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The Green Inferno

Herstellungsland:USA (2013)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Horror, Thriller
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,02 (64 Stimmen) Details
inhalt:
Für eine Gruppe Studenten und junger Öko-Aktivisten beginnt das Hilfsprojekt am Amazonas mit einer Katastrophe, als ihr Flugzeug tief im dichten Dschungel Perus abstürzt. Auf der Suche nach Hilfe, müssen sich die Überlebenden notgedrungen auf den Weg durch den unwirtlichen und vor zahlreichen Gefahren gespickten Urwald machen. Eine Belastungsprobe, die jeden Einzelnen der jungen Leute an physischen und psychischen Grenzen bringt. Als sie nach endlosen Strapazen endlich auf einen Stamm einheimischer Indianer treffen, glauben sie zunächst gerettet zu sein. Doch die Erleichterung währt nur kurz: Erst jetzt bemerken sie, dass sie einer Horde Kannibalen in die Arme gelaufen sind, die es auf Menschenfleisch abgesehen hat. Eine Flucht aus dieser Hölle scheint unmöglich ...
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von fratze:

Eine Gruppe Umweltaktivisten begibt sich ins Amazonas-Becken, um illegale Rodungen zu stoppen und den Lebensraum indigener Völker zu bewahren. Leider ist zumindest einer dieser Stämme nicht gerade sehr dankbar - dafür aber umso hungriger. Nachdem die Rückfluggelegenheit der Gruppe im Dschungel abgestürzt ist, sind die jungen, zarten Studenten für die Indios buchstäblich ein gefundenes Fressen.

"The Green Inferno" ist eine Hommage an das italienische Mondo- und Kannibalen-Kino der 70er und 80er Jahre von Eli Roth. Der hier als Regisseur, Produzent und Drehbuchautor tätige Allrounder wurde anfang der 2000er Jahre mit den blutigen Horror-Werken "Cabin Fever" und "Hostel" bekannt und hat seither mit diversen Filmen seinen Ruf als Splatter-Papst sowie als Erfinder des Torture Porn zementiert. Als Protegé von Quentin Tarantino bezeichnete dieser ihn einmal halb scherzhaft als "Frank Sinatra des Splat Pack" (Anm.: Das "Splat Pack" ist eine Gruppe von Filmemachern, auf deren Konto diverse harte Horrorfilme der jüngeren Filmhistorie gehen; Hauptmerkmale dieser Filme sind R-Rating, geringes Budget und relativ großer Erfolg; weitere Regisseure dieser Gruppe sind u.a. Rob Zombie, Alexandre Ajá, James Wan, Darren Lynn Bousman und Greg McLean).

Diesem seinem Ruf wird Roth auch in "The Green Inferno" einmal mehr gerecht, da hier bei der Darstellung der kannibalistischen Praktiken keinerlei unnötiger Vorsicht gefröhnt wird - nein, es wird dabei voll draufgehalten, es wird gebissen, geschnippelt und abgehackt. Spätestens bei der Zubereitung des ersten Opfers bei lebendigem Leibe, weshalb es währenddessen permanent schrill kreischt, bleibt wahrlich kaum ein Auge trocken. Plastizität und Realismus wurden bei den handgemachten Effekten augenscheinlich groß geschrieben. Demgegenüber hält sich der Film allerdings, anders als z.B. noch "Hostel", mit der Darstellung von Nacktheit zurück - was irgendwie unnötig prüde anmutet, bedenkt man, dass hier ein Naturvolk dargestellt werden soll. Positiv zu erwähnen ist, dass hier trotz der zum Vorbild genommenen Filme komplett auf Tier-Snuff verzichtet wurde - wenig verwunderlich, da erstens die Macher heutzutage vermutlich weitaus größere Probleme mit so etwas bekommen hätten als noch in den 70er/80er Jahren und zweitens Eli Roth ein bekennender Unterstützer von PETA ist.

Viel bemängelt wurde, dass die eigentliche Kannibalen-Action erst nach ewig langer Hinführungsphase los geht, während vorher eigentlich nichts nennenswertes passieren würde. Zugegeben: Roth lässt sich verdammt viel Zeit, toppt er doch in "The Green Inferno" sogar seine schon relativ lange Vorgeschichte in "Hostel". Dabei unterlaufen ihm tatsächlich so einige Szenen, die gut und gern hätten rausfliegen können, ohne dass sie irgendwelche Plot Holes verursacht hätten. So gibt es eine recht lange Anreisegeschichte, die die Protestgruppe u.a. zeigt, wie sie Motor-Rikscha fahren, was essen, ein Boot besteigen, eine Pinkelpause einlegen... alles mäßig interessant (Anm.: Witzigerweise sieht man allerdings beim Antritt der Bootsfahrt einen Flussdelphin aus dem Wasser auftauchen - vermutlich ein unbeabsichtigter "Photo Bomb", der aber der Szene deutlich mehr Authentizität verleiht). Doch dass hier sonst nichts passiert, stimmt schlicht und ergreifend nicht: Die Protagonistin wird vorgestellt, die Gruppe findet sich, einige (Anm.: wenn auch z.T. klischeehafte) Charakterzeichnungen werden vorgenommen, die Reise in die Grüne Hölle, die Sabotage-Aktion im Abholz-Camp, der verunglückte Rückflug - all das ist für die Story in ihrer Gesamtheit nicht eben unwichtig. Wer das blöd, langweilig oder unnötig findet, dem sei unterstellt, dass er vermutlich auch nach der letzten Schlacht in "Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs" schon aus dem Kino gegangen ist - da Geduld, das sei ebenso unterstellt, heutzutage leider nicht die größte Tugend eines durchschnittlichen Zuschauers ist.

Natürlich aber bietet der Film mit der langatmigen Hinführung viel Angriffsfläche, die auch sehr dankbar von der Kritik bearbeitet wurde. Außerdem fällt etwas unangenehm auf, dass einige Szenen trotz des ernsthaften Settings schon fast - oder auch ganz - albern wirken. So etwa die Sequenz, als die Studenten eine tote Kommilitonin mit einem Beutel Marihuana würzen, um die Kannibalen bekifft zu machen, wenn sie sie fressen - es dürfen jedoch dezente Zweifel gehegt werden, ob das wirklich so funktionieren würde (Anm.: Ein Beutel Gras im Braten, und der komplette Stamm ist total druff? Also bitte...). Und als sei das nicht genug, ist diese Sequenz dann auch noch für einen Folge-Gag gut, als ironischerweise der Oberkiffer der Gruppe anschließend dem berühmten Fress-Flash zum Opfer fällt und gleich komplett roh verputzt wird. Über diese wie auch ein paar weitere Szenen - z.B. das Mädel, das wegen akuter Magen-Darm-Probleme in den Käfig scheißt - kann man dann zwar teilweise schon schmunzeln, doch wären sie in einem Fun-Splatter-Streifen vermutlich besser aufgehoben gewesen. Hier wirken sie leider einigermaßen unpassend.

Was dem Film außerdem angelastet wurde, ist seine eindimensionale Darstellung der Eingeborenen - stellvertretend für alle Naturvölker - als blutrünstige Wilde. Diese Kritik ist durchaus berechtigt, denn der Kannibalenstamm kommt hier tatsächlich nicht besonders gut weg. Eli Roth versuchte dies einmal zu entkräften mit der Aussage, dass es sich ja um einen vollkommen fiktionalen Stamm handle; zudem würde niemand seinen Film als Entschuldigung dafür heranziehen, den Lebensraum realer indigener Völker zu zerstören oder sie auszurotten, weil bereits die Nutzbarmachung der Bodenschätze zu genüge als Rechtfertigung diene. Mit dieser Aussage und der damit verbundenen Gesell- bzw. Wirtschaftskritik mag er zwar durchaus recht haben, doch verfehlt er damit ein wenig den Kern der Kritik an seinem Film: Roth hat zwar den Ansatz verfolgt, letztlich aber die Chance verpasst, die Naturvölker des Amazonas als Opfer der Industrialisierung und Globalisierung zu zeigen, macht aus ihnen stattdessen brutale und verachtenswerte Bestien und dichtet ihnen zudem noch weitere grausame Praktiken außer einzig rituellem bzw. sanktionierendem Kannibalismus an (Anm.: Vaginalbeschneidung - eine Praxis, die vorrangig in Zentralafrika, jedoch so gut wie gar nicht in Südamerika belegt ist!), was bei oberflächlicher Betrachtung sogar rassistisch gedeutet werden könnte. In Anbetracht dessen, dass das große Vorbild zu "The Green Inferno" der Kannibalen-Klassiker "Cannibal Holocaust" gewesen sein soll, welcher sich u.a. durch eine doch etwas differenziertere Darstellung der Indios und deren Lebensweisen auszeichnete bzw. sich mit seiner Kritik gegen die Dekadenz zivilisierter Menschen sowie die Sensationsgier der Massenmedien richtet, ist das ein recht bedauerliches Versäumnis.

 

Fazit:

Ich weiß auch nicht... was haben die Leute bloß immer gegen Eli Roth?

Gut, "The Green Inferno" bleibt meilenweit hinter seinem großen Vorbild "Cannibal Holocaust" zurück (Anm.: oh Wunder, wer hätte das erwartet? 8P); gut, eine dezente Straffung der Hinführungsgeschichte hätte sich an einigen Stellen positiv auswirken können; auch gut, der Film bedient einige z.T. antiquierte Stereotype mit z.T. rassistischem Anklang. Aber: Betrachten wir den Film - wie eingangs auch erwähnt - doch mal als Hommage an das Kannibalen-Genre insgesamt, und uns wird auffallen, dass die meisten Filme dieser Ära nahezu 1:1 genau so funktionierten. Nehmen wir "Cannibal Holocaust", "Mondo Cannibale" und "Cannibal Ferox" mal aus, dann bleiben tatsächlich nicht viele Streifen, die sich um eine differenziertere Darstellung von Naturvölkern bzw. um tiefschürfende Gesellschaftskritik bemühen. "Eaten Alive", "Die weiße Göttin der Kannibalen" (Anm.: welcher eine mindestens genauso lange, dabei aber bedeutend langweiligere Hinführung hat), "Mondo Cannibale 2/3/4", ferner auch "Zombies unter Kannibalen" oder "Emanuelle und die letzten Kannibalen" - alles keine großen Story-Glanzlichter der Kinogeschichte, die aber dennoch unter Genrefans einen unbestreitbaren Kultcharakter genießen. So gesehen hat "The Green Inferno" eigentlich genau das gemacht, was die Lenzis, Francos und D'Amatos ihm damals vorgaben. Das macht zwar nicht unbedingt einen großartigen Film draus, aber immerhin eine konsequente Bearbeitung seiner Vorbilder. Und: Im Vergleich zu diesem unsäglichen, unausgegorenen und unterirdischen Versuch einer Hommage mit dem Titel "Cannibals - Welcome to the Jungle" (2007) ist dieser Beitrag tatsächlich ganz großes Kino.

Eli Roth - man liebt oder hasst ihn, viel dazwischen passt eigentlich nicht. Ich persönlich sehe mich allerdings tatsächlich irgendwo dazwischen: Ich finde ihn als Typ sympathisch, und ich mag seine Art Filme zu machen irgendwie - auch wenn "The Green Inferno" bei weitem nicht der größte Kracher war. Wirklich schlecht fand ich ihn aber auch nicht... ein netter kleiner Film, dem ich allerdings "Cannibal Holocaust" jederzeit vorziehen würde.

6/10
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Kommentare

10.05.2017 00:43 Uhr - Horace Pinker
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Fantastische Kritik in der du Green Inferno sehr fair rezensiert und Plus- und Minuspunkte des Films ausgewogen darstellst, wirkliche exzellente Arbeit. Ich habe damals in meiner Review (habe GI 7 Punkte gegeben) eine recht ähnliche Argumentation gebracht, da Green Inferno zwar definitiv nicht der ganz große Wurf ist und neben den von dir erwähnten Problemen mit der langen Einführung und der wenig zielführenden Gesellschaftskritik z.B. einige ziemlich schlechte CGI Effekte hat (z.B. der animierte Jaguar), aber durchaus gut zu unterhalten weiß und die KNB FX Group zudem recht harte handgemachte Effekte beigesteuert hat (zudem ich es auch recht cool finde das Roth tatsächlich im Südamerikanischen Regenwald mit einem echten Eingeborenenstamm gedreht hat). Verstehe auch nicht was viele immer für ein Problem mit Roth haben, ich würde zwar keinen seiner Filme als unsterbliches Horrormeisterwerk betiteln, unterhaltsam sind seine Regiearbeiten aber allesamt und zudem weit besser als manch anderer Möchtegernhorrorfilm der letzten Jahre.

10.05.2017 08:09 Uhr - dicker Hund
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Gute Kritik zu einem bereits oft besprochenen Film. Die Vergleiche mit den anderen Vertretern des Subgenres und die Befassung mit den Rassismus-Vorwürfen machen den Beitrag sehr lesenswert.

10.05.2017 09:10 Uhr - NoCutsPlease
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Der Herrscher des Dungeons lässt mal wieder von sich hören bzw. lesen. Fein! :)

In Bezug auf "The Green Inferno" steht meine Sichtung noch aus, aber da ich selbst "Knock Knock" ein leicht überdurchschnittliches Unterhaltungsniveau zuerkennen kann, werde ich hier auch noch irgendwann zugreifen.

10.05.2017 11:02 Uhr - Dissection78
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Und auch hier muss ich Dir nach Deinen Texten zu "Don't Breathe", "The Forest", "Last Shift" und "Imperium" uneingeschränkt zustimmen.
"The Green Inferno" ist nun wirklich kein Meisterwerk, aber durchaus unterhaltsam. Die Schwächen hast Du sehr gut herausgearbeitet, Stärken werden ebenfalls erwähnt. Ergo: Eine faire Besprechung.

Und was so viele Leute gegen Roth haben, erschließt sich mir ebenfalls nicht. Ich persönlich finde ihn sehr sympathisch, besonders seit ich seine Sammlung an (europäischen) Exploitation-Perlen und einige Interviews mit ihm gesehen sowie Audiokommentare von ihm gehört habe. Der Mann ist ein enthusiastischer (Horror-)Filmfreak wie er im Buche steht. Kein Wunder, dass Tarantino und er so gut miteinander können.

Wie gesagt, seine Werke sind keinesfalls meisterhaft, und mit dem ersten "Hostel" werde ich nach wie vor nicht warm, da ist "Hostel 2" meiner Meinung nach erheblich besser, weil spannender und atmosphärischer. "Cabin Fever" hatte trotz der gleichen Schwächen wie "TGI" etliche Szenen, die sich fest in meinem Gedächtnis verankert haben, und eine gleichfalls seltsame Stimmung.
Last but not least: Selbst der viel gescholtene "Knock Knock" war in meinen Augen schwer unterhaltsam, da er einfach ein reichlich bizarrer, teilweise unfreiwillig (?) komischer Sex-Trash-Thriller ist, der SO beinahe schon im europäischen Exploitationkino der 70er hätte stattfinden können. Hm, obwohl... die 70er waren dann doch noch etwas freizügiger.

Aber egal. "Jeder Jeck lacht anders"...;D

10.05.2017 12:42 Uhr - Intofilms
2x
Der Meister der 'fairen Kritik' hat wieder zugeschlagen. Fairness in der Darstellung gibt es hier zwar bei ganz vielen Rezensenten zu loben. Aber bei dir, lieber Fratze, sticht das immer ganz besonders hervor. Ausgezeichnete Arbeit! ;)

Auch ich werde mir "Green Inferno" auf jeden Fall noch anschauen, kann mich einstweilen aber noch etwas gedulden. Roth finde ich in seiner 'Rolle' als Horrorfan und Genrefilmexperte mittlerweile am sympathischsten, da kann ich mich Dissection nur anschließen.


10.05.2017 13:32 Uhr - Fratze
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Danke euch vielmals ^^

@Horace: Hab deine Kritik grad noch mal wieder gelesen, gefiel mir damals schon gut und jetzt auch wieder. Weiß gar nicht, warum ich die nicht schon damals kommentiert hatte, sorry für die späte Rückmeldung 8P Tatsächlich ist mir die schlechte CGI gar nicht so sehr aufgefallen, den Jaguar fand ich allerdings schlecht zu sehen... vielleicht hängt das ja damit zusammen.

@Hund: Ich hatte mich auch ein bisschen erschrocken, als ich nachträglich geguckt hatte, wie viele Kollegen den schon rezensiert haben. Schön, dass du trotzdem noch lesenswerte Aspekte bei mir gefunden hast ^^

@NCP: Knock knock kenne ich noch nicht, weil mir ehrlich gesagt die Thematik etwas zu doof erschien... aber wer weiß, vielleicht riskiere ich ja auch da noch mal 'n Blick.

@Dissection: Ja genau, diese Film-Freak-Attitüde find ich auch sehr ansprechend bei ihm. Cabin Fever war ja ihm zufolge auch quasi seine Version von Tanz der Teufel, diese Darstellung von ihm fand ich sehr witzig.

@Intofilms: Jo, immer schön fair bleiben ;D



Okay, Freunde, muss weiter arbeiten, Mittagspause ist vorbei. Nochmals vielen Dank für euer zahlreiches Mitspielen, und bis zum nächsten Mal - auf wiederlesen XD

10.05.2017 21:19 Uhr - cecil b
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Eine sehr gut gelungene Vorstellung dieses Films! Hut ab, Thumbs up, Daumen Hoch, alles zusammen!

Kannibalen: Meiner Meinung nach wäre es wirklich unangebracht, eine vermeintlich angemessene Darstellung von kannibalistischen Indianervölkern darzustellen. Würde man das tun, hätte ich das Gefühl, dass man sich erst Recht etwas rausnimmt. Für mich sind die Kannibalen in diesen Filmen so ernst zu nehmen wie Freddy Krueger. ;)

10.05.2017 23:04 Uhr - Fratze
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10.05.2017 21:19 Uhr schrieb cecil b
Eine sehr gut gelungene Vorstellung dieses Films! Hut ab, Thumbs up, Daumen Hoch, alles zusammen!

Kannibalen: Meiner Meinung nach wäre es wirklich unangebracht, eine vermeintlich angemessene Darstellung von kannibalistischen Indianervölkern darzustellen. Würde man das tun, hätte ich das Gefühl, dass man sich erst Recht etwas rausnimmt. Für mich sind die Kannibalen in diesen Filmen so ernst zu nehmen wie Freddy Krueger. ;)


XD Hähä! Auch dir schönen Dank noch mal.

Klar, ernstzunehmen ist das hier m.E. auch in keinster Weise... ich denke nur, die Kritik an der oberflächlichen (negativen) Darstellung ist halt berechtigt, und dass es schon rassistisch verstanden werden könnte (nicht muss!).

Deine Meinung zur "vermeintlich angemessenen Darstellung" von Kannibalen find ich eine interessante Sichtweise... wobei es mir in der Kritik ja aber um die Darstellung von Naturvölkern im Allgemeinen ging und nicht nur speziell von Kannibalen. Aber hast recht, eine solche Präsentation mit angeblichem "Echtheitssiegel" wäre vermutlich schon ziemlich anmaßend.

11.05.2017 04:19 Uhr - cecil b
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Ich kann die Kritik an dieser Darstellung auch verstehen, und sehe das eben persönlich anders. Die Mitte machts. ;)

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