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Django und die Bande der Bluthunde

zur OFDb   OT: Django il bastardo

Herstellungsland:Italien, Spanien (1969)
Genre:Western
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,50 (6 Stimmen) Details
28.09.2009
Uncut-Master
Level 12
XP 2.326
Vergleichsfassungen
Ungeprüft ofdb
FSK 16 ofdb
Lauflänge des ungeprüften Videos: 1:24:45 (ohne Abspann)
Lauflänge der FSK 16-DVD: 1:33:01 (ohne Abspann)

8 Geschnittene Szenen im ungeprüften Video= 9 Minuten und 8,96 Sekunden
2 Geschnittene Szenen in der FSK 16-DVD= 1 Minute und 48,32 Sekunden
1 Titel- und Creditänderung= Kein Zeitunterschied
1 Farbänderung= Kein Zeitunterschied

Verglichen wurde die gekürzte Videofassung von Greenwood mit der gekürzten FSK 16-Fassung von MCP.

"Django" (1966) gehört neben der von Sergio Leone produzierten "Dollar"-Trilogie (1964-1966) wohl zu den bedeutendsten Filmen des Italo-Westerns, welcher durch seine ungewohnt düsteren Atmosphäre und Gewaltdarstellungen das Genre revolutionierte und sich vor allem durch seinen bitteren schwarzen Humor vom amerikanischen Western unterscheidet. Sergio Corbucci, welcher in seiner Anfangszeit als Regisseur überwiegend Komödien drehte, wurde durch diesen Klassiker wie auch durch sein späteres Meisterwerk "Leichen pflastern seinen Weg" (1968) zu einer Ikone im Italo-Western-Genre und wurde sogar im gleichen Atemzug mit Sergio Leone genannt, wobei sich die Filme beider Regisseure qualitativ im Gesamten doch ziemlich unterscheiden. Der zu Drehzeiten erst 25 Jahre alte Franco Nero, welcher die Titelfigur "Django" mimte, wurde durch diesen Film zum gefeierten Star des Genres, welcher auch in den späteren Italo-Western vornehmlich den"Anti-Helden" verkörperte und in den 70er in einigen italienischen Polizeifilmen zu sehen war. Nicht nur durch seine damals innovativen Härte, sondern auch durch seine enthaltenen zeitgenössischen gesellschaftskritischen Komponenten beeinflusste der Western-Klassiker bis heute zahlreiche Regisseure und ihre Filme, was aus ihm zu einem besonders einzigartigen und unvergesslichen Klassiker macht.

Aufgrund des damals sehr großen Erfolges entstand in Europa ein regelrechter "Django-Boom", welcher vor allem in Deutschland seinen vermarktungsmäßigen Höhepunkt fand. Viele Italo-Western, welche zwar nach einem ähnlichen Strickmuster abliefen (ein wortkarger Fremder und die zumeist übliche Rache-Story), aber ansonsten in keiner direkten Verbindung zum Kult-Klassiker "Django" standen, wurden im deutschen Sprachraum oftmals neu synchronisiert, die Hauptfigur in Django umgetauft und mit "Django" im Titel vermarktet, welche im Gesamten aber nur mäßige Erfolge erzielten. In den Django-Plagiaten traten zudem einige Schauspieler auf, welche die Titelfigur mehrmals verkörperten, diese waren u. a. George Hilton und Ivan Rassimov, welche später in den 70er vor allem durch die italienischen Thriller, den Gialli, an Popularität gewannen. Der einprägsamste Name unter den "Django-Darstellern" dürfte der Italiener mit brasilianischen Wurzeln Anthony Steffen sein, welcher vor allem durch seine Ähnlichkeit mit dem schon damals berühmten Clint Eastwood, Hauptdarsteller in der "Dollar"-Trilogie, gerne für die Titelrolle in einigen Italo-Western verpflichtet wurde, u. a. in den Django-Filmen, und zu einem der meistgebuchtesten Stars des Genres wurde. Neben den sehr unterhaltsamen Italo-Schinken "Spiel Dein Spiel und töte, Joe" (1970) dürfte der knallharte und düstere Italo-Western "Django und die Bande der Bluthunde" (1969) den wohl besten Film in Steffens Filmkarriere darstellen, in welcher er, anders als in seinen meisten anderen Western, sich nicht auf das Kopieren bekannterer Schauspieler beschränken musste, sondern seinen Charakter selbst mitgestalten durfte. Als totgeglaubter Ex-Soldat startet er einen Rachefeldzug gegen drei Männer, die einst während des Amerikanischen Bürgerkriegs ein Massaker verantworteten und nun in "Dirty City" kein schlechtes Leben führen. Neben der stilvollen gotisch-düsteren Bildersprache, welche an fast jedem Schauplatz des Films zu erkennen ist, gehört Anthony Steffens Auftritt als personifizierter Tod zu den besten Pointen des Films, welcher bei seinen Feinden durch sein mysteriöses Erscheinen und Verschwinden erst Angst und Schrecken verbeitet und sie dann mit grausamer Intensität in den Tod schickt. Alles in allem gehört dieser Genrebeitrag zu den gelungendsten Kombinationen aus Italo-Western und gotischer Horror, welcher den geneigten Genre-Fan uneingeschränkt zu empfehlen ist.

Die Kürzungen der ungeprüften Fassung von "Greenwood" beschränken sich fast ausschließlich auf Handlungsszenen, um anscheinend dem Film Tempo zu verleihen, die Gewaltszenen sind größtenteils verschont geblieben. Wie man im oberen Teil des Berichts bereits gelesen hat, ist selbst die FSK 16-Fassung von "MCP", welche auf allen Internetseiten als ungekürzt bezeichnet wird, nicht komplett, sondern um zwei Szenen erleichtert worden. Ob diese Sequenzen vom Label gewollt gekürzt wurden, oder das zur Verfügung gestellte Material einfach zu schlecht erhalten war, ist unbekannt.

Anmerkung: Der restliche Lauflängenunterschied zwischen beide Fassungen resultiert aus unzähligen Filmrissen seitens des alten Videos. Diese sind für den Schnittbericht nicht relevant und werden daher nicht aufgeführt. Die Laufzeitangaben beziehen sich auf die gekürzte Fassung von MCP.
Vorspann:

0:00
Während die Eröffnungscredits in der ungeprüfte Fassung rot gehalten wurden, werden diese in der FSK 16-Fassung in weißer Schrift eingeblendet. Erwähnenswert ist noch, dass nach den Titeleinblendungen die Credits in der FSK 16-Fassung auf Englisch sind, während diese in der ungeprüften Fassung ins Deutsche übersetzt wurden. Auffallend ist auch, dass man einige Credits in den Fassungen in anderer Reihenfolge gesetzt hat, wodurch aber keine Zeitdifferenz entstanden ist.
Kein Zeitunterschied
Ungeprüft:
FSK 16:



Ein dreckiges Geschäft:

19:50
Es fehlt der letzte Satz von Alethea im Gespräch mit Rod Murdock. Jacques, der Bruder von Murdock, hört ihr mit entsetztem Gesichtsausdruck heimlich vor der geschlossenen Tür zu.
Alethea: "Genau wie für dich, schließlich hab' ich dir die Mühe abgenommen, deinen paranoien Krankenpfleger zu spielen. Und weil wir gerade so hübsch beim Thema sind, in unserer Abmachung war von Dollars die Rede, von vielen hübschen Scheinchen in bar."
Für den Deal, dass Alethea den geistesgestörten und jähzornigen Jacques geheiratet hat, bekommt sie von Rod eine Menge Geld zugesteckt. Weiter fehlt die Anfangssequenz im Saloon von "Dirty City", in der Williams mit einer Flasche Schampus die Bardamen begrüßt.
55,28 Sekunden



Keine Achtung vor dem Gesetz:

33:34
Es fehlt, wie der Scheriff mit einigen Kaufleuten sein Büro verlässt. Es folgt ein Zwischenschnitt auf den betrunkenen Jacques, welcher sich kurz dem toten Mann zuwendet und seinen Männern befiehlt, die Leiche wegzubringen.
6,76 Sekunden



Das Ende der Bluthunde?:

38:02
Langer intensiver Schnitt: Nachdem die "Bluthunde" gehört haben, wie eine ihrer Tierfallen zugeschnappt hat fehlt, wie sie sich der Falle nähern. Der Anführer warnt seine Männer, dass sie aufpassen sollen, wo sie hintreten. Nach wenigen Schritten finden sie schließlich die Falle, welche allerdings bis auf ein bisschen Blut nichts hergibt. Kurz nachdem der Anführer befohlen hat, dass sie weiterreiten sollen, gibt es an der Stelle eine große Explosion. Nachdem sich der Rauch verzogen hat, sieht man, dass nur der Anführer und zwei seiner Männer den Anschlag überlebt haben. Noch ziemlich benommen steht der Anführer als erster auf und sieht mit erstarrtem Blick Django aus der Ferne, welcher sich langsam der Bande nähert. Nachdem auch die anderen zwei Bluthunde einen langen Blickkontakt mit Django aufgenommen haben, beginnen diese ihre Pistolen zu ziehen, werden aber von Django blitzschnell erschossen. Der Anführer spricht ein kurzes Gebet, rennt davon und fleht um Erbarmen. Django, der schon den Schlagbolzen nach hinten eingerastet und den Flüchtenden ins Visier genommen hat, beobachtet ihn und kostet dessen Todesangst noch ein wenig aus, bevor er schließlich den Schlagbolzen wieder nach vorne einrastet und seine Pistole wegsteckt.
104,12 Sekunden



Djangos Vergangenheit:

52:37
Die Sequenz, welche Djangos Kriegszeit darstellt, wurde in der ungeprüften Fassung in Rot gehalten. Die FSK 16-Fassung hingegen zeigt die Sequenz bei Nacht in seiner natürlichen Farbe.
Kein Zeitunterschied
Ungeprüft:
FSK 16:



Das Spiel ist durchschaut:

57:21
Alethea kämmt sich vor dem Spiegel die Haare, beobachtet noch kurz den scheinbar schlafenden Jacques und verschwindet aus dem Raum. Die Kamera schwenkt um Jacques herum, welcher die Augen geöffnet hat.
45,88 Sekunden



Jäger und Gejagte:

1:05:46
Man sieht die zwei Pistoleros etwas länger, wie sie ihre Waffen rausholen, nachdem sie ein Geräusch vernommen haben.
12,32 Sekunden



1:07:26
Ganz übler Schnitt: Einige Pistoleros suchen in einem Stall nach Django. Nachdem einer von denen in eine von Django ausgelegten Falle reingetreten ist und ein Laut von sich gegeben hat, erschießt ein anderer ihn vor Schreck. Nachdem dieser von einen anderen Pistolero zu hören bekommt, dass er schnell die Nerven verliere, nähert sich Django unbemerkt dem Pistolero und erwürgt ihn. Der dritte Pistolero bemerkt, dass jemand auf einem Heuhaufen sitzt und eine Menge Geld in der Hand hält. Er nähert sich und stellt mit Furcht fest, dass dieser jemand kein geringerer als Django ist. Django macht dem Pistolero klar, dass Habgier den größten Klugscheißer blind mache und erschießt ihn daraufhin. Weiter sieht man Alethea und ein paar Sekunden später einige Pistoleros, welche sich unterhalten und plötzlich ein antrabendes Pferd bemerken, dessen Reiter sie zunächst nicht erkennen. Das Pferd wiehert und rennt schnell davon, woraufhin die Pistoleros auf den "Fremden" schießen. Nach einigen Schüssen fällt dieser im Wasserbecken und es stellt sich heraus, dass dies nur eine Puppe war. Plötzlich taucht Django aus dem Dunkeln hervor und erschießt die Pistoleros. Minimale Ansicht auf Alethea. Danach folgt ein Schnitt am Lagerfeuer, wo sich die verärgerten Pistoleros über Django unterhalten. Was sie nicht wissen ist, dass Django auch am Feuer sitzt und genüsslich eine Zigarillo raucht.
187,36 Sekunden



1:16:36
Die Pistoleros suchen weiter bei Nacht in der verlassenen Stadt nach Django. Brett, die rechte Hand von Rod Murdock, fragt bei einigen nach, ob sie schon etwas entdeckt haben, welche die Frage verneinen. Nachdem sie weitergegangen sind, erscheint Django aus dem Dunkeln und guckt sich um. Weiter sieht man einige Pistoleros auf Pferden reiten, welche mit Fackeln weiter das Nest nach Django suchen. Man sieht schließlich zwei Pistoleros, welche in einer Scheune reingegangen sind. Der eine fragt sich, ob Django nicht doch ein Gespenst sei, während der andere über diese Frage lacht und sie verneinte. Während sich beide weiter unterhalten, sieht man zwischendurch den verletzten Django, dessen Blutstropfen auf den Arm eines Pistoleros landen. Django hat Glück und beide Männer verschwinden aus der Scheune. Weiter wurde der Anfang des Szenenwechsels in Murdocks Büro verkürzt.
100,48 Sekunden



Murdocks letzte Stunde?:

1:28:30
Unglaublich aber wahr: Obwohl die FSK 16-DVD von MCP seit Jahren überall als ungekürzt gehandelt wird, fehlt gegen Ende eine Sequenz, welche nur im ungeprüften Video von Greenwood enthalten ist. Folgendes fehlt in der FSK 16-Fassung: Nachdem Rod von einer Wache erfahren hat, dass sein Bruder Jacques geflüchtet ist, um nach Django zu suchen und ihn zu töten fehlt, wie Rod und seine Männer aus seinem Haus gehen. Rod schreit verzweifelt nach Jacques und rennt in Richtung Kirche. Als er in die Kirche eingetreten ist, findet er seinen toten Bruder auf den Boden und bricht vor dessen Leiche zusammen. Er nimmt die leblose Hand seines Bruders und lässt sie Sekunden später auf den Boden fallen. Zwischenschnitt auf Brett und andere Handlanger von Murdock, welche weiter nach Django suchen.
-100,2 Sekunden



1:29:00
Die Überraschung geht weiter: Wieder fehlt in der FSK 16-Fassung eine kurze Sequenz. Folgendes fehlt: Nachdem Django Brett und die restlichen Handlanger erledigt hat, bleibt er anders als in der FSK 16-Fassung noch auf dem Stuhl sitzen. Danach folgt ein Zwischenschnitt auf den letzten Handlanger, welcher auf dem Dach über Django seine Position wechselt.
-8,12 Sekunden



Kein Interesse:

1:32:24
Gegen Filmende fehlt in der ungeprüften Fassung noch wie Django langsam die Stadt verlässt. Alethea sammelt hastig das Geld vom Boden auf und bittet Django, dass er warten solle. Weiter ruft sie ihm zu, dass sie das Geld mit ihm teilen würde, aber Django reagiert nicht und geht weiter. Nachdem sie das meiste Geld aufgesammelt und ihren Blick wieder nach vorne gerichtet hat, stellt sie mit enttäuschtem Gesichtsausdruck fest, dass Django schon längst verschwunden ist. Am Ende folgt noch die Einblendung
"The End".
36,76 Sekunden
Cover der gekürzten FSK 16-DVD von MCP:

Kommentare

28.09.2009 00:04 Uhr - Grosser_Wolf
Hmm, ich denke daß man trotz der zwei fehlenden Passagen mit der DVD leben kann. Werde ich mir daher vielleicht mal zulegen - einige dieser alten Spaghetti-Western machen durch ihre Atmosphäre schon Laune.

28.09.2009 02:01 Uhr - Snooper
WooooW....wie heiß ist denn hier bitte Alethea aka Rada Rassimov????*grrrr*

Film sagt mir nicht so zu.Mit den Western hab ich's net so...

Aber die ollen Schinken hatten die schärfsten Schnitten, wie z.B. Claudia Cardinale...

da können Megan Fox und Co. einpacken ;)....

28.09.2009 02:16 Uhr - TRAXX
Die Kürzungen der ungeprüften Fassung von "Greenwood" beschränken sich fast ausschließlich auf Handlungsszenen, um anscheinend dem Film Tempo zu verleihen, die Gewaltszenen sind größtenteils verschont geblieben. Wie man im oberen Teil des Berichts bereits gelesen hat, ist selbst die FSK 16-Fassung von "MCP", welche auf allen Internetseiten als ungekürzt bezeichnet wird, nicht komplett, sondern um zwei Szenen erleichtert worden. Ob diese Sequenzen vom Label gewollt gekürzt wurden, oder das zur Verfügung gestellte Material einfach zu schlecht erhalten war, ist unbekannt.


HI !!!!

Denke MCP hat als Vorlage das Master ihrer VHS-VÖ (http://www.ofdb.de/view.php?page=fassung&fid=10233&vid=96943) verwendet denn dies war eben "nur" an Handlung cut und in Gewalt hingegen intakt.
So hiess es zumindest damals, in der guten alten Tape-Collector-Zeit... ;)

bye

TRAXX

28.09.2009 03:16 Uhr - kramer820
Da komm ich doch gleich mal wieder auf den Geschmack...mmhhh.
Und der hier ist nicht der einzige Italowestern/Horror-Mix. Da gibt es noch Satan der Rache mit Klaus Kinski, diesmal in der Rolle des Helden (übrigens von Kultregisseur Antonio Margheriti). Zwar nicht durchweg überzeugend, aber als relativ seltener Genremix durchaus einen Blick wert.

28.09.2009 14:29 Uhr - ~Phil~
User-Level von ~Phil~ 1
Erfahrungspunkte von ~Phil~ 25
Die ganzen billigen Django Verschnitte gibts schon für 2,50 pro DVD ^^
Wobei sämtliche, ausser dem Original, Vollschrott sind!!

28.09.2009 14:30 Uhr - bernyhb
Ich finde diesen Western auch sehr gut und habe ihn schon seit Jahren in meiner Samlung!

28.09.2009 20:13 Uhr - Il Bastardo
Sehr interessanter SB zu einem nicht minder interessanten Italowestern, der sich bei Fans zu Recht eine beschauliche Reputation als Geheimtip erworben hat (man achte auf meinen Nick). In die Reihe der üblichen Django-Plagiate gehört der definitiv nicht rein, da er sich stilistisch sehr weit von Corbuccis Klassiker entfernt. Wohl eher eine Sache für Genre-Fans, für die aber ein echter Leckerbissen.

Die Greenwood scheint mir aber wirklich indiskutabel zu sein: Schon allein die Schnitte bei 38:02 und 1:07:26 entfernen mal eben zwei der besten Szenen im Film - dann doch lieber die MCP, deren beiden Schnitte bei Unkenntnis gar nicht auffallen. Trotzdem wärs mal an der Zeit, dass der Film mit einer angemessenen VÖ gewürdigt wird. Los, Koch Media: Ran an den Speck! ;)

04.10.2009 23:03 Uhr - magiccop
SB.com-Autor
User-Level von magiccop 24
Erfahrungspunkte von magiccop 13.273
Erstklassiger Vergleich zu einem scheinbar interessanten Italowestern (kannte den vorher gar nicht). Hmm, müsst ich mir wohl mal zulegen.

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