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Picknick am Valentinstag

zur OFDb   OT: Picnic at Hanging Rock

Herstellungsland:Australien (1975)
Genre:Drama, Mystery
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,42 (12 Stimmen) Details
02.02.2011
Eiskaltes Grab
Level 35
XP 31.171
Vergleichsfassungen
Director's Cut ofdb
Label Kinowelt, DVD
Land Deutschland
Freigabe FSK 12
Laufzeit 102:37 Min. PAL
Kinofassung ofdb
Label E.A.T. Medien, VHS
Land Deutschland
Freigabe FSK 12
Laufzeit 110:40 Min. PAL
Verglichen wurde die ungekürzte FSK 12-DVD von Kinowelt (Director's Cut) mit der ungekürzten FSK 12-VHS von E.A.T. Medien (Kinofassung).

Es ergeben sich 13 Unterschiede von 8 Minuten und 4 Sekunden:

8 Schnitte im Director's Cut = 8 Minuten und 4 Sekunden.
1 Schnitt in der Kinofassung = +31 Sekunden.
2 Alternativszenen = 33 Sekunden.
1 Alternativszene ohne Zeitunterschied
1 Umschnitt = +2 Sekunden.

Der Film "Picknick am Valentinstag", erzählt die Geschichte einer Gruppe Mädchen, die nach einem Wanderausflug zum Hanging Rock, dort auf unerklärliche Weise verschwunden sind und nach einer großen Suchaktion, nie mehr gefunden wurden. Der im Jahre 1900 stattgefundene Fall, basiert auf einer angeblich wahren Begebenheit. Da es aber keine Zeugen oder sonstige Beweismaterialen gab, kann bis heute nicht gesagt werden, was mit den jungen Frauen passiert ist. Lediglich ein Opfer, wurde kurz nach dem Verschwinden wieder geborgen. Diese litt jedoch an einem Gedächtnisverlust und konnte keinerlei Auskunft geben, was mit ihr und den anderen passiert ist. Andere, die vor dem Felsen gewartet hatten, behaupteten, das ihre Uhren stehen geblieben sind und sie merkwürdige rosa Wolken gesehen hatten, die dicht über den Felsen geschwebt haben. Heute ist der mysteriöse Felsen eine Touristenattraktion, der viele Besucher anzieht. Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Joan Lindsay, enttäuscht leider etwas. Im ganzen Film gibt es kaum Spannung und das Verschwinden der jungen Frauen wird eher in den Hintergrund gestellt.

Im Gegensatz zur Kinofassung, wurden im Director's Cut ein paar belanglose Handlungsszenen, die die enge Bindung zwischen Michael und Irma zeigen, entfernt. Die fehlenden Szenen sind als Deleted Scenes im Bonusmaterial der Director's Cut-DVD drauf.


Im Director's Cut gibt es übrigens ein paar Masterfehler, die aber im Schnittbericht nicht erwähnt wurden.

mehr Informationen zu diesem Titel

0 Min
In beiden Fassungen, sind die Anfangscredits unterschiedlich angeordnet.
Kein Zeitunterschied

2 Min
Die Anfangsszene mit Sarah und Miranda, unterscheidet sich in beiden Fassungen ein wenig. Die Unterschiede sind jedoch gering und kaum auffällig.
Kein Zeitunterschied

Director's CutKinofassung


5 Min
Mlle. de Poitiers bekommt zum Valentinstag von den anderen Mädchen noch Glückwünsche und ein paar Geschenke überreicht. Danach läuft sie mit den anderen in das Erdgeschoss hinunter.
35 Sek


6 Min
Mrs. McCraw ist länger im Bild.
4 Sek


6 Min
Die Mädchen stehen länger um den Tisch herum und unterhalten sich. Mrs. McCraw betritt den Raum und meint noch zu den Mädchen, das sie sich setzen sollen, was sie darauf auch tun.
22 Sek


11 Min
Im Director's Cut fehlt die erste Einstellung von Albert und den beiden älteren Leuten.
4 Sek


14 Min
Die Kutsche fährt länger durch den Wald.
3 Sek


23 Min
Michael blickt sich im Wald etwas um und läuft weiter. Im Director's Cut gibt es dafür eine Einstellung von Albert.
Director's Cut: +2 Sekunden
Kinofassung: 10 Sek

Director's CutKinofassung


82 Min
Albert läuft mit dem Hühnerkäfig im Arm noch den Weg entlang und trifft dabei auf Irma, die ihn frägt, ob er sich noch an sie erinnern kann. Er bejaht dies. Irma bedankt sich noch bei Albert, das er sie am Hanging Rock gerettet hat. Albert meint, das es nicht der Rede wert ist und eigentlich Michael sie gerettet hat, auch wenn er sich nicht mehr daran erinnern kann. Irma blickt, ohne dabei Albert weiter zu beachten, lächelnd zu Michael und läuft anschließend zu ihm hin. Beide stehen sich lächelnd gegenüber und laufen anschließend mit Miranda an der Seite durch den Wald. Zum Schluss blickt Miranda zu Irma und Michael, die sich hingesetzt haben und miteinander plaudern. Miranda läuft aus dem Bild.


Michael läuft die Treppe zum Dachboden hinauf und begibt sich zu Albert. Er gibt ihm eine Flasche Bier. Albert öffnet die Flasche und trinkt einen Schluck.
Albert: Der beste Platz um Bier kühl zu halten, ist der Teich!
Michael: Heiss hier oben!
Albert: Ist es immer! Direkt unter dem Dach!
Michael: Ein Wunder das du bei der Hitze schlafen kannst!
Albert: Du bist in letzter Zeit oft mit dieser Mrs. Leopold? zusammen gewesen nicht?
Michael: Ja!


Irma: Der Sommer wird bald vorbei sein!
Michael: Ist vielleicht auch ganz gut so! Ich glaube, das wir es wagen können, mit dem Boot noch einmal rausfahren zu können!
Irma: Es ist wirklich traurig! Es ist so, als ob jemand stirbt! Ich meine den Sommer! Das Ende des Sommers ist wie...Miranda immer zu sagen pflegte: Alles beginnt und alles endet, zur richtigen Zeit am richtigen Ort!
Michael: Irma? Was ist auf dem Felsen geschehen?
Irma gibt Michael keine Antwort und blickt zur Seite. Danach sieht man beide am Seeufer stehen.
Michael: Ich gehe fort! In den Norden nach Queensland!
Irma rennt darauf traurig davon, während Michael ihr noch hinterher ruft. Die nächste Einstellung des Fotos von einer der Vermissten, fehlt ebenfalls im Director's Cut.
356 Sekunden


82 Min
Im Director's Cut, wurde das Foto kurze Zeit später wieder eingefügt.
+2 Sek

82 Min
Es folgt eine Kamerafahrt über den singenden Kirchenchor. Als die Kamera bei den Mädchen stoppt, fängt eine von ihnen an zu weinen.
56 Sek


83 Min
Nur im Director's Cut gibt es noch ein paar Einstellungen des Reporters zu sehen, der eine Gruppe von Mädchen fotografiert. Mrs. McCraw kommt heraus und meint , das der Reporter verschwinden soll und die Mädchen hineinkommen sollen.
+31 Sek


91 Min
Eine Einstellung von Sarahs Betts
4 Sek


91 Min
Mrs. Appleyard durchsucht Sarahs Zimmer und wühlt in ihren Privatsachen herum. Im Director's Cut gibt es dafür die Einstellung von Sarahs Bett zu sehen, das man in der Kinofassung zuvor schon zu sehen bekommen hat. Außerdem gibt es eine Außeneinstellung des Internats. Die Kamera blendet zu Michael und Albert um, die sich gerade über den Hanging Rock unterhalten.
Director's Cut: +16 Sek
Kinofassung: 41 Sek

Director's CutKinofassung


101 Min
Der Abspann bzw. die Endcredits, sind in beiden Fassungen unterschiedlich.
Kein Zeitunterschied
Ungekürzte FSK 12-DVD von Kinowelt (Director's Cut).



Ungekürzte FSK 12-VHS von United Video (Kinofassung).

Kommentare

02.02.2011 01:22 Uhr - u-man
1x
User-Level von u-man 1
Erfahrungspunkte von u-man 14
auch wenn ich mich jetzt zum affen mache, aber der film ist besser als paranormal activity. keine ahnung, aber irgendwas hatte er. schade das der directors cut jetzt nicht wirklich viel neues bietet. habe gedacht ich werde im SB mal überrascht, leider nichts dabei was mich fasziniert hat. trotzdem lob an Eiskaltes Grab, vor allem für die hintergrund-infos. was da wohl wirklich passiert ist? waren ja nicht wenig mädels, die da verschwunden sind.

02.02.2011 02:13 Uhr - Roderich
3x
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Erfahrungspunkte von Roderich 42
Zu behaupten, diese geniale und vielfach preisgekrönte Verfilmung würde "etwas enttäuschen" zeugt vor allem von krasser Unkenntnis, was einen guten Film ausmacht. Peter Weir, ja, DER Peter Weir hat damit den Grundstein seiner künstlerischen und auch kommerziell erfolgreichen Karriere gelegt. Ich sage nur: Der einzige Zeuge oder Master and Commander. Und der Film ist ruhig, und der Zeit und Umgebung angemessen erzählt, aber völlig geheimnisvoll, mehrdeutig und spannend, was man aber nur mitbekommt, wenn man mehr als die Aufmerksamkeitsspanne eines 8jährigen hat.

02.02.2011 06:57 Uhr - Herr Kömmlich
1x
SB.com-Autor
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Erfahrungspunkte von Herr Kömmlich 2.003
Meisterwerk!

02.02.2011 09:05 Uhr - Eiskaltes Grab
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02.02.2011 - 02:13 Uhr schrieb Roderich
Zu behaupten, diese geniale und vielfach preisgekrönte Verfilmung würde "etwas enttäuschen" zeugt vor allem von krasser Unkenntnis, was einen guten Film ausmacht. Peter Weir, ja, DER Peter Weir hat damit den Grundstein seiner künstlerischen und auch kommerziell erfolgreichen Karriere gelegt. Ich sage nur: Der einzige Zeuge oder Master and Commander. Und der Film ist ruhig, und der Zeit und Umgebung angemessen erzählt, aber völlig geheimnisvoll, mehrdeutig und spannend, was man aber nur mitbekommt, wenn man mehr als die Aufmerksamkeitsspanne eines 8jährigen hat.


Das er für mich enttäuschend war, ist halt meine Meinung. Es ist kein schlechter Film, aber auch kein Meisterwerk. Ich habe mir halt mehr erwartet, da ich ein begeisterter Leser solcher Geschichten bin und bei der Verfilmung daher hohe Erwartungen hatte.

02.02.2011 09:21 Uhr - Spoox
2x
Hättest den SB ja auch am 14. veröffentlichen können. Da ist Valentinstag. ;-)

02.02.2011 09:22 Uhr - Eiskaltes Grab
SB.com-Autor
User-Level von Eiskaltes Grab 35
Erfahrungspunkte von Eiskaltes Grab 31.171
Für das Veröffentlichen der SB bin ich nicht verantwortlich :-)

02.02.2011 12:55 Uhr - evilemo
1x
Ich finde den Film auch Klasse. Könnte aber wirklich etwas mehr Mystery-Elemente gebrauchen. Da fand ich z.B. "Die letzte Flut" von Weir interessanter.
Habe aber seit "Master & Commander" (den ich im Übrigen sehr gut fand) nichts mehr von Peter Weir gehört. Schade dass der Film so gefloppt ist.

02.02.2011 15:42 Uhr - Spike Lobo
1x
@ ALL:

Joan Lindsay hat zu Lebzeiten ein erklärendes Ende für ihren Roman geschrieben. Dieses wurde einige Zeit nach ihrem Tod veröffentlicht (ich glaube 1 Jahr oder so, gehörte zu ihrem letzten Willen). Dieses Ende erklärt, was mit den Mädchen passiert ist. In den heutigen Ausgaben des Romans müsste dieses Ende eigentlich mit dabei sein. Einfach mal im Buchladen eures Vertrauens nachfragen und lesen. FALLS ihr es wissen möchtet.

Schöner SB.

02.02.2011 17:51 Uhr - Trainspotter
@Spike Lobo
Danke für diese Info. Auf zum Buchladen!

02.02.2011 18:03 Uhr - u-man
User-Level von u-man 1
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@Spike Lobo: ist das echt wahr jetzt? mich interessiert das jetzt auch brennend. cool und danke für den tip. auf zum buchladen....aber sowas von.

02.02.2011 20:43 Uhr - Kabukiman
bissschen wenig Splatterszenen...;-)

04.02.2011 02:15 Uhr - Robin0377
1x
@Spike Lobo: Ja, das stimmt, habe das Buch zu Hause. Auch andere Autoren hatten sich am Ende versucht (es gibt also mehrere Versionen), aber als das "echte" Ende (bzw. Erklärung) muss natürlich die von Joan Lindsay gelten.

Erstaunlich hierbei finde ich, daß das "offene" Ende so viele Leute zu beschäftigen scheint. Ich für meinen Teil habe nie eine dieser nachgeschobenen Erklärungen gelesen. Gerade dieses "unerklärliche" Verschwinden macht für mich den Reiz aus - alles andere wäre, wie beim Kartentrick zu wissen, wie er funktioniert: Langweilig. Ich ziehe das unerklärliche vor: Unheimlicher :)

14.07.2014 14:53 Uhr - Hernandez
1x
02.02.2011 09:05 Uhr schrieb Eiskaltes Grab
02.02.2011 - 02:13 Uhr schrieb Roderich
Zu behaupten, diese geniale und vielfach preisgekrönte Verfilmung würde "etwas enttäuschen" zeugt vor allem von krasser Unkenntnis, was einen guten Film ausmacht. Peter Weir, ja, DER Peter Weir hat damit den Grundstein seiner künstlerischen und auch kommerziell erfolgreichen Karriere gelegt. Ich sage nur: Der einzige Zeuge oder Master and Commander. Und der Film ist ruhig, und der Zeit und Umgebung angemessen erzählt, aber völlig geheimnisvoll, mehrdeutig und spannend, was man aber nur mitbekommt, wenn man mehr als die Aufmerksamkeitsspanne eines 8jährigen hat.


Das er für mich enttäuschend war, ist halt meine Meinung. Es ist kein schlechter Film, aber auch kein Meisterwerk. Ich habe mir halt mehr erwartet, da ich ein begeisterter Leser solcher Geschichten bin und bei der Verfilmung daher hohe Erwartungen hatte.


Das ist aber nun mal der Kern des Filmes. In der 2. Hälfte verlagert er den Erzählschwerpunkt des Filmes von dem Geheimnis des Verschwindens auf die Auswirkungen die das Geheimnis auf die Hinterbliebenen hat. Ein bewußter Stilbruch, nicht unähnlich zu Michelangelo Antonionis Meisterwerk Das Abenteuer.

Was natürlich auch dazu führt das einige enttäuscht sind, die eine Auflösung erwarten.

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