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Fracass, der freche Kavalier

zur OFDb   OT: Le Capitaine Fracasse

Herstellungsland:Frankreich (1961)
Genre:Abenteuer, Komödie
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,00 (1 Stimme) Details
18.10.2020
Der Dicke
Level 19
XP 7.895
Vergleichsfassungen
Alte deutsche Fassung
Land Deutschland
Freigabe FSK 12
Laufzeit 93:50 Min. PAL
Französische Originalfassung
Land Frankreich
Freigabe Tous publics
Laufzeit 100:27 Min. PAL
Nach dem überwältigenden Erfolg der Literaturverfilmung Der Graf von Monte Christo durfte Jean Marais in einigen weiteren bombastischen Produktionen den Degen schwingen. Hierzu zählt der nicht minder unterhaltsame Fracass, der freche Kavalier, für den Regisseur André Hunebelle seinem Star 1961 mehrere Schauspieler zur Seite stellte, die schon kurz darauf selbst zu Ikonen des französischen Kinos wurden: Jean Rochefort, Louis de Funès und Philippe Noiret.



In den Folgejahren ließ das Trio Hunebelle, Marais und de Funès mit der Fantomas-Trilogie die Kinokassen weiter klingeln. Der Erstling kam nur zwei Monate nach Louis de Funès' entgültigem Durchbruch als Der Gendarm von St. Tropez in die französischen Lichtspielhäuser. Geneviève Grad, die in drei Gendarm-Filmen als Nicole Cruchot glänzte, ist in Fracass, der freche Kavalier in der weiblichen Hauptrolle zu sehen.

Jahrzehntelang musste sich das deutschsprachige Publikum mit einer geschnittenen Fassung dieses Films zufrieden geben. Dies änderte sich erst 2014 mit einer DVD-Veröffentlichung aus dem Hause VZ-Handelsgesellschaft, für die die zuvor fehlenden Szenen im französischen Originalton mit deutschen Untertiteln versehen wurden.

Seine deutsche Blu-ray-Premiere feierte Fracass, der freche Kavalier im Oktober 2020 dank des Labels Colosseo Film, das zeitgleich eine neue, selbstverständlich ebenfalls ungeschnittene, DVD-Auflage des Films präsentierte.

Es fehlen insgesamt 397 Sec = 6 Min 37 Sec.

0:00:00 (DF 0:00:00)
Die deutschen Opening Credits unterscheiden sich von den französischen Opening Credits.

DFFF


Insgesamt 42 Sec


0:19:28 (DF 0:18:46)
Nachdem Hérode dem Marquis des Bruyères "Die Abenteuer des Capitaine Matamore" als Theaterstück vorgeschlagen hat, erfolgt in der alten deutschen Fassung eine Schwarzblende, und die Szene ist zu Ende.



In der französischen Originalfassung bietet Hérode Zerbine in der Rolle der "Délicieuse" an. Dies erfreut den Marquis sehr.



Erst jetzt gibt es in der französischen Fassung eine Schwarzblende.



In der darauf folgenden Szene ist der Wagen der Schauspieler in der französischen Fassung etwas früher zu sehen.



Insgesamt 17 Sec


0:22:53 (DF 0:21:54)
Auf den Handschlag zwischen Baron Philippe de Sigognac und Hérode folgt in der alten deutschen Fassung wiederum Schwarzbild.



In der französischen Fassung bleibt dieses Schwarzbild aus. Stattdessen gibt es einen harten Schnitt auf die folgende, nur in der französischen Originalfassung vorhandene Szene, in der der Baron sich als Matamore verkleidet.



Die anschließende Bühnenszene beginnt mit einem Gespräch in Reimform zwischen dem prahlenden, aber feigen, Matamore und dem Gitarre spielenden Scapin, der ihn über die bevorstehende Ankunft des schwerterprobten Léandre unterrichtet.



Dem Schauspieler, der den Léandre verkörpert, wird abseits der Bühne eine Nachricht gereicht, der von der in schwarz gekleideten Dame in der ersten Reihe stammt.



Léandre betritt daraufhin die Bühne und fordert Matamore erst mit verbalen Sticheleien, dann mit Ohrfeigen heraus. Zwischendurch gibt es mehrere Einstellungen der besagten Dame im Publikum.



Matamore versucht nun mehrmals, sein Schwert zu ziehen, was ihm jedoch nicht gelingt, und beklagt sich. Léandre demütigt ihn dafür, zur allgemeinen Erheiterung des Publikums.



Außerhalb des Bühnenbereichs stellt Léandre fest, dass auch Zerbine eine Nachricht seitens eines Verehrers erhalten hat. Beide werden um Mitternacht zu einem Schäferstündchen erwartet.



Der Vorhang fällt, und die Truppe verabschiedet sich von ihrem Publikum.



Hinter den Kulissen teilt Isabelle dem Baron mit, es sei ihr eine Ehre, dass er nun in ihrer Truppe mitspielt. Der Baron akzeptiert diese Schmeichelei nur allzu willig.



Léandre und Zerbine machen sich auf den Weg zu ihren jeweiligen Verehrern.



Wie abzusehen war, handelt es sich dabei zum einen um den Marquis des Bruyères, zum anderen um seine Ehefrau, die Marquise.



Über die Einstellung einer Engelsfigur mit vorgehaltenem Finger erfolgt eine Schwarzblende.



Mit dem Wirt und Hérode geht es in der alten deutschen Fassung sowie in der französischen Originalfassung weiter. Letztere blendet etwas schneller ein, als die alte deutsche Fassung.

DFFF


Insgesamt 298 Sec = 4 Min 58 Sec


0:38:41 (DF 0:32:44)
Nur in der deutschen Fassung gibt es an dieser Stelle eine Schwarzblende mit anschließendem Schwarzbild und Fade-In in die nächste Szene. Die Originalfassung hat stattdessen einen weiteren harten Schnitt zu bieten: auf Zerbine, die sich vom Marquis auf die Schulter küssen lässt. Das Schwarzbild wurde wohl als Zensurmaßnahme eingebaut, um diesen Kuss etwas kürzer erscheinen zu lassen.

DFFF


kein Zeitunterschied


0:41:00 (DF 0:35:03)
Als Isabelle "Und wenn er Sie getötet hätte?" fragt, sieht man in der deutschen Fassung eine weniger als zweisekündige Nahaufnahme des Barons. In der Originalfassung läuft die gleiche Einstellung stattdessen ohne Unterbrechung weiter.

DFFF


kein Zeitunterschied


0:52:34 (DF 0:46:37)
Zu Beginn der Szene in der Gaststätte ist in den beiden Fassungen jeweils unterschiedliches Bildmaterial zu sehen.

DFFF


Erst als de Vallombreuses Handlanger sich nach Lampourde umsieht, laufen die alte deutsche Fassung und die französische Originalfassung wieder identisch.



Insgesamt 1 Sec


0:55:27 (DF 0:49:29)
Als de Vallombreuse in die Herberge, in der Isabelle übernachtet, eingetreten ist und sich nach ihrem Zimmer erkundigt hat, bittet er in der französischen Originalfassung noch darum, dass man ihn dorthin begleitet. Der Wirt versichert ihm, er wird ihn höchstpersönlich dorthin führen. Die beiden gehen die Treppe hoch.
13 Sec




1:03:08 (DF 0:56:57)
Als Lampourde dem Grafen seinen Kompagnon Malartic vorstellt, sieht man in der deutschen Fassung eine viersekündige Nahaufnahme des Grafen. In der Originalfassung läuft die gleiche Einstellung stattdessen ohne Unterbrechung weiter.

DFFF


kein Zeitunterschied


1:05:08 (DF 0:58:57)
Bildsprung.
1 Sec




1:09:49 (DF 1:03:37)
Als der Baron und Isabelle im Wald in einen Hinterhalt geraten, Isabelle entführt wird und der Baron die Verfolgung aufnimmt, fehlen in der alten deutschen Fassung mehrere Szenenanfänge, sowie ganze Einstellungen. Die Tonsprünge sind dabei unüberhörbar.



Insgesamt 22 Sec


1:21:00 / (DF 1:14:26)
Als der Baron mit seinen treuen Gefährten im Galopp zu de Vallombreuses Schloss reitet, gibt es nur in der deutschen Fassung eine weitere Schwarzblende mit anschließendem Schwarzbild und Fade-In in die nächste Szene. Die Originalfassung zeigt stattdessen wiederum einen harten Schnitt auf die Anschlussszene.

In der deutschen Fassung geht dabei ein Satz verloren: "Nous avons tout de suite reconnu votre voleuse!" ("Wir haben Ihre Diebin sofort wiedererkannt!")

DFFF


kein Zeitunterschied


1:40:18 (DF 1:33:44)
Auch der deutsche Abspann unterscheidet sich vom französischen Abspann.

DFFF


Insgesamt 3 Sec
Französisches Kinoposter:


Weiteres französisches Filmposter:


Cover einer deutschen VHS:
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