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    Blade Runner 2049

    zur OFDb   OT: Blade Runner 2049

    Herstellungsland:USA (2017)
    Genre:Drama, Science-Fiction, Thriller
    Bewertung unserer Besucher:
    Note: 7,96 (37 Stimmen) Details
    31.10.2018
    Mike Lowrey
    Level 35
    XP 42.155
    Vergleichsfassungen
    China (Harmlos-Fassung)
    Label Sony Pictures, DVD
    Land China
    Freigabe ohne Altersbeschränkung
    Laufzeit 161:34 Min. (150:54 Min.) NTSC
    Originalversion
    Label Sony Pictures, Blu-ray
    Land Deutschland
    Freigabe FSK 12
    Laufzeit 163:27 Min. (152:48 Min.)

    Blade Runner 2049 - Eine gelungene Fortsetzung für einen zeitlosen Klassiker

    Blade Runner 2049 war von vornherein ein riskantes Unterfangen für alle Beteiligten, ist der erste Blade Runner doch ein unumstrittener Meilenstein der Sci-Fi-Filmgeschichte, der bis heute von Fans verehrt wird. Doch Regisseur Ridley Scott hat es immer auch gereizt, wieder in das Universum einzutauchen und einen weiteren Film zu machen, auch wenn da bei vielen Cineasten die Alarmglocken schrillten, wenn sie an Scotts Fortführung der von ihm einst ebenfalls erschaffenen Alien-Reihe dachten. Mit Prometheus - Dunkle Zeichen und Alien: Covenant schickte sich der Altmeister nämlich an, das immer auch von einigen ungeklärten, mysteriösen Fragen begleitete Universum zu stark zu erklären und damit zu entmystifizieren.

    Es war letztlich die Arbeit an Alien: Covenant, die sich mit der Produktion von Blade Runner 2049 überschnitt und es verhinderte, dass Scott selbst die Regie übernehmen konnte. An seiner Stelle übernahm Denis Villeneuve auf dem Regiestuhl Platz. Der Kanadier, der u.a. mit Prisoners, Sicario und Arrival sein enormes Gespür für atmosphärische Stoffe und eine hypnotische Erzählweise unter Beweis stellte, erwies sich hier als Idealbesetzung. Stilsicher dirigiert er Ryan Gosling, Harrison Ford, Jared Leto, Ana de Armas und den restlichen Cast durch eine melancholische Geschichte über den Sinn des Lebens und die Definition von Menschlichkeit, die aber trotzdem immer zugänglich bleibt. Eingebettet in eine gewaltige Bildsprache und eine Laufzeit von zweieinhalb Stunden, nennt Villeneuve Blade Runner 2049 den teuersten Arthouse-Film der Kinogeschichte. Recht hat er und schön, dass es sowas auch heute noch gibt.

    Blade Runner 2049 mit zensierter Nacktheit für China, Indien und die Türkei

    Im Vorfeld der Produktion wurde schon zur allgemeinen Erleichterung der Fans bekannt, dass der Film auf ein R-Rating hin konzipiert werden würde, man also keine Kompromisse zugunsten des massentauglicheren PG-13-Ratings eingehen würde. Bei einem Budget von 150 Mio. Dollar war das schon ein deutliches Zugeständnis an die Kunst, denn an den US-Kinokassen vermochte Blade Runner 2049 nur 92 Mio. Dollar einzuspielen, weltweit summierte sich das Ganze auf 259 Mio. Während die Studiobosse also wohl weniger erbaut waren, dürften Fans sich über das Endprodukt freuen.

    Doch nicht jedes Land wurde von Zensuren verschont. Sony Pictures fertigte, teilweise in vorauseilendem Gehorsam, auch eine Fassung des Films an, die auf jegliche Nacktheit verzichtet. Ziemlich verärgert reagierten etwa Filmkritiker in der Türkei auf diesen Umstand und ließen auch kein gutes Haar an Sonys Argumentation, dass man damit Rücksicht auf die dortige Kultur nehmen wolle. Die Kritiker empfanden es wiederum als respektlos eben jener Kultur und den türkischen Kinogängern gegenüber, dass man glaube, sie könnten damit nicht umgehen. Laut IMDb fand diese Fassung auch in Indien ihre Anwendung und in China gelangte sie ebenfalls in die Kinos und auf die Heimkino-Medien, wie die von uns für diesen Schnittbericht verwendete Original-DVD belegt. Dass der chinesische Markt empfänglich für zensierte Hollywood-Blockbuster ist, hat der Fall von Logan - The Wolverine eindrucksvoll gezeigt, wie unser Schnittbericht dazu belegt.

    Verglichen wurde die geschnittene, chinesische DVD mit der ungeschnittenen, deutschen Blu-ray (von Sony Pictures Home Entertainment).

    19 Unterschiede, davon
    15 Szenen mit alternativem Bildmaterial
     4 Schnitte

    Die Originalversion läuft 102,06 Sec. bzw. ca. 1 Minute 42 Sekunden länger als die China-Fassung.

    Weitere Schnittberichte
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    Soldier (1998) FSK 16 - NL 16
    Soldier (1998) FSK 18 - BBFC 18

    Meldungen


    Alternatives Bildmaterial
    0:23:46: Die nackten Männerleichen auf den Seziertischen sind in der China-Fassung stark eingezoomt.
    Kein Zeitunterschied

    China-FassungOriginalversion


    Alternatives Bildmaterial
    0:32:44: Als K und Luv die Treppen hinuntergehen, sieht man nackte Replicant-Prototypen an den Seiten. Die China-Fassung zoomt hier ein und schneidet dann den Rest der Einstellung, hinter K zwei nackte Figuren auftauchen, die selbst mit dem chinesischen Superzoom nur schwer unkenntlich gemacht werden konnten, ohne K komplett aus dem Bild zu nehmen. Ach fehlt, wie er zu einem Modell blickt, das große Ähnlichkeit zu Sapper Morton aufweist.
    6,56 Sec.

    China-FassungOriginalversion


    Alternatives Bildmaterial
    0:38:09: Die Chinesen mögen den Zoom. Als das neue Modell aus dem "Plastikbeutel" nach unten fällt und ist es nackt. Auch wie Wallace sich nähert und es berührt, ist das Bild in der China-Fassung stark vergrößert. Das Ende der Einstellung ist zudem gekürzt.
    0,96 Sec.

    China-FassungOriginalversion


    Alternatives Bildmaterial
    0:40:04: Nicht nur wurde eingezoomt, sondern auch die Kamerafahrt an dem nackten Modell verkürzt. Dabei geht auch etwas von Wallaces Monolog verloren: "[We make angels] in the service of civilization. Yes, they were bad angels once, I make good angels now."
    8,32 Sec.

    China-FassungOriginalversion


    Alternatives Bildmaterial
    0:40:50: Das nackte Modell steht vor Wallace. In China zoomte man so stark ein, dass man nur noch Wallace sieht.
    Kein Zeitunterschied

    China-FassungOriginalversion


    Alternatives Bildmaterial
    0:41:15: Wallace steht auf und berührt das Modell. In China zoomte man wieder viel davon weg.
    Kein Zeitunterschied

    China-FassungOriginalversion


    Alternatives Bildmaterial
    0:41:37: Zoom, als Wallace zusticht.
    Kein Zeitunterschied

    China-FassungOriginalversion


    Alternatives Bildmaterial
    0:42:16: Zoom, als Wallace zu Luv spricht und das Modell hinter ihm steht.
    Kein Zeitunterschied

    China-FassungOriginalversion


    Alternatives Bildmaterial
    0:42:27: Zoom, als das Modell zu Boden fällt.
    Kein Zeitunterschied

    China-FassungOriginalversion


    Alternatives Bildmaterial
    0:43:54: Kurios. Auch der Sex, der im Hintergrund als Schattenspiel angedeutet wird, fehlt in der China-Fassung und das auf digitale Weise. Zudem wurde auch etwas gezoomt, sodass die links stehenden Prostituierten nicht im Bild sind. Das zieht sich durch alle Ansichten, auch bei der Einstellung in dem Korridor. Zudem wurde in der China-Fassung die Einstellung der laufenden Mariette etwas verkürzt, aber ohne klar ersichtlichen Grund. Die Liebesspiele im Hintergrund wurden kurz darauf auch wieder digital entfernt.
    4,3 Sec.

    China-FassungOriginalversion


    1:30:56: Die nackte Mariette steht noch vom Bett auf und läuft durch das Zimmer. Auch die nächste Einstellung, in der sie sich den BH wieder anzieht, fehlt, obwohl man da keine entblößten Brüste sieht.
    8,32 Sec.


    1:36:23: Wow. Selbst die Aufnahme einer haushohen Frauenstatue mit Brüsten wurde in der China-Fassung komplett geschnitten.
    16,16 Sec.


    Alternatives Bildmaterial
    1:37:18: Und eine weitere Ansicht von "nackten" Frauenstatuen wurde entfernt.
    6,84 Sec.


    Alternatives Bildmaterial
    1:40:57: Die Kamera fährt langsam zwischen zwei Frauenstatuen herunter und man sieht deren entblößte Brüste. Die chinesische Fassung zoomt erst und schneidet dann frühzeitig. Sie setzt erst wieder ein, als K den Käfer auf seiner Hand betrachtet.
    20,24 Sec.

    China-FassungOriginalversion


    Alternatives Bildmaterial
    1:42:09: Als K vom Bienenstock aufschaut, ist im Hintergrund wieder die Kontur der nackten, weiblichen Statue zu sehen. In der China-Fassung nicht.
    Kein Zeitunterschied

    China-FassungOriginalversion


    2:02:59: Das Werbehologramm mit der nackten JOI wurde geschnitten.
    3,28 Sec.


    2:16:57: Erneut wurde das nackte JOI-Hologramm um die zeigefreudigsten Einstellungen erleichtert.
    11,6 Sec.


    Alternatives Bildmaterial
    2:17:15: Hier zoomt die China-Fassung wieder heran.
    Kein Zeitunterschied

    China-FassungOriginalversion


    Alternatives Bildmaterial
    2:17:33: Und wieder ein Schnitt, als man JOIs Brüste klar erkennen kann. Sie steht auf und die Ansicht wechselt zu K, der vor dem Display steht, auf dem sich die nackte JOI wieder hinstellt. Hier zoomt die China-Fassung jetzt.
    15,48 Sec.

    China-FassungOriginalversion

    Kommentare

    31.10.2018 00:05 Uhr - Universal Terminator
    3x
    Meisterwerk.

    Was manche aber auch immer mit Nacktheit haben...


    31.10.2018 00:13 Uhr - ???
    5x
    User-Level von ??? 2
    Erfahrungspunkte von ??? 34
    ...ein modernes Meisterwerk des Sci-Fi-Kinos, mit einem wahren Bilderregen an Effekten, tollen Darstellern & der schönsten Frau im Universum: Ana de Armas = The Perfect Woman! ;)
    Dennoch kommt die Fortsetzung, meiner Meinung nach, nicht an das Original heran.
    Danke für den ungewöhnlichen SB. ^^

    31.10.2018 00:20 Uhr - Gordon-Rogers
    3x
    User-Level von Gordon-Rogers 2
    Erfahrungspunkte von Gordon-Rogers 42
    Ah, die Pan & Scan Fassung

    31.10.2018 00:21 Uhr - ???
    2x
    User-Level von ??? 2
    Erfahrungspunkte von ??? 34
    31.10.2018 00:20 Uhr schrieb Gordon-Rogers
    Ah, die Pan & Scan Fassung


    ...exklusiv für Röhrenfernseher. ^^

    31.10.2018 00:41 Uhr - Bearserk
    1x
    Die Bilder, der Sound, die hypnotische Erzählweise...

    Das Ding war im Kino der Hammer!!!

    Die Zensur ist anscheinend immerhin teilweise bemüht, keine störenden Sprünge im Flow zu produzieren.
    Trotzdem natürlich ein No Go!

    31.10.2018 07:50 Uhr - Postman1970
    31.10.2018 00:41 Uhr schrieb Bearserk
    Die Bilder, der Sound, die hypnotische Erzählweise...


    Besonders war die Erfahrung für mich ... so dass ich nicht durchhielt und und den Blurayplayer ausmachte.
    Ich mag normalerweise solche Filme und wer Jean Rollin wie ich liebt, weiß dass es nicht immer Geplapper und auch mal mit Kamerafahrten oder Musik geht.

    Einen roten Faden suchte ich aber vergeblich, es war mehr ein Wandern mit Musik in irgendwelchen Kulissen, die man aber anderswo schon mal gesehen hat. Vielleicht war ich nur in der falschen Stimmung, ich muss es erneut irgendwann mal versuchen.

    Auf alle Fälle kein Film zu dem man jedem raten kann.

    31.10.2018 08:58 Uhr - Batmobil
    31.10.2018 00:41 Uhr schrieb Bearserk
    ...die hypnotische Erzählweise...


    Was ist denn bitte eine "hypnotische Erzählweise"?

    Entweder habe ich eine Story, oder keine.
    Bilder hypnotisch, ok. Sound hypnotisch, ok.
    Erzählweise?
    Das einzige was am neuen Blade Runner hypnotisch war, war der einschläfernde Ryan Gosling mit seinem immer selben tumben Gesichtsausdruck.
    In Drive wirkte das noch cool, aber inzwischen sieht man, daß die einfach sein langes Kinn von unten filmen um es "cool" wirken zu lassen. Wie in "First Man" auch schon wieder.
    Wenn Du aber meinst hypnotisch ist gleich einschläfernd, dann gebe ich Dir recht.

    31.10.2018 09:19 Uhr - sonyericssohn
    3x
    DB-Co-Admin
    User-Level von sonyericssohn 19
    Erfahrungspunkte von sonyericssohn 7.204
    Hah, diese Asiaten ;-)
    Das schrägste Zeug in sich hineinfuttern evtl. sogar noch lebend, aber bei nackten Leuten rudern sie zurück. Das kann man kapieren...muss man aber nicht :-D

    31.10.2018 10:25 Uhr - Ben Cooper
    Mit diesem Blade Runner ist es wie mit dem ersten Teil - man steht drauf oder (wie ich) nicht. Wie auch den ersten fand ich ihn kreuzlangweilig, wenn auch zur Ehrenrettung schon interessanter als den ersten. Aber auch hier bin ich eingeschlafen.
    Man kann intelligente Filme auch besser machen, ohne dass sie so "kunstvoll verquast" sind, dass man sich die Qualität, die Begeisterung (und wie beim ersten den Kult) nur noch einreden kann.

    31.10.2018 11:56 Uhr - McReedy
    2x
    31.10.2018 10:25 Uhr schrieb Ben Cooper
    Mit diesem Blade Runner ist es wie mit dem ersten Teil - man steht drauf oder (wie ich) nicht. Wie auch den ersten fand ich ihn kreuzlangweilig, wenn auch zur Ehrenrettung schon interessanter als den ersten. Aber auch hier bin ich eingeschlafen.
    Man kann intelligente Filme auch besser machen, ohne dass sie so "kunstvoll verquast" sind, dass man sich die Qualität, die Begeisterung (und wie beim ersten den Kult) nur noch einreden kann.

    Hat mit Einreden herzlich wenig zu tun, viel mehr mit Filmverständnis.

    31.10.2018 12:09 Uhr - alex_wintermute
    1x
    31.10.2018 10:25 Uhr schrieb Ben Cooper
    Mit diesem Blade Runner ist es wie mit dem ersten Teil - man steht drauf oder (wie ich) nicht. Wie auch den ersten fand ich ihn kreuzlangweilig, wenn auch zur Ehrenrettung schon interessanter als den ersten. Aber auch hier bin ich eingeschlafen.
    Man kann intelligente Filme auch besser machen, ohne dass sie so "kunstvoll verquast" sind, dass man sich die Qualität, die Begeisterung (und wie beim ersten den Kult) nur noch einreden kann.


    Ich wüßte nicht, was man am ersten Blade Runner besser machen könnte. Pure Perfektion ist der Film. Grandiose Charaktere, herausragender Soundtrack, interessante Story, düsteres Setting und und und. Empfinde die Ridley Scott Verfilmung gar besser als das P.K. Dick Buch.

    31.10.2018 13:48 Uhr - MartinRiggs
    2x
    Eine wirklich schön geschriebene Einleitung, zu einem der besten Filme der Kinogeschichte. Leider fürchte ich, dass es genau wie beim Originalfilm eine kleine Ewigkeit dauern wird, bis der Großteil des Massengeschmacks die ganze Bandbreite dieses wahren Wunderwerks verstehen wird.

    Zu den Zensuren kann ich nur den Kopf schütteln. Man beansprucht für sich selbst Verständnis und Toleranz, legt diese gegenüber anderen aber selbst nicht an den Tag.

    31.10.2018 13:57 Uhr - dok
    31.10.2018 07:50 Uhr schrieb Postman1970
    Ich mag normalerweise solche Filme und wer Jean Rollin wie ich liebt, weiß dass es nicht immer Geplapper und auch mal mit Kamerafahrten oder Musik geht.

    Einen roten Faden suchte ich aber vergeblich, es war mehr ein Wandern mit Musik in irgendwelchen Kulissen, die man aber anderswo schon mal gesehen hat.


    das hast du schön gesagt , geht mir auch so . dabei wollte ich den film unbedingt mögen .

    31.10.2018 17:31 Uhr - antoniomontana
    4x
    31.10.2018 00:13 Uhr schrieb ???
    Ana de Armas = The Perfect Woman! ;)


    Jawohl selbst wenn ich eine Frau wäre, würde bei ihr Anblick der Uterus beben..😎

    31.10.2018 20:00 Uhr - elvis the king
    31.10.2018 12:09 Uhr schrieb alex_wintermute
    31.10.2018 10:25 Uhr schrieb Ben Cooper
    Mit diesem Blade Runner ist es wie mit dem ersten Teil - man steht drauf oder (wie ich) nicht. Wie auch den ersten fand ich ihn kreuzlangweilig, wenn auch zur Ehrenrettung schon interessanter als den ersten. Aber auch hier bin ich eingeschlafen.
    Man kann intelligente Filme auch besser machen, ohne dass sie so "kunstvoll verquast" sind, dass man sich die Qualität, die Begeisterung (und wie beim ersten den Kult) nur noch einreden kann.


    Ich wüßte nicht, was man am ersten Blade Runner besser machen könnte. Pure Perfektion ist der Film. Grandiose Charaktere, herausragender Soundtrack, interessante Story, düsteres Setting und und und. Empfinde die Ridley Scott Verfilmung gar besser als das P.K. Dick Buch.


    Ich habe mir den Final Cut angesehen und kann nur sagen das der Schnitt einfach nur grauenhaft ist und das obwohl dieser 2007 von Ridley Scott nochmal selbst zusammengeschnitten wurde!
    Ich weiß jetzt nicht mehr wie die Original-Kinofassung ist, müsste ich mir nochmal anschauen, aber wenn der genauso mies geschnitten ist, weiß ich nicht was Ridley Scott 1982 geritten hat obwohl er doch 1979 mit Alien bewiesen hat wie man Filme dreht und schneidet!
    Ich fand zumindest den zweiten Blade Runner viel besser, auch wenn dieser sich die erste Stunde sowas von hingezogen hat, aber der erste Film ist einfach auch nicht mein Fall, obwohl ich auch gerne ruhige Filme schaue!

    31.10.2018 21:18 Uhr - deNiro
    2x
    DB-Helfer
    User-Level von deNiro 5
    Erfahrungspunkte von deNiro 337
    Für mich spielt der 2.Teil in ein und derselben Liga wie das Original!

    Die Entscheidung, Villeneuve das Ruder zu überlassen, hätte optimaler nicht sein können. Ich sehe momentan wenig junge Regisseure, die in der Lage wären, solche großen Stoffe mit dem nötigen Respekt und einer gehörigen Portion eigener Ideen umzusetzen.
    Für mich ein absolutes Meisterwerk!

    Übrigens, klasse und aufschlußreicher SB!!

    31.10.2018 22:42 Uhr - astronomo
    Den ersten mit dem neuen zu vergleichen ist Äpfel wie mit Birnen zu handeln. Der '82er ist ein Klassiker an sich, mit dem '17er hat Villeneuve einen neuen Meilenstein gesetzt. Wer SciFi mag wird um beide nicht herum kommen...
    Eine Schande und ziemlich kleinkariert was die Chinesen damit angestellt haben.

    01.11.2018 18:45 Uhr - D-Chan
    Anscheinend sind nackte Frauen in China noch verpönter, als die, die Geister jagen. o_o

    Übrigens; sollte ich mich versuchen selbst in den Hintern zu beißen, weil ich diesen Film nicht im Kino gesehen habe?

    06.11.2018 13:09 Uhr - Ben Cooper
    31.10.2018 11:56 Uhr schrieb McReedy
    Hat mit Einreden herzlich wenig zu tun, viel mehr mit Filmverständnis.


    Nein, Kollege, das hat was mit subjektivem Geschmack zu tun. Auch wenn viele Leute eine bestimmte Musik feiern, heißt das noch lange nicht, dass sie gut ist. Auch wenn viele Leute eine bestimmte Musik schlecht finden, heißt das nicht, dass sie schlecht ist.

    Filmverständnis geht mir nicht ab, aber Blade Runner kriegt mich einfach nicht, ebenso wenig wie der kreuzlangweilige Pate. Kult steht nun mal nicht automatisch dafür, dass ein Film ganz toll ist. Ich müsste mir Qualität und Begeisterung einreden bei Blade Runner und bei der Pate-Trilogie. Andere Kultfilme haben es bei mir deutlich leichter, weil sie besser funktionieren und nicht so "einen auf Kunst machen", was ja oft schon Ridley Scotts Problem war (nicht zuletzt bei dem unsagbar schlechten Alien Covenant) Er steht für mich auch nicht zwingend für Qualität, denn oft zeichnen sich seine Filme durch eine große Leidenschaftslosigkeit aus.

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