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Enter the Void

zur OFDb   OT: Enter the Void

Herstellungsland:Frankreich (2009)
Genre:Drama
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,60 (34 Stimmen) Details
04.02.2011
Muck47
Level 35
XP 45.462
Vergleichsfassungen
Kurzfassung
Label Wildside Video, DVD
Land Frankreich
Freigabe ab 16
Laufzeit 137:28 Min. PAL
Langfassung
Label Wildside Video, DVD
Land Frankreich
Freigabe ab 16
Laufzeit 154:44 Min. PAL

Vergleich zwischen der Kurzfassung und der Langfassung (beide vertreten auf der französischen DVD von Wildside Video)


- 1 Schnitt
- Schnittdauer: 17:16 min



Acht Jahre hat es gedauert, bis Gaspar Noé nach Irreversibel wieder mit einem abendfüllenden Spielfilm die Kinos unsicher machen konnte. Ähnlich wie bei besagtem Kunstwerk und dem Vorgänger Menschenfeind macht er es der breiten Masse nicht leicht, im Gegenteil - Enter The Void ist mit seiner radikalen Erzählweise wohl Noés bislang sperrigstes Werk.
Ein scheinbar böse endender DMT-Trip von Protagonist Oscar wird visuell absolut atemberaubend festgehalten und der folgende Strudel aus expliziten Sexszenen, Gewalt, Aufarbeitung eines Kindheits-Traumas und der Frage nach Reinkarnation lässt den Zuschauer verstört zurück. Noé hielt sich bei der Inszenierung weitestgehend recht streng an das tibetische Totenbuch. Was genau man da aber letztenendes gesehen hat, dürfte jeder anders für sich interpretieren.


Neben der vom Regisseur bevorzugten "Langfassung" wurde auch eine hier als "Kurzfassung" bezeichnete Fassung erstellt. Hintergrund ist, dass Noé den Investoen vorab versichert hatte, eine alternative Fassung zu erstellen, falls der fertige Film länger als 140min dauern würde. Dies löste er dann jedoch auf recht simple Art und Weise, indem er die 7. Filmrolle komplett herausnahm. In den so fehlenden insgesamt 17 Minuten aus der letzten Hälfte passiert laut Noé selbst nichts, was für die Story völlig essentiell ist, sodass der Film auch in dieser deutlich kürzeren Form noch genießbar ist. Da aber gerade solche halluzinatorisch ausgewälzten, nicht immer sofort offensichtlich einen Sinn ergebenden, traumhaften Szenen die Stärke des Films ausmachen, werden die meisten Interessenten wohl eindeutig die Langfassung bevorzugen. Zumal es auch hier genug Stellen gibt, die unterschiedliche Interpretationen und Spekulationen zulassen.

In der "Kurzfassung" wurde Enter The Void z.B. in Amerika und Großbritannien in den Kinos gezeigt. In Großbritannien wird den bisherigen Vorab-Ankündigungen zufolge im April 2011 nur die Kurzfassung erscheinen. Das seit dem 25. Januar erhältliche US-Release enthält offenbar die Langfassung, obwohl zuvor auch noch bei Video-on-demand-Portalen wie Netflix nur die Kurzfassung erhältlich war.
Während in Frankreich seit Dezember 2010 gleich beide Fassungen auf den DVD- und Blu-ray-VÖs enthalten sind, wurde der Film in Deutschland erfreulicherweise beim limitierten Kino-Release in der Langfassung gezeigt und so wird er auch ab dem 04. Februar 2011 auf DVD und Blu-ray in den Kaufhäusern erhältlich sein.
Im DVD-Menu erscheint beim Aufrufen des Punkts "Film" ein Untermenu, bei dem man zwischen "Kinofassung" und "Kurzfassung" auswählen kann.
(Wie der Rest der Menus passend zum Film in ständigem Flackern gehalten)



107:14

Der Schnitt erfolgt in der Kurzfassung nach der Kamerafahrt auf den im Behälter liegenden Fötus im Krankenhaus.

In der Kino-/Langfassung folgt hier zuerst eine längere weitere Aufnahme mit flackerndem Licht und nach einer Weile offenbart die Kamerafahrt nach hinten eine riesige Modell-Stadt. Vor dieser sitzt Linda im Raum auf dem Boden.

Die Kamera fährt weiter und über einige Dächer hinweg, man sieht dann Alex an einer kleinen Telefonzelle stehen.
Mit kleinen Pausen für das nicht hörbare Gegenüber hört man ihn sagen: "No, man, I'm not okay. I'm in deep shit. Look, can you do me a big favour? Can you go to my place and speak to my roommate? Yeah, I need some money. Yeah, he knows where it is. And I need a jacket as well, I'm freezing. Don't call him, you go to my place. I'm sure the police are tapping our phones. Okay, okay, I'll call you later and give you a place for the meeting. Alright, alright, cheers. Ciao."
Es wird wieder zurückgefahren und ein paar Astro-Aufnahmen folgen.

Danach sieht man Alex' Mitbewohner mit dem "Love Hotel"-Schild in den Armen herumsitzen.
Er geht ins Nebenzimmer zu Linda und einem weiteren, japanischen Mädchen. Dabei hört man Linda sagen: "Mario is just a good fuck. I should have listened to my brother. I should have been with Alex. He really likes him."
Der Mitbewohner sagt etwas auf Japanisch und Linda fragt: "What did he say?"
Mädchen: "He's okay. Thats all we can say..."

Die Kamera fährt wieder umher und zurück zu Alex, der den Müll nach etwas Essbarem durchsucht.

...und zurück zu Alex' Mitbewohner, Linda und der Japanerin.
Die Mädels ziehen sich aus und spielen miteinander um, er sorgt mit zwei Taschenlampen für Lichteffekte.

Nach ein paar Astro-Spielereien geht es weiter mit einem Gespräch zwischen Linda und Mario.

Linda: "Why did you bring me here?"
Mario: "The manager isn't happy with your dance, we can't keep you any more.
Linda: "But what am I gonna do?"
Mario: "I am not your Daddy, but I could take care of you. Are you asleep?"
Linda: "I would have already committed suicide if I didn't have this sensation that Oscar is somewhere around me. I wish he could come back to life..."
Mario: "Stop hurting yourself. I know it's hard to lament. But dead...is dead"

Es folgt nach einer Kamerafahrt auf Lindas Haare und längerem Schwarzbild eine Szene im Krankenhaus. Es gibt diverse undeutliche (verschwommen und ständig zwischendurch abgeblendet) Aufnahmen im OP-Saal, danach sieht man Linda und Alex' Mitbewohner im Gang.

Linda geht zurück ins Auto von Mario, Alex' Mitbewohner sitzt schon hinten drin (mutmaßlich zusammen mit Oscar bzw aus der Perspektive vom anderen Sitz sieht man die Szene).
Linda: "That thing is not my brother. He's obviously not like how he was. That thing is fucking disgusting."
Mario: "Shut up! Have you two decided where we going? Have you two decided, where the fuck we going?"
Linda: "There is...there is no way I could put up with him."
Dabei kommt vom Rücksitz eine Hand nach vorne und packt Linda leicht an der Schulter, die schreit: "Don't fucking touch me!"
Mario reagiert sofort und schlägt in Richtung der Kamera bzw der Person (Oscar?), die nach vorne gefasst hat, ins Gesicht.
Alex' Mitbewohner beruhigt auf Japanisch, Linda wimmert: "Lets get the fuck outta here"

Nach etwas Schwarzbild sieht man wieder deutlich Oscar (wie üblich in Ich-Perspektive), diesmal schlafend in Alex' Wohnung. Alex' Mitbewohner schüttelt ihn mehrfach leicht und fordert ihn auf, aufzuwachen.
Das tut er dann auch, geht durch den Raum und betrachtet sich im Spiegel.

Es folgt eine Szene mit Alex nachts in einsamer Gasse, er hat sich ein Feuer angezündet. Alex malt dabei an der Wand herum - im Verlauf der Szene verändert sich der Schriftzug von "I want 2 live" zu "I want 2 die".
Offensichtlich ist Alex für ihn auch anwesend, denn er spricht zu ihm;
"They burnt you, didn't they? They burnt you, didn't they? They torched you! They torched you, c'mon, think about it. Close your eyes and think about it. If you're lucky, you might find your ashes. Go on, you little cunt! Go on! Close your eyes, think about it! Go on!"
Die Kamera schwenkt herüber zum Feuer, dort kann man einen verkohlten Kopf erkennen.

Die letzte Szene in dem großen Block: Ein Gespräch zwischen Mario und Linda, die verabschiedet sich zuletzt von Oscars Überresten.

Linda: "I, ah..."
Mario: "What?"
Linda: "I had another dream where my brother resuscitated from the morgue. Isn't it creepy, keeping his remains in that box?"
Mario: "What you gonna do? It's your fucking brother!"
Linda: "Those remains are not my brother."
Mario: "Do what you want."
Daraufhin geht Linda aus dem Raum und spült kurz darauf die Reste mit dem Kommentar "Goodbye" den Abfluss herunter. Die Kamera fährt in eben diesen herein.

insgesamt 1036,3 sec (= 17min 16sec)
Cover der französischen DVD mit beiden Filmfassungen:


Cover der deutschen Verleih-DVD von Capelight mit der Langfassung:


Alternatives Poster:

Kommentare

04.02.2011 00:02 Uhr - bouncer
User-Level von bouncer 1
Erfahrungspunkte von bouncer 6
Sehr guter zimlich verschickter(verpeilter) Film

04.02.2011 00:05 Uhr - XTC-Krieger
Den kauf ich mir heute und dann werd ich mich wohl wieder auf die Reise begeben^^

04.02.2011 00:05 Uhr - saw1,2,3,4,6
Meine persönliche Enttäuschung des letzten Jahres. Nach den grandiosen Erstwerken von Gaspar Noe, Menschenfeind und Irreversible, kam dieser Mist. Die ersten vierzig Minuten sind wie gewohnt super, danach verliert sich der Film in sinnlosen Rückblenden und lächerlichen Handlungszwängen. Bereits nach einer Stunde weiss man, auf was der Film hinaus will, hat dann aber noch über eine Stunde gepflegter Langeweile vor sich. Schade, schade. Ich hoffe, dass der nächste Gaspar Noe wieder besser wird!

04.02.2011 00:15 Uhr - Jack Bauer
User-Level von Jack Bauer 2
Erfahrungspunkte von Jack Bauer 42
Nicht ganz das verstörende Meisterwerk, das IRREVERSIBLE war, aber schon relativ nah dran, was schon eine Kunst für sich ist. Und dass Noè gleich nachlegt und noch so einen Jahrhundertfilm dreht, hat jawohl niemand ernsthaft erwartet.

Für mich jedenfalls einer der Top-10-Filme des letztes Jahres - und ich habe bis jetzt (einige Kinofilme müssen noch auf DVD nachgeholt werden) knapp 210 aktuelle Filmen gesehen. ENTER THE VOID ist definitiv ganz oben mit dabei!

04.02.2011 01:18 Uhr - OliM
hmmmm also ich hab nach 10 Minuten wegen Kopfschmerzen ausgeschalten! :D
.....dieses ständige Augenblinzeln und die verwackelte Ich-Perspektive.....nö, das war nix für mich!

ABER: Die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden! ;)

....und so lange was unzensiert rauskommt soll´s mir nur recht sein. ....muss es ja net anschauen! ;)

04.02.2011 03:07 Uhr - Skahead
Danke erstma für den Schnittbericht, bin stark an dem Film interessiert. Ich wollte ihn furchtbar gerne in Köln im Kino sehen, doch da ich keine Möglichkeit hatte danach noch mit dem Zug wieder anchhause zu kommen konnte ich ihn leider nicht auf einer großen Leinwand bestaunen -.-
Nach dem Lesen des Schnittberichtes kam für mich allerdings nur eine Frage auf: Wieso gerade den Abfluss runter? Ich mein wer um alles in der Welt würde sowas tun? Uns wieso?

04.02.2011 03:42 Uhr - SerpicoXX
Warum sagen so viele, dass Irreversible ein Meisterwerk ist? Was an dem Film ist so außergewöhnlich? Ich verstehe nämlich generell nicht, was an den Werken von Gaspar Noe so besonders sein soll, auch bei diesem Titel hier nicht.

04.02.2011 05:37 Uhr - marioT
1x
Also, - Menschenfeind - finde ich um einiges intensiver, verstörender,einfach BESSER als
Irréversible.
Aber das ist ja auch hier nun nicht von Belang.
Feiner SB.

04.02.2011 06:23 Uhr - acid_headcracker
Nicht mein Fall aber wem das taugt......

04.02.2011 09:52 Uhr - Iconoclast
Schlecht, schlechter, Gaspar Noe. Die unterirdischsten Filme der letzten Jahre.

04.02.2011 10:38 Uhr - Onkel Boris
noé will sicher garnicht von jedem gemocht werden.
ich muss mich jedoch zu seinen bewunderern zählen.
er kitzelt immer wieder schauspielerische höchst-
leistungen aus seinen protagonisten und hat dabei
auch das richtige händchen für adäquate besetzung.
minutenlang am stück vollkommen überzeugend szenen
zu spielen hat weiß gott nicht jeder schauspieler
drauf! was man hingegen von den stories erwartet
und ob man damit glücklich wird, ist widerum eine
ganz andere sache. so haben irreversibel und enter
the void zum beispiel einen ganz ähnlichen grund-
ansatz: es geht bei beiden filmen in erster linie
um jeweils ein buch und eine jeweilige (esoterische)
botschaft die es enthält. diese botschaften werden
in den filmen dann als subjektive wahrheiten be-
handelt und bewiesen. bei irreversibel geht es um
prophetische träume und bei enter the void um das
was nach deinem ableben mit dir geschehen kann...
nun bin ich ganz und gar kein freund von esoterik!
dennoch komme ich nicht umhin den künstlerischen
wert von noé's filmen anzuerkennen und zu bewundern.
stil, licht, schauspiel, ehrlichkeit, philiosophie...
(alles wahrlich nichts für geistige leichtgewichte!)

04.02.2011 14:09 Uhr - KillFox
User-Level von KillFox 2
Erfahrungspunkte von KillFox 73
Also ich muss sagen, dass mir der Anfang des Films sehr gut gefallen hat. Gerade die Kameraeinstellungen aus der Egoperspektive fand ich sehr geil. *spoiler* Doch nachdem er erschossen wird*spoiler*, hat der Film für mich rapide abgebaut. Die Kamerafahrten und Zusammenschnitte der Geschehnisse waren sowas von nervig, dass ich mich gewundert habe, dass ich mir den Schrott bis zum Ende angesehen habe. Aber naja, jeden das Seine!

04.02.2011 20:51 Uhr - MarkoH01
Noe macht es sicher nicht leicht, den Film zu konsumieren, nicht nur wegen seiner Art, sondern auch wegen seiner Lauflänge. Hinzu kommt, daß der Film weniger auf der narrativen Ebene sondern vielmehr auf der visuellen und atmosphärischen Ebene funktioniert. Das Problem ist, daß er nur dann funktioniert, wenn man bereit ist, sich auf solch eine Erfahrung einzulassen. Ich fühlte mich jedenfalls nach einer Weile wie im Rausch und ich denke, daß dieser Film eher ein Erlebnis als eine Erzählung ist. Die "Ich" Perspektive wurde sicher nicht ohne Grund gewählt und konstant durchgehalten. So daß das Leben nach dem Tode aus der Sicht von jemanden der tot ist oder sich auf dem Weg dorthin (oder woanders hin ;)) befindet, gezeigt wird. Wann kan man so eine Reise schon einmal erleben? Schon die Credits sind aussergewöhnlich (kaum zu glauben, daß diese ursprünglich gar nicht beabsichtigt waren). Der Film ist es auch und aussergewöhnliche Filme spalten die Meinungen ja fast immer. Ich für meinen Fall bin froh, daß es noch einige Filmemacher gibt, die den Mut haben, aussergewöhnliche Filme zu drehen und zeigen, daß Film mehr ist als blosse Erzählkunst.

Zu den geschnittenen Szenen (oder besser: der ausgelassenen Rolle): Ich fände es schade, wenn man auf diese Szenen verzichten müsste. Gerade die Szenen mit der scheinbaren "er hat es überlebt" Szene hat mir sehr gefallen, da dem Zuschauer im ersten Moment völlig übersieht, daß sich der Protagonist gerade in den Gedanken seiner Schwester befindet (angedeutet durch den Kameraflug durch ihre Haare) und man erst hinterher realisiert, daß man als Protagonist gerade gesehen hat, wie die eigene Schwester GEDACHT (oder geträumt) hat, wie es wäre, wenn ihr Bruder zurück wäre. Ich empfand das als eine gelungene Abwechslung für den Film.

Übrigens: Irreversible ist imo kein Film über prophetische Träume, sondern über die Unumkehrbarkeit der Geschehnisse, wenn man einmal Entscheidungen getroffen hat. Die Kettenreaktion des Schicksals bestehend aus scheinbar harmlosen Entscheidungen, die am Ende (oder hier am Anfang) nur noch Leid und Tote zurücklässt. Nicht sehr optimistisch, aber auch aussergewöhnlich und einprägsam gefilmt (nicht nur die Vergewaltigungszene, auf die der Film unglücklicherweise so oft reduziert wird).

05.02.2011 01:36 Uhr - baddblood
nehmt ihr den alle keine drogen? dann macht das mal und schaut die filme nochmal! ;-)

06.02.2011 13:24 Uhr - iggy
@ baddblood

Guter Tipp mit den Drogen!

06.02.2011 14:30 Uhr - ShAd_1337
freu mich auch schon wie verrückt auf den film.
die zwei vorgänger-filme habe ich sehr gemocht.
ich weiß es schon jetzt; enter the void werde ich lieben!!!

06.02.2011 14:35 Uhr - Onkel Boris
@MarkoH01:

grundlegend geht es in irreversibel eben doch genau
um die angesprochenen prophetischen träume. alex
spricht mit den beiden männern in ihrem leben auch
darüber, als die drei auf dem weg zur u-bahn und zu
der party sind. sie erwähnt, dass sie gerade ein buch
zu diesem thema liest. nur geht dieser fakt in all der
sexual-schwangeren gesamtstimmung ein wenig unter.
als am morgen (davor) alex und marcus im bett
erwachen hat marcus einen (wie er selbst sagt) ganz
tauben arm (als prophezeiung auf das was da kommen
soll). alex hingegen erzählt, dass sie von einem
tunnel geträum hat und dieser dann eingestürzt wäre
(was auf ihr späteres schädeltraume hinweisen dürfte).
zum ende (oder anfang) des filmes liegt alex auf der
wiese und hat auf ihrem bauch das erwähnte buch über
die prophetischen träume. abgesehen von all den details
innerhalb des filmes geht es grundlegend genau darum.

ich habe den film mittlerweile sehr oft gesehen und
bin erst beim (etwa) vierten mal auf diesen doch recht
verborgenen trichter gekommen.

12.02.2011 12:22 Uhr - sash3012
werde mir den film heute abend mal geben!!!allzusehr verschicken dürfte es mich eigentlich net :) schonmal was von milkdrop2 gehört??ist ein visualisierungstool für winamp und dieses wurde da wohl anscheinend benutzt sieht zumindest so aus (gleiche effekte) freue mich aber trotzdem schon :)
@badblood joa so macht das viel spass ggg ;)

17.10.2011 08:49 Uhr - Mixery
Krasser Mindfuck. Zum einen ist man froh, die Langfassung geschafft zu haben, zum andern kann man noch Stunden, Tage, Wochen drüber nachdenken und Gesehenes interpretieren. In meinen Augen ein erstklassiger Film, den man wenigstens einmal im Leben gesehn haben sollte. Sowas tiefgründiges findet man selten :)
Ich hab' vorher noch keine Filme von Gaspar Noé gesehen, werd das aber auf jeden Fall noch nachholen.

11.05.2013 01:34 Uhr - Azukaa
Wunderbares Meisterwerk! Einer meiner Lieblingsfilme! Ein Hoch auf Noe :D

16.09.2013 05:29 Uhr - maneaterpsycho
User-Level von maneaterpsycho 1
Erfahrungspunkte von maneaterpsycho 24
Gaspar Noé filme sind bis jetz immer gut, und auch hier hat er ein durchgeknalltes meisterwerk erschaffen mit einer genialen kamera, optik und sound

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