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TheRealAsh
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Eintrag: 21.09.2017

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The Stuff - Ein tödlicher Leckerbissen

Es

(It)
Herstellungsland:USA (1990)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror, Drama, Thriller, Mystery
Alternativtitel:Stephen King's It
Stephen King's Es
Stephen Kings Es

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,73 (37 Stimmen) Details
inhalt:
Das Böse in Gestalt eines diabolischen Clowns versetzt die kleine Stadt Derry in Angst und Schrecken. Sieben Freunde finden sich zusammen, um gegen "ES" anzutreten. 30 Jahre lang glauben sie, das unvorstellbare Grauen besiegt zu haben. Doch dann kehrt "ES" zurück...
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von therealash:

Happy Birthday, Mr. King!

Zum 70. Geburtstag von einem unserer liebsten Horror- und Phantastik-Erzähler möchte ich kurz vor der Sichtung der Kinoverfilmung für den Fernsehfilm eine Lanze brechen. Ich finde nämlich nicht, dass Stephen Kings Es von 1990 schlecht gealtert ist, sondern, dass das immer noch ein ausgewogener, eindringlicher und vor allem unterhaltsamer Film ist. Der ellenlangen Buchvorlage (im Deutschen immerhin um die 1.500 Seiten) folgt die Inszenierung von Tommy Lee Wallace nämlich doch recht werktreu. Natürlich wird hier vieles nicht erzählt, aber King ist ja schließlich bekannt für ausschweifende Beschreibungen, die es uns Lesern ja gerade so leicht machen, in seinen Wortwelten zu versinken. Eine filmische Umsetzung kann so etwas in immerhin 180 Minuten nicht leisten. Tommy Lee Wallace, der viel mit John Carpenter gearbeitet hat und Regie bei Halloween III führte, hat definitiv saubere Arbeit geleistet. Was George A. Romero, der ursprünglich für die Regie vorgesehen war, hier gemacht hätte, steht auf einem anderen Blatt Papier.

Wie gesagt, ganz wichtig ist, dass es sich hier um zwei Fernsehfilme handelt, welche die Konstruktion des Romans gerafft letztlich doch sehr gut wiedergeben. Wie es im Fernsehen so ist, sind natürlich Abschwächungen und Zensuren dabei. Ich denke dabei zum Beispiel an die ausführliche Schilderung der Gewalt in der Ehe von Beverly Marsh, die in der Fernsehversion völlig verfremdet und abgeändert wurde und im Roman einfach unglaublich hart ist. Von der Grundstimmung stimmt es in diesen Filmen für mich aber dennoch, vor allem was die Kinderbande im Spannungsverhältnis mit den späteren Erwachsenen anbelangt. Das Casting ist nämlich sehr gut,vergleicht man Richard Thomas und Jonathan Brandis, Annette O'Toole und Emily Perkins oder natürlich John Ritter und Brandon Crane. 

Um was geht es eigentlich? Es erzählt die Geschichte des Bösen, das immer wieder kommt und sich hier in Gestalt des Clowns Pennywise manifestiert hat. In den guten alten Vereinigten Staaten des fiktiven King-Städtchens Derry im US-Bundesstaat Maine, der real im Nordosten in der Region Neuengland liegt, gibt es eine lange zurückverfolgbare Linie von Kindermorden, die mit dieser Manifestation des Bösen zusammenzuhängen scheinen.

Hier werden wir nun Zeuge eines brutalen Mordes an zwei Kindern. Der im Film erste Mord an einem Mädchen, dem der Arm ausgerissen wird, ist im Buch nicht so prominent am Anfang, sondern der Mord an dem süßen kleinen Georgie, der alleine mit gelbem Regenmäntelchen die Straße entlangläuft und dort ein gewachstes Papierboot im überschwemmten Rinnstein verfolgt, das sein Bruder Bill (der gerade krank im Bett liegen muss) für ihn gemacht hat.

Georgies Tod steht nun beispielhaft für das Trauma der Kleinstadt und direkt für Bills Kindheitstrauma, weshalb er sich verantwortlich für den Mord an seinem Bruder fühlt. Sicher hängt das mit seiner späteren Berufswahl des Schriftstellers zusammen, eine Figur, die in Kings Büchern ja öfter vorkommt und gerne mal für ihn selbst steht (siehe Shining, Sie, etc.).

Den gesamten Plot auszuwalzen ist fast unmöglich, da Kings Welt voller Einzelheiten und Verweise steckt, die jedem Fan das Herz höher schlagen lassen. Im Kern geht es im ersten Teil um eine Gruppe von circa 12-jährigen Außenseitern im Jahr 1960, die sich gemeinsam gegen dieses Clown-Monster stellen. Im zweiten Teil springen wir ins Jahr 1990, wo die mittlerweile in alle Teile des Landes versprengte und erwachsene Gruppe wieder zusammenkommt, weil das Böse in Form von Pennywise zurückgekommen scheint und wieder mordet.

Parallelen zu Evil Bob aus Twin Peaks ein paar Jahre später fand ich übrigens immer schon recht deutlich. Ich finde, dass Lynch mit seiner Form des Bösen eine ähnliche Geschichte aufgemacht hat, wie King. Diese ganze Debatte um die Frage nach der Form und Gestalt des Bösen ist sicher nicht kurz herunterzubrechen und ich denke, dass zum Beispiel auch John Carpenter in Halloween eine ähnliche Vorstellung hiervon mit der Figur des Michael Myers hatte. Für Stanley Kubricks Sicht der Dinge, dessen Shining-Verfilmung King ja vehement abgelehnt hat, scheint mir hier eine der Hauptgründe zu liegen. King setzt das Böse eher außerhalb des in Wirklichkeit "guten" Menschen an, wo  bei Kubrick der "Mensch" im Inneren von Grund auf verloren scheint, da er das Böse nicht überwinden kann. Darüber müsste man aber ausführlicher diskutieren. Außerdem erscheint "Es" natürlich im Roman und stellenweise im Film natürlich auch in mehreren "Erscheinungen".

Zum beschissenen Ende möchte ich natürlich nichts verraten, das tatsächlich filmisch schlecht gealtert ist und für mich auch im Buch eine reine Enttäuschung war und bleibt. Zum Glück gibt es ein wunderschönes Happy-End sowohl im Film, als auch im Buch, bei dem Bills "Silver"-Fahrrad eine der hoffnungsvollsten Rollen einnimmt, wie auch namensverwandt der Rollstuhl "Silver Bullet", den wir aus dem Werwolf von Tarker Mills kennen.

Bei aller Lobhudelei möchte ich noch darauf hinweisen, dass die Bildsprache unserer gemeinsamen Es-Erinnerungen natürlich stark durch den Roman geprägt sind, aber auch - und das möchte ich betonen - durch diese sehr gelungene Fernsehverfilmung. Ich bin sogar überzeugt, dass das, was man von der Kinoverfilmung bisher gesehen hat, sich direkt hier bedient. Man braucht sich nur den kleinen Georgie mit seinem gelben Regenmäntelchen anzusehen.

Zur genialen Darstellung von Tim Curry als Pennywise muss ich gesondert was sagen. Tim Curry kennt und liebt man wegen so verschiedener Rollen wie Dr. Frank N. Furter aus The Rocky Horror Picture Show, als Dr. Jewgeni Petrow aus Jagd auf Roter Oktober, oder als Kardinal Richelieu aus der 1993er-Verfilmung von Die drei Musketiere. In Es spielt zwar sein markantes Gesicht und Lächeln eine tragende Rolle, aber er beherrscht auch eine Form, der völlig überspitzten Darstellung, die niemals billig wirkt. Anscheinend basiert die Darstellung des Pennywise ja auf Lon Chaney in Das Pantom der Oper. Im Fall von Es ist das für mich aber außerdem eine Personifizierung von Hacky der Specht aka Woody Woodpecker, jener Zeichentrickfigur, die immer schon völlig verrückt und gewalttätig war und erstaunliche Ähnlichkeit mit Pennywise hat. Übrigens wurde Woody Woodpecker zur Zeit der 50er gerade im Fernsehen gezeigt, was zeitlich eben sehr gut passt.

Wie dem auch sei, Es ist immer noch ein guter Fernsehfilm, der die Buchvorlage im Rahmen seiner Möglichkeiten passend widerspiegelt und mit einer überzeugenden Bildsprache, wie einem herausragenden Schauspieler, das Grauen im kleinen Städtchen Derry immer noch zum Leben erweckt.

"Hahahahaha, hahahahaha, hahahahahahahahahahahahahaha..."

Thank you, Mr. King, for teaching us, that magic exists!

7/10
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Kommentare

21.09.2017 00:35 Uhr - Weltraumgott
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Ich mochte den 1. Teil (Kinder) schon immer! Den 2. dann eher nicht so.
6 Karten sind für die Vorpremiere am nächsten Mittwoch gesichtert! Ich freu mich schon.

21.09.2017 00:36 Uhr - TheRealAsh
1x
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Und ich mich erst^^

21.09.2017 00:41 Uhr - Weltraumgott
2x
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Vielleicht hat ja Tim Curry einen Cameoauftritt als Arzt von Eddie Spaghetti! ^^ Haha. Warum eigentlich nicht...

21.09.2017 00:49 Uhr - naSum
2x
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Ich fand den auch immer überbewertet, weshalb ich deinen direkten Zeigefinger auf die wunden Punkte genüsslich verfolgt habe.
Bin gespannt, wie das Remake ausfällt und natürlich dein Review dazu ;)

21.09.2017 07:31 Uhr - dicker Hund
1x
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Liest sich angemessen differenziert, nur der Passus zum Ende des Films wirkt widersprüchlich. Für mich war der Film damals seicht und zäh, wäre heute vielleicht anders...

21.09.2017 09:50 Uhr - JasonXtreme
1x
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Ich finde die Assoziationen im Review sehr interessant und passend gewählt, gerade die zu Twin Peaks - wohl weil ich erklärter TP Fan, als auch großer Fan von Kings Buch bin.

Den Film habe ich als 14-jähriger gesehen, fand ihn natürlich super damals, wie fast alle Kingschen Verfilmungen seinerzeit. Auch heute kann ich ihm noch was abgewinnen, obwohl ich nach Genuss des Buches damals vom Film im Nachhinein enttäuscht war. Es ist aber wie Du sagst, der Film bringt die wichtigen Aspekte des Buches durchaus fast alle rüber, und fasst gut zusammen! Leider fehlt insgesamt zwar VIEL, aaaaber da bleiben die guten Darsteller, die super eingefangene Zeit der 60s und die guten Darsteller - UND am Ende auch bei mir ne 6-7.

Auf den neuen Film bin ich sehr gespannt, vor allem auch auf den zweiten Teil dann!

21.09.2017 10:25 Uhr - Ghostfacelooker
3x
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Sehr gutes Review zu einem immernoch tollen Klassiker. Die Allegorie zu Twin Peaks ist interessant hat doch King das Schwarze Haus geschrieben was der Nachfolger vom Talisman ist und nennt Lynch die Waldhütte ( uuuuuuh dein Heim?!^^^) schwarze Hütte, doch interessanter ist die zum Dunklen Turm selbst im kingschen Universum, als Roland einen Traum vom Clown hat, wenn ich mich recht erinnere.

Sei doch so nett und füge Curry´s perfekte Darstellung als Kardinal in Die drei Musketiere hinzu auch wenn der später lief.

21.09.2017 12:02 Uhr - TheRealAsh
1x
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danke Leute!!!

@Welti: anscheinend hat er ja wirklich ein nanosekündchen-Cameo in der Kinoverfilmung, warten wir ab;-)

@naSum: ja, ich freu mich schon total, bei uns gäbe es ja irritierenderweise eine Vorstellung Donnerstag morgen um 6 Uhr früh, das hab ich auch noch nie erlebt. Kann ich aber leider aufgrund arbeitstechnischer Zwänge nicht.

@DH: danke, du wilder Waldmops, du weißt ja, ich bin gerne widersprüchlich, oder was meinst du? Ich find den Film ja gut, aber er hat einfach unüberbrückbare Schwächen. Jetzt bin ich einmal streng^^

@JasonX: dank dir, cool, dass du meine Assoziation mit TP teilst. Ging mir mit Buch und Film genauso, hab es aber später nochmal gelesen und da konnte dann beides nebeneinander existieren. Grade heute - vor einiger Zeit hab ichs mal wieder angelesen zu einem Drittel - ist mir das recht schnuppe, vor alle, da ich Tommy Lee Wallace und Halloween III mittlerweile auch recht gut finde. Und du hast völlig recht, wie kann man 1500 Seiten in drei Stunden reinpacken. Ich glaube der neue Film wird da auch seine Probleme haben, weil so viel länger ist er dann ja auch nicht, Directors Cut hin oder her. Wird definitiv spannend.

@Ghost: danke, ja, bei King gibt es hierzu unglaublich viel. Ich meine, das liegt sicher an der Lovecraft-Verehrung, wobei die Hütte im Wald meines Erachtens schon Raimischer-Grundnatur ist (auch wenn Hütten im Wald von den Brüdern Grimm schon gern genommen wurden;-). Und ja, Kings Verweisungszitate sind ja in nahezu allein seinen Büchern drin, dass man echt keinen Überblick hat und erst beim wiederlesen die Dinger bemerkt. Da müsste sich mal jemand gründlich beschäftigen mit. Horace ist doch auch so ein Kenner. Kardinal hab ich eingefügt, danke!

21.09.2017 12:14 Uhr - JasonXtreme
2x
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Naja der Neue hat ja 2 Stunden 15 Laufzeit, mit 15 Minuten mehr im DC und nem ebenso langen zweiten Teil hat man insgesamt 2 Stunden mehr! Da KÖNNTE schon ziemlich alles verbaut sein

21.09.2017 15:44 Uhr - TheRealAsh
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Ich hätte auch nichts gegen ne 15-Stunden-Version;-) Jede Stunde 100 Seiten, das wärs^^

21.09.2017 16:27 Uhr - Ghostfacelooker
2x
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21.09.2017 15:44 Uhr schrieb TheRealAsh
Ich hätte auch nichts gegen ne 15-Stunden-Version;-) Jede Stunde 100 Seiten, das wärs^^


Und selbiges gleich mit dem Dunklen Turm!
Danke Mon Ami fürs einfügen

21.09.2017 17:59 Uhr - TheRealAsh
1x
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ja, das wär der Traum:-(

21.09.2017 18:19 Uhr - NoCutsPlease
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Faire und kompetente Besprechung zu diesem angenehm schaurigen Streifen. Die Kleinstadtatmosphäre hat schon was, auch wenn man dem Film hier und da ansieht, dass es sich um eine TV-Produktion handelt.

21.09.2017 19:11 Uhr - TheRealAsh
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Danke, NCP, ja, ich finde das muss man ihm auch nachsehen. Grade ein wunderschön inszenierter Kinofilm wie "Friedhof der Kuscheltiere" ist im Gegensatz dazu einfach qualitativ besser gemacht, weil mehr Geld da war. Und von der Neuverfilmung nicht zu reden. Man sieht ja schon im Trailer, dass da einfach mehr Geld da war.

22.09.2017 00:47 Uhr - Horace Pinker
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Wie von dir gewohnt tolles Review, welches fair Stärken und Schwächen von It verdeutlicht und dabei auch gut auf Hintergründe und Produktionsumstände eingeht, sowie einige interessante Parallelen zieht (auf Vergleich mit Cartoons wäre ich etwa nie gekommen, allerdings bin ich in dem Bereich auch nicht so bewandert), kurz gesagt großartige Arbeit immer weiter so! Ich fand die Miniserie trotz vorhandener Auslassungen und Verharmlosungen noch recht unterhaltsam, wenn gleich sie nicht an die Qualität des Buchs heranreicht (welches ich allerdings auch nicht zu meinen Lieblings King Romanen zähle). Auch wenn mir etwa Clive Barker und H.P. Lovecraft noch etwas lieber sind, ist Stephen King definitiv einer der besten Autoren im Horrorgenres und viele seiner Bücher haben meine Jugend mit angenehmem Grusel und Spannung bereichert. Bezüglich der Querverbindungen zum dunklen Turm meine ich mich zu erinnern das Roland und Susannah im letzten Band auf ein dem aus It bekannten Monster verwandtes Wesen stoßen, welches sich allerdings statt von Angst von Lachen ernährt.

22.09.2017 20:56 Uhr - Punisher77
2x
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Toll geschriebenes, faires Review - äußerst lesenswert!

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich das Buch noch nicht kenne (wird aber noch dieses Jahr in Angriff genommen...) und den Film habe ich dieses Jahr auch zum ersten Mal gesehen. Einige Dinge wirken aus heutiger Sicht schon ein wenig angestaubt, aber dennoch fühlte ich mich gut und spannend unterhalten. 7/10 würde ich auch geben.

22.09.2017 21:21 Uhr - jrtripper
2x
@Punisher77
dann hole das mal schnell nach, es lohnt sich.

zum review: gute arbeit, man reiche dem mann eine zigarre.
zum film: würde ihm eine 8-9 geben.
dies ist eine der besseren king verfilmungen. es gibt nur einen punkt der mich etwas stört und das ist, dass man nicht nachvollziehen kann warum mike in seinem glückskeks einen vogel drin hatte.
wäre die erklärung im film, würde ich sogar eine 10 geben.

23.09.2017 11:56 Uhr - TheRealAsh
2x
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@horace: dank dir, ja, das mit dem dunklen Turm habe ich auch schon gehört, ich hab mir die vor längerer Zeit mal ausgeliehen und reingelesen, aus Mangel an Zeit aber nicht in ihrer Gänze. Das muss ich aber unbedingt mal noch machen. Ist halt leider sehr viel Stoff und das Leben zu kurz. Apropos, kommt von dir auch mal wieder ein King-Review? Gerade deine eindringliche Buchkenntnis ist hier schon interessant.

@Punisher: danke und ja, lies ES, das ist wirklich ein toller Roman, der - wie oben - leider schon einiges Sitzfleisch abverlangt, aber das ist auch das tolle daran.

@JR: dank dir, die Zigarre nehm ich gern;-) Ich hab auch etwas gehadert, eine höhere Wertung zu geben, aber letztlich ist die 7 ja gut. Mit dem Glückskeks hast du recht, das sind eben die Dinge, die den Roman niemals übertreffen könne, glaub ich. Ich vermute auch, dass die Neuverfilmung das nicht leisten können wird, aber warten wir mal ab, Muschietti sagt ja, dass er viele kleine Anspielungen reingemacht hat, die alle, die das Buch kennen, freuen werden. Bin gespannt:-D

05.10.2017 18:10 Uhr - Pete_CHtoGB
1x
Deine Review gefällt mir sehr. Ich lese deine Reviews jedesmal mit Genuss und stelle fest das mir deine Meinung sehr wichtig ist. Danke für doe guten Tipps!

06.10.2017 02:38 Uhr - TheRealAsh
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Dank dir, Pete, das freut mich ungemein!

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