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Titelcover von: Lords of Chaos

Lords of Chaos

zur OFDb OT: Lords of Chaos
Herstellungsland:Großbritannien, Schweden, Norwegen (2018)
Genre:Biographie, Drama, Krimi, Thriller,
Musikfilm
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,74 (19 Stimmen) Details
Veröffentlicht am: 07.07.2019
Muck47
Level 35
XP 62.615
Vergleichsfassungen
R-Rated
Label Unobstructed View, DVD
Land USA
Freigabe R
Laufzeit 116:09 Min. (110:03 Min.) NTSC
Unrated / Keine Jugendfreigabe
Label Studio Hamburg, Blu-ray
Land Deutschland
Freigabe FSK keine Jugendfreigabe
Laufzeit 118:42 Min. (111:58 Min.)
Vergleich zwischen der gekürzten R-Rated-Fassung auf der amerikanischen DVD von Unobstructed View und der ungekürzten Unrated-Fassung auf der deutschen Blu-ray von Studio Hamburg (FSK Keine Jugendfreigabe)


- 33 Abweichungen
- Differenz: 75,3 sec (= 1:15 min)



Jonas Åkerlund ist seit mehreren Jahrzehnten vor allem mit der Regie bei Musikvideos beschäftigt, aber ein paar abendfüllende Spielfilme hat er auch abgeliefert. Am bekanntesten ist da wohl Spun, welcher auch massiv für das R-Rating zensiert werden musste. Mit Lords of Chaos machte er sich 2018 an eine Verfilmung des gleichnamigen Buchs, welches 1998 einen Einblick in den wohl legendärsten Fall der Black Metal-Szene gab. Es geht vor allem um Varg Vikernes, auch bekannt für sein Solo-Projekt Burzum, der mit immer krasseren Provokationen von Kirchen-Brandstiftung bis hin zu Mord für Aufsehen sorgte. Fakt und Fiktion sind da oft nicht ganz auseinander zu halten und es handelt sich eben um eine subjektive Schilderung, unter Fankreisen war schon die Romanvorlage entsprechend umstritten. Åkerlunds Filmadaption wartet jedenfalls mit entsprechend drastischen Bildern auf, auch für mit der Musik gar nicht vertraute Zuschauer mal einen Blick wert.

Nachdem der Film das R-Rating erhalten hatte, konnten wir im Rahmen der entsprechenden Listung für das Fantasy Filmfest berichten, dass auch eine unzensierte Unrated-Fassung existiert. Diese längere, mutmaßliche Originalfassung wurde dann von der FSK sowohl für die reguläre Kinoauswertung als auch auf DVD & Blu-ray ungekürzt mit Keine Jugendfreigabe geprüft, sodass die Lage für den Interessenten hierzulande entspannt ist. Während die deutschen Heimkino-VÖs auch bereits Ende März 2019 erschienen sind, kam man in den USA erst Ende Mai 2019 auf Blu-ray und am 18. Juni 2019 auf DVD in den Genuss. Während die HD-Variante auch den unzensierten Director's Cut bzw. die Unrated-Fassung enthält, werden die Amerikaner auf DVD nur mit der zensierten R-Rated-Fassung abgespeist.

Bei knapp 1,5 Minuten Differenz ist die tatsächliche Menge an zensierten Stellen noch deutlich höher. Meist wurde Alternativmaterial verwendet, welches weniger drastische Aufnahmen zeigt. Besonders den Selbstmord des ersten Sängers Dead sowie den Mord an einem Homosexuellen im Park hat man ziemlich umfangreich bearbeitet. Auch der finale Mord von Varg an Mayhem-Anführer Euronymous, dargestellt von Macaulay Culkins Bruder Rory, wurde natürlich für das R-Rating deutlich verharmlost. Alles in allem durch die sorgfältig durchgeführten Eingriffe zwar nicht holprige, aber eben schon wirklich stark entschärfte Fassung, die man Interessenten nicht wirklich empfehlen kann. Zum Glück gibt es ja selbst in den USA mit der weiter verbreiteten, ungekürzten Blu-ray eine Alternative und neben Deutschland bekam auch z. B. Großbritannien nur die Unrated-Fassung.



Laufzeitangaben sind nach dem Schema
R-Rated in NTSC / Unrated auf deutscher Blu-ray
angeordnet

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Meldungen

Dieser Schnittbericht hat mehrere Seiten
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Nach dem Studio Hamburg-Logo hat die deutsche Blu-ray noch zwei Hinweistafeln zum Einstieg.
Nicht in Schnittdauer/-menge einbezogen.

40,5 sec



Alternativ
21:14 / 21:54-21:55

Hier ist die frontale Ansicht von Dead in der R-Rated etwas länger, dafür beginnt in der Unrated die Folgeaufnahme entsprechend früher.

Kein Zeitunterschied

R-RatedUnrated



Alternativ
21:15-21:19 / 21:55-22:06

Dafür bleibt die R-Rated nun auch bis zur Außenaufnahme des Hauses in der gleichen Aufnahme, während die Unrated zu expliziteren Detailaufnahmen vom Schneiden in den Arm wechselt.

Unrated 6,4 sec länger

R-RatedUnrated



Alternativ
21:26-21:38 / 22:13-22:18

Dead betrachtet sein Werk in alternativen Aufnahmen. Dabei ist nun wiederum die R-Rated deutlich länger und recyclet zumindest eine Einstellung aus dem vorigen Schnitt.

R-Rated 6,6 sec länger

R-RatedUnrated



Alternativ
21:44-21:46 / 22:25-22:27

Dead ritzt sich in der Unrated etwas länger in der gleichen Einstellung sowie noch in näherer Perspektive. Die Folgeaufnahme vom Wegziehen des Messers beginnt auch ein paar Frames früher.
In der R-Rated stattdessen eine Großaufnahme von seinem schmerzverzerrten Gesicht.

Unrated 0,3 sec länger

R-RatedUnrated



21:50 / 22:30-22:33

Dead blickt länger an sich herunter und man sieht so wieder die Armwunden.

2,6 sec



21:51 / 22:34

In der R-Rated das Blut am Boden unbedeutend länger.

+ 0,3 sec




22:09 / 22:52-22:53

Dead greift etwas früher zum Messer.

0,9 sec



Alternativ
22:10-22:13 / 22:54-22:57

Wie er dieses am Hals ansetzt, sieht man in der R-Rated länger von vorne und dann seitlich wie er herumschneidet.
Die Unrated wechselt früher zur seitlichen Perspektive und zeigt hier das Ansetzen, das Hereinschneiden ist dann in blutiger Nahaufnahme sowie in der früher beginnenden Folgeaufnahme zu sehen.

R-Rated 0,2 sec länger

R-RatedUnrated



Alternativ
22:17-22:21 / 23:01-23:07

In der R-Rated klingelt das Telefon bei zwei ruhigeren Aufnahmen von Dead.
Dead ist in der Unrated stattdessen nochmal von vorne zu sehen, Blut läuft herunter. Es folgt noch ein Close-Up der Halswunde.

Unrated 2,7 sec länger

R-RatedUnrated



Alternativ
23:06-23:15 / 23:52-24:05

Nach den ersten blutigen Frames vom Kopfschuss wechselt die R-Rated für ein paar Sekunden ins Schwarze und blendet dann etwas früher mit dem Blatt Papier wieder auf.
Die Unrated zeigt besagten Kopfschuss schon zwei Frames länger und dann nochmal aus anderer Perspektive, dort kippt er auch zur Seite. Dann weitere Aufnahmen des blutverschmierten Inventars.

Unrated 3,6 sec länger

R-RatedUnrated



25:31 / 26:21-26:24

Euronymous beugt sich in zusätzlicher Aufnahme zu Dead hinunter und man sieht so dessen zerfetzten Kopf.

3,6 sec



Alternativ
25:47-26:01 / 26:41-26:49

In der R-Rated ist Euronymus wieder in entfernter Aufnahme vor Deads Leichnam zu sehen, kurz von vorne und dann steht er nochmal auf um ein weiteres Foto zu machen.
In der Unrated stattdessen wieder zwei Close-Ups mit Deads Gesicht und dann schießt Euronymus auch hier ein Foto - allerdings in kürzerer und von der Perspektive her leicht abweichender Aufnahme.

R-Rated 5,4 sec länger

R-RatedUnrated



Alternativ
56:33-56:38 / 57:21-57:24

In der R-Rated sieht man den Homosexuellen nochmal in der Halbtotale zappeln, das Messer steckt hier bereits im Bauch. Faust bewegt sich zurück und eine Ansicht des Opfers von oben.
In der Unrated sieht man stattdessen in näherer Aufnahme den erneuten Einstich, dann weicht Faust alternativ/kürzer zurück und nochmal die gleiche Perspektive auf das Opfer.

R-Rated 1,8 sec länger

R-RatedUnrated



56:40 / 57:26-57:30

Faust sticht erneut zu und der Homosexuelle leidet in mehreren Aufnahmen.

3,8 sec



56:43 / 57:33-57:34

Ein weiterer Einstich, Perspektivenwechsel und die Ansicht auf das Opfer von oben etwas früher.

1,4 sec



Alternativ
56:45-56:46 / 57:36-57:38

In der R-Rated bewegt sich Faust etwas länger zur Seite weg.
Die Unrated wechselt stattdessen zu einer weiteren Ansicht des Opfers und dann rappelt sich der Mann in der Folgeaufnahme früher auf.

Unrated 0,7 sec länger

R-RatedUnrated
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Kommentare

07.07.2019 01:01 Uhr - Ned Flanders
Einige Dialoge hatten schon etwas von C-Movie und wirkten dadurch ziemlich lächerlich.
Da der Regisseur aus der Szene stammt, hab ich schon etwas mehr erwartet

07.07.2019 01:19 Uhr - Bearserk
1x
Um mal grob Rev. Aaron Gilstrom zu zitieren:

"Also für mich sind das alles kranke Menschen!"

Interessanter SB!

07.07.2019 02:14 Uhr - TheRealAsh
2x
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Das mit dem Selbstmord von Dead kann ich durchaus nachvollziehen, da es für viele sich selbstverletzende Jugendliche als Trigger angesehen werden könnte, vom Ende her sehe ich das anders. Schöner SB und ja, das sind/waren alles kranke Menschen ganz im psychiatrischen Sinne.

Den Film finde ich als Black-Metal-Maniac dieser Zeit sehr gelungen, die deutsche Synchro ist tatsächlich nicht ganz so der Hit.

07.07.2019 02:17 Uhr - Dissection78
4x
DB-Co-Admin
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@ Ned Flanders:

Åkerlund saß '83/'84 für kurze Zeit bei den Schweden Bathory hinter der Schießbude und war auf keiner Full-length zu hören, sondern nur auf der "Scandinavian Metal Attack"-Split vom Januar '84. Zehn Jahre später, als in Norwegen die Kacke am Dampfen war, hatte er Musikvideos für Roxette und für eine christliche Popgruppe abgedreht. Als Teil der 'Szene' würde ich ihn also nur sehr eingeschränkt bezeichnen, und ein Teil der norwegischen BM-Szene war er gar nicht.

Zum Film selbst kann ich vorerst nichts sagen. Habe ihn noch nicht gesehen. Dass er vielleicht lächerlich wirkt, würde ich ihm so negativ vermutlich kaum ankreiden, denn wenn man Briefe und Aussagen von Vikernes und anderen Protagonisten aus dieser Zeit kennt, dann scheint dieses 'Lächerliche' durchaus authentisch ;)

07.07.2019 06:39 Uhr - Lowmaker
1x
Mir als unvoreingenommener Betrachter (bin kein Metalfan und kenne die Hintergrundgeschichte nicht) hat der Streifen ziemlich gut gefallen und ja, die Tötungsszenen sind schon unbequem anzusehen. Aber wir hatten diesbezüglich ja Glück bei der FSK, auch wenn da in letzter Zeit wieder vermehrt rumgeeiert wird >:(

07.07.2019 08:38 Uhr - sonyericssohn
Moderator
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Starker Film ! Hatte zwar mit Mayhem nix am Hut, aber der Black Metal war damals auch Gast in meinem CD Player.

Die Unrated muss ich jetzt ned unbedingt haben. Toller SB !!!

07.07.2019 10:11 Uhr - Mike Lowrey
7x
Moderator
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07.07.2019 08:38 Uhr schrieb sonyericssohn
Starker Film ! Hatte zwar mit Mayhem nix am Hut, aber der Black Metal war damals auch Gast in meinem CD Player.

Die Unrated muss ich jetzt ned unbedingt haben. Toller SB !!!


Die Unrated ist in Deutschland und anderen Ländern erschienen, somit ist die Chance sehr hoch, dass du sie gesehen hast.

07.07.2019 10:31 Uhr - sonyericssohn
3x
Moderator
User-Level von sonyericssohn 21
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Na toll. Ich Doof.... Tablet doof...alles doof !
Logisch ! R- Rated muss ich nicht sehen ! Hab die Unrated ja hier liegen !
Verdammtes Falschlesen !!!

07.07.2019 12:46 Uhr - LoBotomie
Toller Schnittbericht, von einem einem film, der mir sehr gut gefallen hat.

07.07.2019 13:03 Uhr - FdM
2x
User-Level von FdM 2
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Auch wenn ich mich mit der Szene gar nicht auskenne,muss ich allerdings sagen,dass mich der Film hier und da doch ganz schön erschreckt hat.Inwiefern die Höhe des Wahrheitsgehaltes stimmt,wissen nur die damals Beteiligten...
Die Darstellung einiger Szenen fand ich sehr beklemmend,die Musik hat mir zwischendurch auch ganz gut gefallen.

07.07.2019 14:01 Uhr - DARKHERO
2x
Wirklich Klasse Film mit derben Szenen. Bin Schockiert wie detailiert die (Selbst)Mord Szenen gezeigt wurden. Handgemachte Effekte sind halt weit schockierender als dieses ganze Hollywood CGI.
Da ich selber immer der dunklen Szene nicht abgeneigt war, schön auch mal die Hintergründe zu sehen. Bis auf ein paar ausgeklingte sind das eigentlich meist ganz nette Typen, das kam im Film auch rüber

07.07.2019 14:09 Uhr - Eh Malla
1x
Ich wundere mich ehrlich gesagt immer noch das der Film uncut zu uns gekommen ist. Fand ihn sehr unterhaltsam.

07.07.2019 14:58 Uhr - Punisher1970
1x
Auch die Soundeffekte bei den Gewaltszenen sollten erwähnt werden.
Wenn hier ein Messer in Fleisch sticht, hört es sich nicht an als würde man ein Messer in eine Konservendose stechen.
Hier trifft Stahl auf Fleisch.

07.07.2019 15:03 Uhr - Jack Bauer
1x
User-Level von Jack Bauer 2
Erfahrungspunkte von Jack Bauer 42
Ein durch und durch unangenehmer Film - das muss er auch sein.

07.07.2019 16:00 Uhr - Evil Wraith
Eigentlich zeigt der Film den norwegischen Black Metal doch ziemlich genau als das, was er ist (oder zumindest war) - ein Kaspertheater von verklemmten Kiddies, die derartig panische Angst davor haben, ihre Minderwertigkeitskomplexe in Frage zu stellen, dass sie lieber in ihrer eigenen Scheiße kriechen und so tun, als wäre das hart und männlich. Immerhin sind einige der Jungs dann doch erwachsen geworden, und mit den Truppen um Vicotnik und Garm hat sich dann langsam Integrität ins Genre geschlichen.

07.07.2019 16:02 Uhr - sonyericssohn
3x
Moderator
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Erfahrungspunkte von sonyericssohn 9.739
07.07.2019 16:00 Uhr schrieb Evil Wraith
Eigentlich zeigt der Film den norwegischen Black Metal doch ziemlich genau als das, was er ist - ein Kaspertheater von verklemmten Kiddies, die derartig panische Angst davor haben, ihre Minderwertigkeitskomplexe in Frage zu stellen, dass sie lieber in ihrer eigenen Scheiße kriechen und so tun, als wäre das hart und männlich.


Was ja auf die meisten Musikrichtungen zutrifft... :-D

07.07.2019 19:31 Uhr - Dr.Ro Stoned
3x
07.07.2019 16:00 Uhr schrieb Evil Wraith
Eigentlich zeigt der Film den norwegischen Black Metal doch ziemlich genau als das, was er ist (oder zumindest war) - ein Kaspertheater von verklemmten Kiddies, die derartig panische Angst davor haben, ihre Minderwertigkeitskomplexe in Frage zu stellen, dass sie lieber in ihrer eigenen Scheiße kriechen und so tun, als wäre das hart und männlich. Immerhin sind einige der Jungs dann doch erwachsen geworden, und mit den Truppen um Vicotnik und Garm hat sich dann langsam Integrität ins Genre geschlichen.



Da muss ich dir leider widersprechen...

Besonders in der black metal szene trifft dies eben nicht zu.
Es ist eine lebensweise und des weiteren unterstützt die musik religionen und philosophien.
Dies zeigt sich wahrscheinlich auch darin, dass die meißten musiker auch heute noch die selben lebensansichten haben, wir vor 30 jahren.

Kaspertheater seh ich nur bei voice of germany und dem ganzen rotz....

Ich gehe seit genau der zeit immer noch auf metalkonzerte und es hat sich nichts verändert.
Jedenfalls bei den alt eingefleischten bands....
Klar ist auch immer ein wenig kommerz dabei.
Aber der grundgedanke besteht seit jeher.
Angefangen mit venom, possessed, bathory usw....


07.07.2019 23:18 Uhr - Crossbuster
Ein wahres Wort. Darkthrone ist auch ganz weit vorne🤘😎.

08.07.2019 01:22 Uhr - Rated XXL
1x
Fand den Film erstaunlich gelungen, natürlich ist er nur an den Begebenheiten angelegt.
Natürlich kann ich verstehen, daß richtige Black-Metal-Fans den Film mit anderen Augen sehen und sich vielleicht eine "Dokumentation" gewünscht hätten.
Ich war zu dieser Zeit ein "Morbid-Angel-Fan", die nach Vargs Aussage "man vergasen sollte", so wurde es jedenfalls im Film gesagt ;-)
Fand sogar den Ochsenknecht-Sprößling ganz gut, der den devoten Gehilfen spielte...der finstere Gesichtsausdruck passte dazu :-)

08.07.2019 11:17 Uhr - DARKHERO
1x
07.07.2019 16:00 Uhr schrieb Evil Wraith
Eigentlich zeigt der Film den norwegischen Black Metal doch ziemlich genau als das, was er ist (oder zumindest war) - ein Kaspertheater von verklemmten Kiddies, die derartig panische Angst davor haben, ihre Minderwertigkeitskomplexe in Frage zu stellen, dass sie lieber in ihrer eigenen Scheiße kriechen und so tun, als wäre das hart und männlich.


So sind die jungen Leute halt, mir war diese Black Metal immer lieber als zb die Goldkettchen Gangstar Hopper Kiddies, die durch protzen auf sich aufmerksam machen wollten.
Black Metal war für mich halt Rebellion gegen die konventionelle Christliche Gemeinschaft, die ich als Atheist immer lächerlich empfand

08.07.2019 21:39 Uhr - Evil Wraith
2x
Es geht hier auch nicht um "Kommerz", sondern darum, dass eben gerade die oft als Klischeebeispiel für böööse Satansmucke herangezogene norwegische Second Wave nichts als Provokationsshow ist (das schließt auch Gorgoroth ein), während sich ernsthafte gnostische Praxis in erster Linie im schwedischen, griechischen, französischen, sogar im USBM findet. Der unter den Fans dann als "Schwuchtelmucke" verschrieen ist, weil nicht trve, grim und frostbitten genug, aber die selben Großmäuler scheißen sich in der Gegenwart von Harsh Noise, Power Electronics und Martial Industrial die Hosen voll. Ich bin mit Black Metal ebenso groß geworden und mir sind Mayhem und Co. genauso am Herzen wie jedem anderen, aber so "einzig wahr" wie er gern wäre ist der norwegische BM nun eben nicht. Was sich letztlich dann auch darin äußert, dass der gängige norwegische BM dann doch die neuheidnische Schiene fährt und mit Satan herzlich wenig am Hut hat.

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