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Titelcover von: Trauma - Das Böse verlangt Loyalität

Trauma - Das Böse verlangt Loyalität

zur OFDb OT: Trauma
Herstellungsland:Chile (2017)
Genre:Horror, Thriller
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,74 (30 Stimmen) Details
Veröffentlicht am: 22.01.2019
Muck47
Level 35
XP 62.615
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Vergleichsfassungen
Keine Jugendfreigabe
Label Indeed Film, Blu-ray
Land Deutschland
Freigabe FSK keine Jugendfreigabe
Laufzeit 94:20 Min. (91:38 Min.)
Unrated
Label Artsploitation Films, Blu-ray
Land USA
Freigabe Unrated
Laufzeit 107:05 Min. (104:29 Min.)
Vergleich zwischen der gekürzten deutschen Blu-ray von Indeed Film und der ungekürzten amerikanischen Blu-ray von Artsploitation Films


- 12 Schnitte
- Schnittdauer: 759,2 sec (= 12:39 min)



Skandalfilm mit selbstzweckhafter Gewalt oder Kunst?


Alle paar Jahre ein neuer Schocker-Export aus einem anderen Land, z. T. durchaus überraschend hinsichtlich der sonstigen Filmindustrie dort. Die Asiaten übertrumpfen sich da immer mal wieder selbst und beispielhaft sei hier der 2009 entstandene Meat Grinder aus Thailand genannt. Die Franzosen wussten über einige Jahre hinweg mit Titeln wie Martyrs auch immer mal wieder auf sich aufmerksam zu machen. Weitere Vertreter findet man auf unserer Seite noch einige, in Argentinien schockte man z. B. mit I'll Never Die Alone und in Chile gab es 2012 Hidden in the Woods. Am ehesten kann man den 2017 ebenfalls in Chile entstandenen Trauma unter den vielen Tabubrechern aber wohl mit A Serbian Film vergleichen, denn hier wie dort verbirgt sich klar politischer Subtext hinter den offensichtlich provokativen Gewaltspitzen, welche unter Genre-Fans kritische Diskussionen anheizen dürften.

Verbrechen in der chilenischen Diktatur verursachten die titelgebenden Traumata und führen wegen weit verbreiteter Akzeptanz des damaligen Regimes dazu, dass die Polizei lange nicht gegen die Peiniger im vorliegenden Film eingreift. Das bietet einen groben Rahmen für allerlei ekelhafte Szenen (Vergewaltigungen, Inzest, Misshandlung eines Säuglings etc). Schauspielerleistungen, Kameraarbeit und Effekte bewegen sich auf hohem Niveau, weshalb wie so oft jeder selbst einordnen muss, ob man das noch als Extremkino-Erfahrung annimmt oder die eigenen Schmerzgrenzen weit überschritten sind.



Trauma (2017): Uncut keine Chance auf FSK-Freigabe


In jedem Fall war für die FSK der Bogen überspannt, denn wenig überraschend hatte der Film ungekürzt keinerlei Chancen auf die von Rechteinhaber Indeed Film für die ab dem 18. Januar 2019 erhältliche, deutsche DVD/Blu-ray angepeilte Freigabe. Für das rote Siegel wurden über 12 Minuten entfernt, wobei den Löwenanteil darunter schon gleich die komplette Eingangs-Sequenz mit einem Rückblick auf ein Ereignis in den 70ern ausmacht. Wenig überraschend musste auch die harte Vergewaltigungs-Szene der beiden Mädels nahezu komplett weichen und diverse weitere Geschmacklosigkeiten hat es auch meist großflächig erwischt. Blutige Momente gibt es dennoch auch in der KJ-Fassung genug und vor allem kann man zumindest der oberflächlichen Handlung noch durchaus folgen, sodass die Version prinzipiell zum Reinschnuppern noch geeignet ist.

Üblicherweise lassen sich Interessenten eines derartigen Films dann aber doch nur zu einer ungekürzten Sichtung hinreißen und eine solche hat Indeed Film auch auf kurz oder lang in Österreich versprochen. Man muss sich wohl noch etwas gedulden für eine entsprechende Ankündigung oder eben zur auch für den vorliegenden Schnittbericht verwendeten US-Blu-ray greifen. Die Dialoge wurden deshalb von den dortigen, englischen Untertiteln wiedergegeben.



Laufzeitangaben sind nach dem Schema
Keine Jugendfreigabe Blu-ray / Unrated Blu-ray
angeordnet

Trauma - Das Böse verlangt Loyalität (2017)


Meldungen:
Dieser Schnittbericht hat mehrere Seiten
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Die US-Blu-ray hat noch ein Logo zu Beginn.
Nicht in Schnittdauer/-menge einbezogen.

11,3 sec



00:43 / 00:55-06:39

Nach den weiteren Logos fehlt bei der deutschen Fassung die komplette erste Sequenz, ein Rückblick auf ein Ereignis in den 70ern.
Eine Frau wimmert hier in einem Keller, sie ist nackt an einen Stuhl gefesselt und blutet aus dem Unterleib. Ein Mann mit Glatze kommt dazu und spricht kurz böse auf sie ein, dann führt er einen Jungen (Juan) herein, der offenbar der Sohn der Frau ist. Sie fleht ausführlich, doch Juan bekommt eine Spritze verpasst. Daraufhin zieht man ihm die Hose herunter und zwingt ihn mit Messer und einem anschiebenden Soldaten dazu, seine eigene Mutter zu vergewaltigen. Anhand einer kurzen Reaktion von Juan gegenüber dem Mann erfährt man, dass der ältere Mann zudem sein Vater ist. Mitten im Akt bekommt die Mutter einen Kopfschuss und mit auf seinem Gesicht verteilten Hirn ist der Sohn zuerst paralysiert, führt den Akt dann jedoch pflichtbewusst ohne weitere Hilfe selbst zu Ende.

Mann: "Did you think you could fool me...? With that communist? Fucking whore!"
Frau: "No! No! Let him go! He has nothing to do with this! Son... son... Let him go, you bastard! Let him go! Juanito, son. Don't worry, son... Be calm. Be calm, my son. Don't worry, son... Nice and calm. Nice and calm. Let him go. Juanito, stay calm. Don't fight back, my love. Don't fight back, be calm."
Mann: "Hold him still."
Frau: "What? No."
Mann: "Don't let him move!"
Frau: "Stay still, Juanito. My love, my love. Look at me. Stay still, my love."
Mann: "Did you think I wouldn't catch you, stupid?"
Frau: "My son. No. No, leave him alone!"
Juan: "Dad..."
Frau: "Juanito, no! No, don't hurt him!"
Mann: "Bring him, bring him, bring him!"
Frau: "No! My love, Juanito."
Mann (zum Soldaten): "But hold on to him, man, push him! Push him, damn it! That's it... Harder, man. Push! Push, damn it!"
Mann (zur Frau): "I'm going to rape your daughter..."
Frau: "Juanito. .. Juanito, son... Take care of your little sister. Take care of your little sister."

344 sec (= 5:44 min)



08:29 / 14:24-14:58

Nach der Aufnahme der Straße von oben fehlt wieder eine komplette, wenngleich diesmal kürzere Szene. Angefangen mit einer Ansicht des Hauses der Peiniger sieht man wie jemand Fötus-Überreste in einer Schale mit Säure übergießt und das Resultat durch ein kleines Loch nach unten befördert. Das Skelett bleibt in der Schale übrig.

33,6 sec



19:02 / 25:31-26:02

Noch eine Ansicht von Juan und er nimmt seine Hand aus dem Becher. Mit dieser greift er dann (im Off) nach dem nächsten Baby.

Anmerkung: Hier sowie davor und danach hört man auch die ganze Zeit Babygekreisch im Hintergrund. Für die deutsche Fassung wurde dies stummgeschaltet.

31,2 sec



41:30 / 48:30-50:58

Der Tisch wird freigeräumt und Cami von Juan dort hingelegt. Sie sowie Magda werden dann ausführlich vergewaltigt, wobei letztere dabei von Mario auch ein großes Stück Fleisch aus der Backe gebissen bekommt. Mario ejakuliert in ihren Mund, sie spuckt es aus und bekommt noch einige Tritte ab. Er schnappt sich noch etwas Salz vom Boden und streut es über ihre Backenwunde.

Neben diversem Motherfucker-Gebrüll fallen zwischendurch noch die folgenden Kommentare: "Don't you like to party, bitch? You see? You see? Don't be disobedient, you idiot."

148 sec (= 2:28 min)
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Kommentare

22.01.2019 00:30 Uhr - Dr.Ro Stoned
22x
Meine güte.
Kranker mist.

Seit dem ich selbst kinder habe, sind solche filme irgendwie nix mehr für mich, wo kinder in irgendeiner art und weise im massaker involviert sind. Ganz zu schweigen von vergewaltigungen...

Die effekte hingegen sehen ziehmlich gut aus.

Für freunde des bad taste ultra terror bestimmt eine kaufoption😬👍

22.01.2019 01:21 Uhr - donaudampfschiff
6x
Danke für den tollen Schnittbericht!!

22.01.2019 02:11 Uhr - kokoloko
6x
User-Level von kokoloko 10
Erfahrungspunkte von kokoloko 1.486
Hier reichen mir wirklich die Bilder, sieht professionell gemacht und äußerst verstörend aus, aber mir 10 Nummern zu viel. Exzellenter Schnittbericht!

22.01.2019 02:39 Uhr - Eh Malla
11x
Siehst du Disney, so geht dat! :D

22.01.2019 04:30 Uhr - Votava01
Keine Ahnung, obs hier eine reißerische Vorsichtsmaßnahme für eine Sichtung gibt... hier wäre sie in der Uncut ausnahmsweise mal angebracht. Thematisch natürlich etwas anderes - schlägt aber meines Erachtens nach in eine ähnliche Kerbe wie der Serbe. Extrem brutales Ding.

22.01.2019 07:59 Uhr - Taran
7x
Moderator
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Erfahrungspunkte von Taran 112
Mein Gott, das is mir auch zuviel.
Bitte HIER ein Zitat von Danny Glover aus Lethal Weapon einfügen.
Diesen guten Schnittbericht verstehe ich als Warnung!

22.01.2019 08:27 Uhr - Rage93
11x
Da frag ich mich, was das größere Trauma ist: Der Film oder die deutsche Version? 🤔

22.01.2019 08:40 Uhr - Dissection78
18x
DB-Co-Admin
User-Level von Dissection78 15
Erfahrungspunkte von Dissection78 3.912
Ah, ein Film für einen romantischen Filmabend mit der Herzensdame. Ich freu mich! Vielen Dank für den SB!

22.01.2019 09:29 Uhr - Knochentrocken
7x
User-Level von Knochentrocken 5
Erfahrungspunkte von Knochentrocken 448
Huhu, hier drüben, schau, ich bin ein Skandalfilm.
Ja genau hier, ich überschreite Grenzen, ganz massiv.

Kunst ist zwar subjektiv (und die Effekte sind gut gemacht), aber für mich is das absolut nix. Kranke Scheiße, weiss nicht, wie nan sich das anschauen kann.

22.01.2019 09:43 Uhr - Raskir
15x
22.01.2019 09:29 Uhr schrieb Knochentrocken
Kranke Scheiße, weiss nicht, wie nan sich das anschauen kann.

Relativ einfach:
TV einschalten.
BluRay einelgen.
Auf der Couch positionieren (ganz wichtig: in Blickrichtung TV)
Auf "Play" drücken.
Und jetzt blos nicht Augen und Ohren zuhalten, sonst klappt das nicht.

Ne, war nur Spaß. Ich sehe das wie Dr.Ro Stoned. Seit ich Kinder habe, reagiere ich auf solche Darstellungen doch recht sensibel.

22.01.2019 09:50 Uhr - Fulgento
9x
Also..... irgendwann hörts auch echt mal auf.
Schönes Filmchen für die "Spläddor-Kevins":
"Ey, check ma', wat isch fürn krassen Scheiss da hab'!"

Schon irgendwie krank, dass man heut wirklich versucht, egal auf welche Art, die Grenzen des Zeigbaren auszuloten.
Hauptsache, Aufmerksamkeit.

Ja.... ich weiss.
Man musses ja nicht sehn.

22.01.2019 10:04 Uhr - Euro Kobaru
12x
Freu mich das es Menschen gibt die auch offen sagen das Ihnen das doch zu krass ist. Also meine Grenze war damals mit „Martyrs“ definitiv erreicht. Und diesen hier oder den „Serben“ brauche ich definitiv nicht. Für mich funktionieren Filme, die ein drastisches Thema behandeln, wie zb. „Requiem for a dream“, „City of god“ oder „Johnny got his gun“ viel besser wenn sie subtiler erzählt sind.

22.01.2019 10:09 Uhr - XgFrtD
3x
User-Level von XgFrtD 2
Erfahrungspunkte von XgFrtD 84
Zustimmung. Meine Meinung zu solchen Filmen habe ich ja schon oft genug hin und her gepfeffert, dennoch werde ich nicht müde zu erwähnen, was ich von Filmen wie diesem halte: nichts.

22.01.2019 10:25 Uhr - Melvin-Smiley
6x
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Erfahrungspunkte von Melvin-Smiley 63
Ein weiterer zwanghaft auf Grenzüberschreitung getrimmter Pseudo-Skandalfilm für die erlauchte Klientel, die auch dem Serben in seiner plakativen und exploitativen Art noch sowas wie eine ersthafte, künstlerische Botschaft attestieren muss.
Aber auch dieser Kram hier wird seine Anhänger finden.
Mich ermüden solche zwanghaft gestellten Exzesse nur noch, zumal heutzutage bereits alle Grenzen ausgelotet worden sind.

Dann doch lieber subtiles Grauen, als der 27. Vergewaltigungs- und Folter-Marathon.
Immerhin sieht das Ganze handwerklich solide aus und hebt sich damit schon wohlwollend von hirnrissigem Abfall wie “Atroz“ ab.

Aber vielleicht überrascht uns der Film ja alle und liefert doch eine einfühlsame Charakterstudie. ;)

22.01.2019 10:32 Uhr - Hate_Society
6x
Geil, guck ich mir an!

Ne, ich wollte nur mal was anderes schreiben als der Rest hier ;D

22.01.2019 11:10 Uhr - laurin
4x
Neben u.a. "Ein serbischer Film" und Hacker(s?) der nächste Schritt "subtiler" Tabubrüche. Diesmal ein Vorstoß Richtung Inzest. Mehr davon und es wird, so wie in der Internet-Pornographie, zur Normalität. Die nächsten Wählergenerationen unseres Kulturkreises werden noch weniger Kinder, noch weniger emphatisches Vermögen und auch weniger Verständnis für Gesetze haben die Kindern nicht die die selben abgeschlossenen Entwicklungsabschnitte zugestehen wie Erwachsenen. Die daraus resultierende, noch weit mehr sozial desorientierte, Gesellschaft wird mit einem einst starken Europa in der Bedeutungslosigkeit enden.
Dystopisches Geschwafel? Hoffe es auch!

22.01.2019 11:20 Uhr - antoniomontana
6x
Dadurch das hier in reger Teilnahme darüber diskutiert wird, dadurch das es Leute gibt die sowas bevorzugen, dadurch das der Mensch insgeheim Voyeurismus im Blut hat..wird es immer wieder solche Art von Filmchen geben!
Ich finde jedoch den Trend schade das die heutigen Filme die polarisieren (egal wie) insgesamt mehr Aufmerksamkeit erhalten, als welche mit künstlerisch wertvollem Inhalt die auch dem allgemeinen Zweck der Wertschöpfung dienen.. denn danachch richtet sich eben auch die Branche aus!
Aber nur meine Meinung..😎

22.01.2019 13:45 Uhr - Nick Rivers
4x
Ja ja.. Früher war ich u.A. auch eifrigst auf der Suche nach möglichst krassen, abartigen und übertriebenen Splatter-Gore- und Metzelfilmchen, um die Filmsammlung schön dick zu Gestalten. War ja auch okay soweit, bin ja filmbegeistert seit Kindesalter und hab mir später selbst das Filmeschaffen beigebracht. Da hilft es natürlich viel zu Glotzen und zu Studieren 😜
Aber ich muß auch sagen, daß ich so was mittlerweile nicht mehr erleben will, das ist ein krankes Zerrbild unserer Gesellschaft und ekelhaft und verachtenswert. Ich persönlich kann sowas nichts mehr abgewinnen. Das ist mir zu extrem!

22.01.2019 13:50 Uhr - Joker1978
7x
Nix mehr für mich, allerdings schätze ich, das dem Film-Narr diese "Perle" sehr gut gefallen dürfte. Endlich mal wieder richtiger, knallharter Splatter Exzess...

22.01.2019 13:56 Uhr - Dadi
1x
für 20 Dollar aus den Staaten bestellt, mal schauen ob der was taugt, es ist schon relativ lange her dass ich mir so n gewalt-kaliber angeschaut habe, der letzte war glaube ich sogar Srpski film.

22.01.2019 14:17 Uhr - the proff
Es gab doch auf arte einen Film der sich auch mit einer Familie mit ähnlichen Traditionswerten beschäftigte,oder täusche ich mich da??

Es war der argentische "El Clan"!!

https://www.deine-korrespondentin.de/folter-in-der-venda-sexy-sexueller-missbrauch-waehrend-der-militaerdiktatur/

„Garage Olimpo“von Marco Bechis behandelt die Argentische Diktatur...ist weniger reisserisch!
und zeigt doch fast alles,ganz nüchtern!!
Nix für Splädder-Afaniciados....
Und Chile,man sollte da doch nicht die Colonia Dignidad aus den Augen verlieren....

22.01.2019 14:23 Uhr - NoCutsPlease
9x
DB-Helfer
User-Level von NoCutsPlease 23
Erfahrungspunkte von NoCutsPlease 12.137
Aufschlussreicher Schnittbericht.
Angesichts der Bilder muss man für diese Art von Film wohl schon ein spezieller "Filme-Narr" sein.

22.01.2019 14:25 Uhr - darkwolf
6x
Also ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich solche Filme nicht mehr schauen kann. Revenge z. B. habe ich geschaut da man die Vergewaltigung nicht ausschlachtet und vieles im Off lässt. Aber solch Frauenverachtende Filme Vertrage ich nicht mehr. Klar es ist "Schauspiel", aber ich frage mich was in den Köpfen abgeht sich dafür herzugeben. Und nach der I spit in your Grave Trilogie und dem Serbier ist es meiner Meinung nach einfach mal gut.

22.01.2019 15:15 Uhr - XgFrtD
User-Level von XgFrtD 2
Erfahrungspunkte von XgFrtD 84
22.01.2019 14:25 Uhr schrieb darkwolf
Aber solch Frauenverachtende Filme Vertrage ich nicht mehr.


Was isch viel schlimmer finde, ist wenn es gegen Kinder geht.

22.01.2019 16:00 Uhr - Stannek
1x
Der Film ist nicht so krass, wie er beworben wird.

22.01.2019 16:26 Uhr - JLepping
2x
Ich bin generell der Meinung, daß Kinder in Filmen für Erwachsene nichts zu suchen haben, aber bitte: Welche Eltern stellen Ihre Kinder für eine so dargestellte Geschichte freiwillig zur Verfügung? Kann man davon ausgehen, daß die Kinderdarsteller bei der Ur-Aufführung/Premiere dabei waren?

22.01.2019 16:26 Uhr - Oldsmobile442
5x
User-Level von Oldsmobile442 22
Erfahrungspunkte von Oldsmobile442 11.357
Oh Mann hab schon bei der ersten Szene des SB's aufgehört zu lesen...da schau ich lieber zum 100 mal "Spaceballs"....
Trotzdem vielen Dank für den Schnittbericht. 👍

22.01.2019 17:31 Uhr - mrman
11x
Ich habe 2 Kinder und meine Frau und ich mögen solche Filme.

Ich denke es kommt immer auf die jeweilige Einstellung der Person an. Wie heist es so schön:

Leben und Leben lassen.

Der Film ist meiner Meinung nach auf jeden Fall gelungen; für Fans von "A Serbian Film" ist er auf jeden Fall was.

22.01.2019 17:42 Uhr - Punisher4711
2x
Naja so hart ist er auch wieder nicht . Für mich bleibt der Serbe die Numero Uno

22.01.2019 18:31 Uhr - ETXGonzo
3x
User-Level von ETXGonzo 3
Erfahrungspunkte von ETXGonzo 128
Ich muss gestehen mit "Martyrs" (2008) bin ich vor einigen Jahren an meine persönlichen Grenzen gestoßen (ein Film der mich auch heute immer wieder beschäftigt).

Wobei es nicht um die reine grafische Gewalt geht sondern wie ernsthaft sie in diesen Filmen transportiert wird. Hinzu kommen die Botschaften aus dem Subtext. So etwas kann man nicht einmal mit einem "Hostel", "The Hills Have Eyes" oder "High Tension" vergleichen.

Seitdem meide ich Filme wie "A Serbian Film" oder diesen hier und bin ganz froh über solche "warnende Berichterstattung". Schönen Dank dafür.

PS: Was wäre z.B. wenn eines meiner Kinder Nachts wach wird und sich ins Wohnzimmer verläuft während DAS über den Bildschirm flimmert. Ich wäre wohl den Rest meines Lebens damit beschäftigt Therapiekosten zu bezahlen (wenn ich die dann nicht ohnehin dann schon für mich brauche). ;-)

22.01.2019 18:42 Uhr - Jack Bauer
2x
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Erfahrungspunkte von Jack Bauer 42
22.01.2019 13:50 Uhr schrieb Joker1978
Nix mehr für mich, allerdings schätze ich, das dem Film-Narr diese "Perle" sehr gut gefallen dürfte. Endlich mal wieder richtiger, knallharter Splatter Exzess...


Du meinst den Gore-Narr. ^^

Da bin ich aber ausnahmsweise bei ihm, die Goreeffekte sehen erstklassig aus und allgemein bin ich überrascht über die Wertigkeit der Bilder. Hatte mit dem üblichen Schmuddellook gerechnet, aber dieser hier scheint nicht zu den üblichen Vertretern des Genres zu gehörigen, die sie regelmäßig mit dem eigenen Taschengeld in irgendwelchen Hinterhöfen runterkurbeln.

22.01.2019 19:34 Uhr - Dr. Jones
3x
22.01.2019 08:40 Uhr schrieb Dissection78
Ah, ein Film für einen romantischen Filmabend mit der Herzensdame. Ich freu mich! Vielen Dank für den SB!


Ah verstehe , sowas wie " Fifty Shades of Chile " ;)

22.01.2019 20:00 Uhr - XgFrtD
1x
User-Level von XgFrtD 2
Erfahrungspunkte von XgFrtD 84
22.01.2019 19:34 Uhr schrieb Dr. Jones
22.01.2019 08:40 Uhr schrieb Dissection78
Ah, ein Film für einen romantischen Filmabend mit der Herzensdame. Ich freu mich! Vielen Dank für den SB!


Ah verstehe , sowas wie " Fifty Shades of Chile " ;)


Oder Chile Dancing (Dirty Dancing) :p

22.01.2019 20:20 Uhr - danny217
6x
Den werde ich mir mal ansehen der ist bestimmt gut.

22.01.2019 20:53 Uhr - paul_pansen
1x
User-Level von paul_pansen 1
Erfahrungspunkte von paul_pansen 13
Ist die US-Bluray codefree? Hab über Google nichts gefunden. Danke im voraus.

22.01.2019 21:25 Uhr - akirakitamura
3x
Ich habe Kinder und ich und meine frau freuen uns dennoch auf den Film aber so extrem wie die mind Propaganda ihn verbreitet sieht er nicht aus

22.01.2019 21:48 Uhr - funisteinstahlbad
3x
Sieht interessant aus. Hab ihn grad gekauft. Bin mal gespannt.
Bin noch nicht zu alt dafür. ; D

22.01.2019 22:04 Uhr - Jimmy Conway
6x
Wenn mir jemand kommt und sagt: "tja, die Realität ist grausam(er)", dann frage ich mich, ob man den ganzen kranken Mist unbedingt auf Zelluloid bannen muss?
Ich sah mir dies jetzt aus menschlicher Neugier an, aber diese ganzen "Skandalfilme" sind so unnötig wie ein Kropf, weil ein intelligenter Erwachsener, sich jegliche Brutalitäten auf dieser Welt eh ausmalen kann und zumindest ich mich an solchen Bildern nicht ergötzen muss.
Bei filmischer extremer Gewalt gegen Frauen und Kinder geht mir noch zusätzlich die Hutschnur hoch.

22.01.2019 22:49 Uhr - Calahan
18x
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Erfahrungspunkte von Calahan 60
Es ist ein Film, über nichts anderes schreiben wir alle hier!
Das ist der Sinn von Schnittberichte, nicht zu verurteilen sondern zu dokumentieren.
Wenn er euch nicht gefällt schaut ihn nicht an..
Aber hört auf mit der Moralkeule zu schwingen weil der mal wieder härter ist oder nicht eurem Geschmack entspricht.

22.01.2019 23:10 Uhr - Melvin-Smiley
12x
User-Level von Melvin-Smiley 2
Erfahrungspunkte von Melvin-Smiley 63
22.01.2019 22:49 Uhr schrieb Calahan
Es ist ein Film, über nichts anderes schreiben wir alle hier!
Das ist der Sinn von Schnittberichte, nicht zu verurteilen sondern zu dokumentieren.
Wenn er euch nicht gefällt schaut ihn nicht an..
Aber hört auf mit der Moralkeule zu schwingen weil der mal wieder härter ist oder nicht eurem Geschmack entspricht.


Richtig, wozu auch Kritik äußern?! Hier laufen schließlich auch nur hirnlose Splatter-Kiddies rum, die es abfeiern, wenn alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, vergewaltigt, totgefickt und/oder verstümmelt wird. Nur dämliche Spießer würde solch krass-geilen Content negativ bewerten.

Nee, mal im Ernst; das hat nichts mit Moralkeule zu tun, wenn man die ständig gleichen bemühten Tabubrüche langsam ermüdend findet und einige der plakativen Grenzüberschreitungen nur noch mit Kopfschütteln zur Kenntnis nimmt. Einzig der Look rettet den trostlosen Gesamteindruck; inhaltlich ist das generische Folterfilm-Ware für Kevin & co.
Wäre klasse, wenn mich der Film irgendwann mal positiv überraschen sollte; bis dahin bleibe ich arg skeptisch.

22.01.2019 23:53 Uhr - danny217
22.01.2019 22:49 Uhr schrieb Calahan
Es ist ein Film, über nichts anderes schreiben wir alle hier!
Das ist der Sinn von Schnittberichte, nicht zu verurteilen sondern zu dokumentieren.
Wenn er euch nicht gefällt schaut ihn nicht an..
Aber hört auf mit der Moralkeule zu schwingen weil der mal wieder härter ist oder nicht eurem Geschmack entspricht.


Da gebe ich dir vollkommen recht.

23.01.2019 00:18 Uhr - Thrax
5x
Was sich heutzutage alles Kunst nennen darf nur weil es auf Zelluloid bzw. nen Datenträger geschissen wurde....

Na ja, wer's braucht. Ich ganz bestimmt nicht!

23.01.2019 00:53 Uhr - Ned Flanders
6x

Es ist einfach nur Müll und das Kinder diesen Mist auch noch spielen müssen, ist mehr als nur krank.

23.01.2019 01:00 Uhr - Ned Flanders
9x
22.01.2019 22:49 Uhr schrieb Calahan
Es ist ein Film, über nichts anderes schreiben wir alle hier!
Das ist der Sinn von Schnittberichte, nicht zu verurteilen sondern zu dokumentieren.
Wenn er euch nicht gefällt schaut ihn nicht an..
Aber hört auf mit der Moralkeule zu schwingen weil der mal wieder härter ist oder nicht eurem Geschmack entspricht.


Wenn Kinder die eigene Mutter vergewaltigen soll, dann ist definitiv eine Grenze überschritten. Jegliche Art von Sex die im Zusammenhang mit Kindern dargestellt wird, auch wenn es nur ein Film ist, ist nicht akzeptabel.

23.01.2019 01:03 Uhr - Dr.Ro Stoned
3x
22.01.2019 22:49 Uhr schrieb Calahan
Es ist ein Film, über nichts anderes schreiben wir alle hier!
Das ist der Sinn von Schnittberichte, nicht zu verurteilen sondern zu dokumentieren.
Wenn er euch nicht gefällt schaut ihn nicht an..
Aber hört auf mit der Moralkeule zu schwingen weil der mal wieder härter ist oder nicht eurem Geschmack entspricht.



Du hast vollkommen recht.
Die oben gezeigten bilder sind ja von unseren behörden für deutschland nicht freigegeben. Und ohne anmeldung auch bei sb nicht zu sehen.
Somit greift ja in höchster instanz die moralkeule vor allem anderen.
Und erfüllt ja hier den zweck des schutzes in der gesellschaft.


23.01.2019 01:42 Uhr - laxxxus
Wieso sieht man die Bilder nicht mehr in dem schnittbericht? Gestern waren sie noch zu sehen.

23.01.2019 02:09 Uhr - Melvin-Smiley
23x
User-Level von Melvin-Smiley 2
Erfahrungspunkte von Melvin-Smiley 63
23.01.2019 01:42 Uhr schrieb laxxxus
Wieso sieht man die Bilder nicht mehr in dem schnittbericht? Gestern waren sie noch zu sehen.


Das könnte zwei Gründe haben :

1. Der Film ist so ultra mega brutal, dass besorgte Bürger den Papst alarmiert haben, welcher mit Ursula von der Leyen und dem Krümelmonster nach Timbuktu gereist ist, um dort auf den sb.com-Servern die Bilder manuell zu löschen.

2. Du bist nicht angemeldet.

The choice is yours.

23.01.2019 03:48 Uhr - nionn
@paul_pansen

Wenn die Seite nicht lügt, hat die Blu-ray die Ländercodes A und B.
Siehe hier:
https://www.blu-ray.com/movies/Trauma-Blu-ray/203547/

23.01.2019 06:37 Uhr - paul_pansen
User-Level von paul_pansen 1
Erfahrungspunkte von paul_pansen 13
@nionn
Danke!


23.01.2019 09:55 Uhr - rdg2012
1x
Hab den Film gestern ungekürzt gesehen, hab ziemlich oft gedacht...jetzt aber mal gut, weniger verstörend, eher abstossend, das macht ja kein spass mehr in Sachen Film.

23.01.2019 13:36 Uhr - Baron-B
4x
22.01.2019 22:49 Uhr schrieb Calahan
Es ist ein Film, über nichts anderes schreiben wir alle hier!
Das ist der Sinn von Schnittberichte, nicht zu verurteilen sondern zu dokumentieren.
Wenn er euch nicht gefällt schaut ihn nicht an..
Aber hört auf mit der Moralkeule zu schwingen weil der mal wieder härter ist oder nicht eurem Geschmack entspricht.


Nicht alles, was auf dieser Welt als Kunst auf die Menschheit losgelassen wird, muss zwingend von Schnittberichte.com dokumentiert werden. Und da ich erahne, dass auch Schnittberichte.com über eine Art Philosophie verfügt, hätte man auch die Möglichkeit zu sagen, "der nicht".

Dies galt einst in jungen Jahren bei mir beispielhaft für "Gesichter des Todes", den man damals eben noch nicht als Fake entlarven konnte und gilt auch heute noch, auch für Schnittberichte.com.

Man kann ein "der nicht" auch als Statement (be)greifen, über welches man dann natürlich auch diskutieren darf. Es (ver)bleibt allerdings als Statement in Vertretung einer eigenen Meinung.

Und um es auf den Punkt zu bringen: Wäre ich Schnittberichte.com, was ich glücklicherweise nicht bin, einen Schnittbericht zu diesem Müll hätte ich niemals veröffentlicht. Hätte meiner Meinung nach auch den Vorteil, dass man dann genau die Teilnehmer an der Krone der Schöpfung fernhält, die man auch im realen Leben bestenfalls bemitleidend ignoriert.

23.01.2019 14:06 Uhr - töfftöff
17x
@ Baron-B

Ich finde, Schnittberichte sollte sich keine "Selbstzensur" unterziehen, sondern sollte, wenn ein Fall bekannt ist, Schnittberichte zu jeder Art von Film machen (sofern nicht "real", also Snuff). Dafür ist die Seite ja da, als Informationsnmedium. Weil: Wo fängt denn dann die Grenze an? Was für den einen zu hart ist, kann der andere noch vertragen. Wir wollen jetzt doch nicht anfangen und die persönliche Grenze / Geschmack auf die Allgemeinheit übertragen. Das ist genau das, was oftmals der FSK / Prüfgremium xy vorgeworfen wird. Also. leben und leben lassen. Und wenn es einem selbsternannten Gorehound / Splatterfimlfan mal zu viel wird...einfach daran erinnern, wie man oftmals selbst seinen Lieblingssplatterfilm gegenüber anderen verteidigt.

23.01.2019 14:12 Uhr - Muck47
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23.01.2019 13:36 Uhr schrieb Baron-B
Nicht alles, was auf dieser Welt als Kunst auf die Menschheit losgelassen wird, muss zwingend von Schnittberichte.com dokumentiert werden. Und da ich erahne, dass auch Schnittberichte.com über eine Art Philosophie verfügt, hätte man auch die Möglichkeit zu sagen, "der nicht".

[...]

Und um es auf den Punkt zu bringen: Wäre ich Schnittberichte.com, was ich glücklicherweise nicht bin, einen Schnittbericht zu diesem Müll hätte ich niemals veröffentlicht. Hätte meiner Meinung nach auch den Vorteil, dass man dann genau die Teilnehmer an der Krone der Schöpfung fernhält, die man auch im realen Leben bestenfalls bemitleidend ignoriert.

Ist schon ein interessanter Diskussionspunkt. Also als seitenübergreifende Philosophie kann man ja letztendlich schon festhalten, dass wir uns klar von volksverhetzenden Inhalten distanzieren bzw. diesen z. B. in den monatlichen BPjM-/Index-News keine Plattform bieten. Auch Hardcore-Pornographie ist ein No-Go bzw. für diese Art der Unterhaltung gibt es eben gerade im Internet wirklich genug andere Anlaufstellen und entsprechend wird das weiterhin in SBs nicht bebildert werden. Snuff oder dergleichen dürfte sich auch selbst erklären.

Gerade bei der Bebilderung kann man dann diskutieren, denn z. B. bei den Vergleichen zu "A Serbian Film" oder "Chaos" hat der Autor sich bewusst dafür entschieden (und auch so im Intro vermerkt), nur wenig Screenshots zu zeigen. Die Entscheidung darüber obliegt (wenn es eben keine Hardcore-Pornographie oder auch rechtlich & auch moralisch mehr oder weniger problematisches wie das per einstweiliger Verfügung zurückgezogene Foto bei "Wrong Turn 6" sind) jedoch eben dem jeweiligen Autor. Ich habe durchaus schon nicht so detailliert bebildert wie bei z. B. einem Kung-Fu-Film, bei dem imo z. B. sowohl ein Tritt als auch ein Schlag sofort im Anschluss Screenshots wert sind, da beides potentiell der Grund für eine Zensur an der Stelle gewesen sein könnte. Bei einer Vergewaltigungs-Szene ergibt sich das denke ich von selbst bzw. ich persönlich sehe dann immer Umschnitte, andere Perspektiven etc als Anlass für einen weiteren Screenshot. Aber natürlich habe ich so trotzdem noch recht viele Screenshots hier im vorliegenden TRAUMA-Schnittbericht...

...dennoch meiner Meinung nach noch weit entfernt von z. B. einem Bodycount-Bericht. Eine weitere merkwürdige Ausgeburt an Internet-Content, bei der es meiner Meinung nach wirklich nur reißerisch um Gewaltdarstellung geht und ein fragwürdiges Klientel bewusst angezogen wird. Als Extrembeispiel sei mal "Guinea Pig" in den Raum geworfen, bei dem es ja wohl absolut albern ist, mit der sagenhaften Erkenntnis "1 Leiche" mit zig Screenshots die gesamte Folter detailliert zu zeigen.

Worauf ich hinaus will: Mit umfangreicher Einordnung durch das Intro und eben der Grundlage, dass es sich hier um einen eindeutig FIKTIVEN sowie eben sowohl in Deutschland als auch im Ausland ganz frei (und nicht nur über Sondervertriebe) großflächig im Handel erhältlichen Film handelt, ist die Relevanz für Schnittberichte.com doch selbsterklärend und widerspricht imo auch nicht einer grundsätzlichen Philosophie. Den entsprechenden Schnittbericht nicht zu veröffentlichen, wirft eben die viel größere Frage auf, wo man da die Grenze zieht. "Saw" überschreitet für viele Zuschauer auch schon die persönlichen Schmerzgrenzen, ist gerade im Vergleich mit dem vorliegenden Film aber dann doch eher als Mainstream einzuordnen (was auch immer man davon halten mag...). Dennoch bleiben beide Beispiele schlicht Filme, bzw. auch TRAUMA ist durch verschiedene Künstler & offiziell agierende Firmen im Hintergrund etc entstanden. Entsprechend wäre es letztendlich absurd, den Titel in der Berichterstattung auszuklammern.

23.01.2019 14:35 Uhr - Baron-B
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23.01.2019 14:06 Uhr schrieb töfftöff
Ich finde, Schnittberichte sollte sich keine "Selbstzensur" unterziehen, sondern sollte, wenn ein Fall bekannt ist, Schnittberichte zu jeder Art von Film machen (sofern nicht "real", also Snuff). Dafür ist die Seite ja da, als Informationsnmedium. Weil: Wo fängt denn dann die Grenze an? Was für den einen zu hart ist, kann der andere noch vertragen. Wir wollen jetzt doch nicht anfangen und die persönliche Grenze / Geschmack auf die Allgemeinheit übertragen. Das ist genau das, was oftmals der FSK / Prüfgremium xy vorgeworfen wird. Also. leben und leben lassen. Und wenn es einem selbsternannten Gorehound / Splatterfimlfan mal zu viel wird...einfach daran erinnern, wie man oftmals selbst seinen Lieblingssplatterfilm gegenüber anderen verteidigt.


Wenn es grundsätzlich um eine Art der Zensur geht, stimme ich Dir zu.

Eine Grenze aber zieht man für sich selbst, das ist das gute Recht eines jeden Menschen und auch das gute Recht von Schnittberichte.com. Dies hat meiner Meinung nach auch nichts mit Zensur zu tun, sondern spiegelt eben die eigene Philosophie wieder, die natürlich nicht von anderen Menschen zwangsläufig geteilt werden muss.

Ich übertrage auch keine Meinung auf andere Menschen, ich habe lediglich eine eigene Meinung, die ich in meinem Beitrag deutlich gemacht habe. Darum steht dort auch "wäre ich Schnittberichte.com, ich hätte ...".

Auch ist es ja nicht so, dass man genau diese Diskussion erstmalig führen würde. Ich erinnere mich seinerzeit noch sehr gut an "Sado - Stoß das Tor zur Hölle auf", "Man-Eater", "Ich spuk auf Dein Grab" oder eben auch "Gesichter des Todes", die man natürlich heute im Zeitgeist betrachten muss.

Und genau zu diesem Zeitpunkt habe ich mir Gedanken darüber gemacht, was geht und was eben nicht geht.

Wie sähe es denn mit einem fiktiven Schnittbericht zu "Jud Süß" oder "The Birth Of A Nation" aus? Grenze oder Selbstzensur?

Diese Diskussion ist schwierig, kann aber auch, wenn sie von vernünftigen Menschen geführt wird, spannend sein. Am Ende aber entscheidet eben jeder dann doch für sich selbst.

23.01.2019 14:41 Uhr - SierreHenry82
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22.01.2019 22:49 Uhr schrieb Calahan
Es ist ein Film, über nichts anderes schreiben wir alle hier!
Das ist der Sinn von Schnittberichte, nicht zu verurteilen sondern zu dokumentieren.
Wenn er euch nicht gefällt schaut ihn nicht an..
Aber hört auf mit der Moralkeule zu schwingen weil der mal wieder härter ist oder nicht eurem Geschmack entspricht.


@Callahan 100% Zustimmung, du sprichst mir aus der Seele. Die Moralkeule könnt ihr euch alle schenken, ist ein Film weiter nichts. Genau dasselbe Geheule wie beim Serben damals. Ich bin schon gespannt auf die Uncutfassung mit deutscher Tonspur über Österreich

23.01.2019 14:46 Uhr - Baron-B
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23.01.2019 14:12 Uhr schrieb Muck47
[Ist schon ein interessanter Diskussionspunkt. Also als seitenübergreifende Philosophie kann man ja letztendlich schon festhalten, dass wir uns klar von volksverhetzenden Inhalten distanzieren bzw. diesen z. B. in den monatlichen News keine Plattform bieten. Auch Hardcore-Pornographie ist ein No-Go bzw. für diese Art der Unterhaltung gibt es eben gerade im Internet wirklich genug andere Anlaufstellen und entsprechend wird das weiterhin in SBs nicht bebildert werden. Snuff oder dergleichen dürfte sich auch selbst erklären.


Ein wie ich finde sehr guter und lesenswerter Beitrag bei dem ich mir lediglich die Frage stelle, warum wir uns wie selbstverständlich von volksverhetzenden Inhalten distanzieren, menschenverachtende Inhalte aber grundsätzlich zulassen?

Meine Grenze bei diesem "Werk" ist die Mutter/Kind-Frequenz. Und aus meiner Sicht und ausschließlich für mich so festgelegt die daraus resultierende Entscheidung, "dieser Müll nicht".

23.01.2019 15:06 Uhr - Melvin-Smiley
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23.01.2019 14:41 Uhr schrieb SierreHenry82
22.01.2019 22:49 Uhr schrieb Calahan
Es ist ein Film, über nichts anderes schreiben wir alle hier!
Das ist der Sinn von Schnittberichte, nicht zu verurteilen sondern zu dokumentieren.
Wenn er euch nicht gefällt schaut ihn nicht an..
Aber hört auf mit der Moralkeule zu schwingen weil der mal wieder härter ist oder nicht eurem Geschmack entspricht.


@Callahan 100% Zustimmung, du sprichst mir aus der Seele. Die Moralkeule könnt ihr euch alle schenken, ist ein Film weiter nichts. Genau dasselbe Geheule wie beim Serben damals. Ich bin schon gespannt auf die Uncutfassung mit deutscher Tonspur über Österreich


Die Ansicht wundert mich jetzt bei Dir nicht wirklich.
Es muss aber auch wunderbar einfach sein, alles so schön eindimensional zu sehen.

23.01.2019 16:18 Uhr - XgFrtD
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23.01.2019 14:41 Uhr schrieb SierreHenry82
@Callahan 100% Zustimmung, du sprichst mir aus der Seele. Die Moralkeule könnt ihr euch alle schenken, ist ein Film weiter nichts. Genau dasselbe Geheule wie beim Serben damals.


Ja, es ist ein Film, aber einer, der zeigt, wie ein Kind seine eigene Mutter vergewaltigen muss. Wenn das mit "weiter nichts" abgetan wird, so ist das durchaus bedenklich, in meinen Augen. Und da ist eine Moralkeule nicht nur gut, sondern unablässig und das "Geheule" über A Serbian Film berechtigt, wie ich finde.

23.01.2019 16:40 Uhr - Jack Bauer
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Einfach nur drollig, wie hier wieder die Moralkeule geschwungen wird. :)

Jetzt sind wir schon so weit, dass ernsthaft darüber diskutiert wird, ob es nicht besser wäre, zu diesem Film die Schnitte nicht zu dokumentieren und sich den Schnittbericht zu sparen, weil dieser Film dem eigenen Geschmack widerspricht / die eigene Schmerzgrenze übersteigt.
Starten wir doch zukünftig vor jedem Film eine Umfrage unter allen Usern, ob die Veröffentlichung eines Schnittberichts gewünscht ist oder nicht.

Es bleibt ein vollkommen fiktives Werk, bei dessen Entstehung niemand zu Schaden gekommen ist. Es ist ein Film, bei dem schon auf dem Cover drauf hingewiesen wird, dass er nichts für Zartbesaitete ist, also jeder gewarnt ist und sich den Film und auch den Schnittbericht auf eigene Gefahr ansieht. Und es bleibt ein Film, bei dem massiv die Schere angesetzt wurde - und damit ist er hier genau richtig, völlig egal, ob der eine oder andere den Film nun moralisch verwerflich findet.

Wenn ich mich unwohl mit dieser Art Film fühle, schaue ich ihn mir nicht an. Das gleiche gilt für den Schnittbericht.

23.01.2019 17:45 Uhr - laurin
8x
Ob bei oder durch die Dreharbeiten jemand zu Schaden gekommen ist wissen wir nicht wirklich, ist letzten Endes auch irrelevant. Es sollte auch keine Relevanz haben über Selbstzensur bei SCHNITTBERICHTE zu diskutieren. Wenn wir davon ausgehen das die Aufgabe dieser Seite das Bereitstellen von Informationen und nicht die Befriedigung niederer Instinkte ist, dann hat es seinen Zweck erfüllt. In gewohnt professioneller Form. Deshalb meinen Dank für den Schnittbericht. Woher wüssten wir sonst um die zunehmende geistige Umnachtung Filmschaffender oder die Überreaktionen unserer staatlichen und nichtstaatlichen Einrichtungen und Institutionen? Wer sich diesen Film trotzdem anschaut und sich der voyeuristischen Elemente nicht entziehen kann sollte nicht den Fehler machen lauter zu schimpfen als nötig, nur um sich vor sich selbst zu rechtfertigen, daß er gar nicht billigt was er da sieht. Die konsequente und professionelle Machart solcher Sequenzen spielt mit unseren Trieben. Durchschauen wir dieses perfide Prinzip kann wieder sachlich argumentiert werden.

23.01.2019 17:47 Uhr - Roadie
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"It's only a movie....it's only a movie..." ;-)

Sehe es genau so wie Jack Bauer.


Meiner bescheidenen Meinung nach, sieht man wieder das die Filmfans kein Stück weiter sind, als in den 70ern oder 80ern.

Damals war für viele " I spit on your grave" ,"Maniac", " Last house...", "Gesichter des Todes" usw zu viel des guten.

Heut zu Tage werden dann Filme wie "Martyrs" ," Serbian Film" , Gutterballs" oder jetzt dieser hier als zu krass von einigen bewertet. (Vielleicht sogar von denen, die damals Filme wie Maniac unbedingt im Regal stehen haben wollten)

Es wird doch zum Glück niemand gezwungen sich diese Filme an zu sehen oder sich Meldungen (bzw Schnittberichte) an zu schauen.




23.01.2019 17:52 Uhr - Muck47
15x
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23.01.2019 14:46 Uhr schrieb Baron-B
Ein wie ich finde sehr guter und lesenswerter Beitrag bei dem ich mir lediglich die Frage stelle, warum wir uns wie selbstverständlich von volksverhetzenden Inhalten distanzieren, menschenverachtende Inhalte aber grundsätzlich zulassen?

Da gerät man natürlich auch wieder in persönliche Empfindungen und je nach individuellem Fall anders bewertbare Sachlage, aber zumindest mir fällt die Einordnung volksverhetzender Inhalte schon deutlich "einfacher". Sehe da immer die eben auf reale Personen(gruppen) bezogene Komponente vs. letztendlich rein fiktive Filmcharaktere.

Klar, die 6-minütige Eingangsszene in TRAUMA oder auch die Gruppenvergewaltigung zeigen ganz fiese, menschliche Abgründe. Aber hier wird nicht die Würde von bestimmten Personen des öffentlichen Lebens oder auch ganzen Personengruppen herabgewürdigt. Obwohl Frauen in TRAUMA natürlich ganz besonders viel leiden müssen, hatte ich bei Betrachtung des gesamten Films (statt nur den durch die Auszüge hier im Schnittbericht im Fokus stehenden Szenen) nicht das Gefühl, das dem Zuschauer ein entsprechend bedenkliches Menschenbild letztendlich schmackhaft gemacht werden soll. Es bleiben eindeutig fiktive Figuren und der Aufbau des Films folgt einer klaren Dramaturgie: Aktion, Reaktion, Person X wird von Kindheitserlebnis Y oder eben der Vergewaltigung traumatisiert und vollübt später böse Tat Z. Trotzdem empfand ich dabei aber keine Legitimierung jener Taten oder einen Nachahmungs-Effekt bzw. einen erstrebenswerten Zustand. Der Film geht natürlich einen bewusst provokativen Weg, aber die Leseweise einer durchaus kritisch-durchdachten Aufarbeitung früherer politischer Ereignisse in Chile wird ja auch in vielen Reviews hervorgehoben.

Klar, durch die hochwertige / auf Realismus getrimmte Inszenierung der Gewaltszenen kann man da beim vorliegenden Film schon kritisch diskutieren. Damit sind wir ja leider auf der subjektiven Ebene, denn so manch einer mag das leider doch reizvoll sehen und auf Menschen in seinem Umfeld beziehen. Deshalb agiert eben seit Jahren gerade in Deutschland eine BPjM entsprechend und greift häufig ja auch im Grunde vertretbar ein, bei anderen Werken wird dann eben über staatliche Bevormundung diskutiert. Eine solch "menschenverachtende" Intention hatten die Macher von TRAUMA trotz diverser Schockszenen aber meiner Meinung nach nicht und genau weil die Intention bei volksverhetzenden Inhalten imo nahezu immer eindeutig ist, wird sich davon denke ich schon ganz zurecht distanziert. Sehe da schon einen Unterschied und eine ganz andere Argumentationsgrundlage.

23.01.2019 19:16 Uhr - XgFrtD
2x
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Schöne Kommentare, Muck47!
Großes Lob, auch wenn dieses von mir kommend vielleicht wertlos ist. :p

23.01.2019 19:42 Uhr - XgFrtD
1x
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23.01.2019 17:47 Uhr schrieb Roadie
Damals war für viele " I spit on your grave" ,"Maniac", " Last house...", "Gesichter des Todes" usw zu viel des guten.

Heut zu Tage werden dann Filme wie "Martyrs" ," Serbian Film" , Gutterballs" oder jetzt dieser hier als zu krass von einigen bewertet. (Vielleicht sogar von denen, die damals Filme wie Maniac unbedingt im Regal stehen haben wollten)


Woran das wohl liegen könnte, dass die Aufregung um die von dir genannten Filme zurück ging, aber A Serbian Film und dieser hier weiter Aufhänger für heftige Diskussionen und viel Unmut sind ... ich weiß es echt nicht ... könnte das was mit Kindern zu tun haben? Nä, bestimmt nicht.

Es wird doch zum Glück niemand gezwungen sich diese Filme an zu sehen oder sich Meldungen (bzw Schnittberichte) an zu schauen.


Genau und trotzdem darf jeder seine Meinung dazu sagen. Cool, oder? :)

23.01.2019 19:46 Uhr - XgFrtD
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23.01.2019 17:45 Uhr schrieb laurin
Es sollte auch keine Relevanz haben über Selbstzensur bei SCHNITTBERICHTE zu diskutieren. Wenn wir davon ausgehen das die Aufgabe dieser Seite das Bereitstellen von Informationen und nicht die Befriedigung niederer Instinkte ist, dann hat es seinen Zweck erfüllt. In gewohnt professioneller Form. Deshalb meinen Dank für den Schnittbericht.


Bedingungslose Zustimmung.

Wer sich diesen Film trotzdem anschaut und sich der voyeuristischen Elemente nicht entziehen kann sollte nicht den Fehler machen lauter zu schimpfen als nötig, nur um sich vor sich selbst zu rechtfertigen, daß er gar nicht billigt was er da sieht.


Du kannst dir sicher sein, dass ist bei mir nicht der Fall. :)
Ich habe zwar die Handlungszusammenfassung der meisten Skandalfime, inklusive diesen hier, gelesen, aber weder den jeweiligen Film, noch die Bilder des Schnittberichts dazu angesehen.
(Und ja, deswegen darf ich mich über die Fakten trotzdem aufregen :p)

23.01.2019 19:53 Uhr - Postman1970
3x
22.01.2019 17:31 Uhr schrieb mrman
Ich habe 2 Kinder und meine Frau und ich mögen solche Filme.


Und ich habe immer nur Frauen kennengelernt, die keine "Gewalt- oder Splatterfilme" mögen und generell nur Frauenfilme schauen. Selbst ein schneller Actionfilm ist "zu wild". Was für ein Glück - pflege sie gut ;-)

23.01.2019 20:06 Uhr - AMOK
5x
Gewalt im Film ist ok...aber Gewalt mit Kids oder gar mit Babys muss und darf nicht sein! So viel Tabu muss im Film sein...Wir dürfen nicht alles geil finden :)

23.01.2019 20:10 Uhr - Roadie
5x
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23.01.2019 19:42 Uhr schrieb PeregrinTuk
23.01.2019 17:47 Uhr schrieb Roadie
Damals war für viele " I spit on your grave" ,"Maniac", " Last house...", "Gesichter des Todes" usw zu viel des guten.

Heut zu Tage werden dann Filme wie "Martyrs" ," Serbian Film" , Gutterballs" oder jetzt dieser hier als zu krass von einigen bewertet. (Vielleicht sogar von denen, die damals Filme wie Maniac unbedingt im Regal stehen haben wollten)


Woran das wohl liegen könnte, dass die Aufregung um die von dir genannten Filme zurück ging, aber A Serbian Film und dieser hier weiter Aufhänger für heftige Diskussionen und viel Unmut sind ... ich weiß es echt nicht ... könnte das was mit Kindern zu tun haben? Nä, bestimmt nicht.

Es wird doch zum Glück niemand gezwungen sich diese Filme an zu sehen oder sich Meldungen (bzw Schnittberichte) an zu schauen.


Genau und trotzdem darf jeder seine Meinung dazu sagen. Cool, oder? :)



Ich wüsste nicht das in Martyrs oder Gutterballs was mit Kindern zu tun hat. Das ist auch scheissegal. Wenn das DEINE Persönliche Grenze ist, gut. Andere haben eben andere Grenzen.
"Über dem Jenseits" ist einer meiner Lieblingshorrorfilme und dort wird einem kleinen Mädchen die Rübe weg geballert.
Anderen wäre das schon zu viel.

Meinungen sagen kann man. Man könnte aber auch die Finger still halten und sich mit Filmen beschäftigen für die man sich per se auch begeistern kann. ;)

23.01.2019 20:10 Uhr - Roadie
2x
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......

23.01.2019 20:30 Uhr - XgFrtD
1x
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23.01.2019 20:10 Uhr schrieb Roadie
Ich wüsste nicht das in Martyrs oder Gutterballs was mit Kindern zu tun hat. Das ist auch scheissegal.


Äh ...

... aber A Serbian Film und dieser hier weiter Aufhänger für heftige Diskussionen und viel Unmut sind ...


Ich bezweifle, je etwas gegen Matyrs gesagt zu haben.
Gutterballs muss ich mal googlen. :)

Wenn das DEINE Persönliche Grenze ist, gut. Andere haben eben andere Grenzen.
"Über dem Jenseits" ist einer meiner Lieblingshorrorfilme und dort wird einem kleinen Mädchen die Rübe weg geballert.
Anderen wäre das schon zu viel.


Ich liebe "Der Fremde Sohn" - dort werden Kinder, wenn auch Offscreen, mit einer Axt abgeschlachtet. Finde ich erschreckend, habe aber kein Problem damit.
Aber ich differenziere zwischen einer solchen Szene und dem, was hier oder in ASF passiert.
Jedoch hast du recht, dies ist meine persönliche Grenze. :)

Meinungen sagen kann man. Man könnte aber auch die Finger still halten und sich mit Filmen beschäftigen für die man sich per se auch begeistern kann. ;)


Richtig :)
Aber ich entscheide mich für Ersteres. :p

23.01.2019 21:21 Uhr - Bittersweet5
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Ein beeindruckender Schnittbericht!

23.01.2019 02:09 Uhr schrieb Melvin-Smiley
23.01.2019 01:42 Uhr schrieb laxxxus
Wieso sieht man die Bilder nicht mehr in dem schnittbericht? Gestern waren sie noch zu sehen.


Das könnte zwei Gründe haben :

1. Der Film ist so ultra mega brutal, dass besorgte Bürger den Papst alarmiert haben, welcher mit Ursula von der Leyen und dem Krümelmonster nach Timbuktu gereist ist, um dort auf den sb.com-Servern die Bilder manuell zu löschen.

2. Du bist nicht angemeldet.

The choice is yours.

Bei diesem Kommentar wäre ich vor Lachen fast erstickt XD.
Danke dafür.

23.01.2019 21:21 Uhr - Darth Avasarala
6x
Sind die Bilder hart und schockierend? Ja!

Aber worin besteht die Härte?

Weil ein "Kind" gezwungen wird, seine eigene Mutter zu vergewaltigen, während dieser der Kopf weggeschossen wird. Das WIRKT hart, ist aber nicht härter als irgendeine harte Szene in 300, Resident Evil oder Hänsel und Gretel Witch Hunters.

Hart IST, dass sich Szenen wie diese in jedem Krieg und in jeder Diktatur millionenfach zugetragen haben. Als die Japaner China überfielen genauso wie als die Sowjets Berlin eroberten. Das macht das ganze dann eben hart: man kann sich nicht damit rausreden, es sei nur ein Film. Ist es eben nicht. Es ist ein filmisches Abbild der historischen (und gegenwärtigen) Realität für Millionen und Abermillionen. Und das mag es für mache schwer erträglich machen...

Ich kann mit Begriffen wie "reisserisch" und "selbstzweckhaft" einfach nichts anfangen. Es ist schlimm, dass es solche Ereignisse gegeben hat und gibt, aber wenn, dann muss man sie genau so und nicht zensiert oder verwässert darstellen. Alles andere ist Gewaltverharmlosung! Und genau in diesem Punkt irrt das Deutsche Zensursystem. Nicht die brutale Darstellung ist gewaltverharmlosend, sonder die Zensur!

Ich möchte den Film übrigens auch gar nicht sehen, aber ich möchte auch keine verwässerte Darstellung ähnlicher Ereignisse sehen. Die Diskussion über allzu große Härte ist vollkommen kontraproduktiv. Jeder Film soll sich der Mittel bedienen, um das dargestellte Thema authentisch rüberzubringen. Die Realität war im Zweifel wohl noch viel schlimmer und ich sehe keinen Grund darin, da etwas zu verbergen. Klar dürfen keine Darsteller verletzt werden, aber wenn es hier einen Selbstzweck gibt, dann besteht dieser in der ungeschönten Darstellung des Themas...

Ich habe ausser den Bilder zwar nichts von dem Film gesehen, aber ich kann hier - zum Glück - auch keine "Kinder" erkennen. Kinder sind unter 14 Jahren. Der arme Kerl mit der Mutter ist mindestens 16 oder älter. Nicht, dass es das für ihn besser macht, auch mit 25 wär das schrecklich, aber man sollte hier schon mal die Kirche im Dorf lassen...

Da hat mich Hit-Girl und ihre Gewaltexzesse in Kick-Ass seinerzeit persönlich mehr schockiert. Klar, war das comichaft überzeichnet, aber damals war es wirklich ein Kind, dass an diesen Szenen beteiligt war... Bei Teil 2 fand ich's dann erträglich, da Hit-Girl dann eine Jugendliche war...

Außerdem sollte man mal ehrlich sein. Wer sich hier generell gegen Kinder in "Erwachsenenfilmen" ausspricht, müsste dann konsequenterweise zwei Drittel der Stephan King-Verfilmungen ablehnen. Dort hat man in der Regel zwar eine Fantasy-Distanz und keine realhistorisch fundierten Ereignisse, aber wer A sagt...

Nein, ich denke, dass ist Unfug. Kinder SIND (manchmal) Täter und (meist) Opfer in solchen Situationen, historisch wie gegenwärtig, und da kann man in realitätsnahen Kontexten leider nicht verzichten, wenn man ehrlich solche Schrecken zeigen möchte...egal ob Folterregime oder Verbrechen in der Vorstadt... Dass mag verstören, mag schrecklich sein, aber es war und ist leider Realität...

Die Kindheit und Jugend als Zeit der behüteten Unschuld ist leider nur ein schöner Traum, für viele läuft es anders... Außerdem ist und bleibt es ein soziales Konstrukt, dass hierzulande fast übertrieben wird, Stichwort Jugendschutz... Gewalt und Verbrechen SIND ein Problem, aber in der Realität sind Kinder nun mal Teil solcher Szenarien... In Kriegen, in Slums, in Vorstädten... Warum das leugnen? Welchen Sinn soll das haben?

23.01.2019 21:54 Uhr - Dr.Ro Stoned
2x
23.01.2019 21:21 Uhr schrieb Darth Avasarala
Sind die Bilder hart und schockierend? Ja!

Aber worin besteht die Härte?

Weil ein "Kind" gezwungen wird, seine eigene Mutter zu vergewaltigen, während dieser der Kopf weggeschossen wird. Das WIRKT hart, ist aber nicht härter als irgendeine harte Szene in 300, Resident Evil oder Hänsel und Gretel Witch Hunters.

Hart IST, dass sich Szenen wie diese in jedem Krieg und in jeder Diktatur millionenfach zugetragen haben. Als die Japaner China überfielen genauso wie als die Sowjets Berlin eroberten. Das macht das ganze dann eben hart: man kann sich nicht damit rausreden, es sei nur ein Film. Ist es eben nicht. Es ist ein filmisches Abbild der historischen (und gegenwärtigen) Realität für Millionen und Abermillionen. Und das mag es für mache schwer erträglich machen...

Ich kann mit Begriffen wie "reisserisch" und "selbstzweckhaft" einfach nichts anfangen. Es ist schlimm, dass es solche Ereignisse gegeben hat und gibt, aber wenn, dann muss man sie genau so und nicht zensiert oder verwässert darstellen. Alles andere ist Gewaltverharmlosung! Und genau in diesem Punkt irrt das Deutsche Zensursystem. Nicht die brutale Darstellung ist gewaltverharmlosend, sonder die Zensur!

Ich möchte den Film übrigens auch gar nicht sehen, aber ich möchte auch keine verwässerte Darstellung ähnlicher Ereignisse sehen. Die Diskussion über allzu große Härte ist vollkommen kontraproduktiv. Jeder Film soll sich der Mittel bedienen, um das dargestellte Thema authentisch rüberzubringen. Die Realität war im Zweifel wohl noch viel schlimmer und ich sehe keinen Grund darin, da etwas zu verbergen. Klar dürfen keine Darsteller verletzt werden, aber wenn es hier einen Selbstzweck gibt, dann besteht dieser in der ungeschönten Darstellung des Themas...

Ich habe ausser den Bilder zwar nichts von dem Film gesehen, aber ich kann hier - zum Glück - auch keine "Kinder" erkennen. Kinder sind unter 14 Jahren. Der arme Kerl mit der Mutter ist mindestens 16 oder älter. Nicht, dass es das für ihn besser macht, auch mit 25 wär das schrecklich, aber man sollte hier schon mal die Kirche im Dorf lassen...

Da hat mich Hit-Girl und ihre Gewaltexzesse in Kick-Ass seinerzeit persönlich mehr schockiert. Klar, war das comichaft überzeichnet, aber damals war es wirklich ein Kind, dass an diesen Szenen beteiligt war... Bei Teil 2 fand ich's dann erträglich, da Hit-Girl dann eine Jugendliche war...

Außerdem sollte man mal ehrlich sein. Wer sich hier generell gegen Kinder in "Erwachsenenfilmen" ausspricht, müsste dann konsequenterweise zwei Drittel der Stephan King-Verfilmungen ablehnen. Dort hat man in der Regel zwar eine Fantasy-Distanz und keine realhistorisch fundierten Ereignisse, aber wer A sagt...

Nein, ich denke, dass ist Unfug. Kinder SIND (manchmal) Täter und (meist) Opfer in solchen Situationen, historisch wie gegenwärtig, und da kann man in realitätsnahen Kontexten leider nicht verzichten, wenn man ehrlich solche Schrecken zeigen möchte...egal ob Folterregime oder Verbrechen in der Vorstadt... Dass mag verstören, mag schrecklich sein, aber es war und ist leider Realität...

Die Kindheit und Jugend als Zeit der behüteten Unschuld ist leider nur ein schöner Traum, für viele läuft es anders... Außerdem ist und bleibt es ein soziales Konstrukt, dass hierzulande fast übertrieben wird, Stichwort Jugendschutz... Gewalt und Verbrechen SIND ein Problem, aber in der Realität sind Kinder nun mal Teil solcher Szenarien... In Kriegen, in Slums, in Vorstädten... Warum das leugnen? Welchen Sinn soll das haben?






Also ich war eher über folgenden satz gestolpert und merkte, wie ich nur noch mit meinem kopf schüttelte:

Nach der Aufnahme der Straße von oben fehlt wieder eine komplette, wenngleich diesmal kürzere Szene. Angefangen mit einer Ansicht des Hauses der Peiniger sieht man wie jemand Fötus-Überreste in einer Schale mit Säure übergießt und das Resultat durch ein kleines Loch nach unten befördert. Das Skelett bleibt in der Schale übrig.


Sowas ist mir dann doch zu viel.
Ich durfte schon bei geburten dabei sein.

Wer bitte behandelt ein wehrloses geschöpf so?
Es war die idee vom regiseur, die mich irgendwie traurig machte.

Warum muss ich so etwas graphisch darstellen?.

JA! Genau das ist HÄRTE.

Und ein satz von dir stößt mir tierisch auf:

"Kinder sind manchmal täter"
Nein!
Kinder sind zu schützen. Kinder sind unschuldig.


23.01.2019 22:09 Uhr - Darth Avasarala
3x
23.01.2019 21:54 Uhr schrieb Dr.Ro Stoned


Und ein satz von dir stößt mir tierisch auf:

"Kinder sind manchmal täter"
Nein!
Kinder sind zu schützen. Kinder sind unschuldig.



Naive Wohlstandsgesellschaftsarroganz... Da kann ICH nur mit dem Kopf schütteln. Schon mal etwas von Kindersoldaten gehört? Schon mal was von Kinder- und Jugendgangs in Süd- und Mittelamerika? Realen Verbrechen durch Kinder und Jugendliche wie in "American Crime" oder "Evil" (gleicher Fall, aber steht für viele weitere)...

Kinder können sehr früh zu Täter werden, entweder durch Armut, militante Regime oder Verwahrlosung im Elternhaus... Unschuldig ist niemand, jeder Mensch hat die gleichen gewalttätigen Urinstinkte... auch schon als Kind. Das ist Teil der menschlichen Natur. Der Deckmantel der Zivilisation entpuppt sich leider immer wieder als äußerst dünn... Und das kann und darf man auch - ohne Samthandschuhe - im Film thematisieren.

23.01.2019 22:12 Uhr - Eisenherz
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Nach der Lektüre des Schnittberichts lässt mich das irgendwie kalt. Nicht weil ich die gezeigte Gewalt nicht hart finden würde, aber die Intention hinter diesem Machwerk ist ziemlich offensichtlich und ringt mir nicht mal mehr ein Gähnen ab. Das hier ist keine "Kunst" oder die filmische Aufarbeitung von Gräueln, es ist einfach nur Gewaltpornographie.

Das schaut man nicht, weil man etwas über die chilenische Junta lernen möchte, das schaut man, weil man sich an dem Gezeigten aufgeilen will. Man will sich selbst beweisen, was man für ein harter Gorebauer ist, den nichts mehr schocken kann.

Ist auch ok, denn ich war früher auch mal so. Aber man sollte sich dann nicht hinter Ausreden wie "Kunst" verstecken, sondern zu dem stehen, was man tut. Und man sieht dann eben einfach nur einen Film, der möglichst viel Gewalt und Brutalität zeigen will - nicht mehr, nicht weniger.

23.01.2019 22:17 Uhr - Darth Avasarala
3x
23.01.2019 21:54 Uhr schrieb Dr.Ro Stoned

Ich durfte schon bei geburten dabei sein.

Wer bitte behandelt ein wehrloses geschöpf so?
Es war die idee vom regiseur, die mich irgendwie traurig machte.

Warum muss ich so etwas graphisch darstellen?.

JA! Genau das ist HÄRTE.



Wer bitte behandelt ein wehrloses geschöpf so??????? Es waren z.B. unsere Vorfahren, die Säuglinge, Kleinkinder und Schwangere ins Gas geschickt haben, Millionenfach! Es waren z.B. die Roten Khmer, der Säuglingskinder ihrer "Klassenfeinde" an Bäumen zerschmettert haben, abertausendfach!. Jedes Jahr werden Millionen Föten vor der Geburt brutal abgetrieben.

Einfache Antwort: die Menschen behandeln unschuldige Geschöpfe so! Und wenn sich ein Film mit tricktechnischen Mitteln graphisch dieser Thematik annimmt, dann ist noch mal was daran schlimm? Ja, die TAT ist schlimm, aber nicht deren Darstellung!

Wieviele fiktive Kinder sind auf Alderaan gestorben? Wieviele Jedi-Jünglinge hat Anakin unschuldig abgeschlachtet? Ja, off-screen, aber das ist halt ein anderes Genre...

Außerdem stößte es MIR ziemlich auf, hier Leben gegen Leben auszuspielen... warum soll das Leben eines/r unschuldigen Erwachsenen weniger wert sein als das eines Kindes? Warum kann man das eine grafisch darstellen, das andere nicht? Doppelmoral pur...

23.01.2019 22:21 Uhr - Mr. Klotz
Hui, mal wieder ein polarisierender Film und schon explodieren die Kommentare. :)

Ich fand den Film inhaltlich langweilig, inszenatorisch dilletantisch (schlechte Regie und unglaubwürdige Schauspieler*innen) und die Effektarbeit nicht überzeugend (unrealistisch). Letzteres nimmt dem Film auch die grafische Härte, da das Gematsche einfach künstlich aussieht.

Interessent*innen sollten nicht mehr als 3$ zahlen (ich habe 5$ gezahlt und trauere denen durchaus hinterher).

23.01.2019 22:25 Uhr - Eisenherz
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23.01.2019 22:21 Uhr schrieb Mr. Klotz
Hui, mal wieder ein polarisierender Film und schon explodieren die Kommentare. :)


Als ob du nicht selbst auf Kommis geiern würdest, so exzessiv wie du hier provokant diesen Gender-Unfug benutzt. ^^

23.01.2019 22:28 Uhr - Darth Avasarala
23.01.2019 22:12 Uhr schrieb Eisenherz
Das hier ist keine "Kunst" oder die filmische Aufarbeitung von Gräueln, es ist einfach nur Gewaltpornographie.

Das schaut man nicht, weil man etwas über die chilenische Junta lernen möchte, das schaut man, weil man sich an dem Gezeigten aufgeilen will.


Das liegt aber immer im Auge des Betrachters. Hierzulande ist man ja so getrimmt worden, immer die schlechtesten Intentionen in solchen Filmen zu sehen... Nicht umsonst wurde sogar die Strafrechts-Bazooka auf filmische Erzeugnisse losgelassen... Das gibt es in kaum einer westlichen Demokratie... Natürlich ist all das KUNST... Kunst kann aufklären wollen, oder provozieren, oder beides.

Natürlich weiß ich aber auch, dass es Leute gibt, die sich bei jedem Tarantino-Shoot Out schon geistig einen von der Palme wedeln... Ich finde das persönlich schrecklich. Ich lache ja noch nicht einmal bei einer offensichtlichen Horror-Komödie. Ich sehe harte Darstellungen im Film als etwas sehr ernstes, aber in erster Linie immer als einen Spiegel der dunklen Seite der Menschlichen Natur. Da gibt es für mich weder etwas zu lachen noch etwas zum dran aufgeilen. Andere sehen das anders... Ist mir klar. Deshalb würd ich auch nie wieder mit bestimmten Leuten einen Horrorfilm ansehen...

Für mich ist das alles Kunst, ernsthaft, selbst im Komischen und Absurden... vielleicht zu ernst... Spaß gibt es für mich dabei ganz sicher nicht.

Aber ganz sicher kann ich nicht dazu stehen, mich als harten Gorebauer beweisen zu wollen. Quatsch! Im Gegenteil. Ich werde nie "entspannt" damit umgehen können. Es ist pures Mitleid und tiefste Reflexion menschlicher Abgründe die mich bei allen harten Filmen leitet... Ich leide selbst bei Zombie-Komödien mit.

Liegt wohl daran, dass ich viel spät damit angefangen habe, diese Filme zu sehen und mich nie daran gewöhnen konnte...

23.01.2019 22:32 Uhr - Bittersweet5
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Auch der Kommentarbereich zum obigen Schnittbericht ist wirklich interessant und was mich neben dem Umgang miteinander am meisten beeindruckt:

Die Meinungen gehen weit auseinander und dennoch versucht (fast) jeder seinen Standpunkt mit Bedacht den anders denkenden offenzulegen und konstruktiv zu bleiben.

Ich werde meine Meinung nicht auch noch in den Topf schmeißen. Sie befindet sich ohnehin in einem Gemisch der obigen.

Aber in einem Punkt kann ich deutlich zustimmen:
Den entsprechenden Schnittbericht nicht zu veröffentlichen, wirft eben die viel größere Frage auf, wo man da die Grenze zieht.

Und die Tatsache, dass ein jeder bei Interesse die Chance haben sollte die - ohnehin in anderen Ländern frei zugängliche - Fassung mit der unseren vergleichen zu können, auch um zu wissen, was ihn erwartet, rechtfertigt mMn letztendlich einen Schnittbericht.
(bzgl. des Unterschieds zum Bezug auf gewisse "reale Personen(gruppen)" steht ja oben bereits genug)

23.01.2019 22:41 Uhr - XgFrtD
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23.01.2019 21:54 Uhr schrieb Dr.Ro Stoned
Also ich war eher über folgenden satz gestolpert und merkte, wie ich nur noch mit meinem kopf schüttelte:

Nach der Aufnahme der Straße von oben fehlt wieder eine komplette, wenngleich diesmal kürzere Szene. Angefangen mit einer Ansicht des Hauses der Peiniger sieht man wie jemand Fötus-Überreste in einer Schale mit Säure übergießt und das Resultat durch ein kleines Loch nach unten befördert. Das Skelett bleibt in der Schale übrig.


Sowas ist mir dann doch zu viel.
Ich durfte schon bei geburten dabei sein.

Wer bitte behandelt ein wehrloses geschöpf so?
Es war die idee vom regiseur, die mich irgendwie traurig machte.

Warum muss ich so etwas graphisch darstellen?.

JA! Genau das ist HÄRTE.

Und ein satz von dir stößt mir tierisch auf:

"Kinder sind manchmal täter"
Nein!
Kinder sind zu schützen. Kinder sind unschuldig.


100 prozentige Zustimmung! Genau so ist es! Man muss und vor allem sollte kein Säugling in Säure tunken, um auf Kriegsverbrechen hinzuweisen.

23.01.2019 22:44 Uhr - XgFrtD
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23.01.2019 22:12 Uhr schrieb Eisenherz
Nach der Lektüre des Schnittberichts lässt mich das irgendwie kalt. Nicht weil ich die gezeigte Gewalt nicht hart finden würde, aber die Intention hinter diesem Machwerk ist ziemlich offensichtlich und ringt mir nicht mal mehr ein Gähnen ab. Das hier ist keine "Kunst" oder die filmische Aufarbeitung von Gräueln, es ist einfach nur Gewaltpornographie.

Das schaut man nicht, weil man etwas über die chilenische Junta lernen möchte, das schaut man, weil man sich an dem Gezeigten aufgeilen will. Man will sich selbst beweisen, was man für ein harter Gorebauer ist, den nichts mehr schocken kann.


Sehe ich auch so. Ich glaube auch nicht, dass die oder der Macher eine sinnvolle Aussage mit dem Film vertreten wollte(n), sondern das etwaige Fantasien verbildlicht werden sollten.
:p

23.01.2019 22:45 Uhr - Calahan
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Meine Aussage, es ist ein fiktiver Film ist immer noch nicht angekommen.
Wirkliches Grauen packt mich nur bei Dokumentationen über Kriege und das reale
Leid das Kinder und Menschen erfahren müssen.
Und das ist kein aufgeilen daran sondern echtes Mitgefühl, da leide ich mit.

Der Serbe, Trauma oder Martyrs sind fiktiv und auch da leide ich mit den Protagonisten, kann aber unterscheiden, *FIKTIV*

Das es nichts für Kinder ist war schon immer klar, nur hat unser Jugendschutz zu einer Bevormundung von Erwachsenen geführt.
Wollen wir das auf dieser Seite auch? Das andere euch vordenken und zensieren?

Also ich nicht!


23.01.2019 22:46 Uhr - XgFrtD
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23.01.2019 22:28 Uhr schrieb Darth Avasarala
Liegt wohl daran, dass ich viel spät damit angefangen habe, diese Filme zu sehen und mich nie daran gewöhnen konnte...


Da Gewöhnung unterbewusst und durch längere Zeit und Wiederholung passiert, gibt es dazu kein "zu spät". :)

23.01.2019 22:52 Uhr - Darth Avasarala
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23.01.2019 22:41 Uhr schrieb PeregrinTuk

100 prozentige Zustimmung! Genau so ist es! Man muss und vor allem sollte kein Säugling in Säure tunken, um auf Kriegsverbrechen hinzuweisen.


Es wurde auch kein "Säugling" in Säure getunkt, sondern eine Gummiattrappe... Aber sei's drum. Fakt ist nun mal, dass auch und gerade Kinder in Kriegen, Bürgerkriegen und Diktaturen zu Opfern (und Tätern) werden. Ich kapier einfach nicht, wie man ausgerechnet DAS als Unzeigbar deklarieren kann, andere Gewalt gegen Frauen, Männer, Aliens, Orks etc. aber klargeht...

Entweder ich kann damit leben, dass Filme die menschliche Gewaltneugung grafisch thematisieren oder ich lehne alles ab. Da ich aber dann alle Filme bis hinunter zum härteren FSK 12-Film in Frage stellen müsste bleibt nur der Weg, alles zu akzeptieren... Solange kein realer Mensch bei den Dreharbeiten zu Schaden kommt (Stuntunfälle einmal abgesehen)...

Aber ja, dass heißt NICHT, dass ich irgendetwas an solchen Filme nutzen würde, um mich daran "aufzugeilen"... So ein Unfug! Ich kann den Gedanken gar nicht verstehen. Er ist mir völlig fremd. Gewalt geilt mich NIE auf, nicht einmal spielerisch als BDSM... Ich bin soweit es nur vorstellbar ist von dieser Tendenz entfernt. Selbst mit fiktiven Wesen empfinde ich tiefes Mitleid und Schmerzen. Ich schaue mir Filme aber auch nicht "zum Spaß" an... Ich nehme alles und jeden Film immer sehr ernst. Könnte ich gar nicht anders. So bin ich nun mal...

Lachen zu blutigen Comedy-Szenen? Könnte ich nicht mal im Traum... Ich habe bei Rubber gelitten, als dem Jungen der Kopf durch die Schwingungen des Reifens weggesprengt wurde... Und das war rational betrachtet ja völliger Irrsinn!

23.01.2019 22:57 Uhr - Darth Avasarala
23.01.2019 22:46 Uhr schrieb PeregrinTuk
23.01.2019 22:28 Uhr schrieb Darth Avasarala
Liegt wohl daran, dass ich viel spät damit angefangen habe, diese Filme zu sehen und mich nie daran gewöhnen konnte...


Da Gewöhnung unterbewusst und durch längere Zeit und Wiederholung passiert, gibt es dazu kein "zu spät". :)


Oh doch... ich glaub, das gibt es :-) Wenn man - leider - als Sinn und Zweck des Jugendschutzes annimmt, eine Gewöhnung und damit Abstumpfung in den "prägenden Jahren" zu verhindern, hat das bei mir, der ich mit 17 meine ersten Horrorfilme gesehen habe, geklappt.

Umgekehrt... wenn man sich auch nachträglich ab 18 noch im vollen Umfang daran gewöhnen und abstumpfen könnte, bräuchte es ja keinen Jugendschutz...

Entscheiden Sie sich, Herr Pippin :-)


23.01.2019 23:00 Uhr - Calahan
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@Darth Avasaraia, zustimme!

23.01.2019 23:23 Uhr - danny217
5x
23.01.2019 00:53 Uhr schrieb Ned Flanders

Es ist einfach nur Müll und das Kinder diesen Mist auch noch spielen müssen, ist mehr als nur krank.

Krank? Das ist nur ein Film! Und wo ist das schlimme daran wenn Kinder mal was härteres spielen? Es ist nur ein Film und nicht Realität! Die Kinder werden schon nicht traumatisiert sein :-D hinter den Kulissen sieht es ganz anderst aus.Also bleib mal ganz locker nur weil der Zusammenhang Sex und Kinder dargestellt wird ist das noch lange kein Grund so zu reagieren :-D.Ich sage es nochmal ES IST NUR EIN FILM! Aber als Film Kenner sollte man doch wissen das das alles nur Schauspielerrei ist.

23.01.2019 23:23 Uhr - danny217
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23.01.2019 00:53 Uhr schrieb Ned Flanders

Es ist einfach nur Müll und das Kinder diesen Mist auch noch spielen müssen, ist mehr als nur krank.

Krank? Das ist nur ein Film! Und wo ist das schlimme daran wenn Kinder mal was härteres spielen? Es ist nur ein Film und nicht Realität! Die Kinder werden schon nicht traumatisiert sein :-D hinter den Kulissen sieht es ganz anderst aus.Also bleib mal ganz locker nur weil der Zusammenhang Sex und Kinder dargestellt wird ist das noch lange kein Grund so zu reagieren :-D.Ich sage es nochmal ES IST NUR EIN FILM! Aber als Film Kenner sollte man doch wissen das das alles nur Schauspielerrei ist.

23.01.2019 23:28 Uhr - XgFrtD
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23.01.2019 22:57 Uhr schrieb Darth Avasarala
Oh doch... ich glaub, das gibt es :-) Wenn man - leider - als Sinn und Zweck des Jugendschutzes annimmt, eine Gewöhnung und damit Abstumpfung in den "prägenden Jahren" zu verhindern, hat das bei mir, der ich mit 17 meine ersten Horrorfilme gesehen habe, geklappt.

Umgekehrt... wenn man sich auch nachträglich ab 18 noch im vollen Umfang daran gewöhnen und abstumpfen könnte, bräuchte es ja keinen Jugendschutz...

Entscheiden Sie sich, Herr Pippin :-)


Sorry, aber das verstehe ich nicht so ganz.
Der Jugendschutz ist dafür da, dass sich Kinder nicht an Grausamkeiten gewöhnen, inwieweit dies ein Erwachsener tut, ist doch für den Jugendschutz unrelevant. Denn bei einem Erwachsenen ist die Entwicklung (fast) abgeschlossen, vorher können Bilder Kinder prägen.
Und natürlich kann man sich an visuelles gewöhnen ... das Auge gewöhnt sich doch auch an die Dunkelheit. :)
Also bei mir hat das geklappt. Ich habe mit 16 das erste Mal Ironclad gesehen und der Film war mir viel zu eklig ... mit 21 dann nochmal und es hat mir nichts mehr ausgemacht. Wenngleich ich den Film für eine 16er immer noch zu heftig finde, aber das tut hierzu nichts zur Sache. :p

23.01.2019 23:28 Uhr - danny217
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22.01.2019 22:49 Uhr schrieb Calahan
Es ist ein Film, über nichts anderes schreiben wir alle hier!
Das ist der Sinn von Schnittberichte, nicht zu verurteilen sondern zu dokumentieren.
Wenn er euch nicht gefällt schaut ihn nicht an..
Aber hört auf mit der Moralkeule zu schwingen weil der mal wieder härter ist oder nicht eurem Geschmack entspricht.

Ein paar Leute verstehen das nicht das dass nur ein Film ist. Das ist denen wohl zu krank......

23.01.2019 23:37 Uhr - XgFrtD
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23.01.2019 22:52 Uhr schrieb Darth Avasarala
Es wurde auch kein "Säugling" in Säure getunkt, sondern eine Gummiattrappe... Aber sei's drum.


Stell dir vor: das weiß ich sogar. :)

Fakt ist nun mal, dass auch und gerade Kinder in Kriegen, Bürgerkriegen und Diktaturen zu Opfern (und Tätern) werden.


Und das ist schlimm, besonders weil Kinder unschuldig sind. Oder glaubst du, der etwaige Kindersoldat zieht freiwillig in den Krieg? Wohl nicht, zumindest bekommt er das von seinen Eltern eingetrichtert.

Ich kapier einfach nicht, wie man ausgerechnet DAS als Unzeigbar deklarieren kann, andere Gewalt gegen Frauen, Männer, Aliens, Orks etc. aber klargeht...


Tja weil man unter Kindern in Entwicklung, ausgewachsenen Menschen, die selbstständig sind und vor allem Fantasywesen unterscheiden sollte, in meinen Augen.

Entweder ich kann damit leben, dass Filme die menschliche Gewaltneugung grafisch thematisieren oder ich lehne alles ab. Da ich aber dann alle Filme bis hinunter zum härteren FSK 12-Film in Frage stellen müsste bleibt nur der Weg, alles zu akzeptieren...


Selbstverständlich nicht. Der Mensch ist zu mehr als Schwarz-Weiß-Denken in der Lage.

Lachen zu blutigen Comedy-Szenen? Könnte ich nicht mal im Traum...


Ich kann das, weil ich die Szenen differenziere. Ich gebe auch gerne zu, dass die Gewalt in z.B. The Equalizer einfach Spaß macht.

23.01.2019 23:39 Uhr - XgFrtD
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23.01.2019 23:28 Uhr schrieb danny217
Ein paar Leute verstehen das nicht das dass nur ein Film ist. Das ist denen wohl zu krank......


Möglicherweise gibt es auch Leute, die denken, such filmischen Darstellung sollte Grenzen haben. Und das obwohl sie verstehen, dass das nur ein Film ist.

23.01.2019 23:43 Uhr - danny217
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23.01.2019 23:39 Uhr schrieb PeregrinTuk
23.01.2019 23:28 Uhr schrieb danny217
Ein paar Leute verstehen das nicht das dass nur ein Film ist. Das ist denen wohl zu krank......


Möglicherweise gibt es auch Leute, die denken, such filmischen Darstellung sollte Grenzen haben. Und das obwohl sie verstehen, dass das nur ein Film ist.

Ja die Leute gibt es auch aber nicht jeder verträgt kranke Filme

24.01.2019 01:17 Uhr - Melvin-Smiley
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Ohje, das debile wie redundante Geschwurbel von Darth Dingdong und seinem Azubi Dannyboy lasse ich wohl besser unkommentiert.
Kaum kriecht einer dieser Trolle unter seinem Stein hervor, explodieren die Kommentar-Spalten. ;)

23.01.2019 21:21 Uhr schrieb Bittersweet5
Ein beeindruckender Schnittbericht!

23.01.2019 02:09 Uhr schrieb Melvin-Smiley
23.01.2019 01:42 Uhr schrieb laxxxus
Wieso sieht man die Bilder nicht mehr in dem schnittbericht? Gestern waren sie noch zu sehen.


Das könnte zwei Gründe haben :

1. Der Film ist so ultra mega brutal, dass besorgte Bürger den Papst alarmiert haben, welcher mit Ursula von der Leyen und dem Krümelmonster nach Timbuktu gereist ist, um dort auf den sb.com-Servern die Bilder manuell zu löschen.

2. Du bist nicht angemeldet.

The choice is yours.

Bei diesem Kommentar wäre ich vor Lachen fast erstickt XD.
Danke dafür.


Gern geschehen! ;) :D

24.01.2019 06:10 Uhr - XgFrtD
3x
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... unrelevant ...


Unrelevant ... selten dämlich. Ich meinte natürlich irrelevant.
Hätte vielleicht das Koks weglassen sollen.
:p

24.01.2019 07:11 Uhr - Baron-B
4x
23.01.2019 16:40 Uhr schrieb Jack Bauer
Einfach nur drollig, wie hier wieder die Moralkeule geschwungen wird. :)

Es bleibt ein vollkommen fiktives Werk, bei dessen Entstehung niemand zu Schaden gekommen ist. Es ist ein Film, bei dem schon auf dem Cover drauf hingewiesen wird, dass er nichts für Zartbesaitete ist, also jeder gewarnt ist und sich den Film und auch den Schnittbericht auf eigene Gefahr ansieht.

Welch seltsame Argumentation, werter Jack Bauer. Die Grenze von Kunst oder dem, was manch kranker Kopf unter Kunst versteht, ist der Erfolg, dass in einem Film niemand ernsthaft zu Schaden kommt? Und die Freiheit zu zeigen, was immer ein kranker Kopf zeigen möchte, ist ein Hinweis auf dem Cover?

Stoppen wir also diese Diskussion und orientieren uns einfach an Deiner Schmerzgrenze. Und wenn diese vielleicht dann doch eines Tages überschritten wurde, gucken wir schlicht nach, ob auch wirklich niemand zu Schaden kam, kleben einen Aufkleber drauf und machen fröhlich weiter.

Und genau das wäre dann tatsächlich drollig.

24.01.2019 07:22 Uhr - Baron-B
1x
23.01.2019 17:52 Uhr schrieb Muck47
Da gerät man natürlich auch wieder in persönliche Empfindungen und je nach individuellem Fall anders bewertbare Sachlage, aber zumindest mir fällt die Einordnung volksverhetzender Inhalte schon deutlich "einfacher". Sehe da immer die eben auf reale Personen(gruppen) bezogene Komponente vs. letztendlich rein fiktive Filmcharaktere.

Und wenn ich in einem Film, rein fiktiv, volksverhetzende Inhalte in übelster Form als Kunst auf die Menschheit loslasse, löst sich die dann betroffene, reale Zielgruppe in Luft auf?

24.01.2019 07:37 Uhr - Baron-B
3x
23.01.2019 20:10 Uhr schrieb Roadie
Meinungen sagen kann man. Man könnte aber auch die Finger still halten und sich mit Filmen beschäftigen für die man sich per se auch begeistern kann. ;)

Stimmt, in Deutschland wird sowieso viel zu viel diskutiert.

Wenn sich jeder nur auf das konzentriert, was er tatsächlich mag, sich dann mit Gleichgesinnten zusammenschließt und dem Rest vom Schützenfest einfach aus dem Weg geht, wäre das gesamte Leben ein einziger, unbändiger Jubel mit sich ständig widerholender Zustimmung.

Welch ein erstrebenswerter Traum in einer dann erstrebenswerten Welt ... Teilwelt ... Mikrokosmos ... Rudis Resterampe ...

24.01.2019 08:30 Uhr - Mucki1979
2x
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Wer´s braucht...

Ich brauche solchen Dreck nicht!

24.01.2019 11:59 Uhr - T-1000
Respekt an Muck47 für den Schnittbericht. Gute Arbeit, aber gibt es nicht auch Filme, bei denen Du freiwillig sagst "den SB mach ICH nicht"? Spätestens bei der ersten Szene hätt' ich ausgemacht. Pfui Deifel, kranker Scheiß.

24.01.2019 13:19 Uhr - Lukas
1x
Interessanter und gut gemachter Schnittbericht, Muck, und auch deine Kommentare hier waren sehr erhellend und konstruktiv, vielen Dank dafür! :)
Ich persönlich werde darauf verzichten, mir den Film anzusehen, aber weniger, weil er zu hart oder krass ist, sondern weil er zu schlecht ist. ;-)
Es sei selbstverständlich jedem seine persönliche Schmerzgrenze gegönnt, ich bin aber doch etwas überrascht über die Vehemenz, mit der der Film hier abgelehnt und kritisiert wird. Man muss sich dabei auch immer vor Augen halten, dass mit Sicherheit so einige Filme, die die meisten hier ziemlich gut finden, vom "Otto-Normal-Verbraucher" mit einer ähnlichen Vehemenz und Verachtung bedacht werden würden. ;-)
Interessant ist auch immer wieder, wie oft eine Vergewaltigung als schlimmer als ein Mord empfunden wird, obwohl ja nüchtern betrachtet letzterer das schlimmere Verbrechen ist.
Wie dem auch sei, unterm Strich ist SB genau dafür da, zu allen Filmen (bis auf die von Muck genannten Ausnahmen) über verschiedene Fassungen zu informieren und Schnittberichte zur Verfügung zu stellen, und dafür auch nochmal herzlichen Dank! :)

24.01.2019 13:41 Uhr - the proff
2x
Mal überlegen,weder der BTK-killer,Jeffrey Dahmer noch Joseph Fritzl brauchten Filme als Anreiz,Inspirationsquelle,was auch immer...
Sie machten das weil es ihnen spass machte,ihre Bedürfisse erfüllte!
Natürlich gibt es auch die Nachahmer!
Die aber wie man wenn man aufmerksam ist aus medientechnischen Gründen vielmehr Aufmerksamkeit bekommen als es nötig wäre.
Hier ist vom Betrachter MEDIENKOMPETENZ gefordert und kein dämliches äh hirnloses "BÖSE MEDIEN=machen böse abgestumpte Mensche"-Geblöke und künstliche Erregung.
Aber wäre doch mal interessant zuerfahren wieviele "Bibelfreunde" die Brutalömedien ablehnen,harte Erziehungsmethoden präferieren und mit dem AT begründen ;-)
"Wasser predigen ,Wein saufen!" nich wahr!
Für mich ist da sehr viel Heuchelei und
"Balken im eigenen Auge"-nicht-sehen-wollen im Spiel.




24.01.2019 14:00 Uhr - Jack Bauer
11x
User-Level von Jack Bauer 2
Erfahrungspunkte von Jack Bauer 42
24.01.2019 07:11 Uhr schrieb Baron-B
23.01.2019 16:40 Uhr schrieb Jack Bauer
Einfach nur drollig, wie hier wieder die Moralkeule geschwungen wird. :)

Es bleibt ein vollkommen fiktives Werk, bei dessen Entstehung niemand zu Schaden gekommen ist. Es ist ein Film, bei dem schon auf dem Cover drauf hingewiesen wird, dass er nichts für Zartbesaitete ist, also jeder gewarnt ist und sich den Film und auch den Schnittbericht auf eigene Gefahr ansieht.

Welch seltsame Argumentation, werter Jack Bauer. Die Grenze von Kunst oder dem, was manch kranker Kopf unter Kunst versteht, ist der Erfolg, dass in einem Film niemand ernsthaft zu Schaden kommt? Und die Freiheit zu zeigen, was immer ein kranker Kopf zeigen möchte, ist ein Hinweis auf dem Cover?

Stoppen wir also diese Diskussion und orientieren uns einfach an Deiner Schmerzgrenze. Und wenn diese vielleicht dann doch eines Tages überschritten wurde, gucken wir schlicht nach, ob auch wirklich niemand zu Schaden kam, kleben einen Aufkleber drauf und machen fröhlich weiter.

Und genau das wäre dann tatsächlich drollig.


Das ist eigentlich ganz einfach: ob etwas "krank" oder "zuviel" ist, kannst du nur für dich selbst entscheiden und nicht für die Allgemeinheit und alle anderen User hier. Daher ist dein Vorstoß, in dem du anregst, doch lieber auf den Schnittberichte zu verzichten, ja so amüsant. Andere sehen das anders und möchten sich augenscheinlich trotzdem informieren (und zum Anklicken und Ansehen hat es bei dir ja auch gereicht, obwohl du das alles ganz schlimm und menschenverachtend findest).

Warum findest du es hier menschenverachtend, aber bei hunderten anderen Schnittberichten nicht? Weil das Gezeigte Unbehagen auslöst und an die Nieren geht? In etwa so wie echte Gewalt, die nunmal wehtut? Warum echauffierst du dich nicht beim Schnittbericht zu JOHN RAMBO über all die zerfetzten Menschen? Weil der Kontext "cool" ist, weil es dich unterhält? Warum echauffierst du dich nicht über den Schnittbericht zu BRAINDEAD? Weil die Rasenmäherszene in einen lustigen Kontext eingebettet ist?

Und wenn sie im nächsten großen Tabubrecher hundert Säuglinge in Großaufnahme köpfen, dann bleiben das trotzdem Spezialeffekte in einem fiktiven Spielfilm. Also maße dir mit deiner heuchlerischen Doppelmoral bitte nicht an, hier für alle anderen User zu sprechen, die in Sachen Kontext und Wirkung differenzieren können.

24.01.2019 14:04 Uhr - XgFrtD
User-Level von XgFrtD 2
Erfahrungspunkte von XgFrtD 84
Aber wäre doch mal interessant zuerfahren wieviele "Bibelfreunde" die Brutalömedien ablehnen,harte Erziehungsmethoden präferieren und mit dem AT begründen ;-)


Da ich Gewalt gegen Kinder allseits gänzlich ablehne (zur "Erziehung" Kinder schlagen ist verachtungswürdig), nicht an Gott oder ähnliche Hirngespinste (:p) glaube und meine Kinder zwar mit eindeutigen Regeln, aber immer fair erziehe(n würde), trifft das nicht auf mich zu, auch wenn ich A Serbian Film und diesen hier nicht in Ordnung finde. :)

24.01.2019 15:15 Uhr - emano
Hab mir gestern mal Ausschnitte angesehen. Vllt muss man den gesamten Film sehen, um die volle Wirkung zu verstehen. Die im Schnittbericht aufgeführten Szenen haben mich aufgrund ihrer filmischen Darstellung (nicht des Gezeigten) irgendwie nicht berührt. Es wirkte eher plakativ. Eher selbstzweckhaft. Im Kontext der Historie und im Gesamtbild des Films kann es vllt funktionieren, aber als herausgegriffene Szene für mich nicht. Die Inszenierung war mir einfach zu platt. Da haben mich andere Filme, die weitaus weniger grafisch inszeniert sind, weitaus mehr "geschockt". Hab mal einen Kriegsfilm gesehen, in dem eine Vergwaltigung angedeutet wird. Da hat die Inszenierung und die Leistung der Darsteller weit mehr in mir ausgelöst. Inbesondere im Kontext Kinder als Täter kann man etwa Eden Lake heranziehen. Der hat auch harte Szene, kommt meiner Meinung nach aber mehr über die psychische Schiene und wirkt deshalb intensiver als Trauma.

24.01.2019 20:58 Uhr - Darth Avasarala
23.01.2019 23:28 Uhr schrieb PeregrinTuk

Sorry, aber das verstehe ich nicht so ganz.
Der Jugendschutz ist dafür da, dass sich Kinder nicht an Grausamkeiten gewöhnen, inwieweit dies ein Erwachsener tut, ist doch für den Jugendschutz unrelevant. Denn bei einem Erwachsenen ist die Entwicklung (fast) abgeschlossen, vorher können Bilder Kinder prägen.


Wenn ich mich als Kind oder Jugendlicher nicht an etwas gewöhnen soll, dann doch immer mit dem Ziel, eben nicht "geprägt" zu werden, sprich, die Härtestufe an sich nicht zu akzeptieren, auch nicht als Erwachsener... Alles andere macht doch gar keinen Sinn.

Man sagt doch auch nicht: liebe Kinder, fangt nicht mit dem Rauchen an, aber ab 18 ist das voll okay... Natürlich ist es die Intention, gar nicht damit anzufangen, ob mit 14, 16, 18 oder 35...

Beides funktioniert natürlich nicht, aber die Zielsetzung des "Tugendschutzes" ist ja wohl eindeutig.

Wenn man sich also bis 14-15 nicht daran gewöhnt hat, ist die Wahrscheinlichkeit, das je nachholen zu können zumindest in meiner Filmwahrnehmung gleich 0. Klar kann ich die Filme und Serien anschauen, aber da ich bis 17 eben nur 12er-Material gesehen habe, kann ich nun auch 20 Jahre später 16er und 18er-Filme nicht als "normal" bewerten. Das funktioniert nur, wenn man sich zwischen 13 und 15 daran gewöhnt, dass es ALS FILM normal ist...

Natürlich darf und soll man das Gezeigte nicht auf sein Verhalten in der Realität übertragen, das wäre der zweite Gedanke des Jugendschutzes, aber das funktioniert bei uns Eskapisten und Geeks eh anders. Wieso sollte ich Fiktion auf die Realität anwenden, wenn Fiktion über der Realität in meiner inneren Hierarchie steht? Okay, das ist jetzt ein ziemlich komplizierter Gedanke... Lassen wir das.
Diese "Nachahmungsverrohung" ist für mich nie ein Thema gewesen, auch wenn das für andere Personen zutreffen mag. Eine solche negative "Prägung" realen Verhaltens durch Filminhalte scheitert für mich schon daran, dass man im Knast keine Filme gucken könnte... Also wieso auch nur eine Sekunde darüber nachdenken?

Mir geht es immer nur um Konsumgewöhnung...Nur! Und die funktioniert NUR zwischen 13 und 15. Zumindest bei mir war's so... Was danach kam, wurde von meinem Bewusstsein als filmischer Fremdkörper empfunden. Nur deshalb bin ich froh, dass die nächste Geek-Generation es jetzt einfacher hat und sich rechtzeitig an härtere Bilder gewöhnen kann... Natürlich sollen und dürfen sie das nicht auf die Realität anwenden, aber ein echter Geek macht das ja eh nicht.

Es geht nur darum, einfach alles ohne lebenslanges schlechtes Gewissen anschauen zu können. Und dazu muss man es bis spätestens 15 als alltägliche und normale Medienerzeugnisse einordnen...mit 16 oder 18 war es definitiv zu spät für mich und diese Spätfolgen des Jugendschutzes wird wohl ein Leben lang an mir haften bleiben...Danke Deutschland!

24.01.2019 21:31 Uhr - Darth Avasarala
23.01.2019 23:37 Uhr schrieb PeregrinTuk

Entweder ich kann damit leben, dass Filme die menschliche Gewaltneugung grafisch thematisieren oder ich lehne alles ab. Da ich aber dann alle Filme bis hinunter zum härteren FSK 12-Film in Frage stellen müsste bleibt nur der Weg, alles zu akzeptieren...


Selbstverständlich nicht. Der Mensch ist zu mehr als Schwarz-Weiß-Denken in der Lage.

Lachen zu blutigen Comedy-Szenen? Könnte ich nicht mal im Traum...


Ich kann das, weil ich die Szenen differenziere. Ich gebe auch gerne zu, dass die Gewalt in z.B. The Equalizer einfach Spaß macht.


Tja, genau an dieser Stelle kommen wir leider seit eh und je nicht zusammen. Auf der Ebene der Konsumgewöhnung habe ich - dank elterlicher Erziehung und deutschem Jugendschutz - eben nie gelernt "Spaß" an harten Szenen zu haben. Ich habe ein genuin schlechtes Gewissen bei allem, was über mittlere FSK 12-Inhalte hinausgeht. Dafür kann ich nur die FSK verantwortlich machen.

Klar kann ich deren Motive im Bezug auf die lebensweltliche Prägung jugendlicher Non-Geeks verstehen. Das einzelne orientierungslose Kids Filminhalte auf ihre reales Verhalten übertragen könnten, mag sein. Aber eine Übertragung auf die Realität kam für mich schon mit 12 nicht in Frage, zu wichtig war mir stets die Eigenständigkeit der Fiktion. Deshalb habe ich mich unterm Strich auch dagegen entschieden, selbst Filme zu machen, da ich mir die Illusion durch reale Produktionserfahrungen nicht zerstören wollte.

Aber in Bezug auf eine rechtzeitige Konsumgewöhnung ist der Jugendschutz pures Gift, da man mit 16 oder 18 eben NICHT einfach nachholen kann, was man mit 14 verpasst hat. Klar, man kann all die Filme dann sehen, aber zumindest in meinen Fall blieb stets dieses mit dem Jugendschutz einhergehende schlechte Gewissen, weil ich eben mit 16 oder 18 keineswegs den Schalter umlegen konnte und auf "erwachsen" schalten konnte... Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr...

Daher werde ich nie erfahren können, was es heißt, einen harten Film ohne ans Pathologische grenzende Doppelmoral, Gewissensbisse und Erziehungsechos einfach nur genießen zu können.

Für mich bleiben harte Filme und Serien immer sehr ernste, emotional aufwühlende Auseinandersetzungen mit den Abgründen der menschlichen Natur, egal wie sehr sie auf lustig getrimmt sind... Das ist auch bei Kick-Ass, Deadpool oder Zombieland für mich - leider - nicht anders. Spaß? Lachen? Kann ich in Bezug darauf nicht.

Und genau auf dieses Problem ist meine Ablehnung des heutigen Jugendschutzes gerichtet. Deshalb bin ich für FSK 14 und freue mich, dass es meine Nachfolger als Geeks heute leichter haben, sich rechtzeitig daran - konsumbezogen, nicht lebensweltlich (!!!) - zu gewöhnen. Ihnen bleibt damit sehr viel innere Zerrissenheit erspart.

24.01.2019 22:40 Uhr - AkiRawOne
Naja. A Serbian Film hat mich nicht geschockt. Der Film war ansich einfach nur Scheisse wie ich finde. Dieses hochgetrimmte Level an Abartigkeit kann mich garnicht schocken. Filmtechnisch ist das offensichtliche Grutze. Ich muss sogar sagen das mich persönlich wirklich nur 2 Filme in den letzten 10 Jahren bewegt haben um nach dem Abspann noch darüber zu grübeln was ich da eigentlich gerade hartes gesehen hab. Zum einen war es "Django unchained" und zum anderen war es "Brooklyns Finest" (Gesetz der Strasse). Ich weiss nicht warum aber diese aufgesetzte preudo hardcore Gewalt zieht nicht wenn die ganze zeit nur darauf getrimmt wird grenzen zu brechen. Es fehlt bei sarbian Film und diesem Vertreter einfach an: Atmosphäre. Deswegen sind sie völlig uninteressant. Was soll den daran schocken ? Filme für Generation Internet die Isis videos auf dem Schulhof teilen. So krank es klingt. Ich finde solche Filme absolut langweilig. In Asien (verallgemeinert) gibt es auch extrem harte Streifen wie: Meatgrinder, Grotesque, Oldboy, oder Men behind the sun. Der Unterschied ist nur. Diese Streifen sind inhaltlich gut und deshalb auch so hart anzusehen.

24.01.2019 23:07 Uhr - XgFrtD
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24.01.2019 20:58 Uhr schrieb Darth Avasarala
Wenn ich mich als Kind oder Jugendlicher nicht an etwas gewöhnen soll, dann doch immer mit dem Ziel, eben nicht "geprägt" zu werden, sprich, die Härtestufe an sich nicht zu akzeptieren, auch nicht als Erwachsener... Alles andere macht doch gar keinen Sinn.


Falsch. Es geht darum, ALS KIND nicht geprägt zu werden. Sich ALS KIND nicht schon an Gewalt zu gewöhnen. Nicht schon so früh - was ein Erwachsener macht, bleibt ihm selbst überlassen.

Man sagt doch auch nicht: liebe Kinder, fangt nicht mit dem Rauchen an, aber ab 18 ist das voll okay... Natürlich ist es die Intention, gar nicht damit anzufangen, ob mit 14, 16, 18 oder 35...


Ein Vergleich, der, aufgrund dass er weit am Thema vorbei geht, auch von mir hätte stammen können, würde ich jegliche Drogen nicht so verabscheuen. Rauchen zerstört deinen Körper, ein solcher Film hingegen nicht, daher hat das miteinander nichts zu tun.

Wenn man sich also bis 14-15 nicht daran gewöhnt hat, ist die Wahrscheinlichkeit, das je nachholen zu können zumindest in meiner Filmwahrnehmung gleich 0. Klar kann ich die Filme und Serien anschauen, aber da ich bis 17 eben nur 12er-Material gesehen habe, kann ich nun auch 20 Jahre später 16er und 18er-Filme nicht als "normal" bewerten. Das funktioniert nur, wenn man sich zwischen 13 und 15 daran gewöhnt, dass es ALS FILM normal ist...


Falsch. Fast alle, die ich kenne, schaffen es auch sich noch nach dem 18. Lebensjahr an Gewalt zu gewöhnen. Du bist da eine Ausnahme. Zu 100%.

Mir geht es immer nur um Konsumgewöhnung...Nur! Und die funktioniert NUR zwischen 13 und 15.


Immer noch falsch. Lies mal ein paar Studien dazu. :)
(Ach ja: ich meine all das hier nicht böse, tut mir leid, falls das so wirkt)

Zumindest bei mir war's so... Was danach kam, wurde von meinem Bewusstsein als filmischer Fremdkörper empfunden.


Schon eher.

Nur deshalb bin ich froh, dass die nächste Geek-Generation es jetzt einfacher hat und sich rechtzeitig an härtere Bilder gewöhnen kann...


Und genau das ist NICHT gut.

Es geht nur darum, einfach alles ohne lebenslanges schlechtes Gewissen anschauen zu können. Und dazu muss man es bis spätestens 15 als alltägliche und normale Medienerzeugnisse einordnen


Kann man auch, ohne sich mit 15 schon Folterfilme anzusehen.

...mit 16 oder 18 war es definitiv zu spät für mich und diese Spätfolgen des Jugendschutzes wird wohl ein Leben lang an mir haften bleiben...Danke Deutschland!


Dafür kann ich nur die FSK verantwortlich machen.


Tut mir leid für dich. Aber wieso sollte "Deutschland" sein oder die FSK ihr Freigabensystem ändern, um auf ein einzelnes Individuum zu reagieren, was beim Ansehen von Gewalt ein schlechtes Gewissen hat, da es selbige nicht schon mit 15 gesehen hat?

Klar kann ich deren Motive im Bezug auf die lebensweltliche Prägung jugendlicher Non-Geeks verstehen. Das einzelne orientierungslose Kids Filminhalte auf ihre reales Verhalten übertragen könnten, mag sein.


Es geht auch, oder besser vor allem, darum, sich nicht so früh an Grausamkeiten zu gewöhnen, sondern erst später. Das funktioniert normalerweise auch.

Deshalb bin ich für FSK 14


Ich auch. Für ein paar harte 12er und die PG-13 - 16er. Und NICHTS anderes.

24.01.2019 23:59 Uhr - voorhees70
A serbian film ist filmtechnisch Grütze und es fehlt ihm an Atmosphäre ??

Ja nee, is´klar....Dann lieber was vom selbstverliebten "Großmeister", der von Film zu Film besch...eidener wird... Für MICH war da wirklich nur Reservoir Dogs ein wirkliches Highlight...neu und innovativ...

P.S.: Weiss jemand zufällig, wie die deutsche Synchro ist...? Hoffentlich keine Porno-Synchro wie beim Serben....Schau ihn mir deshalb nur (wenn er mal im Player liegt) im Original mit deutschen Untertiteln an...

25.01.2019 00:12 Uhr - Melvin-Smiley
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24.01.2019 23:59 Uhr schrieb voorhees70
A serbian film ist filmtechnisch Grütze und es fehlt ihm an Atmosphäre ??

Ja nee, is´klar....Dann lieber was vom selbstverliebten "Großmeister", der von Film zu Film besch...eidener wird... Für MICH war da wirklich nur Reservoir Dogs ein wirkliches Highlight...neu und innovativ...

P.S.: Weiss jemand zufällig, wie die deutsche Synchro ist...? Hoffentlich keine Porno-Synchro wie beim Serben....Schau ihn mir deshalb nur (wenn er mal im Player liegt) im Original mit deutschen Untertiteln an...


Filmisch war der Serbe schon nett anzusehen; edel bebildert, brauchbar besetzt, eine düstere Atmosphäre und ein guter Score sorgen für Laune.
Wenn da nicht die vollkommen unpassenden wie aufgesetzten Exploitation-Szenen wären, dann hätte es ein tolles Drama werden können; der Regisseur zieht es aber eher vor, sich in plakativen Perversionen zu suhlen und das mit lächerlichen Bezügen auf die Vergangenheit Serbiens rechtfertigen zu wollen. Eine ziemlich peinliche und ermüdende Nummer, wenn man bedenkt, dass da nur ein durchschnittlicher Regisseur ein bisschen auf die Kacke hauen wollte.

25.01.2019 00:29 Uhr - Thrax
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Was ich eigentlich viel interessanter finde als das immer gleiche Geseiere von Darth Avadingsbums ist, dass es eigentlich ziemlich lange her ist das ein SB so polarisiert hat und einen solch riesen Kommentarstrang nach sich zieht!

25.01.2019 06:32 Uhr - Votava01
2x
Mir hat der Serbe bezügl. Atmo, Score und filmischer Umsetzung auch sehr gefallen-. Was die Intention des Regisseurs war ist bekannt, - find ich zwar auch n bisschen dämlich aber was solls.
Was Jack Bauer geschrieben hat sehe ich absolut genauso und die Leute, die das Gezeigte nunmal Kacke finden,(ob moralisch verwerflich oder zu explizit) sollten darum einen großen Bogen machen. @ Thrax : das ist völlig normal - ich erinnere mich zB noch an so SBs von Carver . Da waren die Berichte so lang, daraus hätte man ein Buch binden können. (ist übrigens genau 10 Jahre her ;) )
Das wird bei dem nächsten tabubrechenden Film nicht anders sein.

25.01.2019 07:48 Uhr - Baron-B
2x
Werter jack Bauer. Du kannst mir glauben, ich entscheide dies ausschließlich und ganz für mich alleine und mir ist nicht bewusst, dass sich meine Entscheidung an irgendeiner Stelle so liest, dass eine Übertragung auf die Menschheit interpretierbar wäre. Kannst Du mir hier vielleicht ein Beispiel zur Verfügung stellen welches Deine Wahrnehmung faktisch unterstützt?

Was Du zudem leider nicht verstanden hast, auch mein Vorstoß zu erklären, dass ich einen solchen Schnittbericht nicht veröffentlicht hätte, spiegelt ebenso ausschließlich meine Meinung wieder. Ich bin nicht Schnittberichte.com, ganz ehrlich und hoch und heilig versprochen. Und einen Konjunktiv zu lesen und zu erkennen, mag in manchen Fällen tatsächlich unterstützend hilfreich sein.

Fast schon ein wenig drollig empfinde ich - und schon wieder meine Meinung -, dass Du mich ernsthaft fragst, warum es ausgerechnet dieser Film bzw. diese Szene ist, die mich dazu gebracht hat, diesen Drecksfilm - Meinung, meine - nicht mit Geldmitteln zu unterstützen.

Die Antwort ist schlicht, denn das Gezeigte unterscheidet sich erheblich von dem, was ich mir in vielen Jahren und in vielen Filmen angesehen habe. Oder kennst Du noch einen Film, in dem der Sohn gezwungen wird seine gefolterte Mutter zu besteigen?

Was hier bisher kaum oder nur am Rande betrachtet wurde, Melvin Smiley hat dies das eine oder andere mal erwähnt, ist der Ansatz einer grundsätzlichen und gezielten Provokation einer gewinnorientierten Firma oder eines Produzenten. Kunst und insbesondere Film und Musik haben sich schon immer diesem Stilmittel bedient, weil man damit schlicht und ergreifend Geld verdienen kann.

Billigster Schrott hat immer wieder Einzug in die Regale gefunden, weil ein selbst ernannter Künstler bewusst provozierte und damit Erfolg hatte. Ein Beispiel hatte ich bereits genannt, den berühmten Knallschinken "Man-Eater". Unsäglicher Schrott, bei dem sich kaum jemand an irgendeine erkennbare Handlung erinnert, bei dem aber wahrscheinlich jeder diese eine Szene kennt. Provokation in der Kunst funktioniert, hat schon immer funktioniert und wird auch weiterhin funktionieren.

Eine gute Geschichte erzählt ein guter Regisseur häufig als Kopfkino, welches in der Lage sein kann weit mehr zu schockieren als gut gemachte Special Effects. Ich brauche keine detaillierte Darstellung eines Kindes, welches unter Gewaltandrohung seine gefolterte Mutter besteigen muss, um den Schrecken einer Geschichte zu verdeutlichen. Ich brauche eine solche Szene aber genau dann, wenn der restliche Müll im Nirgendwo verschwinden würde, gäbe es diese Szene nicht.

Und diese Kombination aus Profit und nutzloser Darstellung von Gewalt in dieser unsäglichen Art und Weise, sagt mir, "der nicht". Meine Grenze, meine Meinung, meine Entscheidung.

Was ich an dieser gesamten Diskussion bemerkenswert finde, ist das stumpfsinnige Gebrüll in Richtung Zensur und Heulerei. Niemand hat bisher die Eier gehabt zu schreiben, dass er sich diesen Film aufgrund der Tatsache ansehen möchte, weil ihm die dargestellte Gewalt in dieser Form schlicht und ergreifend gefällt. Stattdessen wird genau dies damit kaschiert und entschuldigt, anderen Jammerei oder einen Zensur-Gedanken zu unterstellen. Und wenn ich dann auch noch lese, dass man Bibelfest sein könnte, wenn man diesen Film für sich selbst boykottiert, frage ich mich ernsthaft, in welchem Keller der Schrank steht, in dem manche Krönchen der Schöpfung ihr vermutlich äußerst tristes Dasein fristen. Und damit meine ich ausdrücklich nicht Dich!

Das Witzige hierbei. Es wäre nicht einmal schlimm, dies so zu formulieren, denn eigentlich sind wir ja Alle hier, weil wir dieser Art von Kunst grundsätzlich etwas abgewinnen können. Es wäre ehrlich und ich würde den Begriff Respekt in Erwägung ziehen, auch dann, wenn ich diese Aussage im Bezug auf diesen Film nicht teilen kann.

Und bitte erzählt mir jetzt nichts von politischem Schnickschnack oder gar einer ernst gemeinten Charakterstudie. Der Film provoziert bewusst und er war mit dieser Intention zumindest hier recht erfolgreich. Nur eben nicht bei mir.

25.01.2019 09:09 Uhr - Martyrs666
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25.01.2019 07:48 Uhr schrieb Baron-B
Was ich an dieser gesamten Diskussion bemerkenswert finde, ist das stumpfsinnige Gebrüll in Richtung Zensur und Heulerei. Niemand hat bisher die Eier gehabt zu schreiben, dass er sich diesen Film aufgrund der Tatsache ansehen möchte, weil ihm die dargestellte Gewalt in dieser Form schlicht und ergreifend gefällt. Stattdessen wird genau dies damit kaschiert und entschuldigt, anderen Jammerei oder einen Zensur-Gedanken zu unterstellen.

OK, eigentlich wollte ich nichts zu dem Thema schreiben, eben weil ich die Argumentation von beiden hier vertretenen Positionen nicht unbedingt teile, aber wenns sein muss:
Ich schaue mir ab und zu gerne gewalttätige Film in der Art von TRAUMA (den ich noch nicht gesehen habe) an, wie I SPIT ON YOUR GRAVE oder auch A SERBIAN FILM.
Und nein, die gezeigte Gewalt macht mich weder an noch sonst irgendetwas, und auch ich fand die hier ausführlich diskutierten Szenen in letztgenanntem Film verstörend und vielleicht wären sie nicht unbedingt notwendig gewesen, aber dennoch hat er mir gefallen. Genauso könnte es bei TRAUMA sein, sollte er qualitativ gut gemacht und atmosphärisch zusätzlich zur plakativ gezeigten Gewalt sein (auf Amateurstreifen a la AUGUST UNDERGROUND o.ä. stehe ich nicht). Eine Charakterstudie oder gar eine Abrechnung mit der brutalen Vergangenheit konnte ich bisher noch bei keinem Film ausmachen und fand diesbezügliche Aussagen immer ziemlich aufgesetzt.
Solche Filme sind auf Schock ausgerichtet um in einer medienüberfluteten Welt noch herausstechen zu können, und auch negative PR ist eben PR.

25.01.2019 09:42 Uhr - Melvin-Smiley
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25.01.2019 09:09 Uhr schrieb Martyrs666
25.01.2019 07:48 Uhr schrieb Baron-B
Was ich an dieser gesamten Diskussion bemerkenswert finde, ist das stumpfsinnige Gebrüll in Richtung Zensur und Heulerei. Niemand hat bisher die Eier gehabt zu schreiben, dass er sich diesen Film aufgrund der Tatsache ansehen möchte, weil ihm die dargestellte Gewalt in dieser Form schlicht und ergreifend gefällt. Stattdessen wird genau dies damit kaschiert und entschuldigt, anderen Jammerei oder einen Zensur-Gedanken zu unterstellen.

OK, eigentlich wollte ich nichts zu dem Thema schreiben, eben weil ich die Argumentation von beiden hier vertretenen Positionen nicht unbedingt teile, aber wenns sein muss:
Ich schaue mir ab und zu gerne gewalttätige Film in der Art von TRAUMA (den ich noch nicht gesehen habe) an, wie I SPIT ON YOUR GRAVE oder auch A SERBIAN FILM.
Und nein, die gezeigte Gewalt macht mich weder an noch sonst irgendetwas, und auch ich fand die hier ausführlich diskutierten Szenen in letztgenanntem Film verstörend und vielleicht wären sie nicht unbedingt notwendig gewesen, aber dennoch hat er mir gefallen. Genauso könnte es bei TRAUMA sein, sollte er qualitativ gut gemacht und atmosphärisch zusätzlich zur plakativ gezeigten Gewalt sein (auf Amateurstreifen a la AUGUST UNDERGROUND o.ä. stehe ich nicht). Eine Charakterstudie oder gar eine Abrechnung mit der brutalen Vergangenheit konnte ich bisher noch bei keinem Film ausmachen und fand diesbezügliche Aussagen immer ziemlich aufgesetzt.
Solche Filme sind auf Schock ausgerichtet um in einer medienüberfluteten Welt noch herausstechen zu können, und auch negative PR ist eben PR.


Vollkommene Zustimmung! :-]

25.01.2019 10:03 Uhr - Baron-B
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25.01.2019 09:09 Uhr schrieb Martyrs666
OK, eigentlich wollte ich nichts zu dem Thema schreiben, eben weil ich die Argumentation von beiden hier vertretenen Positionen nicht unbedingt teile, aber wenns sein muss:
Ich schaue mir ab und zu gerne gewalttätige Film in der Art von TRAUMA (den ich noch nicht gesehen habe) an, wie I SPIT ON YOUR GRAVE oder auch A SERBIAN FILM.
Und nein, die gezeigte Gewalt macht mich weder an noch sonst irgendetwas, und auch ich fand die hier ausführlich diskutierten Szenen in letztgenanntem Film verstörend und vielleicht wären sie nicht unbedingt notwendig gewesen, aber dennoch hat er mir gefallen. Genauso könnte es bei TRAUMA sein, sollte er qualitativ gut gemacht und atmosphärisch zusätzlich zur plakativ gezeigten Gewalt sein (auf Amateurstreifen a la AUGUST UNDERGROUND o.ä. stehe ich nicht). Eine Charakterstudie oder gar eine Abrechnung mit der brutalen Vergangenheit konnte ich bisher noch bei keinem Film ausmachen und fand diesbezügliche Aussagen immer ziemlich aufgesetzt.
Solche Filme sind auf Schock ausgerichtet um in einer medienüberfluteten Welt noch herausstechen zu können, und auch negative PR ist eben PR.

Respekt ...!

25.01.2019 10:11 Uhr - Muck47
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25.01.2019 09:09 Uhr schrieb Martyrs666
Genauso könnte es bei TRAUMA sein, sollte er qualitativ gut gemacht und atmosphärisch zusätzlich zur plakativ gezeigten Gewalt sein (auf Amateurstreifen a la AUGUST UNDERGROUND o.ä. stehe ich nicht). Eine Charakterstudie oder gar eine Abrechnung mit der brutalen Vergangenheit konnte ich bisher noch bei keinem Film ausmachen und fand diesbezügliche Aussagen immer ziemlich aufgesetzt.
Solche Filme sind auf Schock ausgerichtet um in einer medienüberfluteten Welt noch herausstechen zu können, und auch negative PR ist eben PR.

Gutes Beispiel mit AUGUST UNDERGROUND, mit sowas (oder auch z. B. den meisten Ittenbach-Werken) kann ich auch gar nichts anfangen. Muss deshalb auch nicht verboten werden oder dergleichen, da immer noch einfach nur fiktiv/Filmeffekte, aber mich persönlich hat es eben nicht weiter abgeholt oder irgendwelche Diskussionsansätze hinter den Schockszenen geliefert. Und ja: Natürlich geht es auch bei TRAUMA erstmal um den Schock sowie auch gerne mitgenommene, negative PR. Aber hebelt das eine Auseinandersetzung mit der brutalen Vergangenheit des Landes bzw. zusätzliche Leseebene des Gezeigten wirklich aus? Gerade weil einen extremere Szenen in einem sonst professionell-atmosphärisch gemachten Film erstmal vor den Kopf stoßen habe zumindest ich mich sowohl beim Serben als auch TRAUMA über Interviews/Reviews über Beweggründe und damit auf kurz oder lang auch mit der Geschichte des Landes befasst.

Natürlich macht das nicht jeder Zuschauer und natürlich braucht es dazu nicht zwangsweise plakativ bis drastische Szenen. Aber wenn man irgendwie so einen polarisierenden Nerv bei den Zuschauern trifft (*hust* wie nebenbei bemerkt auch ganz ohne Gewalt-Overkill gerade bei der durchkalkulieren Gillette-Werbung), verselbstständigt sich die Diskussion eben oft ganz schnell. Da kann es dann auch egal werden, ob das jetzt wirklich die Intention der Macher war oder ob man die Umsetzung in Film/Werbung/Musik etc nun "gut" findet. Letztendlich kommt man dem durchaus eingangs aufgesetzt wirkenden Ziel dann vielleicht doch näher als gedacht - oder als man es mit einer harmlosen, moralisch klar einordnenbaren Erzählweise geschafft hätte. Ist jedenfalls imo gerade oft das Reizvolle an Kunstwerken aller Art (also nicht nur Filmen), wäre langweilig wenn alles immer gleich einfach und eindeutig lesbar wäre bzw. man das nur zustimmend abnicken würde. :)

25.01.2019 11:05 Uhr - chip
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Es wäre schlimm, wenn man jetzt hier bei Schnittberichte auch mit Zensur anfängt, weil man über die Sinnhaftigkeit von Filmen nachdenkt und diskutiert.
Man sollte sich hier nicht auch dem Mainstream unterwerfen.
Jedem das seine und wie hat Lars von Trier mal in einem Interview gesagt,
"Für mich ist das Leben selbst schon die Hölle, ich wüsste nicht, wie es danach noch schlimmer kommen könnte.“

25.01.2019 12:17 Uhr - HeinzKlett
Ich finde den Serben handwerklich ganz gut und vor allem der Score ist eine Untermalung, der für die nötige Stimmung sorgt. Wäre der Score nicht so wie er ist, wäre der Film Scheiße. Regisseure haben meistens immer ihre Erklärungen für gewisse Szenen... Das Fäkalien essen müssen in 120 Tage von Sodom war ne Anspielung auf die Junkfood Generation und die Embryoszene soll eine Anspielung auf die serbische Vergangenheit sein, also die Zeit wo Menschenleben, selbst Säuglinge, wenig oder bis keinen Wert hatten. Das nennt man auch Metapher. Und wenn ich mich richtig erinnere, ist die Szene nicht explizit, sondern eher eine Schattenaufnahme (Bitte verbessert mich, es ist schon ewig her und den Film zweimal schauen ist nicht drin).
Viel schlimmer fand ich den Schluss, der aber durch die Dramaturgie schockt und nicht die Erkenntnis, dass er plötzlich seinen Sohn in den Hintern vögelt. Der Schock ist hier kein Selbstzweck und verherrlichend ist hier eigentlich gar nichts. Die zahlreichen US/Franz.-Folterfilme, die als Meisterwerke betittelt werden, sind um einiges Diskussionswürdiger, weil verherrlichender, auf Schock aufgebaut, als dieser Psychofilm der wenigstens eine halbwegs Glaubhafte Geschichte vorweisen kann ... Auch der Tausendfüssler Film (2. Teil) ...gibt es da nicht auch so ne kontroverse Szene, die aber nicht so gepuscht wird? Der ist auf Schock und nur auf Schock aufgebaut und richtig großer Blödsinn ...gehört bei Pornhub hochgeladen der Film ... Nur unter Funny

Aber wer pflegt schon moralische Werte in einer Kriegssituation(-Zustand)... Alles eine Ansichts- und Rechtfertigungsnummer ... Ich glaube der Serbe hat mehr Realität zu bieten, als manchen eben lieb ist und (vorwiegend) aus dieser unbequemen Tatsache diese Negativigkeit kommt, weil Handwerklich geht der Film in Ordnung (Außer die Deutsche Synchro) ...
Was viele nicht begreifen ist, dass nicht der Regisseur den Skandal macht, sondern die zahlreichen Foren, Kritiker, die gar nicht damit klar kommen. Das beste Beispiel ist "Cannibal Holocoust" ... der die westliche Welt ganz gut (und vor allem realistisch) beschreibt (anprangert) und DIESE Tatsache, nicht die angeblichen extremem Gewalt-Szenen, hat den Regisseur so unbeliebt gemacht (auch den Skandal bestimmt), dass er es später bereute den Film überhaupt gedreht zu haben ... Uwe Boll wird auch als schlechtester Regisseur gelistet, aber nicht weil er Scheiß-Filme gedreht hat, sondern weil er der USA mächtig den SPiegel vorhält und kein Blatt vor den Mund nimmt... Das man sich damit keine Freunde macht sollte klar sein.
Der Skandal ist also nicht vom Regisseur geplant, wenn er weiß, dass er sowieso eintritt, sondern die Gesellschaft kommt mit dem Vorgehaltenen Spiegel nicht klar.

Der Abschluss Monolog von "Talk Radio" (Oliver Stone) beschreibt doch auf beeindruckende Art und Weise wie unsere Gesellschaft tickt, was sie erwartet und so weiter ...

"Ja diese Erde ist ein grausamer Planet.
Ja Krebs und Abfallzerhacker werden euch fertig machen.
Ja es wird Krieg geben, ja die Welt ist verflucht und ihr seit schon alle verloren.
Alles ist schon im Arsch und ihr findet das auch noch gut?
Ihr seit fasziniert von den entsetzlichen Ereignissen. Ihr seit hypnotisiert von eurer eigenen Angst. Ihr habt Freude an Überschwemmungen, Autounfällen, unheilbaren Krankheiten. Ihr seit am glücklichsten wenn andere leiden und da tauche ich jetzt auf.
Ich bin hier und führe euch an der Hand durch den finsteren Wald eures Hasses, eures Zorns und eure Erniedrigung.
Ich bin ein Diener der Öffentlichkeit. Ihr seit so ängstlich.
Ihr kriecht wie ein Kind unter die Decke, habt Angst vor dem schwarzen Mann aber ohne ihn könnt ihr nicht leben.
Eure Angst, euer ganzes Leben sind nur noch eine Show für euch.
Nächsten Monat werden Millionen von Menschen diese Sendung hören aber euch fällt überhaupt nichts dazu ein. Die fabelhaftesten Technologien stehen uns  zur Verfügung aber anstatt in neue Höhen aufzusteigen wollen wir sehen wie tief wir sinken können! Wie tief können wir in den Abfall eintauchen können?!
Worüber wollen wir den sprechen mh?
Baseball-Resultate?
Haustiere?
oder Orgasmen?"

25.01.2019 12:19 Uhr - voorhees70
25.01.2019 00:29 Uhr schrieb Thrax
Was ich eigentlich viel interessanter finde als das immer gleiche Geseiere von Darth Avadingsbums ist, dass es eigentlich ziemlich lange her ist das ein SB so polarisiert hat und einen solch riesen Kommentarstrang nach sich zieht!


Das kann ich jetzt nach Sichtung des Films auch nicht verstehen...Der Film hat mit dem Serben-Film soviel gemeinsam, wie ne Bananenschale mit nem Smartphone !!

Nach der heftigen Eingangssequenz knappe 50 Minuten gähnende Langeweile, Frauen (von denen gerade mal Eine als attraktiv anzusehen ist (2 davon könnten im "Supernasen-Club" beitreten), blödes Geschwafel, n´bischen Lesbo-Sex..Dann eben das Übliche...Vergewaltigung, Rache..Ende...

Mann ! War ich enttäuscht ! Den Kommentarstrang hier ist der Film echt nicht wert !!

25.01.2019 12:20 Uhr - XgFrtD
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25.01.2019 11:05 Uhr schrieb chip
hat Lars von Trier mal in einem Interview gesagt,
"Für mich ist das Leben selbst schon die Hölle, ich wüsste nicht, wie es danach noch schlimmer kommen könnte.“


Sehr sinnvolle Aussage von ihm. Nicht.
So ein Schwachsinn, was hat der für Probleme, dass er sich das Leben nicht ein bisschen schön machen kann? Irgendetwas positives gibt es doch immer, was man genießen kann ...

25.01.2019 12:35 Uhr - Melvin-Smiley
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25.01.2019 12:20 Uhr schrieb PeregrinTuk
25.01.2019 11:05 Uhr schrieb chip
hat Lars von Trier mal in einem Interview gesagt,
"Für mich ist das Leben selbst schon die Hölle, ich wüsste nicht, wie es danach noch schlimmer kommen könnte.“


Sehr sinnvolle Aussage von ihm. Nicht.
So ein Schwachsinn, was hat der für Probleme, dass er sich das Leben nicht ein bisschen schön machen kann? Irgendetwas positives gibt es doch immer, was man genießen kann ...


Mit blumigen Aussagen kann man aber seinen Ruf als zweifelhafter Skandal-Regisseur nicht aufrecht erhalten. ;)
Da muss dann schon solcher halb depressiver Schmonz kommen, damit das Publikum eine künstlerisch erhabenen Wirrkopf hat, dem es die kalkulierte Provokation als künstlerische Message auslegen kann. ;)

25.01.2019 12:40 Uhr - XgFrtD
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25.01.2019 12:35 Uhr schrieb Melvin-Smiley
Mit blumigen Aussagen kann man aber seinen Ruf als zweifelhafter Skandal-Regisseur nicht aufrecht erhalten. ;)
Da muss dann schon solcher halb depressiver Schmonz kommen, damit das Publikum eine künstlerisch erhabenen Wirrkopf hat, dem es die kalkulierte Provokation als künstlerische Message auslegen kann. ;)


Perfekt, so sehe ich das auch. :p

25.01.2019 13:04 Uhr - Baron-B
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25.01.2019 11:05 Uhr schrieb chip
Jedem das seine und wie hat Lars von Trier mal in einem Interview gesagt,
"Für mich ist das Leben selbst schon die Hölle, ich wüsste nicht, wie es danach noch schlimmer kommen könnte.“

Vielleicht sollte man Herrn von Trier einfach mal das Buch "So schön wie hier kanns im Himmel gar nicht sein!" des viel zu früh verstorbenen Christoph Schlingensief empfehlen? Alternativ könnte er aber auch sein Gesicht weiß färben und sein nächstes Werk unter dem Pseudonym "Gothic-Lars" veröffentlichen.

25.01.2019 13:19 Uhr - Jack Bauer
10x
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@Baron-B

Wirklich köstlich, wie du nicht verstehst, was du selbst geschrieben hast. Es geht hier nicht um irgendein Beispiel oder irgendeine Stelle aus deinem Beitrag, sondern um die grundsätzliche Aussage, die uns hier am Ende alle betreffen würde.
Lass mich dir daher kurz auf die Sprünge helfen und dir so einfach wie möglich erklären, was du da in deinem Beitrag geschrieben hast, auf den ich Bezug nahm: “Hätte ICH hier was zu sagen, hätte es diesen Schnittbericht nicht gegeben! Hätte ICH hier was zu sagen, hätte ich nicht jedem einzelnen Nutzer die Entscheidung selbst überlassen, sich diesen Schnittbericht anzusehen oder nicht, ich hätte es einfach unterbunden und jedem Nutzer die Chance genommen, weil ICH nicht gutheiße, was ICH da sehe!”

Da du dich noch bei keinem anderen Schnittbericht in der Art und Weise geäußert hast und deine Aussage bisher auch ein keinster Weise relativiert hast, muss man also davon ausgehen, dass du mit allen anderen Schnittberichten keine Probleme hast – und es gibt hier reichlich Bildmaterial mit unzähligen äußerst unschönen Szenen, die detailliert bebildert sind.
Deswegen meine berechtigte Frage: was genau macht diesen Film für dich nun so “menschenverachtend”, dass du die Veröffentlichung des Schnittberichts in Frage stellst, alle anderen aber nicht? Warum stößt dir TRAUMA so bitter auf, dass du uns alle bevormunden und den Schnittbericht gar nicht erst veröffentlichen würdest, aber ein JOHN RAMBO nicht? Ist das Töten da plötzlich eine gute Sache und nicht menschenverachtend? Oder hast du damit schlicht keine Probleme, weil es einfacher zu verdauen ist, weil es sich nicht so unbequem anfühlt und weil es letztendlich “einfache” Unterhaltung ist und dir das Zusehen deswegen Spaß macht? Ist das Töten dutzender Menschen im Finale von JOHN RAMBO weniger menschenverachtend als das Vergewaltigen einer Frau in TRAUMA? Warum ist der Schnittbericht zu BRAINDEAD für dich kein Problem? Weil es eine Horrorkomödie ist? Haha, seht her, ganz viele Tote! Lustig!
Warum gehst du nicht beim Schnittbericht zu TAKEN auf die Barrikaden? Ist der weniger menschenverachtend als TRAUMA, haben nicht auch die unzähligen Gegner, die Liam Neeson da niederwalzt und in die nächste Welt schickt, einen fairen Prozess verdient, bevor man sie einfach reihenweise tötet? Ist es nicht viel problematischer, sich von Gewalt “locker-flockig” unterhalten zu lassen, Spaß beim Ansehen zu haben und das dann unreflektiert einfach wieder zu vergessen, bis der nächste locker-flockige Gewaltporno ansteht, mit dem die Macher uns entgegenrufen: “Seht her, wie geil das ist!”? Ist TAKEN weniger Gewaltporno als TRAUMA?

Und diese unsäglichen Diskussionen bezüglich Grenzen des Zeigbaren musste man mit Leuten wie dir schon vor über 50 Jahren führen, als Hershell Gordon Lewis BLOOD FEAST auf die Welt losgelassen hat. Die gab es wieder, als George Eastman 1980 in MAN-EATER einer Schwangeren den Bauch aufgeschnitten und den Fötus verspeist hat. Die gab es, als die FACES OF DEATH-Filme Einzug in die Videotheken hielten. Die gab es, als MARTYRS kam und wieder, als A SERBIAN FILM kam.

Man muss dir anscheinend nochmal erklären: dich zwingt keiner, dir diese Filme anzusehen, es ist – genau wie übrigens auch mit dem Schnittbericht – deine freie Entscheidung und du musst nicht, wenn du nicht willst. Du kannst dir Film und Schnittbericht sparen, wenn dir das Gezeigte Unbehagen bereitet. Das heißt aber nicht, dass es allen anderen Unbehagen bereitet.
Was du musst, ist die Tatsache akzeptieren, dass Filmemacher die Grenzen immer weiter ausloten und verschieben werden, so wie sie das schon immer getan haben. Du musst akzeptieren, dass diese Filme weiter gedreht werden, dass sie weiter konsumiert werden, dass sie von vielen anderen Menschen weiterhin gut gefunden werden und dass sie hier – auf dieser Seite, die Filmzensuren dokumentiert, ganz gleich, ob dir der Film zu heftig ist oder nicht! – weiter dokumentiert werden. Du musst akzeptieren, dass du nicht für alle entscheiden kannst, was noch gut für sie ist und was zu heftig. Die Grenze darf hier, wo es um rein fiktive Spielfilme mit Spezialeffekten geht, bei deren Produktion niemand zu schaden kommt (nach deinem kläglichen Versuch, dich drüber lustig zu machen, habe ich nur umso mehr das Gefühl, dass man dir auch das nochmal erklären muss: nein, lieber Baron-B, das hier ist kein Snuff-Film, das ist alles nicht echt, das sind Schauspieler und Tricks, die so tun, als ob; bitte Realität und Fiktion voneinander trennen, auch wenn es dir schwer fällt!) immer noch jeder für sich selbst ziehen. Kunst darf alles und ob dir MAN-EATER gefallen hat oder nicht, was Du für Schrott hältst oder nicht, ob du lieber Kopfkino magst, ist hier gerade völlig egal.

Und du musst wirklich ganz dringend deine Einstellung zu Gewalt in Filmen mit Verstand reflektieren und dich fragen, warum diese für dich nur so lange in Ordnung ist, wie dir das Zusehen Spaß macht!

25.01.2019 13:37 Uhr - Major Dutch Schaefer
5x
25.01.2019 13:19 Uhr schrieb Jack Bauer

...


WORD! Schön auf den Punkt gebracht.

So sieht's nämlich aus!

25.01.2019 14:24 Uhr - Baron-B
4x
Werter jack Bauer, machen wir es kurz:

Hätte ICH hier was zu sagen, hätte es diesen Schnittbericht nicht gegeben! Hätte ICH hier was zu sagen, hätte ich nicht jedem einzelnen Nutzer die Entscheidung selbst überlassen, sich diesen Schnittbericht anzusehen oder nicht, ich hätte es einfach unterbunden und jedem Nutzer die Chance genommen, weil ICH nicht gutheiße, was ICH da sehe!

Dies nennt man "eigene Meinung". Und in der Schule hat man mir beigebracht, dass man die s.g. "Ich-Form" verwenden sollte, wenn man deutlich machen möchte, dass man seine eigene Meinung preisgibt. Hat man Dich in der Schule hier vielleicht belogen? Oder was möchtest Du mir sagen?

Deswegen meine berechtigte Frage: was genau macht diesen Film für dich nun so “menschenverachtend”, dass du die Veröffentlichung des Schnittberichts in Frage stellst ...

Kleiner Tipp. Man findet es zweimal in meinem Beitrag und es hat etwas mit der Beziehung einer Mutter zu ihrem Sohn zu tun.

Und diese unsäglichen Diskussionen bezüglich Grenzen des Zeigbaren musste man mit Leuten wie dir schon vor über 50 Jahren führen ...

Teile von Deutschland und Österreich leben seit geraumer Zeit in einer Demokratie mit einer Diskussionskultur. Da macht man sowas. Erschreckend, nicht wahr?

Die gab es wieder, als George Eastman 1980 in MAN-EATER einer Schwangeren den Bauch aufgeschnitten und den Fötus verspeist hat.

Wie gut, dass Du ausgerechnet den "Man-Eater" zitierst. Der kam in meinem Beitrag ja nun so gut wie gar nicht vor.

Man muss dir anscheinend nochmal erklären: dich zwingt keiner, dir diese Filme anzusehen ...

Das ist korrekt. Doch wer genau sollte mich denn zwingen?

Du kannst dir Film und Schnittbericht sparen, wenn dir das Gezeigte Unbehagen bereitet.

Auch das ist korrekt. Ich könnte aber auch genauso gut ein Bierchen trinken gehen, eine Wand anstarren oder meine Haare grün färben. Was möchtest Du mir hier vermitteln?

Was du musst, ist die Tatsache akzeptieren, dass Filmemacher die Grenzen immer weiter ausloten und verschieben werden

Ich denke, dies muss ich nicht. Ich frage zwar gerne noch einmal nach, vertrete bis dahin aber dann doch eher weiterhin meine eigene Meinung, wenn Du nichts dagegen hast.

nein, lieber Baron-B, das hier ist kein Snuff-Film, das ist alles nicht echt, das sind Schauspieler und Tricks, die so tun, als ob

Das hättest Du mir vorher sagen müssen. Habe ich echt nicht erkannt, ändert aber auch eigentlich nichts.

Und du musst wirklich ganz dringend deine Einstellung zu Gewalt in Filmen mit Verstand reflektieren und dich fragen, warum diese für dich nur so lange in Ordnung ist, wie dir das Zusehen Spaß macht!

Natürlich lege ich für mich fest, bis wann genau Gewalt in Filmen für mich tragbar ist. Wer sollte dies sonst tun? Mein Nachbar?

Oder zusammengefasst: Was ich nicht alles muss ...

25.01.2019 14:28 Uhr - Jack Bauer
6x
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Ganz schwach! Von dir war hierzu aber auch wirklich keine ernstzunehmende Auseinandersetzung und Stellungnahme mehr zu erwarten.

Leg dich wieder hin!

25.01.2019 14:43 Uhr - Baron-B
4x
Ich muss mich aber nicht hinlegen, oder doch?

Oder beantworte doch einfach meine Fragen. Dann können wir gerne weiter diskutieren.

25.01.2019 14:44 Uhr - XgFrtD
3x
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25.01.2019 14:24 Uhr schrieb Baron-B
Teile von Deutschland und Österreich leben seit geraumer Zeit in einer Demokratie mit einer Diskussionskultur. Da macht man sowas. Erschreckend, nicht wahr?


Wobei aber auch der Verbot von Schnittberichten oder verschiedener Filmszenen - und es fällt mir selbst oft schwer, dies zu erkennen - gegen diese verstoßen würde.
Schwieriges Thema, ich weiß. :p

25.01.2019 15:08 Uhr - Jack Bauer
3x
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25.01.2019 14:43 Uhr schrieb Baron-B
Ich muss mich aber nicht hinlegen, oder doch?

Oder beantworte doch einfach meine Fragen. Dann können wir gerne weiter diskutieren.


Du bist ja wirklich drollig. Nach der jämmerlichen Antwort ohne irgendeine inhaltliche Stellungnahme, Erklärung, Auseinandersetzung und Reflexion, ohne jegliches Verständnis von dem, was da überhaupt steht (na gut, von jemandem, der sein eigenes Geschriebenes nicht versteht, kann ich nicht erwarten, dass er das von anderen versteht) und ohne dass du auch nur den Versuch unternommen hast, beim Thema zu bleiben und sachlich zu irgendwas ernsthaft Stellung zu nehmen, erwartest du, dass ich dir irgendwelche polemischen Allgemeinplätze beantworte? Das kannst du bei dir am Stammtisch ausdiskutieren.

Du kannst versuchen, das Geschriebene inhaltlich zu verstehen oder es bleiben lassen. Es steht alles da in meinem letzten Beitrag. Damit ist wirklich alles zum Thema von mir in deine Richtung gesagt. Ich führe hier keine zweite Diskussion zum Thema TRAUMA mit Leuten, die nicht mal verstehen (wollen), worum es überhaupt geht.

25.01.2019 15:24 Uhr - Bittersweet5
7x
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"Der Skandalfilm, der selbst bei Schnittberichte.com seit dem Jahre 2019 für Furore gesorgt hat erscheint nun in der Collectors-Edition mit Mediabook, Booklet (bestehend aus Schnittbericht mit den 537 Diskussions-Kommentaren) und Trauma-Schlaftablette."

25.01.2019 15:41 Uhr - Baron-B
5x
Werter jack Bauer:

Wie bitte soll ich denn ernsthaft auf etwas antworten, was mehr als eindeutig darauf hinweist, dass Du meinen Beitrag, auf den Du Dich beziehst, überhaupt nicht gelesen hast? Und das meine ich ohne Ironie und ohne Sarkasmus.

Beispielhaft:

Du wirfst mir vor, dass ich meine eigene Meinung, zu der ich hier mehrfach ausführlich Stellung bezogen habe, in der Ich-Form geschrieben habe. Ja verdammt nochmal, in welcher Form hätte ich sie denn schreiben sollen?

Ich habe mehrfach ausführlich betont, dass ich einen Schnittbericht zu diesem Film nicht veröffentlicht hätte. Das genau ist meine Meinung. Was daran ist ernsthaft verwerflich, wenn man unterstellt, dass ich weiß, dass man meine Meinung nicht zwingend teilen muss?

Schnittberichte.com hat eine Philosophie, die Muck47 vertretend (vermute ich) mehrfach ausführlich erklärte. Und nicht Alles, was auf dieser Welt existiert, muss in einem Schnittbericht festgehalten werden. Darüber reden wir doch hier seit zwei Tagen, das genau ist doch das Diksussionsthema.

Dann fragst Du mich zweimal, warum ausgerechnet dieser eine Film und ich antworte zweimal, dass es genau eine Szene ist, die diesen Film für mich untragbar macht. Ich erleutere warum ich dies so betrachte und Du fragst mich in Deiner Antwort zum dritten Mal. Was soll das?

Du beschwerst Dich über eine seit mehr als 50 Jahren andauernde Diskussion genau zu diesem Thema. Ich antworte Dir, dass wir in einer Demokratie mit einer Diskussionskultur leben und man dann eben derartige Diskussionen führt. Was genau verstehst Du daran nicht?

Du zitierst den "Man-Eater" in Deiner Antwort auf meinen Beitrag, in dem ich den "Man-Eater" als Beispiel beschrieben habe. Was soll ich darauf antworten oder was soll ich vermuten?

Jeder zweite Satz in Deiner Antwort beginnt mit den Worten "Du musst ...". Ich antworte Dir, ich muss auf Basis Deines Beitrags überhaupt nichts. Was genau daran ist falsch?

Ich habe mehr als ausführlich beschrieben, dass sich eine Wertung nicht darauf beziehen kann, dass in einem Film niemand zu Schaden kommt und dies aus meiner persönlichen Sicht beschrieben, warum ich das so sehe.

Du gehst darauf überhaupt nicht ein und benutzt das Argument ein zweites mal. Was sollte ich Dir denn noch dazu schreiben, wenn es um meine Sicht der Dinge geht?

Aber vielleicht geht es am Ende einfach nur darum, dass Du ein Problem damit hast, wenn man Deiner Meinung nicht folgt oder folgen möchte. Das aber musst Du aushalten können, wenn Du in einem Forum dískutierst.

Sich selbst ständig zu zitieren, ist müssig. Darauf zu antworten, ohne Ironie, ohne Sarkasmus, ohne Dir dabei auf die Füße zu treten, aus meiner Sicht fast unmöglich.

25.01.2019 15:44 Uhr - Sir Quiekeschwein1
4x
@ Jack Bauer

Erster Post von meiner Seite, obwohl ich Deine Kommentare schon seit Jahren lese und mich teilweise dermaßen köstlich amüsiert habe, wie Du manche Köpfe hier immer wieder zurechtstutzt, dass ich schon vorher mal was loswerden wollte. Also, was ich bei einem offensichtlich sehr intelligenten Menschen wie Dir nicht verstehe, ist, warum Du Dich immer wieder in die niedrigen Gefilde mancher Fabulierer und geistiger Traumtänzer herablässt und diesen immer wieder konsequent versuchst, eine stringente Argumentationskette oder überhaupt etwas halbwegs logisches zum Sachverhalt abzuringen? Dass Dir dabei laufend die Gäule durchgehen und Du scheinbar einen starken Überzeugungswillen aufweist, ist für mich dann immer das Sahnehäubchen.

Mache bitte weiter so, Du bist ein (fast) täglicher Quell meiner Freude :)

Gruß Sir Quiekeschwein1

25.01.2019 16:16 Uhr - töfftöff
4x
@ Baron-B

Ich schätze, was Jack Bauer meint, und was ich auch so sehen würde, ist, dass du deine subjektive Sicht des Ertragbaren nicht auf die Allgemeinheit ausweiten solltest. Wenn DU ein Problem mit einem solchen Film hast und DU keinen Schnittbericht für einen solchen Film anfertigen würdest, ist das ja dein gutes Recht. Als relativ objektives Informationsmedium denke ich aber schon, dass dann ein anderer Autor von schnittberichte.com einen solchen anfertigen sollte, eben um den Leuten, die den Film gerne sehen möchten, die Informationen über die versch. Fassungen zur Verfügung zu stellen. Wie du siehst, gibt es ja Leute, die sich für den Film interessieren. Denen einfach die Informationen vorzuenthalten, weil die PERSÖNLICHE Grenze erreicht ist, finde ich falsch und beinahe bedenklich. Das wäre dann so, als würde ein eher linksorientiertes Medium wie Spiegel Online nicht mehr über die AFD berichten (kein Anhänger dieser Partei, btw.), weil diese nicht der politischen Richtung eines einzelnen Autors / des Blattes entspricht. Informationen sollten unabhängig von der persönlichen Gesinnung des Autors im Interesse der Allgemeinheit öffentlich zugänglich sein. Weil, wie ich bereits schrieb: Wo ist sonst die Grenze? Dann wäre Willkür Tür und Tor geöffnet

25.01.2019 17:12 Uhr - Siebzehnschläfer
2x
Bin erst 17. Ob ich mir die Bilder trotzdem ansehen kann?

25.01.2019 17:13 Uhr - Siebzehnschläfer
25.01.2019 15:44 Uhr schrieb Sir Quiekeschwein1
@ Jack Bauer

Erster Post von meiner Seite, obwohl ich Deine Kommentare schon seit Jahren lese und mich teilweise dermaßen köstlich amüsiert habe, wie Du manche Köpfe hier immer wieder zurechtstutzt, dass ich schon vorher mal was loswerden wollte. Also, was ich bei einem offensichtlich sehr intelligenten Menschen wie Dir nicht verstehe, ist, warum Du Dich immer wieder in die niedrigen Gefilde mancher Fabulierer und geistiger Traumtänzer herablässt und diesen immer wieder konsequent versuchst, eine stringente Argumentationskette oder überhaupt etwas halbwegs logisches zum Sachverhalt abzuringen? Dass Dir dabei laufend die Gäule durchgehen und Du scheinbar einen starken Überzeugungswillen aufweist, ist für mich dann immer das Sahnehäubchen.

Mache bitte weiter so, Du bist ein (fast) täglicher Quell meiner Freude :)

Gruß Sir Quiekeschwein1


War das Lob oder Sarkasmus, um ihn zu dissen?

25.01.2019 17:18 Uhr - Siebzehnschläfer
3x
24.01.2019 23:07 Uhr schrieb PeregrinTuk
Ein Vergleich, der, aufgrund dass er weit am Thema vorbei geht, auch von mir hätte stammen können


Hat dir schonmal jemand gesagt, dass deine Selbstironie total geil isz?

25.01.2019 17:48 Uhr - Sir Quiekeschwein1
4x
@ Siebzehnschläfer

Lob.

25.01.2019 18:10 Uhr - XgFrtD
2x
User-Level von XgFrtD 2
Erfahrungspunkte von XgFrtD 84
25.01.2019 17:12 Uhr schrieb Siebzehnschläfer
Bin erst 17. Ob ich mir die Bilder trotzdem ansehen kann?


Können schon, ob es zuträglich ist, wage ich zu bezweifeln.

25.01.2019 18:11 Uhr - XgFrtD
1x
User-Level von XgFrtD 2
Erfahrungspunkte von XgFrtD 84
25.01.2019 17:18 Uhr schrieb Siebzehnschläfer
24.01.2019 23:07 Uhr schrieb PeregrinTuk
Ein Vergleich, der, aufgrund dass er weit am Thema vorbei geht, auch von mir hätte stammen können


Hat dir schonmal jemand gesagt, dass deine Selbstironie total geil isz?


Jetzt ja - vielen Dank. Freut mich, wenn dies sein Ziel, zu unterhalten, trifft. :)

25.01.2019 18:43 Uhr - 362
2x
Super!... Jetzt ist es geschafft... ich hab Lesetrauma!. Hatt jemand ne Papiertüte?! ich glaub, ich hyperventieliere....

»(Fahrstuhlmusik ertönt)«

Auszug aus: angst-panik-hilfe.de
Wenn Sie in die Tüte atmen, wird kein neuer Sauerstoff zugeführt. Sie atmen stattdessen Kohlendioxyd ein. Dadurch wird die Konzentration von Kohlendioxyd im Blut wieder erhöht und die Atmung verlangsamt sich. Wenn Sie keine Tüte griffbereit haben, können Sie auch in die hohle, vor den offenen Mund gehaltene Hand atmen.

;-)

25.01.2019 19:27 Uhr - Ghostfacelooker
2x
User-Level von Ghostfacelooker 20
Erfahrungspunkte von Ghostfacelooker 8.338
25.01.2019 18:43 Uhr schrieb 362
Super!... Jetzt ist es geschafft... ich hab Lesetrauma!. Hatt jemand ne Papiertüte?! ich glaub, ich hyperventieliere....

»(Fahrstuhlmusik ertönt)«

Auszug aus: angst-panik-hilfe.de
Wenn Sie in die Tüte atmen, wird kein neuer Sauerstoff zugeführt. Sie atmen stattdessen Kohlendioxyd ein. Dadurch wird die Konzentration von Kohlendioxyd im Blut wieder erhöht und die Atmung verlangsamt sich. Wenn Sie keine Tüte griffbereit haben, können Sie auch in die hohle, vor den offenen Mund gehaltene Hand atmen.

;-)


Du kannst ja mein Macbeth Review lesen^^^^^^^das beruhigt. Zum Thema siehe mein A Serbian Movie und Man beisst Hund Review. Selbe Sparte mehr sog i ned ( und nun hab ich doch hier geschrieben 'verd...)

25.01.2019 19:45 Uhr - BFG97
7x
Moderator
User-Level von BFG97 14
Erfahrungspunkte von BFG97 3.452
Die Diskussion ist hier ja ganz schön von der vorherigen mal mehr, mal weniger bereichernden Diskussion abgedriftet und hat nun einige, unnötige Kommentare hervorgebracht. Denkt bitte an die PN-Funktion, die für derartige Konflikte gedacht ist und tretet das nicht hier breit.

25.01.2019 21:56 Uhr - freund
2x
25.01.2019 19:45 Uhr schrieb BFG97
Die Diskussion ist hier ja ganz schön von der vorherigen mal mehr, mal weniger bereichernden Diskussion abgedriftet und hat nun einige, unnötige Kommentare hervorgebracht. Denkt bitte an die PN-Funktion, die für derartige Konflikte gedacht ist und tretet das nicht hier breit.


Du versuchst es immer wieder, was. Nicht aufgeben, vielleicht kapieren es die Leute irgendwann :-)

Danke für den Schnittbericht, war für so ein Weichei, wie mich echt heftig.

26.01.2019 11:41 Uhr - Siebzehnschläfer
1x
25.01.2019 18:11 Uhr schrieb PeregrinTuk
25.01.2019 17:18 Uhr schrieb Siebzehnschläfer
24.01.2019 23:07 Uhr schrieb PeregrinTuk
Ein Vergleich, der, aufgrund dass er weit am Thema vorbei geht, auch von mir hätte stammen können


Hat dir schonmal jemand gesagt, dass deine Selbstironie total geil isz?


Jetzt ja - vielen Dank. Freut mich, wenn dies sein Ziel, zu unterhalten, trifft. :)

Gern.

26.01.2019 11:41 Uhr - Siebzehnschläfer
25.01.2019 18:10 Uhr schrieb PeregrinTuk
25.01.2019 17:12 Uhr schrieb Siebzehnschläfer
Bin erst 17. Ob ich mir die Bilder trotzdem ansehen kann?


Können schon, ob es zuträglich ist, wage ich zu bezweifeln.

ok

26.01.2019 11:42 Uhr - Siebzehnschläfer
25.01.2019 17:48 Uhr schrieb Sir Quiekeschwein1
@ Siebzehnschläfer

Lob.

Danke für die Antwort

26.01.2019 11:42 Uhr - Siebzehnschläfer
1x
25.01.2019 19:45 Uhr schrieb BFG97
Die Diskussion ist hier ja ganz schön von der vorherigen mal mehr, mal weniger bereichernden Diskussion abgedriftet und hat nun einige, unnötige Kommentare hervorgebracht. Denkt bitte an die PN-Funktion, die für derartige Konflikte gedacht ist und tretet das nicht hier breit.

Warum darf man sich hier net unterhalten?

26.01.2019 12:55 Uhr - BFG97
3x
Moderator
User-Level von BFG97 14
Erfahrungspunkte von BFG97 3.452
26.01.2019 11:42 Uhr schrieb Siebzehnschläfer
25.01.2019 19:45 Uhr schrieb BFG97
Die Diskussion ist hier ja ganz schön von der vorherigen mal mehr, mal weniger bereichernden Diskussion abgedriftet und hat nun einige, unnötige Kommentare hervorgebracht. Denkt bitte an die PN-Funktion, die für derartige Konflikte gedacht ist und tretet das nicht hier breit.

Warum darf man sich hier net unterhalten?


Ich erinnere mich nicht daran, eine Unterhaltung verboten zu haben. Die Kommentarsektion unter einem SB, einer News etc. ist aber dafür da, sich mit dem oben behandelten Film auseinanderzusetzen und nicht dafür private Plaudereien oder Diskussionen, die rein gar nichts mehr mit dem Film zu tun haben, zu führen.
Dafür gibt es die PN-Funktion.

26.01.2019 13:22 Uhr - Sir Quiekeschwein1
1x
@ Siebzehnschläfer

You`re welcome.

16.02.2019 02:33 Uhr - funisteinstahlbad
1x
Mir hat der Film ganz gut gefallen. er braucht allerdings etwas, bis er dahin kommt, wo er hin will. Erfindet das Rad nicht neu, hat aber einige sehr düstere & verstörende Sequenzen zu bieten und der Soundtrack ist tatsächlich ziemlich gut. : )

27.04.2019 14:05 Uhr - Möchtegern
1x
Pah.
Mich stört so was gar nicht.
Bin 1980 geboren.
Habe schon alles gesehen ob Martyrs oder A Serbian Film. Lässt mich alles kalt.
Da ist die Realität schlimmer.
Sogar manche Nachrichten im TV.
Auf der Arbeit hat sich ein Holzsplitter unter meinen Fingernagel gebohrt.
Bei der Vorstellung krempeln sich bei vielen die Fussnägel nach oben.

Viel Spaß beim Film.

20.07.2019 06:30 Uhr - Splatterking
1x
Leute es ist nur ein Film! Bei manchen Kommentaren kann man echt nur noch lachen. Ja mir gefallen solche Filme. Hab die uncut Version. Wird doch keiner gezwungen solchen "Schund" anzuschauen!

28.08.2019 19:40 Uhr - Roland67
Kommt am 15.10. als MB, mit 3 Cover, für 34,99 € , über die obligatorischen Ösi-Shops.

27.10.2019 22:43 Uhr - DestroYa86
Wenn ich Kommentare lese wie "seit dem ich selber Kinder habe kann ich mir sowas nicht mehr geben", fasse ich mir immer an den Kopf.

Man ey was ist los mit solch Leuten. Es ist nur ein Film. Es wurde nie direkt Gewalt an Kindern gezeigt und es kamen auch keine echten Kinder zu Schaden. Also übertreibt mal nicht so.

Ich habe mir den Film gegeben. Hat schon paar krasse Szenen, aber so schlimm ist er echt nicht.
Er ist filmisch sogar sehr gut gemacht.

Immer diese Moralapostel die sich aufspielen müssen und mit ihren Gestänker über Filme anderen die Laune vermiesen müssen.
Ihr solltet euch was schämen.

12.03.2020 00:35 Uhr - Movieveteran
1x
22.01.2019 02:39 Uhr schrieb Eh Malla
Siehst du Disney, so geht dat! :D


Wirst du in einigen Jahren erwachsen, so geht das.

12.03.2020 00:38 Uhr - Movieveteran
27.10.2019 22:43 Uhr schrieb DestroYa86
Wenn ich Kommentare lese wie "seit dem ich selber Kinder habe kann ich mir sowas nicht mehr geben", fasse ich mir immer an den Kopf.

Man ey was ist los mit solch Leuten. Es ist nur ein Film. Es wurde nie direkt Gewalt an Kindern gezeigt und es kamen auch keine echten Kinder zu Schaden. Also übertreibt mal nicht so.

Ich habe mir den Film gegeben. Hat schon paar krasse Szenen, aber so schlimm ist er echt nicht.
Er ist filmisch sogar sehr gut gemacht.

Immer diese Moralapostel die sich aufspielen müssen und mit ihren Gestänker über Filme anderen die Laune vermiesen müssen.
Ihr solltet euch was schämen.


Was für ein geistloser Kommentar. Wenn man Filme für Erwachsene sehen will, sollte man auch erwachsen genug sein andere Meinungen ertragen zu können ohne gleich mit Spielsachen zu werfen.

04.11.2020 01:01 Uhr - Bandicoot
Vor 10 Jahren hätte ich ihn sicher gekauft, heute kann ich da nix mehr abgewinnen. Findet sicher seine Fans.

11.01.2022 00:20 Uhr - Maik1986Hamburg
User-Level von Maik1986Hamburg 2
Erfahrungspunkte von Maik1986Hamburg 60
Schon komisch wie dieser Film polarisiert. Ich habe ihn bis jetzt noch nicht gesehen aber bin gespannt darauf. Viele von uns haben immer mehr Grenzen in Sachen Gore usw ausgestestet denke ich. Klar Szenen mit Kindern dürften eigentlich nicht in solchen Filmen vorkommen. Aber gerade dadurch das einige nicht mehr zwischen Film und Wirklichkeit unterscheiden können werdensolche Filme immer mal wieder kommen und Fans finden.

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