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Laurel & Hardy - Alle Hunde lieben Stan

zur OFDb   OT: Laughing Gravy

Herstellungsland:Deutschland (1931)
Genre:Komödie, Kurzfilm
Bewertung unserer Besucher:
Note: 9,75 (4 Stimmen) Details
12.10.2005
Playzocker
Level 23
XP 11.910
Vergleichsfassungen
Deutsche Kurzfassung ofdb
Freigabe FSK o.A.
Englische Langfassung ofdb
Laufzeit der englischen Langfassung incl. Abspann: 29.54 Min.
Laufzeit der deutschen Kurzfassung incl. Abspann: 24.40 Min.
Die Laufzeitangaben stammen von der deutschen Fassung.

Für diesen Schnittbericht wurde die gekürzte deutsche Fassung der Kinowelt-DVD, die auch im TV lief mit der ungekürzten englischen Fassung von der selben DVD verglichen.

Anmerkung: Beide Fassungen weisen einige Vorlagenfehler, Jump Cuts, etc. auf. Diese werden unter 0,5 Sekunden nicht berücksichtigt und sind auch für den zusätzlichen Laufzeitunterschied beider Fassungen verantwortlich.

0.00 – Gleich hier der erste große Unterschied
Deutsche Kurzfassung:
Man sieht den typischen ZDF-„Dick und Doof-Vorspann“.
Danach folgt eine lange Handlungsszene, die in der englischen Fassung fehlt.

Ein Mann sitzt an einem Tisch und Stan, der Kellner, arbeitet recht gehetzt neben ihm.
Erzähler: „Diese Geschichte erzählt davon, wie Stan Laurel zu einem Hund kam. Es beginnt mit einem frischen Steak, welchen Morgenei nebst einem frischen Bier bei Stan bestellt. Professor Morgenei ist ein echter Gourmet, ein Kenner ausgesuchtester Leckerbissen.“
Der Professor nimmt eine Pflanze aus der Vase, pfeffert sie und isst sie dann.
Erzähler: „Stan wird in der Küche tatkräftig von Agathe unterstützt, die heute mal wieder ihren elegischen Tag hat. Voller Wehmut denkt sie an ihre verlorene Liebe und das bricht unserem Stan schier das Herz. Er kann Freuen nun mal nicht weinen sehen.“
Stan geht zu Agathe und tröstet sie.
Erzähler: „Nach einer halben Stunde ist Agathe mit der ausführlichen Schilderung ihrer ergreifenden Lebensgeschichte fertig. Und das Steak ebenfalls.“
Stan gibt das Steak auf einen Teller.
Erzähler: „’So, ja, und jetzt noch eine kleine Kartoffel’ (als Stan). Das wär’s.“
Stan zieht sich sein Kellneroutfit wieder an und serviert das Steak.
Erzähler: „In der Zwischenzeit hat Professor Morgenei bequem seine täglichen Meditationsübungen absolvieren können.
Erzähler (als Stan): „Und jetzt wünsche ich guten Appetit.“
Der Professor salzt und Pfeffert das Steak und versucht, sich etwas davon abzuschneiden -> anscheinend haben die 30 Minuten in der Pfanne es etwas hart werden lassen...
Dann wechselt die Perspektive zu Stan, der in der Küche etwas Brot schneidet.
Erzähler: „In einem gut geführten Spezialitätenrestaurant wird zum Menü natürlich auch stets altes Brot serviert.“
Stan verlässt die Küche.
Erzähler: „Professor Morgenei beginnt jetzt entschlossen, das duftende Steak zu zerlegen.“
Auch diesmal klappt es nicht so wirklich. Dann kommt Stan.
Professor: „Es scheint vom Krokodil zu sein. Prüfen Sie doch mal nach.“
Stan bewegt das gummiartige Steak etwas in seinen Händen, und riecht dann dran.
Stan: „Nein, es ist reines Schwein. Aber ich hole mein scharfes Messer.“
Chef (zu Agathe): „Agathe, hopp hopp, hier wird gearbeitet und nicht geheult.“
Stan bringt dem Professor jetzt ein neues Messer.
Stan: „Bitteschön, Herr Professor.“
Der Professor versucht, das Steak zu schneiden, aber selbst mit dem neuen Messer klappt es nicht.
Stan: „Nicht mit Gewalt! Lassen Sie mich mal. Ich will Ihnen zeigen, wie ein richtiges Steak behandelt wird.“
Stan versucht, das Steak zu schneiden, doch die Gabel verbiegt sich.
Professor: „Sehen Sie, sehen Sie?“
Stan: „Das werden wir gleich haben...“
Stan versucht es erneu, wirft das Steak aber auf das Gewand des Mannes.
Stan: „Das haben wir gleich. Entschuldigen Sie, aber es macht nichts. Momentchen noch.“
Stan versucht es erneut, doch diesmal landen Steak und Teller auf dem Boden.
Ein Hund ist zu sehen.
Erzähler: „Wegen der besseren Bewegungsfreiheit hat sich der Oberkellner entschlossen, die weiteren Arbeiten am Boden fortzusetzen.“
Stan: „Es liegt nur am Messer, wissen Sie.“
Der Hund und die beiden Männer kämpfen um das Steak.
Erzähler: „Nach kurzem, harten, Kampf mit unserem neuen Gast bleibt unser Stan Sieger.“
Allerdings entkommt Stan das Steak und es durchschlägt eine Fensterscheibe.
Chef: „Ja, was wird gewünscht?“
Stan kommt durch die Tür (natürlich kriegt sie der Chef auf den Kopf).
Stan: „Habe ich an Ihrem Rüssel gestoßen?“
Auch der Professor kommt jetzt in die Küche.
Professor: „Herr Wirt, ich bin empört. Man will mich verhöhnen. Sehen Sie sich diesen Fraß an.“
Stan versucht unterdes, aus der Küche zu verschwinden, doch der Chef hält ihn zurück.
Professor: „Her damit! Das soll ein Steak sein? Eine Schuhsohle ist das!“
Chef (zu Stan): „Raus, Sie sind entlassen!“
Dann steht Stan schon draußen auf der Straße. Er sieht sich die kaputte Sohle seines Schuhs an.
Erzähler: „Gottlob darf Stan das stabile Steak mitnehmen. Für seine durchgelaufenen Schuhe eine wertvolle Hilfe. Und so lässt sich Stan stehenden Fußes seine Schuhe mit dem stabilen Steak besohlen.“
Stan geht zu einem Schuster, kommt wieder hinaus und man sieht wieder die Sohle seines Schuhs.
Stan geht die Straße entlang, umringt von einigen Hunden.
Erzähler: „Leider hatte er nicht bedacht, wie groß nunmehr die Anziehungskraft seiner Schuhe auf die Hundewelt geworden ist.

Die nächste, auch bereits in der englischen Fassung vorhandenen Einstellung, wurde um einen weiteren Erzählerkommentar erweitert: „Einer dieser Hunde verliebte sich so sehr in die Schuhsohlen, dass er fortan, für immer, bei Stan und Olli blieb. Welche Schwierigkeiten unsere beiden Freunde eines Tages seinetwegen mit einem Hotelbesitzer bekamen, das erzählt die nun folgende Geschichte.“
330,72 Sec

Englische Langfassung:
Die englische Fassung beginnt mit einem Hinweis über die Restauration der Laurel und Hardy Filme sowie mit dem typischen englischen Vorspann. Dann folgen noch 2 Texttafeln
„Mr. Laurel and Mr. Hardy stuck together trough thick and thin.”
“One pocketbook between them – always empty.”
86,44 Sec

Differenz: +244,28 Sec

8.32
Filmriss.
0,72 Sec

13.57
Das Schwarzbild und die darauf folgende Einstellung von Olli sind etwas kürzer.
1,32 Sec

14.02
Olli begrüßt den Hund im Bett und bedeutet Stan, still zu sein.
7,72 Sec


15.32
Der Kopf des Hundes taucht von unten auf, er schaut etwas länger vom Schornstein aus.
1,96 Sec


16.33
Olli greift länger nach Stan auf dem Dach.
1,08 Sec


23.33 – Beide Fassungen haben ein alternatives Ende.
Englische Kurzfassung:
Stan und Olli schnappen sich ihr Gewand länger, dann blendet das Geschen zum Hausherrn über und Stan und Olli verlassen das Hotel.
Hausherr: „Come on. Get out of here and make it snapping!”
Allerdings hämmert gerade ein Polizist eine Quarantäne-Warnung an die Tür, als der Hausherr diese für Stan und Olli öffnet.
Polizist (zu Stan und Olli): „Wait a minute. This house is under quarantine.“
Das Quarantäne-Siegel ist zu sehen. No one can leave here for two months.”
Hausherr: “Two months?”
Polizist: “Two months!”
Hausherr: “This is more than I can stand.”
Der Hausherr geht in seine Wohnung und es sind zwei Schüsse zu hören. Dann setzt traurige Musik ein und die drei verbleibenden Männer nehmen ihre Hüte ab. Stan und Olli gehen wieder in Richtung ihres Apartments und der Polizist schließt die Tür.
Die Fassung schließt mit dem üblichen ZDF-Ende aus „Am Rande der Kreissäge“
66,16 Sec

Englische Langfassung: (Aufgrund der Länge des Schnitts keine wörtliche Auflistung)
Als Stan und Olli ihr Gewand packen, wird etwas früher als in der Kurzfassung abgeblendet. Dann folgt etwas Schwarzbild und man sieht die Beiden, wie sie weiterhin ihre Sachen packen.
Nach kurzem Dialog über Ollis schlechten Zustand kommt der Hausvermieter mit einem Brief für Stan. Dieser öffnet ihn und darin steht, dass er der Alleinerbe seines verstorbenen Onkels ist. Als Bedingung für den Antritt der Erbschaft wird allerdings ein kompletter Abbruch der Freundschaft mit Olli genannt. Im dem Testament steht, dass Olli für Stans schlechten Zustand verantwortlich ist. Stan sieht sich den Scheck an – 1000 Dollar.
Der Hausherr verabschiedet sich und verlässt den Raun. Stan denkt noch etwas über die Erbschaft nach, versucht allerdings, den Brief vor Olli zu verstecken.
Olli lacht und fragt „What’s that?“. Als Antwort erhält er aber nur „A letter“. Angeblich sei der nur für einen Freund. Stan zieht sich in eine andere Ecke des Raumes zurück und liest den Brief erneut. Olli kommt hinzu und Stan steckt das Schreiben wieder weg. Olli fragt weiter, bekommt aber keine brauchbaren Antworten. Lesen darf er den Brief auch nicht, da er privat ist. Olli regt sich darüber auf, dass Stan ihm den Brief nicht geben will. Er meint, man könne ihm nicht vorwerfen, jemals etwas vor seinen Freunden zurückgehalten zu haben. Dann sagt er aber plötzlich, dass es ihm nichts ausmache – wenn es privat ist, ist es privat. Allerdings singt er gleich danach einen Song über das Ende ihrer Freundschaft, den Beginn von Hass und, dass es dann zu spät ist, wenn es ihm leid tut. Dann fasst sich San ein Herz und gibt Olli den Brief. Dieser sagt aber, ein Hardy würde nie die Post von jemand anders lesen. Als Stan mit dem Brief wieder gehen will, nimmt er ihm diesen aber ab und liest ihn. Er freut sich für Stan über den Scheck und damit auch über die Erbschaft – über den Absatz „Freundschaft mit Oliver Hardy beenden“ zeigt er sich aber weniger begeistert. Er sagt jetzt, dass er weiß, warum Stan ihm den Brief nicht geben wollte. Auch Stan ist jetzt sehr traurig. Olli rät Stan, zu gehen. Er wünscht ihm viel Glück. Wirklich begeistert ist er davon aber auch nicht.
Als Stan dann mit dem Hund gehen will, nimmt Olli diesen an sich und sagt, Stan könne ihm nicht alles wegnehmen und dass es ohne ihn schon einsam genug werden würde.
Draußen angekommen zerreißt Stan den Brief und kehrt zu Olli zurück. Als Olli sich dafür bedankt, dass Stan seinetwegen alles über den Haufen geworfen hat antwortet dieser, dass er seinen Hund nicht verlassen wollte. Darüber zeigt sich Olli wenig begeistert – er beginnt, einige Sachen durch das Zimmer zu schleudern.
Jetzt ist auch hier Zeit für den „The End“ Schriftzug.
612,52 Sec Sec

Differenz: 546,36 Sec

23.45 (Alternatives Ende verglichen mit Englischer Kurzfassung)
Das Quarantäne-Schild wurde ausgetauscht. Leider ist deutlich zu sehen, dass das deutsche Schild an einer anderen Tür hängt.
Kein Zeitunterschied
Dieser Schnittbericht wurde ausschließlich für www.schnittberichte.com verfasst!
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Kommentare

17.06.2008 06:17 Uhr - Black Sheep
Schade das es die beiden jungs nicht mehr gibt.Auch in keinster weise was vergleichbares. :-(

Ach ja super SB.Danke

14.07.2012 17:36 Uhr - Android
Es heißt hier, in der englischen Fassung fehlt eine Sequenz, die in der deutschen am Anfang zu sehen ist.
Das ist mitnichten so. Diese Sequenz stammt aus dem Stan-Laurel-Solofilm "Short Orders" und wurde für die deutsche Fassung von "Laughing Gravy" einfach vorne rangepappt.
Warum man nicht einfach die Langfassung genommen hat? Tja, die wurde erst 1985 entdeckt; lag dann wohl nicht vor, als man diesen Film synchronisierte. Man hat dann wohl irgendeine passende Sequenz genommen, um den Film auf die Standardlänge zu strecken (25 Minuten lief doch jede Episode der Dick und Doof Reihe).
"Alle Hunde lieben Stan" ist also eher eine deutsche Eigenart.
"Laughing Gravy", sowohl in der Kurz- als auch in der Langfassung, enthält die erste Sequenz einfach nicht.

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