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Titelcover von: American Sniper

American Sniper

zur OFDb   OT: American Sniper

Herstellungsland:USA (2015)
Genre:Action, Biographie, Drama, Krieg
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,22 (30 Stimmen) Details
Veröffentlicht am: 11.12.2017
Eiskaltes Grab
Level 35
XP 38.955
Vergleichsfassungen
Pro 7 ab 12
Label Pro 7, Free-TV
Land Deutschland
Freigabe ab 12
FSK 16
Label Warner, DVD
Land Deutschland
Freigabe FSK 16
Laufzeit 127:14 Min. (119:37 Min.) PAL
Verglichen wurde die gekürzte Pro 7-Ausstrahlung ab 12 (20:15 Uhr / 03.12.17) mit der ungekürzten FSK 16-DVD von Warner.

Die Unterschiede:

66 Schnitte = 9 Minuten und 43,5 Sekunden.

Das erfolgreiche Kriegs-Drama American Sniper von Hollywood-Legende Clint Eastwood aus dem Jahre 2014, behandelt die auf wahren Begebenheiten basierende Lebensgeschichte des US-Navy SEAL-Scharfschützen Chris Kyle, der bei seinem Einsatz im Irak-Krieg mit geschätzten 160 Tötungen als erfolgreichster, amerikanischer Scharfschütze gilt und in seiner Heimat als Held gefeiert wurde. Im Februar 2013 wurde Chris Kyle von einem traumatisierten Veteranen des Irak-Kriegs auf einem Schießplatz erschossen.

Am 3 Dezember 2017 erfolgte auf dem Sender Pro 7 die Free-TV-Premiere und hier strahlte man den Film natürlich zur besten Sendezeit um 20:15 Uhr aus. Da die ungekürzte Fassung von der FSK ab 16 Jahren freigegeben wurde, waren fast 10 geschnittene Minuten nötig, um den Film bereits zur PrimeTime zeigen zu können. Neben kleinere Gewaltspitzen, wurden auch größere Szenenblöcke von über 1 Minute entfernt. Auch viele Dialoge mussten weichen.

Übrigens hat die FSF dazu auf ihrer Seite eine Freigabebegründung online gestellt. Hier folgt nun ein Auszug aus dem erwähnten Prüfungsergebnis:

Die eingereichte Schnittfassung wurde senderseitig entschärft, indem drastische Verletzungs- und Tötungssequenzen sowie gewaltbefürwortende Aussagen weitgehend entfernt wurden. Dennoch bleibt der Film in einem für das Hauptabendprogramm vertretbaren Rahmen spannend und emotionalisierend. Ab 12-jährigen wird zugetraut, sich mit den verbliebenen deutlichen Kriegsbildern – bei denen jedoch keine Gewalt zelebriert wird – ohne Entwicklungsbeeinträchtigung zu konfrontieren. Auch die einseitige Schilderung des Kriegsgeschehens aus der Sicht der Amerikaner wird letztlich mit Blick auf diese Altersgruppe nicht als desorientierend eingeschätzt, weil der kritische Blick auf Krieg insgesamt viel Gewicht erhält. Es gibt glaubhafte Gegenpositionen zur anfänglichen Kriegsbegeisterung durch den Bruder des Helden, seine mahnende Ehefrau und einen später erschossenen Soldaten. Protagonist Kyle wandelt sich von einem Hurra-Patrioten zu einem an seinem Tun zweifelnden und letztlich gebrochenen Menschen. Am Ende steht sein Trauma, hervorgerufen durch das verheerende Kriegsgeschehen, und er ist unfähig, ein normales Leben zu führen. Dazu schafft der Psychiater genauso ein Gegenbild zur Kriegsverherrlichung wie der Anblick von Kriegsveteranen. Die negativen Folgen des Krieges werden somit auch für ab 12-Jährige deutlich.

American Sniper (2015)


Dieser Schnittbericht hat mehrere Seiten
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2 Min
Die Frau schiebt ihre Hand unter den Körperschleier, um etwas hervorzuholen. Auch sieht man noch mal Chris, der die Frau und ihren Sohn mit seiner Sniper anvisiert.
7 Sek


3 Min
Chris hält weiter seine Sniper auf die Frau und den Jungen drauf. Sie übergibt die Granate, die sie zuvor unter ihrem Schleier hervorgeholt hat, ihrem Sohn und der rennt damit auf die US-Soldaten zu, um sich vor ihnen in die Luft zu sprengen. In der gekürzten Fassung ist nur die letzte Einstellung des rennenden Jungen zu sehen.
23 Sek


5 Min
Der Junge bekommt noch einen Schlag ins Gesicht. Seine Nase ist schon ganz blutig.
1 Sek


11 Min
Ausbilder: Wir werden die Schlappschwänze aussieben! Wir finden heute noch eins bis zwei echte Krieger!
5 Sek


11 Min
Ausbilder: (Dauber, sind Sie wirklich aus Connecticut? Dann wären Sie der erste Hinterwäldler aus Hartford!)
Dauber: Hooyah, Instructor Friday! Wälder gibt's überall! Ich will lernen, Terroristen zu töten!
4 Sek


11 Min
Ausbilder: Scheiße, Mann! Sie sind ein Limo saufender, Junk Food fressender Wichser! Yeah, so gefällt mir das! Der Coach spritzt während des Dialogs den am Boden liegenden Biggles mit dem Schlauch ab.
7 Sek


12 Min
Der Ausbilder zeigt vor den anderen Männern auf einen Anwärter und sagt, dass der bereits aufgibt. In der gekürzten Fassung fehlt danach folgender Satz noch von dem Coach: Das ist ein Schlappschwanz! Sie sagen: "Bis dann" und ich sage: "Bloss weg!"
4 Sek


12 Min
Die Anwärter müssen länger Liegestütze ausführen. Der Ausbilder sagt zu ihnen: Ich suche Krieger!
2 Sek


13 Min
Chris und die Anderen werfen Dartpfeile auf den Rücken ihres Kollegen, der sich dort eine Dartscheibe aufmalen lassen hat.
14 Sek


21 Min
Nachdem Chris mit der Sniper eine Schlange erledigt hat, sagt er noch zu dem Ausbilder: Ich bin besser wenn es atmen kann!
3 Sek


21 Min
Taya und Chris stehen länger erschütternd vor dem Fernseher und schauen sich die Nachrichten an, wo gerade über den Anschlag auf das World Trade Center berichtet wird. Nach der Szene fehlt dann noch eine kurze Traumsequenz von Chris, der mit seiner Sniper auf etwas zielt und dann abdrückt.
13,5 Sek


25 Min
Soldat: Die haben einen Sniper, der Kopfschüsse landet aus 500 Meter Entfernung!
6,5 Sek


26 Min
Die Frau schiebt ihre Hand unter den Körperschleier, um etwas hervorzuholen. Auch sieht man noch mal Chris, der die Frau und ihren Sohn mit seiner Sniper anvisiert.
7 Sek


26 Min
Die Frau und ihr Sohn bleiben weiterhin regungslos stehen und werfen ihre Blicke zu den US-Soldaten, die weiter hinten stehen. Kurz darauf übergibt die Frau ihrem Sohn die Granate. Nebenbei gibt es auch wieder Gegenschnitte auf Chris, der auf die Beiden zielt.
17,5 Sek


26 Min
Der Junge rennt mit der Granate auf die Soldaten los + Zwischenschnitt auf Chris.
5 Sek


26 Min
Der Junge wird von Chris' abgefeuerter Kugel in die Brust getroffen und fällt zu Boden. Seine Mutter schreit.
2,5 Sek


26 Min
Mark sagt zu Chris: Fuck, war das krass!
2 Sek


26 Min
Die Frau rennt zu ihrem toten Sohn und nimmt die Granate auf.
1,5 Sek


26 Min
Chris erschießt die Frau.
2,5 Sek


27 Min
Mark sagt grinsend: Das verdammte Miststück!
4,5 Sek


27 Min
Chris schaut sich durch sein Zielfernrohr den toten Jungen an.
9,5 Sek


28 Min
Biggles: Mark Lee kam rein und meinte, du hättest dein Rohr entjungfert!
2 Sek
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Kommentare

11.12.2017 00:18 Uhr - Kerry
4x
Dies ist der einzige Film von Clint Eastwood, den ich mir nicht angesehen habe und auch nicht ansehen werde.
Der Charakter der real existierenden Hauptperson ist mir einfach nur tiefst zuwider.

11.12.2017 00:22 Uhr - Knochentrocken
1x
User-Level von Knochentrocken 5
Erfahrungspunkte von Knochentrocken 448
Der einzige Film von Clint Eastwood, den ich überhaupt nicht mag!
Amerikanischer Patriotismus Pur!

11.12.2017 00:28 Uhr - Scat
2x
SB.com-Autor
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Erfahrungspunkte von Scat 2.936
Kann dem allen nur beipflichten. Selbst abgesehen von dem widerlichen Hintergrund war der Film alles andere als sehenswert.

11.12.2017 01:16 Uhr - Kashi
2x
Hier hätte Pro7 ausnahmsweise mal mehr kürzen können; z.B. sämtliche Szenen mit dem Hauptcharakter ... :D

Versteh auch in keinster Weise, was Eastwood hier geritten hat (na gut, seine Kumpels von der NRA). In nahezu all seinen vorherigen Filmen waren seine Figuren gewissermaßen das genaue Gegenteil zu dem Typen hier. (der fabelhafte Gran Turino z. B.)

Überhaupt einen Film über dieses A-loch zu drehen ist schon grenzwertig, zumindest in dem positiven Licht, das es wohl sein soll. Kommt nur halt nicht so rüber; er bleibt eben auch im Film ein Wichser für den man keinerlei Sympathien entwickeln kann (wenn man noch einen Funken gesunden Menschenverstand besitzt) -.-

11.12.2017 02:16 Uhr - Hashi
1x
Wow.. ich hatte Angst etwas ähnliches wie meine Vorredner zu schreiben. Gut das es hier mehr Menschen gibt, die sich mit dem Hintergrund des Films auseinander gesetzt haben. Der Film ist selbst ohne den Bezug zu dieser Person nicht sehenswert.

11.12.2017 06:41 Uhr - babyface
Clint war früher überzeugter Demokrat, er sympathisiert im Alter aber mehr mit den Republikaner.

11.12.2017 08:05 Uhr - Freerider
2x
11.12.2017 00:22 Uhr schrieb Weltraumgott
Der einzige Film von Clint Eastwood, den ich überhaupt nicht mag!
Amerikanischer Patriotismus Pur!


Wenn du in den USA wohnen würdest, würdest du auch Patriot.
Was ist den so schlimm daran Patriot zu sein.
Ich selbst habe fast 15 Jahre in den Staaten gelebt und finde es beeindruckend, Patriotismus hat jeder in Blut.
Ich weiß nicht ob du deutscher, Österreicher bist oder egal auch welche Nation.
Jede Nation ist stolz auf sich, und das ist auch gut so.

11.12.2017 08:14 Uhr - R_Bogatz
Vorab möchte ich sagen:
Ein großes Dankeschön an den Verfasser des Schnittberichtes für diese grandiose Arbeit :-)

Ich kenne den Film ausschließlich in dieser TV-Schnittfassung, weil es mir nicht wert war, ihn mir (trotz Regie durch Clint Eastwood) zu kaufen. Alleine der Filmtitel ließ mich Abstand nehmen.
Ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen.
Dennoch wollte ich gerne wissen, was Clint hier gedreht hatte.
Von daher: einmal strong-cut gesehen - und das wars...

11.12.2017 09:37 Uhr - Kerry
7x
11.12.2017 08:05 Uhr schrieb Freerider
Wenn du in den USA wohnen würdest, würdest du auch Patriot.
Was ist den so schlimm daran Patriot zu sein.
Ich selbst habe fast 15 Jahre in den Staaten gelebt und finde es beeindruckend, Patriotismus hat jeder in Blut.
Ich weiß nicht ob du deutscher, Österreicher bist oder egal auch welche Nation.
Jede Nation ist stolz auf sich, und das ist auch gut so.

Genannter Mensch hat 160 Menschen erschossen und auch noch Spaß dabei empfunden.
Die von ihm erschossenen Menschen hat er als "Barbaren" bezeichnet und sich lt. eigenen Angaben dabei ergötzt, wie diese angeschossen um ihr Leben kämpfen.
Zudem hat er die Öffentlichkeit angelogen. Lt. Eintrag in Wikipedia hat er nach eigener Aussage die Einnahmen aus seiner Autobiographie (3 Millionen Dollar) der Veteranenvereinigung gespendet, hat dies nach journalistischer Recherche jedoch nie getan.
Was hat das mit Patriotismus zu tun?

11.12.2017 22:03 Uhr - Loredanda Ferreol
3x
11.12.2017 08:05 Uhr schrieb Freerider
11.12.2017 00:22 Uhr schrieb Weltraumgott
Der einzige Film von Clint Eastwood, den ich überhaupt nicht mag!
Amerikanischer Patriotismus Pur!


Wenn du in den USA wohnen würdest, würdest du auch Patriot.
Was ist den so schlimm daran Patriot zu sein.
Ich selbst habe fast 15 Jahre in den Staaten gelebt und finde es beeindruckend, Patriotismus hat jeder in Blut.
Ich weiß nicht ob du deutscher, Österreicher bist oder egal auch welche Nation.
Jede Nation ist stolz auf sich, und das ist auch gut so.


Gegen 'gesunden Patriotismus' ist nichts einzuwenden. Aber dieser Chris Kyle stand eben nicht für diesen, sondern für dessen zerstörerische Abart die einen zu vernichtenden Feind braucht, um sich selbst zu definieren.

Ein Heldendenkmal hat Eastwood ihm nicht gesetzt, aber m. E. doch etwas zu unkritisch inszeniert.

11.12.2017 23:09 Uhr - Knochentrocken
1x
User-Level von Knochentrocken 5
Erfahrungspunkte von Knochentrocken 448
11.12.2017 08:05 Uhr schrieb Freerider
11.12.2017 00:22 Uhr schrieb Weltraumgott
Der einzige Film von Clint Eastwood, den ich überhaupt nicht mag!
Amerikanischer Patriotismus Pur!


Wenn du in den USA wohnen würdest, würdest du auch Patriot.
Was ist den so schlimm daran Patriot zu sein.
Ich selbst habe fast 15 Jahre in den Staaten gelebt und finde es beeindruckend, Patriotismus hat jeder in Blut.
Ich weiß nicht ob du deutscher, Österreicher bist oder egal auch welche Nation.
Jede Nation ist stolz auf sich, und das ist auch gut so.



Gegen Patriotismus habe ich nichts, das ist sogar etwas sehr gutes! Und es gibt auch sehr guten Stoff: Der Patriot von Roland Emmerich oder Braveheart (ebenfalls mit Mel Gibson) sind echt starke Filme.

Aber wenn Eastwood einen Film macht und dabei den ‚Schrecken‘ des Krieges zeigen will und was aus einem Menschen wird, der psychisch nicht damit klarkommt (zu Hauf passiert dies), wehalb zeigt uns Eastwood am Ende dann nicht, wie Kyle stirbt? Warum wird genau an dieser Stelle abgeblendet zum Abspann? Davor sieht man aber jegliche Art von töten des Scharfschützen, seinen eigenen Tod sieht man allerdings nicht, das ist für mich einfach wieder nur, dass die Person des Chris Kyle als Held dargestellt wird, als Held der US-Army...

Anders siehts z. B. bei 13 hours aus. Ein Explosionsactionhaltiger Antikriegsfilm, klar man kann sagen Michael Bay-typisch, aber patriotisch ist dieser Film bspw. nicht.


Ich bin ein riesen Fan von Clint Eastwood und er ist ein 100% Top Regisseur/Schauspieler, hier stinkt er allerdings ab! Meiner Meinung nach.

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