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Frühling, Sommer, Herbst, Winter... und Frühl ...

zur OFDb   OT: Bom yeoreum gaeul gyeoul geurigo bom

Herstellungsland:Südkorea, Deutschland (2003)
Genre:Drama
Bewertung unserer Besucher:
Note: 9,00 (1 Stimme) Details
27.03.2007
Mike Lowrey
Level 35
XP 40.433
Vergleichsfassungen
Internationale Fassung ofdb
Freigabe FSK 12
Originalfassung ofdb
Mit Frühling, Sommer, Herbst, Winter … Frühling begann der koreanische Ausnahme-Regisseur Kim Ki-duk seine Geschichten auf eine subtilere Art und mit fast schon meditativen Bildern zu erzählen. Von den Extremen eines Bad Guy weit entfernt, tun sich aber auch hier regelmäßige Abgründe auf – nur weniger offensiv, aber trotzdem hin und wieder für einen Aufschrei der Moralwächter gut, wie bereits sein nächster Film Samaria wieder zeigte. Probleme gab es auch mit Frühling, Sommer .... Tierquälerei unter dem Deckmantel der Kunst ist generell kritisch zu sehen und stellt vor allem in Großbritannien eine unüberwindliche Hürde dar, weshalb Tartan die Schlusssequenz bereits vor der BBFC Prüfung entfernt hat. Scheinbar diente diese gekürzte Fassung dann als Vorlage für alle internationalen Versionen, denn auch in Deutschland und den USA fehlt sie. Ein eindeutiger Hinweis dafür, dass die englische Fassung der Ursprung des Übels ist, ist dasselbe (minderwertige) Bild beider DVDs, welches sich deutlich von der koreanischen DVD unterscheidet.

Im Gegensatz zur englischen DVD hat die deutsche die entfernte Szene immerhin als Alternatives Ende unter den Extras. Bereits beim Filmtitel wird aber deutlich, dass die Szene in den Film gehört. (Intro von Doc Idaho)
1.35.56
Der kleine Junge quält ein paar Tiere. Zuerst fängt er einen Fisch und schiebt ihm einen Stein ins Maul. Als er ihn wieder ins Wasser lässt, kann dieser die Last nicht tragen und treibt kopfüber im Wasser. Dabei sitzt der Junge am Ufer und lacht kichernd. Danach fängt der Junge einen Frosch und schiebt auch ihm einen Stein ins Maul, sodass dieser nach seiner Rückkehr ins Wasser ebenfalls strampelnd kopfüber im Wasser treibt. Ebenfalls kniet der Junge am Ufer und lacht kichernd. Als drittes Opfer muss eine Schlange herhalten, der das gleiche steinige Schicksal widerfährt. Hier sieht man jedoch nicht die Prozedur, sondern nur den lachenden Jungen. Schließlich wird ausgeblendet.
153 Sec.
Cover der deutschen DVD von Arthaus


Cover der längeren, südkoreanischen Originalfassung von Bitwin


Dank für das Intro geht an Doc Idaho

Kommentare

27.03.2007 10:10 Uhr - Barton Fink
Ich finde diese Szene wichtig für den Film. Das Quälen und auch Töten von Tieren (und anderem) spielt im Buddhismus eine zentrale symbolische Rolle. Leiden ist der Kern der vier edlen Wahrheiten, die Grundlage des Buddhismus. Da dieser Film (wie so gut wie alle Filme von Kim Ki-duk, Tierquälerei kommt ja in seinem nächsten Film ebenfalls vor) diese Weltanschauung als grundlegendes Thema inne hat, sollte man bei der Betrachtung des Films diese Szene auf keinen Fall vernachlässigen.

27.03.2007 11:14 Uhr - paleface
Aber die ham dafür doch keine echten Tiere genommen oder?

Oder gehts um eine reine Filmzensur.
Nicht wie in dem alseids bekannten Zombier/Urwald Film.

27.03.2007 11:25 Uhr - Doc Idaho
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Es waren echte Tiere.

ciao

27.03.2007 12:20 Uhr -
solangs nur frösche und fische sind kanns doch wohl egal sein. wenn es andere tiere katze, hund, wild usw wäre, sollte man es schon zensieren. aber fische werden in küchen qlvoller getötet (hab mal in einem restaurant gesehen wie si einen fisch bei lebendigem leib aufgeschlitzt und ausgeweidet haben. und die franzosen die froschschenkel essen, naja gehen wohl auch nicht zimperlich mit den fröschen um :-)

27.03.2007 12:30 Uhr - Mike Lowrey
Moderator
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In Asien isst man auch Hunde und Katzen. Wild wird auch bei uns geschossen. Weißt Du denn, wie die vorher leiden müssen? Ziemlich naive Sicht von Dir.

27.03.2007 12:46 Uhr - Peter Leisetreter
Hi Mike.
Wenn ich jetzt irgendeine Quelle wüsste, die dir beweisen würde, dass Hunde und Katzen in Asien noch nicht so lange gegessen werden (wenn heutzutage überhaupt noch) und sie nur gegessen wurden, weil in Asien zwischendurch mal nicht Brathähnchen in rauhen Mengen durch die Luft flogen, wäre die ziemlich naive Sicht ziemlich schnell auf dich zurückgefallen.

Ich hab das übrigens gar nicht gewusst. Also vielen Dank dir.

Und wenn ein Regisseur meint, er muss aus irgendeinem Grund Tiere umbringen, quälen etc. dann ist das sein Problem. Ich würde außerdem nicht abstufen und sagen, Frösche gehn klar, Fische auch... aber ne Katze nicht. und Zensur ist immer doof. Es ist ziemlich schade, dass die Szene fehlt, der ewige Kreislauf wäre mit ihr noch viel besser illustriert wurden. Da auch die Art und Weise der Morde eine andere war, könnte man eine weitergehende Interpretation formulieren.

27.03.2007 12:51 Uhr - Barton Fink
In Thailand war ich auf einem Markt, da werden die Fische in Massen lebendig in kleinen Behältern gehalten. Wenn jemand einen kauft wird dieser nicht wie bei uns erschlagen, sondern einfach rausgenommen und in die Sonne gelegt, bis er erstickt ist. In Asien ist das so üblich, die sehen das nicht als Tierquälerei. Deswegen können die auch nicht verstehen, wieso wir soetwas aus einem Film schneiden (auch wg der religiösen Seite, siehe oben). Dafür machen wir andere Dinge, die dort Ekel oder Entsetzten auslösen. Die Welt ist halt verschieden und das ist auch gut so!

27.03.2007 12:58 Uhr - paleface
Dennoch finde ich das in unserer heutigen Zeit wo Filme vor VFX nur so protzen es nicht für nötig ist das man Tiere in Filmen tötet.
Wer weis wieviele Takes die brauchten.

Wenn man die Isst ist das ein anderes Thema(auch wenn manches echt mies ist) aber hier gilt das als Unterhaltung. Und die Unterhaltung an echten Blut schiesst uns ein paar Jahrhunderte zurück.

Und ich kann dir sagen warum man lieber nen Frosch oder nen Fisch tötet als eine Katze.
Weil Fische keine Geräusche machen wenn man drauftritt. Das ist der einzigste Grund.
Am schlimmsten finde ich die Aussage (vorallem beim zertreten von Insekten)
DAVON GIBS DOCH EH SO VIELE.
Es gibt auch viele Chinesen....

27.03.2007 13:09 Uhr - Mike Lowrey
Moderator
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20.11.2006 - 18:17 Uhr schrieb Peter Leisetreter
Hi Mike.
Wenn ich jetzt irgendeine Quelle wüsste, die dir beweisen würde, dass Hunde und Katzen in Asien noch nicht so lange gegessen werden (wenn heutzutage überhaupt noch) und sie nur gegessen wurden, weil in Asien zwischendurch mal nicht Brathähnchen in rauhen Mengen durch die Luft flogen, wäre die ziemlich naive Sicht ziemlich schnell auf dich zurückgefallen.

Kommt es denn darauf an, ob das nur temporär war? Empfinde ich nicht als passendes Gegenargument und naiv ist meine Meinung dazu schon gar nicht.
Wie dem auch sei, meine Katze kommt nicht in den Topf und gut ist. Wir sind hier ja auch nicht im Greenpeace-Forum.

27.03.2007 14:36 Uhr - Doc Idaho
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Die Frage, welche Tiere in einer Kultur zum Verzehr freigegeben sind, hängt unter normalen Umständen einzig und alleine davon ab, welche man nicht dazu auserkoren hat, als Haustiere leben zu dürfen. (Neben der Frage des Ekels, was auch abhängig von der Kultur und der daraus resultierenden Erziehung ist)

Hunde und Katzen werden in China oder anderen Ländern nur noch ganz selten gegessen. Sie gelten nicht als Delikatesse und taugen auch nicht zur Massentierhaltung. Zu Zeiten, als Fleisch rar war, sah das sicher ganz anders aus. Die VR China hatte mit einigen Hungersnöten nach seiner Gründung zu kämpfen. Jeder der da emotional rangeht, hat schon verloren. Wer will schon wissen, was die Generation meiner Großeltern bereit war zu essen, als die eine Hälfte vom Land mit dem Jagdgewehr die Kartoffeln auf ihren Feldern gegen die andere Hälfte aus den Städten verteidigt haben.

ciao

27.03.2007 17:13 Uhr -
Die Szene war in der deutschen Kinofassung doch drin, oder? Meine mich jedenfalls daran erinnern zu können. macht ja auch Sinn, wenn die Szene erst für die internationale DVD-Auswertung entfernt wurde, wie oben beschrieben. Demzufolge sollten diese DVD-Fassungen jedenfalls in der ofdb als geschnitten markiert werden!

27.03.2007 17:33 Uhr -
@ mike www.staldiman.ch <<< guckst du das;-) weist du ich kenne mich sehr gut mit asien aus, war auch schon paar mal dort;-) ja klar weis ich dass sie dort hunde und katzen essen (nicht mehr so oft, wurde oben schon erwähnt)), aber frösche und fische sind immernoch was anderes. (habe auch 2 schildkröten, denen würde ich nie im leben etwas antun).

27.03.2007 17:35 Uhr - jenzi
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Ich finde sowas nicht okay, in der heutigen Zeit gibt es genügend Computereffekte, dass man nicht mehr auf Tiersnuff zurückgreifen muss. Ganz egal was für Tiere..

27.03.2007 19:16 Uhr - PaulBearer
Aber wurden die Tiere überhaupt umgebracht? Es scheinen ja sehr kurze Einstellungen zu sein, wenn die Tiere untergehen... da hätte man sie doch schnell aus dem seichten Wasser fischen und den Stein wieder rausholen (sofern er nicht verschluckt wurde) können, oder?

27.03.2007 19:22 Uhr - executor
1x
Ich glaube, jenzi hat den Nagel auf den Kopf getroffen.

Der Zauber des Kinos ist es ja, Sachen so darzustellen das sie echt wirken. Snuff ist Snuff, auch wenn es sich jetzt "nur" um Tiere handelt.

Die Diskussion jetzt auszuweiten, ob es nicht übertrieben ist so zu argumentieren, wenn Legebaterien, Froschfresser und Asiaten im Generellen ja eigentlich alles futtern, was bei 3 nicht auf den Bäumen ist (oder sogar dann noch).

Und das gerade die koreanischen Allesfresser kein Problem mit dieser Szene haben ist ja kein Wunder.

Es ist halt schlicht und ergreifend eine andere "Lebenseinstellung" was Tiere angeht, als wir sieh hier alle, hoffentlich, haben.

Das unsere Einstellung richtig ist, davon bin ich überzeugt. Aber wer sollte schon den ersten Stein werfen?

27.03.2007 23:01 Uhr - Jim
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Ohne die Tiere abzustufen, persönlich ist Herr Duk für mich nun ein dummes Arschloch. Scheißegal was für Tiere da genutzt wurde, für Filme muss man keine realen Quälen und das finde ich egal zu welchem Zweck einfach widerlich. Das wirkt sich zwar nicht auf meine Meinung auf den Film ansich aus, aber warum Herr Duk nun meinte unbedingt reale Tieren einen qualvollen Tod bescheren zu müssen...

28.03.2007 01:17 Uhr - Mar
Schon in dem (m. E. sehr schlechten) Film Seom-Die Insel von Herrn Kim Ki-Duk wurden ja Fische aus dem Wasser geholt, verstümmelt und noch lebend wieder ins Wasser geworfen. Dann doch lieber Cannibal Holocaust (wenigstens waren die dort geschlachteten Tiere ziemlich schnell tot). Im Buddhismus glaubt man ja an eine Art Reinkarnation, also sollte man gerade da mit Tieren etwas vorsichtig umgehen. Und ich schließe mich meinem Vorredner an, wenn die Aussage für den Film so wichtig ist, dann soll man auf entsprechende Spezialeffekte zurückgreifen.

28.03.2007 11:32 Uhr - Doc Idaho
User-Level von Doc Idaho 27
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Weil der liebe "Herr Duck" das Geld für (vernünftige) Spezialeffekte nicht hatte.

28.03.2007 13:35 Uhr - Peter Leisetreter
:-)
"Peter" hat auch nicht genügend Geld sich ne (vernünftige) Nutte zu kaufen. Darf er sich jetzt einfach irgendeine von der Straße holen?

28.03.2007 13:56 Uhr - Doc Idaho
User-Level von Doc Idaho 27
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Nein, aber Peter darf sich für ein paar Drinks in der Dorfdisco und nem Big Mac danach einen Teenager an Land ziehen. Die sind häufig noch recht sauber, oder zumindest gut gepudert.

ciao

28.03.2007 20:10 Uhr -
wie Peter bekommt alle dorfschlampen?

28.03.2007 20:12 Uhr -
hm schätze eigentlich kim ki-duk für samaria sehr aber das quälen von tieren geht zu weit, kenne frühling,.... nur so wie er hier im fernsehen gelaufen ist, und so mochte ich den film aber das ende wirft ein ganz anders licht auf ihm, besonders da ich ihn mit won kar wei vergleiche

28.03.2007 21:23 Uhr - Doc Idaho
User-Level von Doc Idaho 27
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22. 28.03.2007 - 20:12 Uhr schrieb Dante
besonders da ich ihn mit won kar wei vergleiche


Aber der hat doch auch schon mal ein Schwein ganz fies gequält.

29.03.2007 09:03 Uhr - M.Hulot
Mal wieder zu Cut/Uncut: Die Szene war auf alle Fälle in der Fernsehausstrahlung enthalten.

29.03.2007 11:06 Uhr - Jim
SB.com-Autor
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Erfahrungspunkte von Jim 9.808

28.03.2007 - 11:32 Uhr schrieb Doc Idaho
Weil der liebe "Herr Duck" das Geld für (vernünftige) Spezialeffekte nicht hatte.


Das mag durchaus ein Hindernis sein, aber noch lange kein Grund. Es käme ja auch niemand auf die Idee nen Menschen umzulegen weil man kein Geld für Splattereffekte hat (und es braucht mir nun niemand kommen mit "Das ist was anderes"... in beiden Fällen handelt es sich um Lebewesen die Schmerz empfinden können, der Unterschied zu den Tieren ist das wir ihre Sprache nicht verstehen)

29.03.2007 13:09 Uhr - Doc Idaho
User-Level von Doc Idaho 27
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Ich rechtfertige nicht die Tierquälerei. Wie auch mit gutem Gewissen, bei 2-4 Katzen und einem 3 Monate altem Hund. Ich fang sogar Fliegen lebend und werf sie dann aus dem Fenster - wobei das eher sportliche Gründe hat.

Ich gebe hier nur die Gründe an, warum es so getan wurde, wie wir es im Film sehen. Wenn jemand nach FX Leuten schreit, muss gesagt werden, warum es die nicht gab.

ciao

29.03.2007 13:49 Uhr - Peter Leisetreter
Ohne Quellenangabe?


29.03.2007 - 09:03 Uhr schrieb M.Hulot
Mal wieder zu Cut/Uncut: Die Szene war auf alle Fälle in der Fernsehausstrahlung enthalten.

Wenn die einzige TV-Ausstrahlung, jene war, die letztes Jahr in der ARD lief, dann ist deine Aussage falsch. Es gibt zwei Szenen mit "Tierquälerei", eine, im ersten Frühling und die zweite im 2. Frühling, während der kleine Junge in der ersten (im Film enthaltene) nur Steine mit Bindfaden an Fisch/Frosch/Schlange gebunden hat, wurde in der zweiten (international aus dem Film entfernten) und eigentlichen Endsequenz, wie im Schnittbericht beschrieben gehandelt.

Die Frage ist, warum in der OFDB die Fassungen nicht als gekürzt bezeichnet werden, bzw. die Originalfassung "nur" als besondere Langfassung. Wenn das jemand beantworten könnte??

29.03.2007 14:19 Uhr - Doc Idaho
User-Level von Doc Idaho 27
Erfahrungspunkte von Doc Idaho 18.927
Quellen? KOFIC.
Kim ist in Südkorea nicht erfolgreich und bekommt Geld nur, wenn die Filme bereits vor der Produktion ins Ausland verkau)ft wurden. Frühling hatte etwa 130.000 Euro zur Verfügung. (Time z.B. war mit 0,7 Mio Euro (Südkorea 2006 im Schnitt bei 3,1) wohl noch sein teuerster.)

Das Budget für die FX in Frühling wären mind 2-3mal so hoch gewesen, wie für den gesamten Film. Unmöglich.

zur OFDb:
Die OFDb ist in dieser Beziehung sehr inkonsequent, eigenwillig und manchmal fehlerhaft - auch wenn die Sachverhalte klar sind. Wurde aber schon tausendfach diskutiert und du kannst es im OFDB Forum gerne noch einmal versuchen. Hier ist der falsche Ort.

ciao

30.03.2007 21:38 Uhr - Jim
SB.com-Autor
User-Level von Jim 21
Erfahrungspunkte von Jim 9.808
29.03.2007 - 13:09 Uhr schrieb Doc Idaho
Ich gebe hier nur die Gründe an, warum es so getan wurde, wie wir es im Film sehen. Wenn jemand nach FX Leuten schreit, muss gesagt werden, warum es die nicht gab.


Ich sage ja auch nicht das du es verharmlost. Ich verstehe ja auch das sowas Geld kostet, aber man hätte es auch ohne FX in meinen Augen anders darstellen können...
Und wenn du sagst der Film hatte 130.000 Euro zur Verfügung... man sieht so gut wie den ganzen Streifen über eigentlich nix was großartig Geld kostet, ich erinnere mich spontan an... fünf (?) Schauspieler für den Film. Was hat da so viel Geld gekostet das man nicht mehr Geld für 3 tote, künstliche Tiere hatte? (das hätte ja schon gereicht)

30.03.2007 23:30 Uhr - Doc Idaho
User-Level von Doc Idaho 27
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Ich kann Kim ja fragen, wenn ich ihn das nächste mal sehe. Ich habs nur versucht zu erklären, nicht zu rechtfertigen.

Der Großteil des Budgets ging sicher für Filmmaterial, Crew und Unterkunft in der Pampa drauf.

ciao

31.03.2007 20:54 Uhr -
filme kosten geld, kamera & mikro (profi geräte und nicht di digicam ausem media markt) danach braucht man cutter leute für den sound usw. kostet alles geld. da sind schnell 130.000 euro wegg für nen richtigen film und nicht so ein b-movie zeug

02.04.2007 17:22 Uhr -
Also dieses Tierquälerei-Argument ist ja wieder diese typische verdrehte westliche Tierempathie-Schiene. Die meisten von den Leuten, die hier "Herr Duk" (der eigentlich "Herr Kim" heißen müsste, weil "duk" nur der zweite Teil seines Rufnamens ist...) für diese Szene verurteilen und sogar beleidigen, machen vielleicht im Sommer wieder mit Insektenspree Jagd auf arme Mücken und diese bösen kleinen Fliegen, die einem immer nachts vor dem Bildschirm rumschwirren. Jeder von uns begeht tagtäglich millionenfachen Mord an unzähligen Mikroben auf unserer Haut - allein wenn man sich mal kurz die Hände wäscht. Hey, das sind auch Tiere! Aber der Mensch macht halt erst einen Unterschied, wenn er meint, dass etwas sichtbar leidet - die Empathie-Schiene eben! Aus koreanischer Sicht haben wir wahrscheinlich selbst total einen an der Klatsche, weil wir so denken, also urteilt nicht so vereiligt über andere Kulturen!

Und überhaupt: Wollt ihr den Filmcrews jetzt auch verbieten, beim Catering Fleisch zu essen, weil dadurch ja auch Tiere nur für den Film getötet würden?

Im TV läuft täglich viel derberer Tiersnuff in den ganzen nachmittäglichen Naturdokus, wo Tieren ausgiebig beim Leiden und Sterben zugeschaut wird. Oder seid ihr noch so naiv und glaubt, dass da nicht einiges für die Kameras gestellt wird? Nur weil man vorgibt(!) zu beobachten ist es okay oder wie?

Und wer sagt euch eigentlich, dass sie den Stein nicht nachträglich wieder rausgeholt haben?

09.04.2007 03:07 Uhr - JamaicanFlyer
also wenn ich noch meinen Senf dazu geben darf, die Tierquälerei bzw das verwenden echter Tiere für die Filmszenen braucht bei der heutigen Technik wirklich nicht mehr sein, aber wenn es schon so gemacht wurde, sollte man die Sachen vielleicht auch drin lassen, dann sind die armen Viecher nicht ganz umsonst gestorben

11.04.2007 10:19 Uhr -
@tobi lyton

Vielleicht ist es, wenn ein Viech im Wald verreckt einfach nur der Lauf der Natur, und wenn ich für 'nen Film 'ner Kröte den Hals umdrehe eine menschliche Tat die eigentlich nicht hätte sein müssen. Aber ansonsten muss ich dir in deiner Argumentation über die Emotions-Schiene zustimmen.

Zum Thema Kultur und Brauch denke ich aber auch, dass nicht alles nur, weil es hier oder dort jeder macht auch automatisch richtig sein muss...

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