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Ghostfacelooker
Level 14
XP 3.378
Eintrag: 18.06.2017

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Hit and Run

Herstellungsland:USA (2012)
Genre:Action, Komödie, Liebe/Romantik
Alternativtitel:Hit & Run
Outrun

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,33 (3 Stimmen) Details
inhalt:
Charlie Bronson (Dax Shepard) und Annie (Kristen Bell) sind ein glückliches Paar und führen ein scheinbar ruhiges Leben. Eines Tages wird Charlie jedoch von seiner Vergangenheit eingeholt: Er muss Annie gestehen, dass er früher Fluchtwagenfahrer bei Banküberfällen war und sich nun in einem Zeugenschutzprogramm befindet. Seine ehemaligen Partner, die er durch seine Aussage hinter Gitter gebracht hat, sind nun wieder auf freiem Fuß und hinter Charlie her – sie wollen die Beute des letzten Coups und Rache für den Verrat. Das Paar flüchtet vor den wütenden Gangstern und es beginnt eine rasante Verfolgungsjagd quer durch das ganze Land...
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von ghostfacelooker:

Es gibt meiner Meinung nach selten indirekte Roadmovies die so gut funktionieren wie dieser hier, und es gibt wohl seit True Lies keinen Film, in dem Tom Arnold so lustig ist. Allein die Anfangssequenz in der man ihn als tolpatschigen FBI Agenten mit dem Wagenproblem sieht, ist zwar vom Gag her nicht neu, aber in der Art mit Tom wirklich lustig.

Charlie, der von Dax Shepard gespielt wird, ist ein ehemaliger Kleinganove in einem Zeugenschutzprogramm, weil er seine ganze damalige Gang in der unter anderem Bradley Copper mitwirkte verraten hat, als diese ihm in Punkto Verbrechen zu weit ging.

Die Tatsache das Shepard für Regie und Drehbuch verantwortlich zeichnet und einen Magna cum Laude Abschluss besitzt, macht die Kommentare an einigen Stellen umso trauriger, denn man findet sehr schnell Sympathie zu den Hauptfiguren wie Annie, Dax´s Freundin und eben Tom Arnolds Figur, ja sogar zu Annies Exfreund zumindest im Rahmen des Verständnisses eines Mannes der seine Exfreundin immer noch liebt und erfährt, dass ihr neuer Lover ein Gangster ist, der unter falschem Namen lebt.

Gut, die Abschlussqualifikation bedeutet nicht dass Shepard zwangsläufig wie Hemingway Drehbücher schreiben und vor tiefsinnigen Gedanken überfließen muss, aber gerade weil diese Figuren gut funktionieren verstehe ich für meinen Teil manche von ihm erdachten Dialoge weniger, die seine Figur teilweise als dümmlichen Yankee Hinterwäldler Gedankengänge formulieren lässt, weswegen man sich ebenfalls als Mann fragt, was will die heiße Frau von so einem Vollidioten.

Die Gefängnisdiskussion mit Bradley Cooper in dem es um die Vorliebe männlicher Mitinsassen für ihn ging, die man auch in einem Trailer eingebaut hat ist nur ein Beispiel und sollte vom Film nicht abschrecken, obwohl genau das die Wirkung beim ersten Mal war als ich den Trailer sah.

Gott sei Dank macht Charlie als Fahrer und Geliebter zu 90% des Films eine bessere Figur, da er und darauf baut die Handlung des Films, alles liegen und stehen läßt, als seine liebe Annie die einzig mögliche Stelle in Los Angeles angeboten bekommt, in der sie einen Doktortitel hat, um sie pünktlich zum Vorstellungsgespräch zu fahren.

Da nun Makinf ofs und Deleted Scenes leider oft viel vom Film verraten sollte man sich diese erst nach dem ersten Filmgenuss ansehen, denn man sieht besonders in letzter genannten einen tollen Dialog zwischen Annie und ihrer Vorgesetzten Debbie ( eine der Gründe warum man wahrscheinlich das Wort MILF erfunden hat ). Schade das vieles davon nicht im Film verwendet worden ist.

Besonders Annie macht die Schwächen der Figur von Charlie und das überdreht beherzte eingreifen ihres Exfreundes wieder wett und ist eine sympathische Balance zwischen den ab und an seltsam geratenem Humor des Films

Überhaupt sind auch die vermeintlichen Nebenrollen, wie z.b das Polizistenduo, in dem auch Shepards Schwester, Charlie Hatter, ähnlich wie in Chips eine Rolle bekommen hat richtig witzig ausgearbeitet worden. Oder eben schon genannten Exfreund von Annie, der ein wahre Obsession daraus macht Charlie aufzuhalten und auch der Grund ist warum er von seiner ehemaligen Gang gejagt wird. Auch Beau Bridges konnte man für ein paar Szenenminuten als Charlies Vater mit an Bord holen.

Von besagten Dialogpassagen abgesehen, bekommt man mit Hit and Run einen ähnlich geartet aber nicht so überdrehten Film wie damals The Chase mit Charlie Sheen, der zwar weniger humoresk wirkt aber dafür eine solide Handlung und Rasanz besitzt. Alles in allem gesehen komme ich auf eine 8, da es ein Film mit Mehrmals-Sehen Faktor ist.

8/10
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