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The Prisoner

zur OFDb   OT: Huo Shao Dao

Herstellungsland:Taiwan (1990)
Genre:Action, Drama, Krimi
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,70 (10 Stimmen) Details
18.02.2003
Venom138
Level 7
XP 800
Vergleichsfassungen
FSK 18 ofdb
Freigabe FSK 18
R-Rated ofdb
Deutsches FSK 18-Tape (Pacific): 1:31:30 Min (PAL)
US-DVD (Columbia): 1:35:35 Min (NTSC)

Geschnittene Szene: 10 Sekunden

Für die Veröffentlichung von THE PRISONER in Deutschland mussten aus dem doch recht harten Knastfilm 10 Sekunden entfernt werden. Sieht man den ungekürzten Rest des Films, verwundert der Schnitt doch. Leider ist das deutsche Tape nur in Vollbild, was den Sehgenuss erheblich trübt. Die deutsche Synchro tut ihr übriges. Die US-DVD ist in Widescreen (1:1,85) und komplett uncut, leidet aber an einem neuen Soundtrack, der im Vergleich zum Original absolut daneben ist. Jackie Chan hat im Film nur eine kleine Rolle, der Name dient lediglich als Zugpferd. Nichtsdestotrotz ein sehr guter Film!
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Meldung


75:16 Der Wächter holt noch mit dem Knüppel aus und schlägt dem Attentäter auf den Kopf. Der sackt blutverschmiert zu Boden. Der Wächter schlägt ein zweites Mal zu 10 Sec
Deutsche DVD


UK-DVD


UK-Tape


HK-VCD/LD


Japan-DVD

Kommentare

02.09.2008 18:44 Uhr -
Stellen „Police Story“ und „Miracles“ die persönlichen Lieblingsfilme von Jackie Chan da, so verhält es sich mit „The Prisoner“ genau umgekehrt. Von all seinen Filmen, bei denen er mitgewirkt hat, hasst er diesen hier am meisten. Kein Wunder, denn „The Prisoner“ ist neben „Eagle Shadow Fist“ und „The Protector“ der mit Abstand blutigste, brutalste und pessimistische Jackie Chan Film schlechthin.
Als Jackie Chan sich 1980 von seinem Mentor Lo Wei in Streit trennte und dieser erkannte, dass ihm mit Chan ein ganz großer Fang durch die Lappen ging, drohte Wei Chan damit, dass er Kontakte bei der chinesischen Mafia habe und Chan von nun an keine ruhige Minute mehr haben würde. Aus Angst vor Anschlägen, wandte sich Chan an seinem Freund und Schauspielkollegen Jimmy Wang Yu, mit der Bitte ihm zu helfen. Da Wang Yu ebenfalls Kontakt mit der Unterwelt hatte, boxte er Chan aus der Sache heraus. Als Gegenleistung und Freundschaftsdienst sollte Chan in zwei von Wang Yus Filmen mitwirken.
Obwohl Jackie Chan 1990 / 91 noch mit den Dreharbeiten zu „Mission Adler“ beschäftigt war und die Produktion sich immer mehr in die Länge zog, bat Wang Yu ihn darum, in seinem Film mitzuwirken. Was auch erklärt, weshalb Chan in einer eher kleineren Rolle in „The Prisoner“ zu sehen ist. Als er dann aber den fertigen Film zu Gesicht bekam, war er sichtlich erschaudert über das Endprodukt. Und auch die Fans in den Kinos waren negativ überrascht, über das für Jackie Chan untypische und humorlose Gefängnis-Drama. Aus Angst sein Image könnte weiterhin unter diesem Film leiden kaufte Chan die Rechte auf und verhindert somit, dass „The Prisoner“ bis heute offiziell in Asien zu sehen ist.
Schade! Denn meiner Meinung nach ist dieser Film nicht nur die beste gemeinsame Arbeit (von drei) zwischen Chan und Wang Yu (denn „Tiger der Todesarena“ und „Fantasy Mission Force“ sind nicht gerade das Gelbe vom Ei), sondern auch bzw. gerade weil dieser Film einen so extrem traurigen und düsteren Unterton hat, ragt er stark aus der Masse der Eastern-Komödien von Chan heraus. Und ehrlich gesagt war es für mich sehr erfrischend Jackie Chan mal wieder in einer ernsteren Rolle zu sehen (die meiner Meinung nach auch perfekt meistert). Somit zeigt uns Chan eigentlich, dass er auch anders kann (auch wenn ihm das vielleicht zuwider ist) und sich als Schauspieler weiterentwickelt hat. (Dennoch ist mir klar, dass die Meinungen hier auseinander gehen werden und die meisten Fans sich eher Chans Ansichten zu diesem Film zu Herzen nehmen.)
Ebenfalls möchte ich erwähnen, dass die eigentlichen Hauptdarsteller wie Tony Leung Kar Fei oder Samo Hung ihre Rollen mit Bravour spielen und voll und ganz überzeugen. Die zwischenmenschlichen Beziehungen und feindlichen Auseinandersetzungen sind zum Teil sehr dramatisch und emotional umgesetzt worden. Szenen wie von einem Vater, der ständig aus dem Gefängnis ausbricht, nur um seinen Sohn zu besuchen, wie aus Todfeinden Freunde werden, wie ein Freund dem anderen zufällig das Leben rettet, regen zum nachdenken an.
Natürlich gehören zu solch einer Art Film auch die dementsprechenden Kampfszenen. Zu sehen sind unter anderen ein sehr roher Boxkampf und ein rasanter Kampf in einer Spielhölle. Vor allem Jackie Chan ist den Kampfszenen mal wieder in Hochform zu sehen. Besonders der Kampf Jackie Chan gegen Andy Lau. Zwei der populärsten Darsteller des Hong Kong Kinos liefern sich einen wirklich grandiosen Kampf, bei dem schlussendlich derjenige als Sieger vom Platz geht, der noch am meisten Menschlichkeit in sich trägt. Einer der besten und realistischsten Kämpfe der 90er.
Das krasseste aber im ganzen Film ist das sehr traurige Ende, wo letztendlich alles schief geht und Chan, Hung und Lau auf dem Flughafen erschossen werden (auch hier wird das Thema Freundschaft stark in die Szene integriert). Etwas unpassend ist da eher der Abspann, wo alle wieder fröhlich in die Kamera grinsen, auch die gerade erschossen wurden.
Um es schlussendlich auf den Punkt zu bringen, „The Prisoner“ ist trotz der schlechten Kritiken und Meinungen, mit Abstand einer der besten Jackie Chan Filme überhaupt. Uneingeschränkte Film-Empfehlung!!!

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