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The Missing

zur OFDb   OT: The Missing

Herstellungsland:USA (2003)
Genre:Western
Bewertung unserer Besucher:
Note: 9,40 (5 Stimmen) Details
30.07.2006
Glogcke
Level 17
XP 5.212
Vergleichsfassungen
Kinofassung ofdb
Freigabe FSK 12
Extended Version ofdb
In den vergangenen Monaten hat Sony eine Menge Langfassungen auf den Markt gebracht, deren neues Material oftmals nur aus den Deleted Scenes der Erstauflage bestand. Auch war die Ausstattung dürftig oder gar nicht vorhanden. Aus den Augen verloren wurde dabei aber, dass es gelegentlich auch bisher unveröffentliches Material zu sehen gab und dass Sonys Langfassungen „für die schnelle Mark“ stets zu einem fairen Neupreis von 10-15 Euro angeboten wurden. Auch darf nicht vergessen werden, dass nicht jede integrierte Deleted Scene unbedingt ein wiederverwertetes Abfallprodukt sein muss. Dies ist eine Frage des Einzelfalls. Nicht selten sind Deleted Scenes durchaus interessant und können einen Film bereichern. Auch ist es nicht zwingend, dass die Szenen als nicht gewollt vom Regisseur entfernt wurden und somit vom künstlerischen Standpunkt aus nichts im fertigen Werk zu suchen haben. Es kann auch andere Gründe geben, wie z.B. eine vom Produzenten geforderte geringere Kinolaufzeit oder etwa wenn der Produzent selbst den letzten Schnitt anfertigen lässt.

„The Missing“ ist somit einer von vielen Einzelfällen, den es separat zu bewerten gilt: Sony wirbt mit über 17 Minuten neu eingefügten Szenen und übertreibt damit nicht. Die 17 Minuten wurden sogar abgerundet. Das neue Material umfasst auch die Deleted Scenes der Erstauflage. Allerdings waren auf der alten deutschen DVD nur 5 Deleted Scenes + das alternative Ende enthalten. Insofern bekommt der deutsche DVD Käufer hier auch einiges an neuem Material zu sehen. Auf der US-DVD hingegen war das Material in Form von 11 Deleted Scenes jedoch bereits größtenteils enthalten. Wer diese DVD daher besitzt und keinen Wert darauf legt die Szenen im Film integriert zu erleben, für den ist die Langfassung keine Empfehlung.
Das wieder eingefügte Material ist allerdings durchweg lohnenswert und ungemein bereichernd. Der Film bekommt so eine flüssigere und ausführlichere Handlung. Insbesondere die Beziehung von Maggie zu ihrem Vater wird besser dargestellt. Auch das alternative Ende ist zu präferieren. Alles in allem ist die Langfassung durchweg gelungen und sollte von Interessierten bei einem Neukauf die erste Wahl sein. Die Ausstattung ist etwas kleinlich, jedoch mit einem neuen Audiokommentar und den 6 Featurettes sowie den Kurzfilmen nicht wesentlich schlechter als die der Erstauflage. Wem der Film gut gefallen hat, der kann auch über ein Upgrade auf die Langfassung nachdenken.

Verglichen wurde die Kinofassung, vertreten durch eine Premiereaufzeichnung (= Dt. DVD) mit der Extended Version von Sony
0.03.39
Nach der Zahnoperation bei der alten spanisch sprechenden Frau, erfolgt die erste neue eingefügte Szene:
Maggie (Cate Blanchett) erledigt einige Haushaltsangelegenheiten, während ihre Tochter Lilly vor dem Bett steht und sich Modeentwürfe ansieht. Sie fragt ihre Mutter was für ein Typ sie sei und gibt zwei Möglichkeiten vor. Sie erklärt weiter, dass die eine Möglichkeit für Londoner Mode, die andere für Pariser Mode stehen würde. Maggie hat für die Begeisterung ihrer Tochter nicht viel übrig und meint, sie müsse sich die Klamotten nicht kaufen, sie könne selber nähen. Maggie erwidert, dass sie die Klamotten ohnehin nirgendwo tragen könnte. Dann schickt sie Lilly weg um die Bettwäsche zu erledigen. Diese verlässt beleidigt den Raum.
50,3 Sec.


0.10.44
Der Mexikaner, mit dem Tommy Lee Jones sich in die Wolle gekriegt hat, durchwühlt des Nachts den Muli von Jones. Er findet einige Dokumente und eine veraltete Pistole. Als Jones die Scheune betritt, packt er schnell alles zurück. Jones bemerkt sofort, dass jemand seine Sachen durchwühlt hat und entdeckt dann den im Dunkeln stehenden Mexikaner. Er fragt ihn, ob der Mann in Maggies Haus ihr Ehemann sei. Der Mexikaner geht auf die Frage nicht ein und antwortet, dass es sich bei den Menschen um gute Leute handeln würde und dass er weggehen soll, um woanders zu stehlen.
Plötzlich ist von draußen ein lautes Wiehern und Muhen zu hören. Der Mexikaner verlässt sofort die Scheune um nachzusehen. Draußen laufen die Kühe in ihrem Gehege unruhig hin und her, während ein Tier außerhalb des Geheges entlang rennt. Nun kommt auch Maggies Freund aus dem Haus, um nach dem Rechten zu sehen. Jones hat sich derweil sein Gewehr geschnappt und ist ebenfalls nach draußen gelaufen. Der Mexikaner hält ein Kalb fest und erzählt Maggies Mann, dass der Coyote bis zur Absperrung gelaufen sei. Jones läuft mit seinem Gewehr derweil zum Zaun und legt dort an. Er zielt auf etwas in der Dunkelheit und drückt ab. Maggie kommt aus dem Haus gelaufen und fragt was los sei. Ihr Mann meint, Mr. Jones (so auch der Name von Jones Rolle) habe gerade einen Coyoten erschossen. Leise ergänzt Jones, dass es kein Coyote war. Verärgert meint Maggie nur: „Ja, er ist gut da drin Dinge zu töten“. Daraufhin geht Jones etwas deprimiert zurück in die Scheune.
Zunächst die Bilder, dann weiter mit der Szenenbeschreibung:


Es erfolgt ein Szenenwechsel und der Mexikaner und Maggies Mann reiten in derselben Nacht mit zwei Lampen durch die Dunkelheit, um rauszufinden was für ein Tier Jones erschossen hat. Sie finden einen Berglöwen. Maggies Mann meint, dass dies kein Zufallstreffer war. Jones habe gewartet, bis der Löwe im Mondschein diese Bergsteigung hinaufkletterte.
Zunächst die Bilder, dann weiter mit der Szenenbeschreibung:


Es erfolgt erneut ein Szenenwechsel. Jones ist wieder in der Scheune und trinkt einen Schluck aus einem Flachmann. Man sieht ihm deutlich an, dass er gestresst ist. Maggie beobachtet ihn derweil aus der Dunkelheit heraus. Als sie die zurückkehrenden Männer hört, geht sie eilig ins Haus zurück. Die Männer reiten unterdessen in die Scheune, wo Jones sitzt und sein Gewehr säubert. Maggies Mann meint zu ihm: „Netter Schuss“. Jones erwidert nur: „Kein Wind“.
insgesamt: 3 Min. 12,23 Sec. (192,23 Sec.)


0.19.22
Die Farm des Nachts. Eine Ansicht wie sich das Windrand bei heftigem Wind stark dreht. Es erfolgt ein Umschnitt in das Zimmer der beiden Schwestern. Lilly näht ein neues Kleid mit einer klassischen Pedalnähmaschine. Ihre kleine Schwester hippelt nervös auf und ab und wiederholt ständig: „Lilly bitte!“. Offensichtlich muss sie auf die Toilette. Lilly meint zu ihr, dass sie ihre Mutter fragen soll. Das kleine Mädchen erwidert: „Sie wird mir nur sagen, dass ich alleine gehen soll“. Lilly hört auf zu nähen und sieht aus dem Fenster, wo sie Maggies Freund herumlaufen sieht (dem sie ebenfalls verfallen ist). Kurzerhand entschließt sie sich, ihre Schwester zu begleiten.
31,17 Sec.


0.20.30
Nachdem Maggie und ihr Freund sich geküsst haben, erfolgt eine weitere neue Szene, die an die letzte neue Szene anknüpft:
Lilly steht in der Kälte vor dem Toilettenhäuschen, auf dem sich gerade ihre Schwester befindet. Durch das Schlafzimmerfenster ihrer Mutter sieht sie, wie sich diese zärtlich mit ihrem Freund küsst. Nach kurzem bemerkt die Mutter, dass Maggie sie durch das Fenster beobachtet und zieht erschrocken die Vorhänge zu. In dem Moment kommt die kleine Schwester aus der Toilette. Lilly meint zu ihr: „Beeil dich. Es ist kalt“.
27,63 Sec.


0.36.42
Die nächste neue Szene erfolgt, nachdem Maggie traurig das Bett ihrer entführten Tochter hergerichtet hat und dann weinend weggeht:
Maggie öffnet das Gatter zu einer Rinderweide, die jedoch vollständig mit Schnee bedeckt ist. Auf die verschneite Weide führt sie ihr Vieh. Ihre kleine Tochter ruft den Rindern infantil ermuntert nach: „Sorgt für euch selber. Wir kommen bald zurück“. Maggie schaut sich daraufhin noch etwas um und wischt sich eine Träne aus dem Gesicht.

In der Kinofassung ist in der Szene zuvor das Bett, das Maggie gemacht hat, etwas länger zu sehen. (2,24 Sec.)
39,13 Sec.


0.38.47
Nachdem der Indianer die fremde Familie überfallen hat, erfolgt die nächste neue Szene:
Maggie und ihre kleine Tochter reiten alleine durch einen steilen, engen und holprigen Pfad. Die Tochter fragt Maggie, ob Jones auf den Berg gegangen ist. Maggie aber fordert sie nur auf ruhig zu sein. Sie reiten noch kurz weiter, dann steigt Maggie vom Pferd. In der Ferne sieht sie das Pferd von Jones, während von ihm jegliche Spur fehlt. Sie fordert ihre Tochter auf bei den Pferden zu bleiben, worin diese fügsam einwilligt. Anschließend nimmt Maggie ihr Gewehr und pirscht langsam in Richtung des Pferdes von ihrem Vater. Sie hört einige merkwürdige Geräusche, als sie neben sich Jones im Gebüsch sieht, der seinen Revolver auf sie angelegt hat. Sie senkt ihr Gewehr und meint unfreundlich zu ihm, dass er nicht soweit vorausreiten soll. Er übergeht ihre Aufforderung einfach, indem er ihr das Ergebnis seiner Spurensuche mitteilt: Nach dem haben die Indianer am Abend vor dem Überfall auf Maggies Ranch an dieser Stelle übernachtet und sind nach dem Überfall nochmals dort hin zurückgekehrt.
Maggie schaut sich die Feuerstelle an, wo sie einige Knochen entdeckt. Etwas ängstlich will sie fragen, was das für Knochen sind. Jones, der jedoch ahnt was sie befürchtet, fällt ihr ins Wort und erklärt, dass das Wildtierknochen sind. Er fügt hinzu, dass die Knochen noch warm sind und die Indianer erst kürzlich gegangen sind.
Dot (die kleine Tochter) turnt derweil auf den Felsen rum und fragt Jones neugierig, woher er wisse, dass die Knochen noch warm sind. Er aber geht auf sie zu, packt sie, hebt sie hoch und stellt sie an anderer Stelle wieder ab. Dabei meint er ärgerlich: „Zerstör die Spuren nicht, Kind!“. Maggie geht sofort auf Jones zu und fordert ihn mit großer Wut auf, dass er niemals wieder Hand an das Kind anlegen soll. Jones regt sich ab und meint ruhig zu ihr, dass er dem Kind niemals aus Wut etwas antun würde. Er fügt hinzu, dass er auch ihr (Maggie) nie wehgetan hat. Der Streit wird durch Dot unterbrochen, die mit leiser Stimme von hinten ihren Namen sagt. Als Jones sich zu ihr umdreht, wiederholt sie, dass sie Dot heißt. – Offenbar hat es sie geärgert, dass man in dritter Person über sie spricht, während sie anwesend ist.
Jones geht unbeeindruckt an Dot vorbei, weil er im Hintergrund einen Anhänger entdeckt hat, der in einem Busch hängt. Er zeigt ihn Maggie, die erklärt, dass der Anhänger nicht ihrer entführten Tochter gehört. Jones hängt den Anhänger daraufhin wieder an den Busch.
2 Min. 22,27 Sec. (142,27 Sec.)


0.38.47
Nach der letzten neuen Szene erfolgt die Einstellung eines Berges. Dieser ist in der Extended Version beim helllichten Tag zu sehen, während er in der Kinofassung in einer dunklen Dämmerung gezeigt wird. In beiden Versionen erfolgt eine Überblendung auf die reitende Maggie und Jones.
Kein Zeitunterschied

0.47.45
Maggie und Dot beerdigen zusammen mit den Offizieren die getöteten Siedler. Der Kompanieanführer (Val Kilmer) spricht das Gebet. Als er seinen Hut zum Gebet abnimmt, taucht eine große Narbe am Haaransatz auf, die ihm vermutlich von einem Indianer zugefügt wurde, als dieser seinen Skalp nehmen wollte. Dot ist erschrocken, so dass Maggie ihre Hand nimmt und ihren Kopf nach unten drückt, so dass ihr der Anblick erspart bleibt. Während des Gebets kommt ein Unteroffizier angerannt und berichtet, dass ein Kampf unter den Männern ausgebrochen ist.
24,03 Sec.


0.59.31
Jones beobachtet in der Nacht eine Eule. Besorgt sieht er auf die schlafende Maggie herab.
25,97 Sec.


1.09.12
Maggie wacht des Morgens auf. Mit verschlafenem Blick entdeckt sie eine Tarantel, die auf ihrem Rock rumkrabbelt. Erschrocken aber besonnen hebt sie die Hand, um nach der Spinne zu schlagen. Als sie zulangen will, geht Jones dazwischen und hält sie davon ab die Spinne zu töten. Er erklärt sein Verhalten damit, dass diese Spinnen ihnen ihr Glück verraten werden. Maggie steht derweil auf und meint, dass sie nicht an Glück glauben würde. Jones erwidert, dass er dies aber tut. Dann setzt er die Spinne wieder auf freien Fuß, die sich sofort entfernt.
Im Anschluss nimmt er ein kleines Heft hinaus. Maggie fragt ihn, was er lesen würde. Er meint, er liest nicht. Daraufhin ist ein Gebirge zu sehen, über das das Gewitter der letzten Nacht hinwegzieht. Es blitzt stark. Jones versucht das Naturereignis zu zeichnen. Als Maggie dies erkennt, versucht sie einen Blick über seine Schulter zu werfen. Er aber schlägt das Buch zu und gibt es ihr gleich ganz. Maggie blättert etwas darin rum und sieht allerhand Zeichnungen von beeindruckenden Naturszenen, Tieren und Indianer. Jones fragt sie, ob sie sich daran erinnern würde, dass er Kunst studiert habe, bevor er ihre Mutter getroffen hat. Maggie schüttelt den Kopf. Dann schlägt sie das Buch zu, gibt es ihm zurück und meint: „Some Life you’ve led“. Jones antwortet zunächst nichts und lacht nur zufrieden. Dann sagt er aus seiner Stille heraus „Some Life“. Nach kurzem verfliegt ihm sein Lächeln und er fragt Maggie, wie sein Junge war (ihr verstorbener Bruder, für dessen Tot sie unter anderem Jones verantwortlich macht). Maggie geht auf die Frage ein und meint, dass er für sein Alter sehr groß war und ähnlich gestrickt wie Dot. Sie zählt einige weitere Charaktermerkmale auf und kommt dann irgendwann auf die Mutter. Sie fragt Jones, ob er sich überhaupt an ihre Mutter (und seine Ex-Frau) erinnern würde. Er antwortet ruhig, dass er das tut. Maggie räumt kurz weiter das Lager auf, dann fragt Jones sie den Tränen nahe, wie der Name seines Sohnes war. Maggie ist kurz ruhig und antwortet: „Jacob“.
Zuletzt folgt eine Einstellung auf Dot, die bereits das ganze Gespräch von ihrem Schlafplatz aus verfolgt hatte. Sie entdeckt die Mokassins, die sie aufgrund ihrer im Unwetter verlorenen Schuhe nun doch tragen darf. Sie zieht sie etwas näher an sich ran und freut sich.
2 Min. 53,7 Sec. (173,7 Sec.)


1.10.20
Als Jones zu Dot meint, dass sie versuchen soll ein Pferd zu erschießen, wurde die Szene in der Extended Version erweitert.
Dot guckt Jones etwas ängstlich hinterher. Ihre Mutter bemerkt, dass Dot ängstlich ist. Sie meint, dass es nicht schwer ist, das Gewehr auf etwas anzulegen und den Abzug abzudrücken. Dot meint ängstlich aber selbstbewusst: „Ich weiß“. Die Mutter guckt sie an und sagt: „Es ist aber alles schwer daran, den Atem eines Mannes zum Schweigen zu bringen“. Sie läd ein Gewehr für Dot und führt weiter aus, dass sie deshalb ein kleines Gebet sprechen soll und gibt ihr eines vor, wonach sie Gott um Verzeihung für das was sie tut bitten soll usw. Dot steht immer noch etwas ängstlich am Rand und versucht ihrer Mutter ständig wieder zu sagen, dass sie schießen kann. Als Jones hinzutritt und die Szenerie beobachtet und auch bemerkt, dass Maggie zunehmend in Schwierigkeiten gerät vor ihrer Tochter das Töten eines Menschen zu rechtfertigen, meint er nach kurzem Warten zu Dot, als diese erneut etwas sagen will, dass sie tun soll, was ihre Mutter sagt. Dot antwortet fügsam mit: „Ja, Sir“. Jones setzt sich hin und fragt sie, ob sie gut im Warten sei. Dot verneint das. Jones sagt daraufhin, dass sie heute lernen wird, gut im Warten zu sein.

In der Extended Version fehlt aufgrund der neu eingefügten Szene, eine Einstellung von Dot und ihrer Mutter, die hier nicht gepasst hätte. (3,88 Sec.)
59,07 Sec.


1.55.04
Das Gespräch, dass Jones des Nachts mit Maggie führt, während sie den steilen Bergpfad bewachen, wurde in der Extended Version minimal verlängert.
Jones fügt hier in seine Erklärung, warum er von zu Hause wegging noch ein, dass er kein Farmer sondern ein Maler gewesen ist.
3,57 Sec.


2.03.07
Maggie steigt am Morgen nach der Belagerungsnacht zu Jones herunter, der den Indianerhexer mit in den Abgrund gerissen hatte.
7,73 Sec.


2.03.17
In der Extended Version ist Jones noch nicht tot, als Maggie ihn findet. Beide reden noch einige Worte:

Eine weitere Einstellung, wie Maggie auf ihren schwer verletzten Vater zugeht. Sie läuft zu ihm hin und hält ihren Hut über sein Gesicht, um ihn vor der Sonne zu schützen. Dann schaut sie auf seinen Körper um Verletzungen auszumachen. Sie entdeckt eine große Wunde im Oberkörper aus der drei gebrochene Rippen herausragen. An ihrem Blick ist zu erkennen, dass sie weiß, dass Jones sterben wird. Sie fragt ihn, ob er möchte, dass sie bei ihm wartet. Dann ist sie kurz ruhig und fragt ihn: „Oder soll ich dich nach Hause bringen“. Ihm kommen die Tränen und er sagt: „Nach Hause“. Sie gibt ihm zu verstehen, dass sie seiner Bitte nachkommen wird. Dann verstirbt er.

Anmerkung: Ein deutlich besserer Schlussteil, der die Geschichte anständig zu Ende führt. Zwar kommt nicht klar heraus, ob Maggie ihrem Vater verzeiht, dieser ist jedoch zu guter Letzt am Ende seiner durch Rastlosigkeit angetriebenen Reise und glücklich wieder ein zu Hause gefunden zu haben. Die Szene wird außerdem durch die beiden Schauspieler getragen und überzeugt so im Ganzen.

In der Kinofassung ist an dieser Stelle eine andere Einstellung von Maggie und ihrem Vater aus der Vogelperspektive enthalten, die in der Extended Version nicht gepasst hätte.(5,24 Sec.)
59,4 Sec.

Kommentare

30.07.2006 10:35 Uhr - Frank M
1x
Das neue Material umfasst auch die Deleted Scenes der Erstauflage, jedoch nur zu einem geringen Teil. Vieles ist tatsächlich neu...

Das stimmt nicht. Alle neuen Szenen sind als Deleted Scenes auf der RC1 DVD (Kinofassung, 2-Disc-Set) enthalten. Laufzeit der Deleted Scenes: rund 17 Minuten !

30.07.2006 18:57 Uhr - Glogcke
1x
Moderator
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Hi,

stimmt du hast Recht. Tatsächlich enthält die US-DVD mehr Deleted Scenes als die dt. DVD. Ich ging davon aus, dass das Bonusmaterial (wie häufig) identisch ist.
Nunja, dann ist das Material eben für deutsche Käufer "neu". Hab es entsprechend abgeändert. Trotzdem danke :)

Gruß
Glogcke

16.10.2013 14:44 Uhr - great owl
1x
Vor vielen Jahren schon gesichtet nun kann ich mal DANKE sagen für den guten Schnittbericht zu diesem tollen Film. :-)

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