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King Kong

zur OFDb   OT: King Kong

Herstellungsland:USA (1976)
Genre:Abenteuer, Action, Horror, Fantasy
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,92 (32 Stimmen) Details
15.09.2010
VideoRaider
Level 11
XP 1.608
Vergleichsfassungen
Kinofassung ofdb
Label Kinowelt, DVD
Land Deutschland
Freigabe FSK 12
Laufzeit 128:53 Min. (126:48 Min.) PAL
TV-Extended-Cut ofdb
Label NBC, Free-TV
Land USA
Freigabe PG-13
Laufzeit 182:01 Min. (180:14 Min.) NTSC
Wer gerne mehr über die Produktion des Films erfahren möchte, sollte (unauffällig) diesen Link folgen: Neon-Zombie.net.


Folgender Schnittbericht setzt sich wie folgt zusammen:



In den frühen 70ern schickte sich der legendäre italienische Filmproduzent Dino De Laurentiis an, das wahrscheinlich bekannteste Monster der Filmgeschichte wieder auf die Zuschauer loszulassen: King Kong, das achte Wunder der Welt. Merian C. Coopers Originalfilm aus dem Jahre 1933 gilt als Filmklassiker, als Meilenstein des phantastischen Kinos, der über Jahrzehnte hinweg nicht nur Filmfans aus aller Welt unterhielt, sondern auch zahllose Filmschaffende inspirierte. Der bekannteste Fan des Werks dürfte der neuseeländische Regisseur Peter Jackson sein, der nicht nur eine der größten „King Kong“-Sammlungen der Welt besitzt (u.a. ein Original-Stop-Motion-Modell), sondern im Jahre 2005 sein eigenes Remake des Stoffes auf die Beine stemmte. Im Gegensatz zu Dino De Laurentiis, konnte Jackson allerdings auf die geballte Macht der Computer generated Images zurükgreifen - kurz: CGI - die Filmemachern keine Grenzen mehr setzen. Laurentiis sah sich allerdings von Anfang an gezwungen, auf das damals wohl wichtigste Hilfsmittel zur Wiederbelebungs Kongs zu verzichten, der Stop-Motion-Technik. Warum ein Remake eines effektgeladenen Klassikers drehen, wenn man dann letztlich doch nur auf die selben Trickmittel zurückgreift?



So zwang sich der junge Rick Baker in ein Gorilla-Kostüm, während für Nahaufnahmen ein relativ komplizierter Animatronic herhalten musste. Das Ergebnis war nicht zwingend berauschend - es war wohl zur damaligen Zeit einfach nur die beste Möglichkeit den Riesenaffen darzustellen. Trotz dieses Problem war Laurentiis stets bemüht, den riesigen Fortschritt der Tricktechnik - und damit den Hauptgrund für das Remake - zu verdeutlichen, in dem er auf jeder Pressekonfernez, in jedem Interview stolz bekannt gab, dass Kong ein riesiger Roboter gewesen sei, der Modernste der Filmgeschichte. Abgesehen von der Tatsache, dass dies den Zorn der beteiligten Effektleute auf sich zog (weswegen man sich darauf einließ noch vor dem Abspann Rick Barker und Kong-Designer Carlo Rambaldi zu loben), schienen die Medien darauf einzugehen. Das Remake von „King Kong“ wurde zu einem der größten Filmereignisse des Jahres gehypt - ob das altehrwürdige Time-Magazine („Here comes Kong!“, 25.10.1976) oder gar die Jugenzeitschrift Bravo: der Herbst 1976 stand im Zeichen des Affen, aber nur bis die Massen den Affen zu Gesicht bekamen...



Wie erwähnt hielt sich die Begeisterung der Filmmassen in Grenzen, weswegen der Film auch heute noch recht stiefmütterlich behandelt wird. Im Grunde zu Unrecht. Oftmals wird das Remake von 1976 mit dem Wort Flop in Verbindung gebracht. Das der Film hinter seinen Erwartungen zurückblieb, stimmt vollkommen. Aber von einem Flop kann man deswegen noch lange nicht sprechen. Ganz im Gegenteil. Der Film spielte bei Produktionskosten von 25 Millionen Dollar (inflationsbereinigt 2010: 89 Millionen Dollar) runde 53 Millionen Dollar (inflationsbereinigt 2010: 197 Millionen Dollar) nur auf dem US-amerikanischen Kino-Markt wieder ein. Danach folgten über die Jahrzehnte zahllose erfolgreiche TV-, Video-, (HD-)DVD- und Blu-ray-Veröffentlichungen in aller Welt. Ironischerweise gehört das Remake von 1976 heutzutage immer noch zum Standard-Programm des jeweiligen nationalen Lizenzgebers. Allein in Deutschland trampelt König Kong im Jahre 2010 mindestens zweimal im Jahr im Nachmittagsprogramm über die TV-Bildschirme - immerhin 34 Jahre nach seiner Entstehung. Trotz des negativen Kritiker-Echos erhielt der Film sogar für seine visuellen Effekte einen Oscar und war für zwei weitere nominiert. Der große Affe Angst konnte - wenn auch in Farbe und hauptsächlich von einem jungen Rick Baker im Kostüm dargestellt - sein (Massen-)Publikum finden...



Für Regisseur John Guillermin war „King Kong“ der Höhepunkt seiner damals noch sehr jungen Karriere. Eigentlich sollte die mit diesem Film erst richtig in Fahrt kommen. 10 Jahre später willigte er ein, eine Fortsetzung unter dem Titel „King Kong lebt!“ zu drehen, indem der alte Kong dank Transplantation eines künstlichen Mega-Herzes (!) nicht nur weiterleben, sondern sich auch in eine Artgenossin verlieben darf. Das Schicksal dieses Films muss an dieser Stelle wohl nicht näher erläutert werden.


Genau genommen existieren zum ersten Remake von „King Kong“ drei offizielle Schnittfassungen. Einmal die reguläre Kinofassung, die weltweit in den Lichtspielhäusern und im Fernsehen lief, als auch auf Video und DVD/Blu-ray veröffentlicht wurde und zwei weitere Fassungen, die beide exklusiv für ein bestimmtes Medium hergestellt wurden. Eine Extended-Fassung, die exklsuiv für das amerikanische Fernsehen geschnitten wurde (und von der folgender Schnittbericht handeln soll), sowie eine deutsche Super-8-Fassung, die ebenfalls exklsuiv nur für diesen Medium erstellt wurde. Folgendes Kapitel soll einen kleinen Überblick über die verschiedenen Schnittfassungen bieten.

II. a) Kinofassung (1976)
Länge: 128 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12

Die offizielle Kino-Fassung von „King Kong wurde am 16.12.1976 in Deutschland veröffentlicht, zwei Monate vorher in den USA. Diese Fassung stellt natürlich die meistverbreiteste dar und ist seit dem Kinostart auf unzähligen Medien veröffentlicht wurden - ob auf Video, DVD oder Blu-ray.


II. b) TV-Extended-Fassung (1978)
Länge: 182 Minuten
Altersfreigabe: PG-13

Für den US-Fernsehsender NBC wurde zwei Jahre nach dem Kinostart eine dreistündige TV-Fassung erstellt, die aufgeteilt auf zwei Teile an zwei Abenden ausgestrahlt wurde. Diese Extended-Fassung beinhaltet fast 60 Minuten mehr Material und wurde bisher nur ein einziges Mal ausgestrahlt. Eben auf NBC im Jahre 1978. Es gibt keinerlei Hinweis, dass diese Fassung jemals auf irgendeinem weiteren Medium veröffentlicht wird.


II. c) Super-8-Fassung (1980)
Länge: ? Minuten
Altersfreigabe: FSK 12

1980 - zu Zeiten als dem Videorekorder noch nicht der Durchbruch gelang - war das Heimkino im Super 8-Format eine zwar nicht sehr billige, aber oftmals die einzige Alternative Filmklassiker außerhalb des Kinos (und somit der seltenen Wiederaufführungen) zu sehen. So wurden dann auch mehrere Hollywood-Filme auf Super 8 veröffentlicht. Der Haken an der Sache: eine Super 8-Filmspule umfasst maximal 110 - 120 Meter Filmmaterial, was einer Laufzeit von 15 Minuten entspricht. Also mussten die Filme in der Regel neu geschnitten werden. Diese Schnittfassugen stellen ein interessantes Unikum dar - sind sie doch, wenn auch weitgehend unbekannt, offizielle Schnittfassungen der Filme. Marketing-Film veröffentlichte „King Kong“ 1980 in insgesamt vier Teilen wobei die eigentliche Kino-Fassung weitestgehend erhalten blieb, mit einer Ausnahme: die Filmhandlung beginnt erst bei der Ankunft auf Skull Island.

Bilder zu den verschiedenen Super-8-Filmen findet ihr im Footer des Schnittberichts.




Die TV-Extended-Fassung von „King Kong“ wurde im Oktober 1978 auf NBC ausgestrahlt. Hierbei handelte es sich nicht nur einfach um eine um wenige Minuten erweiterte Special Edition des Films, wie Filmfans sie heutzutage von DVD-Veröffentlichungen kennen, sondern um eine massiv erweiterte Filmfassung, aufgeteilt auf zwei Teile um an zwei Abenden ausgestrahlt zu werden. Von daher eine Art Event-Film. Um einen abendfüllenden Zweiteiler zu erstellen, wurden der Kinofassung runde 60 Minuten hinzugefügt - der Extended-Cut läuft nun 182 Minuten. Folgender Abschnitt soll euch einen kleinen Überblick über diese gewaltige Extended-Fassung geben.

III. a) Überblick
Bei einer dermaßen stark verlängerten Fassung, könnte man meinen, dass elementare Storyteile hinzugefügt wurden, die die Geschichte vielleicht sogar in eine neue Richtung lenken - doch schaut man sie sich genau an, kommt die eigentliche Überraschung: die Struktur des Films wurde nicht verändert, der Handlungsablauf ist exakt derselbe, die Charaktere werden nicht nennenswert vertieft und/oder weiterentwickelt oder der Geschichte neue Aspekte abgewonnen.

Ganz im Gegenteil - viele großartig inszenierte Momente werden sogar verlangsamt, die Geschwindigkeit aus der Geschichte genommen, der Suspense - insbesonders in der großartig inszenierten Vorgeschichte - wird dem Film genommen. Teilweise absolut grundlos. So werden zahlreiche mehrsekündige Einstellungen unnötig hereingeschnitten, die keinen großen Sinn ergeben, sondern den Film in ihrer Masse lediglich etwas strecken. Viele andere Szenen wurden unnötig verlängert - auch hier gilt: sie waren vom Timing her in der Kinofassung perfekt abgestimmt, sie um zwei oder drei Sekunden zu verlängern ergibt nicht wirklich einen Sinn. Fast hat man das Gefühl als hätte man lediglich versucht mit einem Hammer beide Teile auf 80 - 90 Minuten zu strecken, um die zweiteilige Event-Movie-Ausstrahlung zu rechtfertigen.



Dies führt zu teilweise vollkommen absurden Filmszenen. So werden uns u.a. neunsekündige Details-Shots von Felsen präsentiert...



...oder gar komplete Szenen (wie der Abwurf der Tränengas-Behälter) oder Einstellungen wiederholt. Kongs Aufstieg auf das World Trade Center wurde gar um 73 Sekunden verlängert. Eine Szene (die ersten Momente von Kong eingesperrt an Bord des Öltankers), die in der Kinofassung runde 10 Sekunden dauert, wurde für das Fernsehen auf 53 Sekunden aufgeblasen - ohne jeglichen narrativen Mehrwert.

Aber auch weitaus längere Szenen wurden dem Film hinzugefügt, von denen manche sogar die innere Logik des Films zerstören. In der Extended-Fassung wird der Charakter von Prescott (Jeff Bridges) bereits früher eingeführt - in einer Hafenbar. Dort beobachtet er einen Mitarbeiter von Petrox Oil, wie er engumschlungen und leicht angetrunken mit einer Einheimischen tanzt. Nach einem Zeichen an den Barkeeper, flößt dieser dem Pertox-Mitarbeiter ein K.O.-Mittel in den Drink. Das Resultat: Prescott klaut ihm seine Klamotten und in den Firmenoutfit schleicht er sich an Bord des Schiffes - eigentlich. Später setzen die Szenen der Kinofassung ein - dort sehen wir, dass Prescott einen Wachmann - mehr oder weniger - offen mit einem Geldbündel besticht, sich dann an Bord schleicht und auf einem Rettungsbott versteckt. In der Kinofassung ergibt dies alles Sinn. Durch die neue Bar-Szene der Extended-Fassung nun nicht mehr. Wenn Prescott einen Wachmann bestechen muss, um überhaupt auf das Gelände zu kommen, dann an einem Schiffsseil auf das Schiff klettern muss, um dann wiederrum die Hälfte der Reise sogar bei schwerem Sturm versteckt auf einem Rettungsboot auszuharren - warum flößt er dem Petrox-Mitarbeiter überhaupt ein K.O.-Mittel ein? Einen erkennbaren Vorteil hat er dadurch nicht. Vielleicht funktionierte diese Szene im Drehbuch, der Grund warum sie aus der Kinofassung geschnitten wurde, wird nun deutlich: sie funktionieren im Kontext der Geschichte nicht mehr.



Die Highlights der Extended-Fassung sind oftmals nur in kleineren Einstellungen zu finden. So ist der Kampf zwischen Kong und der Riesenschlange etwas länger und unblutiger - was der reinen Abenteuer-Geschichte zu Gute kommt (auch möglich, dass man für eine geringere TV-Freigabe den Kampf absichtlich zensieren musste). Als Wilson in New York von Kong zertrampelt wird, sieht man nun was von Wilson übbrig blieb, nämlich nur sein Hut im riesigen Fußabdruck, der Rest dürfte noch unter dem Fuß kleben.



Auch hier könnte es sein, dass durch dieses komödiantische Mittel der Tod Wilsons für die TV-Ausstrahlung etwas abgemildert werden sollte, denn überraschenderweise besitzt der TV-Cut auch einige Zensuren. Diese sind oftmals auditiver Natur. Sänmtliche Flüche wurden entweder herausgeschnitten oder gefiltert. Gewalt-Zensur - im eigentlichen Sinne - findet sich vor allem am Ende des Films. Kongs Todeskampf auf dem Dach des World Trade Centers musste für das TV massiv Federn lassen.

Die Extended-Fassung ist demnach wirklich nur Fans des Films zu empfehlen. Die Kinofassung funktioniert einfach - und hat über die Jahre sogar zahlreiche Fans gewonnen. Unter vielen (nicht allen...) Kong-Fans wird das 76er-Remake mittlerweile sogar höher gewertet als Peter Jacksons Version aus dem Jahre 2005. Und ohne Frage: John Guillermins Version besitzt ihren Charme. Die Story wurde kongenial in die damalige Gegenwart transportiert. Anstatt eines Filmproduzenten auf der Jagd nach der Sensation, ist es nun ein skrupelloser Öl-Magnat, der die Insel nicht wegen ihrer Legenden, sondern wegen Rohöl finden wollte. Auch die Gefangennahme Kongs ergibt hier weitaus mehr Sinn. Das große Finale spielt diesmal nicht auf dem Empire State Building, sondern auf dem World Trade Center. Die Doppeldecker werden durch Kampfhubschrauber ersetzt und Kongs Tod ist nicht weniger emotional als in der 33er oder gar 2005er Version. Jeff Bridges Charakter Prescott ersetzt hier Driscoll aus dem Original - ebenfalls perfekt in das moderne Setting eingewoben. Lediglich Dwan als Darrow-Ersatz kommt etwas zu naiv rüber. Klar, sie soll das kleine, unschuldige und naive Blondchen mimen - einige Szenen sind aber wahrlich zuviel des Guten. Ebenfalls der Score als auch die Kameraarbeit verleihen den Film seinen eigenen Charme, mit dem er sich vom Original absetzen kann. Die erste Erkundung über die Insel ist grandios in Szene gesetzt. Hier diente Hawai’i als Hintergrund. Eine absolut einzigartige Kulisse, die Kamermann Richard H. Kline perfekt einfängt (und ganz nebenbei ohne jeglichen Zusatzeffekt auskommt...).




Der somit recht runde Film wird durch die zusätzlichen Szenen, die ewigen Wiederholungen und das unsägliche Breittreten eines jeden dramatischen Moments eigentlich nur belastet. Zuvielen Nebenhandlungen wird viel zuviel Gewicht beigemessen. Die Tatsache, dass man den Film regelrecht auf je zweimal 90 Minuten hochpushte - ohne Rücksicht auf Verluste - tut ihren Rest.

Leider wurde die Extended-Fassung nie wieder ausgestrahlt oder veröffentlicht. Somit existiert diese Fassung wirklich nur als uralte VHS-Aufzeichnung. Dennoch bleibt es zumindest für die Fans zu hoffen, dass alle Szenen irgendwann komplett und restauriert als Deleted Scenes erscheinen. Vielleicht zum 35-jährigen Jubiläum im Jahre 2011...

III. b) Bedeutsame Szenen
Wie bereits erwähnt umfasst die Extended-Fassung 62 Minuten mehr Filmmaterial. Da der Schnittbericht relativ umfangreich ist, möchte ich hier noch auf einige bedeutsame Szenen hinweisen, die in der Masse des zusätzlichen Materials untergehen würden. Einige dieser Szenen würden die fertige Kinofassung bereichern, andere sind wiederrum im Kontext der Geschichte eine interessante (aber nicht zwingend notwendige) Vertiefung oder zeigen gar die Schwächen des Films auf. Dies sind quasi die wichtigsten Szenen, die es nicht in den fertigen Film schafften.

Subaya-Bar
Länge: 77 Sekunden

Eingangs bereits erwähnt, hier der Vollständigkeit halber noch einmal aufgelistet. In der Extended-Fassung wird der Charakter von Prescott (Jeff Bridges) bereits früher eingeführt - in einer Hafenbar. Dort beobachtet er einen Mitarbeiter von Petrox Oil, wie er engumschlungen und leicht angetrunken mit einer Einheimischen tanzt. Nach einem Zeichen an den Barkeeper, flößt dieser dem Pertox-Mitarbeiter ein K.O.-Mittel in den Drink. Das Resultat: Prescott klaut ihm seine Klamotten und in den Firmenoutfit schleicht er sich an Bord des Schiffes - eigentlich. Später setzen die Szenen der Kinofassung ein - dort sehen wir, dass Prescott einen Wachmann - mehr oder weniger - offen mit einem Geldbündel besticht, sich dann an Bord schleicht und auf einem Rettungsbott versteckt.



Diese Szene funktioniert im Kontext der Filmhandlung leider nicht mehr, da Prescott später einen Wachoffizier besticht um auf das Schiffsgelände zu kommen und sich selbst bei schwerem Sturm in einem Rettungsboot verstecken muss. Einen Matrosen ausfindig zu machen, dann einem Barkeeper zu bestechen um eben dem Matrosen ein Betäubungsmittel einzufließen - nur um dessen Petrox-Hemd und -Mütze zu erhalten, wirkt vollkommen absurd.

Spanner an Bord
Länge: 57 Sekunden

Im TV-Cut sieht man u.a. wie ein Matrose sich kopfüber über die Reeling halten lässt, um Dwan beim Duschen zu bespannen. Abgesehen von der Tatsache, dass diese Szene totaler Nonsense ist, musste auch ein unglaublich merkwürdiger Bildausschnitt für das US-TV gewählt werden, damit wohl Dwans freies Hinterteil amerikanische Jugendliche nicht zur sexuellen Revolution motiviert. Die Szene wird allerdings noch absurder: nach einer Weile bemerkt Prescott die beiden Matrosen. Er wirft einen Rettungsring über Bord und kitzelt daraufhin den Matrosen der an Deck steht, woraufhin der Spanner ins Wasser fällt. Prescott lächelt diesem nur noch hinterher und salutiert.



Eine ebenfalls vollkommen unnötige und absurde Szene, die wohl etwas Komik in die ansonsten recht ernste Fantasy-Geschichte bringen sollte. Allerdings wirkt die Idee eher unausgereift und Fehl am Platz. Derartigen Nonsense-Humor erwartet der Zuschauer nicht. In der Kinofassung sind leider noch einige solcher Momente enthalten - wenn z.B. Kong versucht Dwan den BH auszuziehen - wäre diese Szene aber enthalten, hätte es bereits jede Ernsthaftigkeit im Aufbau gekillt. Kurze, komische Momente um die Spannung aufzulockern sind vollkommen in Ordnung. Dieser Nonsense-Humor aber wirklich zuviel des Guten. Außerdem darf man sich die Frage stellen, ob der Charakter Prescott wirklich das Leben eines Matrosen derartig riskieren würde. Oder ob ein normaldenkender Mensch sich bei voller Fahrt überhaupt auf eine solche Aktion einlassen würde...

Wilson - immer bereit sich einen Vorteil zu verschaffen...
Länge: 20 Sekunden

Kurz vor der großen Kong-Premiere verschafft sich Prescott Zutritt zu Dwans Umkleidekabine. Dort wird sie für ihren Auftritt bereits zurechtgeschminkt. Prescott verlangt mit ihr zu sprechen - Wilson erlaubt dies widerwillig. Prescott nutzt die Zeit um auf Dwan einzureden. Er möchte, dass sie mit ihm kommt - und sich nicht an dieser grotesken Farce (Kong zur Schau zu stellen) beteiligt. Wilson redet auf sie ein und sagt, dass sie nie wieder als Schauspielerin arbeiten wird, wenn sie mit Prescott geht. Dwan sagt Prescott ab und dieser verläßt den Raum. Hier setzt nun die TV-Fassung länger ein. Nachdem Prescott gegangen ist, setzt Wilson wieder seine fröhliche Maske auf und sagt Dwan, dass Prescott sie eh nur am zukünftigen Erfolg hindern würde. Dies müsse sie verstehen - auf dem Weg nach oben gäbe es immer Menschen, die einen wieder runterziehen möchten.



Eine zwar kleine aber dennoch sehr interessante Szene. Diese zeigt sehr deutlich, dass sich Wilson immer der Situation anpasst und nur zu seinem eigenem Vorteil arbeitet. Sekunden bevor er Dwan wieder schmeichelt und ihr einredet, dass sie das Richtige getan habe, bedroht er sie noch, dass sie nie wieder einen Job in der Show-Branche kriegen würde, wenn sie ihn heute abend sitzen lässt. Diese krassen Gegensätze tun seinem Charakter als Filmbösewicht gut und machen einen deutlichen Unterschied in der Rezeption seiner Filmfigur. Man möchte ihn auf seine böswillige Art schon fast lieben. Der Grund warum diese kurze Szene fehlt ist mir etwas schleierhaft. Wahrscheinlich entschied man sie rauszuschneiden, um den Film auf eine akzeptable Länge zu kriegen. Denn bereits die Kinofassung läuft über zwei Stunden...

Gefeuert!
Länge: 35 Sekunden

Der gute Wilson hat es nicht leicht - nachdem Kong ausgebrochen ist und ganz New York niedertrampelt, findet ihn sein Chef, der CEO von Petrox, in der Menge der herumschreienden Menschenmasse. Er beschmipft Wilson und meint, dass dieses Desaster der Firma Billionen kosten wird. Wilson weiß was dies bedeutet - er ist gefeuert. Aber nicht nur das: egal wo er sich auch verstecken möge, Petrox wird ihn finden und zur Rechenschaft ziehen.



Wilson wird durch diese Szene schon fast zu einer tragischen Figur. Er setzte seine ganze Karriere aufs Spiel um in einer riskanten Aktion Öl zu finden. Er fand nichts, dafür aber einen Riesenaffen, der ihn (vorerst) den Hals rettete. Als dieser dann New York zertrümmert, wird er auch noch gefeuert und soll für den Schaden alleine aufkommen. Sekunden später wird er von Kong zertrampelt. Wilson mag böse sein - wird aber immer etwas grenzwertig dargestellt. Er handelt nicht aus purer böser Absicht. Er will ein Visionär sein. Jemand großes. Eine Person an die man sich erinnern kann. Gerade deswegen mag er oft rücksichtslos erscheinen - diese Rücksichtslosigkeit ist allerdings auf einen visionären Trieb begründet, der ihn eben vorantreibt und damit auch mal Menschen hinter sich lässt. Im gesamten Film riskiert er aber nicht willentlich Menschenleben. Er nimmt sie in Kauf (oder besser gesagt: er denkt nicht lange darüber nach), liefert aber niemanden absichtlich dem Tode aus (so ist es auch Wilson, der Dwan und Prescott auf Skull Island rettet - und eben nicht vor dem Tore verrotten läßt). Das Publikum hätte einen dermaßen erniedrigenden Rauswurf wohl nicht akzeptiert. Man mag Wilson nicht, kann sich aber mit ihm identifizieren und teilweise auch für ihn begeistern. Wilson - als Filmbösewicht - verdient es wohl zu sterben - aber nicht gefeuert und gedemütigt zu werden.

Die Liebe...
Länge: 18 Sekunden

Während Kong in New York randaliert, haben Prescott und Dwan Zuflucht in einer verlassenen Keller-Bar gefunden. Dort gesteht Dwan ihm ihre Liebe und möchte ihn küssen. Doch Prescott scheint sich nicht sicher zu sein und meint nur lapidar, dass ein einfacher Arbeiter wie er, einen aufstrebenden Star wie Dwan niemals halten könnte. Dwan scheint dies sehr zu schmerzen, doch Prescott geht nicht näher darauf ein.



Eine sehr kurze Szene, die allerdings die Beziehung zwischen Dwan und Prescott und ihrer Liebes-Problematik vertieft hätte - in wenigen Sekunden. Denn dies ist genau der Kern des Problems zwischen ihnen. Sie sind sich so dicht beieinander und doch Welten entfernt. Zwischen ihnen steht nicht nur Kong, sondern ganze Leben. So sehr, dass sie selbst am Ende des Films nicht zueinander finden können. Während Dwan vor dem toten Kong weint und im Blitzlichtgewitter untergeht, steht Prescott nur wenige Meter von ihr entfernt. Sie hat bekommen was sie wollte - Ruhm. Es ist nicht seine Welt - und er kann und möchte diese auch nicht betreten. Auch wenn er sie liebt, kann er nicht die wenigen Meter zu ihr gehen und sie in den Arm nehmen. Trotz ihrer Tränen. Trotz allem was sie gemeinsam durchmachten. Diese kurze Szene hätte das Verhältnis von Dwan und Prescott noch einmal sinnvoll vertieft. Fast schon eine Ironie. Während sich 95% des neuen Materials nur der brachialen Streckung der Filmlänge widmet, hätte diese eine kurze Szene in der Kinofassung wirklich einen Unterschied gemacht. Eben weil sie so kurz und prägnant ist.


Natürlich gibt es noch weiteres Material, dies sind aber quasi die fünf Szenen, denen ich persönlich am meisten Gewicht beimessen würde. Nicht nur von ihrer Länge, sondern auch von ihrer Bedeutung. Sie zeigen die Stärken (die dynamische Beziehung zwischen Dwan und Prescott / Wilsons Charakter), aber auch die Schwächen des Remakes (nennen wir es mal den teils überdrehten Nonsense-Humor der 70er). Sollte es irgendwann mal eine Special Edition geben, so wären dies wohl die Szenen, die enthalten sein sollten - als Deleted Scenes. Andere Szenen sind natürlich auch von Interesse - so sehen wir z.B. wie Kong in New York ein Auto aufhebt und in ein Wohnhaus schmettert...




Verglichen wurde die Kinofassung, 2002 von Kinowelt auf DVD veröffentlicht, mit demm TV-Extended Cut, im Oktober 1978 von NBC im US-amerikanischen Fernsehen ausgestrahlt.

Kinofassung

Länge: 122 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12
TV-Extended Cut

Länge: 182 Minuten
Altersfreigabe: PG-13


Der Extended-Cut enthält zahlrreiche zusätzliche Szenen und Einstellungen. Ebenfalls die Filmmusik wurden massiv verändert. Teilweise erhielten Szenen einen neuen Score oder die Musik wurde neu arrangiert um zu den jeweiligen verlängerten Szenen zu passen. Hierrauf wird im Schnittbericht allerdings nicht näher eingegangen.

Hinweis: Im Schnittbericht häufen sich Filmbilder, die sich enorm ähneln. Dies liegt daran, dass zahlreiche kurze Einstellungen für die Extended-Fassung wiederholt wurden, um den Film auf eine zweiteilige, abendfüllende Länge zu bekommen. Natürlich mussten auch diese Szenen-Wiederholungen dazugerechnet und mitgelistet werden.


0:00:00
Das alte Paramount-Logo wurde für die DVD durch einen neuen, CGI-animierten Einspieler ersetzt.


kein Zeitunterschied

0:00:45
Einige weitere Szenen der Beladung des Expiditions-Schiffes wurden eingefügt.



14 Sec.

0:00:45
Das Herablassen eines Baggers ist etwas länger.


3.5 Sec.

0:01:16
Alternative Einstellung: Der Schiffsarbeiter Boan ist nun kurz in einer Nahaufnahme zu sehen, die minimal länger ist.


1 Sec.

0:01:17
Die Einführung des Charakters Jack Prescott (gespielt von Jeff Bridges) beginnt bereits etwas früher. Er sitzt trinkend an einer Bar und beobachtet wie der Barkeeper einem Angestellten der Ölfirma Petrox - verantwortlich für die Expiditions-Reise - einen K.O.-Drink einflößt. Dies geschieht natürlich auf Prescotts Wunsch, damit er sich ungehindert und mit der Identität des Angestellten an Bord des Schiffes schleichen kann.



77 Sec.

0:01:17
Eine Taxifahrt beginnt etwas früher.


1.5 Sec.

0:01:54
Eine Außenaufnahme der Schiffsbrücke wurde hinzugefügt.


6 Sec.

0:01:54
Eine Einstellung des Faxgeräts wurde hinzugefügt.


4 Sec.

0:02:13
Eine Totale des Schiffes wurde hinzugefügt, sowie eine weitere Einstellung von Prescott, wie er sich an Bord des Schiffes schleicht.


14.5 Sec.

0:02:22
Eine Einstellung des Schiffes wurde hinzugefügt.


3 Sec.


0:02:29
Eine Einstellung des Schiffes wurde hinzugefügt.


1.5 Sec.

0:02:29
Alternative Einstellung: Der erste Offizier gibt den Befehl die Leinen loszumachen. Einziger Unterschied zur Einstellung aus der Kinofassung: die Extended-Einstellung ist insgesamt sechs Sekunden länger (ohne narrativen Mehrwert) und der Offizier hebt hier nur einen Arm als Befehlszeichen, anstatt zwei.


6 Sec.

0:02:56
Da die Extended-Fassung für die TV-Ausstrahlung nur im damals vom Zuschauer favorisierten Bildformat 4:3 gezeigt werden konnte, musste ein künstlicher Schnitt eingefügt werden, um alle Bildinformationen der Kinofassung einzufangen.



kein Zeitunterschied

0:02:59
Erneut musste ein künstlicher Schnitt eingefügt werden, um alle Bildinformationen zu präsentieren.



kein Zeitunterschied

0:03:02
Weitaus längere Einstellungen des Schiffes wurden eingefügt.



31 Sec.

0:03:14
Aufgrund des neuen Bildformats mussten die Schriftzüge des Vorspanns neu arrangiert werden. Inhalt, Stil und Ablauf sind hierbei fast nahezu identisch.





kein Zeitunterschied

0:06:24
Veränderte Schnittreihenfolge: zwei kurze Szenen eines Funkers und des Sturms wurden in das Gespräch zwischen dem Kapitän und Wilson reingeschnitten.


kein Zeitunterschied

0:07:08
Erneut wurde ein künstlicher Schnitt eingefügt, der zusätzlich um eine künstliche Kamerafahrt bereichert wurde.



kein Zeitunterschied

0:07:11
Während die Mannschaft an Deck Karten spielt, erfolgt eine Durchsage an die Crew, dass jeder der gerade nicht im Dienst ist, sich im Projektorraum einzufinden hat. Nur wiederwillig geben die Crewmitglieder ihr Kartenspiel auf. Zusätzlich dazwischen geschnitten wurde noch eine Luftaufnahme des Schiffes.




53 Sec.

0:07:33
Bei Wilsons Ansprache an die Crew, wurde eine Einstellung von zwei Crew-Mitglieder reingeschnitten.


3 Sec.

0:08:11
Erneut musste ein künstlicher Schnitt eingefügt werden, um alle Bildinformationen zu präsentieren.



kein Zeitunterschied

0:09:12
Eine Einstellung von Prescott während der Mannschaftsbesprechung wurde hinzugefügt.


2 Sec.

0:09:18
Eine weitere Einstellung der Mannschaft wurde hinzugefügt.


1.5 Sec.

0:10:34
Als Prescott sich zu erkennen gibt und der These widerspricht, dass der Kohlenstoffdioxid-Überschuß auf der Insel nicht durch Öl, sondern überproportional große Tiere entstanden sein könnte, wurde eine Einstellung hereingeschnitten, die die ungläubige Mannschaft zeigt.


3 Sec.

0:10:53
Prescott fährt fort mit seiner Rede, hierzu wurde eine weitere Einstellung der ungläubigen Mannschaft eingefügt.


3 Sec.

0:11:42
Als Prescotts Seesack durchsucht wird, schaut sich der erste Offizier Prescotts Bücher etwas länger an.


5 Sec.

0:12:05
Erneut musste ein künstlicher Schnitt eingefügt werden, um alle Bildinformationen zu präsentieren.



kein Zeitunterschied

0:13:06
Als Dwans Rettungsboot gesichtet wird, sieht man wie der Kapitän den Befehl gibt, die Geschwindigkeit zu verringern, woraufhin dies im Maschinenraum getan wird.


17 Sec.

0:13:16
Mehrere Aufnahmen des Schiffspersonals wurden dazwischen geschnitten.


16 Sec.

0:13:28
Als das Rettungsboot sich dem Schiff weiter nähert, gibt der Kapitän den Befehl zum Maschinenstopp - dazu wurde eine kurze Szene im Maschinenraum hereingeschnitten.


2 Sec.

0:13:43
Als Dwan vom ersten Offizier aus dem Rettungsboot geholt wird, nahm man einen alternativen Shot, der rund 5.5 Sekunden länger dauert.


5.5 Sec.

0:14:07
Eine kurze Einstellung von dem Kapitain und Wilson wurde eingefügt.


3 Sec.

0:14:11
Als Dwan an Bord getragen wird, zeigt man dieses minimal länger.


8 Sec.

0:15:13
Nachdem Dwan sicher an Bord ist, folgt eine kurze Montage. Schiffsaufnahmen bei Sonnenuntergang - danach sehen wir Prescott in seiner Gefängniszelle wie er nach etwas zu Essen ruft. Als seine Bitte nicht gehört wird, legt er sich wütend aufs Bett.



42 Sec.

0:15:13
Als Wilson via Fax Prescotts Fingerabdrücke überprüfen lässt, wurde ein kurzer Shot von ihm und Bagley eingefügt. Des Weiteren wurde die Einstellung des druckenden Faxgeräts etwas gestreckt.


12 Sec.

0:16:10
Bevor Prescott Dwan untersucht, wurde ein kurzer Shot ihres Gesichts eingefügt. Des Weiteren sieht man kurz wie Prescott sich zu ihr setzt - in der Kinofassung sitzt er bereits.


4 Sec.

0:16:29
Erneut musste ein künstlicher Schnitt eingefügt werden, um alle Bildinformationen zu präsentieren.



kein Zeitunterschied

0:21:08
Die Montage an Bord des Schiffes wurde durch weitere Shots verlängert. Unter anderem sieht man wie ein Matrose sich kopfüber über die Reeling halten lässt, um Dwan beim Duschen zu bespannen.

Abgesehen von der Tatsache, dass diese Szene totaler Nonsense ist, musste auch ein unglaublich merkwürdiger Bildausschnitt für das US-TV gewählt werden, damit wohl Dwans freies Hinterteil amerikanische Jugendliche nicht zur sexuellen Revolution motiviert.

Die Szene wird allerdings noch absurder: nach einer Weile bemerkt Prescott die beiden Matrosen. Er wirft einen Rettungsring über Bord und kitzelt daraufhin den Matrosen der an Deck steht, woraufhin der Spanner ins Wasser fällt. Prescott lächelt diesem nur noch hinterher und salutiert.

Ich bin mir nicht sicher...aber ich glaube, dass Prescott eben einen Mord begangen hat...





57 Sek.

0:25:44
Nachdem das Motorboot in der dichten Nebelbank verschwunden ist, wurde noch eine längere Einstellung des Kapitains an Bord des Schiffes eingefügt, der ihnen zweifelnd hinterherschaut.


14 Sek.

0:26:01
Bei der Durchfahrt der Nebelbank wurden mehrere Einstellungen der Crewmitglieder an Bord des Motorbootes hinzugefügt. Danach folgt ein Schnitt auf dem Kapitain - der immer noch auf der Brücke steht und Richtung Nebelbank blickt.




49 Sek.

0:26:18
Erneut werden die Gesichter unserer Protagonisten von Nebel umhüllt vor die Kameralinse gedrückt.


10 Sek.

0:27:00
Die Fahrt Richtung Skull Island wurde verlängert.


16 Sek.

0:27:06
Ein zusätzlicher Detail-Shot von Skull Island wurde eingefügt.


9 Sek.

0:28:42
Als Wilson den ersten Offizier auffordert, das Moskito-Spray mitzubringen, schaut dieser kurz skeptisch und greift dann zurück ins Boot. Daraufhin folgt ein zusätzlicher Shot von Dwan, sowie eine weitere Aufnahme der Klippen.



17 Sek.

0:28:42
Bevor das Team das Landesinnere betritt sieht man noch ein paar zusätzliche Szenen am Strand.


9.5 Sek.

0:29:50
Zwei zusätzliche Szenen wurden hinzugefügt: man sieht Dwan früher am kleinen Wasserfall ist und Prescott ihr vom Strand aus folgt.


5.5 Sek.

0:30:49
Die erste Erkundung über Skull Island wurde um eine komplett neue Einstellung erweitert.



20 Sek.

0:30:49
Erneut wurde eine neue Erkundungsszene eingefügt.


23 Sek.

0:33:06
Zu einer Einstellung des Eingeborenen-Dorfes wird früher geschnitten.


4 Sek.

0:33:20
Das Opfer-Ritual für Kong wird ausgiebiger gezeigt.



37 Sek.

0:33:42
Der Expeditions-Trupp beobachtet das Opferritual länger, Prescott schießt mehr Fotos.


15 Sek.

0:34:02
Eine weitere Szene der Feierlichkeiten wurde reingeschnitten.


3.5 Sek.

0:34:48
Ein alternativer Shot von Wilson wurde eingefügt.


3.5 Sek.

0:34:52
Erneut musste ein künstlicher Schnitt eingefügt werden, um alle Bildinformationen zu präsentieren.



kein Zeitunterschied

0:34:58
Erneut wurden weitere Szenen der Feierlichkeiten reingeschnitten, an dessen Ende die begeisterten Gesichter von Dwan und Prescott noch einmal gezeigt werden.




35 Sek.

0:35:54
Erneut musste ein künstlicher Schnitt eingefügt werden, um alle Bildinformationen zu präsentieren.



kein Zeitunterschied

0:36:04
Einige weitere Szenen des Opferrituals wurden hineingeschnitten - inklusive Nahaufnahme des Opfers, sowie der Tänzer. Am Ende sieht man zusätzlich noch Einstellungen von Teilen des Expiditionstrupps, wie sie ihre Waffen bereit halten.




33 Sek.

0:36:24
Nachdem der Chef-Tänzer den Trupp erkannt hat, sieht man eine kurze Einstellung von bewaffneten Eingeborenen.


3.5 Sek.

0:36:38
Weitere Szenen der Eingeborenen sind zu sehen, wie sie auf das Expiditionsteam zulaufen.


19 Sek.

0:36:52
Prescotts Aufforderung nur in die Luft zu schießen, wurde durch eine neue Szene gezeigt. Vorher war dies lediglich über eine Totale gelegt.


5.5 Sek.

0:37:26
Die Aufforderung des Tänzers Dwan herauszugeben wurde verlängert. Er wiederholt seine Aufforderung, der Trupp versteht dieses allerdings nicht.


5.5 Sek.

0:37:28
Um abermals etwas mehr Zeit herauszukitzeln, wird nochmal auf die Eingeborenen geschnitten.


5.5 Sek.

0:38:38
Als der Expiditionstrupp zum Schutz von Dwan mehrmals in die Luft schießt, um die Eingeborenen abzuschrecken, wurde dies massiv erweitert.




16 Sek.

0:39:42
Die Eingeborenen paddeln zum Schiff - hierzu gibt es ebenfalls neue Einstellungen.


9 Sek.

0:39:42
Paddelnde Eingeborene - diesmal durchbrechen sie mit Schallgeschwindigt die Nebelbank. Den gleichen Shot gab es schon in der Kinofassung - nun aber um 3.5 Sekunden verlängert.


3.5 Sek.

0:40:07
Erneut musste ein künstlicher Schnitt eingefügt werden, um alle Bildinformationen zu präsentieren.



kein Zeitunterschied

0:41:16
Eine kurze Szene aus der Katine ist zu sehen, als die Crew zum Essen TV schaut.


12 Sek.

0:41:23
Auf Dwans Frage, ob Prescott wirklich ein Boot stehlen will, gibt dieser nun eine etwas längere Antwort („Yeap, look at my face.“).


5.5 Sek.

0:41:55
Bevor Dwan Prescott bittet, nicht zurück auf die Insel zu gehen, schauen sich beide etwas länger an.


7.5 Sek.

0:42:13
Dwan und Prescott dürfen sich im TV sieben Sekunden länger verliebt anschauen.


7.5 Sek.

0:42:45
Die Eingeborenen paddeln munter weiter.


6.5 Sek.

0:42:57
Zwei weitere Einstellungen von Dwans Entführung wurde eingefügt.


9 Sek.

0:43:17
Erneut musste ein künstlicher Schnitt eingefügt werden, um alle Bildinformationen zu präsentieren.



kein Zeitunterschied

0:44:39
Als Dwan von den Eingeborenen zum großen Wall gebracht wird, wurden neue Szenen der Opferzeremonie eingefügt.


kein Zeitunterschied

0:44:53
Eine Einstellung der tanzenden Eingeborenen wurde leicht verlängert.


3.5 Sek.

0:44:53
Eine neue Szene mit Dwan wurde eingefügt.


15.5 Sek.

0:44:53
...und sie tanzen fröhlich weiter.


3 Sek.

0:45:18
Dwan in Trance, Eingeborene in Ekstase. Das sind weitere Sekunden wert.


3 Sek.

0:46:00
Während die Eingeborenen das Tor mit Hilfe von Öl entriegeln, tänzeln ihre Freunde am Boden weiter um Dwan herum.




48 Sek.

0:46:04
Alternative Einstellung: die Eingeborenen bewegen sich vom ölgetränkten Holzstamm fort.


7.5 Sek.

0:46:04
Eine zusätzliche Einstellung vom ölgetränken Holzstamm wurde eingefügt.


7 Sek.

0:46:42
Das Tanzbein wird munter weitergeschwungen...


2 Sek.

0:48:15
Nachdem Dwan vor dem Tor gefesselt wurde, hat man mehre Szenen von den Eingeborenen eingefügt, wie sie den Wall besteigen.


21 Sek.

0:48:40
Das Tor ist zu - nun darf König Kong mit Tröten zum Mahl gerufen werden, während Dwan draußen vor sich hindröppelt.


18 Sek.

0:49:20
Um den Film zu strecken wird nun einfach wieder vorrangegangene Szene wiederholt.


16.5 Sek.

0:49:37
Und weil sie so schön ist, nochmal Dwan in Nahaufnahme.


3.5 Sek.

0:49:44
Der Cutter mag Jessica Lange. Soviel steht fest.


4 Sek.

0:49:44
Um die Spannung zu vergrößern, werden jetzt einfach wahllos Shots wiederholt...


13.5 Sek.

0:50:07
Hiermit eröffne ich das offizielle „King Kong“-Extended-Trinkspiel: Wenn Nahaufnahmen von Dwan wiederholt werden wird getrunken: SCHLUCK!


5.5 Sek.

0:50:07
Eine verschwommene Nahaufnahme von Kong wurde vorher halbiert - das Ende nun hier eingeführt.


kein Zeitunterschied

0:50:07
SCHLUCK!


6 Sek.

0:50:07
Die Nahaufnahme von Kongs verschwommener Schnute wird (leicht rangezoomt und verkürzt) wiederholt. Vorher noch auf eine (in der Kinofassung kommende) Einstellung zurückgegriffen.


7.5 Sek.

0:52:07
Die Eingeborenen marschieren vom Wall.


5 Sek.

0:52:21
Nun darf wieder getanzt werden.


8 Sek.

0:52:52
Als Prescott und Co. zu Dwans Rettung (viel zu spät) ins Dorf kommen, schießen sie Leuchtraketen in die Luft. Zusätzliche Aufnahmen der flüchtenden Eingeborenen wurden hinzugefügt.


2 Sek.

0:52:52
Die Crew ballert in die Luft, die Eingeborenen in ihre Hosen.


19.5 Sek.

0:53:08
Prescott krabbelt an einem Seil den Wall hoch. Der Rest der Crew rennt ebenfalls zum Wall.


7.5 Sek.

0:53:09
Zusätzliche Kletterszene.


1 Sek.

0:53:09
Alternative Einstellung: Prescott und ein Matrose versuchen das Törchen zu öffnen, Prescott ruft daraufhin nach Hilfe.


4 Sek.

0:43:17
Erneut musste ein künstlicher Schnitt eingefügt werden, um alle Bildinformationen zu präsentieren.



kein Zeitunterschied

1:03:49
Nachdem der erste Offizier zur Standortbestimmung eine Leuchtrakete abgefeuert hat, wird dieses auf der Schifssbrücke protokolliert. Danach sehen wir nun wie Kong auf dem Radar wahrgenommen wird. Der Offizier gibt dies an Wilson, der sich am Strand befindet, weiter.



20 Sek.

1:07:19
Man sieht wie Bagley an Bord des Schiffes die Ölproben analysiert, daraufhin anfängt zu lachen, sich ein Bier aus dem Schrank nimmt und an die Brücke via Bord-Telefon die Order gibt ein Boot zum Strand bereit zu halten.



35 Sek.

1:07:19
Eine kurze zusätzliche Szene zeigt uns, wie Bagley an Land geht.


4 Sek.

1:08:38
Erneut musste ein künstlicher Schnitt eingefügt werden, um alle Bildinformationen zu präsentieren.



kein Zeitunterschied

1:09:10
Bevor der Rettungstrupp den Baumstamm über die Schlucht überquert, sieht man einen kurzen, neuen Shot zur anderen Seite.


2 Sek.

1:09:25
Als Prescott den Baumstamm über der Schlucht überquert schnitt man eine Totale aus der Vogelperspektive herein.


2.5 Sek.

1:09:27
Nun wurde eine Vorderansicht von Prescott eingefügt.


4 Sek.

1:09:34
Dito.


1.5 Sek.

1:09:59
Gleiches Spiel nochmal: diesmal mit der Crew.


1.5 Sek.

1:10:02
Während Kong in der Kinofassung urplötzlich an der Schlucht ist und los brüllt, darf er im TV gemütlich hinstampfen...


3 Sek.

1:10:13
Nachdem die Crew auf Kong geschoßen hat, verharrt diese nun einen Moment, bevor der erste Offizier noch einen weiteren Schuß abgibt.


6.5 Sek.

1:13:06
Die Landung des Petrox-Flugzeuges wurde leicht verlängert und um eine Szene bereichert.


11 Sek.

1:13:22
Das Schiffspersonal schaut dem Flugzeug hinterher und die Maschine darf zusätzlich länger in der Luft kreisen.



18 Sek.

1:13:43
Nachdem das Flugzeug seine Ladung abgeworfen hat, sehen wir wie die Schiffsmanschaft sich darauf vorbereitet sie einzuholen.


2 Sek.

1:13:43
Kein Scherz: (fast) die gesamte Flugszene wird nun kurz wiederholt (exakt dieselben Szenen), um zu suggerieren, dass das Flugzeug noch mehr Ladung abwirft.


24 Sek.

1:13:43
Die Crew fährt mit ihren Motorboot zu der abgeworfenen Ladung.


24 Sek.

1:13:48
Und noch einmal Motorboot.


14 Sek.

1:13:48
In der Kinofassung ist das Flugzeug schon lange verschwunden - hier darf es noch einmal durch den Himmel düsen...


9.5 Sek.

1:15:21
Eine neue Szene mit dem Bagger, der Kongs Falle aushebt, wurde eingefügt.


14 Sek.

1:16:04
Man sieht wie Boan früher aus dem Dschungel zurückkehrt.


11 Sek.

1:16:07
Als Wilsons Boan erkennt, ruft er ihn nun zweimal zu und winkt dabei.


3.5 Sek.

1:16:14
Wilson fragt, wo der Rest des Trupps sich befindet - dies ruft er in der Kinofassung noch aus dem Off. Im TV sehen wir ihn nun dabei.


3.5 Sek.

1:16:26
Man sieht wie Kong mit Dwan in der Hand bei Mondlicht über Skull Island spaziert. Er hält kurz inne und betrachtet Dwan, dann schaut er gen Himmel.


36 Sek.

1:17:03
In einem (eigentlich) alternativen Shot, sieht man wie Prescott Kong heimlich an einer Felswand hinterherschleicht. Um die Laufzeit zu strecken hat man diesen mit einer weiteren Totalen von Kong eingefügt - und den Shot aus der Kinofassung (der an exakt derselben Felswand spielt) dahinter drangehängt, so das Prescott nun die gleiche Stelle zweimal entlangt (bloß in verschiedenen Takes).


13 Sek.

1:17:27
Kurz bevor Kong Dwan zu Boden lässt, versucht er sie mit seinem Zeigefinger zu Streicheln. Dies wurde für die TV-Fassung verlängert.


12 Sek.

1:17:38
Eine Nahaufnahme von Kongs Gesicht wurde hinzugefügt, sowie Kongs Streicheleinheiten minimal verlängert.


13 Sek.

1:18:23
Kong kann seine Finger nicht von ihr lassen...


19 Sek.

1:18:23
Jack verfolgt Kong weiter.


7 Sek.

1:18:43
Als die Riesenschlange Dwan angreift, sieht man Dwans erschrockenes Gesicht weitaus länger. Kong darf auch noch mal grimmig dreinschauen.


9 Sek.

1:18:51
Die Schlange umwickelt Kongs Bein (neuer Shot), zusätzlich wurde eine Totale eingefügt.


12 Sek.

1:19:01
Weitere neue Einstellungen des Kampfes.


8 Sek.

1:19:04
Kong kämpft mit der Schlange.


18 Sek.

1:19:18
Der Kampf zwischen Kong und der Schlange wurde massiv verlängert.



21.5 Sek.

1:19:23
Weitere neue Einstellungen des Kampfes.



10 Sek.

1:19:29
Und sie kämpfen und kämpfen und kämpfen...


7.5 Sek.

1:19:32
Damit trotzdem keine Zeit verloren geht (im wahrsten Sinne des Wortes), wurde die Totale leicht verlängert.


1 Sek.

1:19:34
Im TV lässt sich Kong beim Kämpfen Zeit - klar, denn in der Ruhe liegt die Kraft.


9.5 Sek.

1:19:36
Für Kongs Fatality wurde im TV eine unblutigere, längere Version genommen.



18.5 Sek.

1:19:44
Für die TV-Fassung wählte man einen etwas längeren, alternativen Shot von Kong beim Wegwerfen der toten Schlange...


8 Sek.

1:19:54
Als Dwan und Prescott den Felsen herunterrennen, wurde der Shot in der Totalen verlängert.


4.5 Sek.

1:19:54
Kong sucht nach Dwan und Prescott.


16 Sek.

1:20:06
Das Radar um Kong ausfindig zu machen, wurde länger eingeblendet.


20 Sek.

1:20:06
Kong stampft wütend durch den Forst.


7.5 Sek.

1:20:49
Der Matrose ist kurz länger zu sehen.


1 Sek.

1:21:53
Nachdem Dwan vor Erschöpfung auf dem Boden liegt, sieht man nun wie Prescott ins Bild kommt.


1.5 Sek.

1:21:55
In einem alternativen Shot, der länger dauert, nimmt Prescott Dwan auf den Arm und trägt sie.


5.5 Sek.

1:21:06
Die Petrox-Mitarbeiter bauen Kongs Falle.


18.5 Sek.

1:21:46
Erneut sieht man wie Kong durch den Dschungel stampft.


4 Sek.

1:22:07
Im TV dürfen sich Bagley und Co mit der Öffnung des Walltors länger abrackern.


6 Sek.

1:22:07
Und er stampft munter weiter...


5.5 Sek.

1:22:07
Um wieder etwas Zeit zu strecken, wird nun einfach eine Szene aus der Kinofassung wiederholt, die vorher durch einen alternativen Shot bereits gezeigt wurde.


4 Sek.

1:22:11
Bevor Logan die Fässer mit dem Betäubungsmittel aufmacht, fordert ihn der Kapitän nochmals auf sich zu beeilen.


4 Sek.

1:22:32
Und noch einmal dürfen wir sehen wie Heros Prescott seine Herzendame auf den Armen trägt - dich gefolgt vom wilden Gorilla.


12.5 Sek.

1:22:51
Als Dwan und Prescott vor dem Tor stehen, schieben die Petrox-Leute den letzten Tor-Riegel beiseite - auch dies wurde verlängert.


7.5 Sek.

1:23:47
Nachdem Kong vor dem Tor erschienen ist, starrt Wilson ihn für eine kurze Zeit regungslos an.


9 Sek.

1:23:56
Wilsons Abstieg vom Wall dauert nun etwas länger.


5 Sek.

1:24:05
Während Wilson auf der Leiter hängt, versucht Kong den Wall einzureißen. Hierzu wurden teilweise alternative Szenen reingepflanzt, als auch Einstellungen wiederholt



19 Sek.

1:24:17
Und wieder wurde eine ganze Reihe an neuen Einstellungen und Szenen eingefügt - während Kong draußen randaliert, schaut das Team ängstlich zum Wall. Wilson steigt indes von der Leiter ab.




38 Sek.

1:24:32
Und erneut wurde ein Block an alternativen Einstellungen und zusätzlichen Material zusammen- und eingefügt.



35.5 Sek.

1:24:40
Und zum gefühlten 1000. Mal dürfen wir für weitere 16 Sekunden (!) die verschreckten Gesichter unserer Hauptdarsteller sehen, inkl. Kong, der in wiederholten Szenen gegen das Tor klopft. Ich spare mir jetzt exezessives Bildmaterial...


16 Sek.

1:26:18
Kurz bevor Herr Kong seinen Arm ein letztes Mal auf Skull Island nach oben streckt, schnitt man noch zwei Szenen der dazukommenden Eingeborenen hinein.


15.5 Sek.

1:26:20
Und noch weitere Eingeborene dürfen ihren König beim Schlummern betrachten...


14.5 Sek.

1:26:26
Erneut musste ein künstlicher Schnitt eingefügt werden, um alle Bildinformationen zu präsentieren.



kein Zeitunterschied

1:27:14
Muss man auch erstmal schaffen: eine Szene, die in der Kinofassung runde 10 Sekunden dauert, wurde für das Fernsehen auf 53 Sekunden aufgeblasen - ohne jeglichen narrativen Mehrwert.

Eingesperrt im Schiff schaut Kong länger durch das kleine Gitter. Dazwischengeschnitten wurden Crewmitglieder, die ihm mehrere Kisten Bananen bringen.



53 Sek.

1:29:40
Zwischen einem Gespräch von Wilson, Dwan und Prescott wurde der gröhlende Kong im Schiffsrumpf noch einmal eingeblendet.


6.5 Sek.

1:30:35
Und noch einmal darf Kong gegen die Schiffswände schlagen.


11.5 Sek.

1:31:32
Kong schlummert. Dafür 17 Sekunden.


17 Sek.

1:31:32
Bevor sich Prescott und Dwan an Deck unterhalten, sieht man sie zuerst wortlos in den Himmel starren.


16 Sek.

1:32:26
Im TV dürfen sich Dwan und Prescott noch länger küssen - während Kong in seiner erzwungenen Festung der Einsamkeit hockt und an Dwans Halstuch schnüffeln darf. Was ihn leicht aus der Fassung bringt.



44.5 Sek.

1:32:26
Dwan und Prescott begeben sich zum Matratzensport bereits in ihre Koje, als sie plötzlich Kongs Wutausbruch mitbekommen. Prescott, der alten Tulpenstecher, weiß aber welche Prioritäten er zu setzen hat...


9.5 Sek.

1:32:26
...und er randaliert weiter.


2.5 Sek.

1:32:49
Bei dem Lärm wird heute Nacht niemand ein Auge zumachen können. Naja, hatten Dwan und Prescott eh nicht vor...


5 Sek.

1:32:56
Dank Kong darf Prescott heute Nacht doch keine Tulpen mehr stechen - und kann Dwan nur noch hinterherrennen...


11 Sek.

1:32:56
Kong - sauer wie eh und je.


14.5 Sek.

1:33:28
Während Kong munter gegen die Wände donnert, schließen sogar schon die Fluttüren.



13.5 Sek.

1:34:22
Als Dwan Kong beruhigen will, wurde ein kurzer ruhiger Moment hinzugefügt.


15.5 Sek.

1:34:38
Prescott versucht Dwan davon zu überzeugen, dass sie nichts für Kong tun kann. Dies wurde verlängert.


23 Sek.

1:35:34
Als Dwan sich im Tank befindet, schaut Kong sie länger an.


10.5 Sek.

1:35:55
Ein weiterer kurzer Moment zwischen Dwan und Kong wurde eingefügt.


14 Sek.

1:36:03
Bevor Dwan die Leiter hochklettert, schauen sich beide noch einmal kurz an.


14.5 Sek.

1:37:45
Während der Kong-Premiere in New York, sieht man wie Prescott - ohne Einladung - sich Zutritt zu Dwans Umkleidekabine verschafft.


10 Sek.

1:38:24
Nachdem Prescott offiziell aus Wilsons Vertrag ausgestiegen ist, sieht man dessen verärgertes Gesicht, auf das Prescott nicht reagiert.


7.5 Sek.

1:38:40
Prescott fordert Dwan auf, zu gehen - daraufhin schaut sie kurz Wilson an.


7.5 Sek.

1:38:53
Als Dwan ihm sagt, dass sie wohl in New York bleiben wird, schauen sich beide für 13 Sekunden an.


13 Sek.

1:39:12
Nachdem Prescott gegangen ist, überzeugt Wilson Dwan davon, dass dies die richtige Entscheidung gewesen ist - und sie ihn zurücklassen solle.


20 Sek.

1:39:16
Zu neuer Funk-Musik werden Nachtszenen New Yorks, sowie der großen Kong-Premiere gezeigt.




54 Sek.

1:39:42
Bei der Landung des Hubschraubes wurde eine kurze Szene eingefügt, in der man sieht, wie das Publikum den Staub ins Gesicht bekommt.


3 Sek.

1:40:30
Um den Spannungsbogen und die Lauflänge weiter zu erhöhen, wurde kurz vor der Präsentation Kongs neues Material hineingeschnitten.


14.5 Sek.

1:40:43
Dito.


14.5 Sek.

1:40:46
Und noch einmal...


9.5 Sek.

1:40:48
Soviel steht fest: im TV lassen sie sich Zeit mit Kongs Enthüllung...


8 Sek.

1:41:21
Soviel steht fest: im TV lassen sie sich Zeit mit Kongs Enthüllung... Ich wiederhole mich. Ach, naja. Der Film ja auch.


6.5 Sek.

1:41:29
Ich hatte gerade ein Déjà-vu... Wenn jetzt Agenten aus der Matrix um die Ecke kommen, fress' ich einen Besen.


5 Sek.

1:42:15
Als die Reporter Dwan bedrängen, wird Kong sauer. Richtig sauer.



18.5 Sek.

1:42:20
Nachdem Kong das erste Mal lauthals losbrüllte, verstummt das Publikum und erstarrt vor Angst...



10 Sek.

1:42:27
Kong hat Dwan gerochen,
und seine Ketten durchbrochen!
Zur Freiheit fehlt nur ein kleines Stück -
und die Menschen schrecken zurück!
Was Prescott schon lange und nun jeder weiß,
diese Nacht wird verdammt heiß!


11 Sek.

1:42:45
Kong darf seinen Käfig länger - und in leicht anderen Schnittfolge - demolieren und der Wilson wieder dumm gucken - und ja, die Szenen sahen wir bereits mehrere Male im Extended-Cut.



8.5 Sek.

1:42:54
Die erschrockenden Zuschauer werden wieder gezeigt...


2.5 Sek.

1:43:02
Wilson abermals geschockt, Kong gröhlt rum.


11 Sek.

1:43:11
Kong und Dwan dürfen länger Augenkontakt haben.


8 Sek.

1:43:29
Obwohl Dwan vorher bereits die halbe Treppe runterging, schnitt man nun noch einmal eine Einstellung mit ihr herein, bei der sie wieder oben auf dem Podest steht - egal, hauptsache länger.


2 Sek.

1:43:29
Einen Schnitt später dürfen wir bereits sehen, wie Kong von seiner Rampe gegangen ist - gleiche Szene wird später wiederholt - nachdem er dann von seiner Rampe gestiegen ist.


3 Sek.

1:43:51
Weitere Tumulte sind zu sehen.


14 Sek.

1:43:51
ENDLICH! Ein sehr interessanter Cut - während Wilson bei der Massenpanik hin und her geschoben wird, brüllt ihn sein Vorgesetzter, der Petrox-CEO, von der Tribüne aus an, dass dieses Desaster seinem Konzern Billionen kosten wird. Wilson sei gefeuert - und egal wo er sich auch verstecken mag, Petrox wird ihn finden und zur Rechenschaft ziehen. Dazwischen geschnitten wurden neue Tumult-Szenen.




35 Sek.

1:44:38
Nachdem Kong Wilson totgetrampelt hat, bleibt sein Fuß länger auf dem Boden.


2 Sek.

1:44:40
In der Kinofassung sah man lediglich wie Kong Wilson zerstampft - was von ihm übrigblieb, wurde allerdings nicht gezeigt. Der Extended-Cut lüftet nun dieses Geheimnis: Wilson klebt wohl unter Kongs Sohle - und nur sein Hut bleibt zurück.


5 Sek.

1:45:14
Dwan und Prescott fliehen durch die Stadt. Hierbei versucht Prescott ein Cabrio kurzzuschalten um damit flüchten zu können. Als dies nicht gelingt, macht Dwan eine sarkastische Bemerkung, dass Prescott trotz als seines Wissens nicht zu gebrauchen ist, wenn es wirklich darauf ankommt. Prescott schmunzelt nur und beide rennen weiter die Straße herunter, wo sie noch auf die Polizei stoßen, die sie auffordert das Stadtgebiet schnellstens zu verlassen.




40.5 Sek.

1:45:14
Gleich darauf stapft Kong durch die Straßen New Yorks und zerstört das Inventar der Stadt. Als ein Auto seinen Weg kreuzt, greift er sich es und drescht es mit aller Wucht in ein Gebäude.




20 Sek.

1:45:28
Eine zusätzliche Szene eines haltenden Zugs wurde eingefügt, danach hereingeschnitten: Kong, wie er den Zug hört, kurz inne hält und dem Geräusch nachgeht.


23 Sek.

1:45:52
Kong zieht um die Häuser.


6 Sek.

1:45:52
Kong erschnüffelt Dwan - hierfür wurde im TV-Extended-Cut eine alternative Szene gewählt, die etwas länger dauert. Beide Einstellungen sind identisch lang.


kein Zeitunterschied

1:46:03
Als Kong an der Bahnstrecke auf den Zug wartet ist dies minimal länger.


2.5 Sek.

1:46:15
Während Kong die Bahngleise zu Kleinholz haut, spendiert uns das TV hier mehrere Nahaufnahmen.


11 Sek.

1:46:21
Draußen: Kong zerdrescht den Zug. Drinnen: totales Chaos. Dies sind 4 Sekunden mehr wert.


4 Sek.

1:46:25
Die Verkehrsbetriebe weinen.


5 Sek.

1:46:25
Ein andere Szene beginnt etwas früher - man sieht wie Kong einen weiteren Wagon auf den Boden wirft.


4.5 Sek.

1:47:38
Eine weitere Szene wurde verlängert: man sieht nun wie Prescott und Dwan das Motorrad besteigen.


5 Sek.

1:48:02
Um erneut etwas Zeit zu strecken, zeigt man uns nun eine Häuserwand sowie den schwammigen Flug eines Helikopters.


10.5 Sek.

1:48:19
Im Halbdunkel wartet Kong noch etwas länger bevor er sich der Brooklyn Bridge nähert, da diese von einem Polizei-Hubschrauber stetig umflogen wird. Des Weiteren wurde alternative Musik eingefügt, um die nun mehr als 45 Sekunden längere Szene etwas dynamischer zu gestalten.



45 Sek.

1:49:37
Dwan und Prescott sitzen in einer verlassenen Bar. Während Prescott zwei Drinks zubereitet, versucht Dwan ihn auf ihre Gefühle ansprechen.

Diese komplette Szene wurde durch einen alternativen Schnitt ersetzt. Ursprünglich bestand sie in der Kinofassung nur aus einer einzigen Einstellung - nun wurden verschiedene Einstellungen zusammengesetzt, die deutlich aus verschiedenen Takes stammen. Insgesamt läuft die Extended-Version fünf Sekunden länger.



5 Sek.

1:50:39
Nachdem die Kinofassung bereits aus dem Gespräch in der Bar wegschnitt, wird dieses im TV weiter intensiviert. Dwan fordert Prescott auf sie zu küssen - doch dieser lehnt es ab, da er als simpler Arbeiter es sich nicht leisten könne mit einem aufstrebenden Star zusammenzusein. Was lässig gemeint war, trifft Dwan sehr.


18 Sek.

1:50:46
Kong marschiert durch den Hudson River. Dazwischen geschnitten: die US-Army auf der Brooklyn Bridge.


54 Sek.

1:50:53
Als Kong aus dem Wasser steigt, wurde dies leicht verlängert.


4 Sek.

1:50:53
Kong marschiert auf ein Umspannungswerk zu - und wird dabei voll erwischt. Nachdem er sich kurz gefangen hat, zerdeppert er die ganze Anlage (hier setzt die Kinofassung wieder ein).

Hierbei handelt es sich ebenfalls um eine alternative Szene. Eine ähnliche Szene ist bereits in der Kinofassung drin - dort bekam Kong aber nur einen Schlag und zerstört daraufhin das Elektrizitätswerk (dies dauerte insgesamt 7 Sekunden). Diese Szene ist weitaus effektvoller und actionlastiger.




43 Sek. (-7 Sekunden)

1:51:49
Während des Stromausfalls unterhalten sich Dwan und Prescott länger in der Bar.


31 Sek.

1:52:13
Eine alternative Szene des Krisenstabs wurde eingefügt, der etwas länger dauert und mehr Dialog bietet. Bevor der Bürgermeister mit Prescott redet, sagt ihm sein Berater, dass er nur Vorschläge annehmen sollte, die ihm keine weiteren Wähler kosten würden.


17.5 Sek. (-9 Sekunden)

1:53:14
Im Extended-Cut darf Kong mal kurz durchs Fenster schauen...während Dwan etwas länger schlurchzen darf.


15 Sek.

1:53:21
Und wieder guckt er...


4.5 Sek.

1:54:07
Das Militär rückt vor. Während Soldaten ausschwärmen, machen sich Düsenjäger startklar - bis ein General den Befehl gibt, nur Hubschrauber einzusetzen.



48 Sek.

1:54:07
Prescott rennt zum World Trade Center. Auf dem Weg dahin versucht er ein Auto zu klauen - und entscheidet sich für ein Fahrrad.


9 Sek.

1:54:24
Die Militär-Hubschrauber fliegen los.


14 Sek.

1:54:37
Kong darf länger durch New York latschen...



22 Sek.

1:54:37
...während Prescott radelt.


14.5 Sek.

1:54:37
Und Herr Kong wieder.


4 Sek.

1:56:17
Im Fernsehen dürfen wir bewundern, wie Herr Prescott schwungvoll am World Trade Center ankommt.


6 Sek.

1:56:22
Eine schwammige Aufnahme von Dwan in den Händen Kongs wurde reingeschnitten. Danach eine Szene, die ein paar Sekunden vorher lief wiederholt.


5.5 Sek.

1:56:22
Kongs Aufstieg wurde massiv verlängert - mit alternativen Einstellungen, neuen Material - und zahlreichen Wiederholungen. So dürfen wir viermal sehen, wie die Soldaten am Boden regungslos für mehrere Sekunden gen WTC schauen. Dabei hrausgekommen: 73 Sekunden.





73 Sek.

2:06:35
Aufgrund des neuen Bildformats, mussten die Credits neu arrangiert werden.





kein Zeitunterschied


Offizielles Poster-Art (USA):


Offizielles Poster-Art (International):


Super 8 (Deutschland):


DVD-Cover (International):




Medien
• VHS: „King Kong“ NBC, New York 1978.
• DVD: „King Kong“ Kinowelt, Leipzig 2002.
Websites (abgerufen am 02.07.2010)
Super-8-Hobby.de
VideoRaiders.net
Organe
• Mein Gehirn


Danksagung an SB-com-Autor brainbug1602 für die Bereitstellung des Vergleichsmaterials,
sowie Magiccop für einige Coverscans!

Kommentare

15.09.2010 00:16 Uhr - Asgard
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Erfahrungspunkte von Asgard 98
Wow, erst mal ein großes Lob für diesen super-fetten Schnittbericht. Allerdings glaube ich, du solltest die Jahreszahl bei "II. Fassungen" auf 1976 korrigieren. ;) Den Film selbst fand ich lediglich akzeptabel, aber gut gemacht. Für mich bleibt das Original einfach unschlagbar.

15.09.2010 00:23 Uhr - Oberstarzt
Mörderischer Schnittbericht, Respekt für diese Arbeit.

15.09.2010 00:56 Uhr - Filmfreak58
Wahnsinn. Toller Schnittbericht! Klasse! Der Film ist auch richtig geil.

15.09.2010 01:02 Uhr - DARKHERO
Super SB!!! Ein Fehler bei II. a) nicht 1966 sondern 1976

15.09.2010 01:06 Uhr - marx1201
VideoRaider's Schnittberichte sind einfach unglaublich! Danke!!!

15.09.2010 01:42 Uhr - cb21091975
G E W A L T I G

15.09.2010 01:42 Uhr - D-Chan
Oh wie schade.

Und ich hatte gehofft, man(n) sehe im Ext.-Cut mehr von Jessica Lange's beiden Freunden. Schließlich sind die ja das besondere Gimmick des Films. Neben den Riesenaffen. ;)

15.09.2010 02:04 Uhr - marioT
Sehr tolle und ausführliche Arbeit.
Für mich bleibt der Film aber ein absoluter Flop.
Nicht wegen dem was er eingespielt hat, sondern auf den Film an sich bezogen.
Die gesamte Umsetzung ist IMO vollkommen verhunzt und total belanglos, zudem ist der Film dazu einfach extrem langweilig und fehl besetzt.
Jessika Lange kann der genialen Fay Wray auch nicht annähernd das Wasser reichen, ist extrem unsympathisch und kommt auf eine unangenehme Art viel zu alt herüber.
King Kong and the MIDLF (Mother i don't like to fuck), wäre da wohl der passendere Titel gewesen.
Der Film erreicht zu keiner Zeit die genial, exotisch-rohe Atmosphäre des fulminanten Originals.
War die Suche nach der weißen Frau und Kongs anschließende Hatz auf die Befreier, im original, noch eine wirklich spannende und für damalige Verhältnisse extrem brutale Tour de Force, verkommt es in diesem öden Machwerk, zur reinen Kulissenbeschau mit ach so feinen Wasserfällen ohne wirkliche Höhepunkte.
Oh, er kämpft gegen eine Riesenschlange, na Super (gähn).
Und wer kam auf die bescheuerte Idee im Finale Helicopter ein zu setzten?
Es müssen verdammt nochmal Flugzeuge sein!
Was man für die Poster/Cover Gestaltung dann wohl auch (Irre führender Weise)eingesehen hat.*g*
Nene, der Film war, ist und bleibt IMO total langweiliger Käse.

15.09.2010 04:16 Uhr - Schlechte Welt
Top SB und super Arbeit! Einer meiner Lieblingsfilme aus meiner Kindheit!

15.09.2010 07:02 Uhr - Bieker
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Gigantischer SB mit einer sehr Informativen Einleitung. Danke!!
Würde mich mal Interessieren wie BRAVO sich zum Thema: "Was ist Pornographie" geäusert hat. ;-)

15.09.2010 08:18 Uhr - Xavier_Storma
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Erfahrungspunkte von Xavier_Storma 95
Wow...

Ein Schnittbericht, so gigantisch wie der Affe im Film selbst! Toll!!!

Eine der besseren Verfilmungen. Jacksons CGI Filmchen ging ja gar nicht.
Aber es geht nichts über das 1933 Stop Motion Original.

15.09.2010 09:41 Uhr - gen78
DB-Co-Admin
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Für mich immer noch DIE Verfilmung!

Klar, dass Original ist klasse, dennoch spricht mich diese Verfilmung mehr an.

Die Atmosphäre, das Setting, die Darsteller...einfach super. Auch einer meiner Lieblingsfilme aus der Kindheit.

PS: Jessica Lange sieht hier einfach unglaublich sexy aus!

Die schlechteste Verfilmung hat eindeutig Jackson abgeliefert! Ein Film ohne Seele.

Danke für diesen tollen Sb!, VideoRaider. Respekt.

15.09.2010 10:00 Uhr - Frank666
DB-Helfer
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WOW... Monster-SB... im wahrsten Sinne :)
Sehr schön; gute Arbeit.

15.09.2010 10:47 Uhr - göschle
Für mich die bis dato beste King Kong Verfilmung mit einem wunderschönen Score von John Barry. Ich hoffe Kinowelt bringt irgendwann eine gescheite Blu ray raus.

Edit: Toller SB und interessantes Bildmaterial - die Super 8 Teile waren damals ja schweineteuer.

15.09.2010 11:24 Uhr - KeksDose
Ich liebe das Original und Peter Jacksons Remake gehört zu meinen Lieblingfilmen, aber dieses 76er Machwerk ist einfach nur langweilig, sorry. So viel Aufwand für einen sehr gelungenen SB, den der Film eigentlich gar nicht verdient hat.
Und überhaupt: Keine Dinos auf der Insel? Hallooooo?!
Ich kann mich noch daran erinnern, als den Film als kleiner Junge zum ersten Mal in der ARD gesehen habe. Der fing um 20:15 an und ich musste ne Stunde warten, bis der Affe auftauchte. Diese Langeweile hat sich mir ins Hirn gebrannt. Vielleicht müsste ich ihn mir heute noch mal ansehen, mal gucken. Damals fand ich den einfach blöd.

15.09.2010 11:26 Uhr - VideoRaider
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@ KeksDose:

Bei Jackson dauert die Ankunft des Affens sogar noch länger...

15.09.2010 11:28 Uhr - KeksDose
Ja, aber bei Jackson ist diese Zeitspanne nicht so langweilig. ;)

15.09.2010 11:32 Uhr - Superstumpf
Das 33er Original bleibt für mich die beste Verfilmung von King Kong, aber ich habe nie verstanden, warum alle das 76er Remake hassen. Ich finde den Film sehr gelungen, und Jessica Lange ist einfach nur ein toller Bonus ;-)
Peter Jacksons Schmierentheater war dagegen so sinnlos wie ein Kropf.

15.09.2010 13:32 Uhr - iggy
Unfassbarer SB!!!

15.09.2010 13:36 Uhr - Xavier_Storma
1x
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@ KeksDose:

Durch das CGI das er einsetzt. Ehrlich gesagt fand ich Jacksons Film zum Einschlafen. Alles aus dem Computer, völlig überzogene Szenen, und der Kampf mit den V-Rexes war derart over the top, dass er lächerlich wirkte.
Dagegen ist die 76er Version ein Meisterwerk.

15.09.2010 13:39 Uhr - Silent Hunter
Der Film stammt aus einer Zeit in der man noch was vom Filmemachen verstanden hat.Obwohl der Film eben nicht nach der Originalvorlage von 1933 kopiert wurde hat er doch eine ganz eigene Atmosphäre.Von Langeweile kann ja wohl keine Rede sein,eher von wirklicher Spannung.Was man bei Peter Jackson schmerzhaft vermißt hat,obwohl dieser eben nach der Originalvorlage oder zumindest enger daran erzählt wird.Jacksons Verfilmung ist einfach zu kitschig geworden und zu sehr einem Zeitgeist des Publikums erlegen,siehe z.B. Kongs Tanz auf dem Eis,etc.Eben alles Quatsch,den man damals wohl bewußt weggelassen hat.Der 76er hat einfach trotz der Abspaltung vom Original wesentlich mehr Herz und Verstand,ist somit zeitloser!

15.09.2010 13:41 Uhr - FreshDudel
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Auch das hier ist ein super Schnittberichte. Daumen hoch!

15.09.2010 13:58 Uhr - LastBoyScout
Wow! Ein unglaublich aufwendiger, beeindruckender Schnittbericht! Ganz großes Lob an VideoRaider!

@ Xavier_Storma & Silent Hunter
Bin vollkommen eurer Meinungen!

MfG LBS

15.09.2010 14:21 Uhr - ethan.edwards
Weniger ist mehr,
möchte man hier sagen.
Allerdings glaube ich nicht das King Kong von 1933 jemals zu übertreffen sein wird.

Danke für den SB.

15.09.2010 14:26 Uhr - Maiuss
"Hiermit eröffne ich das offizielle „King Kong“-Extended-Trinkspiel: Wenn Nahaufnahmen von Dwan wiederholt werden wird getrunken: SCHLUCK! "

:D

15.09.2010 15:16 Uhr - Grosser_Wolf
'Ich hatte gerade ein Déjà-vu... Wenn jetzt Agenten aus der Matrix um die Ecke kommen, fress' ich einen Besen.' So macht ein langer, aufwendiger Schnittbericht doppelt (Lese-)Spaß.

15.09.2010 15:21 Uhr - VideoRaider
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Naja, so ein wildes Strecken eines Films (ohne Sinn und Verstand) kann man nur mit Humor ertragen.

15.09.2010 16:59 Uhr - oligiman187
Die beste Fassung ist natürlich von Peter Jackson :P
Naomi Watts ist eine Göttin!

15.09.2010 17:11 Uhr - Domme
2 Posters im Riesenformat.

15.09.2010 17:19 Uhr - VideoRaider
SB.com-Autor
User-Level von VideoRaider 11
Erfahrungspunkte von VideoRaider 1.608
15.09.2010 - 17:11 Uhr schrieb Domme
2 Posters im Riesenformat.


Was soll uns dieser kryptische Beitrag mitteilen?

15.09.2010 17:57 Uhr - Kane McCool
User-Level von Kane McCool 5
Erfahrungspunkte von Kane McCool 358
15.09.2010 - 11:26 Uhr schrieb VideoRaider
@ KeksDose:

Bei Jackson dauert die Ankunft des Affens sogar noch länger...


Bei Jackson dauert's bis zur Ankunft des Affen so lange wie der Original von '33 insgesamt dauert. XD

15.09.2010 18:18 Uhr - Odo
SB.com-Autor
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VideoRaider bürgt für Qualität. Grandiose Arbeit zu einem Film, den ich zugegebenermaßen nie gesehen habe. Bin kein King Kong-Fan, hab in meinem Job schon mit genug Affen zu tun. Trotzdem habe ich Deinen SB mit Interesse gelesen. Freu mich schon auf Dein nächstes Werk. ^^

15.09.2010 19:37 Uhr - dowplus
Auch ein riesen DANKESCHÖN von mir an VideoRaider für diesen super SB, der sicherlich viel recherche und vorallem viel arbeit gemacht hat.Grandios!

15.09.2010 20:01 Uhr - Il Bastardo
Repräsentativ für alle vorangegangenen VideoRaiders-Schnittberichte (und auch für die grandiose Website) muss ich hiermit andächtig mein Haupt vor dem Autor verneigen, angesichts der unglaublich hohen Qualität der Berichte und der informativen Einleitungstexte. Da ich das King Kong-Original von '33 mochte, und mich auch durchaus als Freund der Peter Jackson-Variante sehe, liefert mir dieser Bericht nun auch einen triftigen Grund, das ältere Remake in Augenschein zu nehmen. Meine absolute Hochachtung für deine lange Liste an Qualitätsbeiträgen, VideoRaider!

Sehr unterhaltsam und witzig zu lesen ist die Sache natürlich auch. Aber der humorigste Schnittbericht auf dieser Seite bleibt für mich immer noch "Air Strike". ;-)

15.09.2010 20:54 Uhr - Alastor
Ach bitte, Jacksons Remake konnte neben den Effekten auch noch echte Charaktäre bieten.
Naomi Watts übertrifft die olle Jessica Lange ohne Probleme auch Jeff Bridges bleibt blass auch wenn Brody in Jacksons Film auch nicht seine beste Leistung abliefert. Auch Jack Blacks Figur wirkt nicht so eindimenional wie der Klischee Geschäftsmann vom 76er Film.

15.09.2010 22:57 Uhr - SerienChiller
Premium SB.. Super Arbeit!!!
Ich will auch lieber totgetreten werden anstatt entlassen und gedemütigt;) das ist mal was. was man ungespitzt in den boden rammen nennt xD

und KK Gesichtausdruck bei 1:42:15 is der Hammer XD

16.09.2010 00:28 Uhr - DasGrauen
Wahnsinns-SB!

16.09.2010 00:33 Uhr - Mario
SB.com-Autor
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Absoluter Hammer Schnittbericht mit Super Intro. Klasse Videoraider.

16.09.2010 22:06 Uhr - Jimmy Conway
Der Film ist ok, aber bei weitem der schwächste der drei bekannten Kong-Verfilmungen.
Warum?
1. Selbst die Tricks vom Ur-King-Kong überzeugen mich mehr, weil sie einen riesencharme haben und Ray Harryhausen davon Gebrauch gemacht hat.
2. Peter Jacksons Film hat natürlich Seele, auch wenn es mehr Effekte gibt. Die Beziehung zwischen Kong und Naomi Watts ist bestimmt nicht schlechter als die zwischen Kong und Lange.
Nur dass Original konzentriert sich nicht darauf.
3. Dafür ist das Original ganz klar der unterhaltsamste. Kong schert dich da um herzlich wenig :)
4. Die 1976er Verfilmung ist einfach viel zu langatmig. Wenn man das Original sieht, handelt es sich bei King Kong eben um einen Monsterfilm, mit Action, Spannung, wenig Liebe (eigentlich nur zwischen den beiden menschlichen Hauptdarstellern, Fay Wray und Bruce Cabot).
Peter Jackson hat dann eine Mischung aufgegriffen. Gullermins Version ist einfach purer Kitsch.

Ich könnte mir eher vorstellen, dass bei den meisten von euch, einfach nur die Vorstellung an euer Kindesalter, als ihr den Film wohl zum ersten mal gesehen habt, die Nostalgie eure Gedanken trübt.

Zu den Schauspielern:
Fay Wray, Jessica Lange und Naomi Watts mag ich alle gleich. Allerdings musste die gute Fay Wray damals wesentlich weniger "schauspielern". Da geht es nicht großartig um die Beziehung zu Kong. Sie hat Schiss vorm Affen, flieht und liebt ihren Jack Driscoll, in der 76er Version heißt er halt Jack Prescott.

Damit kommen wir zu diesem männlichen Charakter. Da könnte in der Tat Jeff Bridges die Nase vorn haben. Einfach ein klasse Schauspieler. Brody ist aber auch ein guter Schauspieler. Bruce Cabot war halt der damalige typische Held. Verliebt in der blonden Schönheit und Verantwortungsbewusst. Hat aber hinter Fay Wray und Robert Armstrong (und Kong, natürlich) das Nachsehen.

Somit kommen wir zu Carl Denham, im Original und Jacksons Remake ein Filmregisseur, 1976 so ein Öl/Firmenheini namens Fred Wilson.
Robert Armstrong gewinnt hier. Ein klassischer Haudegen/Rauhbein. Harte Schale, weiches Herz.
Jack Black verleiht seinem Charakter Humor und Zynismus.
Charles Grodin bleibt dagegen im Film ein Unsympath.


17.09.2010 00:09 Uhr - DARKHERO
1x
@ Jimmy Conway
Richtig beschrieben, ich sehe es genauso.

Ich verstehe nicht was hier so viele gegen Jacksons Verfilmung haben, diese Verfilmung hat doch alles was ein Film braucht, hat zwar seine Längen, wird aber nie langweilig. Kong wird dort nicht als Monster dagestellt, sondern wie ein echtes Tier, mit Vergangenheit (auf die nebenbei eingegangen wird). Im Original war Kong mir zu hektisch und monsteriös, im 76 Remake kam er einfach zu lam und Menschlich rüber (was man wohl auf den Kostüm beziehen kann). Peter Jackson geht da den perfekten weg, Kong ist einfach ein Tier, ein riesen Affe, der wie seine kleinen Artgenossen wirkt. Zudem einsam und sehr emotional.
Wenn ich dann von welchen höre, das Jacksons verfilmung keine Seele hat, frag ich mich, was ihr von liebe zum detail versteht?
Weil hab selten eine Verfilmung gesehen, die mit soviel Respekt und Liebe zum Origial gemacht wurde. Charaktere, Effekte, Action, Spannung und Gefühl bis zum gehtnichtmehr, wirkte für mich diese Jackson Interpretation lange nicht so aufgesetzt wie sein Herr der Ringe (was auch ein genialer Jackson Film ist, eigendlich wie jeder Jackson abgesehen von Lovely Bones)

29.04.2014 10:26 Uhr - AQ2
Ich finde alle 3 Verfilmungen super von King Kong. Nur schade das man von 1976 nicht mal die längere Version, und das mit der heutigen Technik doch echt rausbringen könnte auf Blu-Ray.
Muss gestehen das ich bei alle 3 Verfilmungen immer wieder Tränen bekomme egal wie oft ich sie mir anschaue. Ich leide so richtig mit mit Kong.

Jedenfalls einer der tollsten Filme aller Zeiten.

08.02.2015 19:09 Uhr - Stintfang
Toller Schnittbericht.
Ehrlich gesagt ist dieser Film meine zweitliebste Verfilmung (nach der 33er Version). Peter Jacksons Film ist mir zu hektisch und zuviel des Guten. Sicherlich hat er auch den Mangel an Sauriern aus der 76er Fassung erkannt und musste deshalb "Saurier satt" präsentieren. Aber da wir ja alle wissen, dass nirgends auf der Erde wirklich Saurier leben ist die 76er Fassung mit einer Riesenschlange beinahe noch realistischer.
Übrigens kann ich ich noch lebhaft an einen Bericht in der ARD erinnern, als man mit hunderten von Statisten in New York die Szene mit dem animatronischen Affen gedreht hat. Ich erinnere mich noch an den spöttischen Ton des Kommentators, dass der mechanische Affe nicht unbedingt bedrohlich wirkte und die Menschen sich nur dank Megafon-Durchsagen in Panik in Sicherheit brachten. Im fertigen Film dauert diese Einstellung fast nur eine halbe Sekunde, weil der "Roboter" einfach zu unbeweglich war.
Aber das Drehen in der Öffentlichkeit war wohl auch eher nur als PR-Gag zu verstehen.
Insgesamt fand ich die 76er Fassung durch John Barrys Musik und die tollen Landschaftsaufnahmen eindringlicher als diese Jackson-Fassung. Bei dessen Filmen kapituliere ich immer wegen Reizüberflutung. Zwar ist der Affe dort sehr überzeugend (Lob an Andy Serkis), aber wie gesagt, Jackson kann einfach keine emotionalen Filme drehen...
Der 33er King Kong war damals natürlich tricktechnisch auch das State-of-the-art und kann sich heute noch sehen lassen. Er hatte eine ähnliche Wirkung wie StarWars auf die modernen Effektfilme. Ein Inspirationssprung für Kreative. Ohne den ersten Film wäre Ray Harryhausen nie zum Trickfilmer geworden und wir hätten Filme wie "Mighty Joe Young" ("Panik um King Kong") oder "Panik in New York" nie gesehen.

P.S.: Wenn ich heute Jessica Lange in "American Horror Story" sehe, muss ich immer schmunzeln, weil ich noch immer das Bild vor Augen habe, wie der damalige King Kong ihr an die Wäsche ging....

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