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Resident Evil: The Final Chapter

Herstellungsland:Deutschland, Großbritannien, Frankreich (2016)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Action, Horror, Science-Fiction
Alternativtitel:Biohazard: The Final Chapter
Biohazard 6
Resident Evil 6
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,51 (31 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Als einzige Überlebende des Krieges, der als letzter Widerstand der Menschheit gegen die Untoten geplant war, muss Alice nun dorthin zurückkehren, wo der Alptraum begann - Raccoon City, wo die Umbrella Corporation ihre Truppen für einen finalen Schlag gegen die Überlebenden der Apokalypse versammelt… (Constantin Film AT)

eine kritik von derrezensierer:

Zu aller erst muss ich sagen, dass mich das Franchise nur peripher interessiert hat und ich auch alle Teile angeschaut habe, immer in der Hoffnung, dass sich das Eine oder Andere noch ändern wird. Doch leider wird man auch nach zehn Jahren immer noch mit dem gleichen Schema bedient! Extrem Coole Biotech-Frau macht alles nieder und landet immer mit einem Telemark auf den Füßen!

Was sagt der hoffentlich letzte Teil aus? Wenn man dazu einmal IMDB und Rotten Tomatoes zu Rate zieht, nichts gutes! 3,3/5 Sterne auf Rotten Tomatoes, was die Zuschauer angeht und gnädige 4/10 Punkte was die Herren Kritiker angeht. Sicher, man sollte stets seine eigene Meinung im Vorfeld gelten lassen aber selbst diese gleicht sich zum Schluss des Films den Kritiken durchaus an. Einen Gnaden Punkt gibt es von mir für Paul W.S. Anderson, weil mir seine früheren Filme wie: Event Horizon, Alien vs. Predator  und Death Race(Nur Teil 1) gut gefallen haben.

Doch was ist in letzter Zeit aus dem Regisseur geworden? Da sein vorletzter Kino-Film Pompeii (Original Titel) in den Kritiken mit folgenden Worten floppte:

Pompeii verpackt den Untergang der Stadt mit ein bisschen Möchtegern-Gladiator und einer Romeo-und-Julia Geschichte zwischen dem Sklaven und der wohlhabenden Tochter des reichen Stadtplaners. Das klappt mal gut, mal weniger gut. Bevor es zur Katastrophenfilmportion des Films kommt, bekommen die Zuschauer also einen Sandalen-Film, eine Rachegeschichte und eine etwas bemüht wirkende Liebesgeschichte zu sehen.

In anderen wirtschaftlichen Worten: Über 120 Millionen Dollar Verlust! Normalerweise das Todesurteil für einen Regisseur.

Jetzt nach 10 Jahren Resident Evil und sechs weiteren Filmen mit immer dem gleichen Strickmuster endlich der Schlussstrich! Entweder ist Paul W.S. Anderson ein begnadeter Verhandler oder er hat in seinem Team jemanden der auch nach dem X-ten Flopp immer noch harte Derivate aus den Studios raus leiern kann. Denn alle Teile, außer dem ersten Teil floppten auf dem heimischen Kino Markt. Hier war wohl das Augenmerk auf dem fremden ausländischen Markt zu legen, denn hier hat sich das Franchise durchaus einer "Beliebtheit" gezeigt. Doch wenn man genau hinschaut, auch nicht so wirklich, denn es müssen von den Einspiel-Ergebnissen noch sämtliche Steuern und Lizenzgebühren abgezogen werden. Das sind in der Regel 40-50% die noch einmal vom Endergebnis abgezogen werden müssen.

Auch Milla Jovovich hat in letzter Zeit auch nicht wirklich an ihrer Schauspielkarriere gearbeitet, hat sie sich doch leider dem Franchise verschrieben und das war auch ihr grober Fehler! Wenn man sich einer Marke schon verkauft hat man auch gleich das Stigma dessen sich eingeheimst und wird dieses auch nicht mehr los. Das war bisher immer so, auch bekannte Marken wie Star Trek-Next Generation, wo die Schauspieler, außer Patrick Stewart, keine nennenswerten Rollen bekommen haben und das Schicksal hat auch Milla ereilt.

Doch was bietet nun das letzte Kapitel des Markennamen: Resident Evil? Wenn man das Endergebnis betrachtet eher alles andere, als Qualität, die man sich anschauen kann. Aufgrund des niedrigen Produktionsbudget kann man hier durchaus den Eindruck gewinnen, dass es sich hier um eine C-Produktion handelt mit viel Geballer um letzten Endes nichts! Denn auch hier meinte man das Erfolgsrezept vom ersten Teil noch verdrehter und vor allem überdrehter Action unbedingt dem Kino-Publikum feilbieten zu müssen. Statt man es wagt neues zu versuchen, bleibt immer ALLES gleich außer der immer mehr und mehr verdummten "Möchtegern-Action". Je dümmer je besser scheint ja bei anderen Marken auch zu funktionieren. Siehe Spiderman: Homecoming.

Sei es nun das nicht zu ertragende Schnittgewitter bei Action-Szenen oder die ewig über-Coole Alice mit ihrer ewig gleichen Emotion und dem ständigen Telemark mit Ausfallschritt. Frauenpower ist sicherlich auch mal nett anzuschauen aber man muss den Bogen nicht überspannen und sich dann wundern, wenn es nicht funktioniert aber im nächsten Filmerguss, die gleichen Rezepte einlöst und nichts aus den Fehlern vorher gelernt hat. Das ganze Team scheint Betriebsblind zu sein.... Auch die Charaktere scheinen vom Gebrauchtmarkt entliehen worden zu sein. Sicher, bei Action-Filmen achtet man da nicht besonders drauf. Doch Sympathie und  Antipathie scheinen dem Regisseur nicht geläufig zu sein, denn diese wichtigen Elemente verharren ständig auf der Null-Linie und man fiebert in keinster Weise mit den Protagonisten mit. Ob diese nun da sind oder nicht bringt keinen Unterschied, denn diese sind genauso Katastrophen behaftet, wie das Setting im dem sich das Ganze abspielt.

Im Endeffekt kann man durchaus sagen: Nichts Neues an der Front

 

02/10 Punkte

 

2/10
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Kommentare

10.07.2017 18:37 Uhr - Ghostfacelooker
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Eventuelle fasst du das als Provokation auf, aber gibt es einen Film aus dem Action Genre den du mal höher als 8 Bewerten würdest?

Ich möchte dich das auch Fragen weil du immer um Höflichkeit in der Diskussion bemüht bist, aber es mir den Anschein macht, das du gern provokativ schreibst und dich dann wunderst wenn man sich wundert.

Als Beispiel möchte ich unter anderem neben deinen Reviews auch Tote Mädchen lügen nicht anführen bei dem du dich ganz unten wirklich provokativ über diese Serie ausläßt, die ich glaube nicht mal wirklich bis zum Schluss von dir gesehen wurde.

Wie gesagt halte es wie du magst, aber ich denke das deine Art einfach eine bewusst provozierende ist, und es würde mich einfach interessieren, in wie Weit ich da richtig liege

10.07.2017 18:40 Uhr - NoCutsPlease
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Der neueste Geniestreich von unserer sympathischen Cineasten-Koryphäe.

10.07.2017 21:09 Uhr - cecil b
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Ich finde dass die Review gut und großenteils nachvollziehbar geschrieben ist, sowie dass man einen ungefähren Eindruck vom Film bekommt. Wer keinen der Resident Evil Filme kennt wird damit wenig anfangen können, aber dann wird das Interesse in diesem Bereich wohl ohnehin kaum da sein. Allerdings ist die eigentliche Besprechung des Films kurz geraten, der Kommentar zur Reihe und denen die sie kreieren ist für mich im Vordergrund, und du schweifst gerne ab.

Ich persönlich habe nur das Original gesehen. NICHT mein Ding. ;) Aber bei 2 Punkten müssten Filme wie Hai-Alarm auf Mallorca Minuspunkte bekommen! Vielleicht eine sehr emotionale Wertung, aber jeder Jeck lacht anders. ;)

Ansonsten habe ich das Gefühl, dass bei den Kommentaren unter den Reviews vom Rezensierer ein eingespielter Teufelskreis entsteht. ;) Man muss aber nicht jede Review und jede Meinung mögen oder nachvollziehen können. Wenn man eine völlig andere Perspektive hat, wird sich das auch durch Kommentare nicht ändern. Right? ;) Wie gesagt, jeder Jeck lacht anders.

10.07.2017 21:32 Uhr - Horace Pinker
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In einer Review sollte man eigentlich vor allem auf den besprochenen Film eingehen, du jedoch schreibst fast nur über die Karriere von Hauptdarstellerin und Regisseur, deine Abneigung bezüglich der Reihe (fragt sich warum du dann die folgenden Teile überhaupt gesichtet hast), um dann lediglich in 2 Absätzen über Resident Evil: Final Chapter zu schreiben, welche sich auch mit "Ich fand den Film scheiße" zusammenfassen ließen und dabei weder die weiteren Darsteller erwähnen, noch zur Story zu sagen und auch die Effekt- und Kameraarbeit nur kurz anreißen, also einfach gesagt nichts aussagekräftiges zu schreiben, so das sich Leser die den Film nicht kennen kein Bild machen können. Zudem sind einige deiner Aussagen schlicht und einfach falsch, so ist bisher kein Teil der Reihe finanziell gefloppt und das Budget von rund 40 Millionen Dollar würde ich auch nicht gerade in den C-Movie Bereich einordnen bzw. als gering bezeichnen.
Was den Film selbst angeht fand ich den (obwohl ich ein Fan der Reihe bin und alle Vorgängerteile mochte) ziemlich unterdurchschnittlich und besonders wegen den viel zu schnell geschnittenen Actionszenen, aber auch während den Logiklöchern in der Geschichte, dem recht enttäuschenden Finale und dem weglassen fast aller im Vorgänger neu vorgestellten bzw. zurückgekehrten Figuren und dem vorenthalten des versprochenen Endkampfs in Washington DC, war ich nach dem Kinobesuch recht enttäuscht allerdings würde ich 4/10 vergeben, da bei mir 1er und 2er Wertungen für wirklich indiskutablen Müll der Marke Hellraiser:Revelation reserviert sind.

10.07.2017 23:38 Uhr - Watchman013
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Eigentlich wollte ich ja einen großen Bogen um den Film machen, aber nachdem du so ziemlich jeden guten Film der letzten Monate in deinen Reviews zerrissen hast, bin ich versucht RE eine Chane zu geben...

11.07.2017 09:08 Uhr - JasonXtreme
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Puh also ganz ehrlich? Sprachlich finde ich die Rezi absolut in Ordnung - nur leider geht es irgendwie nicht um den Film!? Mir fehlen da die Aspekte, die Deine Wertung rechtfertigen fast völlig. Um Pompeij gehts hier nicht... zudem war eigentlich kein Teil der Reihe ein Flop, und gerade der letzte nicht - also finanziell gesehen. Die Filme haben grob 300 Millionen zusammen gekostet, haben weltweit 1,23 Milliarden eingespielt... zieh Deine richtig bezifferten 40 % ab... bleibt durchaus ein wenig übrig.

11.07.2017 12:20 Uhr - DerRezensierer
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10.07.2017 18:37 Uhr schrieb Ghostfacelooker
Eventuelle fasst du das als Provokation auf, aber gibt es einen Film aus dem Action Genre den du mal höher als 8 Bewerten würdest?

Ich möchte dich das auch Fragen weil du immer um Höflichkeit in der Diskussion bemüht bist, aber es mir den Anschein macht, das du gern provokativ schreibst und dich dann wunderst wenn man sich wundert.

Als Beispiel möchte ich unter anderem neben deinen Reviews auch Tote Mädchen lügen nicht anführen bei dem du dich ganz unten wirklich provokativ über diese Serie ausläßt, die ich glaube nicht mal wirklich bis zum Schluss von dir gesehen wurde.

Wie gesagt halte es wie du magst, aber ich denke das deine Art einfach eine bewusst provozierende ist, und es würde mich einfach interessieren, in wie Weit ich da richtig liege


Nein, das fasse ich nicht als Provokation auf. Ich bin halt ein sehr kritischer Zuschauer und laufe keinen Trends hinterher und bin absolut nicht Massenkompatibel, weil ich mir meine eigene Meinung dazu bilde und nicht im Herdenmodus bin.
Schau mal, ich wundere mich auch über Leute die häufig 10/10 Punkten vergeben und wohl eher eine subjektive Meinung wiedergeben, denn eine objektive. Aber frage ich danach?
Wenn du Filme gut findest oder schlecht hinterfrage ich das auch nicht und ich hab schon einige Meinungen von dir gelesen. Ich schreibe halt so, weil´s meine Art ist. Bewusst provozieren....kann jeder halten wie er will. Ich kann ja auch geschönt und mit Weichspüler gewaschenen Sätzen um mich schmeißen, damit ja keiner beleidigt ist. Aber das wäre ja nicht "echt". Wie wär´s wenn ich filmspezifische Begriffe verwende wie Trope, Exposition, Eidetik, Perzeptionsbilder und Co?
Wäre auch keinem geholfen, weil viele nicht wissen was das ist. Also, bleibe ich dabei und belasse es bei meiner Sichtweise, die ich an einem Film anlege.
Was ist so schwer daran andere Meinungen gelten zu lassen?

11.07.2017 12:21 Uhr - DerRezensierer
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10.07.2017 23:38 Uhr schrieb Watchman013
Eigentlich wollte ich ja einen großen Bogen um den Film machen, aber nachdem du so ziemlich jeden guten Film der letzten Monate in deinen Reviews zerrissen hast, bin ich versucht RE eine Chane zu geben...


Na, das ist doch schon mal was :-D

11.07.2017 12:57 Uhr - DerRezensierer
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10.07.2017 21:32 Uhr schrieb Horace Pinker
In einer Review sollte man eigentlich vor allem auf den besprochenen Film eingehen, du jedoch schreibst fast nur über die Karriere von Hauptdarstellerin und Regisseur, deine Abneigung bezüglich der Reihe (fragt sich warum du dann die folgenden Teile überhaupt gesichtet hast), um dann lediglich in 2 Absätzen über Resident Evil: Final Chapter zu schreiben, welche sich auch mit "Ich fand den Film scheiße" zusammenfassen ließen und dabei weder die weiteren Darsteller erwähnen, noch zur Story zu sagen und auch die Effekt- und Kameraarbeit nur kurz anreißen, also einfach gesagt nichts aussagekräftiges zu schreiben, so das sich Leser die den Film nicht kennen kein Bild machen können. Zudem sind einige deiner Aussagen schlicht und einfach falsch, so ist bisher kein Teil der Reihe finanziell gefloppt und das Budget von rund 40 Millionen Dollar würde ich auch nicht gerade in den C-Movie Bereich einordnen bzw. als gering bezeichnen.
Was den Film selbst angeht fand ich den (obwohl ich ein Fan der Reihe bin und alle Vorgängerteile mochte) ziemlich unterdurchschnittlich und besonders wegen den viel zu schnell geschnittenen Actionszenen, aber auch während den Logiklöchern in der Geschichte, dem recht enttäuschenden Finale und dem weglassen fast aller im Vorgänger neu vorgestellten bzw. zurückgekehrten Figuren und dem vorenthalten des versprochenen Endkampfs in Washington DC, war ich nach dem Kinobesuch recht enttäuscht allerdings würde ich 4/10 vergeben, da bei mir 1er und 2er Wertungen für wirklich indiskutablen Müll der Marke Hellraiser:Revelation reserviert sind.


Doch, auf dem heimischen Markt, wie ich es geschrieben habe, waren fünf Filme ein Flop.
Das ist auch nachzulesen auf Box Office Mojo. Also liege ich mit dem Ergebnis schlicht und einfach richtig.
Warum ich die Serie trotzdem geschaut habe? Das habe ich auch in dem Review geschrieben.
Immerhin bewertest du das Franchise ja auch nicht gerade mit spitzen Noten, also, sind wir immerhin dort einer Meinung.

11.07.2017 13:33 Uhr - Horace Pinker
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11.07.2017 12:57 Uhr schrieb DerRezensierer
10.07.2017 21:32 Uhr schrieb Horace Pinker
In einer Review sollte man eigentlich vor allem auf den besprochenen Film eingehen, du jedoch schreibst fast nur über die Karriere von Hauptdarstellerin und Regisseur, deine Abneigung bezüglich der Reihe (fragt sich warum du dann die folgenden Teile überhaupt gesichtet hast), um dann lediglich in 2 Absätzen über Resident Evil: Final Chapter zu schreiben, welche sich auch mit "Ich fand den Film scheiße" zusammenfassen ließen und dabei weder die weiteren Darsteller erwähnen, noch zur Story zu sagen und auch die Effekt- und Kameraarbeit nur kurz anreißen, also einfach gesagt nichts aussagekräftiges zu schreiben, so das sich Leser die den Film nicht kennen kein Bild machen können. Zudem sind einige deiner Aussagen schlicht und einfach falsch, so ist bisher kein Teil der Reihe finanziell gefloppt und das Budget von rund 40 Millionen Dollar würde ich auch nicht gerade in den C-Movie Bereich einordnen bzw. als gering bezeichnen.
Was den Film selbst angeht fand ich den (obwohl ich ein Fan der Reihe bin und alle Vorgängerteile mochte) ziemlich unterdurchschnittlich und besonders wegen den viel zu schnell geschnittenen Actionszenen, aber auch während den Logiklöchern in der Geschichte, dem recht enttäuschenden Finale und dem weglassen fast aller im Vorgänger neu vorgestellten bzw. zurückgekehrten Figuren und dem vorenthalten des versprochenen Endkampfs in Washington DC, war ich nach dem Kinobesuch recht enttäuscht allerdings würde ich 4/10 vergeben, da bei mir 1er und 2er Wertungen für wirklich indiskutablen Müll der Marke Hellraiser:Revelation reserviert sind.


Doch, auf dem heimischen Markt, wie ich es geschrieben habe, waren fünf Filme ein Flop.
Das ist auch nachzulesen auf Box Office Mojo. Also liege ich mit dem Ergebnis schlicht und einfach richtig.
Warum ich die Serie trotzdem geschaut habe? Das habe ich auch in dem Review geschrieben.
Immerhin bewertest du das Franchise ja auch nicht gerade mit spitzen Noten, also, sind wir immerhin dort einer Meinung.

1. Meine Wertung gilt nur für Final Chapter (ich schrieb ja auch "obwohl ich ein Fan der Reihe bin"), die restlichen Teile würde ich jeweils mit 7-8 Punkten bewerten.
2. Laut imdb haben alle (außer den letzten beiden Teilen) schon allein in den USA mehr eingenommen als die Produktion gekostet hat und selbst wenn dem nicht so wäre spielt das weltweite Einspiel die größte Rolle und dort haben alle Teile Plus gemacht.
3. Ist es völlig in Ordnung wenn du einen Film schlecht findest (unabhängig davon wie ich oder andere Leser den Film bewerten), allerdings solltest du dies dann in deinem Review anhand von Aspekten wie Handlung, darstellerische Leistung, Effektqualität, Kameraarbeit etc. nachvollziehbar begründen UND NICHT fast nur über Punkte schreiben die nur peripher oder gar nicht mit Resident Evil Final Chapter zu tun haben (so was kannst du wenn du unbedingt willst ja kurz im Vorwort oder gesondert in der Kommentarfunktion unter dem Titel machen). Hinzu kommt, dass sich Leser die die Reihe nicht kennen kaum eine Vorstellung machen können, außer das dir diese nicht gefallen hat.

11.07.2017 14:03 Uhr - JasonXtreme
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Es ist egal, ob die HIER ein Flop waren, weil sie insgesamt Gewinn eingefahren haben ;) und zwar jeder einzelne. Wenn dann musst das schon richtig schreiben, sonst isses schlicht eine falsche Aussage. Immerhin redest Du bei den Kosten dann von jenen die vom GESAMTgewinn abgezogen werden, nicht vom heimischen Verlust - wäre ja auch völlig hanebüchen ;)

11.07.2017 14:55 Uhr - Ghostfacelooker
4x
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11.07.2017 12:20 Uhr schrieb DerRezensierer
10.07.2017 18:37 Uhr schrieb Ghostfacelooker
Eventuelle fasst du das als Provokation auf, aber gibt es einen Film aus dem Action Genre den du mal höher als 8 Bewerten würdest?

Ich möchte dich das auch Fragen weil du immer um Höflichkeit in der Diskussion bemüht bist, aber es mir den Anschein macht, das du gern provokativ schreibst und dich dann wunderst wenn man sich wundert.

Als Beispiel möchte ich unter anderem neben deinen Reviews auch Tote Mädchen lügen nicht anführen bei dem du dich ganz unten wirklich provokativ über diese Serie ausläßt, die ich glaube nicht mal wirklich bis zum Schluss von dir gesehen wurde.

Wie gesagt halte es wie du magst, aber ich denke das deine Art einfach eine bewusst provozierende ist, und es würde mich einfach interessieren, in wie Weit ich da richtig liege


Nein, das fasse ich nicht als Provokation auf. Ich bin halt ein sehr kritischer Zuschauer und laufe keinen Trends hinterher und bin absolut nicht Massenkompatibel, weil ich mir meine eigene Meinung dazu bilde und nicht im Herdenmodus bin.
Schau mal, ich wundere mich auch über Leute die häufig 10/10 Punkten vergeben und wohl eher eine subjektive Meinung wiedergeben, denn eine objektive. Aber frage ich danach?
Wenn du Filme gut findest oder schlecht hinterfrage ich das auch nicht und ich hab schon einige Meinungen von dir gelesen. Ich schreibe halt so, weil´s meine Art ist. Bewusst provozieren....kann jeder halten wie er will. Ich kann ja auch geschönt und mit Weichspüler gewaschenen Sätzen um mich schmeißen, damit ja keiner beleidigt ist. Aber das wäre ja nicht "echt". Wie wär´s wenn ich filmspezifische Begriffe verwende wie Trope, Exposition, Eidetik, Perzeptionsbilder und Co?
Wäre auch keinem geholfen, weil viele nicht wissen was das ist. Also, bleibe ich dabei und belasse es bei meiner Sichtweise, die ich an einem Film anlege.
Was ist so schwer daran andere Meinungen gelten zu lassen?



Mir geht es gar nicht darum DEINE MEINUNG oder DIE eines anderen nicht gelten zu lassen. Mir geht es darum das du scheinbar bewusst Filme aussuchst die mehr als nur gut sind und ich speziell fand deine zum Beispiel fast schon ans Geschmacklose grenzende Ausführung über Gott und den christlichen Glauben sehr grenzwertig. DAS und einige weitere Punkte in deinen Reviews zusätzlich zu deinen Statements führen mich dazu zu glauben das du gern provokativ auftrittst.

Was grundsätzlich okay wäre, wenn ich dann nicht das Gefühl hätte das wenn man dir dann kontert und es nicht deinen gewünschten höflich vorgeheuchelten Tonfall trifft, DU dann derjenige bist der obwohl er es anfänglich heraufbeschworen hat, gekränkt und beschuldigend bist und dies wiederum finde ich paradox.

Aber ich weiss nun was ich wissen wollte

11.07.2017 15:15 Uhr - DerRezensierer
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11.07.2017 14:03 Uhr schrieb JasonXtreme
Es ist egal, ob die HIER ein Flop waren, weil sie insgesamt Gewinn eingefahren haben ;) und zwar jeder einzelne. Wenn dann musst das schon richtig schreiben, sonst isses schlicht eine falsche Aussage. Immerhin redest Du bei den Kosten dann von jenen die vom GESAMTgewinn abgezogen werden, nicht vom heimischen Verlust - wäre ja auch völlig hanebüchen ;)


Vielleicht ist dir das nicht bewusst, aber Filme die international releast werden müssen sich am heimischen US Markt messen lassen. Jeder der Filme hat auch ein Werbebudget welches noch mal zwei aufgerechnet werden also zB: Ein Film hat 45 Millionen gekostet plus Werbung liegen wir dann bei 90 Millionen! Dennoch KEINER der Filme war an der amerikanischen Kinokasse ein ERFOLG, nicht einer, da habe selbst ich mich vertan! Außerdem rede ich nicht vom europäische oder deutschen Markt. Heimisch(domestic) bezieht sich IMMER auf die USA .
Daran muss sich jeder Film orientieren der International veröffentlicht wird.
Der letzte Teil der Reihe hat sogar nur 26.830.068 Dollar eingespielt, also weit hinter den Erwartungen!

11.07.2017 15:25 Uhr - JasonXtreme
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MIR ist das Alles sehr wohl bewusst, aber Du scheinst es nicht zu verstehen.

Die Filme haben zusammen 288 Millionen gekostet! Mal 2 wären dann 576 Millionen, sagen wir großzügig 600 Millionen, wobei die mit Werbung sicherlich gerade mal bei 500 lagen realistisch betrachtet. Eingespielt haben sie weltweit über 1,2 Milliarden Dollar - demnach weiß ich nicht was bei Dir "nicht erfolgreich" bedeutet. Da ist der US Markt erstmal völlig latte, zumal man sich am Gewinn des Weltmarktes orientiert hat, sonst wären die Teile nie und nimmer bis Teil 6 produziert worden. Dass die in den USA jeweils nur grade mal knapp über dem Budget wieder eingespielt haben, spielt doch für die Studios keine Rolle, sonst wäre wie gesagt nacht Teil 1 schon Ende gewesen.

Wenn dem also wirklich so wäre wie Du sagst, dann würden wir hier nicht schreiben - und das ist ein Fakt, dreh es wie Du willst.

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