewonnenen Familienmitglieder der vorigen Teile zurückbringen. Konsequenterweise, wie ja auch aus der Inhaltsangabe ersehbar, wurde nicht nur Paul Walkers sondern (der logikhalber, wow wenigstens einmal) auch Jordana Brewsters Rolle gestrichen, da diese ihr Familiendasein abseits der Gefahr ausleben.

... Schauspieler

Schauspielerisch stehlen hier drei Damen aber den Männern etwas die Show:
Egal ob Michelle Rodriguez, die hier als Vin Diesels Ehefrau spielt, und wirklich gut rüberbringt, dass sie einfach nicht fassen kann, dass ihr geliebter Ehemann die Familie und sie selbst einfach so aufgrund einer anderen Frau verrät. Wenn ich da an ihre schauspielerische Leistung in Filmen wie "Resident Evil" (2002) oder "S.W.A.T." (2003) zurück denke, hat sie sich wirklich gut über die Jahre entwickelt. Sie ist (für mich) eine echte Sympathieträgerin in diesem Film!
Wobei eine andere schauspielerische (weibliche) Perle erst später im Film kurz einen Auftritt haben darf.
Helen Mirrens Rolle hat zwar nicht viel Spielzeit, aber dennoch war ihr Auftritt auch handlungstechnisch sehr gut.
Und natürlich Charlies Theron, die ihre böse, berechnende, unangreifbar übermächtige Rolle wirklich faszinierend darstellt! Ob Ihre Rolle, vor allem ihr Agieren bzw die "New York Szene" als solches wohl eine Kritik an der fortschreitenden, unkontrollierten Ausdehnung bon Computertechnik in alles Bereichen unserer Gesellschaft darstellen soll? Naja, nur so ein Gedanke...

Aber auch die männlichen Darsteller, allen voran der endlich mal etwas düsterer wirkende Vin Diesel, der muskelbepackte The Rock und der elegant, böse Jason Statham überzeugen durch die Bank weg!

... Genre

Aber zurück zur Action!
Verfolgungsjagden, Autorennen, Stunts, eine Massenschlägerei im Gefängnis (ich glaube, diese wird könnte im Extended Cut noch etwas länger werden...), Angriffe auf ein fliegendes Flugzeug, der Einsatz eines U-Bootes... hier blüht das Herz auf! Wahrnehmung und Wirklichkeit gehen ja oftmals etwas auseinander, aber gefühlt sieht man hier sehr viel Action in diesem Film! Und die Action ist immer rasant und "gut" gemacht. Das Actionszenen aus so einem Film natürlich am PC bearbeitet / erzeugt werden, ist jetzt auch nicht verwunderlich.
Mir war jedenfalls keine Minute des Films langweilig!

Vor alles - abseits der Auto(renn)szenen ist das Aufeinandertreffen von The Rocks "grobem" Kampfstils auf Jason Stathams "Kampfkunst" Kampfstil wirklich sehr gut in Szene gesetzt - egal, ob im Gefängnis, U-Boot oder Flugzeug -> meine Lieblingsszene des Films!

Aber auch der komödiantische Anteil kommt hier nicht zu kurz - Stichwort "Babyszene mit Musik auf den Ohren"!
Auch Tyrese Gibson sorgt mit seiner macho übertriebenen Weise für den ein oder anderen Schmunzler, genauso, wie etwa The Rock als Vater und Trainer der Fußballmannschaft (erinnerte mich glatt etwas an seine Rolle in "Daddy ohne Plan" (2007)).
Man "muss" den Wortwitz oder die übertriebene Action natürlich amüsant finden, ernst sollte man diese besser nicht nehmen.
 

Fazit
Wer bei "The Fast and the Furious Teil 8" dachte, "ochne, noch ein Teil; ich fand schon die Teile 4 bis 7 viel zu übertrieben", sollte hier vielleicht wirklich besser die Finger weg lassen.
Wer aber auf Hirnaus Actionunterhaltung steht und dann gegebenenfalls noch die Darsteller in ihren Rollen mag, der sollte auch den Gang ins Kino nicht scheuen. Es lohnt sich! Ich für meinen Teil werde auch diesen Teil wieder im Heimkino kaufen!

Einschließlich eines Nostalgiebonuses (1 Zusatzpunkt):

9 von 10 Punkten

9/10
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Kommentare

25.04.2017 10:22 Uhr - JasonXtreme
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Nachdem ich gestern Teil 7 genoss, wird mir der hier ein Fest sein^^ hat er genauso schlechte Anschlußfehler wie der letzte Teil? Oder wurde hier wenigstens ETWAS mehr Logik eingebaut, was die Sprünge zwischen den Kontinenten angeht?

25.04.2017 12:30 Uhr - Kaiser Soze
1x
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Ne, mit Logik, benötigter (Reise-) Zeit o.ä. sollte man in diesem Film grundsätzlich nicht anfangen ;-D Das wäre so, als ob du hinterfragst, ob jmd aus einem schnell fahrenden Auto unverletzt rausspringen kann...

25.04.2017 13:38 Uhr - JasonXtreme
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Okay solche Dinge hinterfrage ich nicht erst hier^^ solange Diesel einhändig Statham fünf Meter durch die Pampa schleudern kann, is alles im Lack :D

09.06.2017 14:43 Uhr - g-hot77
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Sehr treffendes Review. Die 9 ist natürlich subjektive Geschmackssache bzw. von der Erwartung abhängig und somit irgendwie auch nachvollziehbar.

Worte wie unlogisch und übertrieben sind viel zu schwache Begriffe für einen Film der eigentlich als Science Fiction mit Autos anstatt Raumschiffen definiert werden müsste und Filme wie Mission Impossible fast schon alt aussehen lässt.

Wirklich geniales Action-Brett, welches 135 Minuten im Flug vergehen lässt und mit viel Witz, nicht nur durch die Rollen von Schauspielern wie Kurt Russel und seinem Assistenten oder den Streitigkeiten zwischen Jason Statham und Dwayne Johnson, aufwarten kann. Bomben-Entertainment.

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