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CHOLLO
Level 4
XP 300
Eintrag: 26.08.2017

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Halloween 5 - Die Rache des Michael Myers

(Halloween 5: The Revenge Of Michael Myers)
Herstellungsland:USA (1989)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror, Thriller
Alternativtitel:Halloween 5: Michael Myers' Revenge
Halloween V: Die Rache des Michael Myers

Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,61 (104 Stimmen) Details
inhalt:
Das Grauen ist nicht aufzuhalten. Kurz vor Halloween wird die kleine Jamie, Michaels letzte lebende Verwandte, erneut von Alpträumen und epileptischen Anfällen gequält. Sie spürt, dass er zurückgekehrt ist, um seinen Rachefeldzug zu beenden. Auf der Suche nach Jamie tötet er viele ihrer Freunde. Der unnachgiebige Dr. Loomis stellt Myers eine Falle und benutzt dabei Jamie als Lockvogel. Die Falle schnappt zu, doch Michael Myers kann alle unschädlich machen und stürzt sich gnadenlos auf die hilflose Jamie...
eine kritik von chollo:

1988 hatten es die Verantwortlichen um Halloween 4 geschafft, dem totgeglaubten Kult um Maskenmann Myers wieder zu erwecken und der Reihe dadurch sozusagen eine Verlängerung spendiert. Anscheinend war es ihnen geglückt, für Michael Myers neben seinen Genre-Kollegen Jason Vorhees und Freddy Krueger einen Platz in der Hall of Fame der Schlächter zu erhaschen. Produzent Akkad hatte trotz der Widerstände des Schöpfers (Carpenter) den Schlitzer erneut auf die Jagd geschickt und damit Gespür in Sachen Publikumsgeschmack und ein gutes Händchen in der Vergabe der Verantwortlichen Positionen bewiesen. Einer Fortsetzungs- Maschinerie wie bei den schon etablierten Vertretern stand nun offensichtlich nichts mehr im Wege und Akkad sah schon die grünen Scheinchen vom Himmel regnen. Doch seine überdeutlich geldgeilen und nicht künstlerischen Ambitionen, die ihn zu Halloween 5 trieben, sollten alsbald einen herben Dämpfer erhalten.

Der Fehler ist bereits im Anfang zu suchen. Nicht einmal 1 ganzes Jahr konnte er es abwarten, den 5 auf den 4 Teil folgen zu lassen. Das eine so kurze Produktions- bzw Vorbereitungszeit eventuell auf Kosten des endgültigen Produkts gehen, schien der maßlosen Gier wohl völlig egal. So war das einst so glückliche Händchen schon bei der Wahl des Regisseurs nicht mehr ganz so glücklich. Domenique Othenin Girad (Die heilige Hure), ist meilenweit von dem Können eines Dwight H. Little oder gar John Carpenters entfernt. Seine Versuche europäisches Flair (?!) in der Optik seines Films unterzubringen scheitern kläglich. Die bewegliche Kamera und der spröde Look im Farbton wirken eher Amateurhaft denn Innovativ. Allgemein wirken die meisten Szenen wie dritte oder vierte "Takes", die dann im Endschnitt wild zusammen gewürfelt wurden um schnellstmöglich ein Ergebnis zu präsentieren.

Von Spannungsaufbau oder etwa Atmosphäre kann hier natürlich nicht die Rede sein. Einstellungen wie die  im verlassen Haus zu Beginn des Films ziehen sich wie zähes Kaugummi und verursachen gähnende Langeweile. Das ist umso schlimmer als das aus solchen Ideen mit etwas Geschick ohne weiteres etwas rauszuholen gewesen wäre. Stattdessen stampfen Girad's Darsteller durch ein Seelenloses Setting, das von einem einfallslosen Regisseur geleitet wird.

Die wichtigsten Protagonisten übernehmen auch hier wieder ihre Rollen. Pleasence darf sich genauso wie Harris wieder die Ehre geben. Beide scheinen aber, wohl hauptsächlich aufgrund des hirnverbrannten Drehbuch's, jeglichen Sinn für die Realität verloren zu haben. Ok, Jamie Lloyd ist durch die tragischen Vorkommnisse in Teil 4 dauerhaft geschädigt. Das heißt aber nicht, das sie in einen Zustand von -nennen wir es mal- hysterischer Lethargie verfallen muss. Ihr Spiel und der dazugehörige Gesichtsausdruck lassen jeglichen Facettenreichtum vermissen. Wenn sie mal keine Heul- oder Panikattacke durchlebt, schaut sie belämmert um nicht zu sagen dümmlich drein. Von Donald Pleasence fangen wir hier mal lieber erst gar nicht an. Eine Schande wie ein Schauspieler dieses Formats hier verwursten wird. Sein Loomis scheint nun völlig dem Wahnsinn verfallen und ich hatte beinahe mehr Angst vor seinem Auftreten statt dem von Michael Myers. Apropos Myers, sein Vorgehen kann nur als infantil bezeichnet werden. Lässt er sich doch vom alten Loomis mit einer Latte verdreschen, und mit Maske (!) in eine Zelle sperren. Wie er es außerdem wieder geschafft hat dem Exodus am Ende des Vorgängers zu entgehen, lass ich an dieser Stelle unerwähnt um unfreiwilliges Gelächter des geneigten Lesers vorzubeugen.

Die Grausamkeiten, mit denen sich der Film hätte vielleicht noch ein Stück weit retten können, wurden im direkten Vergleich zu Teil 4 auch etwas zurück genommen. Die FSK 16 ist hier mehr als gerechtfertigt. Zudem lassen auch die spärlich gesäten Splattereinlagen extrem an Kreativität vermissen. Die Krone setzt dem ganzen dann noch das Erscheinen der blödelnden Polizisten auf, deren Screentime stil-echt mit Entengequacke und dergleichen untermalt wird. Laut Girad als Hommage an Craven's "Last House on the Left" gedacht. Nene mein Guter, ganz klarer Fall von Selbstüberschätzung!

Was den Film dann doch noch vor dem völligen Ruin rettet,sind ein paar gelungene Szenen wie die im Wäscheschlucker-/schacht und der Nostalgie Faktor. Trotzdem bleibt der Film ein Schnellschuss den die Reihe, und am wenigsten das Puplikum gebraucht hätte.

3/10
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Kommentare

26.08.2017 20:54 Uhr - Amazzavampiri
1x
Kenne bisher nur 1, 2, 7 und 8, werde mir die anderen Teile auch mal alle ansehen. Der fünfte Teil scheint ja echt nicht das gelbe vom Ei zu sein, jedoch soll der sechste Teil wie ich gehört habe die beste Fortsetzung von allen sein.

26.08.2017 21:27 Uhr - dicker Hund
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Na ja, da gehöre ich wohl zu dem Publikum, das den soo schlecht jetzt nicht findet. Dennoch unterhaltsame Besprechung.

27.08.2017 00:51 Uhr - leichenwurm
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Erfahrungspunkte von leichenwurm 420
Jau... da muss ich dir leider Recht geben CHOLLO. Teil 5 ist echt lausig und muss sich unrühmlicher Weise als tiefpunkt der "Halloween"-Filme bezeichnen lassen...

30.08.2017 20:56 Uhr - cecil b
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Erfahrungspunkte von cecil b 5.494
Gute Review! Aber 3 Punkte finde ich auch etwas hart.

Die Blödelbullen und so einige seelenlosen Idiotien sind echt schrecklich, aber die Szene im Wäscheschacht finde ich meeegaaaaheftig, und gut! Und der erste Teil des Films kann mich inszenatorisch überzeugen. Was dann passiert, ist ziemlich konfus, oft austauschbar und irgendwie funktioniert es nicht mehr.

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