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Der Staatsfeind Nr. 1

zur OFDb   OT: Enemy of the State

Herstellungsland:USA (1998)
Genre:Action, Thriller
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,03 (45 Stimmen) Details
23.07.2006
Glogcke
Level 17
XP 5.212
Vergleichsfassungen
Kinofassung ofdb
Freigabe FSK 12
Unrated Extended ofdb
Tony Scotts Actionthriller „Der Staatsfeind Nr. 1“ erhielt in den USA ein R-Rating, was wohl haupsächlich auf die des öfteren vorkommenden Schimpfworte zurückzuführen ist. In Deutschland hingegen erhielt der, von den Schimpfworten abgesehen, recht harmlose Film von Anfang eine FSK 12 Freigabe. Insbesondere die Schimpfworte dürften nach der deutschen Übersetzung nur noch von geringem Belang gewesen sein, da vieles nicht sinngemäß übersetzt wird oder werden kann.
Mittlerweile erschien in den USA im Zuge der Langfassungswelle auch eine Unrated-Fassung. Obwohl Unrated nach dem Wortsinn lediglich „ungeprüft“ bedeutet, wird durch geschickte Werbung und Coverdesign dem Endverbraucher meist das Gefühl vermittelt hier eine bedeutend härtere, freizügigere oder sonst wie „erwachsenere“ Filmversion vor sich zu haben. Die ursprüngliche Kinofassung von „Der Staatsfeind Nr. 1“ bot eigentlich nicht viele Szenen, von denen man vermuten könnte, dass diese für ein R-Rating entschärft wurden. Um so überraschender ist es, dass dem nicht so ist. Tatsächlich zeigt die Unrated-Version zahlreiche typische Zensurszenen. Ob dies nun durch Schnittauflagen der MPAA oder durch eine vorsorgliche Selbstzensur des Studios geschah ist nicht bekannt. Insgesamt umfassen diese Szenen einige minimale Gewalterweiterungen als Will Smith die Leiche seiner Ex-Freundin findet, mehrere anrüchige oder erotische Einlagen sowie einige Dialogszenen, in denen weitere Schimpfworte verwendet werden.

Dennoch hinterlässt die Unrated-Fassung nicht auf voller Linie ein überzeugendes Bild. Negativ fallen einige ebenfalls hinzugekommene Handlungsszenen auf. Zusätzliche Handlungsszenen können im Groben nach drei Stufen bewertet werden: Szenen die den Film bereichern (positive Szenen), Szenen die irrelevant sind aber auch nicht stören (neutrale Szenen) und Szenen die sogar negativ ins Gewicht fallen (negative Szenen). Besonders letzteres stellt trotz der inflationären Unrated-Welle glücklicherweise eher die Ausnahme dar.
Nicht aber bei Staatsfeind Nr. 1. Zumindest die Szene bei 0.42.15 und bei 1.58.46 sind eindeutig kontraproduktiv. Weitere Szenen stehen auf der Kippe und sind bestenfalls noch als neutral zu bewerten. Wirkliche Bereicherungen gibt es nur wenig. Die zusätzliche Handlung verlängert den Film also im wesentlichen nur.

Fazit:
Die Langfassung von „Der Staatsfeind Nr. 1“ ist zwar die unzensierte und in der Tat „erwachsenere“ Version, aber auch die sinnfrei längere, stellenweise weniger glaubwürdige und albernere Fassung.

Der Staatsfeind Nr. 1 (1998)

Weitere Schnittberichte:

Meldungen:

0.17.11 Erweiterte Handlungsszene
Der Telekommunikationsagent (Jack Black) sagt noch am Ende des Gesprächs mit seinem Vorgesetzten, der ihm den Auftrag gibt den Naturforscher abzuhören: „Ja klar. Eine Trainingsoperation“.
4,2 Sec.


0.39.29 Erweiterte Handlungsszene
Während die Agenten das Haus von Robert Clayton (Will Smith) durchwühlen, fehlt eine minimal kurze Szene, in der einer der Ex-Marines zu seinem Kollegen sagt: „Mach schon. Lass uns verdammt noch mal hier verschwinden.“ Der Andere antwortet ihm: „Halt die Klappe. Ich hab Spaß“.
1,5 Sec.


0.39.30 Erweiterte Handlungsszene
Eine Obstschale wird vom Tisch geschmissen.
0,27 Sec. (8 Frames)


0.42.15 Neue Handlungsszene
Die erste längere neue Szene erfolgt nachdem Will Smith mit seinem Anwaltskollegen rudern war:

Smith geht in seiner Anwaltskanzlei eine Treppe hinauf und begegnet einem anderen Kollegen. Sie grüßen sich und Smith bittet ihn etwas über seinen Highschoolfreund herauszufinden, der zuvor bei der Verfolgungsjagd von dem LKW überfahren wurde. Sein Kollege notiert sich aufmerksam alles und meint dann scherzhaft: „Gib mir zwei Tage“. Smith antwortet ebenfalls ironisch: „Du hast zwei Stunden“. Dann gehen beide ihres Weges.
Es erfolgt ein Szenenwechsel. Zunächst jedoch die Bilder dieser Szene:


(Szenenwechsel)
Es erfolgt eine ziemlich sinnlose Szene, die mehr Fragen aufwirft, als sie den Film voran bringt.
Die korrupten Agenten sind zu sehen. Sie bringen offenbar weitere Wanzen und Abhörgeräte in der Anwaltskanzlei an. Hierfür schrauben sie auf der häuslichen Toilette die Deckplatte über einigen Kabeln ab. Der IT-Spezialist steht Schmiere, während der Ex-Marine arbeitet. Vor der Toilettentür hält ein weiterer Agent wache. Ein Mitarbeiter der Kanzlei kommt und möchte auf Toilette gehen. Der Agent meint, dass dort nicht reingehen sollte, weil die Toilette verstopft sei („serious overflow“). Der Mann fragt ihn, ob es eine andere Toilette gäbe und der Agent gibt ihm Auskunft.
Unterdessen ist es dem Ex-Marine in der Toilette gelungen, die Deckplatte abzuschrauben. Er meint zu dem IT-Spezialisten, dass dieser an seiner Stelle sein sollte um seinen Kopf an die Deckplatte zu quetschen. Anschließend reicht er ihm die abgeschraubte Platte hinunter. Als der IT-Spezialist sie annimmt fängt der Marine auf einmal an wie verrückt zu schreien („Ow! Goddamn it! Ow!“). Die Wache vor der Tür und der IT-Spezialist schreien den Arbeitenden an, er soll auf der Stelle leise sein.

Anmerkung:An dieser Szene ist besonders gut zu sehen, warum manche Szenen bestenfalls als Deleted Scene geeignet sind, in einem fertigen Film aber nichts zu suchen haben. Trotz mehrfachen Ansehen erschließt sich dem Zuschauer an keiner Stelle, warum der Marine auf einmal anfängt wie ein Verrückter rumzuschreien und so die gesamte Operation zu gefährden. Kriegt er einen Schlag? Stinkt es? Ist ihm etwas auf den Kopf gefallen? Man weiß es nicht. Eine Erklärung folgt auch nicht. Des weiteren leuchtet der IT-Spezialist die ganze Zeit im hell ausgeleuchteten Klo mit einer Taschenlampe, um dem Schraubenden Licht zu geben. Kurz um eine unnötige Szene, die vermutlich nur eingefügt wurde, um eine Höhere Gesamtlaufzeit zu erhalten und die für die Gesamtwertung dieser Langfassung negativ gewertet wurde.

Es erfolgt ein Szenenwechsel. Zunächst jedoch die Bilder dieser Szene:


(Szenenwechsel)
Will Smith ist unterdessen in seinem Büro angekommen. Er begrüßt seine Sekretärin, betritt sein Büro, knallt eine Mappe auf den Tisch und schaltet seinen PC ein. Dann logt er sich mit dem PW „Mingus“. Es erfolgt eine Kamerafahrt über die soeben angezapften Kabel und ein Umschnitt auf die abhörenden Agenten, die das Passwort jetzt kennen. Auch ersichtlich ist, dass Smith von der Decke aus gefilmt wird. Die Kinofassung ist wieder identisch, als Smith in der Zeitung den Artikel bezüglich der FBI-Ermittlungen über ihn liest.
insgesamt 72,73 Sec.


0.44.50 Erweiterte Handlungsszene
Als Smith wieder nach Hause kommt, nachdem er von seinem Chef gefeuert wurde, wurde im DC ein minimal kurzer Zwischenschnitt eingefügt, als er die Treppe vor seinem Haus hoch läuft. Im DC ist hier kurz einer der Überwacher zu sehen, der sagt: „Oh Shit. Here he Comes“. Die Äußerung macht der Agent nur, weil er schon weiß, dass Smiths Frau aus der Zeitung von den noch andauernden Beziehungen ihres Mannes zu Rachel Banks erfahren hat und er somit vermutet, dass es jetzt Ärger gibt.
Anmerkung: Denkbar wäre, dass diese und die übernächste Szene entfernt wurden, weil die nächste passende Szene lediglich aus einem Kraftausdruck besteht, insgesamt aber nur alle drei Szenen zusammen eingefügt werden sollten.
1,11 Sec.


0.45.07 Zensierte Szene, Kategorie: Schimpfwort
Wieder ein kleiner Einschnitt des Agenten, als Smith zu seiner Frau reingehen möchte, die noch in der Zeitung liest. Ob des drohenden Ärgers meint der Agent kopfschüttelnd: „He’s fucked“.
1,8 Sec.


0.45.47 Erweiterte Handlungsszene
Während Smith sich mit seiner Frau streitet erfolgt wieder ein Zwischenschnitt auf den lauschenden Agenten, der sagt: „Gott, das ist ja wie bei meinen Eltern, man.“.
1,73 Sec.


0.47.16 Neue Handlungsszene
Nachdem Smith versucht hat in ein Luxushotel einzuchecken, jedoch aufgrund seiner gesperrten Kreditkarten gescheitert ist, wurde im DC eine Szene ergänzt, in der er versucht am Bankautomaten Geld abzuheben. Der Automat sagt ihm jedoch auch, dass seine Karten gesperrt sind und behält die Karte ein. Smith schlägt auf den Automaten geht ärgerlich davon.
13 Sec.


0.47.45 Neue Handlungsszene
Am Abend fährt Smith in ein wesentlich billigeres Motel um dort zu nächtigen. Erschöpft legt er sich auf das Bett, während im Fernsehen der das Telekommunikationsüberwachungsgesetz unterstützende Senator die Vorzüge des Gesetzes erklärt. Deprimiert guckt Smith in der Gegend rum und nimmt sich dann Erotikmagazin (Penthouse) und blättert ein wenig darin herum.
35 Sec.


0.52.43 Erweiterte Handlungsszene
Smith sitzt etwas länger auf der Fähre rum und versucht unter den Fahrgästen Brill zu entdecken. Viele blicken verdächtig zu ihm rüber.
8,73 Sec.


0.52.53 Alternative Szene
Als Will Smith von der Fähre geht, wurde im DC die Aufnahme eines Hafenpolizisten eingeschnitten (1,53 Sec.). In der Kinofassung sieht man Smith statt dessen etwas länger in der Dämmerung vom Schiff laufen (1. Sec.). Insgesamt ist der DC dennoch geringfügig länger:
0,73 Sec.
Kinofassung:Director’s Cut:


1.14.04 Alternative Szene
In der Szene, in der Will Smith mit dem Auto seiner Haushälterin zur Schule fährt und das Überwachungsteam die Szenerie in dem Glauben, die Haushälterin würde im Auto sitzen beobachtet, sagt der Überwacher mit Brille “Oh Mann, lasst mich sie verfolgen”. Nach dieser Szene, wurde im DC ein blauer Farbfilter eingesetzt, als man das Auto über die Straße fahren sieht. Im DC soll durch den Farbfilter der Eindruck erweckt werden, als ob das Geschehen auf dem Videomonitor des Überwachers abläuft. In der Kinofassung sieht es aus, wie eine herkömmliche Filmszene.
Kein Zeitunterschied
Kinofassung:Director’s Cut:


1.14.11 Zensierte Szene, Kategorie: Anrüchig
Die Haushälterin ist im Bild und fährt den Wagen. Erneut mit dem blauen Farbfilter überzogen (s. letzte Veränderung oben). Die Szene ist in der Kinofassung jedoch nicht enthalten, auch nicht ohne Farbfilter.
Im weiteren folgt Material, dass vermutlich die „Unrated“ Bezeichnung rechtfertigen soll. Im weniger prüden Europa, jedoch uninteressant:
Der Überwacher mit Brille wiederholt nochmals, diesmal aber energischer: „Nur einmal, lasst mich die Haushälterin verfolgen“. Weiterhin sagt er zu seinem Kollegen, der gerade ein Mixgetränk trinkt: „Du weißt was die behaarten Beine bedeuten?“ Daraufhin pfeift er wie ein Vogel und imitiert mit seinen Fingern ebenfalls einen zwitschernden Vogel. Sein Kollege sieht ihn entsetzt an. Dann führt der Mann seine Erklärung mit den Worten „Deep Dish Bush“ zu ende. (eine Anspielung auf einen besonders behaarten Schambereich. Eine Verdeutlichung der vorherigen Vogelnestanspielung.)
Der Kollege meint anschließend: „You are a sick fuck“.
15,3 Sec.


1.18.02 Zensierte Szene, Kategorie: Gewaltzensur (alternative Einstellung)
Als Will Smith seine ermordete Ex-Freundin (mit der er eine Affäre hatte) in dem Badezimmer findet, sieht er im DC durch den Türspalt eine Blutlache auf dem Kachelboden.
In der Kinofassung steht er in der Folgeeinstellung etwas länger in der Tür.
Kein Zeitunterschied
Kinofassung:Director’s Cut:


1.18.12 Zensierte Szene, Kategorie: Gewaltzensur (alternative Einstellung)
Als Smith die Leiche seiner Ex-Freundin umdreht, wurde in beiden Versionen ein unterschiedlicher Take verwendet. Die Unrated Version zeigt die Leiche etwas deutlicher auf dem kalten Boden liegen: Vor dem Gesicht ist ein Blutfleck auf den Fliesen, aus ihrem Ohr und aus ihrer Nase läuft Blut.
Die Einstellung der Kinofassung ist etwas undeutlicher, dunkler und zeigt nur die Frau, nicht die Umgebung. Der Blutfleck fehlt. Das Gesicht zeigt keine Verwundungen.
Kein Zeitunterschied
Kinofassung:Director’s Cut:


1.18.20 Zensierte Szene, Kategorie: Gewaltzensur
In der Unrated Fassung ist eine weitere Einstellung der Leiche zu sehen.
1,53 Sec.


1.22.09 Erweiterte Handlungsszene
Die Szene, in der die Überwacher die Satellitenbilder von Smith und Hackman (Brill) auswerten und sich darüber streiten, dass der Satellit nur nach unten ausgerichtet ist, wurde die Szene im DC geringfügig erweitert.
Der Überwacher mit Brille meint: „Lasst mich mit der Haushälterin reden. Vielleicht kann sie helfen. Sein Kollege meint: „Das ist eine gute Idee, Fiedler“. Fiedler lacht daraufhin.

Anmerkung: Vermutlich wurde die Szene entfernt, weil sie eine Anspielung auf die ebenfalls in der Kinofassung entfernte Szene bei 1.14.11 darstellt.
6,37 Sec.


1.23.55 Erweiterte Handlungsszene
Als die NSA die Bilder von der Tankstellenkamera, die Brill zeigt, auswerten, wurde abermals die Szene verlängert. Der Oberfiesling meint: „See you later then“ und geht. Einer der Überwacher sagt: „That’s all we can do at this point?“. Der mit Brille antwortet ihm gestresst: „Squeeze me at this point. I’m doing the best I can.“
6,03 Sec.


1.30.37 Erweiterte Actionszene
Die Autoverfolgungsjagd auf dem Bahnhofsgelände wurde im DC etwas verlängert.
6,13 Sec.


1.31.37 Erweiterte Handlungsszene
Nachdem Will Smith seinen brennenden Mantel losgeworden ist, wurde im DC eine weitere kurze Einstellung von Smith vor den Flammen eingefügt. Im Anschluss hebt Smith noch die Shotgun wieder auf.
2,27 Sec.


1.38.20 Neue Handlungsszene
Smith und Hackman fahren mit dem Van auf der Autoban, nachdem sie sich endlich zum „Gegenschlag“ entschlossen haben. In der Kinofassung sieht man nur kurz den Wagen über die Straße fahren und es erfolgt die nächste Szene. Im DC hingegen wurde auf der Fahrt noch ein längeres Gespräch eingefügt:
Smith fragt Hackman, ob er einen Brezel, Apfel oder Keks will. Hackman meint einen Keks. Smith möchte offenbar keinen Keks abgeben, guckt in die Tüte und fragt noch einmal so nach, als hätte er die Antwort nicht gehört. Diesmal fragt er Hackman jedoch nur, ob er einen Apfel oder ein Brezel haben möchte. Hackman aber lässt sich nicht an der Nase rumführen und besteht auf seinen Keks. Smith gibt ihm die Tüte rüber und Hackman fragt ihn, ob er irgendwelche Kinder habe. Smith erzählt von seinem achtjährigen Jungen.
Dann wechselt Hackman das Thema und fragt Smith, was er über Hacken von Handys weiß. Smith antwortet, dass er normalerweise nur auf „Senden“ drückt und dann hofft. Etwas fassungslos meint Hackman zu ihm: „Großartig. Sie werden eine große Hilfe sein.“ Smith schaut ihn an, und fragt wie der Keks ist. Hackman meint: „Er ist wirklich gut.“
32,13 Sec.


1.40.28 Erweiterte Handlungsszene
Während Smith und Hackman den Abgeordneten überwachen, wurde im DC ein weiteres Gespräch eingefügt.
Smith fragt Hackman, wie man in so eine Arbeit (Abhören) hineingerät. Hackman antwortet ihm, dass sein Vater einen Gemüseladen hatte, als er noch ein zwölfjähriger Junge war. Sein Vater hatte einen Partner, von dem er glaubte, er würde stehlen. Hackman fand daraufhin einen Weg das Telefon des Partners anzuzapfen. Er führt weiter aus, dass er es liebte, den Mann zu belauschen, ohne das dieser wusste, dass er da sein. Smith fragt ihn: „Und? Hat er gestohlen?“. Hackman antwortet knapp mit: „Yeah“.

In der Kinofassung tippt Hackman dafür kurz auf dem Laptop rum. Diese Einstellung fehlt im DC (0,68 Sec.)
15,17 Sec.


1.40.48 Zensierte Szene, Kategorie: Erotikzensur
Im DC ist eine kurze Einstellung der nur mit Unterwäsche bekleideten Sekretärin, mit der der Abgeordnete seine Ehefrau betrügt, hinzugekommen.
1,47 Sec.


1.40.54 Zensierte Szene, Kategorie: Erotikzensur
Nachdem die Sekretärin dem Abgeordneten auf Hackmans Videoschirm das Hemd aufgeknöpft hat, wurde wieder neues Material eingefügt:
Smith guckt etwas verdutzt. Er meint: „Da sind unsere hart verdienten Steuern bei der Arbeit“. Hackman nickt. Es erfolgt ein Umschnitt, auf das Treiben im Raum des Senators: Die Sekretärin leckt dem Abgeordneten langsam die Brust ab. Smith kommentiert das mit: „God bless America“. Im Anschluss knöpft die Sekretärin dem Abgeordneten die Hose auf.
11,63 Sec.


1.40.59 Zensierte Szene, Kategorie: Erotikzensur
Der Abgeordnete lässt sich etwas nach hinten fallen, die Sekretärin küsste weiterhin seinen Bauch und atmet laut.
3,2 Sec.


1.41.01 Erweiterte Handlungsszene
Nach der “Show” im Appartement des Abgeordneten guckt Smith noch einmal fassungslos und lässt sich dann mit einem Seufzer nach hinten aufs Bett fallen. Hackman fragt ihn, was los ist. Smith meint, er hätte gerade darüber nachgedacht, wie er es fände, wenn ihn jemand bei so etwas beobachten würde. Hackman antwortet ihm, dass er nun wüsste, wie sich Pintero (der Mafiaboss) gefühlt hat.
14,2 Sec.


1.41.59 Erweiterte Handlungsszene
Als Hackman das Haus von Reynolds (der Oberfiesling) verwanzt, wurde im DC die Szene erweitert, nachdem die spanische Haushälterin ihn hereingelassen hat. Sie redet noch kurz auf spanisch weiter, während Hackman sich ins Haus begibt und seine Sachen abstellt. Anschließend fängt er an sich nach Gegenständen umzugucken, die sich zum Verwanzen eignen. Dabei entdeckt er das auf der Couch sitzende Mädchen und begrüßt es. Schüchtern erwidert sie die Begrüßung. Daraufhin sucht Hackman weiter das Wohnzimmer ab. Er schaut sich das Telefon an und stöpselt den Hörer ab. Dann sucht er aus seinen Sachen einen identischen Hörer heraus, den er anstelle des Originals anstöpselt. Anschließend legt er den Hörer wieder auf.
54,53 Sec.


1.42.42 Zensierte Szene, Kategorie: Schimpfwort
Als der Techniker Reynolds erklärt, dass die Wanzen in seinem Haus alle von ihnen selbst gemacht wurden, sagt Reynolds im DC noch verärgert: “You think this is fucking amusing?”. Der Techniker senkt etwas beschämt den Kopf.
3,17 Sec.


1.58.44 Alternative Szene
Als der verwundete Techniker (Jack Black), nach dem finalen Massaker auf der Bare zum Krankenwagen gefahren wird, wurde im DC eine geringfügig andere Einstellung verwendet.
Kinofassung: 2,2 Sec.
Director’s Cut: 3,21 Sec.
Die andere Einstellung wurde nur verwendet, weil im Anschluss im DC eine neue Szene folgt, auf die der Übersicht halber aber im nächsten Schnitt eingegangen wird.
Kinofassung:Director’s Cut:


1.58.46 Neue Handlungsszene
Nach der großen Schießerei geht Smith zu dem Überwachungswagen der NSA, der mittlerweile vom FBI untersucht wird. Smith fragt in die Runde: „Hier war ein Typ in einer Polizeiuniform drin.“ Eine Agentin meint zu ihm: „Der Kerl mit der blutigen Hand“. Nachdem Smith das bejaht hat, führt sie weiter aus, dass sie ihn auf dem Überwachungsvideo haben. Dann bittet sie ihren Kollegen das Video zurückzuspulen. Auf dem Überwachungsvideo sieht man, wie sich Hackman entfernt. Die Agentin schaut genau auf den Monitor und fragt sich, ob das eine Katze unter Hackmans Arm ist. Smith lacht erleichtert und bedankt sich bei den Agenten.

Im Anschluss wird im DC ein weiterer verwundeter durch die Menge gerollt.

Anmerkung: Ebenfalls eine wenig überzeugende neue Szene. Obwohl die FBI-Agentin aufgrund der Observation und den zahlreichen Zeitungsberichten über Smith wissen müsste, dass er kein Agent ist, sondern sogar unter Tatverdacht steht, rückt sie bereitwillig mit einem Lächeln alle Informationen raus und lässt ihn sogar auf das Überwachungsvideo gucken.
33,62 Sec.

Kommentare

23.06.2007 00:13 Uhr -
Die Extended Version, gibts bereits in Englang auf DVD und das mit komplet Deutschen Ton.

19.08.2007 23:17 Uhr - n0rther
1x
eben im tv gesehen .. hammer film is sogut wie bestellt
werd gleichmal nach dem DC ausschau halten (insofern thx für den informativen "sb") :)

29.10.2007 19:50 Uhr - David_Lynch
1x
ich danke auch noch für den SB...kam ziemlich früh was man von dem deutschen release nicht sagen kann...auch die farbige einteilung gefällt mir sehr gut....doch eine der lohnenswerteren unrated vorausgesetzt man besitzt noch keine fassung so wie ich...dann werde ich gleihc zu dieser greifen

11.10.2013 01:18 Uhr - olaf020480
1x
Super Schnittbericht!
Ich finde für die "Unrated-Fassung" hätte man den Showdown aus den Deleted Scenes noch mit einarbeiten können, der ist detailreicher als der in der normalen 12er-Fassung.

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