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    Hügel der blutigen Augen

    zur OFDb   OT: The Hills have Eyes

    Herstellungsland:USA (1977)
    Genre:Horror
    Bewertung unserer Besucher:
    Note: 6,34 (48 Stimmen) Details
    31.10.2016
    brainbug1602
    Level 26
    XP 16.927
    Vergleichsfassungen
    Kinofassung ofdb
    Label Arrow Video, Blu-ray
    Land Großbritannien
    Freigabe FSK 18
    Laufzeit 89:59 Min.
    Alternative Fassung ofdb
    Label Arrow Films, Blu-ray
    Land Großbritannien
    Freigabe BBFC 18
    Laufzeit 91:18 Min.
    Verglichen wurde die Kinofassung mit der Fassung mit dem alternativen Ende. Beide befinden sich auf der UK Blu-Ray von Arrow Video.

    Bob Carter will mit seiner Familie im Wohnmobil nach Kalifornien fahren, doch zuvor einen Abstecher zu einer Silbermine mitten in der Wüste machen. Die Warnungen eines Tankwarts auf keinen Fall weiterzufahren da sie durch ein Gebiet kommen, das von der Armee als atomares Testgelände genutzt wurde, ignoriert er. Bei der Fahrt durch die Wüste kommt es zu einem Unfall bei dem die Achse des Wagens bricht. Bob und sein Schwiegersohn machen sich auf den Weg um Hilfe zu holen, nichts ahnend, dass in den Hügeln eine von der Strahlung degenerierte Familie lebt, die es auf die Carters abgesehen hat.

    Mit "The Hills Have Eyes" hat Wes Craven einen weiteren Genreklassiker geschaffen, der vor allem durch seine grimmige Low-Budget Atmosphäre überzeugt. Der Film ist zwar nicht sonderlich blutig, doch die Kannibalen-Thematik und der Wandel der Familie, die erkennt, dass sie ihre Angreifer mit deren Mitteln bekämpfen muss, hat keineswegs von ihrer schockierenden Wirkung verloren. Die ursprüngliche Schnittfassung sollte ein X-Rating bekommen, was kommerziell ein Desaster gewesen wäre, so dass Craven den Film etwas kürzen musste um ein R-Rating zu bekommen. Recht amüsant ist, dass man in der dt. Synchronisation versuchte aus den verstrahlten Hinterwäldlern Außerirdische zu machen, indem den Carters weiß gemacht wird, dass in der Gegen vor Jahren ein UFO gelandet sein soll und daraufhin immer wieder Menschen verschwunden sind.
    1984 folgt mit "The Hills have Eyes II" eine etwas mäßige Fortsetzung und 2006 entstand ein überraschend gutes Remake von Alexandre Aja, das 2007 fortgesetzt wurde.

    Am 3. Oktober 2016 erschien der Film in Großbritannien von Arrow Video auf Blu-ray. Für die Veröffentlichung wurde der Film neu restauriert und lässt qualitativ alle anderen BDs weit hinter sich zurück, wie ein Vergleich bei caps-a-holic zeigt. Neben dem umfangreichen Bonusmaterial (3 Audiokommentare, einer Dokumentation, Interviews, Outtakes, alternatives Ende, Trailer, Bildergalerien) kommt die Blu-ray mit einem 40 seitiges Booklet im Pappschuber. Zum ersten Mal gibt es auch die Option den Film mit dem alternativen Ende zu sehen, das zwar auch in anderen Veröffentlichungen vorhanden war, allerdings nur isoliert im Bonusmaterial. Arrow hat bei dieser Veröffentlichung mal wieder alles richtig gemacht und Fans des Films kann man nur zu der Blu-ray raten.

    Bei der alternativen Schnittfassung wurde der Kampf von Katy und Bobby mit Mercury hinter Dougs Kampf mit Mars verschoben. Danach sieht man die Überlebenden der Carter Familie noch einmal im Sonnenuntergang. Katy gibt Ruby dabei die Hand. Die Kinofassung endet dagegen etwas düsterer mit einer Einstellung von Doug nachdem dieser Mars getötet hat.

    Laufzeiten:

    Kinofassung: 89:59 Min.
    Alternative Fassung: 91:18 Min.
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    Meldungen


    [01:19:47][01:19:47]

    Kinofassung:

    Katy sieht wie Mercury sich der Frau in dem Stuhl nähert. Sie gibt Bobby Bescheid, der den Wagen startet. Ein Schlinge, deren Ende an einem Wagenrad befestigt ist zieht sich unter Mercury zu, der zu dem Wagen gezogen wird. Plötzlich ist das Benzin leer und Mercury kann sich befreien. Katy und Bobby flüchten in den Wohnwagen, in dem sie eine Gasflasche öffnen und ein Zündholz hinter der Tür platzieren. Die beiden flüchten durch das Hintere Fenster. Als Mercury die Türe öffnet fliegt der Wohnwagen in die Luft. Bobby will sicher sein und sich den Ort der Explosion anschauen, doch Katy ist dagegen. Als er in den Trümmern steht wird er plötzlich von Mercury angegriffen. Katy schnappt sich eine Axt und geht auf ihn los, während Bobby seine Waffe zückt und auf ihn schießt. Mercury liegt tot am Boden.



    KF: 4:14 Min.


    [01:28:32][01:24:18]

    Kinofassung:

    Mars ist etwas länger zu sehen, dann ein Schnitt auf Doug. Das Bild wird rot, "The End" wird eingeblendet und es folgt der Abspann.



    Alternative Fassung:

    Hier folgt nun die Szene in der es Katy und Bobby mit Mercury aufnehmen. Die letzte Einstellung davon friert ein und es wird auf den Sonnenuntergang über geblendet. Die Überlebenden der Carter Familie treffen und umarmen sich. Katy geht auf Ruby zu und ergreift ihre Hand. Danach werden die Schauspieler dargestellt und es folgt der Abspann.



    KF: 1:27 Min.
    AF: 7:00 Min.

    Kommentare

    31.10.2016 00:11 Uhr - RetterDesUniversums
    1x
    bei dem Streifen braucht man echt Gedult und muss ausgeschlafen sein, sonst pennt man wieder ein.

    31.10.2016 00:12 Uhr - Horace Pinker
    User-Level von Horace Pinker 21
    Erfahrungspunkte von Horace Pinker 9.658
    Interessant, wusste gar nicht das es vom 1977er THHE ein alternatives Ende gibt. Guter Schnittbericht Brainbug, allerdings wird der leider verstorbene Horrormeister Wes (nicht Wed) Craven geschrieben. Der Film ist zwar etwas schlechter gealtert als andere Genreklassiker, weiß aber dennoch auch heute noch zu überzeugen.

    31.10.2016 00:40 Uhr - Gordon-Rogers
    2x
    User-Level von Gordon-Rogers 2
    Erfahrungspunkte von Gordon-Rogers 42
    Ajas Remake schlaegt das Original um laengen! Selbst Michael "The Face" Berryman konnte das Teil nicht aufwerten.

    31.10.2016 10:34 Uhr - Stoi
    2x
    31.10.2016 00:40 Uhr schrieb Gordon-Rogers
    Ajas Remake schlaegt das Original um laengen!


    Wohl wahr. Ein gutes Beispiel für ein gelungenes Remake.
    Empfinde ich übrigens bei MANIAC genauso.

    31.10.2016 18:17 Uhr - SergioSalvati
    Das Original ist ein absoluter Klassiker. Unblutiger, aber wesentlich besser, roher und unangenehmer als das aalglatte Hochglanz-Remake.

    31.10.2016 20:15 Uhr - Silent Hunter
    4x
    31.10.2016 18:17 Uhr schrieb SergioSalvati
    Das Original ist ein absoluter Klassiker. Unblutiger, aber wesentlich besser, roher und unangenehmer als das aalglatte Hochglanz-Remake.


    Also das Remake ist mehrere Sachen ganz bestimmt nicht: Nämlich unroh, angenehmer und glattgebügelt. Aber lassen wir das,... Eyeroll!

    01.11.2016 22:45 Uhr - praktikant
    2x
    Erstmal Danke an bug für diesen Schnittbericht (ich wusste auch nicht (mehr) daß es alternative Szenen gibt, ist aber auch schon eine Weile her, daß ich diesen Eckpfeiler des phantastischen Kinos sehen konnte.)
    Natürlich ist das Remake ziemlich gut geworden (ich hatte eine Scheißangst im Kino) ist anders, härter, moderner, nervenaufreibender...
    (mhm, stop, war es wirklich nervenaufreibender?)
    War irgendwer hier 1977/1978 im Kino und hat sich das Original ohne Begleitung im dunklen Kino angeschaut?
    Ersteinmal Hirn einschalten: Ohne Original kein Remake.
    Und damals war das halt ein ziemlicher Kanten (und das ist nunmal 40 (!) Jahre her!).
    Alles wird klar, wenn ich das Wort "Gedult" in der Rezension lese.
    Wie kann man bitteschön, 2 Streifen vergleichen, die einen Herstellungsabstand von 40 Jahren besitzen?
    Seufz...

    02.11.2016 02:23 Uhr - ondy1978
    1x
    wenn heute Filme diese Atmosphäre hätten würden sie preise abräumen wie Sand am Meer!

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