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Kaiser Soze
Level 10
XP 1.350
Eintrag: 04.10.2017

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Es

(It)
Herstellungsland:USA (2017)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror, Thriller
Alternativtitel:It: Part 1 - The Losers' Club

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,42 (38 Stimmen) Details
inhalt:
In der Kleinstadt Derry in Maine geht das Grauen um und immer mehr Kinder werden vermisst. Verantwortlich dafür ist eine als Clown getarnte Wesenheit, die sich von der Angst seiner Opfer ernährt um diese anschließend brutal zu ermorden. Eines Tages beschließt eine befreundete Kindergruppe, der Club der Verlierer, sich diesem Es zu stellen und es endgültig auszulöschen, um dem Grauen ein Ende zu bereiten.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von kaiser soze:

Wie bereits bei meinem Review zu Stephen Kings „Zimmer 1408“ (sehr guter Film!) geschrieben, bin ich, von
einigen Ausnahmen abgesehen, „zu meiner Schande“ kein Fan von Stephen King Verfilmungen.
Auch der beliebte „Es“ (1990) war für mich zwar als (Jugend-) Drama „ok“, aber nicht mehr und auch irgendwie überhaupt kein Horrorfilm, sondern ausschließlich ein Drama. Aber das ist mal wieder Geschmackssache!

Nun gefiel mir der Trailer zu

„Es“ (2017)

sehr gut (gewöhnlich schaue ich keine Trailer, dies war also eine der wenigen Ausnahme) und so gab ich dem Film gestern zusammen mit nem Kunpel und nem Bekannten im Kino die Chance zu überzeugen!

Ich handhabe es oftmals so, dass ich mich kaum bis gar nicht über Filme informiere (daher schaue ich auch so selten Trailer) und diese ohne großes Vorwissen o.ä. anschaue und auf mich wirken lasse. Klar kenne ich die Verfilmung von 1990 - den Roman habe ich nicht gelesen - davon ab war ich offen und gespannt, was mich erwarten wird!

„Es“ (2017) hat mich definitiv positiv überrascht!

Dies lag vor allem an den witzigen Sprüchen gepaart mit den wirklich gelungenen, grusligen Schocker- / Clownszenen.

Zugegebenermaßen:
Was die Sprüche angeht, muss man vielleicht seine Erwartungshaltung und Niveau etwas herabsetzen, aber bei den jungen Darstellern, kamen selbst die „Deine-Mutter-Sprüche“ lustig / niedlich, statt asozial / dümmlich rüber - hierüber kann man sich aber sicherlich streiten.
Über den gesamten Film verstreut bekommt man vor allem von Finn lustige Sprüche ala

„Bewahrst du hier deine Antibabypille auf?“
„Ja, für den Fall, dass deine Schwester vorbeikommt.“

oder

„Es sah aus, wie die Halloweenvariante von dem Höschen von Jacks Mutter“
(so, oder so ähnlich)

spendiert, bei denen jeweils ein Lacher nach dem anderen durchs Kino ging.

Aber was wäre „Es“ ohne den bösen Clown?
Bill Skarsgård spielt Pennywise bzw Es wirklich sehr gut und wirkt richtig schön böse! Er hat sich wohl u.a. Jack Torrance (Jack Nicholson in Stephen Kings „Shining“ (1980) zum Vorbild genommen und überzeugt seinerseits sehr gut. Aber auch Hannibal Lector (Anthony Hopkins) könnte ein Vorbild gewesen sein, da auch „Es“ von der Eröffnungsszene, in der er Georgies Vertrauen gewinnen möchte, in keinen Szene blinzelt - etwas, das ich so bislang nur über Anthony Hopkins als „Hannibal“ weiß. Außerdem trainierte Bill Skarsgård mit Schlangenmenschen, bei einigen der gezeigten Szenen wohl auch nötig...

Seine Verwandlungen in die Ängste seiner (potentiellen) Opfer oder auch die Angriffe mit seinem Maul, das voll mit spitzen Zähnen gespickt ist - ein wahrer Garant für Kinderalbträume!
Regisseur Andy Muschietti hielt die Kinderdarsteller von Bill Skarsgård bis zu deren gemeinsamen Aufnahmen getrennt, sodass diese tatsächlich von dem furchterregenden Clown Angst hatten; außer Sophia Lillis (Beverly), Sie lachte, als Sie „Es“ das erste Mal sah! Dies passt zu Ihrer mutigen Darstellung, etwa beim Sprung von dem Felsen ins Wasser.

Dafür ist Ihre Darstellung im blutgetränkten Badezimmer oder auch bei Ihrem Vater herausragend!

„Es“ (2017) ist aktuell bereits einer der finanziell erfolgreichsten Stephen King Verfilmungen und als einer der erfolgreichsten R-Rated Horrorfilme, wenn ich das so richtig in den Medien vernommen habe!

Apropos Albträume:
Es (1990) spielte in den 50er Jahren (Kinder) und 80er Jahren (Erwachsene).
Bei der Neuverfilmung wurden diese Zeitebenen verschoben: 80er Jahre (Kinder) und Gegenwart (Erwachsene), der 2. Teil ist auch bereits angekündigt - ich freue mich!
Aufgrund der Zeitverschiebung in die 80er Jahre, demnach müsste es dann 1989 sein (?!), sieht man in einer Szene ein Kino, in dem gerade „A Nightmare on Elm Street 5“ läuft. Dieser erschien 1989. Auch in der Nightmarereihe lebt „das Böse“ (Freddy Krüger) von den Ängsten seiner Opfer; eine schöne Anspielung!
Ich habe auch gelesen, dass „Batman“ und „Lethal Weapon 2“ im Film zu sehen sein sollen; diese habe ich dann wohl selber übersehen.

Aber es gibt auch andere Verweise auf andere Filme oder Kleinigkeiten, die geschickt in den Film, wie ein roter Faden eingespannt wurden:

Als Richie im abgebrannten Haus in dem Raum, in dem  viele Puppen stehen, eingesperrt wird, ist dort die „Es“ Puppe aus der Verfilmung von 1990 zu sehen.

Das Gemälde, das Stanley fürchtet, hat Ähnlichkeiten mit „Mama“ - ebenfalls ein Film von Regisseur Andy Muschietti.

Wie bei „Zimmer 1408“ umgibt auch diesen Film eine Zahl: 27

- alle 27 Jahre erschein „Es“ für ein Jahr
- die Dreharbeiten begannen am 27.06.2016
- der Veröffentlichungstermin der USA hat die Quersumme 27: 09.08.2017
- Bill Skarsgård (Pennywise / Es) ist im Jahr der VÖ 27
- Die Neuverfilmung erschien 27 Jahre nach der vorigen Verfilmung

Aber zurück zu den Schauspielern / der schauspielerischen Leistung - die Kinderdarsteller wirken alle sympathisch und überzeugend. Vor allem mit Bill (Jaeden Lieberher), Beverly (Sophia Lillis), Richie (Finn Wolfhard) und Ben (Jeremy Tayler) fühlt man stets mit. Die Steinschlacht gegen die drei „bösen Jugendlichen“ ist da eine Krönung des Zusammenhalts und der gemeinsamen Anstrengungen - neben dem Kampf gegen „Es“.

Mir hat auch sehr die musikalische Untermalung des Films gefallen!
Hierdurch wurden die Schock- und Gruselszenen verstärkt sowie die Handlungsszenen, die vor allem (ich glaube) in der Mitte des Films sehr lang waren, in denen man die Darsteller weiter kennen- und mögen lernen konnte, ist die musikalische Untermalung sehr wichtig und hervorragend  gewählt!
Hierdurch bleibt meiner Meinung nach auch den gesamten Film über eine Grundstimmung / -spannung vorhanden.

Das letzte Drittel des Films gefällt mir am besten!

Wenn der wirkliche Kampf der vereinten Gruppe gegen „Es“ beginnt und die Gruselszenen am besten ausgearbeitet sind, ist das Anschauen des Films einfach sehr spannend!

Für die Abspannfraktion:
Am Ende des Abspanns folgt zwar keine richtige Szene mehr, aber man kann „Es“ kurz lachen hören - ein klarre Hinweis, dass er noch existiert und zurückkehren wird!
Da der zweite Teil bereits angekündigt ist, ist dies denke ich aber kein allzu starker Spoiler.
 

Fazit:
„Es“ ist ein wirklich guter Film, den ich mir definitiv auf Blu-Ray Kaufen werde!
Ich freue mich bereits auf Teil 2 mit den erwachsenen Darstellern.

8 von 10 Punkte

 

8/10
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Kommentare

04.10.2017 14:46 Uhr - Ghostfacelooker
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ÊS hagelt ja nur so von eS Reviews. Immer mal wieder interessante Sichtweisen.

04.10.2017 15:04 Uhr - NoCutsPlease
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Und auch dieser "Schrei" zu jenem Film weiß auf seine Art zu gefallen. ;)

04.10.2017 15:39 Uhr - Kaiser Soze
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Da habt ihr beiden ja echt prompt geantwortet. Vielen Dank ;)

04.10.2017 14:46 Uhr schrieb Ghostfacelooker
(...) Immer mal wieder interessante Sichtweisen.


Ja, so muss das sein, sonst wirds doch langweilig!

04.10.2017 15:04 Uhr schrieb NoCutsPlease
Und auch dieser "Schrei" zu jenem Film weiß auf seine Art zu gefallen. ;)


Danke! Und gute Metapher!

04.10.2017 15:45 Uhr - TheRealAsh
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Deine zahlenmystik gefällt mir ja echt super, vor allen Dingen das mit skarsgatd und der Quersumme;-)

04.10.2017 19:47 Uhr - JasonXtreme
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Grundehrliche und gute Rezension, gesellt sich wohlig zu den anderen :-) es freut mich ungemein, dass der Film so gut ankommt.

04.10.2017 20:20 Uhr - DriesVanHegen
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Locker flockig!
Die Zahlentrivia sind ziemlich cool & bringen sogar neue Informationen :)

04.10.2017 23:24 Uhr - Kaiser Soze
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Danke fürs nette Feedback!

Ja, ich finde solche Trovia auch immer sehr gelungen, quasi als Fan- oder Nerdbonus :-D

@Jason
In wiefern grundehrlich? Ich meine, ja, stimmt. Aber warum sollte ich denn auch Lügen?

05.10.2017 09:04 Uhr - JasonXtreme
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Das is völlig neutral gemeint ;) da Du ja schon gesagt hattest, dass Du mit King-Filmen nicht viel anfangen kannst großteils, das Buch nicht kennst - und somit wirklich auf die Grundzüge des Films eingehen kannst - was Leute die das Buch kennen unvoreingenommen faktisch garnicht können (sehe ich ja an mir) :-)

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