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Gods and Generals

zur OFDb   OT: Gods and Generals

Herstellungsland:USA (2002)
Genre:Action, Drama, Krieg
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,00 (6 Stimmen) Details
04.09.2011
azog
Level 12
XP 2.050
Vergleichsfassungen
Kinofassung ofdb
Label Warner Home Video, DVD
Land Deutschland
Freigabe FSK 12
Laufzeit 209:57 Min. (206:29 Min.) PAL
Extended Director's Cut ofdb
Label Warner Home Video, Blu-ray
Land Deutschland
Freigabe FSK 12
Laufzeit 279:53 Min. (271:43 Min.) NTSC

Verglichen wurde die Kinofassung mit dem Extended Director's Cut, beide von Warner Home Video.


Gods and Generals ist das Prequel zum Film Gettysburg, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Jeffrey Shaara.
Er beschreibt die Anfänge des amerikanischen Bürgerkrieges, von der Sezession bis kurz vor die Schlacht in Pennsylvania. Der Fokus liegt hierbei auf Thomas Jonathan Jackson.


Regisseur und Drehbuchschreiber Maxwell versucht die Geschehnisse recht akkurat wiederzugeben, was zur Folge hatte, dass der Film zu lang für die Kinoauswertung wurde und gekürzt werden musste.


„Well, back in ’02, we shot about a 230-page script, so we knew we were gonna have a film of epic proportions and when we cut it together, it was about five hours.
We had to cut it down for theatrical release and we released three hours and forty minutes. That, plus an intermission, made it a four-hour experience.“

(Ronald F. Maxwell)

Für den Extended Director’s Cut wurde diese fehlende Stunde wieder integriert, gleichzeitig jedoch entfernte man auch kleinere Elemente aus der alten Fassung.


Die auffälligsten Neuerungen sind:

  • Der Film wurde in fünf Kapitel eingeteilt.
  • Die Hinzunahme der Schlacht am Antietam und deren Vorbereitung.
  • Eine Nebenhandlung um den Schauspieler und späteren Lincoln Attentäter, John Wilkes Booth.
  • Mehr Szenen von Joshua Lawrence Chamberlain und dem 20. Maine.
  • Dazu mehrere kleine Erweiterungen (die Taufe von General Jacksons Tochter, im Allgemeinen mehr Bilder vom Leben im Feldlager, Jackson wählt sein Pferd...).

Sofern man die Kinofassung mochte, wird man auch gefallen am Director’s Cut finden. Ansonsten bleibt der Film eine Aufzählung einzelner Ereignisse, dem eine kleine Geschichte drum herum nicht geschadet hätte.


Noch ein Wort zum deutschen Ton.
Die neuen Szenen wurden im Original belassen und mit Untertiteln versehen, jedoch machte man sich nicht die Arbeit bei verschoben Elementen die Tonspur anzupassen. So kommt es vor, das Stellen, für die eine Synchronisation vorhanden wäre, auch mit Untertiteln ausgestattet wurden.
Es fand auch keine Anpassung der Tonhöhe statt.




KF/DC: 00:00
Der DC enthält zu Beginn etwas mehr Schwarzbild und anschließend wird die Einblendung des Warner Logos, mit Musik begleitet.
1 sec


KF: 00:04:56

DC: 00:05:09


Nach den Credits erfolgt die erste neu hinzugekommene Kapiteleinblendung, part 1, Manassas.


DC: 6,5 sec



KF: 00:08:40

DC: 00:09:10


Die Verabschiedung zwischen Blair (Malachy McCourt) und General Lee (Robert Duvall) wurde verkürzt, es ist nicht mehr zu sehen, wie Robert E. Lee den Raum verlässt.


KF: 6 sec



KF: 00:16:33

DC: 00:17:17


Bei der Verabschiedung der Beale Brüder, wurden die letzten Sätze ihrer Schwester entfernt, stattdessen sieht man nun das erste Mal J. Wilkes Booth.


Kinofassung:

Lucy Beale (Karen Starc) drückt ihre Brüder nochmals und während die beiden sich auf den Weg machen, hört man sie sagen:


„Ich weiß, in diesem Augenblick verlassen tausend Brüder, tausend Familien. Ich weiß, wir sind nicht die Einzigen, Mutter. Aber ich war noch nie trauriger in meinem Leben.“


KF: 17 sec


Extended Director's Cut:

Im DC erfolgt mit der Umarmung des ersten Bruders, ein Wechsel nach Richmond, wo man zuerst die Rekrutierung von Freiwilligen sieht.



John Wilkes Booth kommt aus dem Theater und wird von zwei Frauen angesprochen.


Frau: „Mr. Wilkes, Sir. Würden Sie freundlicherweise mein Programmheft signieren?“

Frau (mit Kopfbedeckung): „Ich habe mich nie sehr für Shakespeare interessiert…“

Booth (blickt, während des Unterschreibens, kurz auf): „Mhm-hm.“

Frau (mit Kopfbedeckung): „-...bis ich Sie Richard III. spielen sah. (sie imitiert nun den Schauspieler) Ein Pferd! Ein Pferd! Mein Königreich für ein Pferd!“



Wilkes lächelt und zitiert Shakespeare („Ward je in dieser Laun' ein Weib gefreit? Ward je in dieser Laun ein Weib gewonnen?“), anschließend nimmt er das Programmheft einer dritten Dame und beginnt auch diese zu unterschreiben, während er weiter geht. Die drei Damen folgen ihm.



Ein Soldat spricht den Darsteller an und meint ihn schon Mal gesehen zu haben, bevor Booth antworten kann, übernimmt dieses eine der drei Damen.


Soldat: „Äh, habe ich Sie nicht schon irgendwo gesehen?“

Dame: „Aber natürlich. Das ist Mr. Wilkes Booth, der beste Schauspieler in ganz Richmond.“


Booth dreht sich herum und gibt der Dame ihr Programmheft zurück.



Anschließend geht der Schauspieler auf das Podest vor die Soldaten und spricht zu Ihnen.


„Die ganze Welt ist eine Bühne und wir sind ihre armseligen Spieler. Welch bessere Rolle kann es geben als die eines Soldaten, der seine Heimat verteidigt, seine Ehre und seine Liebsten?“


Die Worte finden bei der Menge Anklang und sie beginnt zu jubeln.


gesamte Schnittlänge DC: 105,5 sec



KF: 00:18:50

DC: 00:21:08


Wenn sich Thomas Jackson (Stephen Lang) von seiner Frau, Anna Morrison Jackson (Kali Rocha) verabschiedet, verweilt die neue Fassung länger bei der Nahaufnahme der beiden, hierfür wurde jedoch die letzte Einstellung aus der Kinofassung entfernt.


KF:
4 sec
DC:
1,5 sec


KF: 00:22:06

DC: 00:24:30


Die ersten Sätze von Stonewalls Antwort, auf die Einwände von Pfarrer David S. Jenkins (David Stifel) gegen die Sezession, fehlen in der verlängerten Fassung.


„Als Christ ist meine oberste Pflicht die Gott gegenüber. Dann kommt der Staat, der Staat Virginia. Auch jeder andere Staat hat grundlegenden Anspruch auf die Loyalität seiner Bürger und kann dieses Recht einfordern.“


KF: 16,5 sec



KF: 00:22:40

DC: 00:24:48


Nach den Worten in Richtung des Pfarrers, schließt dieser die Augen und beim nächsten Blick auf Jackson, fehlt im DC, wie er den Kopf in Richtung von George Jenkins (Justin Dray) bewegt.


KF: 1 sec



KF: 00:24:16

DC: 00:26:27


Im Anschluss an die Szene mit dem Geistlichen und seinem Sohn, wurde der Ablauf in beiden Fassungen geändert und einzelne Szenen erweitert oder verkürzt.
Zur besseren Übersicht, hier nun formschön umrandet.


Den Anfang bildet der Übergang zur nächsten Szene, der nun ohne Überblendung vollzogen wird.


KF:
2,5 sec
DC:
0,5 sec


KF: 00:24:18

DC: 00:26:28


Kinofassung:

In der Kinofassung folgt nun die Rede Jacksons vor den Soldaten, dieses folgt im DC erst zum Ende dieses Blockes und ist in dieser Fassung auch kürzer.


Es fehlt dort ein Blick auf die Soldaten, am Ende von Jacksons Rede.


KF: 00:26:24 / DC: 00:37:13

2 sec


Und die Verabschiedung des Generals fehlt ebenso (Er gibt den Befehl zum wegtreten.).


KF: 00:26:27 / DC: 00:37:14

11 sec


gesamte Länge des verschobenen Stückes KF: 139,5 sec


Extended Director's Cut:

Die Fassung des Regisseurs zeigt hier, wie Jackson ein Pferd für sich und seine Frau auswählt, hierfür wechselt der Schauplatz nun zum Bahnhof.


Maj. John Harman (Dan Manning): „Der Zug war auf dem Weg nach Washington. Das Vieh wird von der Regierung der Konföderierten eingefordert. Hier drin hat's genug Rindfleisch, um uns eine Weile zu ernähren. Und so viele Rösser, wie wir sie jetzt gut gebrauchen können. Mir Ihrer Erlaubnis stellten wir ein paar der vielversprechendsten Pferde zusammen. Da sind ein paar verdammt gute dabei.“

Jackson: „Mr. Harman, ich fürchte, Sie sind ein gottloser Mann.“

Jackson schaut sich nun die Tiere an und entscheidet sich für eines. „Dieses Tier ist wohl fit für den Dienst.“

Harman: „Dann gehört es Ihnen, Sir.“


Der General geht wieder zu Harman, dabei weckt ein weiteres Pferd sein Interesse.


Jackson: „Dieses kleine Pferd da drüben, ist es schon vergeben?“

Harman: „Es ist ein wohlgerundeter Rotfuchs, Sir, aber zu klein für Sie. Da schleifen Ihre Füße durch den Staub.“

Jackson: „Ich dachte an meine Frau, Anna. Er wäre ein schönes Geschenk für sie.“

Harman: „Ganz bestimmt, Sir. Soll ich den Kauf arrangieren?“

Jackson: „Bringen Sie die Rechnung in mein Hauptquartier. Ich kaufe sie beide.“

Harman: „Die Konföderierten-Kasse ist erfreut, Sir. Mögen Sie beide gut im Sattel sitzen.“

Jackson (zum Pferd): „Wie soll ich dich nennen?“


DC: 74 sec



KF: 00:27:11

DC: 00:28:16


Nachdem Gespräch mit Pendelton, unterscheidet sich die Übung der Soldaten in beiden Fassungen und der DC zeigt zusätzlich ein Gespräch, zwischen zwei Soldaten, die an einem Heuballen üben.


Gespräch der Soldaten:

Soldat: „Als käme man jemals nahe genug ran, um einen Mann damit zu erstechen.“

Pogue: „Du kannst mir dein Bajonett geben, wenn du es nicht mehr brauchst.“

Soldat: „Was willst du denn mit zwei davon anfangen?“

Pogue: „Schon mal was von Ersatzteilen gehört?“

Soldat: „Pogue, deine einzige Hoffnung ist, dass dich ein Yank aus deinem Elend erlöst.“


KF:
7,5 sec
DC:
32,5 sec


KF: 00:28:04

DC: 00:29:36


Im Anschluss an das Gespräch mit Capt. White, teilt Capt. Alexander Pendleton (Jeremy London) dem General nun mit, das seine Pferde zum Abtransport bereit sind.


Pendleton: „Sir. Harman hat eine Einheit bereitgestellt, die Ihren Rotfuchs zu Mrs. Jackson nach Lexington bringen kann. Das Pferd, das Sie gewählt haben, wartet bei Ihrem Hauptquartier.“

Jackson: „Ich habe entschieden, den Rotfuchs selbst zu behalten. Sein Gang ist mir lieber als der eines großen Pferdes. Im Gegensatz zum anderen, hat er ein ausgeglichenes Temperament. Das wird er noch brauchen. Ja, ich werde ihn behalten.“

Pendleton: „Und Mrs. Jackson? Welchen sollen wir ihr schicken, Sir?“

Jackson: „Weisen Sie Harman an, eine andere Wahl zu treffen. Meine Bewunderung gilt seiner Wahl des Viehs, nicht gerade seinen Worten. Das Vokabular des Mannes ist extrem abstoßend.“

Pendleton: „Jawohl, Sir. Wäre das alles, Sir?“

Jackson: „Seine Sprache ist frevlerisch, aber er ist ein guter Quartiermeister, ein guter Quartiermeister. Verstanden?“

Pendleton: „Jawohl, Sir.“

Jackson: „Das ist alles.“


Danach sieht man Thomas Jackson wegreiten.


DC: 86 sec



KF: 00:29:30

DC: 00:32:31


Beim Gespräch zwischen Stonewall und Lieutenant Colonel Stuart, fehlt nun der Satz, „Vor allem sind Sie geborener Virginier.“, vom General.


KF: 2,5 sec



KF: 00:31:56

DC: 00:35:01


Zum Abschluss dieses Blockes, zeigt der Director‘s Cut nun die Rede von Jackson, vor den Soldaten (KF: 00:24:18 / DC: 00:26:28).


DC: 133,5 sec



KF: 00:33:12

DC: 00:38:33


Der Marsch nach Manassas wurden etwas gestrafft.


KF:
10,5 sec
DC:
7 sec


KF: 00:36:39

DC: 00:42:05


Bevor es zur konföderierten Stellung am Henry House Hill geht, wurde das Gebet Jacksons am Bull Run Creek entfernt.


Kinofassung:

Jackson betritt die Lichtung und spricht folgende Worte:


„Oh Herr, dies ist dein Tag. Und du hast uns ermahnt, ihn heilig zu halten. So es dein Wille ist, dass wir an diesem Tag kämpfen, soll dein Wille geschehen. Ich flehe um deinen Schutz für Anna, deine treue Dienerin, mein liebevolles Eheweib. Lass dein Angesicht über ihr leuchten an ihrem 30. Geburtstag. Herr, und erfülle ihr Herz mit dem Wissen, wie sehr ihr Mann sie liebt und wie sehr er sie vermisst.
Oh Herr, du hast mich zu dieser Stunde an diesen Ort gerufen, fern der Heimat und meiner Lieben, doch es war dein Wille, der mich herführte. Wenn wir heute kämpfen sollen, Herr, so bin ich bereit. Dein Wille geschehe. Es ist dein Schwert, das ich in die Schlacht führen werde. Dein Banner, das ich gegen die erhebe, die versuchen, unser Land zu entweihen. Und wenn meine Zeit kommt, bei dir zu sein, oh Herr, dann werde ich gewiss mit freudigem Herzen kommen.
Amen.“


KF: 101 sec


Extended Director's Cut:

Im DC folgt der Wechsel zu den wartenden Soldaten.


DC: 2 sec


Direkt danach erscheint auch im Director’s Cut die Einblendung „Near Bull Run Creek“.



KF: 00:39:55

DC: 00:43:46


Der Blick auf die Stellung der Unionstruppen weicht in beiden Fassung ab. Die neue Fassung zeigt nun direkt den Kommandant beim befehligen der Artillerie.


KF:
4,5 sec
DC:
5 sec


KF: 00:40:03

DC: 00:43:55


Auf den Befehl zum Feuern folgt nur in der Kinofassung noch ein Blick auf die Kanonen. Der DC geht hier direkt zu den Auswirkungen der Einschläge.


KF: 4,5 sec



KF: 00:51:43

DC: 00:56:01


Kinofassung:

Nach der Schlacht bei Manassas/am Bull Run verweilt die Kinofassung länger bei Stonewall, während der Director’s Cut abblendet.

(Sein letzter Satz („Wir dürfen sie nicht vergessen.“) ist in beiden Fassungen zu hören.)


KF: 5 sec


Extended Director's Cut:

Die Extended Fassung leitet nun das nächste Kapitel ein (part 2, Antietam) und wechselt ins Holliday Street Theather in Baltimore.

Dort fragt Harrison, Booth welches Stück heute Abend ansteht.


Harrison: „Was ist heute Abend dran, John? Hamlet? Richard III.? Oder das Scottish Play?“

Booth: „Der Plan hängt aus. Schön, dass du auf deine Rolle vorbereitet bist.“

Harrison: „Ich gebe zu, meine Konzentration wurde durch die Ablenkungen dieses Krieges beeinträchtigt.“

Booth: „Hm. Dann denk an "Geld bringt Geld". Und wie herrlich der Sommer sein wird, wenn der Süden von diesen aufdringlichen Yankees befreit ist. Manchmal, wenn ich auf dieser Bühne stehe, das Schwert der Requisite schwinge oder mit hohlen Worten drohe, frage ich mich, ob es mehr Posse denn Tragödie ist. Mehr Gehabe als Kunst. Harrison. Während wir vortragen und rezitieren, marschieren andere und sterben.“

Harrison: „Damals in Mississippi, als die anderen Jungs zum Jagen oder Fischen gingen, las ich Bücher und lernte Shakespeare-Sonette auswendig. Mein Daddy sagte, Kunst sei das Schwierigste überhaupt. Dass alles andere immer wichtiger schiene, dass wir sie aber mehr als die Luft zum Atmen brauchen. Sogar mehr als Nahrung. Und jetzt ist es die Politik, statt der Jagd. Es ist dasselbe. Man muss sich auf das konzentrieren, was wirklich wichtig ist. Shakespeare ist wichtig. Schauspielen ist wichtig.“



Von Baltimore wechselt der Schauplatz nun nach Centreville, wo Thomas Jackson, seinen Adjutanten, seine Beförderung und Versetzung nach Winchester mitteilt. Diese hat zur Folge, dass er seine Brigade verlassen muss, was bei den Männern auf wenig Gegenliebe stößt.


Jackson: „Gentlemen, neue Befehle vom Kriegsministerium. Die Armee der Konföderierten wurde neu in 3 Einheiten aufgeteilt. Die vom Potomac bleibt unter General Beauregard. Die Aquia unter General Holmes. Ähm, ich wurde zum Generalmajor befördert und habe das Oberkommando im und um das Shenandoah-Tal herum. Die gesamte Armee zusammen genommen, wird jetzt Armee von Nord-Virginia heißen. Obwohl ich nach Winchester versetzt wurde, muss die Brigade hier in Centreville bleiben.“

Smith: „Ich bitte um Verzeihung, Sir, aber die Männer würden es vorziehen, unter ihrem Kommando zu verbleiben.“

Pendleton: „Das ist richtig, Sir. Könnte nicht die gesamte Brigade mit ihnen ins Tal versetzt werden?“

Jackson: „Gentlemen, ein solches Maß öffentlichen Respekts und Vertrauens, das einem anheim gelegt wird, um seinem Land zu dienen, muss angenommen und geschätzt werden. Aber abgesehen davon, ist eine Beförderung unter Männern nichts als Verführung und Ärger. Wäre mir das nicht als Befehl erteilt worden, hätte ich unverzüglich abgelehnt und weiterhin das Kommando über meine tapfere alte Brigade geführt.“

Dr. McGuire: „Sir, bleibt uns die Hoffnung, dass eine förmliche Bitte an die Zuständigen in Richmond eine Versetzung der gesamten Brigade ins Tal ermöglichen könnte?“

Pendleton: „Bravo.“

Jackson: „Ich werde Sie von einem solchen Antrag nicht abhalten. Aber jetzt müssen wir uns erst einmal vorbereiten. Wir müssen alle unsere Pflicht erledigen, aber mithilfe des gütigen himmlischen Vaters vertraue ich darauf, dass wir sie erfüllen werden.“



Anschließend verabschiedet sich Jackson von seiner Brigade, dieses ist auch in der Kinofassung enthalten (KF: 01:09:14 / DC: 01:27:10).


Soldat: „Achtung!“

Jackson: „Rührt euch! Auf dem ganzen langen Weg, den ihr durch dieses Land gemacht habt, habt ihr euch durch Respekt vor dem Recht und Besitz anderer als Soldaten erwiesen, die nicht nur imstande sind, zu verteidigen, sondern gewillt sind, zu verteidigen und zu beschützen. Ihr habt euch in der ganzen Konföderation einen hervorragenden Ruf erworben. Und ich vertraue darauf, dass ihr auch zukünftig im Feld, beschützt durch die Vorsehung himmlischer Kräfte, die unsere Sache begünstigt, mehr und mehr Siege erringen und eurem Ruf weiterhin Glanz hinzufügen werdet. Ihr werdet einen stolzen Platz besetzen, wenn die Geschichte geschrieben wird, dieses, unseres zweiten Unabhängigkeitskrieges! Ich werde eure künftigen Taten mit Aufmerksamkeit verfolgen und ich hoffe, dass bei jeder Nachricht von der 1. Brigade, gleich nach welcher Schlacht, von immer größerer Tapferkeit und glänzenderen Taten gesprochen werden wird! In der Armee von Shenandoah wart ihr die 1. Brigade. In der Armee vom Potomac wart ihr die 1. Brigade. Und im 2. Korps dieser Armee seid ihr die 1. Brigade. Ihr seid die 1. Brigade im Herzen eures Generals. Und ich hoffe, dass ihr, dank eurer Taten, der Nachwelt überliefert werdet als die 1. Brigade dieses, unseres zweiten Unabhängigkeitskrieges! Lebt wohl!“

Die Brigade im Chor: „Jackson! Jackson! ...“


gesamte Schnittlänge DC: 6 Min. 38 sec



KF: 00:52:41

DC: 01:03:34


Joshua Lawrence Chamberlain senkt den Kopf, nach der Frage eines Studenten, warum man die Sklaverei akzeptiere.


KF: 1 sec



KF: 00:58:20

DC: 01:09:26


Lawrence hält seine Frau (Frances Caroline „Fanny“ Chamberlain (Mira Sorvino)) zum Abschied länger im Arm.


KF: 6,5 sec



KF: 01:03:40

DC: 01:14:53


Der Wechsel von Winchester nach Maine unterscheidet sich minimal.


Kinofassung:

Anna und Thomas küssen sich länger und beim Schnitt ins Camp Mason laufen Major Gilmore (Keith Flippen) und Colonel Adelbert Ames (Matt Letscher) direkt die Reihen ab.


KF: 8 sec


Extended Director's Cut:

Beim ersten Blick ins Camp sehen wir nun eine Kapelle fröhlich aufspielen und wie der Major und der Colonel vom Pferd steigen.

Ames ist von der Kapelle wenig angetan und ruft zweimal: „Schluss mit den blöden Trommeln! Ruhe!“. Zwischendurch zeigt die Kamera kurz die Rekruten.


DC: 23 sec



KF: 01:05:01

DC: 01:16:32


Im Anschluss an seine Ansprach, bittet Ames, Chamberlain zu sich und befiehlt Gilmore den Soldaten das Marschieren beizubringen.


Ames: „Bringen Sie ihnen das Marschieren bei.“

Gilmore: „Jawohl, Sir.“

Ames: „Colonel Chamberlain. Folgen Sie mir.“

Gilmore: „Wenn ich sage: "20. Maine, Achtung", bringt ihr eure Füße zusammen.“



Ames und Chamberlain schreiten durch das Lager und unterhalten sich.


Ames: „Gouverneur Washburn und Adjutant General Hodgson schickten mir einen beeindruckenden Bericht über Sie. Es heißt, Sie würden jede Aufgabe mit Bravour meistern.“

Chamberlain: „Ich gebe mein Bestes, Sir. Wie ich, hörte, waren Sie in der Schlacht am Bull Run.“

Ames: „Ich wurde verwundet. Dort lernte ich die Notwendigkeit von Disziplin und angemessenem Verfahren. Nehmen Sie, z.B., das Schießen. Wenn man in den Wäldern von Maine jagt, hat man kein Problem mit dem Laden. Aber bei der Panik des Kriegs verhalten sich Männer wie Narren. In Bull Run sah ich, wie ein Soldat vergaß, seinen Ladestock aus dem Lauf zu nehmen. Als er feuerte, flog er mit einem dumpfen Ton heraus. Er kam nicht zum Schießen und wurde kurz darauf von einer Rebellenkugel getroffen.“



Danach sieht man wie die Freiwilligen eingekleidet werden.


gesamte Schnittlänge DC: 68 sec



KF: 01:05:53

DC: 01:18:34


Auf das Wiedersehen der beiden Chamberlains, zeigt der DC nun weitere Bilder des Einkleidens. Ein älterer Herr spricht dabei zu den Soldaten.


„Vergesst nicht, Burschen, selbst ein Blechnapf ist ein schweres Gewicht nach 30 km. Eure wertvollen Beine halten nicht lange durch, wenn ihr zu Packeseln werdet. Und für jeden nur eine Hose. Ihr habt sie bald durchgetragen und eure gute Kleidung wird nur noch aus Hemdkragen und Stiefeln bestehen.“



Ames erzählt Lawrence Chamberlain vom Laden der Muskete in neun Schritten, während sie zu den Soldaten gehen.


Ames: „In der US-Armee haben wir die Schule der Soldaten, in der ein Soldat ausgebildet und nach Schema gedrillt wird. Das Laden einer Muskete erfolgt in 9 Schritten, die immer und immer wieder geübt werden, bis sie alles automatisch machen, oder, wie wir es nennen, in 9 Schritten laden.“



Dort angelangt lässt der Colonel, Thomas Chamberlain (Thomas Howell) die neun Schritte vorführen.


Ames: „Ah. Sergeant Chamberlain. Laden in 9 Schritten. Zeigen Sie es. Nehmen wir an, die Muskete wurde eben abgefeuert.
Nummer 1, in den Patronenkasten greifen und Patrone entnehmen.
Nummer 2, Patrone zwischen die Zähne stecken.
Nummer 3, Papier aufreißen.
Nummer 4, Pulver in den Lauf schütten und Patrone laden.
Nummer 5, Ladestock herausziehen.
Nummer 6, stopfen.
Nummer 7, Ladestock wieder zurückführen.
Nummer 8, den Hahn halb spannen, altes Zündhütchen entfernen und neues Zündhütchen einsetzen.
Nummer 9, Waffe schultern.“


Tom vollzieht die Schritte, wirkt dabei jedoch unsicher und lässt dabei auch das Pulver fallen.


Ames: „Alles klar, das sollte es demonstrieren. Aber das muss ohne zu überlegen und wesentlich schneller gemacht werden.“



Der Colonel zeigt den Vorgang nochmals zügig für alle.


„1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9. Üben Sie, bis Sie es so schnell können. Es kann Ihr Leben retten.“


gesamte Schnittlänge DC: 120,5 sec



KF: 01:07:28

DC: 01:22:13


Zum Abschluss des Blockes in Camp Mason, wurde, nach dem Lob von Ames an Chamberlain, alternatives Bildmaterial verwendet.

Während man in der Kinofassung Thomas Chamberlain beim schultern des Gewehres sieht, zeigt der Extended Cut nun die ganze Gruppe und setzt etwas später in der nächsten Szene ein.


KF:
2,5 sec
DC:
1,5 sec


KF: 01:07:42

DC: 01:22:27


Von Mason geht es in der längeren Fassung nun nach Nord-Virginia, ins Lager der Konföderierten. Dort schlägt General Lee vor, nach Maryland einzurücken. General Longstreet (Bruce Boxleitner) zeigt sich skeptisch, während General Jackson dafür ist.


Lee: „Gentlemen, wir haben erst September. Es ist zu früh fürs Wintercamp. Wir haben den Schwung im Rücken. Ich schlage vor, mit unserer Armee nach Norden nach Maryland vorzurücken, denn dort sind die Farmen reichhaltig und fast noch unberührt. Und mit einer Herbsternte können wir unsere Truppen sehr gut ernähren. Und es gibt noch einen Gesichtspunkt. Maryland wird gewaltsam in der Union gehalten. Unsere Ankunft wird möglicherweise als Befreiung angesehen. Es kann uns durchaus Gastfreundschaft entgegengebracht werden. Vielleicht gewinnen wir sogar ein paar Freiwillige für den Dienst in der Armee.“

Longstreet: „General, kann das nicht als eine Invasion angesehen werden?“

Lee: „Ich denke nicht, General. Nein, Sir. Durch die Invasion von Virginia durch Regierungstruppen hat die Konföderation wohl bewiesen, wer hier der Aggressor ist. Wir haben mit diesem Krieg nicht angefangen, wir kämpfen nur zur Befreiung des Südens von der Besetzung durch den Norden. Wie ich schon viele Male sagte, wenn Washington mit seiner Kriegstreiberei aufhört und seine Armeen zurückruft, ist dieser Krieg zu Ende. Aber bis dahin müssen wir dem Feind zeigen, dass er nicht gewinnen kann. Er kann nicht gewinnen. Durch unseren Vorstoß nach Maryland wären wir in der Lage, nach Pennsylvania vorzurücken. Und bis jetzt, Gentlemen, wurde das Blut auf Schlachtfeldern im Süden vergossen. Wenn wir Städte im Norden bedrohen, wenn wir damit drohen, dass im Norden Blut fließen wird, wird auf Lincoln Druck ausgeübt, um den Krieg zu beenden.“

Jackson: „Amen.“

Lee: „Unsere Anwesenheit, allein die Bedrohung, könnte schon genügen.“

Longstreet: „General Lee, wir würden uns von unseren Vorräten und unserer Kommunikation abschneiden. Wir wären von hinten angreifbar.“

Lee: „General Longstreet, Sie marschierten mit General Scott nach Mexiko ein?“

Longstreet: „Jawohl, Sir.“

Lee: „Schnitt sich General Scott nicht auch von Vorräten und Kommunikation ab? Und brachte er durch dieses Vorgehen den Krieg nicht zu einem schnellen Ende? Und erreichte er das alles nicht in einem fremden Land? Wir sind hier nicht in einem fremden Land. Die Bürger sehen, dass wir nicht zum Zerstören kamen wie die Yankees bei uns. Wir sind gekommen, um den Krieg schnell und ohne die Notwendigkeit von Sieg oder Unterdrückung zu Ende zu bringen. Wir haben unsere Überlegenheit auf dem Schlachtfeld bewiesen. Diese Überlegenheit ist möglicherweise alles, was nötig ist, Gentlemen. Alles, was nötig ist.“

Jackson: „General Lee?“

Lee: „Ja.“

Jackson: „Ich freue mich, dass wir den Krieg endlich zum Feind bringen. Möge er die Geißel des Krieges spüren, den er begonnen hat.“

Lee: „Jawohl, Sir.“



Im Anschluss sieht man die Konföderierten beim Überqueren des Potomac.


gesamte Schnittlänge DC: 3 Min. 6 sec

Weitere Schnittberichte
Gods and Generals (2002) Kinofassung - Extended Director's Cut
Gettysburg (1993) Kinofassung - Director's Cut

Meldung
Gods and Generals - Extended Cut erscheint auf Blu-ray (07.03.2011)




KF: 01:09:14

DC: 01:27:10


Auf das Gespräch zwischen Chamberlain und Kilrain (Kevin Conway), folgt nun die neu hinzu gekommene Schlacht am Antietam.


Kinofassung:

Die Kinofassung zeigt an dieser Stelle die Abschiedsrede von Jackson, vor seiner Brigade (siehe KF: 00:51:43 / DC: 00:56:01). Bis auf eine Stelle mit alternativem Material, sind beide Reden identisch.


Kurz bevor Jackson wegreitet, ist er im Director‘s Cut nun länger von vorne zu sehen (KF: 01:11:20 / DC: 01:02:18).


KF:
DC:

KF: 145,5 sec



Extended Director's Cut:

Als erstes geht es ins Lager des 5. Korps, dort spricht Ames mit Chamberlain.


Ames: „Wir sollen auf Position bleiben. Die Armee verteilt sich ein paar Kilometer vor uns. Der Feind kauert hinter einem kleinen Fluss. Dem Antietam Creek, diesseits von Sharpsburg. Wir könnten jederzeit ins Kriegsgeschehen eingreifen müssen. Sorgen Sie jetzt dafür, dass die Männer ihr Frühstück beenden und Befehle erwarten. Verstanden?“

Chamberlain: „Sicher, Colonel.“


In der Ferne sind Schüsse zu hören und beide blicken zum Hügel.


Chamberlain: „Wessen Waffen sind das? Hat der Angriff begonnen?“

Ames: „Es ist wahrscheinlich das erste Antasten, Probieren, Kräftemessen. Es macht den Jungs von der Artillerie Spaß, einem deutlich zu machen, dass sie einen schlagen können, wenn es so weit ist.“



Während Ames weggeht, kommt Thomas zu seinem Bruder und zeigt ihm sein Essen.


Thomas Chamberlain: „Lawrence. Lawrence, ich hab hier was. Das hier kriegen wir jeden Tag zum Essen. Aber, jetzt kommt's. Ich hab sogar zugenommen. Fast nicht zu fassen, dass man zunimmt, wenn man sich nur von Würmern ernährt.“

Beide müssen schmunzeln und Lawrence gibt den Befehl zum Ausrücken.

Lawrence Chamberlain: „Zeit zum Aufessen, Sergeant. Wir rücken aus.“



Nun geht es zum Schlachtfeld bei Sharpsburg, wo General Lee sich beim Reverend über die Lage informiert.


Reverend: „Guten Morgen, Sir. Die Yankees sind in den Wäldern vor uns massiv unterwegs. Wir bereiten ihnen einen heißen Empfang.“

Lee: „Wir müssen diesen Hügel behalten. Wir müssen. Schlagen Sie zu, Reverend.“

Reverend: „Sir.“


Ein Soldat kommt hinzu.


Rob: „Sir, ich bin's, Rob.“

Lee: „Mein lieber Junge. Wie geht es Ihnen?“

Rob: „Mir geht es gut, Sir.“

Lee: „Ich beglückwünsche Sie, dass Sie im Kampf unverletzt geblieben sind. Möge dich Gott so bewahren. Vergessen Sie nicht, mein Sohn, wir müssen alles tun, um diese Leute zurückzutreiben.“

Rob: „Ja, Sir. Wir geben unser Bestes, Sir.“



Es folgen Impressionen von der Front.



General Jackson schickt Pendleton als Boten zu General Hood, drauffolgend gibt es weitere Eindrücke von der Schlacht.


Jackson: „Mr. Pendleton, reiten Sie zu General Hood. Fragen Sie, ob er die Position halten kann.“

Pendleton: „Ja, Sir, ob er die Position halten kann.“



Wieder zurück beim 5. Korps, spricht Tom von den Vorteilen eines Sergeanten.


Thomas Chamberlain: „Es ist gut, Sergeant zu sein, oder nicht? Um einen Sergeant zu erschießen, muss man durch 2 Männer schießen.“

Kilrain: „Ein Sergeant feuert erst mit seiner Waffe, wenn die Männer vor ihm tot sind, und nur dann, es sei denn, man will angeben.“



Ames kommt angeritten und erteilt Chamberlain den nächsten Befehl.


Ames: „Führen Sie die Männer in dieses Feld und erwarten Sie weitere Befehle. Wir sind Teil der Reserve.“


Chamberlain tut wie im Befohlen und führt die Soldaten ins Feld.


Chamberlain: „Bataillon, vorwärts! Marsch!“



Pendleton erreicht General Hood und erfüllt seine Botentätigkeit.


Pendleton: „General Jackson lässt grüßen. Er will wissen, ob Sie Ihre Position halten können?“

General Hood: „Bestellen Sie General Jackson, wenn ich keine Verstärkung erhalte, werde ich wohl zurückgedrängt. Aber ich halte durch, solange ich kann.“

Pendleton: „Ja, Sir. Verstärkung. Ja, Sir.“


Der Captain macht sich anschließend wieder auf den Rückweg und es gibt weitere Kampfszenen.



Inmitten des Kampfes, überträgt General McClellan das Kommando von General Richardson auf General Hancock, da Richardson verletzt wurde.


General Hancock: „General McClellan, Sir.“

General McClellan: „General Hancock. Haben Sie gehört, dass General Richardson verwundet wurde?“

General Hancock: „Ich habe davon gehört.“

General McClellan: „Ich muss leider sagen, dass es was Ernstes ist. Sie übernehmen sein Kommando.“

General Hancock: „Ja, Sir. Natürlich, Sir. Es ist mir eine Ehre, das Kommando zu übernehmen.“

General McClellan: „Sie erfüllen diese Pflicht sicherlich mit denselben Fähigkeiten und demselben Mut, wie wir sie von Ihnen kennen. Wir rücken jetzt vor und treiben die Rebellen bis zum Sonnenuntergang in den Fluss. Halten Sie diese Position gegen jeden feindlichen Angriff.“



Wiederangelangt bei Jackson, teilt Pendleton ihm nun die Nachricht von Hood mit. Jackson beginnt damit General McLaws neue Befehle zu geben, als vor Captain Morrison eine Kanonenkugel einschlägt.


Pendleton: „Antwort von General Hood: „Bestellen Sie Jackson, dass ich ohne Verstärkung zurückgedrängt werde.“ Aber er wird durchhalten, solange er kann.“

Jackson: „Gut, gut. General McLaws, rücken Sie mit...“



Jackson weist daraufhin Morrison an, Abstand von ihm zu halten, da es für seine Frau unerträglich wäre, Mann und Bruder an einem Tag zu verlieren.


Jackson: „Captain Morrison. Ich denke, es wäre ratsam, Sie würden sich von mir entfernt halten. Es wäre für Anna nicht erträglich, Mann und Bruder am selben Tag zu verlieren.“



Chamberlain führt sein Bataillon in die befohlene Stellung.


Chamberlain: „Bataillon, halt! Der Kampf kommt wohl in unsere Richtung. Halten Sie sie bereit.“

Bataillon: „Jawohl, Sir.“



Am Ende des Tages sitzt Jackson im Schlachtfeld, McGuire kommt hinzu und reicht ihm einen Apfel. Er fragt den General, ob sie noch einem weiteren Angriff standhalten können.


Dr. McGuire: „Mit freundlicher Empfehlung eines Apfelliebhabers in Sharpsburg. Denken Sie, wir können einem weiteren Angriff standhalten?“

Jackson: „Ich denke, das Schlimmste haben wir hinter uns. Ich halte es nicht für wahrscheinlich, dass unsere Linie durchbrochen wird.“



Ames kehrt zurück zum 5. Korps und teilt Chamberlain mit, dass sie heute, zumindest nach Einschätzung des kommandieren Generals, nicht mehr gebraucht werden. Ihm ist die Unzufriedenheit, über diese Entscheidung deutlich anzusehen.

Zusammen mit Chamberlain blickt er in Richtung des Hügels, hinter dem sich die Kampfeshandlungen abspielen.


Ames: „Wir werden heute nicht gebraucht, Colonel. Das 5. Korps wird heute nicht gebraucht, Gentlemen. Zumindest nicht nach der Einschätzung unseres kommandierenden Generals. Die Schlacht war extrem verlustreich. Der Feind ist geprüft, unter großen Verlusten auf beiden Seiten. Wie wir es bis jetzt betrachten, haben wir wenig gewonnen. Der Kampf wird möglicherweise morgen fortgesetzt.“



Der Schauplatz wechselt nun ins McVicker’s Theater in Chicago, wo Booth Hamlet spielt. Während er seinen Text vorträgt, werden Szenen des Schlachtfeldes eingeblendet.


Booth: „Gewiss, der uns mit solcher Denkkraft schuf...
...vorauszuschauen und rückwärts, gab uns nicht die Fähigkeit und göttliche Vernunft, dass ungebraucht sie in uns schimmle. Nun sei's viehisches Vergessen oder sei's ein banger Zweifel, welcher zu genau bedenkt den Ausgang, ein Gedanke, der, zerlegt man ihn, ein Viertel Weisheit nur und stets 3 Viertel Feigheit hat. Ich weiß nicht, weswegen ich noch lebe, um zu sagen: „Dies muss geschehen“, da ich doch Grund und Willen und Kraft und Mittel hab, es zu tun.
Beispiele, die zu greifen, mahnen mich: So dieses Heer von solcher Zahl und Stärke, von einem zarten Prinzen angeführt, des Mut, von hoher Ehrbegier geschwellt, die Stirn dem unsichtbaren Ausgang beugt und gibt sein sterblich und verletzbar Teil dem Glück, dem Tode, den Gefahren preis, für eine Nusschal.
Wahrhaft groß sein, heißt, nicht ohne großen Gegenstand sich regen, doch einen Strohhalm selber groß verfechten, wenn Ehre auf dem Spiel. Wie steh denn ich, den seines Vaters Mord, der Mutter Schande, Antriebe der Vernunft und des Geblüts, den nichts erweckt? Ich seh indes beschämt, den nahen Tod von 20.000 Mann die für 'ne Grille, ein Phantom des Ruhms, zum Grab geh ‘n wie ins Bett. Es gilt ein Fleckchen, worauf die Zahl den Streit nicht führen kann, nicht Gruft genug und Raum, um die Erschlagenen nur zu verbergen? Oh, von Stund an trachtet nach Blut, Gedanken, oder seid verachtet.“



Nach der Vorstellung sitzt Booth mit seiner Herzensdame beim Essen und regt sich über einen Artikel in der Zeitung auf.


Booth: „Er ist verrückt. Hast du das gesehen? Es ist nichts anderes als der Aufruf zu einem Sklavenaufstand.“

Frau: „Liebling, ich bekomme dich kaum zu Gesicht. Können wir die Zeitung vielleicht nur heute Abend weglegen? Sie verursacht bei dir üble Laune, das ist immer so.“

Booth: „Bitte schön. Lies es doch selbst. Lincoln plant für den Neujahrstag die allgemeine Befreiung aller Sklaven von Staaten, die immer noch rebellieren. Eine weitere Seite der Verfassung wird in Stücke gerissen.“

Frau: „Aber das ist doch nicht schlimm, John. Sie doch, hier steht: „Eine Befreiung aller Sklaven von Staaten, die immer noch rebellieren.“ Siehst du denn nicht? Das sind genau die Staaten, in denen der Präsident keine Autorität und Macht hat.“

Booth: „Ja, natürlich. Du hast absolut Recht. In dem Licht habe ich es noch nicht betrachtet.“

Frau: „Können wir die Zeitung jetzt zu einem hübschen Viereck falten, damit ich sie danach in 100 kleine Teile zerschneiden und auf die Straße werfen kann?“

Beide fangen an zu lachen und Booth bestellt noch einen Trink.

Booth: „Hm. Boyo, noch eine Runde, bitte.“



Wieder zurück im Lager der Konföderierten, beginnen die Offiziere am Lagerfeuer mit Wortspielereien.


Pendleton: „Hier, in Blackmantles Art of Punning steht geschrieben, dass „Wortspiele eine Kunst des Jonglierens mit Worten ist, die, wenn sie in die Ohren hineingehen und auf die Membran treffen, eine kitzelnde Bewegung in diesen Teilen auslöst...“

Alle beginnen zu lachen.

Pendleton: „...und dass dies, wenn es durch die Lebensgeister auf die Muskeln des Gesichts übertragen wird, das Herz erfreuen kann."“

Erneut beginnen die Anwesenden zu schmunzeln.

Pendleton: „Also schön, dann los. Seid ihr bereit?“

Die Anderen: „Klar doch, warum nicht? Ja, Sir.“

Pendleton: „Englische Grafschaften. Wer hat die meisten Hunde?“

Smith: „Bark-shire. Vom englischen "bark" für Bellen.“

Pendleton: „Ha, ha. Gut gemacht. Und woher kommt das erste Zwittertum?“

Dr. McGuire: „Oh, Ähm, aus Middlesex.“

Pendleton: „Ja. Und woher kamen die ersten Zirkussalti?“

Smith: „Zirkussalti?“

Pendleton: „Aus Somerset. Somerset, nach dem englischen "somersault" für Salto.“

Alle: „Oh, Gott. Somerset.“

Pendleton: „Ich sehe, ihr habt alle Regel Nummer 6 gelernt: Redet nie gut über einen Witzereißer und lacht nie über seine Witze.“

Alle Lachen.



In der Feldküche unterhalten sich Jim und sein Küchengehilfe.


Gehilfe: „Die Scharfschützen der Rebellen waren da. Deshalb haben die Yankees mit Granaten geschossen.“

Lewis: „Wo war das?“

Gehilfe: „Vor Winchester.“

Lewis: „Die Yankees waren öfters in der Stadt als es Fliegen auf einem Maultier hat. Wo ist dein Master jetzt?“

Gehilfe: „Ich habe keinen Master mehr. Er ist jetzt mein Boss. Ich wurde mal auf einer Auktion in Fredericksburg verkauft, und er kaufte mich für $1.200. Und dann kam der Krieg und es erschien ihm nicht richtig, deshalb gab er mir meine Freilassungspapiere. Und jetzt bezahlt er mir Lohn.“

Lewis: „Niemals, Sir.“

Gehilfe: „$30 pro Monat.“

Lewis: „Wofür hat er dich bezahlt?“

Gehilfe: „Ich kann alles tun, was meine Hände machen. Dann kamen die Yankees und brannten sein Haus nieder und ehe man sich's versieht, ist der Mann, der mir Lohn zahlt, in der Armee der Konföderierten. Und ich auch.“

Beide Lachen.

Lewis: „Mann, das ist gut! Machen wir das mal richtig hier. Hey, komm. Sieh dir das an.“



General Jackson kommt aus seinem Zelt und die Soldaten wollen sich erheben.


Jackson: „Nein, nein, nein. Gentlemen. Bleiben Sie, wo Sie sind.“


Im Hintergrund kommt ein Bote von General Stuart hinzu. Jackson begrüßt ihn auf Deutsch.


Major: „Wir grüßen Sie. General.“

Jackson: „Guten Abend, Herr Major. Wie geht es unserem feinen preußischen Offizier heute Abend? Ich hätte gedacht, General Stuart hätte Sie wenigstens 30 km hinter den feindlichen Linien, um Chaos und Verwirrung in Washington zu stiften.“

Major: „Solch eine Mission hätte ich in jedem Fall bevorzugt. Aber heute Abend, heute Abend, General, habe ich ein Geschenk für Sie. General Jackson, ich bin hocherfreut, Ihnen dieses Geschenk von General Stuart zu bringen. Der General hat keine Anstrengung unterlassen, um Ihnen das hier zu sichern.“

Pendleton: „Soll ich das für Sie öffnen, Sir?“

Jackson: „Danke.“

In der Verpackung befindet sich eine neue Uniform für den General.

Pendleton: „General. Das Material ist aber prächtig. Schauen Sie nur. Das ist eine goldene Borte.“

Jackson: „Bestellen Sie General Stuart, dass ich sein Geschenk äußerst schätze. Bitte versichern Sie dem General, dass ich es mit höchster Sorgfalt behandeln und dafür sorgen werde, dass ihm kein Schaden zugefügt wird. Mr. Pendleton, bitte bringen Sie diese Uniform in mein Zelt. Sie soll sauber gefaltet bleiben.“

Pendleton: „Sir.“

Major: „Nein, General, nein. Sie verstehen nicht. General Stuart hat sehr darauf bestanden. Er sagte, da Sie ja jetzt ein Leutnant-General sind, ein Korpskommandeur, verdienen Sie eine neue Uniform. Er bestand darauf, dass Sie sie anprobieren. Er fragt mich bestimmt: „Wie hat sie gepasst?“ Bitte, General. Probieren Sie sie an.“

Der Major beginnt zu lächeln und Jackson blickt zu seinen Offizieren, die alle zustimmenden nicken. Pendleton hilft dem General in die Jacke und von hinten kommt Smith mit dem Essen.

Jim Lewis: „General, das ist aber ein herrliches Gewand.“

Alle Lachen.



Im Hintergrund fangen die Soldaten, aus dem Lager, an wohlwollend zu schreien, der General schaut daraufhin ins Lager.


Jackson: „Das ist die schönste Musik, die ich je gehört habe.“



Nach der dritten Kapiteleinblendung (part 3, Fredericksburg), geht es auch in der Kinofassung wieder weiter.


gesamte Schnittlänge DC: 19 Min. 9,5 sec



KF: 01:19:54

DC: 01:54:56


Beim Gespräch zwischen General Jackson und Jim bei Chancellor's Crossing, fehlt der Satz, „General Lee meint das auch.“, nachdem Jackson anspricht, das Teile der Offiziere denkt, das man auch Sklaven einziehen und ihnen dafür die Freiheit geben sollte.


KF: 2 sec



KF: 01:21:56

DC: 01:57:01


Wenn General Lee sich die Stellungen um Marye's Heights zeigen lässt, kommt nun Capt. Smith als Bote von General Jackson angeritten. Er überbringt ihm die Meldung, dass Jackson mit seinen Männern, morgen in Position sein wird.


Smith: „General Lee, Sir. General Jackson lässt grüßen und lässt Sie wissen, dass sein Korps morgen südlich von dieser Stellung, wie von Ihnen angewiesen, aufmarschiert.“

Lee: „Aus welchem Holz sind denn seine Männer? Er ist 240 km weg.“

Smith: „Für General Jackson beginnt der Morgen direkt nach Mitternacht.“


DC: 24,5 sec



KF: 01:35:15

DC: 02:11:19


Bei der Lagebesprechung am 12. Dezember, sieht man in der verlängerten Fassung nun, wie Jackson dazu stößt und von General Stuart begrüßt wird.


Stuart: „General Jackson, Sie sind heute Morgen ein höchst erfreulicher Anblick.“

Jackson: „Vielen Dank, General Stuart, ich schätze Ihre Worte sehr.“


In der Kinofassung ist für einen Moment mehr von General Longstreets Finger zu sehen, wenn er Lee die Position seiner Truppen zeigt. Auch setzt in der Kinofassung die Frage von General Lee (General Longstreet, zeigen Sie uns, wo Ihre Truppen postiert sind.), etwas eher ein.


KF:
1 sec
DC:
18,5 sec


KF: 00:00:00
DC: 02:24:54
Mit dem Befehl von Hancock, die Caldwell Brigade in Bewegung zu setzen, endet die erste Seite der DVD. Die zweite Seite startet mit drei Sekunden Schwarzbild.
KF: 3 sec


KF: 00:01:48

DC: 02:26:43


Extended Director's Cut:

Beim Marsch durch Fredericksburg, kommt General Griffin der 20. Maine entgegen. Er gibt den endgültigen Befehl zum Vorrücken an die Front und lässt die Offiziere absitzen.


Ames: „General Griffin, Sir.“

Griffin: „Da geht meine erste Brigade zum Teufel. In Ordnung, sie sollen sich bereit machen.“

Ames: „20. Maine, Bajonett aufsetzen!“

Griffin reitet an den beiden Offizieren vorbei.

Griffin: „Die Offiziere der 3. Brigade steigen vom Pferd.“

Ames: „Gewehr über!“

Griffin: „Also, Männer, lassen Sie abrücken!“

Ames: „Vorwärts marsch!“


DC: 62 sec


Kinofassung:

Die Kinofassung, setzt beim anschließenden Marsch etwas eher ein.


KF: 1 sec



KF: 00:02:38

DC: 02:28:37


Nach der Detonation der defekten Kanone, bei General Lee, wird nun gezeigt wie General Kemper in die Schlacht befohlen wird.


Der General kommt mit seinem Stab zur Stellung Kempers.

General: „General Kemper. General Kemper. General Longstreet befiehlt, dass Sie nach links vorrücken und McLaws unterstützen. Nehmen Sie zwei Regimenter Ihrer Brigade zum Hohlweg hinter der Steinmauer.“

Kemper: „Jawohl, Sir. Sofort.“

General: „Tun Sie Ihre Pflicht, General.“

Die Reiter ziehen weiter und Kemper verlangt nach seinem Pferd.

Kemper: „Mein Pferd. Wir begeben uns ins Kampfgeschehen.“

Kemper geht zu seinen Männern.

Kemper: „Der befehlshabende General hat uns zur Schlacht gerufen. Wir rücken sofort aus.“

Die Soldaten jubeln.

Kemper: „Wenn wir heute den Feind schlagen können, dann sage ich euch, nach allem, was ich weiß, ist die Konföderation fest etabliert. Männer von Virginia, die ihr schon auf so vielen hart umkämpften Schlachtfeldern siegreich wart, euer Land ruft heute ein weiteres Mal nach euch, verteidigt es gegen den Feind. Und ich weiß, ihr werdet eure Pflicht erfüllen!“

Nochmals fangen die Soldaten an zu jubeln.


DC: 65 sec



KF: 00:09:11

DC: 02:36:31


Man sieht nun, wie Tom im Feld sein Gewehr lädt. Er geht dabei die neun Schritte, aus der Ausbildung durch.

Die Kinofassung zeigt hier nur, wie er die Schusswaffe abfeuert.


DC: 16 sec



KF: 00:13:34

DC: 02:41:22


Beide Fassungen beenden die Schlacht mit einem Blick auf General Lee.

Die Kinofassung verweilt länger beim Gesicht des General, während der Director’s Cut abblendet und die nächste Kapiteleinblendung zeigt, part 4, Moss Neck.


KF:
1,5 sec
DC:
9,5 sec


KF: 00:14:57

DC: 02:42:56


Es ist nun zu sehen, wie die Verwundeten, am provisorischen Lazarett im Hause der Beales, ankommen.


DC: 14,5 sec



KF: 00:16:02

DC: 02:44:18


Marthas Zitat, aus dem Buch Esther, nachdem sie Major Willard Whiskey gegeben hat, wurde entfernt.

Die verlängerte Fassung geht direkt zu ihrer Aussage zu den Beales über („Ich liebe die Leute, die Sie aus diesem Haus gejagt haben.“) und zeigt dabei General Hancock.


Martha: „Denke nicht, dass du dein Leben errettest, weil du im Palast des Königs bist, du allein von allen Juden. Denn wenn du zu dieser Zeit schweigen wirst, so wird eine Hilfe und Errettung von einem andern Ort her den Juden entstehen. Und wer weiß, ob du nicht gerade um dieser Zeit willen zur königlichen Würde gekommen bist.“

Hancock: „Das ist aus dem Buch Esther.“

Martha: „Esther wusste, sie musste mehr tun, als sich selbst zu retten. Auch ihr Volk musste gerettet werden.“


KF:
38 sec
DC:
5 sec


KF: 00:26:01

DC: 02:54:09


Am Morgen des 15 Dezembers, nachdem Rückzug der Yankees, überbringt Pendleton eine Nachricht von General Jackson, an General Lee.


Pendleton: „Guten Morgen, General. General Jackson meldet, dass der Feind nicht mehr vor seiner Position ist.“

Lee: „Fahren Sie fort, Mr. Pendleton.“

Pendleton: „General, der Feind hat sich von der anderen Flussseite zurückgezogen. Die Pontonbrücken sind weg, Sir, sie wurden vom Ufer getrennt.“

Lee (in Richtung des nebenstehenden Majors): „Major, beordern Sie General Longstreet. Ich will wissen, was da unten ist und kann nicht warten, bis der Nebel sich lichtet.“

Major: „Jawohl, Sir.“

Lee: „Captain Pendleton, Sie können zu General Jackson zurück. Richten Sie ihm meinen Dank für seine Sorgfalt aus und erinnern Sie ihn daran, dass wir dem Feind keine Gelegenheit geben wollen, indem wir unsere Truppen den Kanonen von Stafford Heights aussetzen. Lichtet sich der Nebel, wird jeder Angriff starkem Artilleriefeuer ausgesetzt sein.“

Pendleton: „Jawohl, Sir.“

Lee: „Captain, wie ich hörte, haben Sie eine Verletzung am Bein. Ich nehme an, es ist nichts Ernstes. “

Pendleton: „Danke, dass Sie danach fragen, General. Es ist nur eine Fleischwunde. Überhaupt nichts Ernstes.“


DC: 68 sec



KF: 00:27:14

DC: 02:56:33


Wenn die Einwohner von Fredericksburg zukehren, weisen die Fassungen einen leicht unterschiedlichen Bildausschnitt auf und der DC setzt etwas eher ein (0,25 sec).


KF:
DC:


KF: 00:27:18

DC: 02:56:37


Über dem Strom der Heimkehrer, blendet die neue Fassung nun ab und geht zum Rückzug des 20. Maines, um Ames und Chamberlain.

Die Kinofassung zeigt die Rückkehrer ohne den Blendeffekt (1 sec).


Der General reitet an die Spitze des Zuges und spricht mit Colonel Chamberlain.


Soldat: „20. Maine, halt!“

Hooker: „Sie hatten kaum eine Chance, Colonel. Ich bin froh, Sie zu sehen.“

Chamberlain: „Es war Glück, General. Es war kein sehr ausgeklügeltes Handeln.“

Hooker: „Gott weiß, dass nicht ich Sie da hineingebracht hatte.“

Chamberlain: „Das war ja das Problem. Sie hätten uns reinbringen sollen, Sir. Wir wurden häppchenweise auf dem Grillspieß gereicht.“


Die Worte von Chamberlain sorgen beim General für ein berücktest Gesicht und er reitet wortlos weiter.



Anschließend geht es ins Lager der Konföderierten. Dort sitzen die Sklaven beim Lagerfeuer und singen Steal Away.
Jim geht zu seinem Küchengehilfe, der seinen Boss einsargt.


Jim: „Was wirst du tun, nachdem jetzt dein Master tot ist?“

Gehilfe: „Sagte dir doch schon, er ist mein Boss, nicht mein Master.“

Jim: „Wie auch immer, er ist jetzt Vergangenheit.“

Gehilfe: „Für mich bleibt nicht mehr viel in Virginia. Mein Bruder ist zu den Yankees übergelaufen. Er ist jetzt in Chambersburg. Im Norden, in Pennsylvania.“

Jim: „Willst du da auch hin?“

Gehilfe: „Nachdem ich seine Leiche zu seiner Verwandtschaft in Winchester brachte, werde ich sehen, was sich ergibt.“

Jim: „Es ist gut für dich, dass dein Boss im Winter getötet wurde. Das ist ein langer Weg, um einen Mann im Holzsarg zu transportieren.“

Gehilfe: „Die Weißen töten sich jetzt schon längere Zeit gegenseitig. Sie sind immer noch sehr wütend, und es sind viele. Aber dieser Rebell hier gab mir meine Freiheitspapiere. Er ist schon bei Jesus. Ich bring ihn nur noch nach Hause.“

Jim: „Amen.“


gesamte Schnittlänge DC: 4 Min. 8,5 sec



KF: 00:32:43

DC: 03:06:23


Am 25. Dezember, ist Jane Beale nun bei ihrer Aufforderung ein Weihnachtslied an zustimmen, im Bild. Im Gegenzug fehlt an dieser Stelle jetzt, wie General Longstreet, aus seiner Tasse trinkt.


KF:
1 sec
DC:
2,5 sec


KF: 00:32:57

DC: 03:06:39


Im Anschluss fehlt in der neuen Fassung, der kleine Dialog über Jacksons Sangeskünste und die Auswahl des Liedes.


Kinofassung:

Lieutenant Colonel Stuart unterstützt Jackson Aussage, dass er nicht singen könne und der General schlägt Pendleton als Sänger vor.


Stuart: „Ich fürchte, General Jacksons Stimme eignet sich mehr fürs Schlachtfeld. Das können Sie mir ruhig glauben, Mrs. Corbin.“

Jackson: „Wenn Sie einen Sänger brauchen, ist mein Adjutant Mr. Pendleton Ihr Mann. Wir haben uns gemeinsam durch das Gesangbuch gearbeitet und er musste immer einspringen, wenn ich versagt habe.“


Pendleton schaut leicht verlegen und seine Verlobte, fragt was sie singen sollen und nimmt ein Gesangsbuch zur Hand. Er entscheidet sich für Stille Nacht und Lucy beginnt zu spielen.


Dame: „Wenn das so ist, Mr. Pendleton, dass der General persönlich Sie zum Kapellmeister ernennt, was sollen wir dann singen?“

Pendleton: „Stille Nacht.“


KF: 42,5 sec


Extended Director's Cut:

Der Director’s Cut zeigt stattdessen General Lee und lässt Lucy direkt beginnen.


DC: 8,5 sec



KF: 00:40:08

DC: 03:13:33


Die Weihnachtsdarbietung für die Soldaten wurde erweitert, jedoch wurde auch ein kleiner Moment der vorherigen Szene entfernt.


Kinofassung:

Nachdem Jackson und die kleine Jane, den Raum verlassen haben, schüttelt Smith nochmals erheitert den Kopf.


KF: 2 sec


Extended Director's Cut:

Die Darsteller nehmen vor der musikalischen Darbietung, die auch in der Kinofassung enthalten ist, Abraham Lincoln auf die Schippe. Die Dame lupft hierbei immer mal wieder ihren Rock, was die Soldaten mit einem lauten „OH“ kommentieren.


Schauspielerin: „Feigling.“

Schauspieler: „Wie schön, dass du mich Feigling nennst, immerhin gibst du meinen ganzen Verdienst für deine Strümpfe aus.“

Schauspielerin: „Die First Lady muss doch gut aussehen, wenn ihr Mann einem Pavian gleicht. Sie müssen der untergetauchte „Link-oln“ sein.“

Schauspieler: „So langsam frage ich mich, wer im Weißen Haus die Geschäfte führt.“

Er stellt sich vor Sie und gibt ihr seinen Hut.

Schauspieler: „Lange Rede, kurzer Sinn.“

Während er dieses sagt, zeigt er auf seine Kollegin.

Schauspielerin: „Und nun, verehrte Freunde, wird mein ganz persönlicher Beau eine Strophe seines Originalwerks singen und lädt euch alle ein, den Refrain mitzusingen. The Bonnie Blue Flag!“


DC: 85 sec



KF: 00:58:45

DC: 03:34:20


Das Wiedersehen der Familie Jackson wurde erweitert, neu hinzugekommen ist die Taufe der kleinen Julia Laura.


Kinofassung:

Hier wird Jackson morgens von einer Frauenstimme geweckt, die ihm von einem Boten Lees erzählt.
Der General verabschiedet sich von Frau und Kind und verlässt das Schlafzimmer.


Frau: „General Jackson, Sir? General Jackson, Sir? Hier ist ein Offizier für Sie, Sir. Er sagt, er kommt von General Lee.“

Jackson: „Ich bin sofort da.“


KF: 47,5 sec


Extended Director's Cut:

An Stelle der Verabschiedung tritt, die Taufe von Jacksons Tochter, im Hause Chandler.


Pfarrer Lacy: „Und gewähre diesem Kind, das wir zur Taufe dir reichen, deine Gnade in ihrer Vollkommenheit und lass es für immer zum Kreis deiner Gläubigen zählen. Durch Jesus Christus unseren Herrn. Amen.“

Die Anwesenden: „Amen.“

Der Pfarrer nimmt die Kleine auf den Arm.

Pfarrer Lacy: „Welchen Vornamen hat das Kind?“

Anna: „Julia Laura.“

Pfarrer Lacy: „Julia Laura. Ich taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“

Die Anwesenden: „Amen.“



Nach der Taufe, wendet Pendleton eine kleine Liste an, damit der General ein Foto von sich machen lässt.


Anna: „Er wird nicht einverstanden sein.“

Pendleton atmet tief durch.

Pendleton: „Mr. Minnis. Würden Sie ihm bitte sagen, dass Sie General Lees Foto machen sollen, General Lee das aber ablehnt, bis General Jacksons als Erstes gemacht wird.“

Minnis: „Sicher doch, Captain Pendleton.“

Jackson kommt die Treppe herunter

Jackson: „Keine Fotos.“

Minnis: „Sir, ich wurde von Richmond entsandt, um ein Foto von General Lee zu machen, aber der General hat sich entschlossen, kein Foto von sich machen zu lassen, bis ich nicht eins von Ihnen gemacht habe.“

Pendleton: „Sir, General Lee war äußerst hartnäckig, was die Bedeutung Ihres Fotos anbelangt.“

Jackson: „Ich kann General Lees Bitte nicht abschlagen. Wo soll ich mich hinstellen?“



Wechsel nach Washington, dort fährt der Präsident zu einer Vorstellung von Booth, ins Grover’s Theater.


Präsidentengattin: „Mr. Booth ist den ganzen Monat hier. Er spielt in Hamlet, Katharina und Petruchio, Der Kaufmann von Venedig, Richard III. und Macbeth.“

Mann: „Was bevorzugen Sie, Mr. President?“

Lincoln: „Ich finde, nichts kommt an Macbeth heran. Ich habe es so oft gelesen. Neugierig erwarte ich Mr. Booths Version.“

Mann: „Tatsächlich?“

Die drei verlassen die Kutsche.

Mann: „Wie ich hörte, inszeniert Booth die Todesszene spektakulär. Sehr real. Wilder als sein Bruder Edwin.“

Lincoln: „Da muss ich alle Helden Shakespeares tadeln.“

Präsidentengattin: „Was wirfst du ihnen vor, Liebling?“

Lincoln: „Sie halten lange Reden, bevor sie getötet werden.“

Allgemeines Gelächter.

Präsidentengattin: „Oh ja, das tun sie.“



Es folgt der Auftritt von Wilkes, unter den gebannten Blicken des Präsidentenpaares.


„Ist das ein Dolch, was ich vor mir erblicke, der Griff mir zugekehrt? Komm, lass dich packen. Ich fass dich nicht und doch seh ich dich immer. Bist du, Unglücksgebild, so fühlbar nicht, der Hand gleich wie dem Aug? Oder bist du nur ein Dolch der Einbildung, ein nichtig Blendwerk, das aus dem heiß gequälten Hirn erwächst? Ich seh dich noch, so greifhaft von Gestalt wie der, den ich jetzt zücke. Du gehst mir vor den Weg, den ich will schreiten. Und ebensolche Waffe wollt ich brauchen. Mein Auge war der Narr der anderen Sinne oder mehr als alle wert. Ich seh dich stets und dir an Griff und Klinge Tropfen Bluts, was erst nicht war. Es ist nicht wirklich da: Es ist die blutige Arbeit, die mein Auge so in die Lehre nimmt. Hier droh ich, er lebt dort. Für heiße Tat zu kalt das müßige Wort. Ich geh und es ist getan. Die Glocke mahnt. Hör sie nicht, Duncan! Es ist ein Grabgeläut, das dich zum Himmel oder Höll entbeut.“



Nach der Vorstellung kommt ein Mann in die Garderobe, der Booth freudig erzählt, das der Präsident ihn kennen lernen möchte, doch Booth lehnt ab.


Mann: „Na also, Mr. Booth, ein weiterer Triumph. Der Präsident und Mrs. Lincoln möchten Sie gerne kennenlernen.“

Booth: „Sie dürfen dem Tyrannen ausrichten, diesem Zerstörer bürgerlicher Freiheiten, diesem Kriegstreiber, dass ich nicht abkömmlich bin. Hm?“

Der Mann nickt.

Booth: „Besser noch, sagen Sie ihm gar nichts. Sagen Sie ihm, ich sei bereits weg.“

Sichtlich konsterniert verlässt der Mann wieder den Raum.

Harrison: „Donnerwetter, Booth. Eine Befürwortung durch den Präsidenten der Vereinigten Staaten. Das könnte der Karriere sehr zuträglich sein.“


Mit einem Blick auf den nachdenklichen Booth, endet dieser Part und das fünfte Kapitel wird eingeleitet (part 5, Chancellorsville).


gesamte Schnittlänge DC: 6 Min. 56 sec



KF: 01:00:56

DC: 03:42:43


Die Ankunft von Stuart, bei der Lagebesprechung von Lee und Jackson fehlt.


Stuart: „General Lee, Sir. Darf ich näher treten?“

Jackson zu Lee: „Colonel Stuart.“

Lee: „Ja.“


KF: 6 sec



KF: 01:02:36

DC: 03:44:22


Im Anschluss an die Unterredung der Generäle, sucht der Major Jackson und trifft dabei auf Jim.


Major: „Wo ist General Jackson, Jim?“

Jim: „Er trifft sich mit seinen Offizieren, Sir.“

Major: „Wie kommt es, dass Sie so gut wissen, was der General denkt, Jim?“

Jim: „Niemand weiß das. Der General sagt mir nie etwas, Sir. Ich weiß nur Folgendes: Der General spricht 2-mal am Tag seine Gebete, am Morgen und in der Nacht. Wenn er aber zum Beten 2- oder 3-mal aus dem Bett aufsteht, dann richte ich den Tornister. Ich weiß, dass er dann am Morgen ausrückt und die Puppen tanzen lässt.“

Der Major findet Jims letzten Satz sehr belustigend und beginnt zu lachen.

Major: „Am Morgen die Puppen tanzen lässt. Sehr amüsant. Amüsant.“

Jim lächelnd: „Ja.“



Nun geht es wieder zu Lee und Jackson, der neue Erkenntnis gewonnen hat.


Jackson zum Pfarrer: „Warten Sie.“

Der General geht zu Lee.

Jackson: „Es gibt noch einen Weg, der südlich der gegnerischen Frontlinie verläuft. Der Wellford-Junge hat es mir erklärt. Er kennt die Route. Er wird mit uns dorthin marschieren, wo dieser Weg die Landstraße kreuzt. Dann wenden wir uns nach Osten und greifen ihre rechte Flanke an. Es ist eine längere Strecke, 19 bis 21 km. Aber die Männer können es schaffen. Sie haben uns noch nie im Stich gelassen.“

Lee: „Leben Sie wohl, General. Wie viele Truppen werden Sie brauchen? “

Jackson: „Fünf, General, mein gesamtes Korps.“

Lee: „Und was werden Sie mir lassen?“

Jackson: „Na ja, die Divisionen von Anderson und McLaws.“

Lee: „Sie lassen mir 12.000 Männer gegen Hookers 70.000. Wenn Hooker aus seinen Gräben kommt, könnte er nicht nur den Plan, sondern sogar die ganze Armee zerstören. Und entlang des Flusses ist immer noch Sedgwick. Wie lang wird er Marye's Hill noch anstarren? Wie lang noch? Wir haben die Armee schon einmal aufgeteilt. Wir müssen uns den Überraschungsvorteil zunutze machen und unbemerkt auftauchen. Wir müssen sie mit ihrer eigenen Taktik schlagen. Nehmen Sie Ihr ganzes Korps, General Jackson, und vernichten Sie den Feind. Gott beschütze Sie.“


gesamte Schnittlänge DC: 3 Min. 0,5 sec



KF: 01:15:49

DC: 04:01:09


Während des Angriffes westlich von der Kreuzung bei Chancellor, wurde ein weiterer Blick nach Hinten von General Hancock entfernt.


KF: 4 sec



KF: 01:23:49

DC: 04:09:25


Der Major ist nach der Aussage von General, zur Verletzung von Jackson („Er verlor seinen linken Arm, ich aber meinen rechten.“), kürzer im Bild.


KF: 4 sec



KF: 01:25:44

DC: 04:11:22


Jacksons Offiziere holen seine Frau von Bahnhof ab.


Der Doktor kommt ihr beim Aussteigen entgegen.

McGuire: „Vorsicht. Mrs. Jackson.“

Frau Jackson erblickt einen Sarg und geht darauf zu.

Anna: „Darf ich...? Darf ich meinen Mann noch sehen, bevor er begraben wird?“

McGuire: „Begraben? Er ist...Meine Güte. Nein, nein, nein. Das ist die Leiche von Frank Paxton. General Paxton wird nach Lexington zurückgebracht.“

Anna: „Ich kannte Mr. Paxton. General Paxton, er ist unser Nachbar. Seine Frau weinte, als er ging. Sie wusste wohl, dass es so kommen wird.“

Anna lässt von Sarg ab und McGuire reicht ihr seinen Arm.

Anna: „Danke.“


Die Kinofassung steigt wieder mit Beschreibungen der Verletzungen, durch McGuire ein.


DC: 60,5 sec



KF: 01:28:57

DC: 04:15:43


Bevor Anna Thomas, nochmals seine Tochter zeigen kann, geht es ein letztes Mal zu Wilkes Booth, ins Theater nach Washington. Im Publikum sitzen Lawrence und Fanny Chamberlain.


Schauspieler: „Oh, Caesar...Fort! Willst du den Olymp versetzen? Erhab'ner Caesar...
Kniet denn nicht Brutus auch umsonst? Dann, Hände, sprecht für mich!“

Caesar: „Et tu, Brute?“

Schauspieler: „So falle, Caesar. Befreiung! Freiheit! Die Tyrannei ist tot!“



Der Darsteller des Caesars begrüßt die Chamberlains, nach der Vorstellung.


Darsteller: „Mrs. Chamberlain.“

Fanny: „Erfreut.“

Darsteller: „Vielen Dank, dass Sie geblieben sind.“

Fanny: „Ich danke Ihnen.“

Darsteller: „Ich stelle Ihnen die anderen Schauspieler vor. Mr. Harrison, Mr. Booth, darf ich vorstellen, Colonel Chamberlain und seine Frau.“

Chamberlain: „Ich möchte Sie alle zu einer bewegenden Interpretation beglückwünschen.“

Darsteller: „Das ist nur ein Schauspiel. Wir haben von Ihnen gehört, Colonel, und wie Sie, Horatius gleich, auf der Brücke über den Rappahannock standen, während Hunderte um Sie herum in Panik die Flucht ergriffen. Wie kann man unser Spiel mit dem vergleichen, was Sie erlebten?“

Chamberlain: „Vergessen Sie nicht, Gentlemen, dass ich nicht als Soldat geboren wurde. Ich bin ein Lehrer der Rhetorik und mein Lehrmeister ist, wie der Ihre, Shakespeare.“

Booth: „Und, äh, hat Ihnen das Stück gefallen, Mrs. Chamberlain?“

Fanny: „Oh. Sehr. Mr. Booth, sagen Sie mir. Betrachten Sie sich als Held oder als Schurke in Shakespeares Stück?“

Booth: „Nun, ha, ha...“

Harrison: „Ein Schauspieler muss sich selbst immer als Held betrachten, Mrs. Chamberlain, selbst wenn er nur einen einfachen Soldaten spielt, der nur einen Satz spricht.“

Booth: „Ja. Die Entscheidung, wer Held und wer Schurke ist, ist dem Publikum vorbehalten. Wir spielen nur die Rollen, die man uns zuteilt.“

Harrison: „Wie denken Sie über uns, Mrs. Chamberlain, Cinna und Brutus, sind sie Helden oder Schurken?“

Fanny: „Nun, die edelsten Römer unter allen, in Shakespeares Augen können sie nicht Schurken sein, auch wenn Dante sie zu den größten Verbrechern nach Judas Ischariot machte. Nein, Sie sind keine Schurken für Shakespeare, aber ich frage mich, sind Sie Helden? Oh. Ich rede zu viel, entschuldigen Sie.“

Darsteller: „Nein, nein, nein.“



Die Chamberlains verlassen das Theater und Booth und Harrison reden über Lawrence, dabei gehen sie zum Abschminken.


Fanny: „Mein geliebter Ehemann hat einige Tage Fronturlaub, da erfreut mich in diesen Tagen alles bis zum Äußersten. Erwarten Sie nicht, dass ich über Ihr Stück oder irgendetwas klugrede. Meine Augen, mein Herz, mein ganzes Ich jauchzen unkontrollierbar vor Freude, weil ich mit dem Mann zusammen bin, den ich liebe. Danke, dass Sie meinen Aufenthalt hier mit unsterblichen Worten bereicherten.“

Chamberlain: „Gut, Fanny. Gönnen wir den Schauspielern nach ihren Strapazen etwas Erholung.“

Fanny: „Guten Abend.“

Booth: „Was für ein Caesar, Harrison. Was für ein Caesar.“

Harrison: „Zu jung für Caesar. Henry V.“

Booth: „Ja, Henry V. Mit dieser Stimme, die ruft: "Noch einmal stürmt!" Oh ja. Henry V.“

Harrison: „Lehrer, nicht Soldat. Und ein besserer Schauspieler als jeder unter uns. Aber er wählte die richtige Rolle im richtigen Stück. Ihm ist der Applaus sicher, lang nachdem man uns vergessen hat.“

Booth: „Alles, was wir tun können, Harrison, ist, wie ich zu Mrs. Chamberlain sagte. Wir können nur die Rollen spielen, die man uns zuteilt.“

Harrison: „Wenn ein Lehrer der Rhetorik Soldat werden kann, dann kann das auch ein Schauspieler. Ich weiß schon länger, dass ich so nicht weitermachen kann. Und jetzt... Wenn die Sache der Yankees einen Mann wie diesen schwanken lässt, dann brauchen wir jeden Mann, den wir aufbieten können. Booth, ich kehre der Bühne den Rücken. Ich muss gehen. Es ist mir zuwider, ich hasse seine Sache. Aber wenn mich ein Mann wie er töten würde, würde ich es als Ehre betrachten. Jawohl, Sir. Jawohl, Sir. Eine Ehre.“

Booth: „Du warst schon immer dem Melodrama zugeneigt, Harrison. Wieso glaubst du, ein besserer Soldat als ein Schauspieler zu sein? Bleib bei uns. Dein Platz ist hier. Warum sollten wir glauben, dass unser Tun weniger ist als das der Soldaten? Wir mögen nur Schauspieler sein, aber wenn man an die Worte denkt, die wir lebendig erhalten. Wer wird sich an die Namen von Königin Elisabeths Generälen und Politikern erinnern? Wer vergisst jemals den Namen Shakespeare?“


gesamte Schnittlänge DC: 5 Min. 35 sec



KF: 01:29:36

DC: 04:21:48


Anna geht mit Julia aus dem Schlafzimmer und ist kürzer von hinten zu begutachten.


KF: 1,5 sec



KF: 01:30:15

DC: 04:22:38


Zusammen mit Joseph singt Anna nun am Bette ihres Mannes, nachdem sie die Aufgabe übernommen hat, ihm mitzuteilen, das es zu Ende geht.
Der Gesang setzt schon beim Blick, auf das Bett von Thomas ein, der auch noch in der Kinofassung enthalten ist.


DC: 26 sec



KF: 01:36:13

DC: 04:29:16


Beim Wechsel vom Totenbett nach Lexington, steigt die Kinofassung etwas eher wieder ein. Hierdurch erscheint im Folgenden auch der Schriftzug, Lexington, Virginia 15. Mai 1863, an unterschiedlichen Stellen.


KF:
9,5 sec
DC:
3 sec


KF: 01:37:40

DC: 04:30:41


Der Extended Director’s Cut zeigt zum Abschluss noch, wie der Sarg Jacksons im Klassenzimmer aufgebahrt wird.

Im Anschluss folgen wie in der Kinofassung Texteinblendungen, jedoch fehlen die letzten Sätze.


„This picture was filmed entirely on location in Maryland, Virginia and West Virginia.
“Gods and Generals is the first part of a Civil War Trilogy including “Gettysburg” and Last Full Measure”“


In der deutschen Synchronisation des Director’s Cuts, wird der Inhalt der Texteinblendungen von einem Sprecher vorgetragen. Er beginnt mit dem Blick auf Jacksons Sarg und trägt auch den nicht enthalten Text vor.


KF:
48,5 sec
DC:
62 sec


KF: 01:38:29

DC: 04:31:43


Der neue Abspann, nennt auch die Beteiligten an der Entstehung des Extended Cuts und läuft somit deutlich länger, als der alte Abspann.


KF: 3 Min 28 sec

DC: 8 Min. 10 sec






Extended Director's Cut:





Kinofassung:



Kommentare

04.09.2011 00:06 Uhr - Brando
danke für diesen super schnittbericht
den film selber habe ich noch nicht gesehen
werde ich mir aber auch jedenfall anschauen

04.09.2011 00:08 Uhr - eytsch
Hab den bei mir im Regal, mich ob der Länge aber noch nicht heran getraut :)
Krasses Lob an den Mammut Schnittbericht!

04.09.2011 00:08 Uhr - Das Blob
Ein gigantischer Schnittbericht, der sicher mit viel Aufwand verbunden war. Danke dafür!

04.09.2011 00:10 Uhr - Jerry Dandridge
Ein Schnittbericht, der jeden Bildschirm sprengt. Du hast dich wirklich selbst übertroffen!

Hab den Film noch nicht gesehen, aber nun nachdem ich den SB gelesen habe muss ich ihn unbedingt sehen. Ein Film für dessen Schnittbericht sich jemand solche Mühe gibt muss einfach gut sein!

04.09.2011 00:17 Uhr - Hosenriese
1x
Gigantischer SB Respekt!!!!
Film naja, war zwar unterhaltsam, die Kampfszenen sind aber mehr als öde und zu billig gemacht :(

04.09.2011 00:18 Uhr - Xavier_Storma
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Ein epochaler SB! Wow!

04.09.2011 00:33 Uhr - suspirio
2x
genial sb!!!

leider sind die szenen nicht in deutsche übersetzt worden was das anschauen sehr anstregend macht.
das dauernde switchen zwischen deutsch und englisch nervt ganz schön.
trotzdem ein super film.

04.09.2011 11:31 Uhr - ParamedicGrimey
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Hab die Kinofassung vor etlichen Jahren gesehen. Authentische Darstellung der Geschehnisse. Wer sich jedoch nicht für die amerikanische Geschichte interessiert und bei dem Sitzfleisch Mangelware ist, der wird sich sehr schnell langweilen...

04.09.2011 13:12 Uhr - naSum
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das plakat hat mich sofort angesprochen, aber habe den film noch nicht gesehen.
nach dem hammer sb werde ich es aber mal die nächsten tage in angriff nehmen.
danke für den sb!

04.09.2011 13:24 Uhr - Furious Taz
Mo-Mo-Mo-Mo-Monster SB!!!!

04.09.2011 18:31 Uhr - Splattermann
1x

Ich mag den Film, fand es aber sehr schade, daß nicht die Synchronsprecher
von Gettysburg bei den wichtigsten Charakteren von Gods and Generals
übernommen wurden. Ich kenne nur die DVD-Kinofassung, habe aber die Blu-ray
mit dem Extended Director's Cut bereits im Regal stehen. Schaue ich mir
irgendwann später noch einmal an. - Danke für den aufwendigen Schnittbericht!

04.09.2011 21:45 Uhr - guilstein
Klar, ist schon logisch, dass man seine eigene Geschichte besser kennt als die fremder Nationen, aber wenn ich als durchschnittlicher Europäer weiss, dass sich die Nord- und die Südstaaten damals die Köppe eingeschlagen haben und dass es dabei nicht nur um die Sklavenbefreieung, sondern auch um wirtschaftliche Interessen ging, dann verstehe ich es nicht, dass so macher Ami (meistens aus dem Mittelwesten) noch glaubt in Deutschland regiere Adolf Hitler. Wie alt soll der Mann denn jetzt sein, kommt zu einer Geschichtslücke auch noch eine starke Mathematikschwäche?

Hat zugegeben nur indirekt was mit dem Film zu tun.

04.09.2011 21:52 Uhr - ~ZED~
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Regisseur und Drehbuchschreiber Maxwell versucht die Geschehnisse recht akkurat wiederzugeben, was zur Folge hatte, dass der Film zu lang für die Kinoauswertung wurde und gekürzt werden musste.



Das erinnert mich doch stark an Gangs of New York. Der wurde fürs Kino auch um mehr als eine Stunde geschnitten. Nur Schade, dass davon wohl nie eine längere Fassung erscheinen wird.

Spitzenmässiger Schnittbericht übrigens. Je länger, desto besser.



05.09.2011 10:24 Uhr - burzel
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04.09.2011 - 21:52 Uhr schrieb ~ZED~
Regisseur und Drehbuchschreiber Maxwell versucht die Geschehnisse recht akkurat wiederzugeben, was zur Folge hatte, dass der Film zu lang für die Kinoauswertung wurde und gekürzt werden musste.



Das erinnert mich doch stark an Gangs of New York. Der wurde fürs Kino auch um mehr als eine Stunde geschnitten. Nur Schade, dass davon wohl nie eine längere Fassung erscheinen wird.

Spitzenmässiger Schnittbericht übrigens. Je länger, desto besser.




braucht man das eine wie das andere wirklich hier in Europa? GoNY mag zwar einen historischen Hintergrund haben, aber das dieses rein amerikanische Phänomen, dem andere Kuturen kaum etwas abgewinnen können, weil die Entwicklung dort teilweise ganz anders verlief, so gemocht wird, kann ich nicht nachvollziehen.
Genauso dieses hier: Thema amerikanischer Bürgerkrieg. Was ist daran so essentiell, als dass das in Europa auch nur einen Menschen dazu bringen könnte, sich darüber einen FILM über 4 Stunden anzutun. Bei der x-ten Umsetzung des Themas 2.WK, das uns wirklich betrifft, wird die Nase grümpft, aber beim Thema "Amerikanischer Bürgerkrieg" bricht Jubel aus?! Unglaublich!! Was hat der amerik. Bürgerkrieg füpr das Land gebracht? M.E. nicht viel, denn bis zur vollständigen Gleichstellung der Farbigen sollte es noch 100 Jahre dauern (deren "Befreiung" UND "Gleichstellung" waren ja der Anlass; befreit waren sie, aber gleichgestellt nocvhj lange nicht. Viele versahen dieselben Dienste als freie Menschen, wurden aber nicht auch besser behandelt). Und daraus gelernt haben die Amerikaner auch nichts, denn die nächsten ausser-territorialen Kriege standen bereits vor der Tür bzw. gingen inner-teritorial weiter, denn die Ureinwohner waren ja auch noch da...
Ich habe nichts gegen gut gemachte Dokumentationsfilme, die das Thema eingehend und auch mehrteilig behandenln. Diese gibt es auch zur Genüge und wurden z.B. Mitte der 90er in einem ARD-Kanal, Eins-Plus, gesendet. Im Übrigen behandelt das Buch "Für die Freiheit sterben" von James M. McPherson das Thema ausführlichst und ohne Beschönigung.

05.09.2011 14:40 Uhr - SPUTNIK
1x
Was ist überhaupt an einem einzigen existierenden Film essentiell, als das es seine Existenz rechtfertigen würde? ;-) Richtig! Nichts. Wir reden hier von Spielfilmen.

Ich sehe Filme über den amerikanischen Bürgerkrieg gerne.
Sie zeigen sehr schön, wie sinnlos Krieg ist oder sein kann...schließlich hat sich die Situation der farbigen Bevölkerung nicht wesentlich gebessert und die Sklaven des Nordens (=Arbeiter) wurden ja fast vergleichbar ausgebeutet.

Es gibt ja auch nicht viele Filme über das Thema.
Deshalb ist mir ein solcher Film sehr willkommen, vergleichbar mit einem Brotherhood zu einem ebenfalls spärlich beachteten Krieg.

Ich sehe ebenfalls Stalingrad oder Das Boot gerne, aber über den WK2 habe ich genug Filme und Dokus, da möchte ich auch mal was anderes sehen.

Außerdem spricht es wohl für uns, wenn wir uns nebenbei noch für die Geschichte anderer interessieren und so dem 08/15 Ami wissenstechnisch überlegen sind. ;-)

Und Bürgerkriege üben oftmals eine ganz besondere Faszination aus.


05.09.2011 15:16 Uhr - ~ZED~
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Sputnik hat von vorn bis hinten recht. Es geht doch nicht darum, ob die (historische) Thematik eines Filmes uns hier in Europa irgendwie betrifft oder nicht.
Mir geht es nur darum, dass wenn ein Regisseur sich mit der Aufbereitung eines Stücks Geschichte derart viel Mühe macht, man das Ganze auch im ungekürzten Directos Cut sehen sollte, und nicht in einer fürs Kino zurechtgehackten Kurzfassung.

05.09.2011 16:12 Uhr - burzel
DB-Helfer
User-Level von burzel 8
Erfahrungspunkte von burzel 858
wie gesagt, ich verschliesse mich solchen Themen nicht, sondern gehe anders an sie heran. Eben durch Dokus oder durch Bücher. M.E kann kein noch so guter Spielfilm eine gut-gemachte Doku ersetzen, da Filme sich immer in gewissen berflächlichkeiten verlieren, weil eben auf verschiedene Dinge wer oder eben nicht wert gelegt wird. Hinzu kommt die Gefahr der Hinzudichtungen oder Verfälschung. Hier sind mE Dokus wesentlich stärker davor gefeit; hier gibt es lediglich das Elemenz der Auslassung.

Und die Sinnlosigkeit des Krieges zeigt nicht nur dieser Anti-Kriegs-Spielfilm. Dies zeigt auch und gerade Rambo I. Und das ohne Holzhammer, sondern auf eine sehr subtile Weise, ja verschärft das ganze gar noch, indem er auf die sozialen Verhältnisse der Soldaten im Nach-Kriegs-Alltag eingeht. Ich wette, nur wenige Amerikaner haben diesen Film so verstanden. Noch nicht mal Präsidentschaftskandidaten sind in der Lage, ein Lied wie Born in the USA zu verstehen....

Im Prinzip gibt es in Amerika seit 1860 kein Jahr mehr, indem nicht ein inner- oder ausser-territorialer Krieg geführt wurde; der Monroe-Doktrin sei dank.
Aber statt die Durchschnitts-Amerikaner etwas aus den Filmen ihrer Filmemacher lernen, ignorieren sie diese oder sehen sich sogar diese Filme durch einen verwischenden Schleier als Glorifizierung an (nicht umsomst gibt es dort heute noch Gruppen, die mehr als 100 Jahre nach dem amerik. BK verschiedene Schlachten nachstellen).
Dass der durchschnittlich interessierte Eutropäer mehr über Amerika und deren Kriege weiss, ist nicht erst seit gestern so.

05.09.2011 17:07 Uhr - ~ZED~
User-Level von ~ZED~ 1
Erfahrungspunkte von ~ZED~ 25
@burzel

Ein wahres Wort, besonders dein letzter Absatz.
Klar sind Dokus intensiver und besser als Filme, besonders wenn es um derartige Thematiken geht, keine Frage. Spielfilme erreichen aber eine größere Masse als Dokus, weshalb der Regisseur die Zuschauer in gewisser Weise auch gefährlich manipulieren kann, ganz davon abhängig, welches Ziel der Regisseur verfolgt. Entweder er will die Menschen über die tatsächlichen Ereignisse von damals informieren und die unverfälschte Wahrheit widergeben, oder er will einfach nur Popkorn-mampfende durchschnitts-Kinobesucher unterhalten.

Filme sind nie 1OO% sachlich, objektiv und wahrheitsgetreu. Waren es nie, und werden es nie sein.

Um also ein abschließendes Resumé zu formulieren: Wenn man sich ernsthaft mit einer geschichtlichen, auf Tatsachen beruhenden Thematik auseinandersetzen will, sei es 2.Weltkrieg, ami-Bürgerkrieg oder was auch immer, ist ein Spielfilm vielleicht ein grober Anfang, aber höchstens nur die (möglicherweise filmisch Verfälschte) Spitze des Eisbergs.

So ist das!

05.09.2011 22:04 Uhr - derKriegstroll
Respekt für diesen Schnittbericht!
Der Film an sich, ging mir schon in der Kinoversion zu lange und wenn ich dann lese, dass die DC Szenen auch noch in englisch sind...ich weiss nich, hab dafür wohl nich das nötige Sitzfleisch! :/

16.05.2016 06:21 Uhr - Schwaab96
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Hab den Film schon seit Jahren auf Blu-ray, hab mich aber mangels Zeit noch nicht herangetraut. Der Film ist bestimmt saugut.

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