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Pusher II

Herstellungsland:Dänemark (2004)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Drama, Krimi, Thriller
Alternativtitel:Pusher II - Respect
Pusher II - With Blood on My Hands
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,94 (16 Stimmen) Details
inhalt:
Der schon aus dem ersten Teil Bekannte Tonny sitzt im Knast. Er spielt dort die zweite Geige, bis er seine Strafe abgesessen hat. Er kommt aus dem Knast und hat keine Perspektive. Er versucht für seinen Vater zu arbeiten. Dieser lässt Tonny zwar für sich arbeiten, schenkt ihm aber sonst keine Aufmerksamkeit. Tonny hat das Gefühl, von niemanden geachtet zu werden. Somit nimmt er alle möglichen schmutzigen Geschäfte an, und kommt so in einen gefährlichen, ermattenden Teufelskreis.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von knochentrocken:

"PUSHER II" 

 

  • HINTERGRUND: 

Acht Jahre nach seinem kleinen Erfolg "Pusher" inszenierte Regisseur Nicolas Winding Refn die Fortsetzung zu seinem Drogenthriller. Diesesmal mit Mads Mikkelsen in der Hauptrolle, wieder als Tonny. Zlatko Burić agiert abermals als Untergrundboss Milo. 

Die restlichen Figuren wurden meist von Laien gespielt, hauptsächlich besetzte Refn viele der Rollen mit echten Straftätern. Somit wurde die authentische Schraube nochmal hochgezogen. 

 

  • MADS MIKKELSEN:

Mikkelsen debütierte in dem Vorgänger in der Rolle als Tonny. Die Figur wirkte allerdings ziemlich blass. Für diesen Teil der Trilogie wurde er mit einem "Robert" ausgezeichnet und mit dem ältesten dänischen Filmpreis (1948 - Bodil) für den besten Hauptdarsteller.

Und ja, Tonny wird diesesmal viel deutlicher beleuchtet, gerade weil er diesesmal in der Hauptrolle zu sehen ist. Durch Mikkelsens Mimik zeigt der Charakter eine viel bedrohlichere Ausdrucksweise als es Bodnias Rolle Frank im Vorgänger tat. Somit wird ebenfalls eine gefährlichere Wirkung des Kopenhagener Drogenmilieus erzeugt. Zudem kann man sich viel besser mit Tonny (alleine schon der Charakter von Tonny und seine Ausstrahlung) identifizieren als mit Frank. Tonnys Beziehung zu seinem Vater und sein Verhältnis zu seinem Sohn sind aussagekräftiger als Franks Motivationen mit Drogen zu handeln.  

 

  • GEWALT UND MUSIKALISCHE UNTERMALUNG:

Ein Mix aus Rock und Techno. Hat ein bisschen was von "Bronson": roh, aggressiv und antreibend. Ähnlich dem ersten Teil, nur noch ein wenig rasanter! 
Die Gewalt ist auch ähnlich wie im ersten Teil nur noch eine Spur härter. Wenn man bspw. die Szene mit Tonny und seinem Vater nimmt. Mit der Atmosphäre und der Musik wird die Gewalt kompromisslos angetrieben.​ Refns Versuch, das Auge anzugreifen gelingt ihm zu 100%

 

  • KAMERA:

Im ersten Teil wurde mit sehr wenig Beleuchtung und einer Handkamera gefilmt. Hier ist es mit der Beleuchtung  nicht anders und es wird wieder ein realwirkendes Gefühl ausgelöst, als ob man einem Doku-Team auf Schritt und Tritt folgt. Mads Mikkelsen trägt dazu wiegesagt enorm bei weshalb ich diese Fortsetzung mit seiner dramatischeren und realitätsnäheren Figur etwas besser finde. 

 

  • FAZIT:

Das heisst im Endeffekt handelt es sich hier um eine starke Forsetzung, welche zwar keine größere, aber bessere Handlung bietet. Ausserdem kann "Pusher II" mit seinem extrem realistischen Mikkelsen als Tonny, den Laiendarstellern mit Hintergrundwissen zum Kopenhagener Untergrundmilieu und dem erneuten Flair, sprich Optik des Erstlings punkten. 

"Pusher II" ist ein Minimum besser als der erste Part. 

10/10
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Kommentare

07.09.2017 13:44 Uhr - NoCutsPlease
3x
DB-Helfer
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Sehr minimalistisch gehalten, Welti.
Wie sind denn z.B. Musik und Härte bei dem Film?

07.09.2017 13:53 Uhr - Knochentrocken
1x
User-Level von Knochentrocken 5
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Ist erweitert und ergänzt! ;)

07.09.2017 15:02 Uhr - JasonXtreme
2x
DB-Co-Admin
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Ich bin ja bekanntermaßen nicht immer ein großer Freund dieser Unterteilungen (Darsteller, Musik, Fazit...), weils einfach den Lesefluß als eine GESAMTE Rezi rausnimmt - aber das ist ja optional eher mein Problem ;)

Ich finde es steht Dir gut, wenn Du Deine übliche Lobhuddelei und Begeisterungsmania weglässt, und wie hier eher sachlich schreibst. Damit umgehst Du auch diverse Flüchtigkeits und Grammatikfehler, was das Ganze wirklich lesefreundlicher macht

07.09.2017 19:56 Uhr - TheRealAsh
3x
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Ich wünsche mir zwar tatsächlich immer mehr von dir zu den Filmen, aber ich hoffe, dass das noch kommt. Bei Drive und OGF lass ich das nicht durchgehen;-) Ansonsten hat Jason recht: knapp auf den Punkt, informativ und korrekt:-D

07.09.2017 20:50 Uhr - naSum
3x
User-Level von naSum 12
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Kurz und knackig war auch mein Eindruck. Dein erstes Review hat mir da besser gefallen, da sich dieses, wenn man das erste nicht kennen würde, sehr lückenhaft liest.

07.09.2017 23:00 Uhr - Knochentrocken
1x
User-Level von Knochentrocken 5
Erfahrungspunkte von Knochentrocken 441
Vielen Dank für das Feedback eurer Seits. Kurz und knackig kann man ja auch mal.

@Ash

Mach dir doch kein Sorgen darum. ;)

08.09.2017 09:41 Uhr - NoCutsPlease
2x
DB-Helfer
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07.09.2017 20:50 Uhr schrieb naSum
Kurz und knackig war auch mein Eindruck. Dein erstes Review hat mir da besser gefallen, da sich dieses, wenn man das erste nicht kennen würde, sehr lückenhaft liest.

Da stimme ich zu. Mit den Vergleichen, die sich vorwiegend auf die Marke "mehr bzw. weniger als im ersten Teil" beschränken, macht es sich unser intergalaktischer Filmfreund ein bisschen zu einfach mit der Beschreibung.
Stell' dir solch eine Herangehensweise mal bei einer längeren Reihe wie "Hellraiser" oder "Freitag der 13." vor. Da sinkt spätestens ab Teil 3 die Leselust.

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