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The Mechanic

Herstellungsland:USA (2010)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Action, Thriller
Alternativtitel:Mechanic
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,29 (22 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

In einer unmoralischen Welt, in der das Gesetz des Stärkeren gilt, erledigt Profikiller Arthur Bishop seinen Job stets mit höchster Professionalität und im Alleingang. Langsam ins Alter kommend, nimmt er sich erstmals einen Lehrling. Der skrupellose Steve McKenna lernt schnell, zu schnell, und wird für Bishop bald zu einer tödlichen Gefahr. (Kinowelt)

eine kritik von tschaka17:

Die besten Jobs sind die bei denen erst gar keiner merkt, dass du dort warst.

Jason Statham wird ja allgemein als Garant für gute Actionfilme angesehen. Meiner Meinung nach schwankt die Qualität seiner Werke jedoch enorm. Teil 2 dieser Reihe names Mechanic: Resurrection ist unterhaltsamer Müll vom Feinsten. Miesestes CGI, dumme Story und noch dämlichere Charaktere - fertig ist mit passender Grundstimmung Trash zum Weglachen.

Diese Review widmet sich Part 1. Regie führt hier Simon West - mit Filmen wie Con Air, Lara Croft: Tomb Raider und vor allem The Expendables 2 kein Unbekannter im Bereich dummer, aber sehr unterhaltsamer Kracher. Und auch hier enttäuscht West nicht: Gradlinig und wenig vorhersehbar erzählt, mit blassen Charakteren und trotzdem guten Schauspielern besetzt, bietet uns The Mechanic einen kurzweilig fairen Deal mit cooler Action und ordentlicher Härte an.

Story

Arthur Bishop ist Profikiller. Er kommt und geht wie ein Geist. Deswegen sind sein Spezialgebiet Morde, die wie ein Unfall aussehen sollen. Als eines Tages sein Mentor und guter Freund getötet wird werden Dinge kompliziert: Bishop muss den rachsüchtigen Sohn seines Mentors unter seine Fitiche nehmen und wird Opfer einer Intrige. Was macht ein Profikiller in so einem Fall? Richtig, Waffen auspacken und die Zahl der Verantwortlichen blutig dezimieren.

Überraschungen erwarten uns hier eher wenige. Trotzdem hält der Film aufgrund von einigen schwellenden Konflikten die Spannung stets hoch. Auch die Jobs sind wirklich intensiv. Hier gehört der Zuschauer zu den Eingeweihten und wartet nur auf den Moment der Eskalation.

Charaktere

Auch hier weicht der Film nicht von seinem Grundmotiv der simplen Einfachheit ab.

Jason Statham als Arthur Bishop ist cool und professionell. Mehr eigentlich nicht. Wer hier Background oder große emotionale Tiefe trotz Rachestory erwartet wird leider nicht bedient. Wer Statham in gewohnter Manier auf stylische Art Leute verkloppen und erschießen sehen will ist genau richtig,

Ben Foster ist stereotypisch als leicht psychisch labiler Kerl besetzt. Irgendwie wirkt der Kollegel oft richtig durch, aber es passt gut zu ihm. Rache für den Vater - da fragt Man(n) doch am Besten den Freund und zufällig Auftragskiller des alten Herren. Logisch!

Donald Sutherland spielt dann eben jenen benannten Erzeuger names Harry. Macht er ordentlich, der Mann hat Charisma, auch im Rollstuhl! Wer den Plot gelesen hat wird wohl sein zeitiges Ableben verschmerzen können.

Action

Cool. Wohl das passende Wort. Die Jobs - gerade die "Unfälle" - sind sauber geplant, schönerweise logisch und spannend. Da gibt es echt innovatie Attentate wie die aus dem Trailer bekannte Poolszene. Nahkampffights von Statham sind wie gewohnt perfekt choreographiert und bretthart. An Schießereien mangelt es auch nicht. Und Müllwagen!

Nochmals zu erwähnen ist die wohltuende Logik und Berechnung vieler Aktionen. Ein Profikiller, welcher dumm und unpräzise arbeitet wäre ziemlich ungalbwürdig für den Zuschauer. Hier also die ideale Lösung!

Technische Aspekte

Auch hier ist die Arbeit solide. Kein Gewackel, die Kamera hält schön auf Gewalt drauf und bietet auch so schöne Bilder. Die Musik ist unterstützend und nicht zu aufdringlich.

Über die Freigabe ab 18 kann man sich streiten. Der Film geizt nicht an hangemachten Effekten und Kunstblut (totales Gegenteil zu Part 2), an einem guten Tag wäre aber auch ein hartes FSK 16 dringewesen.

Fazit

Teil 2 muss der Filmfan eigentlich sichten. Ich habe selten so derbe Lachanfälle aufgrund dämlicher Handlung, idiotischen Figuren und miesesten mit !!! Effekten gehabt. Da das Vehikel sich zudem selbst nie ernst nimmt kann man hier fast schon von Trashfaktor sprechen.

Teil 1 kann man definitiv sichten. Kein Muss, aber 93 Minuten gute Action und Spannung befestigt an einem einfachen roten Faden mit simplen Charakteren gehen meistens immer. Der kurze Kracher zwischendurch.

Mein Titelvorschlag für Teil 3 lautet übrigens Mechanic: Re-Resurrection. Eine Steigerung bei der Qualität des CGI ist aber nicht mehr drin. Also im Negativen. Noch schlimmer geht´s nicht mehr.

Wer es bis hier geschafft hat durfte also zwei Reviews in einem lesen. Oder musste ;)

7/10

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Kommentare

07.07.2017 22:57 Uhr - dicker Hund
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Tja, wenn Du's nicht schreibst, erwähne ich hier mal, dass es sich um das Remake eines Bronson-Thrillers handelt, der in Deutschland "Kalter Hauch" betitelt wurde.

10.07.2017 11:32 Uhr - JasonXtreme
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Jap, und der is besser :D

Den hier fand ich unterhaltsam, Teil 2 is brachial behindert, aber witzig anzuschauen :D

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