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Mit Django kam der Tod

zur OFDb   OT: Uomo, l'orgoglio, la vendetta, L'

Herstellungsland:Italien, Deutschland (1967)
Genre:Western
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,00 (3 Stimmen) Details
02.01.2008
brainbug1602
Level 23
XP 11.715
Vergleichsfassungen
alte FSK 16 ofdb
Freigabe FSK 16
keine Jugendfreigabe DVD ofdb
Laufzeiten:

DVD: 95:43 Min. (96:30 Min. inkl. Schwarzbild & Musik)
TV (Das Vierte): 85:25 Min.


Bildvergleich:

Das Vierte ~1.82:1




DVD ~2:13:1



Verglichen wurde die gekürzte TV-Ausstrahlung (Das Vierte) vom 30.11.07 mit der dt. DVD von Black Hill/Warner.

Luigi Bazzonis etwas missratener Versuch die Oper Carmen als Italowestern zu drehen, glänzt zwar mit großen Namen wie Franco Nero, Klaus Kinski und Tina Aumont, enttäuscht inhaltich aber auf ganzer Linie. Die Idee ist gut, die Umsetzung allerdings viel zu träge. Hierzulande wurde versucht aus dem Film einen weiteren Django-Film zu machen. Aus Don José (Francos Rollennamen im Original) wurde Django und aus Carmen wurde Conchita um den Bezug zur Oper etwas zu vertuschen. Zusätzlich wurde der Film um ca. 10 Minuten an Handlung erleichtert.

In der DVD fehlen sämtliche Nachtfilter. So wurde z.B. in der DF der komplette Überfall abgedunkelt, da er wohl nachts stattfinden sollte.

Die dt. DVD ist leider auch nicht ganz vollständig. Es fehlen ein paar Kleinigkeiten, die im Schnittbericht erwähnt werden. Zudem hat sie ein paar Filmrisse, die hier nicht aufgelistet wurden.
[00:00:23]

Direkt nach der Titeleinblendung fehlt ein Schwenk über Djangos Augen.



3 Sek.


[00:03:08]

Direkt nach dem Prolog gibt es in der DF ein Schwarzbild, während die Musik ausklingt.



4 Sek.


[00:12:01]

Conchita spricht Django noch etwas länger an.

Conchita: "Ich weiß, dass wir beide eine Rechnung zu begleichen habe. Das lese ich dir von den Augen ab. Aber heute Abend kannst du nichts machen. Komm', trink etwas! Ich habe schon genug getrunken, bin ganz schön besoffen."



10 Sek.



[00:14:57]

[Django: "Dich sollte man aufhängen." Der Satz ist in der DF enthalten, allerdings auf der DVD nur in ita. mit dt. UT vorhanden.]

Es fehlt etwas Dialog zwischen Django und Conchita.

Conchita: "Tut mir leid, dass sie dich bestraft haben, aber glaub mir, auch ich habe bitter büssen müssen. Sie wollen nicht mehr, dass ich hier arbeite. Sie wollen nicht mehr, dass ich hier arbeite. Für mich hat diese Arbeit alles bedeutet. Und weißt du was, ich bin schon auf dem Polizeirevier gewesen, wo du mich hinbringen wolltest. Und willst du wissen, wie es geendet hat? Mit einer Einladung des Hauptmanns zu sich nach Hause. Er schickt dir dieses Anisbrot."
Django: "Das stimmt nicht. Ich glaube dir nicht."
Conchita: "Und ich habe geglaubt, du würdest mir verzeihen. Weißt du, was ich gedacht habe? Er hat den gleichen Wunsch wie ich, dass wir uns wieder sehen. Du, wir sind reich, ich habe wahnsinnig Lust, mich zu amüsieren. Bleibst du bei mir?"
Django: "Und ob! Deswegen bin ich ja hier!"
Conchita: "Du Dummkopf! Du hast mir vielleicht eine Angst eingejagt! Jetzt habe ich gedacht, dass du mich verhaften willst."
Django: "Dann wäre ich sicher nicht allein gekommen."



47 Sek.


[00:19:54]

Die Kamerafahrt beginnt in der DF deutlich früher.



11 Sek.


[00:23:04]

Der Dialog zwischen Django und Conchita über die Schmuggler wurde in der DF stark verkürzt.

DVD:

Django: "Ich habe dich sehr gesucht. Trotzdem tu' mir den Gefallen und geh!"
Conchita: "Warum denn die Eile? Ich wollte dir einen geschäftlichen Vorschlag machen. Willst du dir ein bisschen Geld verdienen? Ohne große Mühe? Es kommen Freunde, bitte, lass sie passieren."
Django: "Niemand darf passieren, auch nicht mit gültigen Papieren. Darauf steht Arrest."
Conchita: "Ach geh, dass ich nicht lache. Du kannst mir doch nicht erzählen, dass du an Arrest gedacht hast, als du mit mir im Bett lagst, in Doroteas Wohnung. Komm, sei lieb. Ich erwarte dich bei mir um sechs."
Django: "Nein, das ist unmöglich."
Conchita: "Ich wusste es. Ade, du hast Pech gehabt. Um dir die Wahrheit zu sagen, ich stecke tief in der Patsche. Ich bin arbeitslos, muss Schulden bezahlen, die größer sind als ich. Ich komm da nur heraus, wenn ich diesen Freunden einen Gefallen tue. Es ist nur eine Lappalie, aber für mich ist es lebenswichtig."
Django: "Schmuggler. Jetzt hast du dich auch mit ihnen zusammengetan."
Conchita: "Schmuggler? Welch ein großes Wort! Das sind arme Schlucker, die versuchen, zu überleben. Wenn du nicht willst, lassen wir es. Es gibt viele Kommandanten, die nur das sehen, was sie sehen wollen."



1:08 Min.

DF:

Django: "Ich habe dich sehr gesucht. Trotzdem tu' mir den Gefallen und geh!"
Conchita: "Warum denn die Eile? Ich wollte dir auch einen geschäftlichen Vorschlag machen. Willst du nicht mit mir zusammen arbeiten? Ich hab mich mit ein paar Freunden zusammen getan. Wir schmuggeln alles möglich über die Grenze, aber wenn du nicht mitmachen willst, dann kannst du's ja bleiben lassen. Ich finde sofort einen anderen.

17 Sek.


[00:25:08]

Ein Streitgespräch zwischen Django und Conchita fehlt komplett.

Conchita: "Ich habe dir versprochen, dass du dir was dazu verdienst. Oder nicht? Da nimm. Ich mag Leute nicht, die sich lange bitten lassen. Nimm. Sag mal, kannst du mir mal erzählen, was du von mir willst? Ich zahle dir, was ich dir schulde und damit sind wir ein für alle mal quitt. Nimm das Geld und lass mich in Ruhe. Los."



Django schleudert Conchita aufs Bett.



Conchita: "Geh! Haus ab! Geh weg. Ich hab gesagt, hau ab!"
Django: "Du bist nicht anderes als eine ordinäre Hure und zwar von der schlimmsten Sorte."
Conchita: "Hau ab! Hört euch diesen Moralapostel an. Kannst du mir sagen, warum du immer zu mir kommst? Geh zurück zu deinen Gesetzen von denen sich nur Idioten und Hungerleider, wie du einer bist, beeindrucken lassen."
Django: "Mein Gesetze sind anders als die deinen. Sollte ich dich wieder sehen, bringe ich dich um!"
Conchita: "Scher dich zum Teufel!"



56 Sek.


[00:27:24]

Der Dialog in der Kirche wurde in der DF verkürzt auch abgeändert um den Bezug zu dem vorherigen Streitgespräch zu entfernen.

DVD

Conchita: "Ich sage dir, das ist deine Schuld. Ich bin von Dorotea gekommen um dir zu sagen, dass ich heute nicht kann, weil ich vielleicht eine Arbeit gefunden habe. Dann bist du mir diesem Gesicht rein gekommen, als ob du wirklich bezahlen wolltest. So etwas bringt mich zur Weißglut!"
Django: "Wir sind nicht für einander gemacht, es ist aus."
Conchita: "Das stimmt nicht. Ich weiß nicht, was in mich gefahren ist, aber ich habe dich gern. Ich habe noch nie jemanden gern gehabt, bis jetzt, selbst mich nicht. Warum glaubst du mir nicht? Die Arbeit, die ich bei der Gräfin habe, ist wichtig für mich. Schluss mit dem bisherigen Leben."



39 Sek.

TV:

Conchita: "Was ist denn nun schon wieder? Bevor du was sagst, will ich dir was Neues erzählen. Ich hab eine richtige Arbeitstelle gefunden. Freust du dich nicht darüber. Das heißt Schluss mit dem bisherigen Leben."

11 Sek.


[00:42:16]

DVD:

Django und Conchita liegen an einem See.

Django: "Ich war noch ein Junge, als ich von zuhause wegging. Ich bin bis heute verschlossen und impulsiv. Ich habe Karriere machen wollen und habe es nicht geschafft, verstehst du? Ich habe auch eine Beförderung gewartet, um meine Eltern zu besuchen. Ich werde niemals zurückkehren können. Ich habe alles falsch gemacht. Du hattest recht in jener Nacht. Für mich ist alles aus."
Conchita: "Aber nein, Django, wir bleiben zusammen und schlagen uns durch."
Django: "Wie denn? Soll ich mich mit dir in die Büsche schlagen, den Nächsten bestehlen und den Staat betrügen? Nein, das ist nichts für mich."
Conchita: "Auch nicht für mich, mein Lieber, und auch nicht für sie. Niemand von uns hatte das im Sinn, aber manchmal lässt einem das Leben keine anderer Wahl. Die wohlhabenden Leute sind gnadenlos, und wehe, du machst einen Fehler, einen einzigen nur..."
Django: "Gib es auf!"
Conchita: "Ah, ja? Dann geh mal zu einem deiner Vorgesetzten und sage ihm: "Ich habe einen Kommandanten getötet, ohne es zu wollen." Versuchs, und dann sage mir, ob du nicht Lust bekommst, deinen so genannten Nächsten zu bestehlen. Mein größter Fehler ist, als Zigeunerin geboren zu sein. Niemand kann uns ausstehen. Wir sind eine Rasse für sich. Schon mit drei Jahren haben sie mich losgeschickt, den Leuten am Rockzipfel zu ziehen und zu betteln. Ja, ich bin so geworden, aber ich habe dich gern, eben auf meine Art."
Django: "Dann lass uns doch zusammen weggehen, um von vorne anzufangen. Ein sauberes Leben führen, auf meine Art."
Conchita: "Weggehen, wohin?"
Django: "In die neue Welt, nach Amerika. Du musst jemand finden, der uns heimlich an Bord lässt. Ach es isst möglich, man braucht Geld."
Conchita: "Das stimmt nicht. Das ist nicht unmöglich. Weißt du, ich habe es einfach satt so zu leben. Man braucht Geld, aber ich weiß wie ich drankomme. Ein englische Diplomand kommt in ein paar Tagen aus Gibraltar hier durch. Er hat soviel Geld bei sich, das ausreicht um all unsere Probleme zu lösen. Er ist reich, schwerreich sogar damit schaden wir bestimmt niemandem."
Django: "Und nur, um mir das zu sagen, hast du mich hier hergelotst?"
Conchita: "Ich will dich. Wir machen jetzt mit, und danach hauen wir ab."



Django und Conchita küssen sich. Die Vögel fliegen weg.



2:22 Min.

DF:

Hier sieht man nur die Vögel. Danach fehlt auf der DVD eine Einstellung von dem Jungen, der Django zuruft.



11 Sek.


[00:45:17]

Wieder wurde etwas Dialog verkürzt.

DVD

Junge: "Ich hatte mal einen kleinen Bruder. Der starb schon mit 5 Jahren. Er hatte helle Haut und sah aus wie ein Pferd. Ich weiß nicht, ob er eine Krankheit hatte, oder ob er schwachsinnig war. Jedenfalls hatte er niemals gesprochen. Hören konnte er alles, aber verständlich machen konnte er sich nur durch Blicke. Ich habe ihn sehr gerne gehabt. Habe ihn überall mit hingenommen, bis ich mich mit den Schmugglern zusammengetan und ihn zuhause zurückgelassen habe. Als ich zurückkam, war er nicht mehr da. Von da an habe ich meine Wohnung nicht mehr betreten. Dann ist das passiert, was ich dir jetzt erzähle. Eines Tages sind wir bei Rasda Ossividi vorbeigegangen, und auf einer Wiese sehe ich ihn. Er war allein. Ich sah ihn an, und ich weiß nicht, warum mir Nino dabei in den Sinn kam. Ist doch komisch, oder findest du nicht? Die beiden haben wirklich eine Ähnlichkeit. Vor allem macht er das gleiche Gesicht, wenn er Zeitung las. Nur Pfeife rauchen mag er nicht. Nicht wahr, mein Nino?"



53 Sek.

TV

Junge: "Ich hatte mal ein kleines Brüderchen. Das starb schon mit 5 Jahren. Es hatte helle Haut und sah aus wie ein Pferd. Tja und als ich den Kameraden hinter mir sah hier, da kam mir mein Brüderchen in den Sinn. Ist doch komisch findest du nicht? Aber die beiden haben wirklich eine Ähnlichkeit, vor allen Dingen machte er das gleiche Gesicht wenn er Zeitung liest. Nur Pfeife rauchen mag er nicht, nicht wahr mein Nino.

19 Sek.


[01:03:59]

Der Junge sagt in Djangos Armen nach unten.



3 Sek.


[01:05:56]

Garcia, Django und Conchita laufen etwas länger nach oben.



Bei der "Das Vierte" Ausstrahlung befand sich an dieser Stelle ein Werbeunterbrechung. Die kurze Szene fehlt vielleicht deswegen.

7 Sek.


[01:13:48]

Ein kleiner Teil der Prügelei fehlt. Vermutlich ein Filmriss.



Bei der DVD fehlt allerdings von Garcias Satz das letzte Wort.

Garcia: "Du brauchst keine Angst zu haben, noch mach ich dich nicht kalt."

3 Sek.


[01:16:42]

Es fehlt ein Kameraschwenk über die Landschaft.



Dakairo erwacht und läuft einen Hügel nach oben. Dort trifft er auf Django.



Dakairo: "Weit wirst du alleine nicht kommen. Niemand hilft dir. Du bist ein Feigling."
Django: "Was ist mit dir los? Hast du geglaubt, ich will mir das Gold allein unter den Nagel reißen? Hast du das wirklich gedacht? Oder willst du es dir einstecken?"
Dakairo: "Rühr dich nicht von der Stelle. Ich schwöre dir, dass ich dich umlege, wie du Garcia umgelegt hast. Danach wäre ich an die Reihe gekommen oder nicht? Aber da hast du dich verrechnet, weil ich dich nämlich vorher umbringe."
Django: "Ich will niemanden umbringen. Wir können doch hier nicht unser ganzes Leben verbringen. Stell dir vor, Conchita ist was passiert, was machen wir dann? Willst du, dass wir verhungern? Oder verdursten? Bringen wir das Geld in Sicherheit und holen uns immer, wie viel wir brauchen. Wenn du nicht mitkommst, gehe ich allein."
Dakairo: "Du hast recht, hier können wir nicht bleiben. Ich kann nicht mehr. Schau wie ich zittere. Das passiert immer, wenn ich nichts zu trinken habe. Lass mich allein. Hau ab! Aber schnell!"



Django rennt zu ihm.

Django: "Dakairo!"
Dakairo: "Das ist ein Überfall. Geh weg. Lass mich, hau ab."
Django: "Dakairo."
Dakairo: "Ich hab gesagt, hau ab! Aber ein bisschen schnell. Lass mich in Ruhe!"



Szenenwechsel. Eine Frau reitet mit zwei Pferden und einer Dienerin durch die Gegend. Die nächste Einstellung beginnt etwas früher.



3:35 Min.


[01:25:45]

Es fehlt etwas Dialog des Fischers.

Fischer: "Ich sage nur eins: wenn wir noch länger warten, schaffen wir es nicht mehr. Das Schiff ist schon seit einer halben Stunde auf See und passiert die Spitze in einigen Minuten."



17 Sek.


[01:26:45]

Es fehlt etwas Dialog, als Django geht.

Dakairo: "Das wissen doch alle, dass sich Conchita mit Luca zusammengetan hat. Das können sie dir ruhige sagen. Wenn wir hier bleiben, gibt es für uns kein morgen. Ich geben jedenfalls die Hoffnung nicht auf, mich in Sicherheit zu bringen. Wir sind reich, Django. Wir werden zu seriösen Leuten, verstehst du? Für die anderen und für uns selbst."
Fischer: "Lasst uns gehen, beeilt euch. Wir haben nicht eine Minute zu verlieren."
Django: "Ich verziehe dir nie, dass du mich mitgenommen hast. Ich habe hier noch viel zu viel zu regeln."



31 Sek.

Kleine Kuriosität am Rande. Nachdem Django seinen Vorgesetzten umgebracht hat und dieser zu Boden sinkt, blendete das Vierte Werbung für "Autsch-TV" ein.

Kommentare

02.01.2008 00:07 Uhr - Muck47
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Hehe, die Kuriosität im Footer ist ja mal lustig oder besser gesagt ein weiteres trauriges Beispiel von Filmen im TV bzw besonders auf Das Vierte oder Tele5 (ich erinnere mich da auch an eine laut über die Tonspur gelegte Werbung während "Das Grauen kommt um 10" auf Das 4., siehe hier:
http://www.ofdb.de/view.php?page=fassung&fid=3741&vid=210897)

Ansonsten schön ausführlicher und informativer SB wie immer von dir, danke dafür!

02.01.2008 02:14 Uhr -
Krass

02.01.2008 03:39 Uhr -
..Und wieder ein Super Beweis dafür,wie sinnlos es ist,im Free Tv auch nur ein Film bzw:Irgend-etwas zu-schaun..Es wird ja nur noch an Allen Ecken und Kanten geschnitten und man macht ja nich mal mehr halt vor Dokus bzw.Trickfilme für Kidis ect..Aber wie immer Super SB.. ;-D cio

02.01.2008 12:50 Uhr - LeftyTwoGuns
Hallo,
ich hab gerade bei filmundo django eingegeben und da amen vier seiten mit filmen sind die alle aus der reihe?
gibt es eine vernünftige box wo alle mit drin sind?
danke für eure hilfe

02.01.2008 13:22 Uhr - Mar
Vielen Dank für den schönen SB. Die Meinung zu dem Film kann ich aber gar nicht teilen. Ich finde ihn sehr spannend, gut besetzt und schätze auch seine stimmungsvollen Landschaftsaufnahmen sehr. Auch der tragische Verlauf (der natürlich von der Literaturvorlage her bestimmt ist) gefällt mir sehr gut. Man darf eben nur keinen lustigen Djangowestern erwarten.

02.01.2008 17:14 Uhr - logan5514
@leftytwoguns: Tja, dass ist so eine Sache mit den "Django"-Filmen. Django oder nicht Django, dass ist hier die Frage. Zu empfehlen ist die Django-Box von Kinowelt. Da ist zumindest auch Django drin. Doch da Franco Nero sich als Django gut an den Mann bringen lies, wurde so ziemlich jeder Western mit Ihm zum "Django" erklärt. Genau weiß ich es auch nicht, ob es noch viele oder überhaupt noch echte "Django" Nachkommen gibt, aber diese Collection hier, mit "Mit Django kam der Tod" und "Sein Gesantbuch war der Colt" bietet keine echten Djangos. Aber dennoch zwei sehr gute Western!

02.01.2008 19:21 Uhr - Spielbergle
Er -sackt- nach unten würde ich sagen. Aber wenn du das sagst^^

03.01.2008 12:55 Uhr - turnstile67
@leftytwoguns + Logan5514:

Es gibt nur 2 (!) wirkliche Django-Filme mit Franco Nero. Das Original von 1966 und die Fortsetzung von 1987. Alles Andere ist Etikettenschwindel und hat nichts mit Django zu tun. (Nur in den deutschen Titeln, bzw. Synchronfassungen.)

Die Kinowelt-Box enthält neben den beiden Original Django-Filmen noch einen weiteren Franco-Nero-Western "Texas Addio", welcher sogar noch vor (!) dem 1966-er Django entstand, hierzulande jedoch mal wieder als dessen Fortsetzung vermarktet wurde und mit Django aber auch nichts zu tun hat. Franco Nero's Rollenname ist im Original auch völlig anders!

Qualitativ ist die Kinowelt-Box jedenfalls zu empfehlen, da sie die Filme uncut präsentiert und neben der deutschen Tonspur zusätzlich auch noch die Original italienische Sprachfassung dabei ist.

Gruß

03.01.2008 13:14 Uhr - logan5514
@turnstile67: Danke für die Aufklärung. Habe mich aber auch schon mal schlau gemacht. Wusste nur nicht, ob es neben den beiden Teilen in der Kinowelt-Box noch ander Django-Teile gibt. Ist eigentlich schade. Denn vorallem den Sarg mit dem Maschienengewehrt fand ich sehr geil. Doch das hat man ja dannach nie mehr gesehen. -Danke!

03.01.2008 15:30 Uhr - turnstile67
@Logan5514: Gern geschehen.
Gruß

05.01.2008 00:51 Uhr - logan5514
Und es wird jetzt bald noch einen "echten" Django geben. Und zwar Takeshi Miikes "Sukiyaki Western Django".... (kleine Spass!)

11.01.2008 20:56 Uhr -
"Django und die Bande der Gehenkten" ist ebenfalls ein echter Django, zwar statt Franco Nero mit Terence Hill, aber dafür ebenfalls mit einem Maschinengewehr im Sarg, wobei Hill sich in dieser Szene redlich Mühe gibt, Neros Darstellung nahzukommen. Die Ironie: Ausgerechnet dieser echte und harte Django wurde aus Kommerzgründen in Deutschland im Rahmen der Bud Spencer-Terence Hill-Welle zur Komödie "Joe der Galgenvogel" vermurkst. Mehr dazu im Schnittbericht zu "Joe derGalgenvogel".

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