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Tote Mädchen lügen nicht

Originaltitel: 13 Reasons Why

Herstellungsland:USA (2017)
Genre:Drama, Mystery
Alternativtitel:Thirteen Reasons Why
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,79 (19 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Nach dem verblüffenden Selbstmord einer Teenagerin kommt ein Mitschüler in den Besitz von Kassetten, die das Rätsel um ihren tragischen Entschluss lösen könnten. (Netflix)

Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von kaiser soze:

Nachdem ich nun (Juni 2018) die zweite Staffel dieser genialen Serie gesehen habe, möchte ich mein
Review, das vorher bloß die erste Staffel beschrieb, um die Besprechung der zweiten Staffel erweitern.
Viel Spaß beim Lesen!

UPDATE:
Seit dem 19.07.2019 ist auf Netflix wohl nur noch eine gekürzte Variante der letzten Folge von
Staffel 1 streambar - Schnittbericht. Mein Review bezieht sich auf die ungekürzte Fassung!

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TOTE MÄDCHEN LÜGEN NICHT

- 13 REASONS WHY -

STAFFEL 1:
 

Vorwort
Ich, als alter Serienhasser, der viel lieber einen Film a 80 bis 180 Minuten anschaut, statt stundenlang über Wochen und Monate hinweg eine scheinbar niemals enden wollende Kaugummigeschichte im Serienformat zu verfolgen, habe auch mal wieder von der Serie "Tote Mädchen lügen nicht" und der Kontroverse (?!) um die (Gewalt-) Darstellung wenig bis gar nichts mitbekommen.

Aber nach der ein oder anderen Empfehlung aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis, einer interessanten News auf SB.com und einem Abend, an dem ich nichts mit meiner Zeit anzufangen wusste, fasste ich den Beschluss, mir mal schnell vorm Schlafengehen eine Folge dieser Serie anzusehen...
Im Endeffekt wurden es dann drei Folgen; dazu später mehr!

Mir persönlich gefällt die sinngemäße Übersetzung des englischen / originalen Titels "13 Gründe warum" tatsächlich mal etwas besser, als der Veröffentlichungstitel.
 

Inhalt
Der 17 jährige Clay hat es nicht leicht:
Er ist ein typischer Loser, ohne wirkliche Freunde, für den die High School keine gute Zeit ist; und dann hat sich auch noch vor zwei Wochen die Mitschülerin Hannah umgebracht, in die er verliebt war.
Als er ein Päckchen mit aufgenommenen Kassetten erhält, auf denen Hannah Ihre Lebensgeschichte und die "13 Gründe" Ihres Selbstmordes erzählt, beginnt für Clay eine lange und harte Reise...


Review
Was hat mich diese Miniserie gefesselt!
Ich habe mir drei Tage am Stück abends Zeit genommen und alle 13 Folgen abends durchgeschaut, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht und wer - insbesondere Clay - wie und warum involviert ist.
Eigentlich wollte ich am ersten Abend nur eine Folge schauen, aber es mussten dann direkt drei sein, so hat mich die Serie von Anfang an gefesselt - um 02.40 Uhr (ich musste am nächsten Morgen arbeiten...) musste dann erst einmal Schluss sein.

Die Serie erinnerte mich an "Memento" (2001) und "Maniac" (2012).
Genauso, wie diese beiden Filme, die mich aufgrund der Machart (rückwärts laufend bzw Egoperspektive) fesselten, schaffte es "Tote Mädchen lügen nicht", mich in seinen Bann zu ziehen.
Sicherlich ist die Mischung aus unterschiedlichen Handlungssträngen in Gegenwart und Zukunft nicht neu, aber hier perfekt in Szene gesetzt.

Es ist und war von Anfang an klar, dass Hannah tot ist, die Erwartungshaltung, die Fragen "wie gehts weiter" und die daraus sowie aus dem gesehenen resultierende Spannung, ergaben sich für mich einzig und alleine durch die Machart, das man zu sehen bekam, was passiert war, das es zu dem Selbstmord kam.
Die Handlung der Gegenwart, welche parallel zu sehen war, mit allen Nebenhandlungen, war emotional oftmals zwar auch ergreifend und überzeugend rübergebracht, aber Hannahs Geschichte war es, die wirklich fesselte.

Hierbei finde ich den Sinn fürs Detail bemerkenswert; die Szenen aus der Vergangenheit stets heller darzustellen als die Pendantszenen der Vergangenheit - quasi Helligkeit als Lebenszeichen (Hannahs) und Dunkelheit als Zeichen der Trauer (über Hannahs Tod) - stilistisch sehr gut umgesetzt!

Die ständigen Pausen, durch das Anhalten der Kassetten, die psychischen Folgen (Einbildungen) erhöhten die Spannung und meine Erwartung weiterhin.
Ich hielt Clay für den letzten, den 13. und alles entscheidenden Grund und war auf seine Tat wirklich gespannt - die Tat des netten, unschuldigen Clays!

Aber der Reihe nach:

Die Folgen eins bis vier sind wirklich sehr gut!
Da gibts auch an für sich nichts zu meckern.
Man lernt die Charaktere, insbesondere Clay und Hannah, sowie (logischerweise) die ersten vier Personen, die für Hannahs Selbstmord (mit-) verantwortlich sind, kennen.

Die Folgen fünf bis sieben sind für mich die schwächsten Folgen der Serie.
Sicherlich ist viele gezeigt sehr sehenswert, die Handlung wird vorangetrieben (Clay, Hannah), neue Nebenhandlungen der Gegenwart werden eröffnet (Suche der Eltern, Tonys Rolle und natürlich die drei weiteren Personen) - aber die Intensität der ersten Folgen kann leider nicht gehalten werden. Bei einem Film würde ich die eine oder andere Szene dieser Folgen als zusätzliche Szenen im Bonusmaterial klassifizieren.
Aber, nichts desto trotz, ist und bleibt die Serie dank der beiden Hauptdarsteller Clay und Hannah sehr gut.

Die Folgen acht bis dreizehn haben dann wieder die Klasse der ersten Folgen und sind wirklich eindringlich.
Hierbei sind auch vor allem die schauspielerische Leistung von Jessica, Justin und Alex hervorzuheben und der einhergehende emotionale wie auch handlungstechnische Tiefgang!

Niemand ist "schwarz weiß" nur böse oder nur gut.
Es ist der Gesamtkontext - dies sieht man vor allem bei Justin und Bryce, deren enge Freundschaft und Taten / Verbundenheit der Vergangenheit hervorstechen.

Die SB.com Meldung, das Netflix vor drei Folgen Warnhinweise setzt, kann ich bestätigen.
Besonders die Vergewaltigungsszene in der 12. Folge war doch recht hart anzusehen - emotional, nicht nur visuell!

Die Zusammenfassung Hannahs am Ende (der 12. oder 13. Folge - ich erinnere mich leider nicht mehr genau), wer inwieweit für Ihren Selbstmord mitverantwortlich ist, ist dann zusammen mit Clays bebilderten Ausführungen beim Beratungslehrer die Höhepunkt der Handlung und Serie.

Übrigens:
In den letzten Folgen werden verschiedene Schüler bei der Anhörung interviewt, was diese über Hannah, Ihren Selbstmord und die Schule sagen können.
Diese Interviews, man achte auf die Datumsanzeige (Heißt das Wort so?), liegt in der Zukunft - als Zeichen dafür, dass es noch nicht zu spät ist. Eine Tatsache, die ab nächstem Jahr dann aber nicht mehr gegeben sein wird - daher dies "nur" als Abschluss des Reviews.
 

Fazit
Eine der besten Romanverfilmungen, die ich he gesehen habe!
Eine erschütternde und wirklich sehr gut gespielte Miniserie.

Ich für meinen Teil bin auf die zweite Staffel nächstes Jahr tatsächlich gespannt... nicht, dass ich noch anfange ständig Serien zu schauen :-)

Trotz kleinerer Schwächen und der etwas schlechteren Folgen fünf bis sieben:

10 von 10 Punkte

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STAFFEL 2:

Vorab
Ich denke das Lesen meines Reviews macht eher Sinn, wenn man die zweite Staffel bereits gesehen hat!
Es geht sich gar nicht unbedingt nur um Spoiler als vielmehr um Verständnis, da ich einiges nur andeute (etwa Punkto Bryce).


Inhalt
Fünf Monate nach Hannah Bakers Tod verklagt Hannahs Mutter die Schule bzw den Schuldistrikt wegen unterlassener Hilfeleistung und Nichterfüllung Ihrer Fürsorgepflicht. Im Laufe des Prozesses sagen Mitschüler und Lehrer aus, wir erfahren in Rückblenden weitere Details aus Hannahs Leben und das Leben der Darsteller geht weiter.


Review
Staffel 2 besteht, genauso wie Staffel 1, aus 13 Episoden. Direkt in der ersten Folge wird leider klar, dass die Qualität der vorigen Staffel (vorerst) nicht gehalten wird - viel zu flach, kein Soapniveau, aber flacher als bisher. Dennoch ist das Wiedersehen mit den gequälten Seelen der ersten Staffel gelungen. Die Handlung wird einerseits fortgeführt, andererseits erhalten wir durch die Rückblenden neue Informationen über die bereits tote Hannah (Katherine Langford). Diese Vermischung, durch die Staffel 2 fast schon zu einer Art Hommage an Staffel 1 wird, ist gekonnt ausbalanciert. Das Niveau der Staffel steigt dann glücklicherweise wieder an; Höhepunkte für mich sind die Folgen 9 bis 11, in der die Qualität und das Gefühl der ersten Staffel erreicht werden.

Thematisch und von der Umsetzung her wurde wohl, von wenigen Folgen abgesehen, auf die Kritik eingegangen, dass die Zielgruppe dieser Serie zwar (zum Teil) Jugendliche sind, das Gezeigt aber zu hart, verstörend und drastisch dargestellt wurde. Weitere wichtige Themen, wie die Übernahme von Verantwortung für sich und sein Handeln, aber auch Mut und Feigheit und wie man sich trotzdem richtig verhalten kann, werden auch wieder behandelt, eingebettet u.a. in die / als Zeugenaussagen. Dies ist ein wirklich wichtiger Aspekt, vor allem bezogen auf besagte Zielgruppe; (erfolgsbedingt) übernehmen die Macher der Serie Ihrerseits somit ein Stück Verantwortung.

Bei den Schauspielern behält Clay (Dylan Minnette) weiterhin eine tragende Rolle, aber diverse andere Schüler erhalten ebenso große Rollen. Vor allem Jessica (Alisha Boe), Mrs Baker (Amy Hargreaves) und Justin (Brandon Flynn) nehmen wichtigere Rollen und mehr Spielzeit ein. Aber auch Hannah als Geist einzubeziehen ist geschickt geregelt, um die beiden Hauptfigeren der vorigen Staffel wieder zu vereinen.
Justins Rolle gefällt mir persönlich a besten; er spielt seine Rolle hervorragend und absolut überzeugend, wobei die schauspielerische Leistung aller Beteiligten durchweg gut bis sehr gut ist! Der Vorteil einer solchen Fortsetzung / -führung ist aber natürlich, dass man zu Beginn direkt einige Sympathien innehat, die bereits erarbeitet wurden. Dies trifft natürlich auf alle Beteiligten zu.
Der Wandel der einzelnen Figuren, wie etwa von Tyler (Devin Druid), ist hierbei sehr real (Gruppenzugehörigkeit, Mitläufer, Radikalisierung) und passend in Szene gesetzt. Keine Figur, auch nicht Bryce (Justin Prentice), wird einseitig dargestellt. Seine langjährige Freundschaft zu Justin und die Auswirkungen der Abkehr von dieser Freundschaft sind sehr gelungene Nebenhandlungen / Einwürfe.

Auch die Gegenüberstellung von Fiktion und Wirklichkeit bei Bryce Aussage und der Wahrheit sind filmisch exzellent in Szene gesetzt. Nachdem Zachs (Ross Butler) Aussage etwas verwunderte, war dies eine Steigerung, erfundene, aber schlau gedreht (mit der Auflösung am Ende)! Wie geschrieben, ob man dies versteht ohne die Staffel zu kennen...

Die gesprochenen Gerichtsurteile wirken erschreckend real, muss man aber natürlich auch immer abgewägt betrachten, von Unschuldvermutung bis Ersttäter - ob hier nicht Änderungen nötig wäre, darf man dann für sich selbst entscheiden - Stichwort: Lügendetektoren wurden nicht umsonst erfunden. Den Einwurf der „Mee Too“ Debatte fand ich eher unpassend, wenn auch mit dem Wechsel der Figuren bei Jessicas Aussage nett gemacht, aber immer diese Verallgemeinerungen, „allen Frauen passiert es“... naja, aktuelles Thema, das ist dann so, wie dass man früher weniger homosexuelle Pärchen knutschen sah und dies hier ständig vorkommt, mal sehen was sich wirklich wann wie ändert.
 

ACHTUNG - SPOILERWARNUNG: Besprechung der letzten Folge!

Die letzte Folge ist der Übergang zur dritten Staffel - ohne Hannah; dies finde ich richtig, die Verabschiedung war nötig, ein neues Kapitel muss begonnen werden. Die Ballszene, in der Clays und Hannahs Lied läuft, ist als Abschluss auch sehr passend und hoch emotional.
Die Tatsache, dass nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen ist, sondern die bzw andere Probleme (Stichwort: Jessica, Alex, Justin oder eben Tyler) im Leben auch weiterhin existieren, spiegeln die Realität wieder und lassen auf eine spannende dritte Staffel hoffen - ich freue mich!
 

Fazit
Muss man diese zweite Staffel sehen?
Nein, Staffel 1 war sehr gut, abgeschlossen und hat keine Fortführung nötig.

Lohnt es sich die zweite Staffel zu schauen?
Ja, auch wenn die Qualität der ersten Staffel nur selten erreicht wird, ist Staffel 2, von einem Hänger in zwei Folgen abgesehen, immer noch gut.

08 von 10 Punkte

10/10
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Kommentare

14.05.2017 13:33 Uhr - Ghostfacelooker
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Du hattest mich schon bei Memento und Maniac^^^^ab da hab ich der Spannung wegen auch den Rest überflogen.

Danke das war der letzte Tropfen zum und ich schau die Serie doch. Da ich bekanntlich fast nie Reviews anderer lese, aber von der Serie so wie du mehr oder minder immer mal wieder von verschiedenen Seiten angestochen werde und auch kein großer Serienfan bin ( für mich gibt es bis heute nur 3 Serien die es verdient haben gesehen zu werden; Twin Peaks , Lost und Banshee alles andere ist Kindergarten) werde ich mir die angesprochene doch ansehen.

14.05.2017 14:03 Uhr - NoCutsPlease
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Interessanter Beitrag zu einer Serie, die ich abseits der hiesigen Newsdiskussionen gar nicht auf dem Schirm hatte.

14.05.2017 13:33 Uhr schrieb Ghostfacelooker
Da ich bekanntlich fast nie Reviews anderer lese...

Warum eigentlich? :)

14.05.2017 14:18 Uhr - Ghostfacelooker
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14.05.2017 14:03 Uhr schrieb NoCutsPlease
Interessanter Beitrag zu einer Serie, die ich abseits der hiesigen Newsdiskussionen gar nicht auf dem Schirm hatte.

14.05.2017 13:33 Uhr schrieb Ghostfacelooker
Da ich bekanntlich fast nie Reviews anderer lese...

Warum eigentlich? :)


Ist ziemlich simpel. Falls ich mal den Film beschreibe komm ich nicht in Versuchung bei vorher schon bestehenden Reviews Gedankengänge aufzugreifen weil ich sie interessant fände, oder eine Art Gegenreview zu verfassen.

14.05.2017 15:17 Uhr - Kaiser Soze
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@Ghost
Danke, freut mich missioniert zu haben ;-)
Kannst mir dann ja mal schreiben, wir du die Serie fandest

@NCP
Wenn fu Dramen/ Serien magst, schau dir die ruhig mal an!

14.05.2017 16:07 Uhr - naSum
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Dein Review stellt die Serie wirklich mal aus einem gelungen anderen Blickwinkel dar, als die stereotype "Teenie-Mobbing-Loser-Selbstmord" Werbung, die mir die Lust daran sehr gemindert hat.
Aber scheinbar, ist speziell in der Inszenierung, wie du am Beispiel der Beleuchtung eindrücklich klar gemacht hast, mehr Tiefgang und Können als erwartet.

14.05.2017 21:11 Uhr - Knochentrocken
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Da bin ich ja gespannt. Im Freundeskreis hab ich auch nur gutes hier rüber gehört.

14.05.2017 23:39 Uhr - Gorno
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Tolle Review, sehe ich ziemlich ähnlich. Weiter so ;)

15.05.2017 12:06 Uhr - JasonXtreme
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Kann mich der Rezi und den Wertungen nur anschließen. Wer die Serie langweilig und lahm findet, der hat sie nicht verstanden, und will dies auch nicht tun. Sie bewegt zudem dazu mal sein eigenes Tun zur Schulzeit selbst zu reflektieren.

Es geht nicht um die Gründe für das Warum! Die können mannigfaltig sein! Auch jeder andere gemobbte in der Serie (der Stalker z. B.) hätte Grund gehabt diesen Schritt zu gehen - bei Hannah war es halt so, dass sie es tat. Erschreckend und fast unansehbar war für mich dann die eigentliche Szene des Suizids, und das Finden von Hannah durch die Eltern - ganz zu schweigen von der Szene bei Bryce im Pool....

Ich finde es nicht gut die Serie weiterzuführen, die sollte so für sich stehen. Ein zwei Stellen haben mich an Logik etwas gestört, aber es reicht dennoch zu der Wertung die hier steht.

09.07.2017 17:43 Uhr - Ghostfacelooker
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Nachtrag am Tag danach:
Hallo hier ist Ghost ja du liest richtig, denn wenn du das hier lesen kannst ist nichts mit deinen Augen oder Computer passiert und du brauchst keine Brille. Ich bin es wirklich^^^^^

Wir sind uns gar nicht mal so uneinig was die Folgen anginge. Clays Geschichte fesselt und seine Wandlung ist bemerkenswert und bedenkt man den Kontext sehr nachvollziehbar.

Cooles Review und das mit ständig Serien schauen kommt durch Netflix sowieso zwangsläufig denke ich, zumindest gings mir anfangs wie dir und jetzt hab ich schon mehrere gesehen. Aber meine drei Favorits und mein Grundsatz zu Serien bleiben.

13.06.2018 18:35 Uhr - JasonXtreme
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Leider ist die Rezi ja nicht mit vorne dabei, ich hoffe sie wird dennoch reichlich gelesen, denn sie funktioniert blendend als Gesamtkonzept! Ich hab den Spoiler bewusst ausgelassen, da ich die Staffel 2 erst noch sichten muss, aber sehr schön geschrieben

13.06.2018 23:02 Uhr - Kaiser Soze
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13.06.2018 18:35 Uhr schrieb JasonXtreme
Leider ist die Rezi ja nicht mit vorne dabei, ich hoffe sie wird dennoch reichlich gelesen, denn sie funktioniert blendend als Gesamtkonzept! Ich hab den Spoiler bewusst ausgelassen, da ich die Staffel 2 erst noch sichten muss, aber sehr schön geschrieben


Danke sehr!
Viel Spaß beim Anschaen 😉

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