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Titelcover von: Dear God No!

Dear God No!

zur OFDb   OT: Dear God No!

Herstellungsland:USA (2011)
Genre:Horror
Bewertung unserer Besucher:
Note: 9,33 (3 Stimmen) Details
Veröffentlicht am: 08.11.2013
Jason
Level 19
XP 7.826
Vergleichsfassungen
BBFC 18
Label Monster Pictures, DVD
Land Großbritannien
Freigabe BBFC 18
Laufzeit 77:49 Min. (72:54 Min.) PAL
Unrated ofdb
Label Big World Pictures, DVD
Land USA
Freigabe Unrated
Laufzeit 81:20 Min. (74:28 Min.) NTSC

Der Biker-in-Hütte-im-Wald-Grindhouse-Horror-Comedy-Mix Dear God No! erschien in den USA nur ohne MPAA-Prüfung für's Heimkino, in Deutschland und Österreich noch gar nicht und in England nur um 1,5 Minuten gekürzt. Zuviel Sex und Gewalt in Kombination bereitet auf der Insel regelmäßig Probleme.

Cuts were required to reduce the focus on a scene of sexual violence. Cuts made in accordance with BBFC Guidelines and policy, and the Video Recordings Act 1984.


4 Geschnittene Szenen = 1 Min. 33 Sec.

Dear God No! (2011)

Weiterer Schnittbericht:

Meldungen:
53:21
Die beiden am Boden liegenden Frauen werden weiterhin intensiv begattet, im Falle der schwangeren Laura eben unfreiwillig. Nachdem die ein paar mal "Oh God!" gejammert hat, beugt sich Jett kurz zu ihr runter und erklärt, dass der in ihrer Show nicht auftaucht.
21,5 Sec.


53:57
Eine zusätzliche Einstellung der Vergewaltigung von Laura fehlt.
4 Sec.


54:46
Laura wird der Slip weggerissen, dann vergeht sich der Rocker weiterhin an ihr. Ein anderer gesellt sich dazu und man lässt markige Sprüche ab. Schließlich wird Laura von ihrem Peiniger angehoben und über den Boden gezerrt.
33,5 Sec.


55:31
Die nunmehr auf einer Arbeitsplatte in der Küche liegende Laura soll vom nächsten Rocker vergewaltigt werden, während ihr vorheriger Peiniger sie festhält. Der bedroht sie mit einem Messer, schneidet ihr anschließend die Bluse auf und zwingt ihr einen Kuss auf, während sich sein Kumpane "in Stellung bringt".
Laura beißt dem anderen Rocker kurz darauf in die Lippe, woraufhin der ihr wütend in eine Brustwarze beißt.
34 Sec.


79:20
In der Unrated Version wird noch satte zwei Minuten lang ein Schwarzbild gezeigt, während die UK-Fassung nach drei Sekunden Schwarzbild endet. Somit entsteht hier eine nicht unerhebliche Laufzeitdifferenz ohne jeden Mehrwert (in die Schnittanzahl bzw. -lauflänge nicht mit einberechnet).
117 Sec.
Cover der ungeschnittenen US Unrated DVD:





Cover der gekürzten UK BBFC 18 DVD:


Kommentare

08.11.2013 00:04 Uhr - FishezzZ
3x
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Sieht nicht schlecht aus! Das Cover macht wenigstens schonmal nen ersten guten Eindruck.

08.11.2013 00:31 Uhr - Venga
2x
Bigfoot gegen Rocker?
Ach herrje...

08.11.2013 00:44 Uhr - TheShield2013
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Cover sieht ja schick aus. Der Rest....naja ich weiß nicht. Reinschauen lohnt sich vi
elleicht mal

08.11.2013 01:06 Uhr - Redeemer
2x
SB.com-Autor
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Die OFDb hat irgendwo ein deutsches Cover ausgegraben. Das sieht seltsam aus.

Mal schauen, ob das Ding in Deutschland rauskommt und ob's uncut wird. Wenn der Film gut ist. Ich fand z.B. Hell Ride höllisch langweilig, ob das vergleichbar ist?

08.11.2013 05:30 Uhr - Tom Cody
1x
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08.11.2013 00:31 Uhr schrieb Venga
Bigfoot gegen Rocker?
Ach herrje...


Das war genau das, was mir als erstes durch den Kopf geschossen ist. Sieht mir für meinen Geschmack doch ZU trashig aus. Langhaarige Rocker-Vergewaltiger stolpern über langhaarigen Waldmenschen? Ach nee, lieber nicht. Abgesehen davon - die "Sons Of Anarchy" würden diese "Impaler"-Zotteltrupe wahrscheinlich mal eben in der Pfeife rauchen... ;-)

08.11.2013 08:59 Uhr - MartinRiggs
08.11.2013 00:31 Uhr schrieb Venga
Bigfoot gegen Rocker?
Ach herrje...


Nein, Bigfoot bei den Hendersons!

08.11.2013 09:32 Uhr - wirsindviele
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08.11.2013 01:06 Uhr schrieb Redeemer
Die OFDb hat irgendwo ein deutsches Cover ausgegraben. Das sieht seltsam aus.

Mal schauen, ob das Ding in Deutschland rauskommt und ob's uncut wird.


Zumindest was Letzteres angeht kann ich dir klar sagen, das der in Deutschland selbst bei der JK kaum eine Chancen hat.
Und nein, mit Hellride kann man den nicht wirklich vergleichen.

08.11.2013 09:50 Uhr - Venga
08.11.2013 05:30 Uhr schrieb Tom Cody 1

Abgesehen davon - die "Sons Of Anarchy" würden diese "Impaler"-Zotteltrupe wahrscheinlich mal eben in der Pfeife rauchen... ;-)


SAMCRO gewinnt immer!

08.11.2013 11:18 Uhr - Darklord666
"Impaler Edition"... Mal was neues... : )
Hört sich interessant an, für so nen abgedrehten Genre Mix bin ich
eigentlich immer zu haben.
Wird gesichtet, wenn er mal Uncut mit dt. Ton verfügbar ist...

08.11.2013 12:34 Uhr - cecil b
4x
Moderator
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Klischee-Rocker vergewaltigen eine Schwangere und lachen dabei....höhö, voll heftig, voll abgedreht irgendwie hehe..voll cräzy..Gewollter Schund-Porn ist die neue Welle. Ich finde es meist so abgefahren wie einen durchtrainierten Jungspundmoderator mit Basecap, riesiger Brille als Modegag(er sieht bestens) und eng geschnittenen Holzfällerhemd. Kaum etwas ist so spießig wie angestrengt Freakig zu sein. Aber wem es gefällt wünsche ich viel Spaß, warum nicht. Machete war z.B. geiles Grindhouse-Kino.Auch dieser Film kann lustig sein, aber er sieht erst einmal sehr schlicht abgeschätzt aus.

08.11.2013 14:27 Uhr - NoCutsPlease
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Das knapp gehaltene Intro des Schnittberichts gefällt mir sehr gut, denn wenn es über einen Film nicht viele Worte zu verlieren gibt, reicht diese kurze und knappe Beschreibung vollkommen aus.

08.11.2013 15:14 Uhr - Charlie Bronson
1x
Immer wieder interessant auf welch "lustige" Weise hier Vergewaltigungen beschrieben werden, da haben eure Redakteure ja echt mal ein auffälliges Frauenbild. Eine Schwangere wird "unfreiwillig begattet", ha ha, der war gut... Ein bisschen krank ist das schon oder?

08.11.2013 15:33 Uhr - Rob Lucci
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@cecil b:
Wieso muss ein "Grindhouse" Film lustig sein? Also wenn du dir mal richtige Exploiter insbesondere der späten 60er bis Ende der 70er anschaust (dem goldenen Zeitalter des Genres), wirst du kaum einen Film finden der lustig ist. Machete hat meines Erachtens nichts mit echtem Exploitaion zu tun, es ist zwar ein wirklich guter Film, aber der einzige heutige Film der relativ gut die Stimmung des Genres einfing war Death Proof.
Erst in den 80ern wurde das Genre etwas mit absichtlichen (bösen) Humor angehaucht, als Troma entstand. Gerade Hobo with a Shotgun passt 1:1 zu dieser Art von Film.
Letztendlich besteht ein echter "Grindhouse" Film in erster Linie aus selbstzweckhafter Gewalt, viel Sex und dem brechen verschiedenster Tabus.

@Charlie Bronson:
Das nennt man schwarzen Humor und als solcher ist dieser hier noch sehr harmlos wenn du mich fragst. Muss selbst auf einer Seite wie dieser absolut auf 'political correctness' geachtet werden?!?

08.11.2013 17:25 Uhr - Critic
08.11.2013 15:14 Uhr schrieb Charlie Bronson
Immer wieder interessant auf welch "lustige" Weise hier Vergewaltigungen beschrieben werden, da haben eure Redakteure ja echt mal ein auffälliges Frauenbild. Eine Schwangere wird "unfreiwillig begattet", ha ha, der war gut... Ein bisschen krank ist das schon oder?


Naja aus dem gleichen Prinzip wurden ja die Szenen überhaupt erst in den Film geklatscht.
Die Scheisse guckt man am besten gar nicht, so einfach ist das.

08.11.2013 18:31 Uhr - cecil b
1x
Moderator
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08.11.2013 15:33 Uhr schrieb Rob Lucci
@cecil b:
Wieso muss ein "Grindhouse" Film lustig sein? Also wenn du dir mal richtige Exploiter insbesondere der späten 60er bis Ende der 70er anschaust (dem goldenen Zeitalter des Genres), wirst du kaum einen Film finden der lustig ist. Machete hat meines Erachtens nichts mit echtem Exploitaion zu tun, es ist zwar ein wirklich guter Film, aber der einzige heutige Film der relativ gut die Stimmung des Genres einfing war Death Proof.
Erst in den 80ern wurde das Genre etwas mit absichtlichen (bösen) Humor angehaucht, als Troma entstand. Gerade Hobo with a Shotgun passt 1:1 zu dieser Art von Film.
Letztendlich besteht ein echter "Grindhouse" Film in erster Linie aus selbstzweckhafter Gewalt, viel Sex und dem brechen verschiedenster Tabus.

@Charlie Bronson:
Das nennt man schwarzen Humor und als solcher ist dieser hier noch sehr harmlos wenn du mich fragst. Muss selbst auf einer Seite wie dieser absolut auf 'political correctness' geachtet werden?!?


Da hast du an sich natürlich Recht. Allerdings mischt sich ja der Midnightmovie mit dem Grindhouse, oder? Zugedröhnte Kiffer schauten sich Filme im Kino an, die gegen jede Political Correctness waren, gegen das Konservative. Neben heftigen Schlachtplatten haben diese Filme heute oft einen ironischen Beigeschmack, weil alles so übertrieben ist. Selbst heftigste Filme sind teilweise unfreiwillig komisch. Nicht alle natürlich. Die Hommage die Tarantino und Rodriguez ausgelöst haben ist lächerlich. Auch im positiven Sinne.Death Proof ist bewusster Unsinn, und er soll lustig sein. Meinst du nicht? Wenn du ihn als einen Film benennst der dieses Grindhouse-Feeling wiedergibt, dann passt dass doch. So richtig ernst nehmen kann man den ja nun wirklich nicht, oder?

09.11.2013 00:09 Uhr - Rob Lucci
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@cecil b:
Na ja, ein "Grindhouse-Genre" gibt es ja eigentlich nicht. Ein Grindhouse war schlicht ein Kino, welches in erster Linie Exploitationfilme und Pornos zeigte und dabei nicht nur auf dem Bildschirm sondern auch im Inneren voll 'Sleaze' war.
Die Filme die damals liefen sind natürlich teils unfreiwillig komisch, aber die Betonung liegt auf unfreiwillig. Wenn du heute klassische Exploiter anschaust wie bsw. "Ilsa - She Wolf of the SS", "Thriller - en grym film", "I spit on your Grave", "Foxy Brown", sämtliche Filme von H.G. Lewis, italienische Filme wie "Mondo Cannibale", "Virus",... so sind doch mindestens 95% davon vollkommen ernst und bieten an sich keinen bis bestenfalls tiefschwarzen Humor.
Die einzigen Genrefilme die hierbei wirklich gewollt lustig waren, waren die Werke von Russ Meyer (wenn man ein paar Abstriche macht) und die Filme von Troma (welche jedoch bereits nichtmehr direkt in die Grindhouse/Drive-In Ära zuzuordnen sind).

Machete und auch Planet Terror sind durchaus gute und unterhaltsame Filme, aber beide sind meines Erachtens soweit von 70er Jahre Exploitation entfernt, wie Twilight von einem guten Vampirfilm.^^Ich hab mich die letzten Jahre viel mit dem Genre auseinander gesetzt und mir ist kein Film bekannt, der diesen beiden Werken auch nur im geringsten ähnelt (falls dich das Ganze auch interessieren sollte, so kann ich dir nur das Buch "Nightmare USA: The Untold Story of the Exploitation Independents" von Stephen Thrower wärmstens empfehlen, welches das Genre und Grindhouse-Kinos wunderbar beschreibt (und einem dabei viele Tipps für zukünftige Einkäufe gibt^^)).

Death Proof hingegen ist in seinem Kern ein reiner Slasherfilm, die Handlung ist an sich relativ schlicht, dreckig und selbstzweckhaft (nicht falsch verstehen, ich liebe den Film, meines Erachtens Tarantinos bestes Werk). Der Film macht durchaus den Eindruck als hätte er so in den 70ern existieren können und auch wenn er aus heutiger Sicht natürlich ein Hommage ist und dadurch sehr unterhaltsam und "lustig", so hat er aber keine direkten Witze und humoristischen Szenen (wie bsw. Machete).

09.11.2013 02:12 Uhr - cecil b
Moderator
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09.11.2013 00:09 Uhr schrieb Rob Lucci

@Rob Lucci
Deine Infos sind interessant, und Unrecht hast du bestimmt nicht. Ich sehe es ja aber auch so dass Explotations-Filme so ne Art Cinema-Punk waren. Was sich heute Grindhouse nennt ist für mich so einer Arte Satire von und gleichzeitig Hommage an die Explotationsfilme.
H.G.Lewis ist doch wohl der Erfinder der Splatterkomödie, die ja nun mit Ironie spielt. Schwarzer Humor, wie du selbst sagst. Dass passt doch zu den von mir benannten schwarzen Humor, von den Filmen die sich heute Grindhouse nennen.
Deathproof ist für mich nicht im geringsten ein Slasher. Da ordne ich eher Twitch of the Death Nerve, Black Christmas, Halloween, Nightmare, Friday the 13th zu.

Wie auch immer, dass was sich heute Grindhouse nennt ist oft komödiantisch, oder durch seinen Stil gewollt vermeintlich ungewollt komisch wie Death Proof. Wie man es auch dreht und wendet, Humor spielt bei dem heutigen Grindhouse Kino eine Rolle. Die Originale sind wie du schon sagtest eher nicht oft gewollt humoristisch gewesen. Aber selbst I Spit on your Grave hat ein Finale welches meiner Meinung nach bewusst überzogen ist, da die Hauptdarstellerin ja nun makaber wahnsinnig ihren Spaß an ihrer Rache hat und herzlich dabei lacht.

Übrigens wenn du an Death Proof Spaß hast, empfehle ich dir Dario Argentos Mother of Tears. Da ist man sich auch nicht sicher ob der Film bewusst oder unbewusst Schund ist. Blutig und grotesk wie ein Fulci.

Gruß,Cecil

09.11.2013 12:37 Uhr - Rob Lucci
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@cecil b:
Ich muss dir zwar recht geben, was die heutige Grindhousewelle betrifft, aber auch wenn Machete eine Hommage an die 70er Jahre Exploiter ist (was ich auf keinen Fall bezweifle), so ist es dennoch eine absolut misslungene. Dem Film fehlt schlicht der ernst und der sleaze, der Exploiter ausmacht. Außerdem ist er viel zu sehr im Mainstream angelagert, was ja von der Definition her das Gegenteil von Exploitation ist.
Die Filme von Lewis bieten zwar fast alle eine relative Unfreiwillige Komik, aber was ihn von Machete unterscheidet ist, dass die Filme sich vollkommen ernst nehmen. Die Figuren handeln übertrieben, jedoch nicht direkt um lustig zu sein. Als Komödie würde ich jetzt keinen wirklich bezeichnen (sowas passt dann eher zu Braindead und dergleichen).
Gut das mit Slasher hab ich schlecht beschrieben, ich meinte eigentlich eher das Serienkillergenre der 70er (was auch im Bereich des Slashers angesiedelt ist und je nach dem als Untergenre betrachtet werden kann), welches Filme wie 'The Toolbox Murders', 'Maniac' und dergleichen hervorbrachte. Im Prinzip handelt Death Proof ja um einen Mann, der Frauen tötet und am Ende von seinen Opfern getötet wird.

Humor spielt heutzutage definitiv mit, da hast du auch vollkommen recht, aber dann sollte man die Filme eher als Hommage an 80er Jahre Troma bezeichnen und nicht an 70er Jahre Exploiter ansehen. Gerade heutige Filme wie 'Hobo With a Shotgun' oder auch 'Father's Day' passen perfekt zu dieser Art Film.
Mit I spit on your Grave meinst du das Original oder das Remake? Hab das Original schon lange nicht mehr gesehen, hab aber die Rache sehr kaltblütig und emotionslos von Seiten von Jennifer in Erinnerung?

Mother of Tears kenne ich natürlich, hab alle Filme (und Serien(folgen)) von Argento (welcher dicht gefolgt von Hitchcock mein Lieblingsregisseur ist) mindestens 1-2 mal in meiner Sammlung.^^ Deine letzten Sätze kann ich so 1:1 unterschreiben. :)

09.11.2013 15:28 Uhr - cecil b
Moderator
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@Rob Lucci

Wieder stimme ich dir zu einem Teil zu. Die heutigen 'Grindhouse'-Filme sind meistens eher eine Satire, als Filme im Stil der alten Zeit.
Lewis habe ich so in Erinnerung , als dass seine Filme satirisch überzogen sind, aber dass würde ich nicht unterstreichen. Aber er macht heute ja auch noch mal Filme, wobei ich von dem Film The Uh.Oh -Show gehört habe dass er bewusst eine schwarze Komödie sein soll.
Ich gebe dir vor allen Recht mit dem Mainstream, und dass meinte ich!!! Mit abgeschätzt. Was braucht man: wat voll krasses Übertriebenes welches oft wieder lustig sein soll. Dieses Prinzip ist für mich so eine Welle die mich nervt. planet Terror fand ich z. B. albern und nicht kreativ (auch wenn ich jetzt gehasst werde).

Jetzt weiß ich warum du Slasher meinst, und dieses Genre hat sich ja immer weiter entwickelt(IBackwoods, Terror.), alles klar.

Ja ich bin auch Argento Fan. Seine alten Filme sind so kunstvoll und philosophisch. Er ist sein eigenes Genre. Leider kam für mich nach Phantom der Oper nichts großes mehr. MOT ist aber lustig, und JENIFER und Pelts werden unterschätzt, die sind gut!

Toolbox Murder finde ich übrigens auch angenehm, da er nicht auf Mainstream-Coolness zählt.

09.11.2013 18:19 Uhr - Rob Lucci
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@cecil b:
Hmm also Lewis Filme würde ich jetzt nicht unbedingt als satirisch bezeichnen. Im Mittelpunkt seiner Filme steht nunmal Gore und genau das macht seine Filme aus, leicht überdrehte, meist unoriginelle (etwas was die meisten Exploiter innehaben, da das Genre in sich selbst sehr viel kopierte und wiederholte) Handlungskonstrukte, die in erster Linie dazu dienen den Zuschauer mit heftigsten Goreszenen zu schocken und zu unterhalten. Das Ganze hat dabei aber meines Erachtens nichts mit echter Satire oder Komödie zu tun. Ähnlich ist es beispielsweise bei dem höchst umstrittenen "Bloodsucking Freaks", welcher deutlich von Lewis geprägt wurde, ein Film der in erster Linie brutal ist und damit den Zuschauer unterhalten will.

Meinst du jetzt das Original Toolbox Murders von 1978 oder das Remake? Letzteres habe ich leider noch nicht gesehen. Furchtbar dieser Durcheinander aufgrund der Remakes...

Bei Argento geb ich dir vollkommen recht. Meines Erachtens endeten seine Meisterwerke mit "Phenomena", insbesondere Tenebre ist einer der wohl 3 besten Filme aller Zeiten (meiner Meinung nach). Alle nachfolgenden Filme waren zwar noch immer recht unterhaltsam (auch Dracula 3D gefällt mir recht gut), jedoch weit von seinen früheren Werken entfernt.
Pelts ist großartig. Der ganze 'Film' wirkt wirklich wie eine Hommage an Fulcis und ist einfach genial böse geworden. Auch wenn mich die Anti-Pelz Botschaft des Films nicht überzeugt hat (ich bin einfach viel zu sehr vom Film Noir geprägt und bin dadurch noch immer ein absoluter Pelzfreund), aber dennoch sehe ich mir den Film immer wieder und wieder gerne an. Und das John Saxon (einer meiner Lieblingsschauspieler) mitspielt, ist natürlich ein netter Nebeneffekt.^^

09.11.2013 18:37 Uhr - cecil b
Moderator
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@Rob Lucci

Bei Lewis habe ich wie gesagt nur ein 'laut meiner Erinnerung' , da ich lange nichts von ihm gesehen habe und da auch kein Spezie bin. Vielleicht fand ich die Filme teilweise einfach 'lächerlich', und tat dies mit Humor ab.

Ich habe nicht das Original von Toolbox Murders gesehen, Schande über mich. Das Remake von Tobe Hooper (liebe seine 70's !) ist sehr stumpf. Aber so ungekünstelt und brachial dass es mir Spaß machte.

Dracula 3D habe ich nicht gesehen, aber der kommt ja nur schlecht weg. Aber ich habe ja einen eigenen Kopf und Kretschman betonte Argentos Humor, den viele nicht erkennen.
Pelts fand ich toll, und die Anti-Pelts-Idee finde ich gut. Wie dreist Argento da den Spieß umdreht!
Jenifer finde ich super lustig, da Argento die klassische Rolle der Frau so herrlich karikiert.

Tenebre finde ich genial. Das Einzige was ich Argentos Klassikern 'vorwerfe', ist dass er fast zwanghaft Szenen dreht die den Zuschauern die Nase rümpfen lassen.

09.11.2013 19:06 Uhr - Rob Lucci
User-Level von Rob Lucci 2
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@cecil b:
Original kann ich nur empfehlen, ein kleiner böser Film mit einigen interessanten Figuren und Wendungen. Die US Blu-ray ist Regionscode frei und bietet die Unrated Fassung.
Das Remake wollte ich auch schon länger mal sehen, aber da es von Hooper ist (dessen frühere ich ebenfalls großartig fand) und Sheri Moon Zombie mitspielt, ist es wohl nur eine Frage der Zeit.^^

Dracula 3D ist wie gesagt besser als sein Ruf, wenn auch weit von Argentos früheren Filmen entfernt. Wenn du ein Fan von den Original Universal und Hammer Dracula Filmen bist, dürfte dir auch dieser gefallen.
Die Idee zu Pelts war wirklich gut und die Umsetzung genial. Zumal es nicht ein schlichter Propagandafilm wurde, welcher dem Zuschauer permanent die Moralkeule ins Gesicht schlägt, sondern auch von denen genossen werden kann, die der Botschaft des Films nicht zustimmen.

Deinen letzten Satz musst du mir aber erklären, mir ist irgendwie nicht ganz klar, welche Szenen du hierbei meinst?

09.11.2013 19:32 Uhr - cecil b
Moderator
User-Level von cecil b 19
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Rob ..

Ich meine in Tenebre den schmierigen geilen Oper, in Suspiria die Plastikfledermaus, in Inferno den Fleischer der am Fluss sein Fleisch zerteilt, in Phenomena die längste Telefonschnur der Welt und einen Schimpansen mit Rasiermesser..der Rockzipfel der Jenifer an den Sims festhält....ich liebe die Filme alle, aber diese Szenen hohlen die Dramaturgie aus den Angeln. Argento nennt sich selber einen Anarchisten des Kinos, sei es ihm gegönnt. Aber ich habe kein 'Angst' vor Fledermäusen und Co.

Ich meinte übrigens den Original I Spit on your Grave, das Remake kenne ich nicht.

13.11.2013 18:03 Uhr - Ghostrider
Ich hoffe, Dear god no! erscheint überhaupt noch mal auf deutsch. Ich warte darauf schon seit einem Jahr, als ich von dem Film durch Zufall erfuhr. Werde den Film aber bald von Kumpels aus England bekommen, die die ungekürzte US Fassung haben. Zu dem Film selbst kann ich nur sagen, daß er, wie auch Hell Ride an die alten Bikerfilme der 60er, 70er Jahre angelehnt ist. Hell Ride z.B hat die original Musik von früher, die so in vielen Biker-Filmen vor kam. Also wer die alten Filme nicht mag, mag wahrscheinlich die neuen auch nicht. Es gab schon mal einen Rocker-Bigfoot film, der allerdings eher schlecht war:"Big Foot gegen die Rockerbande", oder auch einer mit Werwölfen: "Werewolves on wheels". Ich freue mich immer über jeden neuen Bikerfilm, vor allem, wenn er an alten Filmen festhält. Sons of Anarchy hat damit eher weniger zu tun. Was die da machen in der Serie, hat mit Rockern nichts mehr zu tun.

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