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Schulmädchen-Report - Was ...

zur OFDb   OT: Schulmädchen-Report

Herstellungsland:Deutschland (1970)
Genre:Erotik/Sex
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,50 (12 Stimmen) Details
24.07.2007
Imbor Ed
Level 10
XP 1.565
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Vergleichsfassungen
FSK 16 ofdb
Freigabe FSK 16
ungeprüft ofdb
Über die Schulmädchen-Report Filme selbst, muss man wohl nicht mehr viel sagen. Zum zweifelhaften Ruf und der laienhaften Darstellung auch nichts. Und gut waren die Filme auch nur, als man sie als junger Bursche damals im Nachtprogramm von Sat.1 sehen konnte – oder ältere Semester vielleicht tatsächlich in den frühen 70ern im Kino. Heute sind die Filme weder spektakulär noch in irgendeiner anderen Form reizvoll.

Interessant können sie aufgrund der Zensurgeschichte aber auf jeden Fall sein. Weniger aufgrund der nackten Schulmädchen, als der in den Erzählungen der Mädchen und dem Off-Kommentaren vertretenen Ideologie. Vergewaltigungen werden hier zweifelsohne verharmlost und den Opfern regelmäßig eine Teilschuld zugeschoben. Auch wenn die Mädchen mal Verständnis für die Lehrer oder Väter zeigen, die sich an ihnen vergehen, wurde für die zensierten Fassungen die Scheren angesetzt. So fehlen in späteren Teilen immer wieder mal nur kurze Dialogfetzen. In Deutschland führte gerade Letzteres zu diversen Indizierungen (auf Liste A!) und damit einhergehend jeweils gekürzten Kaufhaus-Fassungen mit FSK-Segen, zu denen man Schnittberichte im Archiv findet.

Ende November 2018 kam die Reihe dann wieder in unseren Fokus, denn infolge eines Antrags auf Listenstreichungen sichtete die BPjM die Filme erneut und kam zu einem unerwarteten Ergebnis: Statt einer Entlassung vom Index sah man nun bei Teil 1 den Tatbestand der Jugendpornografie und bei Teil 3 den der Kinder- und Jugendpornografie erfüllt. Die Einschätzung des 3er-Gremiums, dass die beiden Filme nunmehr als strafrechtlich relevant anzusehen sind, beruht auf der Erweiterung des Pornografiebegriffs für Kinder- und Jugendpornografie im StGB aus dem Jahr 2015.

Hier im ersten Teil wurden aber nur zwei Szenen gekürzt, dafür aber nahezu komplett. Einmal „Sex mit dem Stiefvater“, der sich bereits sich an seiner Stieftochter verging, als sie noch 9 war und sie mit 12 Jahren dann entjungferte. Das andere mal fehlt eine Beinahe-Vergewaltigung.

Ingesamt fehlen der FSK Fassung somit 7 Minuten und 10 Sekunden. Verglichen wurde mit der ungekürzten und ungeprüften DVD – beide von Kinowelt.
Weitere Schnittberichte
Schulmädchen-Report - Was Eltern nicht für möglich halten (1970) FSK 16 - ungeprüft
Schulmädchen-Report - Was Eltern nicht für möglich halten (1970) US-DVD - Deutsche DVD (Ungeprüft)
Schulmädchen-Report, 2. Teil - Was Eltern den Schlaf raubt (1971) Kinowelt DVD - VPS VHS
Schulmädchen-Report, 3. Teil - Was Eltern nicht mal ahnen (1972) Keine Jugendfreigabe - Ungeprüft
Schulmädchen-Report, 4. Teil - Was Eltern oft verzweifeln lässt (1972) Keine Jugendfreigabe - Ungeprüft
Schulmädchen-Report, 5. Teil - Was Eltern wirklich wissen sollten (1973) Keine Jugendfreigabe - Ungeprüft
Schulmädchen-Report, 6. Teil - Was Eltern gern vertuschen möchten (1973) FSK 16 - ungeprüft
Schulmädchen-Report, 6. Teil - Was Eltern gern vertuschen möchten (1973) Premiere ab 18 - Ungeprüft
Schulmädchen-Report, 7. Teil (1974) FSK 16 - ungeprüft
Schulmädchen-Report, 7. Teil (1974) dt. DVD (ungeprüft) - dt. VHS (ungeprüft)
Schulmädchen-Report, 7. Teil (1974) US VHS - dt. VHS (ungeprüft)
Schulmädchen-Report, 9. Teil - Reifeprüfung vor dem Abitur (1975) FSK 16 - ungeprüft
Schulmädchen-Report, 10. Teil - Irgendwann fängt jede an (1976) FSK 16 - ungeprüft
Schulmädchen-Report, 10. Teil - Irgendwann fängt jede an (1976) Premiere ab 18 - Ungeprüft

Meldungen


11. Minute
Hier wurde eine ganze Episode entfernt.
Barbara (15) berichtet dem Reporter in einem Café von ihrer besonderen Liebe zum Stiefvater. Bereits mit 9 oder 10 Jahren fing Barbara mit ihrem Vater zu schmusen oder sich gegenseitig zu streicheln. Barbara selbst meint, dass dabei die Initiative durchaus von ihr ausging. Während des Interviews ist dann auch zu sehen, wie sie in die Wanne steigt, sich badet und dann der Stiefvater reinkommt und ihr dabei hilft den Schaum vom Körper zu spülen.
Auf die Frage des Reporters, ob die Mutter denn von diesem Verhältnis gewußt hat, antwortet Barbara, dass sie es sich zu Beginn nur denken konnte, aber später über alles im Klaren und deshalb auch eifersüchtig auf die Tochter war. Dann fragt der Reporter, wie alt sie den war, als er sie entjungferte. Sie war 12 Jahre.
Ernsthaft angefangen hat das ganze, als die Tochter mal krank war und im Schlafzimmer der Eltern geschlafen hatte. Während sie im Zimmer war, hatten die Eltern Sex - ohne sich um Barbara Gedanken zu machen. Die fand das aber ohnehin sehr erregend und befriedigte sich dabei selbst. Am nächsten Tag sagte sie ihrem Stiefvater, dass er mit ihr das gleiche machen soll, dass er mit ihrer Mutter getan hat. Das war vor drei Jahren. Seitdem haben sie ein Verhältnis, auch wenn Barbara langsam das Interesse verliert. Und auch mit ihrer Mutter hat sie ständig Streit. Die Mutter drohte sogar damit, zur Polizei zu gehen, aber Barbara hat ihren Stiefvater unter Kontrolle und kann so verhindern, dass ihre Mutter etwas gegen die Situation unternimmt. Weiterhin bekommt sie für den Sex mit dem Stiefvater Taschegenld und die Erlaubnis abends länger wegzubleiben.
4:54 Minuten



63. Minute
Irm berichtet einer Freundin, deren erstes Mal noch bevor steht, von ihren Erfahrungen und davon, wie sie mit 15 Jahren beinahe vom Vater einer Freundin vergewaltigt wurde.
Irm wollte die Freundin besuchen, aber als diese nicht da war, war sie mit dem pickfeinen Vater ganz alleine. Zuerst macht er sich mit Handkuss an sie ran, aber dann reißt er ihr die Klamotten vom Leib. Irm meint ganz abgeklärt, dass das eigentlich nicht mal nötig war. Hätte sich der Vater nicht so dumm angestellt, hätte sie ihn wohlmöglich sowieso rangelassen. Reife Männer sollen beim ersten Mal ohnehin die Besten sein. Dennoch wehrte sie sich so sehr, dass es ihm am Ende doch nicht gelang sie zu vergewaltigen.
Dann meinte sie zu ihrer Freundin noch, dass es eigentlich einem Mann ohnehin nie gelingen würde eine Frau wirklich zu vergewaltigen, wenn sie es selbst nicht auch insgeheim wollen würde. Zumindest nicht solange keine Pistole mit im Spiel ist.
Als die Freundin fragt, ob Irm den Mann den angezeigt hat, verneint sie es mit der Begründung, dass dann ihre Freundin, die Tochter des Vergewaltigers, Ärger bekommen hätte - und die kann ja nun wirklich nichts dafür.
Am Ende bietet der Vater einen goldenen Armreif als Wiedergutmachung, aber Irm wirft ihn zu Boden.
Irm gesteht ihrer Freudin auch, dass das Ereignis nicht vollkommen ohne Folgen blieb. Ein bisschen unwohl fühlte sie sich schon danach und ein paar Fünfer schrieb sie in der Schule auch.
2:16 Minuten

Kommentare

24.07.2007 00:17 Uhr - slime87
Guter Schnittbericht. [...]

24.07.2007 00:42 Uhr - blade41
Moderator
User-Level von blade41 35
Erfahrungspunkte von blade41 35.881
Die Bären sind los^^ Die Schulmädchen sind einfach Kult. Beste Unterhaltung.

24.07.2007 03:49 Uhr - Chris Redfield
Tag ,

@blade41:

Jau , das waren noch Filme mit Qualität ^^ , Kultstatus haben Sie Meiner Meinung nach auch schon längst erreicht , immer wieder zum in die Ecke schmeissen komisch die Streifen :D

@Imbor Ed:

Finde Ich super das Du Dir selbst für diese Filme Zeit genommen hast , klasse Schnittbericht und Meinen Respekt =)

MfG: Chris

24.07.2007 09:43 Uhr -
die schnitte sind ja echt lachhaft. die hätte sie auch schon in der fsk 16 fassung drin lassen können

24.07.2007 09:55 Uhr - zombie-flesheater
1x
@ horrorfan666:
Bitte? Inzestthematik und Verharmlosung von Vergewaltigung ist fuer dich ein Fall fuer FSK 16? Gerade fuer einen 16-jaehrigen koennten derartige im Film gezeigten Ideologien falsch interpretiert werden und ggfs. sein Denken so beeinflussen, dass er tatsaechlich glaubt, dass das alles ok bzw. "nicht weiter schlimm" ist. Die Indizierung ist hier also durchaus angebracht.

Der SB ist natuerlich sehr gelungen und in der Tat interessant.

24.07.2007 10:50 Uhr - executor
Derbe Sache was hier teilweise in einem "normalen Erotikfilm" damals abgebrannt wurde, heute würde man mit solchen Ideologien sicherlich schneller mit dem Film auf dem Titelblatt der Bild-Zeitung landen als im Kino. Extrem. Besonders der "erste Schnitt" ist ja einfach nur noch ein kacke-dreißtes Plädoye für familieninterne Vergewaltigungen. Einfach nur der Hammer...
Was mir im Umkehrschluss aber auch wieder ein mulmiges Gefühl im Bauch gibt, dass es in den 70ern solche Arten von "häuslicher Gewalt" noch kaum gab. Klar nicht, damals schiens ja auch noch "normal" zu sein. *schock*

24.07.2007 11:25 Uhr - zombie-flesheater
@ executor:

Hast recht. Zudem verwundert es mich doch sehr, warum man in einen derartigen Film so etwas einbauen muss. Habe die Reihe eigentlich immer (obwohl ich wohl noch nie einen Teil ganz gesehen habe, sondern bestenfalls beim Zappen drueber gestolpert bin) fuer "serioeser" gehalten, aber mir stellt sich nun schon die Frage, was man damit bezwecken wollte - soll das anmachen, wenn ein Maedchen vom eigenen Vater (freiwillig, jaja...) vergewaltigt wird? Schon sehr bedenklich. Dagegen wirken selbst "Alte Omas kacken sich ins Gesicht"-Filme harmlos, immerhin versucht man dort keine (versteckte) falsche Botschaft unter zu bringen...

24.07.2007 12:33 Uhr - Skeletor
1x
@zombie
"Seriöser"?! Die Schulmädchenreihe? Naja...

In den 70ern wurde viel mit dem Thema Sex herumexperimentiert. Die deutschen Sachen (hier eine Mischung aus Aufklärungsreport und sensationsgeiler Softerotik) sind da im Verhältnis zu dem, was sich manche in Dänemark und Holland erlaubt haben noch absolut harmlos. Auch die heute omnipräsente political correctness hat absolut garnix an dem Problem der familieninternen Vergewaltigungen ändern können.

24.07.2007 13:19 Uhr - Anonym25
Oh man, ich erinnere mich noch an die coolen Folgen von Schulmädchen-Report. War megageil! Hab vor einiger Zeit dann in der Videothek alle Teile stehen sehen, und war mega enttäuscht, dass bei fast allen drauf stend: Geschnittene Fassung" wegen der blöden FSK.16-Freigabe. Glaube nur Teil 1 und 5 gab es alternativ noch uncut. Somit war die Freude also vorbei, bevor sie angefangen hat. Mag mir die 16ner gar nicht vorstellen, wie verstümmelt die sind, sieht man ja hier. Kinowelt sollte sich schämen, denn kurioserweise ist nur Teil 8 ab 16 uncut, indem es garantiert nicht weniger zur Sache geht. Glauzbe auch nicht, dass ein anderes Label sich dafür hergibt, alle nochmal uncut raus zu bringen. Vielleicht kann man auch SBs von den andern Teilen machen.

24.07.2007 13:24 Uhr -
Tja, der kranke 68er Geist war da noch frisch.
Und das als "rumexperimentieren" zu bezeichnen, halte ich für falsch.
Irgendwo gibt es Grenzen.
Aber Damals wurde ja erstmal alles über Bord geworfen, auch wenn es richtig war.
Die Auswüchse kann man ja heute überall betrachten.

24.07.2007 13:36 Uhr - 3vil-Z3ro
Auf die SBs der Reihe warte ich seit über nem Jahr!!! GEil wäre auch vergleich dvd-fassungen> tv-fassungen von sat 1.......also bitte bitte mehr davon!!! ^^

24.07.2007 14:10 Uhr - Skeletor
@cYHL
"Und das als "rumexperimentieren" zu bezeichnen, halte ich für falsch. Irgendwo gibt es Grenzen."

Die gabs damals aber eben noch nicht so wie heute. Deswegen nennt man es ja auch "herumexperimentieren".
Ob die Schulmädchen Reihe jetzt so viel mit der 68er Generation zu tun hat, darf stark bezweifelt werden;-)
Die Herren, die diese Reihe damals in den Bahnhofskinos ansprach waren deutlich älter...

24.07.2007 17:14 Uhr -
Alter wie krank ey! ^^ Und das sollen die PRÜDEN Jahre der BRD sein? Heftig ersmal schön ne Vergewaltigung runtergespielt! ^^

24.07.2007 17:42 Uhr - blade41
Moderator
User-Level von blade41 35
Erfahrungspunkte von blade41 35.881
13. 24.07.2007 - 17:14 Uhr schrieb Beck84
Heftig ersmal schön ne Vergewaltigung runtergespielt!


Da gibt es noch wesentlich krassere Sachen in den weiteren Teilen.

24.07.2007 18:06 Uhr - 3vil-Z3ro
Jetzt sagt plötzlich jeder, die Szenen seien krass, aber dass viele Listenstreichungen @ BPjM verweigert wurden hat damals jeder bemängelt, was denn jetzt ^^

Ich find manche Teile auch in heutiger Zeit noch naja diskutierbar wenns um Geschmack geht, z.B. Teil 3 mit der versuchten INzest-szene zwischen mädchen und dem viel jüngeren Bruder........der Rest der Reihe ist aber natürlich eher Comedy

24.07.2007 18:29 Uhr -
@Skeletor

Glaub ich nicht.
Stiefvater der mit seiner 15jährigen Stieftochter rummacht oder Vergewaltigung war auch damals schon nicht aktzeptabel.

24.07.2007 19:25 Uhr - Skeletor
@cYHL
Äh ja, Leute umbringen ist auch nicht akzeptabel und trotzdem gehen in einem Bond Film eine Menge Leute drauf;-)
Mal im Ernst: Dass es sich dabei um eine mindestens 18 jährige Schauspielerin handelte und der männliche Schauspieler nicht wirklich ihr Vater ist scheinen hier manche zu vergessen. Das ist doch keine Pornoreihe mit echtem Sex. Die Darstellung selbst wird nicht beanstandet, sondern die Art dieser Darstellung. Die Schnitte gehen darauf zurück, dass man heutzutage der Ansicht ist, dass die ganzen Geschichten viel zu unkritisch dargestellt werden und, wie in Interviews mit der BPjM Chefin nachzulesen, suggeriert wird, dass die Mädels mitschuld daran sind. Eine Ansicht, die damals weiter verbreitet war, als es einem heute erscheinen mag.

24.07.2007 19:56 Uhr - frd
@anonym25:
Kinowelt hat alle Teile der Reihe zur erneuten Prüfung vorgelegt, sie wollten die Reihe deindizieren und als fsk 16 prüfen lassen. hat leider nicht geklappt (bis auf ein, zwei ausnahmen) aber kinowlet trifft keine schuld). es soll wohl, sobald alle teile einzeln veröffentlicht wurden, eine uncut-box rauskommen. das gerücht hält sich zumindest sehr konstant auf den filmbörsen...

24.07.2007 19:59 Uhr -
@zombie-flesheater:
Ich finde es schlimmer wenn filme fsk 12 - 16 zeigen wie menschen per kopfschuß, kehle durchgeschnitten, geköpft oder sonst wie ermordet werden. das finde ich schlimmer. und wenn mann diese schnitte mit den erotikfilmen auf zb kabel und co vergleicht sind die härter als schulmädchen report. also finde ich das die schnitte nicht notwendig waren

24.07.2007 20:34 Uhr - zombie-flesheater
@ horrorfan666:

Es geht ja hier nicht um das Gezeigte, sondern vielmehr um die vermittelte Ideologie und falschen Werte- und Moralvorstellungen. Ein Bildschirmmord hat fuer einen Minderjaehrigen da weniger Auswirkungen auf die Moegliche Entwicklung und Formung dessen Moralvorstellungen, als der Umgang mit dem Thema Vergewaltigung etc. in SMR. Bei einem blutigen Kopfschuss denkt er sich halt "cool", wird aber nie versuchen, dies nachzuahmen, insbesondere, da er selbst noch einschaetzen koennen muesste, dass das Gezeigte rein fiktiv ist. Bei derartigen Aussagen bezueglich Vergewaltigung ist es aber gut moeglich, dass er dies tatsaechlich ernst nimmt und die Ideologie der Realitaet entsprechend interpretiert.

24.07.2007 20:43 Uhr - Muck47
SB.com-Autor
User-Level von Muck47 35
Erfahrungspunkte von Muck47 55.619
Kann zombie-flesheaters letzte Aussage nur unterstreichen, besonders der Teil
Dann meinte sie zu ihrer Freundin noch, dass es eigentlich einem Mann ohnehin nie gelingen würde eine Frau wirklich zu vergewaltigen, wenn sie es selbst nicht auch insgeheim wollen würde.
spricht doch Bände was die von Imbor im Intro angesprochene fragwürdige Ideologie angeht.

Ansonsten vielen Dank für den informativen Bericht, bin gespannt auf den nächsten heut Nacht!

EDIT: Auch speziell zu Teil 7 (laut ofdb 8 Minuten Differenz zur vielleicht ebenfalls schon gekürzten Sat1-Fassung und kürzere Schnitte in diversen Sexszenen und Dialogen) und Teil 4 (keine Jugendfreigabe-DVD um satte 22 Minuten gekürzt!) würden mich noch Schnittberichte interessieren, steck ja noch einiges an SB-Potential in der Reihe... ;)

24.07.2007 21:38 Uhr -
@Muck47
Ich wette sogar dass praktisch jeder Softcore-Erotik und damit meine ich wirklich Erotikstreifen ebenfalls geschnitten sind. Siehe Vox und Kabel Eins.
Überhaupt finde ich es sehr lächerlich diesen harmlosen Erotikfilmen eine fsk18-Freigabe zu erteilen. Ich meine ne 16er wäre da angebrachter, da sie ja schon sowas von verstümmelt und kurz sind. Außerdem gehts bei solchen ja auch mehr um Beziehung (jetzt nicht auf die Schulmädchenfilme bezogen) und es wird ja nix detailiert gezeigt.
Allerdings sollte es nicht so weit kommen, wie es in Holland der Fall ist. Da sind Hardcore-Pornos schon ab 16!

24.07.2007 22:14 Uhr - frd
ich fände es gut, wenn pornos in deutschland eine 16ereinstufung erlangen könnten. kj und indizierung sind meines erachtens nach nur nötig bei filmen, in denen zB frauen drastisch misshandelt werden. heutzutage hat ein porno ja eigentlich nur noch chancen auf erfolg, wenn die frau nicht am ende mindestens heult!
filme wie zB deep throat (um den bekannstesten vertreter zu nennen) könnten locker ab 16 freigegeben werden. sexualität wird hier auf eine sehr schöne, frische, meist lustige art und weise präsentiert.

24.07.2007 23:07 Uhr -
Naja. Meine Vorstellung wär

Softcore/Erotik ab 16
Hardcore-Porno normal egal ob hetero/gay/bi ab 18/KJ
SM/Fetisch und ärgeres SPIO/JK Ungeprüft

lol gerade Deep Throat ist ja sowas von witzig. Interresant ist auch die Tatsache, dass Pornos, wie wir sie heute kennen, nicht so geworden sind wenn Reagen nicht dieses verdammte Gesetz erlassen hätte. Dann würde es heutzutage vielleicht viel mehr Erotikfilme mit Sinn und Handlung geben als nur eine Fraubenutzungsszene nach der anderen. (siehe die Doku Inside Deep Throat) Dann würde es auch nicht mehr so seelenlose und blöde Dialoge geben wie der berühmte "Warum liegt da noch Stroh?!"-Dialog auf youtube.XD

24.07.2007 23:11 Uhr - Skeletor
@Bruce
Pornos ab 16? Na und? Was passiert den so großartiges zwischen dem 16 und dem 18 Lebensjahr? Die größten pubertätsbedingten Veränderungen dürften zwischen dem 12 und 14 Lebensjahr stattfinden, was die FSK ja gekonnt unter den Teppich kehrt...
Die Unterscheidung zwischen 16 und 18 ist rein formeller und juristischer Natur, wobei man sichs in good old Germany noch ganz besonders kompliziert macht mit leicht und schwer jugendgefährdend. Dass die Pornos heutzutage immer drastischer werden liegt an dem praktisch nicht vorhandenen "guten" Geschmack der meisten Konsumenten, da helfen leider auch keine höheren Freigaben...

26.07.2007 20:23 Uhr -
@zombie-flesheater
naja wenn du das so siehst. kinder die mit ihren eltern offen über esx und co reden können werden durch eine uncut fassun von smr nicht zum serien vergewaltiger. es liegt auch immer an den eltern wie die kinder sowas auffassen. ich finde geawlt für kinder schlimmer als schulmädchen report und co.

09.08.2010 18:47 Uhr - niemann80
1x
es gibt einfach keine bessere filme , habe mich frueher die ganze woche gefreut wenn die im tv gezeigt wurden sollten endlich in der schule beim aufklärungsunttericht gezeigt waerden ,habe mein gesamtes wissen von diesen filmen war einfach die beste zeigt in der schule mit den ganzen models.

10.08.2011 19:39 Uhr - janhe93
Jaja einfach Kult, nur ich kann darüber einfach nur lachen und inzwischen ist das glaube ich ehr ein Zeitdokument.

30.08.2011 12:23 Uhr - Ragory
24.07.2007 - 20:34 Uhr schrieb zombie-flesheater
@ horrorfan666:

Es geht ja hier nicht um das Gezeigte, sondern vielmehr um die vermittelte Ideologie und falschen Werte- und Moralvorstellungen. Bei derartigen Aussagen bezueglich Vergewaltigung ist es aber gut moeglich, dass er dies tatsaechlich ernst nimmt und die Ideologie der Realitaet entsprechend interpretiert.


Glaubst Du allen Ernstes, daß Jugendliche einen "Schulmädchen-Report" auch nur ansatzweise ernstnehmen? Abgesehen davon, daß Jugendliche für diese Art von Opa's Kino nicht das geringste Interesse aufweisen, könnte er allenfalls wegen der Mode, der Frisuren und der Dialoge als Party-Lachschlager herhalten. Diese Filme sind, wie janhe93 zutreffend schreibt, Dokumente der Zeitgeschichte.

Nehmen wir das Beispiel "Geschichte der O.", den die Bundesprüfstelle wegen seines Sado-erotischen Inhalts folgeindiziert hatte. Der BGH hat diese Folgeindizierung richtigerweise aufgehoben mit der zutreffenden Begründung, ein derart altmodischer Film könne heutzutage keinen Jugendlichen mehr erreichen.

Und die Frage, welche Ideologie richtig oder falsch ist, ausschließlich aus der Perspektive des gerade aktuell vorherrschenden Zeitgeistes zu beurteilen, halte ich ebenso für bedenklich. Wie wird man wohl in 20 oder 30 Jahren unsere derzeitige Ideologie, die von Symbolismus und Hysterie geprägt ist, beurteilen?

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