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Guinea Pig 2 - Flowers of Flesh & Blood

Originaltitel: Ginīpiggu 2: Chiniku no hana

Herstellungsland:Japan (1985)
Genre:Horror, Splatter
Alternativtitel:Guinea Pig 2
Guinea Pig Part 2: Flowers of Flesh and Blood
Guinea Pig: Flower of Flesh and Blood
Guinea Pig: Flowers of Flesh and Blood
Guinea Pig 2: The Flesh and the Blood Blossom
Flowers of Flesh and Blood
Flower of Flesh and Blood
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Severing Samurai, The
Ginīpiggu 2: Ketsuniku no hana
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,13 (22 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

In einer düsteren Nacht wird eine junge Frau von einem dunklen Unbekannten verfolgt und schließlich gekidnapt. Als die Frau wieder zu sich kommt, nachdem der Unbekannte sie während der Entführung betäubt hatte, findet sie sich auf einem Bett gefesselt, in einem Keller wieder. Der als Samurai verkleidete Mann, spritzt der wehrlosen Frau mit einer Spritze ein Betäubungsmittel in ihre Vene, bis diese nichts mehr merkt. Als diese ihr Bewusstsein verloren hatte, fängt der geisteskranke Psychopath an, ihr mit verschiedenen Amputationswerkzeugen Gliedmaßen vom Körper zu schneiden. Dabei kommentiert er immer wieder die Schönheit der amputierten Körperglieder, und weist auf die Ähnlichkeit der Schnittstellen zu roten Blüten hin. Nachdem der Irre mit genüsslicher Hingabe sein Opfer komplett zerstückelt hatte, fügt er die einzelnen Gliedmaßen und Innereien einem für ihn kunstvollem bizarren Gebilde hinzu – den „Flowers of Flesh & Blood"...
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eine kritik von dissection78:
In einer düsteren Nacht wird eine junge Frau von einem dunklen Unbekannten verfolgt und schließlich gekidnappt. Als die Frau wieder zu sich kommt, nachdem der Unbekannte sie während der Entführung betäubt hatte, findet sie sich auf einem Bett gefesselt, in einem Keller wieder. Der als Samurai verkleidete Mann, spritzt der wehrlosen Frau mit einer Spritze ein Betäubungsmittel in ihre Vene, bis diese nichts mehr merkt. Als diese ihr Bewusstsein verloren hatte, fängt der geisteskranke Psychopath an, ihr mit verschiedenen Amputationswerkzeugen Gliedmaßen vom Körper zu schneiden. Dabei kommentiert er immer wieder die Schönheit der amputierten Körperglieder, und weist auf die Ähnlichkeit der Schnittstellen zu roten Blüten hin. Nachdem der Irre mit genüsslicher Hingabe sein Opfer komplett zerstückelt hatte, fügt er die einzelnen Gliedmaßen und Innereien einem für ihn kunstvollem bizarren Gebilde hinzu – den "Flowers of Flesh & Blood"... (Quelle: Schakuguku)

Die berüchtigte "Guinea Pig"-Reihe besteht aus mehreren Filmen, die zwischen 1985 und 1990 entstanden sind:
"The Devil’s Experiment" (1985), "Flowers of Flesh and Blood" (1985), "He Never Dies" (1986), "Mermaid in a Manhole" (1986), "Android of Notre Dame" (1988), "Devil Woman Doctor" (1986), "Slaughter Special" / Best of Guinea Pig 1-4 (1988). Dazu kommen noch: "Making of 'Guinea Pig'", "Making of 'Guinea Pig 4'", "Guinea Pig's Greatest Cuts" (1991) und "Best Of Guinea Pig # 1" (1994).

Nun gibt es viele Leute, die mit diesen Filmen überhaupt nix anfangen können, da bis auf ein, zwei Ausnahmen keine richtigen Geschichten erzählt, sondern hauptsächlich die vollzogenen Gewaltakte an Personen filmisch detailliert beschrieben werden.

Dieser 1985 von Manga-Künstler Hideshi Hino gedrehte Film ist in meinen Augen der beste (und extremste) Teil der "Guinea Pig"-Reihe. Auch hier wird keine Filmhandlung im eigentlichen Sinne erzählt. Man sieht ca. 40 Minuten lang (denn länger dauert der Film nicht) wie ein als Samurai verkleideter und geschminkter Mann eine Frau in einem Raum verstümmelt und zerstückelt. Nur am Anfang wird die Entführung auf der Straße gezeigt. Während der danach folgenden, auch für den Zuschauer schmerzhaften, Prozedur hält die etwas unprofessionell gehandhabte Kamera
minutenlang auf das Geschehen, zeigt alles detailliert in Großaufnahme und weidet sich am Schaffen der Effektkünstler. Dazu kommt eine düstere Atmosphäre, die an ein Schlachthaus erinnert.

Die Darsteller - Hiroshi Tamura als Killer und Kirara Yûgao als Opfer - geben ihre minimalistischen Rollen durchaus überzeugend, wenn auch für westliche Augen oftmals Overacting (hauptsächlich beim Killer) mit im Spiel zu sein scheint.

Die Effekte sind verdammt gut und wirken so echt, dass es Leute gab, die "Flowers of Flesh and Blood" für einen richtigen Snuff-Film hielten. So ist wohl die Begebenheit am bekanntesten, in der Charlie Sheen diesen Film für die Darstellung eines echten Mordes hielt und das der Polizei mitteilte. Dies zog eine Untersuchung des FBI nach sich, die ermitteln sollte, ob der Film real war oder nicht. Keine Ahnung, ob sich das tatsächlich so zugetragen hat.

Zur bloßen Unterhaltung reicht der Film für mich nicht wirklich - und man muss sich vor Augen halten, dass Asiaten (besonders Japaner) in Punkto Entertainment teilweise eine andere Anschauung und Attitüde haben als Europäer und Amerikaner -, aber er zeigt sehr gut, was damals, 1985, mit Make-up-Effekten möglich war. Insofern sehe ich in "Flowers of Flesh & Blood" eine Art Werkschau.

Absolut nichts für Zartbeseitete... und selbst nicht so zartbesaitete Splatter- und Gorefans könnten hier schlucken! Man kann darin natürlich eine abartige Sicko-Schlachtorgie sehen, auf der anderen Seite kann man die Effekte als für die damalige Zeit meisterhaft bezeichnen. Ob man eine Handlung braucht (oder nicht), in die diese Effekte eingebettet werden, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich vergebe neutrale fünf Punkte plus einen weiteren, weil für mich eine gewisse Faszination von diesem Werk ausging - und, nein, ich bin NATÜRLICH NICHT "pervers" ;-)

In Deutschland sind die sieben Teile der Serie in einer auf Liste B indizierten Box (Guinea Pig Limited Collector’s Box von Devil Pictures) uncut erschienen. Diese Box ist auf weltweit 3000 Stück limitiert und einzeln durchnummeriert. "Making-ofs" gibt es übrigens auch. Dort kann sich der aufgebrachte Zuschauer beruhigen, denn man sieht, dass alles gestellt ist.

"The Devil’s Experiment", "Devil Woman Doctor", "Android of Notre Dame" sowie "Guinea Pig’s Greatest Cuts" sind in good ol' Germoney mal wieder nach §131 StGB wegen Gewaltverherrlichung beschlagnahmt.
6/10
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