SCHNITTBERICHTE | # | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z
Titel suchen:
Call of Duty: Black Ops 4 · Mehrspieler-Kämpfe für PS4, Xbox und PC · ab 59,99 € bei gameware Just Cause 4 · für PS4, Xbox One und PC · ab 64,99 € bei gameware
Das berüchtigte NC-17, Zensur für das R-Rating und ein prüdes Amerika
Das berüchtigte NC-17, Zensur für das R-Rating und ein prüdes Amerika
ARNOLD SCHWARZENEGGER erneut in unserem Zensurfokus: In Teil 2 unseres Specials beleuchten wir 1991 bis heute.
ARNOLD SCHWARZENEGGER erneut in unserem Zensurfokus: In Teil 2 unseres Specials beleuchten wir 1991 bis heute.
Es gibt einige Serienmörder, die wegen ihrer grauenvollen Taten traurige Berühmtheit erlangten und Gegenstand vieler Filmadaptionen waren. Manche davon kamen nicht unbeschadet durch die Zensur.
Es gibt einige Serienmörder, die wegen ihrer grauenvollen Taten traurige Berühmtheit erlangten und Gegenstand vieler Filmadaptionen waren. Manche davon kamen nicht unbeschadet durch die Zensur.

Alexander

zur OFDb   OT: Alexander

Herstellungsland:USA (2004)
Genre:Action, Drama, Krieg
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,52 (28 Stimmen) Details
15.04.2007
Imbor Ed
Level 10
XP 1.565
Vergleichsfassungen
Kinofassung
Director's Cut

"You have fallen in love with all the things that destroy men."


Oliver Stones Alexander hatte es bei seinem Kinostart 2004 schwer mit den Filmfans, den Kritikern und den Historikern. Aber auch das Massenpublikum zeigte dem Film größtenteils die kalte Schulter. Völlig unverdient, wenn man mal genau betrachtet, was alles dahinter steckt. Vielleicht wird Alexander zumindest als Film (nicht als Produktion) mal der Heaven's Gate des 21. Jahrhunderts.

Oliver Stone: "I've done what I did, and I stand by it."

Stone macht deutlich, dass vieles was hier gezeigt wird, nicht unbedingt den Tatsachen entsprechen muss, sondern nur eine Interpretation der Quellen und eine Annäherung an die Person Alexander darstellt. Er zeigt Ptolemaios, der als Pharao von Ägypten viele Jahre nach Alexanders Tod ihre gemeinsame Geschichte für die Nachwelt festhalten möchte, immer wieder dabei, wie er seine Erzählungen relativiert, verschiedene Sichtweisen erläutert und von Veränderungen der Überlieferungen anderer berichtet. Ein interessantes Konzept, schwerer als etwas einfach ohne Reflexion zu zeigen und unerfahrenen Zuschauer als echte Geschichte zu verkaufen.

und es gibt wahrlich nicht viele Regisseure die sich an so hochkomplexe Geschichten heranwagen, deren Ereignisse die ganze Welt für viele Jahrhunderte beeinflußten. Aber egal wie man den Film aufbaut, auf welche Elemente man sich konzentriert, was man weglässt, welche Freiheiten man sich nimmt um eine bestimmte Aussage zu transportieren und welche der zahlreichen Quellen und Expertenmeinungen man zur Grundlage der eigenen Arbeit macht - sehr viele Menschen werden die Entscheidungen des Regisseurs und somit den Film kritisieren und vielleicht sogar ablehnen. Bei solch' einem kontroversen Stoff kann man es nie allen recht machen.

Oliver Stone bringt das auf den Punkt, mit einem einzigen Satz von König Philipp am Ende der Höhlenszene, in der er dem jungen Alexander die Götter und Helden Griechenlands und ihre sagenhaften Taten vorführt.

Philipp: "Who knows these things?"

Und während Alexander hier aus den dunklen Höhlen ins Licht entlassen wird und mit viel Pomp und Gloria in Babylon einzieht, kritisieren manche Zuschauer weiter Colin Farrells Haare, fehlendene Schlüsselszenen und Alexanders sexuelle Orientierung.

Oliver Stone: "It's tiresome to defend a film."

Von der ersten Drehbuchfassung im Jahre 1996 bis hin zur Verfilmung 2003 wurden viele geplante und geschriebene Szenen aus Kosten- oder Zeitgründen über Bord geworfen. Oliver Stone macht seine Filme fürs Kino und er wollte Alexanders Leben nie in möglichst vollständiger Form als Mehrteiler fürs Fernsehen verfilmen. Egal wie viel Zeit man ihm schlussendlich für die Kinofassung zur Verfügung gestellt hätte, ihm war immer bewußt, dass er nie alles zeigen konnte. Eine Auswahl war nötig. Der Final Cut dauert jetzt 3,5 Stunden und viel Spielraum gibt es nicht mehr. Manches, wie die Belagerung Tyros wollte er drehen, konnte es aber nicht. Anderes wie das Orakel von Siwa, der Marsch durch die Wüste und die Schlacht von Chaironeia waren in frühen Drehbuchfassungen vorhanden, aber nie in den Drehplan aufgenommen.

Oliver Stone: "I never shot the siege at Tyre although I wanted to. It was just way too expensive ... Siwa, the battle at Chaeronea, and the desert marsh were scripted, then left behind and never shot as the script narrowed. "

Weiterhin wurden auch die Ränkespiele der Generäle, vor allem nach der Eroberung Asiens, verkürzt und einige Nebenhandlungen, die deren Interessen und Einflussnahme auf Alexander näher beleuchten sollten, wurden nie gedreht. Manches ist in Ansätzen in allen Fassungen zu sehen und viele aufgegriffene, aber nie zu Ende geführten Themen sind im Director's Cut oder im Final Cut offensichtlicher als noch in der Kinofassung; und ermöglichen so vor allem weitere Spekulationen bezüglich Alexanders Tod. Oliver Stone gesteht aber, dass es eine Nachlässigkeit des Films ist, hier die Handlungen nicht weiter zu vertiefen.

Oliver Stone: "It is a flaw in the film, no doubt, and I hold myself certainly accountable."



"Fortune favors the bold"



Im August 2005 veröffentlichte Oliver Stone in den USA und einigen anderen Ländern (u.a. Großbritannien) einen Director's Cut. Diese Schnittfassung war seltsamerweise noch kürzer als die Kinofassung, obwohl sich Oliver Stone damals nicht mit den Forderungen der amerikanischen Kinos anfreunden konnte, eine Fassung mit weniger als 3 Stunden Laufzeit anzufertigen.

Oliver Stone: "I yielded to theatrical pressures to truncate the story to less than 3 hours."

Oliver Stone: "I made a best effort, but I feel now in hindsight it was a false argument to begin."

Wenn man dem generellen Tenor diverser Seiten Glauben schenkt, scheint es keine großen Unterschiede zwischen der Kinofassung und dem Director's Cut zu geben. Irgendwie erscheint alles gleich. Das liegt vor allem daran, dass Oliver Stone bis auf einer Erweiterung einer bestehenden Szene und einem unscheinbaren Einschub von Aristoteles, keine wirklich neuen Szenen einfügte. Stattdessen hat er zum Beispiel die Struktur des Films verändert - die Schlacht bei Gaugamela ist jetzt z.B. früher zu sehen, weiterhin den Film etwas zügiger gestaltet, in dem er einige Szenen kürzte und schlussendlich kleine Details in vielen Dialogen verändert hat, deren Veränderung einem vermutlich nur bewusst wird, wenn man beide Fassungen zeitgleich sieht oder zumindest gut kennt. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Unterricht Alexanders von Aristoteles, wie im Schnittbericht nachzulesen ist.

Der Director's Cut ist etwas klarer als die Kinofassung, die Struktur ist anspruchsvoller und der Beginn besser gestaltet. Er ist also der Kinofassung klar vorzuziehen, aber kein unbedingter Kauf für Besitzer der ersten Version. Erst Recht nicht, da mittlerweile der Final Cut erschienen ist, der viele Änderungen des Director's Cuts mit übernommen hat. Der Director's Cut ist auch die Fassung, die ich Erstsehern von Oliver Stones Alexander empfehlen würde. Warum es nicht der Final Cut sein sollte, erkläre ich später.

Im Februar dieses Jahres wurde dann Oliver Stones dritte Fassung innerhalb von zweieinhalb Jahren veröffentlicht. Warum es dazu kam, erklärte Oliver Stone in einem Brief an die DVD Käufer. Seit 1996 beschäftigt ihn Alexander und für ihn war seine Alexander-Geschichte mit der Kinofassung und dem Director's Cut einfach noch nicht zu seiner Zufriedenheit abgehandelt.

Oliver Stone: "It wasn’t an issue of right or wrong, or good or bad, but, like an experiment, one of trial and error."

Für den Final Cut nahm Oliver Stone praktisch alles was man bei den Dreharbeiten auf Film bannen konnte. Es gibt zwar noch ein paar Momente, die exklusiv in der Kinofassung vorkommen, aber die fehlen jetzt größtenteils nur wegen inhaltlichen Überschneidungen mit anderen Szenen des Final Cuts.

Als der 45 Minuten längere Final Cut angekündigt, beschäftigten sich die Fans im Internet mit der Frage, welche Szenen aus Alexanders ereignisreichem Leben neu hinzukommen werden. Und diejenigen, denen die Kinofassung nicht gefiel, hegten etwas Hoffnung, dass der Film durch zusätzliche Szenen besser werden würde. Wer den Final Cut aber gesehen hat, erlebte eine Überraschung. Keine der zahlreichen Erweiterungen zeigt neue Schauplätze oder neue Stationen in Alexanders Leben. Aber vor allem für die Kritiker kam es besonders heftig, denn die einzige wirklich große Erweiterung betrifft Bagaos, Alexanders Diener. Vielen Zuschauern war der homoerotische Unterton des Films bereits in der Kinofassung ein Dorn im Auge - auch wenn sich Alexander hier noch zurückhält. Jetzt aber bekommt der Diener einen Namen, wird in Mitten vieler schöner Frauen, auch sehr zum Leidwesen von Hephaistion, von Alexander bewusst wahrgenommen, tanzt in Indien scheinbar nur noch für Alexander und steigt mit ihm sogar ins Bett.

Oliver Stone: "Everything is important to me -- sex life, moral life, and the burdens of childhood that weighed on Alexander's mind. Let's not carve out the sexual as a separate arena, it's part of a whole."

Der Final Cut bietet von Bagaos mal abgesehen, nur einige eindeutigere Charakterzeichnungen, eine Vertiefung der Beziehungen untereinander und weitere kurze Erkenntnisse aus Alexanders Leben - oft sogar nur als Kommentar von Ptolemaios aus dem Off. Zusätzlich hat man auch ein knappes Dutzend Gewaltszenen in den beiden Schlachten wieder integriert, die vermutlich für die Kinofassung aus Zensurgründen geschnitten werden mussten, sind sie doch stellenweise ein ganzes Stück brutaler als der ohnehin nicht gerade zimperliche Rest des Films. In Deutschland änderte sich an der sehr großzügigen FSK 12-Freigabe nicht.

Die offensichtlichste Änderung fand aber erneut mit der Strukturierung des ganzen Films statt. Die Schlacht bei Gaugamela rückte noch weiter nach vorne (wie es bereits in einer früheren Drehbuchfassung vorgesehen war) und ist noch vor Alexanders Kindheit und Jugend zu sehen. Die Ereignisse in Baktrien wurden ebenfalls umgestellt. So gibt es jetzt erst die Hochzeit mit Roxane zu sehen und dann springt der Film zurück und zeigt die Diskussion mit den Generälen und die große Feier davor, in der Alexander Roxane das erste mal sieht und sich sofort in sie verliebt, bevor man wieder einen Zeitsprung zur Hochzeitsnacht macht. Alle anderen Änderungen des Abauf aus dem Director's Cut wurden auch in den Final Cut übertragen.

Der Final Cut wird Oliver Stones letzte Version des Films sein. Sagt er zumindest, genauso wie, dass er wenn er noch einmal von vorne anfangen könnte, den Final Cut gleich ins Kino gebracht hätte.

Oliver Stone: "Why have we lost this longer form of filmmaking? Partly because long films tend to be derided before they are seen as indulgent ego-trips, and for business reasons, because there are less shows per day."

2012 (als dieses Intro leicht überarbeitet wurde) denkt Oliver Stone dagegen doch tatsächlich über eine weitere 4. Version des Films nach. Vor allem weil sich der Final Cut sehr zur Freude von Warner so gut verkauft hat.

Ist der Final Cut jetzt aber die (bisher) beste Fassung des Films?

Kann man sagen, ja und die meisten Leute, denen bereits die Kinofassung gefallen hat, dürften es ähnlich sehen. Es ist kein Quantensprung, aber die längere Laufzeit tut dem Film gut. Wem aber die Kinofassung bereits zu langatmig war, dürfte sich mit der Tatsache schwer tun, dass zwischen den beiden Schlachten jetzt sehr viel Zeit vergeht. Wem das Sexualleben Alexanders so wie es im Film dargestellt wurde, nicht gefallen hat, wird mit dem Final Cut aufgrund der Bagaos Erweiterungen auch nicht glücklich werden. Generell wird keiner, dem die Kinofassung damals schon nicht gefallen hat, durch den Final Cut seine Meinung ändern.

Und auch wenn es Oliver Stone scheinbar ganz anders sieht, glaube ich das Einsteiger mit dem Final Cut auch nicht gut beraten sind - vor allem wenn sie mit Alexanders Leben nicht so vertraut sind. Dass der Final Cut sehr früh den manischen Kriegsherren Alexander zeigt und erst danach die Einflüsse und Motive die ihn zu dem gemacht haben was er ist verdeutlicht, ist künstlerisch hochinteressant - insbesondere wenn man die anderen Fassungen kennt, aber für das Massenpublikum völlig ungeeignet. Wer also Oliver Stones Alexander noch nicht kennt, sollte besser mit dem Director's Cut einsteigen.

Bei drei Fassungen drängt sich natürlich der Verdacht auf, dass hinter all' dem Geldmacherei der Studios steckt. Und wenn man jetzt 2012 miteinbezieht, dass Stone über eine 4. Version nachdenkt, weil Warner mit dem Verkaufserlös der 3. so zufrieden war, kann das nicht mehr abgelehnt werden. Aber ich glaube für Freunde des Films ist es eine interessante Erfahrung, drei (vielleicht 4) Versionen des Films zu sehen. Außerdem waren die beiden späteren Versionen nie besonders teuer oder mit einer aufwendigen Verpackung oder einem reisserischen Titel auf wertvoll getrimmt. Der Final Cut war in den USA beispielsweise bereits für 13-15 US Dollar zu bekommen und beinhaltete auch einen Kino-Gutschein für den Film 300. Besonders erfolgreich war Alexander in den USKinos nicht, sodass man es Warner nicht verübeln kann, wenn sie ihre Ausgaben wieder relativieren wollten. Die ganz große Abzocke fand hier in der Tat nicht statt. Schlussendlich muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er eine zusätzliche Fassung des Films kaufen möchte oder nicht.

Anders als der Director's Cut, der mittlerweile untergegangen ist, ist der Final Cut auch in Deutschland erhältlich.


Die Schnittberichte

Es gibt zwei Schnittberichte. Einmal wird die Kinofassung, wie sie auch in Deutschland erschienen ist mit dem Director's Cut verglichen. Einmal mit dem Final Cut. Da beide Fassungen zu unterschiedlichen Zeiten enstanden sind, unterscheidet sich der Aufbau der Schnittberichte etwas. Weiterhin gibt es weiter unten auf dieser Seite eine Gegenüberstellung der Struktur aller drei Fassungen, da es hier wie oben mehrmals angemerkt große Unterschiede gibt.


Kinofassung: ca. 175 Minuten (168 Minuten PAL)
Director's Cut: ca. 167 Minuten
Final Cut: ca. 214 Minuten


Kinofassung Director's Cut Final Cut

Titel

Alexanders Tod

Ptolemaios' Einführung

Kindheit

Jugend

Philipps neue Braut

Philipps Hochzeitsfeier

Ptolemaios vor Gaugamela

Strategiebesprechung

Nachts im Lager

Gaugamela

Babylon

Dareios

Willkommensfeier

Generäle

Hochzeit

Hochzeitsnacht

Verrat

Hindukusch

Indien

Philipps Tod

Streit mit Mutter

Aufstand

Schlacht in Indien

Zurück in Babylon

Alexanders Tod

Ptolemaios' Nachruf

Abspann

Titel

Alexanders Tod

Ptolemaios' Einführung

Kindheit

Jugend

Ptolemaios vor Gaugamela

Strategiebesprechung

Nachts im Lager

Gaugamela

Babylon

Dareios

Willkommensfeier

Generäle

Hochzeit

Hochzeitsnacht

Philipps neue Braut

Verrat

Philipps Hochzeitsfeier

Hindukusch

Indien

Philipps Tod

Aufstand

Schlacht in Indien

Streit mit Mutter

Zurück in Babylon

Alexanders Tod

Ptolemaios' Nachruf

Abspann

Titel

Alexanders Tod

Ptolemaios' Einführung

Strategiebesprechung

Nachts im Lager

Gaugamela

Kindheit

Jugend

Babylon

Dareios

Hochzeit

Generäle

Willkommensfeier

Hochzeitsnacht

Philipps neue Braut

Verrat

Philipps Hochzeitsfeier

Hindukusch

Intermission

Indien

Philipps Tod

Aufstand

Schlacht in Indien

Streit mit Mutter

Zurück in Babylon

Geborgenheit

Alexanders Tod

Ptolemaios' Nachruf

Abspann
Weitere Schnittberichte
Alexander der Große (1956) FSK 12 - UK DVD
Alexander (2004) Kinofassung - Director's Cut
Alexander (2004) Kinofassung - Unrated Final Cut
Alexander (2004) Pro 7 Nachmittag - FSK 12 Kinofassung

Meldungen


Director's Cut

In der Vorschau auf spätere Ereignisse, sieht man trauernde Anhänger von Alexander an dessen Sterbebett. 17 Sekunden

 

Ptolemaios Einführung

Alternative Szene

Alternativer Übergang vom fallenden Ring Alexanders nach seinem Tod zu Ptolemaios, der den Schriftführern davon erzählt, dass er Alexander nach ägyptischem Brauch einbalsamiert und dann für mehr als 40 Jahre als Pharao das Land geführt hat. Er erzählt von den Schlachten, die sie gemeinsam bestritten haben. 47 Sekunden

Alternativer Schnitt

Bei kleinen Umschnitten in Ptolemaios' Rede, ist der Director's Cut 2 Sekunden länger. 2 Sekunden

Kinofassung

Jetzt wird Ptolemaios euphorisch, was die Figur Alexanders angeht. Er erzählt von seiner Fähigkeit andere Menschen so zu begeistern, dass sie über sich hinauswuchsen und zu allem bereit waren. Alexander war nicht nur ein Großer, er war geradezu übermenschlich. 49,5 Sekunden

Alternative Einstellung + zusätzliche Information in der Kinofassung

Kurz bevor Ptolemaios die Terrasse verlässt, zeigen ihn beide Fassungen aus einer anderen Perspektive. In der Kinofassung hört man ihn allerdings auch noch sagen, dass die Perser damals, vor Philipp, die Griechen mit Gold bestochen und als Söldner angeworben hatten. Die Kinofassung ist 3 Sekunden länger

 

Olympias und der junge Alexander

Alternative Szene

Bei der Szene mit Olympias, dem jungen Alexander und der Schlange im Bett, wurden zu Beginn beide Fassungen unterschiedlich geschnitten. Im Director's Cut liegt hier der Fokus mehr auf Alexanders Mutter, während man sich in der Kinofassung etwas zu sehr auf die Schlange konzentriert. Die Kinofassung ist 9,5 Sekunden länger

Kinofassung

Während Philipp über Olympias herfällt, fragt sie ihn in der Kinofassung noch, ob er denn wirklich denke, dass die Menschen ihn achten. 2,5 Sekunden. 2,5 Sekunden

Director's Cut

Als Alexander Philipp von Olympias wegreißen will, ist der Director's Cut 0,5 Sekunden länger. 0,5 Sekunden

 

Aristoteles

Alternative Anordnung

Hier wurde kräftig umgeschnitten und der Ablauf des Unterrichts umgestellt. In der Kinofassung beginnen wir mit der Erläuterung Aristoteles über einen Seeweg über Indien, dem Ende der Welt über den Nil zurück nach Griechenland, dann Alexanders Nachfrage nach eben jenen Gebieten, bevor sich ein anderer Schüler zu Wort meldet und mehr über die Perser erfahren will, was eigentlich nicht Gegenstand der heutigen Stunde sein soll, aber vom Lehrer dennoch erläutert wird. Im Director's Cut beginnen wir jetzt mit eben jener Frage des anderen Schülers zu Persern, bevor Aristoteles die Seereise erläutert und bevor dann Alexander seine Frage nach diesen Gebieten stellt. Während ein Großteil der Szenen identisch ist, gibt es kleine Unterschiede, vor allem aufgrund der Anschlüsse. Auf jeden Fall ist die Anordnung im Director's Cut die Bessere, da hier Alexanders entschiedenes Auftreten der Höhepunkt der Szene ist, und nicht der andere, unwichtige Schüler, was am Ende sogar nur in der Kinofassung von einem Lächeln Alexanders kommentiert wird. Weiterhin, weil sein Auftreten hier deutlich entschiedener ist, als in der Kinofassung. Im Director's Cut betont Alexander, dass die Eroberung des Ostens der Wunsch seines Vaters war. Und nachdem der Lehrer sagte, dass der Osten die Träume von schon so vielen Menschen zerstört hat, setzt Alexander auch nur im Director's Cut noch einmal nach, dass es unbedingt erstrebenswert ist, den Osten, wie in den Mythen überliefert, zu erobern. Der Lehrer gibt jetzt eigentlich auf, Alexander zügeln zu wollen, in dem er sagt, dass er ihm nicht beibringen kann, dass er vor seinen eigenen Träumen und Wunschdenken acht geben soll, sondern nur vor ihnen warnen kann.
Alexanders Willen nach Macht, wird im Director's Cut schon früher deutlich, als in der Kinofassung. Der Director's Cut ist hier in der Summe 30,5 Sekunden länger

 

Alexander und Philipp in den Höhlen

Alternative Anordnung

Im Director's Cut beginnt Philipp von Zeus zu erzählen, dessen Mutter ihrem Mann Kronos einen Stein zum Essen gab, anstelle von ihrem Sohn - Kronos verspeiste all seine Kinder, weil er Angst hatte, sie könnten ihn entmachten. Weiterhin vom Krieg zwischen den Titanen und dem Olymp, der daraufhin ausbrach. Dann folgt Prometheus, Achilles, den Alexander besonders mag, gefolgt von Ödipus, Medea und schließlich Herkules. In der Kinofassung beginnt Philipp mit Achilles und lässt Zeus dabei komplett weg. Dann folgt Prometheus und der Rest in der Reihenfolge des Director's Cut. Der Director's Cut ist hier in der Summe 24 Sekunden länger

 

Ptolemaios Ausführungen vor dem Krieg gegen die Perser

Alternative Anordnung

Durch eine Neuanordung der Szenen und drastische Kürzungen, zeigt sich diese Szene im Director's Cut etwas weniger ausschweifend. Während man in beiden Versionen von der Ermordung Philipps hört und Dareios möglicher Beteiligung bei diesem Komplott, in dem er den Mörder scheinbar bezahlt hat, fehlen im Director's Cut weitere Informationen zur Abkehr verschiedener Stadtstaaten.
Diese sind nicht bereit gewesen den jungen König Alexander zu unterstützen. Auch hier wird in der Kinofassung erwähnt, vermutet man eine Einflussnahme der Perser. Dann erzählt Ptolemaios von Alexanders Rache nach diesem Verrat und wie er Tausende Menschen in Theben niedergemetzelt hat. Alexander konnte lieben wie kein anderer, aber Betrüger bestraft er ohne Gnade. Die aufständischen Griechen waren erstaunt und damit bereits besiegt. Einige Gebiete wurden milde behandelt, vor allem jene, die er dann mit 21 Jahren aus der Hand der Perser befreit hat. Auch von seiner Ernennung als Pharao in Ägypten berichtet Ptolemaios, nachdem Alexander nahezu das vollständige vordere Asien befreit hat. Insgesamt ist die Kinofassung hier 83,5 Sekunden länger.


Die Hochzeitsfeier von Philipp


Alternative Anordnung

Die Ankunft der neuen Frau Philipps, das Gespräch von Alexander und seiner Mutter, sowie die anschließende Feier kommen im Director's Cut zu einem späteren Zeitpunkt als Rückblende. Details dann zu diesem Zeitpunkt. -

 

Strategiebesprechung

Director's Cut

Kurz vor der Lagebesprechung im Zelt, erklärt Ptolemaios aus dem Off, dass ein Orakel in Ägypten Alexander als wahren Sohn von Zeus erklärt hat, während man Alexanders engste Verbündeten sieht. Etwas was in der Kinofassung bereits in der Szene mit dem alten Ptolemaios zu erfahren war. 6Sekunden

Alternative Szene

Kurz bevor wir zur Strategiebesprechung wechseln, sehen wir in der Kinofassung noch einmal den alten Ptolemaios, im Director's Cut dagegen den Jungen. Die Kinofassung will hier noch einmal überdeutlich machen, wer in den Rückblenden genau der Erzähler ist. Da das nicht nötig ist, verzichtet man im Director's Cut darauf. Der Director's Cut ist hierbei 4 Sekunden länger

Alternative Anordnung

Nahezu die komplette Besprechung der Vorgehensweise in der Wüstenschlacht wurde umgeschnitten und durch andere Einstellungen ersetzt. Von fast 4 Minuten in der Kinofassung, findet man weniger als 1 Minute auch im Director's Cut wieder.
Im folgenden also erneut anstelle der detaillierten Auflistung von den mehreren Dutzend unterschiedlichen Einstellungen eine Analyse der verschiedenen Versionen. Im Gegensatz zum Director's Cut erklärt Alexander in der Kinofassung nach Parmenions Einwand, noch weitere Einzelheiten seines Planes um erfolgreich den Perserkönig Dareios zu attackieren und stellt dabei weitere Anführer und ihre Aufgabe vor. Dann kommt im Director's Cut Parmenion zu Wort und stellt Alexanders Entscheidung in Frage, mit Kavalarie eine Infanteriereihe durchbrechen zu wollen. Ein anderer Anführer sieht dieses Manöver ebenfalls als zu riskant an. Alexander antwortet auf diese Einwände aber nicht. In der Kinofassung kommt Parmenion stattdessen mit einem ganz anderen Einwand. Hier stellt er sich prinzipiell gegen die Entscheidung Alexanders Dareios zu erreichen und fordert eher die Vernichtung der ganzen Armee, damit auf dem Rückweg nicht ständig von übriggebliebenen Soldaten angegriffen werden kann. Daraufhin erwidert Alexander, dass er nicht vorhat nach Griechenland zurückzukehren und Babylon als seine neue Heimat betrachtet. Dann fragt ihn Paramenion noch in der Kinofassung, ob die Ländereien auf dieser Seite des Euphrats und die Hand von Dareios Tochter nicht genug sind. Beides wurde ihm vorher für den Frieden angeboten. Er versucht ihn davon abzuhalten, zu weit nach Asien vorzustoßen. Alexander betrachtet diese "Geschenke" aber nur als Bestechung für den Frieden und will unbedingt den Mann zur Strecke bringen, den er für den Tod seines Vaters verantwortlich macht. Paramenion erhebt Einspruch, er ist sich nicht sicher ob Dareios dafür verantwortlich war und keiner kann es beweisen. Manche Männer im Zelt sind empört über Paramenions Ansichten. Prinzipiell wurde durch diese Dialogschnitte Alexander besser gestellt. Es gibt weniger Widerworte von seinen Generälen. Seine Entscheidungen im kommenden Krieg erscheien zwar immer noch kühn, aber es entsteht nicht der Eindruck, dass er zu sehr gegen seine Generäle handelt. Ingesamt ist die Kinofassung hier 82 Sekunden länger.

Kinofassung

Nach der Strategiebesprechung laufen Alexander und Hephaistion durch das Lager, treffen auf Soldaten, die sich auf die Schlacht zu freuen scheinen, philosphieren über die Wirkung von Angst und wie sie den Sieg ermöglichen kann, in dem sie die Männer antreibt. Hephaistion zweifelt noch etwas und ist besorgt, dass er die Schlacht nicht überleben könnte. Alexander verspricht ihm daraufhin, dass er alles unternehmen würde, was möglich ist um seinen Tod zu rächen, auch wenn es bedeuten könne, dass Makedonien einen König verliert. Hephaistion verspricht ihm das selbe. Dann umarmen sie sich und schauen sich noch einmal tief in die Augen, bevor Alexander weggeht. 173 Sekunden

 

Die Schlacht

Kinofassung

Nachdem die Kehle des Rindes durchgeschnitten wurde, fehlt wenig später noch wie der Seher in den Eingeweiden des Tieres wühlt. Sein Gesicht macht einen entsetzen Eindruck. Sagen, tut er aber nichts. 11 Sekunden

Kinofassung

Irgendwo im Schlachtengetümmel (kurz nachdem jemand mit einem Stein Kopfnüsse verteilt), ist ein Soldat zu sehen, der einen Kollegen wie im Wahn anschreit. 3 Sekunden

Alternative Szene

Nach dem Besuch im Lazarett unterscheiden sich beide Fassungen kurz bevor man den Geier sieht. Im Director's Cut gibt es eine Totale des Schlachtfeldes. In der Kinofassung dagegen eine weitere Aufnahme von Alexander und auch andere Einstellungen zu Leuten auf dem Schlachtfeld. Die Kinofassung ist hierbei 1,5 Sekunden länger

Kinofassung

Gleich darauf ist in der Kinofassung der Geier minimal länger zu sehen, der einem Toten das Auge auspickt. 0,5 Sekunden

Kinofassung

Nachdem wir in beiden Fassungen kurz den jungen Alexander in der Höhle (mit Philipp) gesehen haben, wie er noch einmal die Wandzeichnung mit Prometheus, dem das Auge ausgepickt wird, anschaut, zeigt die Kinofassung eine Totale des Schlachtfeldes (die vorher bereits im Director's Cut zu sehen war). 14 Sekunden

Director's Cut

Im Gegenzug ist hier eine zusätzliche Szene mit dem jungen Alexander und seinem Vater Philipp in der Höhle zu sehen. Philipp erklärt hier Alexander, dass Männer die Götter eigentlich hassen. Sie beten sie nur an, weil sie vor Schlimmerem Angst haben, den Titanen, die hoffentlich nicht wieder erweckt werden. Weiterhin werden sich die Männer erst zum besseren hin ändern, wenn es die Götter getan haben. Alexander soll all diese Mythen aber wieder vergessen. Der denkt aber nicht daran, er will eines Tages selbst an diesen Wänden in den Höhlen mit Bildern seiner Heldentaten verewigt sein. Philipp lächelt und das Bild wechselt zu einer Panoramaaufnahme Babylons im Morgengrauen. 93 Sekunden

 

Ankunft in Babylon

Kinofassung

Alexander betritt den Palast länger. 4 Sekunden
Alexander läuft länger durch den Palast. 11,5 Sekunden
Alexander schaut auf dem Balkon noch nach unten. 4 Sekunden
Alexander und der Harem sind etwas länger zu sehen. 1,5 Sekunden
Zwei Damen bemerken entzückt die Männer. 1,5 Sekunden
Einer von Alexanders Männern sagt noch "Aphrodite steh' mir bei.", bevor er sich fragt wie er bei all den Haremsdamen noch zu seiner Frau zurückkehren soll. 1 Sekunde

Director's Cut

Ein paar Damen fangen an Musik zu spielen. 6,5 Sekunden

Kinofassung

Eine Frau länger. 1,5 Sekunden
Einer der Männer länger. 15 Sekunden Man tanzt länger. 9 Sekunden
dito. 0,5 Sekunden
Nachdem die Prinzessin um die Sicherheit ihrer Familie gebeten hat und Alexander sie fragt, ob es noch etwas anderes gibt, erwidert sie die Antwort, dass es nichts mehr gibt im Director's Cut selbstständig. In der Kinofassung stockt sie vor dem Wort "erbeten" und der Prinz neben ihr hilft ihr aus dem Off. 6 Sekunden

 

Drei Monate Babylon

Alternativer Schnitt

Hier wurden im Director's Cut mehrere kleinere Szenen geschnitten und ein paar hinzugefügt. Die ohnehin schon exzellent geschnittene Szene, in der Alexander den Brief seiner Mutter liest und in der man nicht nur ihre Stimme aus dem Off hört, was zum Repertoire eines jeden Regisseurs gehört, sondern auch Olympias selbst so geschickt dazwischen geschnitten sieht, dass man meinen könnte, sie stehen direkt neben Alexander in Babylon und nicht in Griechenland, wurde nur leicht verändert. -

Alternativer Schnitt

So gibt es jetzt im DC eine Nahaufnahme des Kampfes in den Straßen von Babylon. In der Kinofassung eine Aufnahme von oben. Der Director's Cut ist 2 Sekunden länger.

Kinofassung

Eine Aufnahme des Festes in den Straßen. 6 Sekunden

Director's Cut

Alexander ist länger zu sehen. 2 Sekunden
Hephaistion ebenso. 1,5 Sekunden

Kinofassung

Dafür kürzer wie Hephaistion über Alexander gebeugt ist. 1,5 Sekunden

Director's Cut

Aber eine längere Aufnahme des Dieners Bagaos, der das Bad für Alexander einlassen will. 2,5 Sekunden

Kinofassung

Im Gegenzug Olympias selbst gleich darauf kürzer. 2 Sekunden
Und auch Alexander noch einmal kürzer. 1,5 Sekunden
Alexander bittet Hephaistion nachdem er den Brief zu Ende gelesen hat, in der Nacht bei ihm zu bleiben und schickt Bagaos weg. 20 Sekunden

Alternative Anordnung

Bevor die Beiden auf den Balkon gehen, zeigt der Film jetzt schon die Totale von Babylon bei Nacht. Dort ist die Kinofassung aber etwas länger und enthält den Zusatz Alexanders "Aristoteles hat sich getäuscht...", bevor er die barbarischen Eigenheiten der Perser aufzählt. Weiterhin noch 2 kleinere Schnitte im Director's Cut, in der Alexander kürzer zu sehen ist. In einer Szene aber Hephaistion länger. Die Kinofassung ist 5 Sekunden länger.

Kinofassung

Hephaistion schmeichelt Alexander noch etwas mit Worten, nachdem Alexander sagte, dass er ihn liebt. 24 Sekunden



Noch ein Moment mit Alexander.1 Sekunde

 

Die Verfolgung von Dareios

Kinofassung

Dareios ist länger auf einem Berg zu sehen. 1,5 Sekunden
Eine Rückblende zur 1. Schlacht, in der Darius davon fährt. 1,5 Sekunden
Reiter in der Steppe. 5 Sekunden
dito. 6 Sekunden
Die Burg ist länger in Flammen zu sehen. 2 Sekunden
Einer von Alexanders Soldaten marschiert mit einem aufgespießten Kopf durchs Bild. 4 Sekunden

Alternativer Übergang

Der Wechsel von der Wüste zum Tanz in Baktrien ist anders. In der Kinofassung gibts noch eine Aufnahme vom Mond und dann nur eine Totale der Tänzerin Roxane. Im Director's Cut fehlt der Mond und Roxane ist bereits früher zur Erkennen, da eine Nahaufnahme benutzt wurde. Kinofassung ist hier 5,5 Sekunden länger

 

In Bactria

Kinofassung

Hephaistion und Kleitos kommen sich in die Quere, als Kleitos Hephaistion etwas schubst. 6 Sekunden
Roxane tanzt einen Moment länger. 4 Sekunden
Nach der Besprechung mit seinen Generälen sind Alexander und die Leute noch länger zu sehen. 3,5 Sekunden
Die Generäle beäugen mißmutig die Hochzeit. Ein Teil der Szene, in der Alexander die Hand seiner Frau hochhebt ist im Director's Cut später zu sehen. 3,5 Sekunden
Aus dem Off erzählt Ptolemaios, dass Alexander Roxane wirklich geliebt hat. Man sieht wie Alexander ein goldenes Ei überreicht bekommt. 33,5 Sekunden

Director's Cut

Dafür ist kurze Zeit später Roxane einen Moment länger im Director's Cut zu sehen. 2,5 Sekunden

Alternative Szene

Der Übergang von der Feier draußen zu Alexander und Hephaistion innen, ist ein anderer. In der Kinofassung sieht man Hephaistion draußen länger rumlaufen. Im Director's Cut dafür Alexander innen. Die Kinofassung ist 9 Frames länger

Kinofassung

Gleich darauf ist Hephaistion länger in einer Einstellung zu sehen. 0,5 Sekunden

Alternative Szene

Auch wie Hephaistion und Alexander aufeinander zugehen, ist anders geschnitten. Der Director's Cut ist hierbei 4 Sekunden länger

 

Die Hochzeitsnacht

Kinofassung

Hier wurde im Director's Cut an 7 Stellen mit insgesamt 11,5 Sekunden geschnitten.

Alternative Szene

Im Director's Cut schauen sie sich nur länger tief in die Augen und Roxane beruhigt sich, bevor sie miteinander schlafen. 20 Sekunden



In der Kinofassung gibt es dafür eine viel längere Sequenz. Alexander holt eine Schriftrolle und einen Dolch unter der Bettdecke hervor. Während er die Schriftrolle in der Hand hält, legt er den Dolch zur Seite und Roxane schnappt ihn sich sofort und hält ihn Alexander an die Kehle. Sie droht ihm damit ihn zu töten und Alexander fordert sie dazu auf, es zu tun. Roxane zögert und ihre Wut lässt langsam nach, dann steigt sie von ihm runter und sie beginnen sich zu küssen. 118 Sekunden

Director's Cut

Gleich darauf fehlt noch etwas Sex im Director's Cut. 3 Sekunden

Alternative Szene

Die nächste Einstellung, in der sie sich etwas wild und unkontrolliert küssen, nutzt in beiden Fassungen unterschiedliche Einstellungen. Der Director's Cut ist hier 10 Frames länger.

Alternative Szene

Das Finale ist in beiden Szenen ebenfalls unterschiedlich. In der Kinofassung gibt es nur wenige Nahaufnahmen ihrer Gesichter. Im Director's Cut ist der Sex deutlich länger und aus einer vernünftigen Entfernung gefilmt. Aber auch Nahaufnahmen gibt es hier ein paar Zusätzliche. Bilder des Director's Cuts

Alternative Szene

Gleich im Anschluss als ein Kommentar von Alexanders Mutter mit Szenen von Alexander und Roxanne zusammengeschnitten wurde, nutzen beide Fassungen eine unterschiedliche Montage. Die Kinofassung ist dabei aucht etwas länger. 14,5 Sekunden

 

Rückblende zur Ankunft von Philipps neuer Frau

Alternative Anordnung

Hier kommt als Rückblende das Gespräch von Alexander und seiner Mutter, als die neue Frau von Philipp ankommt. Im Folgenden die Unterschiede. -

Alternative Szene

Als die beiden Frischvermählten aus dem Wagen steigen, sind sie im Director's Cut länger zu sehen. In der Kinofassung dagegen Olympias. kein Zeitunterschied

Kinofassung

Die Kinofassung beendet diese Szene mit Olympias Vermerk, dass Philipp Alexander nie den Thron einfach so überlassen wird. Der Director's Cut hat eine wesentlich längere Szene... 8 Sekunden

Director's Cut

Hier kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen Alexander und seiner Mutter. Auch im Director's Cut folgt erst die Bemerkung über den Thron, aber hier fragt Alexander, was Olympias von ihm möchte. Olympia erzählt von einem Komplott, aber Alexander wird wütend, den er weiß, dass das zum Bürgerkrieg führen wird. Olympias rechnet ebenfalls damit, denkt aber, dass Alexander als Sieger hervorgehen wird, weil all die jungen Männer Makedoniens hinter ihm stehen. Sie sagt ihm, dass er nichts zu befürchten hat, wenn er Philipp tötet, da Philipp ihn nie haben wollte und ihn wohl selbst töten würde. Olympias betont nocheinmal, dass Zeus sein wahrer Vater ist. Alexander packt seine Mutter und macht deutlich, dass er nichts gegen seinen Vater unternehmen will. Kurz bevor er den Raum verlässt fragt er seine Mutter noch, ob sie den jemals seinen Vater geliebt hat. Sie ist empört und sagt, dass sie nie aufgehört hat, ihn zu lieben. 125,5 Sekunden

 

Im Hindukusch

Director's Cut

Nachdem Alexander seinen Diener gefragt hat, wer versucht hat ihn zu vergiften, ist zu sehen, wie Soldaten zum Zelt eines Verschwörers gehen. Der Mann bemerkt es und stößt sich ein Schwert durch den Leib, bevor er festgenommen werden kann. 11 Sekunden

Kinofassung

Dafür setzt die nächste Einstellung, in der andere Diener nach dem Attentat befragt werden in der Kinofassung etwas früher ein. 3,5 Sekunden

Alternative Szene

Als Philotas gestellt wird, der behauptet es nicht gewesen zu sein, wurde minimal umgeschnitten, als er sich panisch an seine Freunde wendet. Hier gibt es in der Kinofassung einen Off-Komentar vom alten Ptolemaios, der sagt, dass keiner für ihn sprach, weil ihn eigentlich keiner leiden kann. Die Kinofassung ist 2 Sekunden länger

Alternative Anordnung

Die Aufnahme mit den Soldaten im Sonnenuntergang ist im Director's Cut erst etwas später zu sehen. Dort etwas kürzer. 2 Sekunden

Alternative Szene

Auch das Gespräch auf dem Berg, in dem das weitere Vorgehen geklärt wird, ist an einer Stelle anders geschnitten. In der Kinofassung gibt es erneut einen Off-Kommentar und auch eine kurze Szene mit dem zurückgebliebenen Stadthalter Parmenion, der es sich in Babylon gutgehen lässt und um den man sich kümmern muss, wenn man den Nachschub sicherstellen will. Diese eine Einstellung mit Parmenion ist im Director's Cut zu sehen, kurz bevor er ermordert wird. In der Summe ist der Director's Cut 4 Sekunden länger

Director's Cut

Der Diener macht länger die Lampe aus, bevor er zu Alexander ins Bett geht. 7 Sekunden


Rückblende zur großen Feier


Alternative Anordnung

Hier kommt die Rückblende der Feier, die in der Kinofassung viel früher zu sehen war. -

Director's Cut

Als Übergang ist Alexander zu Beginn beim Trinken zu sehen. 10 Sekunden

Kinofassung

Kleitos kommt mit einer Frau auf der Schulter zu Alexander. 7 Sekunden

Alternative Szene

Wie Philipp und ein Freund mit einem jungen Mann im Hintergrund rumspielen, ist in beiden Fassungen anders geschnitten und enthält teilweise andere Einstellungen. Allerdings ist weder die eine oder andere Fassung in irgendeiner Form expliziter. Die Kinofassung ist hierbei 2 Sekunden länger


Wieder im Hindukusch

Kinofassung

Im Hindukusch ist Roxane einen Moment länger zu sehen. 1 Sekunde

 

Indien

Kinofassung

Einer der Soldaten bemerkt mit gezogenem Schwert die ersten Affen in den Bäumen. 1 Sekunde

Die Männer bekämpfen länger die Affen. 2,5 Sekunden
Der Affe ist länger im Käfig. 1,5 Sekunden
Roxane schaut sich mißmutig einen Affen an. 2,5 Sekunden
Alexander kniet länger beim Affen. 2,5 Sekunden
dito. 1 Sekunde

Director's Cut

Jetzt hat der Director's Cut eine Einstellung mehr. 1 Sekunde

Kinofassung

Während des Monsuns schlägt ein Blitz ein und trifft ein paar Männer. 3,5 Sekunden



Männer vertreiben die Schlangen Ein Teil der Szene ist im DC einen Moment später zu sehen.. 6 Sekunden



Alexander ist länger über seinen Freund gebeugt. 1 Sekunde
Der Mann liegt am Boden und ist am Sterben. 2 Sekunden



Es wird wesentlich länger getanzt. Ein Teil der Szene ist im Director's Cut etwas später zu sehen. 12 Sekunden
Nachdem Alexander den Tänzer geküsst hat, ist er einen Moment länger zu sehen. 1,5 Sekunden

Alternative Szene

Das gereizte Gespräch zwischen Kleitos und Alexander ist an einer Stelle für wenige Sekunden anders geschnitten. Der Director's Cut ist 1 Sekunde länger

Kinofassung

Alexander dreht sich einmal länger weg, nachdem er und Kleitos sich angebrüllt haben. 1,5 Sekunden

Director's Cut

Alexander sitzt länger auf Kleitos, den er gerade ermordet hat und weint. 6 Sekunden

Kinofassung

Nachdem Alexander Kleitos umgebracht hat, trauert er für drei Tage in seinem Zelt. Seine Frau Roxane versucht mit ihm zu sprechen, wird aber von Hephaistion aufgehalten. Hephaistion spricht dann mit Alexander und versucht ihn aufzubauen. Das gelingt ihm aber kaum. 97 Sekunden


Rückblende zu Philipps Tod


Alternative Szene

Die darauffolgende Rückblende in die Arena, während der Philipp sterben wird, gibt verschiedene Zeiten an. Im Director's Cut liegt das Ereignis 9 Jahre zurück. In der Kinofassung nur 8 Jahre. kein Zeitunterschied

Kinofassung

Olympias ist einen Moment länger zu sehen, als sie auf ihren Platz geht. 1 Sekunde
Die Arena ist einen Moment länger zu sehen, bevor Philipp eintritt. 2,5 Sekunden


Über den Fluß


Director's Cut

Der Director's Cut beendet die Rückblende mit einer zusätzlichen Aufnahmen vom gekrönten Alexander und springt dann zum Fluss in Indien, den viele nicht überqueren wollen. 2,5 Sekunden

Alternative Anordnung

Die Szene zwischen Alexander und seiner Mutter, gleich nachdem Alexander gekrönt wurde und in der er sie nach ihren Verwicklungen in Philipps Tod fragt, kommt im Director's Cut erst später - nach der Schlacht im Dschungel, bei der Alexander schwer verletzt wird. -

Alternative Anordnung

Während Alexanders Ansprache wird an einer Stelle zu Beginn etwas umgeschnitten, in dem der Director's Cut Alexanders Bemerkung über die Männer, die ihm mit ihrer Angst das Herz brechen, etwas vorgezogen wurde. Diese Szene kommt in der Kinofassung im nächsten Schnitt. Kinofassung 3 Sekunden länger

Kinofassung

Alexander spricht manche seiner Männer persönlich an um sie davon zu überzeugen, den Fluß mit ihm zu überqueren. 32 Sekunden



Marschierende Soldaten sind zu sehen. 8,5 Sekunden

Alternative Szene

Als die Armee weiter zur nächsten Schlacht zieht, sind am Ende der Szene unterschiedliche Einstellungen zu sehen. Die Kinofassung setzt die letzte Einstellung länger fort, der Director's Cut hat eine Nahaufnahme von Alexander und Soldaten im Sonnenuntergang. Der Director's Cut ist 9 Sekunden länger

Director's Cut

Kurz vor der Schlacht im Dschungel sieht man Alexander im Lager einen Brief von Aristoteles lesen, der erfahren hat, wie weit es Alexander geschafft hat. Der Lehrer ermutigt und gratuliert Alexander und spornt ihn an weiterzumachen, auch wenn viele in seinem Umfeld seinem Traum nicht folgen wollen. 57 Sekunden


Die Schlacht im Dschungel


Director's Cut

Ein Elefant wirft einen Baum um, der auf die Gegner fällt. 4,5 Sekunden



Nachdem dem Elefanten der Rüssel abgeschlagen wurde, stürzen sich mehrere Soldaten über einen toten Elefanten hinweg auf die Gegner. 4,5 Sekunden

Kinofassung

Die Kinofassung zeigt als Alexander auf seinem Schild weggetragen wird mehr Wald, der über Alexander vorüberzieht. 3,5 Sekunden

Director's Cut

Als der Film gleich nach Alexanders Verletzung zurück zu Philipps Tod springt um die Szene mit seiner Mutter danach zu zeigen, wiederholt der Director's Cut noch einmal ein paar Sekunden mit Philipp und seiner Ermordung. 9,5 Sekunden


Nach der Schlacht


Alternative Anordnung

Gleich im Anschluss eben jene Szene, die in der Kinofassung früher zu sehen war. Aus Anschlussgründen, ist die Kinofassung am Ende etwas länger, als Alexander den Raum verlässt. Kinofassung 3 Sekunden länger.

Kinofassung

Der verletzte Alexander tritt länger vor die johlende Meute. Ein Teil der Menge, kommt im DC ein paar Sekunden später. 2 Sekunden

Director's Cut

Alexander und die anderen Männer stehen vor der neu errichteten Statue von Zeus. Alexander betont die Wichtigkeit ihres Erfolges. 37 Sekunden

Alternative Szene

Der Weg durch die Wüste, der viele Männer das Leben kostet, wird in beiden Fassungen durch teilweise andere Einstellungen gezeigt. Director's Cut ist 5 Sekunden länger.

 

Zurück in Babylon

Kinofassung

Die Rückkehr nach Babylon dauert länger. 15 Sekunden



dito. 2 Sekunden
Alexander ist länger über dem sterbenden Hephaistion zu sehen. 4 Sekunden

Alternative Szene

Als Alexander am Fenster steht, wurde etwas umgeschnitten. Im Director's Cut sieht man nur Alexander, in der Kinofassung auch Hephaistion. Director's Cut ist 1 Sekunde länger.

Kinofassung

Kurz vor Hephaistions Tod ist Alexander noch einmal länger zu sehen. 5 Sekunden
Die anderen Männer rennen länger ans Sterbebett. 3,5 Sekunden

Alternative Szene

Die Szene mit Alexander und dem Löwenkopf ist zwischendurch kurz anders geschnitten. Director's Cut ist 1 Sekunde länger.

Director's Cut

Die Szenen vom totkranken Alexander im Bett, sind zu Beginn im Director's Cut länger. 44 Sekunden

Kinofassung

Während von Alexanders Tod erzählt wird, sind mehr Aufnahmen von Babylon und der Wohnung seiner Mutter zu sehen. 9 Sekunden

Olympias länger in ihren Gemächern, bevor sie zum Fenster geht. 3 Sekunden

Sie geht länger aufs Fenster zu. 14 Sekunden

Olympias Zusammenbruch fehlt, nachdem der Adler abgestürzt ist. 7,5 Sekunden

Director's Cut

Alexanders Gefolgschaft schubst sich nach seinem Tod länger herum. 5,5 Sekunden

Kinofassung

Auch hier wird kurz gerangelt. 0,5 Sekunden dito. 5 Sekunden


Alexandria


Director's Cut

Die Hand vom alten Ptolemaios ist zu Beginn länger zu sehen. 2,5 Sekunden

Kinofassung

Ptolemaios spricht länger über Alexander, der sich auch einfach nur mit Frau und Kindern hätte niederlassen können und trotzdem als ruhmreicher Mann gestorben wäre. 10,5 Sekunden

Kommentare

15.04.2007 00:58 Uhr - Batman
Sehr aufschlussreich. Danke! Toller SB!!!!

15.04.2007 01:12 Uhr - Herr Kömmlich
SB.com-Autor
User-Level von Herr Kömmlich 12
Erfahrungspunkte von Herr Kömmlich 2.003
Wahnsinn! Respekt! Wie lange hast Du denn daran gesessen?

15.04.2007 10:34 Uhr -
Glaub, wenns das gäbe, diese Berichte (ALexander Dir.Cut und Final Cut)hätten wahrscheinlich eine Auszeichnung als "bester Schnittbericht ever" verdient!
Echt der Wahnsinn, solch eine Arbeit kann man nich genug würdigen...unendich viel Respekt !!!

15.04.2007 10:52 Uhr - le0nidar
Der Schnittbericht ist tausendmal besser als der schwache Film!

15.04.2007 12:21 Uhr - jenzi
User-Level von jenzi 1
Erfahrungspunkte von jenzi 14
Ganz tolle Arbeit!

15.05.2008 02:13 Uhr -
Krass.............

27.01.2009 23:23 Uhr - Asgard
User-Level von Asgard 2
Erfahrungspunkte von Asgard 98
Genialer Film, genialer Bericht!

kommentar schreiben

Um Kommentare auf Schnittberichte.com veröffentlichen zu können, müssen Sie sich bei uns registrieren.

Registrieren (wenn Sie noch keinen Account hier haben)
Login (wenn Sie bereits einen Account haben)

Amazon.de



The Walking Dead - Staffel 8
Blu-ray 34,99
DVD 29,99
Amazon Video 34,99



Boarding School
Blu-ray 14,99
DVD 13,99
Amazon Video tba.



The First Purge
4K UHD/BD 27,99
Blu-ray Steelbook tba
Blu-ray 17,99
DVD 14,99
amazon video 13,99

Impressum Datenschutz Nutzungsbedingungen Team Kontakt / Werben Mithelfen
© Schnittberichte.com (2018)