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    Alexander

    zur OFDb   OT: Alexander

    Herstellungsland:USA (2004)
    Genre:Action, Drama, Krieg
    Bewertung unserer Besucher:
    Note: 6,52 (30 Stimmen) Details
    15.04.2007
    Imbor Ed
    Level 10
    XP 1.565
    Vergleichsfassungen
    Kinofassung
    Director's Cut

    "You have fallen in love with all the things that destroy men."


    Oliver Stones Alexander hatte es bei seinem Kinostart 2004 schwer mit den Filmfans, den Kritikern und den Historikern. Aber auch das Massenpublikum zeigte dem Film größtenteils die kalte Schulter. Völlig unverdient, wenn man mal genau betrachtet, was alles dahinter steckt. Vielleicht wird Alexander zumindest als Film (nicht als Produktion) mal der Heaven's Gate des 21. Jahrhunderts.

    Oliver Stone: "I've done what I did, and I stand by it."

    Stone macht deutlich, dass vieles was hier gezeigt wird, nicht unbedingt den Tatsachen entsprechen muss, sondern nur eine Interpretation der Quellen und eine Annäherung an die Person Alexander darstellt. Er zeigt Ptolemaios, der als Pharao von Ägypten viele Jahre nach Alexanders Tod ihre gemeinsame Geschichte für die Nachwelt festhalten möchte, immer wieder dabei, wie er seine Erzählungen relativiert, verschiedene Sichtweisen erläutert und von Veränderungen der Überlieferungen anderer berichtet. Ein interessantes Konzept, schwerer als etwas einfach ohne Reflexion zu zeigen und unerfahrenen Zuschauer als echte Geschichte zu verkaufen.

    und es gibt wahrlich nicht viele Regisseure die sich an so hochkomplexe Geschichten heranwagen, deren Ereignisse die ganze Welt für viele Jahrhunderte beeinflußten. Aber egal wie man den Film aufbaut, auf welche Elemente man sich konzentriert, was man weglässt, welche Freiheiten man sich nimmt um eine bestimmte Aussage zu transportieren und welche der zahlreichen Quellen und Expertenmeinungen man zur Grundlage der eigenen Arbeit macht - sehr viele Menschen werden die Entscheidungen des Regisseurs und somit den Film kritisieren und vielleicht sogar ablehnen. Bei solch' einem kontroversen Stoff kann man es nie allen recht machen.

    Oliver Stone bringt das auf den Punkt, mit einem einzigen Satz von König Philipp am Ende der Höhlenszene, in der er dem jungen Alexander die Götter und Helden Griechenlands und ihre sagenhaften Taten vorführt.

    Philipp: "Who knows these things?"

    Und während Alexander hier aus den dunklen Höhlen ins Licht entlassen wird und mit viel Pomp und Gloria in Babylon einzieht, kritisieren manche Zuschauer weiter Colin Farrells Haare, fehlendene Schlüsselszenen und Alexanders sexuelle Orientierung.

    Oliver Stone: "It's tiresome to defend a film."

    Von der ersten Drehbuchfassung im Jahre 1996 bis hin zur Verfilmung 2003 wurden viele geplante und geschriebene Szenen aus Kosten- oder Zeitgründen über Bord geworfen. Oliver Stone macht seine Filme fürs Kino und er wollte Alexanders Leben nie in möglichst vollständiger Form als Mehrteiler fürs Fernsehen verfilmen. Egal wie viel Zeit man ihm schlussendlich für die Kinofassung zur Verfügung gestellt hätte, ihm war immer bewußt, dass er nie alles zeigen konnte. Eine Auswahl war nötig. Der Final Cut dauert jetzt 3,5 Stunden und viel Spielraum gibt es nicht mehr. Manches, wie die Belagerung Tyros wollte er drehen, konnte es aber nicht. Anderes wie das Orakel von Siwa, der Marsch durch die Wüste und die Schlacht von Chaironeia waren in frühen Drehbuchfassungen vorhanden, aber nie in den Drehplan aufgenommen.

    Oliver Stone: "I never shot the siege at Tyre although I wanted to. It was just way too expensive ... Siwa, the battle at Chaeronea, and the desert marsh were scripted, then left behind and never shot as the script narrowed. "

    Weiterhin wurden auch die Ränkespiele der Generäle, vor allem nach der Eroberung Asiens, verkürzt und einige Nebenhandlungen, die deren Interessen und Einflussnahme auf Alexander näher beleuchten sollten, wurden nie gedreht. Manches ist in Ansätzen in allen Fassungen zu sehen und viele aufgegriffene, aber nie zu Ende geführten Themen sind im Director's Cut oder im Final Cut offensichtlicher als noch in der Kinofassung; und ermöglichen so vor allem weitere Spekulationen bezüglich Alexanders Tod. Oliver Stone gesteht aber, dass es eine Nachlässigkeit des Films ist, hier die Handlungen nicht weiter zu vertiefen.

    Oliver Stone: "It is a flaw in the film, no doubt, and I hold myself certainly accountable."



    "Fortune favors the bold"



    Im August 2005 veröffentlichte Oliver Stone in den USA und einigen anderen Ländern (u.a. Großbritannien) einen Director's Cut. Diese Schnittfassung war seltsamerweise noch kürzer als die Kinofassung, obwohl sich Oliver Stone damals nicht mit den Forderungen der amerikanischen Kinos anfreunden konnte, eine Fassung mit weniger als 3 Stunden Laufzeit anzufertigen.

    Oliver Stone: "I yielded to theatrical pressures to truncate the story to less than 3 hours."

    Oliver Stone: "I made a best effort, but I feel now in hindsight it was a false argument to begin."

    Wenn man dem generellen Tenor diverser Seiten Glauben schenkt, scheint es keine großen Unterschiede zwischen der Kinofassung und dem Director's Cut zu geben. Irgendwie erscheint alles gleich. Das liegt vor allem daran, dass Oliver Stone bis auf einer Erweiterung einer bestehenden Szene und einem unscheinbaren Einschub von Aristoteles, keine wirklich neuen Szenen einfügte. Stattdessen hat er zum Beispiel die Struktur des Films verändert - die Schlacht bei Gaugamela ist jetzt z.B. früher zu sehen, weiterhin den Film etwas zügiger gestaltet, in dem er einige Szenen kürzte und schlussendlich kleine Details in vielen Dialogen verändert hat, deren Veränderung einem vermutlich nur bewusst wird, wenn man beide Fassungen zeitgleich sieht oder zumindest gut kennt. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Unterricht Alexanders von Aristoteles, wie im Schnittbericht nachzulesen ist.

    Der Director's Cut ist etwas klarer als die Kinofassung, die Struktur ist anspruchsvoller und der Beginn besser gestaltet. Er ist also der Kinofassung klar vorzuziehen, aber kein unbedingter Kauf für Besitzer der ersten Version. Erst Recht nicht, da mittlerweile der Final Cut erschienen ist, der viele Änderungen des Director's Cuts mit übernommen hat. Der Director's Cut ist auch die Fassung, die ich Erstsehern von Oliver Stones Alexander empfehlen würde. Warum es nicht der Final Cut sein sollte, erkläre ich später.

    Im Februar dieses Jahres wurde dann Oliver Stones dritte Fassung innerhalb von zweieinhalb Jahren veröffentlicht. Warum es dazu kam, erklärte Oliver Stone in einem Brief an die DVD Käufer. Seit 1996 beschäftigt ihn Alexander und für ihn war seine Alexander-Geschichte mit der Kinofassung und dem Director's Cut einfach noch nicht zu seiner Zufriedenheit abgehandelt.

    Oliver Stone: "It wasn’t an issue of right or wrong, or good or bad, but, like an experiment, one of trial and error."

    Für den Final Cut nahm Oliver Stone praktisch alles was man bei den Dreharbeiten auf Film bannen konnte. Es gibt zwar noch ein paar Momente, die exklusiv in der Kinofassung vorkommen, aber die fehlen jetzt größtenteils nur wegen inhaltlichen Überschneidungen mit anderen Szenen des Final Cuts.

    Als der 45 Minuten längere Final Cut angekündigt, beschäftigten sich die Fans im Internet mit der Frage, welche Szenen aus Alexanders ereignisreichem Leben neu hinzukommen werden. Und diejenigen, denen die Kinofassung nicht gefiel, hegten etwas Hoffnung, dass der Film durch zusätzliche Szenen besser werden würde. Wer den Final Cut aber gesehen hat, erlebte eine Überraschung. Keine der zahlreichen Erweiterungen zeigt neue Schauplätze oder neue Stationen in Alexanders Leben. Aber vor allem für die Kritiker kam es besonders heftig, denn die einzige wirklich große Erweiterung betrifft Bagaos, Alexanders Diener. Vielen Zuschauern war der homoerotische Unterton des Films bereits in der Kinofassung ein Dorn im Auge - auch wenn sich Alexander hier noch zurückhält. Jetzt aber bekommt der Diener einen Namen, wird in Mitten vieler schöner Frauen, auch sehr zum Leidwesen von Hephaistion, von Alexander bewusst wahrgenommen, tanzt in Indien scheinbar nur noch für Alexander und steigt mit ihm sogar ins Bett.

    Oliver Stone: "Everything is important to me -- sex life, moral life, and the burdens of childhood that weighed on Alexander's mind. Let's not carve out the sexual as a separate arena, it's part of a whole."

    Der Final Cut bietet von Bagaos mal abgesehen, nur einige eindeutigere Charakterzeichnungen, eine Vertiefung der Beziehungen untereinander und weitere kurze Erkenntnisse aus Alexanders Leben - oft sogar nur als Kommentar von Ptolemaios aus dem Off. Zusätzlich hat man auch ein knappes Dutzend Gewaltszenen in den beiden Schlachten wieder integriert, die vermutlich für die Kinofassung aus Zensurgründen geschnitten werden mussten, sind sie doch stellenweise ein ganzes Stück brutaler als der ohnehin nicht gerade zimperliche Rest des Films. In Deutschland änderte sich an der sehr großzügigen FSK 12-Freigabe nicht.

    Die offensichtlichste Änderung fand aber erneut mit der Strukturierung des ganzen Films statt. Die Schlacht bei Gaugamela rückte noch weiter nach vorne (wie es bereits in einer früheren Drehbuchfassung vorgesehen war) und ist noch vor Alexanders Kindheit und Jugend zu sehen. Die Ereignisse in Baktrien wurden ebenfalls umgestellt. So gibt es jetzt erst die Hochzeit mit Roxane zu sehen und dann springt der Film zurück und zeigt die Diskussion mit den Generälen und die große Feier davor, in der Alexander Roxane das erste mal sieht und sich sofort in sie verliebt, bevor man wieder einen Zeitsprung zur Hochzeitsnacht macht. Alle anderen Änderungen des Abauf aus dem Director's Cut wurden auch in den Final Cut übertragen.

    Der Final Cut wird Oliver Stones letzte Version des Films sein. Sagt er zumindest, genauso wie, dass er wenn er noch einmal von vorne anfangen könnte, den Final Cut gleich ins Kino gebracht hätte.

    Oliver Stone: "Why have we lost this longer form of filmmaking? Partly because long films tend to be derided before they are seen as indulgent ego-trips, and for business reasons, because there are less shows per day."

    2012 (als dieses Intro leicht überarbeitet wurde) denkt Oliver Stone dagegen doch tatsächlich über eine weitere 4. Version des Films nach. Vor allem weil sich der Final Cut sehr zur Freude von Warner so gut verkauft hat.

    Ist der Final Cut jetzt aber die (bisher) beste Fassung des Films?

    Kann man sagen, ja und die meisten Leute, denen bereits die Kinofassung gefallen hat, dürften es ähnlich sehen. Es ist kein Quantensprung, aber die längere Laufzeit tut dem Film gut. Wem aber die Kinofassung bereits zu langatmig war, dürfte sich mit der Tatsache schwer tun, dass zwischen den beiden Schlachten jetzt sehr viel Zeit vergeht. Wem das Sexualleben Alexanders so wie es im Film dargestellt wurde, nicht gefallen hat, wird mit dem Final Cut aufgrund der Bagaos Erweiterungen auch nicht glücklich werden. Generell wird keiner, dem die Kinofassung damals schon nicht gefallen hat, durch den Final Cut seine Meinung ändern.

    Und auch wenn es Oliver Stone scheinbar ganz anders sieht, glaube ich das Einsteiger mit dem Final Cut auch nicht gut beraten sind - vor allem wenn sie mit Alexanders Leben nicht so vertraut sind. Dass der Final Cut sehr früh den manischen Kriegsherren Alexander zeigt und erst danach die Einflüsse und Motive die ihn zu dem gemacht haben was er ist verdeutlicht, ist künstlerisch hochinteressant - insbesondere wenn man die anderen Fassungen kennt, aber für das Massenpublikum völlig ungeeignet. Wer also Oliver Stones Alexander noch nicht kennt, sollte besser mit dem Director's Cut einsteigen.

    Bei drei Fassungen drängt sich natürlich der Verdacht auf, dass hinter all' dem Geldmacherei der Studios steckt. Und wenn man jetzt 2012 miteinbezieht, dass Stone über eine 4. Version nachdenkt, weil Warner mit dem Verkaufserlös der 3. so zufrieden war, kann das nicht mehr abgelehnt werden. Aber ich glaube für Freunde des Films ist es eine interessante Erfahrung, drei (vielleicht 4) Versionen des Films zu sehen. Außerdem waren die beiden späteren Versionen nie besonders teuer oder mit einer aufwendigen Verpackung oder einem reisserischen Titel auf wertvoll getrimmt. Der Final Cut war in den USA beispielsweise bereits für 13-15 US Dollar zu bekommen und beinhaltete auch einen Kino-Gutschein für den Film 300. Besonders erfolgreich war Alexander in den USKinos nicht, sodass man es Warner nicht verübeln kann, wenn sie ihre Ausgaben wieder relativieren wollten. Die ganz große Abzocke fand hier in der Tat nicht statt. Schlussendlich muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er eine zusätzliche Fassung des Films kaufen möchte oder nicht.

    Anders als der Director's Cut, der mittlerweile untergegangen ist, ist der Final Cut auch in Deutschland erhältlich.


    Die Schnittberichte

    Es gibt zwei Schnittberichte. Einmal wird die Kinofassung, wie sie auch in Deutschland erschienen ist mit dem Director's Cut verglichen. Einmal mit dem Final Cut. Da beide Fassungen zu unterschiedlichen Zeiten enstanden sind, unterscheidet sich der Aufbau der Schnittberichte etwas. Weiterhin gibt es weiter unten auf dieser Seite eine Gegenüberstellung der Struktur aller drei Fassungen, da es hier wie oben mehrmals angemerkt große Unterschiede gibt.


    Kinofassung: ca. 175 Minuten (168 Minuten PAL)
    Director's Cut: ca. 167 Minuten
    Final Cut: ca. 214 Minuten


    Kinofassung Director's Cut Final Cut

    Titel

    Alexanders Tod

    Ptolemaios' Einführung

    Kindheit

    Jugend

    Philipps neue Braut

    Philipps Hochzeitsfeier

    Ptolemaios vor Gaugamela

    Strategiebesprechung

    Nachts im Lager

    Gaugamela

    Babylon

    Dareios

    Willkommensfeier

    Generäle

    Hochzeit

    Hochzeitsnacht

    Verrat

    Hindukusch

    Indien

    Philipps Tod

    Streit mit Mutter

    Aufstand

    Schlacht in Indien

    Zurück in Babylon

    Alexanders Tod

    Ptolemaios' Nachruf

    Abspann

    Titel

    Alexanders Tod

    Ptolemaios' Einführung

    Kindheit

    Jugend

    Ptolemaios vor Gaugamela

    Strategiebesprechung

    Nachts im Lager

    Gaugamela

    Babylon

    Dareios

    Willkommensfeier

    Generäle

    Hochzeit

    Hochzeitsnacht

    Philipps neue Braut

    Verrat

    Philipps Hochzeitsfeier

    Hindukusch

    Indien

    Philipps Tod

    Aufstand

    Schlacht in Indien

    Streit mit Mutter

    Zurück in Babylon

    Alexanders Tod

    Ptolemaios' Nachruf

    Abspann

    Titel

    Alexanders Tod

    Ptolemaios' Einführung

    Strategiebesprechung

    Nachts im Lager

    Gaugamela

    Kindheit

    Jugend

    Babylon

    Dareios

    Hochzeit

    Generäle

    Willkommensfeier

    Hochzeitsnacht

    Philipps neue Braut

    Verrat

    Philipps Hochzeitsfeier

    Hindukusch

    Intermission

    Indien

    Philipps Tod

    Aufstand

    Schlacht in Indien

    Streit mit Mutter

    Zurück in Babylon

    Geborgenheit

    Alexanders Tod

    Ptolemaios' Nachruf

    Abspann

    Director's Cut

    In der Vorschau auf spätere Ereignisse, sieht man trauernde Anhänger von Alexander an dessen Sterbebett. 17 Sekunden

     

    Ptolemaios Einführung

    Alternative Szene

    Alternativer Übergang vom fallenden Ring Alexanders nach seinem Tod zu Ptolemaios, der den Schriftführern davon erzählt, dass er Alexander nach ägyptischem Brauch einbalsamiert und dann für mehr als 40 Jahre als Pharao das Land geführt hat. Er erzählt von den Schlachten, die sie gemeinsam bestritten haben. 47 Sekunden

    Alternativer Schnitt

    Bei kleinen Umschnitten in Ptolemaios' Rede, ist der Director's Cut 2 Sekunden länger. 2 Sekunden

    Kinofassung

    Jetzt wird Ptolemaios euphorisch, was die Figur Alexanders angeht. Er erzählt von seiner Fähigkeit andere Menschen so zu begeistern, dass sie über sich hinauswuchsen und zu allem bereit waren. Alexander war nicht nur ein Großer, er war geradezu übermenschlich. 49,5 Sekunden

    Alternative Einstellung + zusätzliche Information in der Kinofassung

    Kurz bevor Ptolemaios die Terrasse verlässt, zeigen ihn beide Fassungen aus einer anderen Perspektive. In der Kinofassung hört man ihn allerdings auch noch sagen, dass die Perser damals, vor Philipp, die Griechen mit Gold bestochen und als Söldner angeworben hatten. Die Kinofassung ist 3 Sekunden länger

     

    Olympias und der junge Alexander

    Alternative Szene

    Bei der Szene mit Olympias, dem jungen Alexander und der Schlange im Bett, wurden zu Beginn beide Fassungen unterschiedlich geschnitten. Im Director's Cut liegt hier der Fokus mehr auf Alexanders Mutter, während man sich in der Kinofassung etwas zu sehr auf die Schlange konzentriert. Die Kinofassung ist 9,5 Sekunden länger

    Kinofassung

    Während Philipp über Olympias herfällt, fragt sie ihn in der Kinofassung noch, ob er denn wirklich denke, dass die Menschen ihn achten. 2,5 Sekunden. 2,5 Sekunden

    Director's Cut

    Als Alexander Philipp von Olympias wegreißen will, ist der Director's Cut 0,5 Sekunden länger. 0,5 Sekunden

     

    Aristoteles

    Alternative Anordnung

    Hier wurde kräftig umgeschnitten und der Ablauf des Unterrichts umgestellt. In der Kinofassung beginnen wir mit der Erläuterung Aristoteles über einen Seeweg über Indien, dem Ende der Welt über den Nil zurück nach Griechenland, dann Alexanders Nachfrage nach eben jenen Gebieten, bevor sich ein anderer Schüler zu Wort meldet und mehr über die Perser erfahren will, was eigentlich nicht Gegenstand der heutigen Stunde sein soll, aber vom Lehrer dennoch erläutert wird. Im Director's Cut beginnen wir jetzt mit eben jener Frage des anderen Schülers zu Persern, bevor Aristoteles die Seereise erläutert und bevor dann Alexander seine Frage nach diesen Gebieten stellt. Während ein Großteil der Szenen identisch ist, gibt es kleine Unterschiede, vor allem aufgrund der Anschlüsse. Auf jeden Fall ist die Anordnung im Director's Cut die Bessere, da hier Alexanders entschiedenes Auftreten der Höhepunkt der Szene ist, und nicht der andere, unwichtige Schüler, was am Ende sogar nur in der Kinofassung von einem Lächeln Alexanders kommentiert wird. Weiterhin, weil sein Auftreten hier deutlich entschiedener ist, als in der Kinofassung. Im Director's Cut betont Alexander, dass die Eroberung des Ostens der Wunsch seines Vaters war. Und nachdem der Lehrer sagte, dass der Osten die Träume von schon so vielen Menschen zerstört hat, setzt Alexander auch nur im Director's Cut noch einmal nach, dass es unbedingt erstrebenswert ist, den Osten, wie in den Mythen überliefert, zu erobern. Der Lehrer gibt jetzt eigentlich auf, Alexander zügeln zu wollen, in dem er sagt, dass er ihm nicht beibringen kann, dass er vor seinen eigenen Träumen und Wunschdenken acht geben soll, sondern nur vor ihnen warnen kann.
    Alexanders Willen nach Macht, wird im Director's Cut schon früher deutlich, als in der Kinofassung. Der Director's Cut ist hier in der Summe 30,5 Sekunden länger

     

    Alexander und Philipp in den Höhlen

    Alternative Anordnung

    Im Director's Cut beginnt Philipp von Zeus zu erzählen, dessen Mutter ihrem Mann Kronos einen Stein zum Essen gab, anstelle von ihrem Sohn - Kronos verspeiste all seine Kinder, weil er Angst hatte, sie könnten ihn entmachten. Weiterhin vom Krieg zwischen den Titanen und dem Olymp, der daraufhin ausbrach. Dann folgt Prometheus, Achilles, den Alexander besonders mag, gefolgt von Ödipus, Medea und schließlich Herkules. In der Kinofassung beginnt Philipp mit Achilles und lässt Zeus dabei komplett weg. Dann folgt Prometheus und der Rest in der Reihenfolge des Director's Cut. Der Director's Cut ist hier in der Summe 24 Sekunden länger

     

    Ptolemaios Ausführungen vor dem Krieg gegen die Perser

    Alternative Anordnung

    Durch eine Neuanordung der Szenen und drastische Kürzungen, zeigt sich diese Szene im Director's Cut etwas weniger ausschweifend. Während man in beiden Versionen von der Ermordung Philipps hört und Dareios möglicher Beteiligung bei diesem Komplott, in dem er den Mörder scheinbar bezahlt hat, fehlen im Director's Cut weitere Informationen zur Abkehr verschiedener Stadtstaaten.
    Diese sind nicht bereit gewesen den jungen König Alexander zu unterstützen. Auch hier wird in der Kinofassung erwähnt, vermutet man eine Einflussnahme der Perser. Dann erzählt Ptolemaios von Alexanders Rache nach diesem Verrat und wie er Tausende Menschen in Theben niedergemetzelt hat. Alexander konnte lieben wie kein anderer, aber Betrüger bestraft er ohne Gnade. Die aufständischen Griechen waren erstaunt und damit bereits besiegt. Einige Gebiete wurden milde behandelt, vor allem jene, die er dann mit 21 Jahren aus der Hand der Perser befreit hat. Auch von seiner Ernennung als Pharao in Ägypten berichtet Ptolemaios, nachdem Alexander nahezu das vollständige vordere Asien befreit hat. Insgesamt ist die Kinofassung hier 83,5 Sekunden länger.


    Die Hochzeitsfeier von Philipp


    Alternative Anordnung

    Die Ankunft der neuen Frau Philipps, das Gespräch von Alexander und seiner Mutter, sowie die anschließende Feier kommen im Director's Cut zu einem späteren Zeitpunkt als Rückblende. Details dann zu diesem Zeitpunkt. -

     

    Strategiebesprechung

    Director's Cut

    Kurz vor der Lagebesprechung im Zelt, erklärt Ptolemaios aus dem Off, dass ein Orakel in Ägypten Alexander als wahren Sohn von Zeus erklärt hat, während man Alexanders engste Verbündeten sieht. Etwas was in der Kinofassung bereits in der Szene mit dem alten Ptolemaios zu erfahren war. 6Sekunden

    Alternative Szene

    Kurz bevor wir zur Strategiebesprechung wechseln, sehen wir in der Kinofassung noch einmal den alten Ptolemaios, im Director's Cut dagegen den Jungen. Die Kinofassung will hier noch einmal überdeutlich machen, wer in den Rückblenden genau der Erzähler ist. Da das nicht nötig ist, verzichtet man im Director's Cut darauf. Der Director's Cut ist hierbei 4 Sekunden länger

    Alternative Anordnung

    Nahezu die komplette Besprechung der Vorgehensweise in der Wüstenschlacht wurde umgeschnitten und durch andere Einstellungen ersetzt. Von fast 4 Minuten in der Kinofassung, findet man weniger als 1 Minute auch im Director's Cut wieder.
    Im folgenden also erneut anstelle der detaillierten Auflistung von den mehreren Dutzend unterschiedlichen Einstellungen eine Analyse der verschiedenen Versionen. Im Gegensatz zum Director's Cut erklärt Alexander in der Kinofassung nach Parmenions Einwand, noch weitere Einzelheiten seines Planes um erfolgreich den Perserkönig Dareios zu attackieren und stellt dabei weitere Anführer und ihre Aufgabe vor. Dann kommt im Director's Cut Parmenion zu Wort und stellt Alexanders Entscheidung in Frage, mit Kavalarie eine Infanteriereihe durchbrechen zu wollen. Ein anderer Anführer sieht dieses Manöver ebenfalls als zu riskant an. Alexander antwortet auf diese Einwände aber nicht. In der Kinofassung kommt Parmenion stattdessen mit einem ganz anderen Einwand. Hier stellt er sich prinzipiell gegen die Entscheidung Alexanders Dareios zu erreichen und fordert eher die Vernichtung der ganzen Armee, damit auf dem Rückweg nicht ständig von übriggebliebenen Soldaten angegriffen werden kann. Daraufhin erwidert Alexander, dass er nicht vorhat nach Griechenland zurückzukehren und Babylon als seine neue Heimat betrachtet. Dann fragt ihn Paramenion noch in der Kinofassung, ob die Ländereien auf dieser Seite des Euphrats und die Hand von Dareios Tochter nicht genug sind. Beides wurde ihm vorher für den Frieden angeboten. Er versucht ihn davon abzuhalten, zu weit nach Asien vorzustoßen. Alexander betrachtet diese "Geschenke" aber nur als Bestechung für den Frieden und will unbedingt den Mann zur Strecke bringen, den er für den Tod seines Vaters verantwortlich macht. Paramenion erhebt Einspruch, er ist sich nicht sicher ob Dareios dafür verantwortlich war und keiner kann es beweisen. Manche Männer im Zelt sind empört über Paramenions Ansichten. Prinzipiell wurde durch diese Dialogschnitte Alexander besser gestellt. Es gibt weniger Widerworte von seinen Generälen. Seine Entscheidungen im kommenden Krieg erscheien zwar immer noch kühn, aber es entsteht nicht der Eindruck, dass er zu sehr gegen seine Generäle handelt. Ingesamt ist die Kinofassung hier 82 Sekunden länger.

    Kinofassung

    Nach der Strategiebesprechung laufen Alexander und Hephaistion durch das Lager, treffen auf Soldaten, die sich auf die Schlacht zu freuen scheinen, philosphieren über die Wirkung von Angst und wie sie den Sieg ermöglichen kann, in dem sie die Männer antreibt. Hephaistion zweifelt noch etwas und ist besorgt, dass er die Schlacht nicht überleben könnte. Alexander verspricht ihm daraufhin, dass er alles unternehmen würde, was möglich ist um seinen Tod zu rächen, auch wenn es bedeuten könne, dass Makedonien einen König verliert. Hephaistion verspricht ihm das selbe. Dann umarmen sie sich und schauen sich noch einmal tief in die Augen, bevor Alexander weggeht. 173 Sekunden

     

    Die Schlacht

    Kinofassung

    Nachdem die Kehle des Rindes durchgeschnitten wurde, fehlt wenig später noch wie der Seher in den Eingeweiden des Tieres wühlt. Sein Gesicht macht einen entsetzen Eindruck. Sagen, tut er aber nichts. 11 Sekunden

    Kinofassung

    Irgendwo im Schlachtengetümmel (kurz nachdem jemand mit einem Stein Kopfnüsse verteilt), ist ein Soldat zu sehen, der einen Kollegen wie im Wahn anschreit. 3 Sekunden

    Alternative Szene

    Nach dem Besuch im Lazarett unterscheiden sich beide Fassungen kurz bevor man den Geier sieht. Im Director's Cut gibt es eine Totale des Schlachtfeldes. In der Kinofassung dagegen eine weitere Aufnahme von Alexander und auch andere Einstellungen zu Leuten auf dem Schlachtfeld. Die Kinofassung ist hierbei 1,5 Sekunden länger

    Kinofassung

    Gleich darauf ist in der Kinofassung der Geier minimal länger zu sehen, der einem Toten das Auge auspickt. 0,5 Sekunden

    Kinofassung

    Nachdem wir in beiden Fassungen kurz den jungen Alexander in der Höhle (mit Philipp) gesehen haben, wie er noch einmal die Wandzeichnung mit Prometheus, dem das Auge ausgepickt wird, anschaut, zeigt die Kinofassung eine Totale des Schlachtfeldes (die vorher bereits im Director's Cut zu sehen war). 14 Sekunden

    Director's Cut

    Im Gegenzug ist hier eine zusätzliche Szene mit dem jungen Alexander und seinem Vater Philipp in der Höhle zu sehen. Philipp erklärt hier Alexander, dass Männer die Götter eigentlich hassen. Sie beten sie nur an, weil sie vor Schlimmerem Angst haben, den Titanen, die hoffentlich nicht wieder erweckt werden. Weiterhin werden sich die Männer erst zum besseren hin ändern, wenn es die Götter getan haben. Alexander soll all diese Mythen aber wieder vergessen. Der denkt aber nicht daran, er will eines Tages selbst an diesen Wänden in den Höhlen mit Bildern seiner Heldentaten verewigt sein. Philipp lächelt und das Bild wechselt zu einer Panoramaaufnahme Babylons im Morgengrauen. 93 Sekunden

     

    Ankunft in Babylon

    Kinofassung

    Alexander betritt den Palast länger. 4 Sekunden
    Alexander läuft länger durch den Palast. 11,5 Sekunden
    Alexander schaut auf dem Balkon noch nach unten. 4 Sekunden
    Alexander und der Harem sind etwas länger zu sehen. 1,5 Sekunden
    Zwei Damen bemerken entzückt die Männer. 1,5 Sekunden
    Einer von Alexanders Männern sagt noch "Aphrodite steh' mir bei.", bevor er sich fragt wie er bei all den Haremsdamen noch zu seiner Frau zurückkehren soll. 1 Sekunde

    Director's Cut

    Ein paar Damen fangen an Musik zu spielen. 6,5 Sekunden

    Kinofassung

    Eine Frau länger. 1,5 Sekunden
    Einer der Männer länger. 15 Sekunden Man tanzt länger. 9 Sekunden
    dito. 0,5 Sekunden
    Nachdem die Prinzessin um die Sicherheit ihrer Familie gebeten hat und Alexander sie fragt, ob es noch etwas anderes gibt, erwidert sie die Antwort, dass es nichts mehr gibt im Director's Cut selbstständig. In der Kinofassung stockt sie vor dem Wort "erbeten" und der Prinz neben ihr hilft ihr aus dem Off. 6 Sekunden

     

    Drei Monate Babylon

    Alternativer Schnitt

    Hier wurden im Director's Cut mehrere kleinere Szenen geschnitten und ein paar hinzugefügt. Die ohnehin schon exzellent geschnittene Szene, in der Alexander den Brief seiner Mutter liest und in der man nicht nur ihre Stimme aus dem Off hört, was zum Repertoire eines jeden Regisseurs gehört, sondern auch Olympias selbst so geschickt dazwischen geschnitten sieht, dass man meinen könnte, sie stehen direkt neben Alexander in Babylon und nicht in Griechenland, wurde nur leicht verändert. -

    Alternativer Schnitt

    So gibt es jetzt im DC eine Nahaufnahme des Kampfes in den Straßen von Babylon. In der Kinofassung eine Aufnahme von oben. Der Director's Cut ist 2 Sekunden länger.

    Kinofassung

    Eine Aufnahme des Festes in den Straßen. 6 Sekunden

    Director's Cut

    Alexander ist länger zu sehen. 2 Sekunden
    Hephaistion ebenso. 1,5 Sekunden

    Kinofassung

    Dafür kürzer wie Hephaistion über Alexander gebeugt ist. 1,5 Sekunden

    Director's Cut

    Aber eine längere Aufnahme des Dieners Bagaos, der das Bad für Alexander einlassen will. 2,5 Sekunden

    Kinofassung

    Im Gegenzug Olympias selbst gleich darauf kürzer. 2 Sekunden
    Und auch Alexander noch einmal kürzer. 1,5 Sekunden
    Alexander bittet Hephaistion nachdem er den Brief zu Ende gelesen hat, in der Nacht bei ihm zu bleiben und schickt Bagaos weg. 20 Sekunden

    Alternative Anordnung

    Bevor die Beiden auf den Balkon gehen, zeigt der Film jetzt schon die Totale von Babylon bei Nacht. Dort ist die Kinofassung aber etwas länger und enthält den Zusatz Alexanders "Aristoteles hat sich getäuscht...", bevor er die barbarischen Eigenheiten der Perser aufzählt. Weiterhin noch 2 kleinere Schnitte im Director's Cut, in der Alexander kürzer zu sehen ist. In einer Szene aber Hephaistion länger. Die Kinofassung ist 5 Sekunden länger.

    Kinofassung

    Hephaistion schmeichelt Alexander noch etwas mit Worten, nachdem Alexander sagte, dass er ihn liebt. 24 Sekunden



    Noch ein Moment mit Alexander.1 Sekunde

     

    Die Verfolgung von Dareios

    Kinofassung

    Dareios ist länger auf einem Berg zu sehen. 1,5 Sekunden
    Eine Rückblende zur 1. Schlacht, in der Darius davon fährt. 1,5 Sekunden
    Reiter in der Steppe. 5 Sekunden
    dito. 6 Sekunden
    Die Burg ist länger in Flammen zu sehen. 2 Sekunden
    Einer von Alexanders Soldaten marschiert mit einem aufgespießten Kopf durchs Bild. 4 Sekunden

    Alternativer Übergang

    Der Wechsel von der Wüste zum Tanz in Baktrien ist anders. In der Kinofassung gibts noch eine Aufnahme vom Mond und dann nur eine Totale der Tänzerin Roxane. Im Director's Cut fehlt der Mond und Roxane ist bereits früher zur Erkennen, da eine Nahaufnahme benutzt wurde. Kinofassung ist hier 5,5 Sekunden länger

     

    In Bactria

    Kinofassung

    Hephaistion und Kleitos kommen sich in die Quere, als Kleitos Hephaistion etwas schubst. 6 Sekunden
    Roxane tanzt einen Moment länger. 4 Sekunden
    Nach der Besprechung mit seinen Generälen sind Alexander und die Leute noch länger zu sehen. 3,5 Sekunden
    Die Generäle beäugen mißmutig die Hochzeit. Ein Teil der Szene, in der Alexander die Hand seiner Frau hochhebt ist im Director's Cut später zu sehen. 3,5 Sekunden
    Aus dem Off erzählt Ptolemaios, dass Alexander Roxane wirklich geliebt hat. Man sieht wie Alexander ein goldenes Ei überreicht bekommt. 33,5 Sekunden

    Director's Cut

    Dafür ist kurze Zeit später Roxane einen Moment länger im Director's Cut zu sehen. 2,5 Sekunden

    Alternative Szene

    Der Übergang von der Feier draußen zu Alexander und Hephaistion innen, ist ein anderer. In der Kinofassung sieht man Hephaistion draußen länger rumlaufen. Im Director's Cut dafür Alexander innen. Die Kinofassung ist 9 Frames länger

    Kinofassung

    Gleich darauf ist Hephaistion länger in einer Einstellung zu sehen. 0,5 Sekunden

    Alternative Szene

    Auch wie Hephaistion und Alexander aufeinander zugehen, ist anders geschnitten. Der Director's Cut ist hierbei 4 Sekunden länger

     

    Die Hochzeitsnacht

    Kinofassung

    Hier wurde im Director's Cut an 7 Stellen mit insgesamt 11,5 Sekunden geschnitten.

    Alternative Szene

    Im Director's Cut schauen sie sich nur länger tief in die Augen und Roxane beruhigt sich, bevor sie miteinander schlafen. 20 Sekunden



    In der Kinofassung gibt es dafür eine viel längere Sequenz. Alexander holt eine Schriftrolle und einen Dolch unter der Bettdecke hervor. Während er die Schriftrolle in der Hand hält, legt er den Dolch zur Seite und Roxane schnappt ihn sich sofort und hält ihn Alexander an die Kehle. Sie droht ihm damit ihn zu töten und Alexander fordert sie dazu auf, es zu tun. Roxane zögert und ihre Wut lässt langsam nach, dann steigt sie von ihm runter und sie beginnen sich zu küssen. 118 Sekunden

    Director's Cut

    Gleich darauf fehlt noch etwas Sex im Director's Cut. 3 Sekunden

    Alternative Szene

    Die nächste Einstellung, in der sie sich etwas wild und unkontrolliert küssen, nutzt in beiden Fassungen unterschiedliche Einstellungen. Der Director's Cut ist hier 10 Frames länger.

    Alternative Szene

    Das Finale ist in beiden Szenen ebenfalls unterschiedlich. In der Kinofassung gibt es nur wenige Nahaufnahmen ihrer Gesichter. Im Director's Cut ist der Sex deutlich länger und aus einer vernünftigen Entfernung gefilmt. Aber auch Nahaufnahmen gibt es hier ein paar Zusätzliche. Bilder des Director's Cuts

    Alternative Szene

    Gleich im Anschluss als ein Kommentar von Alexanders Mutter mit Szenen von Alexander und Roxanne zusammengeschnitten wurde, nutzen beide Fassungen eine unterschiedliche Montage. Die Kinofassung ist dabei aucht etwas länger. 14,5 Sekunden

     

    Rückblende zur Ankunft von Philipps neuer Frau

    Alternative Anordnung

    Hier kommt als Rückblende das Gespräch von Alexander und seiner Mutter, als die neue Frau von Philipp ankommt. Im Folgenden die Unterschiede. -

    Alternative Szene

    Als die beiden Frischvermählten aus dem Wagen steigen, sind sie im Director's Cut länger zu sehen. In der Kinofassung dagegen Olympias. kein Zeitunterschied

    Kinofassung

    Die Kinofassung beendet diese Szene mit Olympias Vermerk, dass Philipp Alexander nie den Thron einfach so überlassen wird. Der Director's Cut hat eine wesentlich längere Szene... 8 Sekunden

    Director's Cut

    Hier kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen Alexander und seiner Mutter. Auch im Director's Cut folgt erst die Bemerkung über den Thron, aber hier fragt Alexander, was Olympias von ihm möchte. Olympia erzählt von einem Komplott, aber Alexander wird wütend, den er weiß, dass das zum Bürgerkrieg führen wird. Olympias rechnet ebenfalls damit, denkt aber, dass Alexander als Sieger hervorgehen wird, weil all die jungen Männer Makedoniens hinter ihm stehen. Sie sagt ihm, dass er nichts zu befürchten hat, wenn er Philipp tötet, da Philipp ihn nie haben wollte und ihn wohl selbst töten würde. Olympias betont nocheinmal, dass Zeus sein wahrer Vater ist. Alexander packt seine Mutter und macht deutlich, dass er nichts gegen seinen Vater unternehmen will. Kurz bevor er den Raum verlässt fragt er seine Mutter noch, ob sie den jemals seinen Vater geliebt hat. Sie ist empört und sagt, dass sie nie aufgehört hat, ihn zu lieben. 125,5 Sekunden

     

    Im Hindukusch

    Director's Cut

    Nachdem Alexander seinen Diener gefragt hat, wer versucht hat ihn zu vergiften, ist zu sehen, wie Soldaten zum Zelt eines Verschwörers gehen. Der Mann bemerkt es und stößt sich ein Schwert durch den Leib, bevor er festgenommen werden kann. 11 Sekunden

    Kinofassung

    Dafür setzt die nächste Einstellung, in der andere Diener nach dem Attentat befragt werden in der Kinofassung etwas früher ein. 3,5 Sekunden

    Alternative Szene

    Als Philotas gestellt wird, der behauptet es nicht gewesen zu sein, wurde minimal umgeschnitten, als er sich panisch an seine Freunde wendet. Hier gibt es in der Kinofassung einen Off-Komentar vom alten Ptolemaios, der sagt, dass keiner für ihn sprach, weil ihn eigentlich keiner leiden kann. Die Kinofassung ist 2 Sekunden länger

    Alternative Anordnung

    Die Aufnahme mit den Soldaten im Sonnenuntergang ist im Director's Cut erst etwas später zu sehen. Dort etwas kürzer. 2 Sekunden

    Alternative Szene

    Auch das Gespräch auf dem Berg, in dem das weitere Vorgehen geklärt wird, ist an einer Stelle anders geschnitten. In der Kinofassung gibt es erneut einen Off-Kommentar und auch eine kurze Szene mit dem zurückgebliebenen Stadthalter Parmenion, der es sich in Babylon gutgehen lässt und um den man sich kümmern muss, wenn man den Nachschub sicherstellen will. Diese eine Einstellung mit Parmenion ist im Director's Cut zu sehen, kurz bevor er ermordert wird. In der Summe ist der Director's Cut 4 Sekunden länger

    Director's Cut

    Der Diener macht länger die Lampe aus, bevor er zu Alexander ins Bett geht. 7 Sekunden


    Rückblende zur großen Feier


    Alternative Anordnung

    Hier kommt die Rückblende der Feier, die in der Kinofassung viel früher zu sehen war. -

    Director's Cut

    Als Übergang ist Alexander zu Beginn beim Trinken zu sehen. 10 Sekunden

    Kinofassung

    Kleitos kommt mit einer Frau auf der Schulter zu Alexander. 7 Sekunden

    Alternative Szene

    Wie Philipp und ein Freund mit einem jungen Mann im Hintergrund rumspielen, ist in beiden Fassungen anders geschnitten und enthält teilweise andere Einstellungen. Allerdings ist weder die eine oder andere Fassung in irgendeiner Form expliziter. Die Kinofassung ist hierbei 2 Sekunden länger


    Wieder im Hindukusch

    Kinofassung

    Im Hindukusch ist Roxane einen Moment länger zu sehen. 1 Sekunde

     

    Indien

    Kinofassung

    Einer der Soldaten bemerkt mit gezogenem Schwert die ersten Affen in den Bäumen. 1 Sekunde

    Die Männer bekämpfen länger die Affen. 2,5 Sekunden
    Der Affe ist länger im Käfig. 1,5 Sekunden
    Roxane schaut sich mißmutig einen Affen an. 2,5 Sekunden
    Alexander kniet länger beim Affen. 2,5 Sekunden
    dito. 1 Sekunde

    Director's Cut

    Jetzt hat der Director's Cut eine Einstellung mehr. 1 Sekunde

    Kinofassung

    Während des Monsuns schlägt ein Blitz ein und trifft ein paar Männer. 3,5 Sekunden



    Männer vertreiben die Schlangen Ein Teil der Szene ist im DC einen Moment später zu sehen.. 6 Sekunden



    Alexander ist länger über seinen Freund gebeugt. 1 Sekunde
    Der Mann liegt am Boden und ist am Sterben. 2 Sekunden



    Es wird wesentlich länger getanzt. Ein Teil der Szene ist im Director's Cut etwas später zu sehen. 12 Sekunden
    Nachdem Alexander den Tänzer geküsst hat, ist er einen Moment länger zu sehen. 1,5 Sekunden

    Alternative Szene

    Das gereizte Gespräch zwischen Kleitos und Alexander ist an einer Stelle für wenige Sekunden anders geschnitten. Der Director's Cut ist 1 Sekunde länger

    Kinofassung

    Alexander dreht sich einmal länger weg, nachdem er und Kleitos sich angebrüllt haben. 1,5 Sekunden

    Director's Cut

    Alexander sitzt länger auf Kleitos, den er gerade ermordet hat und weint. 6 Sekunden

    Kinofassung

    Nachdem Alexander Kleitos umgebracht hat, trauert er für drei Tage in seinem Zelt. Seine Frau Roxane versucht mit ihm zu sprechen, wird aber von Hephaistion aufgehalten. Hephaistion spricht dann mit Alexander und versucht ihn aufzubauen. Das gelingt ihm aber kaum. 97 Sekunden


    Rückblende zu Philipps Tod


    Alternative Szene

    Die darauffolgende Rückblende in die Arena, während der Philipp sterben wird, gibt verschiedene Zeiten an. Im Director's Cut liegt das Ereignis 9 Jahre zurück. In der Kinofassung nur 8 Jahre. kein Zeitunterschied

    Kinofassung

    Olympias ist einen Moment länger zu sehen, als sie auf ihren Platz geht. 1 Sekunde
    Die Arena ist einen Moment länger zu sehen, bevor Philipp eintritt. 2,5 Sekunden


    Über den Fluß


    Director's Cut

    Der Director's Cut beendet die Rückblende mit einer zusätzlichen Aufnahmen vom gekrönten Alexander und springt dann zum Fluss in Indien, den viele nicht überqueren wollen. 2,5 Sekunden

    Alternative Anordnung

    Die Szene zwischen Alexander und seiner Mutter, gleich nachdem Alexander gekrönt wurde und in der er sie nach ihren Verwicklungen in Philipps Tod fragt, kommt im Director's Cut erst später - nach der Schlacht im Dschungel, bei der Alexander schwer verletzt wird. -

    Alternative Anordnung

    Während Alexanders Ansprache wird an einer Stelle zu Beginn etwas umgeschnitten, in dem der Director's Cut Alexanders Bemerkung über die Männer, die ihm mit ihrer Angst das Herz brechen, etwas vorgezogen wurde. Diese Szene kommt in der Kinofassung im nächsten Schnitt. Kinofassung 3 Sekunden länger

    Kinofassung

    Alexander spricht manche seiner Männer persönlich an um sie davon zu überzeugen, den Fluß mit ihm zu überqueren. 32 Sekunden



    Marschierende Soldaten sind zu sehen. 8,5 Sekunden

    Alternative Szene

    Als die Armee weiter zur nächsten Schlacht zieht, sind am Ende der Szene unterschiedliche Einstellungen zu sehen. Die Kinofassung setzt die letzte Einstellung länger fort, der Director's Cut hat eine Nahaufnahme von Alexander und Soldaten im Sonnenuntergang. Der Director's Cut ist 9 Sekunden länger

    Director's Cut

    Kurz vor der Schlacht im Dschungel sieht man Alexander im Lager einen Brief von Aristoteles lesen, der erfahren hat, wie weit es Alexander geschafft hat. Der Lehrer ermutigt und gratuliert Alexander und spornt ihn an weiterzumachen, auch wenn viele in seinem Umfeld seinem Traum nicht folgen wollen. 57 Sekunden


    Die Schlacht im Dschungel


    Director's Cut

    Ein Elefant wirft einen Baum um, der auf die Gegner fällt. 4,5 Sekunden



    Nachdem dem Elefanten der Rüssel abgeschlagen wurde, stürzen sich mehrere Soldaten über einen toten Elefanten hinweg auf die Gegner. 4,5 Sekunden

    Kinofassung

    Die Kinofassung zeigt als Alexander auf seinem Schild weggetragen wird mehr Wald, der über Alexander vorüberzieht. 3,5 Sekunden

    Director's Cut

    Als der Film gleich nach Alexanders Verletzung zurück zu Philipps Tod springt um die Szene mit seiner Mutter danach zu zeigen, wiederholt der Director's Cut noch einmal ein paar Sekunden mit Philipp und seiner Ermordung. 9,5 Sekunden


    Nach der Schlacht


    Alternative Anordnung

    Gleich im Anschluss eben jene Szene, die in der Kinofassung früher zu sehen war. Aus Anschlussgründen, ist die Kinofassung am Ende etwas länger, als Alexander den Raum verlässt. Kinofassung 3 Sekunden länger.

    Kinofassung

    Der verletzte Alexander tritt länger vor die johlende Meute. Ein Teil der Menge, kommt im DC ein paar Sekunden später. 2 Sekunden

    Director's Cut

    Alexander und die anderen Männer stehen vor der neu errichteten Statue von Zeus. Alexander betont die Wichtigkeit ihres Erfolges. 37 Sekunden

    Alternative Szene

    Der Weg durch die Wüste, der viele Männer das Leben kostet, wird in beiden Fassungen durch teilweise andere Einstellungen gezeigt. Director's Cut ist 5 Sekunden länger.

     

    Zurück in Babylon

    Kinofassung

    Die Rückkehr nach Babylon dauert länger. 15 Sekunden



    dito. 2 Sekunden
    Alexander ist länger über dem sterbenden Hephaistion zu sehen. 4 Sekunden

    Alternative Szene

    Als Alexander am Fenster steht, wurde etwas umgeschnitten. Im Director's Cut sieht man nur Alexander, in der Kinofassung auch Hephaistion. Director's Cut ist 1 Sekunde länger.

    Kinofassung

    Kurz vor Hephaistions Tod ist Alexander noch einmal länger zu sehen. 5 Sekunden
    Die anderen Männer rennen länger ans Sterbebett. 3,5 Sekunden

    Alternative Szene

    Die Szene mit Alexander und dem Löwenkopf ist zwischendurch kurz anders geschnitten. Director's Cut ist 1 Sekunde länger.

    Director's Cut

    Die Szenen vom totkranken Alexander im Bett, sind zu Beginn im Director's Cut länger. 44 Sekunden

    Kinofassung

    Während von Alexanders Tod erzählt wird, sind mehr Aufnahmen von Babylon und der Wohnung seiner Mutter zu sehen. 9 Sekunden

    Olympias länger in ihren Gemächern, bevor sie zum Fenster geht. 3 Sekunden

    Sie geht länger aufs Fenster zu. 14 Sekunden

    Olympias Zusammenbruch fehlt, nachdem der Adler abgestürzt ist. 7,5 Sekunden

    Director's Cut

    Alexanders Gefolgschaft schubst sich nach seinem Tod länger herum. 5,5 Sekunden

    Kinofassung

    Auch hier wird kurz gerangelt. 0,5 Sekunden dito. 5 Sekunden


    Alexandria


    Director's Cut

    Die Hand vom alten Ptolemaios ist zu Beginn länger zu sehen. 2,5 Sekunden

    Kinofassung

    Ptolemaios spricht länger über Alexander, der sich auch einfach nur mit Frau und Kindern hätte niederlassen können und trotzdem als ruhmreicher Mann gestorben wäre. 10,5 Sekunden

    Kommentare

    15.04.2007 00:58 Uhr - Batman
    Sehr aufschlussreich. Danke! Toller SB!!!!

    15.04.2007 01:12 Uhr - Herr Kömmlich
    SB.com-Autor
    User-Level von Herr Kömmlich 12
    Erfahrungspunkte von Herr Kömmlich 2.003
    Wahnsinn! Respekt! Wie lange hast Du denn daran gesessen?

    15.04.2007 10:34 Uhr -
    Glaub, wenns das gäbe, diese Berichte (ALexander Dir.Cut und Final Cut)hätten wahrscheinlich eine Auszeichnung als "bester Schnittbericht ever" verdient!
    Echt der Wahnsinn, solch eine Arbeit kann man nich genug würdigen...unendich viel Respekt !!!

    15.04.2007 10:52 Uhr - le0nidar
    Der Schnittbericht ist tausendmal besser als der schwache Film!

    15.04.2007 12:21 Uhr - jenzi
    User-Level von jenzi 1
    Erfahrungspunkte von jenzi 14
    Ganz tolle Arbeit!

    15.05.2008 02:13 Uhr -
    Krass.............

    27.01.2009 23:23 Uhr - Asgard
    User-Level von Asgard 2
    Erfahrungspunkte von Asgard 98
    Genialer Film, genialer Bericht!

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