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Titelcover von: 5 Seasons - Die fünf Tore zur Hölle

5 Seasons - Die fünf Tore zur Hölle

zur OFDb OT: 5 Seasons
Herstellungsland:Deutschland (2015)
Genre:Drama, Splatter, Thriller
Bewertung unserer Besucher:
Note: 1,91 (11 Stimmen) Details
Veröffentlicht am: 18.03.2018
Mike Lowrey
Level 35
XP 46.800
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Vergleichsfassungen
Keine Jugendfreigabe
Label Great Movies, Blu-ray
Land Deutschland
Freigabe FSK keine Jugendfreigabe
Ungeprüft
Label Uncut-Dealer, Blu-ray
Land Deutschland
Freigabe ungeprüft

Als im Jahr 2015 verkündet wurde, dass Olaf Ittenbachs 5 Seasons - Die fünf Tore zur Hölle vom deutschen Label Great Movies mit FSK-Siegel veröffentlicht wurde, befürchteten wir das Schlimmste. Für Kenner der Materie dürften beide Parteien eindrücklich bekannt sein. Auf der einen Seite der deutsche Splatterfilm-Regisseur, dessen Werke je nach Budget und Mitwirkenden mal unübersehbar und mal nur in Bereichen amateurhaft gespielt und ausgestattet sind, aber nahezu immer versuchen, mit explizitem Gekröse jede nur erdenkliche Brutalität in Gewalteffekten darzustellen. Auf der anderen Seite mit Great Movies, einem Sublabel des nicht minder kritisch beäugten Labels Best Entertainment, ein Filmvertrieb, der zur Sicherung der FSK-Freigabe gerne die Zensurschere schwingt.

5 Seasons - Uncut und geschnitten ein echter Test für die qualitative Toleranz

Bei 5 Seasons ist die Rechnung aber schnell gemacht. Nie im Leben hätte die unappetitliche, extrem sadistische Gewaltorgie bei der FSK Chancen auf eine Freigabe in Uncut-Form gehabt. Die krude Story um eine Gruppe von trauernden Eltern, die die durch Justizfehler freigekommenen Täter selbst foltern und ermorden, kann aufgrund des schlechten Amateurstils und der darstellerischen Nichtleistung zwar auch als eine Art Parodie durchgehen, doch dass es Ittenbach und Konsorten durchaus ernst meinen, sieht man dann an den ausgewalzten Gewaltszenen. Ob der Splatter-Experte bei dem Treiben wirklich den Zuschauer in Sinn hatte und ihm tatsächlich sowas wie Unterhaltung bieten wollte oder nur eine weitere Selbstverwirklichung im Sinn hatte, wird nicht ganz klar. "Spaß" macht die Sichtung von 5 Seasons jedenfalls nicht - und zwar nicht etwa, weil das Thema unbequem und provokant wäre, sondern nichts weiter bleibt als sadistischer Selbstzweck, plump getarnt hinter einer alibimäßigen Holzhammer-Stammtisch-Story.

Die gekürzte FSK-Fassung von 5 Seasons zieht alle Zensur-Register

Um das Ganze auf ein FSK-kompatibles Maß zu stutzen, musste man bei Great Movies am Schneidetisch durchaus Einfallsreichtum beweisen. Mit etwa 85 Minuten Gesamtspielzeit sorgen großflächige Kürzungen, wie wir sie bei Ittenbach'schen Produktionen nur allzu gewohnt sind, schnell mal dafür, dass der übrig gebliebene Fassungstorso unter die Laufzeit von einer Stunde und damit bei der FSK in die Kategorie "Kurzfilm" fällt. Das ist dann auch ein Problem für Great Movies, das sich hier aber eines Tricks behalf. Den Vorspann und den Abspann verlangsamte man in seiner Abspielgeschwindigkeit so sehr, dass man hier tatsächlich Zeit gewann, insgesamt fast drei Minuten.

Demzufolge ist bei 5 Seasons also eigentlich noch deutlich mehr Material entfernt worden, als es der reine Laufzeitunterschied vermuten lässt. Die FSK konnte sich mit diesem Torso dann auch anfreunden und ihre immer noch höchste Einstufung "Keine Jugendfreigabe" vergeben. Doch was Interessenten weitaus mehr interessierte, war natürlich die Frage, wann und wo eine Uncut-Fassung erscheinen würde. Denn an dieser Front passierte über anderthalb Jahre rein gar nichts. Der Markt ist angesichts zahlreicher Streamingdienste und rückläufiger Absatzzahlen von physischen Datenträgern umkämpfter geworden, da überlegen sich auch die einschlägigen Uncut-Labels in Österreich genauer, in welche Titel sie ihr Geld investieren. Von 5 Seasons ließen sie offensichtlich die Finger, stattdessen kam er Ende 2017 in zwei limitierten Mediabook-Varianten von Uncut-Dealer in Deutschland heraus.

Verglichen wurde die geschnittene FSK Keine Jugendfreigabe-Blu-ray (von Great Movies) mit der ungeschnittenen, ungeprüften Blu-ray (von Media Dealer).

44 Schnitte = 753,2 Sec. bzw. ca. 12 Minuten 34 Sekunden

5 Seasons - Die fünf Tore zur Hölle (2015)


Meldung:
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0:02:14: Der Tochter spritzt ein Schwall Blut ins Gesicht und man sieht die klaffend-blutende Halswunde der Mutter.
2,8 Sec.


0:02:27: Wie wild wird auf das junge, schreiende Mädchen eingestochen. Enorm viel Blut ist zu sehen.
9,44 Sec.


0:02:39: Sie ist nochmal mit der Klinge im Hals zu sehen.
0,72 Sec.


0:02:42: Nicht sonderlich gut zu erkennen, aber man kann mutmaßen, dass er sich an der Leiche vergeht.
11,64 Sec.


0:04:24: Wie er per Pferd auseinandergerissen wird und seine Gedärme auf den Boden fallen, sieht man nur in der Uncut-Fassung.
10,28 Sec.


0:04:59: Im direkten Vergleich gut sicht- und hörbar: man hat bei der FSK-Version sogar den Vorspann mit Texttafeln und Einblendungen erheblich verlangsamt, um die Lauflänge strecken zu können. Wohl deshalb, um den exorbitanten Materialverlust durch die Schnitte etwas auszugleichen und die Fassung noch über die Laufzeit von über einer Stunde zu bekommen. Nur so geht es bei der FSK dann als Spielfilm und nicht als Kurzfilm durch. Bezeichnend.
Die FSK 16-Fassung läuft 103,88 Sec. länger

0:17:52: Milan wird irgendwas verabreicht.
4,88 Sec.


0:18:04: Ein Schlag mit der stumpfen Seite eines Beils gegen Milans Hals fehlt.
1,52 Sec.


0:18:32: Ihm wird eine Fingerkuppe abgeschlagen.
8,96 Sec.


0:19:40: Blut spritzt, als Milans Bein verletzt wird.
1,52 Sec.


0:19:44: Die Apparatur wird weiter benutzt, um das Bein zu zerstören. Milan schreit vor Schmerzen und fällt dann in Ohnmacht. Die Eltern werfen sich gegenseitig amüsierte Sprüche zu, u.a. wie sadistisch sie doch seien. Milan wird eine Infusion gelegt. Danach wird "zu Desinfektionszwecken" Natriumchlorit auf sein Bein und Gesicht gekippt. Eine der Mütter sprich dann mit ihm und man sieht dabei, dass sein Gesicht von der Säure stark zersetzt ist und zwischendurch wird ihm auch noch an der Kopfhaut herumgepuhlt. Sie droht ihm, dass er auspacken solle, weil sie ihm noch einige andere Medikamente verabreichen könnte, die u.a. Luftnot und andere qualvolle Nebenwirkungen bis zum Tod verursachen würden. Zwischendrin sieht man, wie er einigermaßen per Mullbinde wieder zusammengeschnürt wird. Sein Einwand, doch vor Gericht freigesprochen worden zu sein, ist ihr egal, es sei nur ein Verfahrensfehler gewesen.
112,76 Sec.


0:24:57: Milan wuchtet Claudelle mit dem Kopf auf den Wohnzimmertisch. Dabei sieht man weiterhin ihre blutige Halswunde.
1,32 Sec.


0:25:01: Ziemlicher Overkill. Milan vergeht sich an Claudelle und sticht ihr dabei schreiend viele Male mit dem Messer in den Körper. Man sieht auf dem Handy, dass "Mamaa" sie anruft, doch nicht zuletzt, weil Milan ihr gerade die Gedärme aus dem Leib zieht, kann sie nicht rangehen. Schließlich liegt er erschöpft prustend auf ihrer Leiche.
21,16 Sec.


0:26:01: Ein kurzer Teil des Gesprächs fehlt. Sie müssten für Gerechtigkeit sorgen und deshalb sei es so wichtig, dass er dahinter steht. Er bejaht.
11,68 Sec.

0:28:46: Nahaufnahme, wie Carlos' Augapfel zerschnitten wird.
1,64 Sec.


0:28:56: Carlos wird ins Gesicht geschlagen. Er lacht noch und bespuckt Marcel mit Blut. Dann bekommt er einen kleinen Vortrag über die in der Molekularküche angewandte Chemie in Form von Stickstoff. Gerade noch ratlos, warum er diese Lektion bekommt, wird der Stickstoff ihm auch schon in die Hand injiziert. Er schreit vor Schmerzen und seine Hand sieht wie vereist aus. Der soeben bespuckte Marcel schlägt dann mehrfach mit dem Hammer zu und die Hand mitsamt Unterarm zersplittert. Zum Schluss bekommt er noch zwei Backpfeifen und wird noch von einer Mutter angegangen. Marcel stellt ihm dann noch eine Frage, die aber kaum verständlich ist.
83,92 Sec.


0:30:30: Carlos wird die Hose ausgezogen und eine Mutter äußert sich verächtlich, sie habe "schon größere Schwänze gesehen". Dann wird er auf einen nicht klar zu erkennenden Gegenstand gesetzt, welcher sich offensichtlich in seinen Hintern bohrt. Carlos schreit wie am Spieß. Auf am Boden liegende Eingeweide - vermutlich von ihm - tritt eine Mutter mit Stöckelschuhen noch herum als wären es Zigarettenstummel.
22,2 Sec.


0:34:50: Es fehlt noch, wie Carlos das kleine Mädchen mit Faustschlägen malträtiert. Dann wieder Szenenwechsel zum gefesselten Carlos, dessen Hand von einem der Väter mit einem Hammer unter lautem Geschrei zu Klump geschlagen wird. Anschließend wird sein Schädel mit einem Vorschlaghammer blutig zertrümmert.
68,96 Sec.


0:36:44: Es fehlt ein Satzteil von Marcel: "Ich kann es kaum erwarten, dem Drecksack das Licht auszublasen."
3,24 Sec.


0:40:15: Nach einigem Hin und Her wird Karl einer Zahnfolter mit einem Bohrer unterzogen. Dann verliert er ziemlich rabiat ein Ohr.
81,48 Sec.


0:43:04: Marcel beschimpft Karl und will, dass er seine Schilderung vom Mord an der Tochter fortführt.
7,6 Sec.


0:43:46: Kurze Ansicht des Unkrautstechers im Gesicht.
0,88 Sec.


0:43:48: Nun steckt der Unkrautstecher im Unterleib.
1,28 Sec.


0:43:50: Mehrfache Ansichten des Mordes, Blut spritzt.
4,24 Sec.
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Kommentare

18.03.2018 00:04 Uhr - handfullofscars
Scheint ja schon ordentlich lebenssaft zu fliessen

18.03.2018 00:27 Uhr - Grosser_Wolf
7x
Vor- und Abspann langsamer anspielen, um Zeit zu gewinnen? Es wird ja immer dreister.

18.03.2018 00:34 Uhr - Bearserk
7x
Wenn der kleine Gorebauer in mir mal wieder Hunger hat vielleicht mal in der Uncut-Version...

Bis dahin bin ich damit beschäftigt, Great Movies einfach nur zu verachten und zu boykottieren!

18.03.2018 00:59 Uhr - BFG97
4x
Moderator
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Das schiesst ja wohl weit über das Ziel hinaus

18.03.2018 01:14 Uhr - Martyrs666
2x
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Irgendwie typisch Ittenbach. Massig brutale Gore-Effekte, die auch meist ziemlich gut gemacht sind, aber der Rest.... Oh mein Gott!
Finde das sieht man schon an den Bildern. Nix für mich! Die einzige Filme, den ich von ihm einigermaßen anschaubar fand, waren LEGION OF THE DEAD und GARDEN OF LOVE, mit Abstrichen vielleicht noch BEYOND THE LIMITS. Alle anderen Filme, die ich aus Neugierde in meinen "jüngeren Tagen" angeschaut habe, hab ich meistens nicht mal bis zum Schluss durchgehalten, weil ich sie so mies fand. Die neueren hab ich mir dann gleich ganz erspart!

18.03.2018 01:33 Uhr - Koroshiya_Ichi
8x
Na, endlich mal ein Erwachsenenfilm, der sich nicht mit Pussy-Mainstreamsachen aufhält wie Charakterentwicklung, Atmosphäre und irgendeiner sinnvollen Story. Wer das nicht mag, soll sich lieber Biene Maia angucken und die harten, einzig wahren Kerle in Ruhe lassen.

Aber mal ehrlich: Was ist der Sinn dabei, sich so nen Dreck zu geben?

18.03.2018 01:34 Uhr - Martyrs666
2x
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18.03.2018 01:33 Uhr schrieb Koroshiya_Ichi
Na, endlich mal ein Erwachsenenfilm, der sich nicht mit Pussy-Mainstreamsachen aufhält wie Charakterentwicklung, Atmosphäre und irgendeiner sinnvollen Story. Wer das nicht mag, soll sich lieber Biene Maia angucken und die harten, einzig wahren Kerle in Ruhe lassen.

Aber mal ehrlich: Was ist der Sinn dabei, sich so nen Dreck zu geben?

Gute Frage...

18.03.2018 01:38 Uhr - Melvin-Smiley
8x
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Erfahrungspunkte von Melvin-Smiley 63
Der Film ist qualitativ die totale Grütze; billigster Digital-Look, eine unfassbar schlechte Tonspur, bei der man stets nur die Hälfte versteht, miese Amateur-Darsteller ohne Charisma (höchstens da Prato kann in 1-2 Momenten ansatzweise glaubhaft wirken) und eine Story, die so ausgelutscht ist, dass es weh tut.
Lediglich bei den Effekten, die allerdings auch nicht zu 100% überzeugen können, lässt man sich nicht lumpen und es wird nach Herzenslust gefoltert, geschlachtet und missbraucht.

Ein Film für komplett anspruchslose Gorebauern; das hingepfuschte Booklet des UD-Books lädt übrigens zum Lachen ein, wenn man allen Ernstes behauptet, dass Ittenbach die Chose als ernsten/kritischen Blick auf die Gesellschaft verstanden wissen möchte.

Bitte Abstand halten; außer man steht explizit auf billigen Amateur-Schmodder. Die “Szene“ feiert diesen Quark nämlich tatsächlich frenetisch ab.

18.03.2018 01:59 Uhr - Gordon-Rogers
4x
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Erfahrungspunkte von Gordon-Rogers 42
Der geht nicht Mal als "Ittenbach parodiert sich selbst" durch, geschweige denn als ernsten Film. Immerhin stellt eine der unsympatischen Arschloch Charaktere fest, dass sie nicht besser sind als die zu Tode gefolterten Arschloch Charaktere.
Der toppt der Schlechtigkeit halber, sogar "Riverplay".
Ganz schlimm bei der Vertonung, ähh "Vertonung": Es werden die typischen Ittenbach Hackematsch Sound Effekte genommen, die entweder zu spät oder zu früh kommen. Anschlussfehler galore, ein unfreiwillig komischer Da Prato und und hässlichsten Splatterschlampen seit "Der Todesengel"

0/10 aus technischer Sicht, 1/10 aus Unterhaltungsgründen.

18.03.2018 04:00 Uhr - Romero Morgue
3x
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Erfahrungspunkte von Romero Morgue 383
Die Zeiten wo ich so etwas freiwillig angeschaut habe sind mittlerweile über 20 Jahre her. Zum Glück muss man sagen. Die Effekte mögen ja recht gut geworden sein aber der Rest interessiert mich überhaupt nicht.

18.03.2018 08:16 Uhr - babyface
Lasst den Olaf doch in Ruhe.........

18.03.2018 08:29 Uhr - Kerry
Ich befürchte, aus der Zielgruppe hierfür bin ich mittlerweile herausgewachsen.

18.03.2018 08:52 Uhr - Fratze
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0:19:44: Natriumchlorid? Das ist keine Säure, das ist Kochsalzlösung. Wird das im Film tatsächlich so bezeichnet?

18.03.2018 08:54 Uhr - Dr. Jones
18.03.2018 08:29 Uhr schrieb Kerry
Ich befürchte, aus der Zielgruppe hierfür bin ich mittlerweile herausgewachsen.


Frag mich ernsthaft was das wohl für eine Zielgruppe sein soll .

18.03.2018 09:20 Uhr - Dissection78
DB-Co-Admin
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18.03.2018 08:52 Uhr schrieb Fratze
0:19:44: Natriumchlorid? Das ist keine Säure, das ist Kochsalzlösung. Wird das im Film tatsächlich so bezeichnet?

Ich gehe mal stark davon aus, dass Natriumchlorit-Lsg. gemeint ist.

18.03.2018 10:14 Uhr - Dogger
2x
Sieht billig aus.
Wahrscheinlich wie immer von ihm, paar Effekte, die seit Jahrzehnten gleich aussehen, billigste Story und absolut unterirdische Darsteller.
Die Lebenszeit ist mir zu schade, um den zu schauen.

18.03.2018 10:53 Uhr - Knochentrocken
3x
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Wie sagte Ian Malcolm: „Das ist ja 'nen riesen Haufen Scheiße!“

18.03.2018 15:34 Uhr - HATEMONGER
2x
Das sieht ja echt nicht so prall aus..
Vielleicht rufe ich mal bei "Mamaa" an.
Mal sehen wer dran geht, soweit die Nummer noch aktiv ist..

18.03.2018 16:02 Uhr - D-Chan
1x
Sieh aus, als wollte der Familienvater Ittenbach seine Gewaltfantasien gegen Kindermörder ausleben. Leider hat er anscheinend das selbe Equipment, das er schon bei "Premutos" genutzt hatte, verwendet.

Und lasst mich raten: das Drehbuch hat er auch geschrieben?

18.03.2018 16:27 Uhr - Fratze
DB-Helfer
User-Level von Fratze 8
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18.03.2018 09:20 Uhr schrieb Dissection78
18.03.2018 08:52 Uhr schrieb Fratze
0:19:44: Natriumchlorid? Das ist keine Säure, das ist Kochsalzlösung. Wird das im Film tatsächlich so bezeichnet?

Ich gehe mal stark davon aus, dass Natriumchlorit-Lsg. gemeint ist.

Ja gut, aber das ändert nichts daran, dass Natriumchlorid - auch als Lösung - keine Säure bildet. Soviel weiß ich zumindest noch ausm Abi in Chemie ;D

18.03.2018 16:44 Uhr - Lowmaker
2x
Ja, das ist unser Itti. Entweder man mag ihn (seine Werke) oder man hasst ihn. Ich habe fast alles von seinen Streifen gesehen und mich hat er noch nie enttäuscht. Diesen Film habe ich jetzt leider noch nicht gesehen, aber wenn ich den mal irgendwo uncut abgreifen kann würde ich auch da zuschlagen !

18.03.2018 16:49 Uhr - Eisenherz
7x
Sich seit über 20 Jahren auch nur keinen Millimeter inhaltlich weiterzuentwickeln, ist nichts, worauf ich stolz wäre. Aber wahrscheinlich genügt Ittenbach und den anderen Nasen aus dieser Szene der Applaus ihrer kleinen Echokammer. Früher fand ich sowas mal cool, aber da war ich so 15 Jahre alt. Mittlerweile ist solch hirnloses Gemetzel, das nicht mal den Versuch einer brauchbaren Story vorzuweisen hat, für mich nur noch bedauernswert. Gore ist ok, aber sowas hier ist nur noch reiner Selbstzweck, der zwar gerne schockieren möchte, aber in seiner Gesamtheit eher wie ein Kind wirkt, das mangels anderer Ausdrucksmöglichkeiten mit seinen eigenen Fäkalien wirft und zu quäken anfängt, damit ihm jemand Aufmerksamkeit schenkt.

18.03.2018 17:17 Uhr - Martyrs666
2x
DB-Helfer
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18.03.2018 16:27 Uhr schrieb Fratze
18.03.2018 09:20 Uhr schrieb Dissection78
18.03.2018 08:52 Uhr schrieb Fratze
0:19:44: Natriumchlorid? Das ist keine Säure, das ist Kochsalzlösung. Wird das im Film tatsächlich so bezeichnet?

Ich gehe mal stark davon aus, dass Natriumchlorit-Lsg. gemeint ist.

Ja gut, aber das ändert nichts daran, dass Natriumchlorid - auch als Lösung - keine Säure bildet. Soviel weiß ich zumindest noch ausm Abi in Chemie ;D

Natriumchlorid und NatriumchloriT sind zwei sehr unterschiedliche Dinge, und letzteres ist wirklich ziemlich ätzend. ;-)

18.03.2018 18:44 Uhr - Dissection78
5x
DB-Co-Admin
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Erfahrungspunkte von Dissection78 3.912
Exakt. Mit NatriumchloriD-Lösung habe ich beruflich täglich zu tun. NatriumchloriT wiederum wird als Oxidationsmittel genutzt und kann unter anderem zur Herstellung von Bleiche verwendet werden.
Aber das mit den winzigen Unterschieden in Wörtern passiert den Besten. Fincher hat in "Fight Club" Amylnitrit mit Amylnitrat verwechselt :)

18.03.2018 20:18 Uhr - antoniomontana
4x
Die Diskussion über Chemikalien hat schon mehr Inhalt als dieser Kurzfilm.. Danke für den Lehrunterricht! 😎

18.03.2018 20:22 Uhr - Fratze
2x
DB-Helfer
User-Level von Fratze 8
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18.03.2018 18:44 Uhr schrieb Dissection78
Exakt. Mit NatriumchloriD-Lösung habe ich beruflich täglich zu tun. NatriumchloriT wiederum wird als Oxidationsmittel genutzt und kann unter anderem zur Herstellung von Bleiche verwendet werden.
Aber das mit den winzigen Unterschieden in Wörtern passiert den Besten. Fincher hat in "Fight Club" Amylnitrit mit Amylnitrat verwechselt :)

... okay, Eigentor 8P

Trotzdem steht's im SB ja mit einem d am Ende, was ja, wie wir jetzt festgestellt haben, eindeutig nicht sein kann. So, genug Korinthen gekackt ^^

18.03.2018 21:09 Uhr - Mike Lowrey
5x
Moderator
User-Level von Mike Lowrey 35
Erfahrungspunkte von Mike Lowrey 46.800
In der Schule wählte ich Chemie damals ab. Diese Entscheidung rächt sich heute. Ich wurde angesichts dieses Fehlers ganz...bleich, aber mit eurer freundlichen Nachhilfe habe ich ihn nun sauber korrigiert. Danke.

18.03.2018 22:27 Uhr - Fratze
2x
DB-Helfer
User-Level von Fratze 8
Erfahrungspunkte von Fratze 876
18.03.2018 21:09 Uhr schrieb Mike Lowrey
In der Schule wählte ich Chemie damals ab. Diese Entscheidung rächt sich heute. Ich wurde angesichts dieses Fehlers ganz...bleich, aber mit eurer freundlichen Nachhilfe habe ich ihn nun sauber korrigiert. Danke.

Wir helfen wo wir können XD

18.03.2018 23:17 Uhr - FlediDon
3x
User-Level von FlediDon 3
Erfahrungspunkte von FlediDon 102
18.03.2018 01:38 Uhr schrieb Melvin-Smiley
Bitte Abstand halten; außer man steht explizit auf billigen Amateur-Schmodder. Die “Szene“ feiert diesen Quark nämlich tatsächlich frenetisch ab.

Welche Szene meinst du? Ich bin seid vielen Jahren Ittenbach Fan und kenne mich durchaus ein bisschen in der Szene aus, kenne aber niemanden der diesen Film gut fand.

19.03.2018 08:04 Uhr - filmcollector
1x
Also sein "Familienradgeber 1" ist zumindest amüsant! :D

19.03.2018 11:27 Uhr - CrazySpaniokel79
1x
Der dreht nicht nur am Rad der Olaf sondern er dreht auch nur scheiße!!

19.03.2018 14:47 Uhr - sonyericssohn
2x
Moderator
User-Level von sonyericssohn 21
Erfahrungspunkte von sonyericssohn 9.814
Was.....ist....das ?
Danke, ich habe fertig !

19.03.2018 21:45 Uhr - M.Heisenberg
1x
Olaf Ittenbach sollte sich nur auf seine Effekte konzentrieren
Von Regie oder gar Drehbuch sollte er die Finger lassen
Da hat er wirklich keine Ahnung davon

20.03.2018 13:01 Uhr - dirkxxx
1x
Mir gefallen die Filme von Olaf Ittenbach, den hier besprochenen habe ich leider noch nicht gesehen. Verstehe nicht warum manche hier die Werke so schlecht reden. Da langweilen mich eher die Kommentare die hier häufig abgeliefert werden.

Guckt euch mal The Forest an. Geiles Cover und nen Film wo mir heute noch die Mark Leihgebühr wehtut. Dagegen sind Filme von Ittenbach ne Offenbahrung.

Gruß Dirk

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