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John Carter - Zwischen zwei Welten

zur OFDb   OT: John Carter

Herstellungsland:USA (2012)
Genre:Abenteuer, Action, Fantasy,
Science-Fiction
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,00 (9 Stimmen) Details
11.03.2019
TonyJaa
Level 35
XP 44.838
Vergleichsfassungen
Vox Vormittag ofdb
Label VOX, Free-TV
Land Deutschland
Freigabe ab 12 vormittags
Laufzeit 116:31 Min. (ohne Abspann) PAL
FSK 12 ofdb
Label Walt Disney, Blu-ray
Land Deutschland
Freigabe FSK 12
Laufzeit 132:01 Min. (123:16 Min.)

Vergleich zwischen der gekürzten Vox- Vormittagsausstrahlung vom 17.02.2019 (11:15 Uhr) und der ungekürzten FSK 12- Blu-ray.

John Carter- Zwischen den Welten, aus der Schmiede der Disney- Studios, ein Blockbuster und zugleich Millionenmisserfolg. Lag es hier an Hauptdarsteller Taylor Kitsch? Oder doch an vermeintlich geklauten Versatzstücken einer ganzen Filmära? Grundsätzlich muß man hier wohl eher dem Marketing-Studio von Walt Disney Pictures einen gehörigen Anteil ankreiden, wurde doch eine Strategie gefahren, die den unbedarften Trailer-Zuschauer eher verwirrt haben dürfte, denn überzeugt. Es wurde eine epische Breite angedeutet, die zwar tatsächlich vorhanden ist, aber unterwanderte dies mit lächerlichen Gegenschnitten eines durch die Gegend springenden John Carter. Im Film selbst mag dies vielleicht passend sein, kommt es einem doch als Einzelbild in einem Trailer eher befremdlich vor. Dann wurden die Bürgerkriegs-Elemente aus der Vermarktung herausgehalten, weil man, angesichts des ebenso gefloppten Cowboys & Aliens, davon ausging, dass Publikum würde sich für solch "altmodische Bestandteile" nicht interessieren. Ähnlich komisch wurde im gesamten Verlauf des Marketings verfahren, so dass böse Zungen gerne mal die Meinung vertraten, dass Disney den Film bewusst gegen die Wand fahren wollte?!

Basierend ist das Ganze zumindest auf einer Pulp-Roman-Reihe des Tarzan-Schöpfers Edgar Rice Burroughs Anfang des zwanigsten Jahrhunderts, der den titelgebenden Helden auch hier dank einer Verkettung von Umständen auf den Mars schickt und ihn dort das ein oder andere Abenteuer erleben lässt. Wer John Carter sieht, fühlt sich sowohl inhaltlich als auch im effekttechnischen Aspekt schnell an andere Filme oder Klassiker erinnert. Dabei ist es eher anders herum, reihte sich die Verfilmung der Buchreihe doch anno dazumal in die Gattung unverfilmbarer, budgetsprengenden Produktionen ein. So kam es wie es leider kommen musste und andere Verfilmungen bedienten sich im Laufe der Zeit immer wieder der reichlichen John Carter Mythologie, wurden gar selbst zu Popkulturphänomenen. John Carter, die Inspirationsquelle all jener Werke geriet in Vergessenheit. Werke wie Flash Gordon, Star Wars ja sogar Avatar bedienen sich freimütig an John Carter. Die Idee mit dem „Mein Geist wird in einen anderen Körper übertragen, während mein Körper ruht" beispielsweise, erinnern sehr schnell an Matrix oder eben genannten an Avatar. Wenn man nun also John Carter sieht, hat man das Gefühl, ein geklautes Best-Of jener Filme serviert zu bekommen, doch in Wahrheit ist es eben andersrum.

Dementsprechend kann man den Film nun nicht unbedingt schlecht machen, erwartet den Zuschauer, anders als es der Trailer vermutet, doch ein SciFi-Abenteuerfilm der sehr klassischen Art. Sein Budget von 250 Millionen US-Dollar sieht man den weiß Gott exzellenten Effekten an, auch Taylor Kitsch ist hier ein unverbrauchter, sympathischer Darsteller. Und doch wirkt der Film mancherorts etwas zerfahren, erfüllt nicht ganz seine epische Breite, die vorallem die Finalszene gebraucht hätte. Viele missbilligen ebenso auch das, leicht offen gehaltene, Ende des Films und doch behaupte ich, dass es passend zur Storyline - Stichwort "Geist verlässt Körper" - in sich stimmig geraten ist, ja quasi ein "offenes Happy-End" bietet. Schlussendlich wurde der Film, trotz Einspielergebnis von 284 Millionen Dollar, für Disney zu einem ca. 200 Millionen-Fiasko, sodass man die, ursprünglich als Trilogie angelegte, Reihe ad akta gelegt haben dürfte. Fernab guter oder schlechter Kritiken, dürfte dem Film nun eher traurigerweise die Rolle zu Teil werden, wie man viral im Rahmen des Marketing versucht, einen Film in Bahnen zu lenken, in die er eigentlich garnicht geworfen werden sollte, nur um dann, ebenso fehlgeleitete, Kurskorrekturen anzustreben. 

Hier vorliegend nun also eine Nachmittagswiederholung seitens des Films Vox, die erfreulicherweise nicht allzu stark für ein jüngeres Nachmittagspublikum geschnitten wurde. So fehlen zwar einige Actionmomente und im Rahmen der Altersfreigabe härtere Szenen, doch anschaubar und ein Blick wert ist der Film auch in dieser Fassung noch. Auch die FSF entschied offiziell über die Fassung:
"In dem Science-Fiction-Film, der auf einer kreativ umgesetzten Romanvorlage von Die Prinzessin vom Mars von Edgar Rice Burroughs basiert, gerät ein Abenteurer in einen Konflikt mit Außerirdischen und landet auf dem Mars. Dort wird er zu einer Art Freiheitskämpfer, der an der Seite einer Frau viele sehr gewalthaltige Kämpfe zu bestehen hat.
Der vorliegende bereits um Gewaltspitzen senderseitig gekürzte Film zeichnet sich durch seinen fantastischen Gesamtcharakter aus, der auch von einem jüngeren Publikum als märchenhaft und realitätsfern eingeordnet werden kann. Somit wird er keine empathiebildende Wirkung entfalten. Die Anzahl der verbliebenen Gewaltspitzen und die Art ihrer Visualisierung beinhaltet für unter 12-Jährige kein entwicklungsbeeinträchtigendes Potenzial. Die Hauptprotagonisten besitzen Superman-gleiche Kräfte und überstehen jegliche brenzlige Situationen, was zu einem entlastenden Spannungsabbau beiträgt. Ergänzend kommt die eindeutige Gut-Böse-Zeichnung der Charaktere hinzu. All diese Elemente wirken entlastend und lassen den Science-Fiction-Film auch für jüngere Kinder als aushaltbar werten, weshalb eine Ausstrahlung im Tagesprogramm möglich ist. (Stand: Februar 2019)"


Bei insgesamt 14 Schnitten (+ Schwarzbild/Abspann) fehlen 100,96 Sekunden (= 01:41 Min.)

Die Laufzeitangaben sind von der ungekürzten Blu-Ray entnommen worden, die angegebene Schnittlänge je Schnitt und im Gesamten allerdings in PAL widergegeben

00:00 Min.
Die BD setzt einen Moment früher ein.
1,20 Sek.

26:53 Min.
Tars: "Lass' nichts für die weißen Affen übrig."
Der Thark tut wie ihm Befehl und schiesst auf die Eier mit den ungeschlüpften Babys im Versteck. Die nachfolgende Totale des Geländes wurde ebenso aus Anschlussgründen entfernt.
11,92 Sek.


45:24 Min.
Dejah schlitzt den Gegner vor sich noch auf und sticht ihr Schwert dem Gegner hinter sich direkt in den Magen. Mitten in der Einstellung wie sie es wieder herauszieht, setzt auch Vox wieder ein.
3,48 Sek.


01:17:04 Min.
Kurz bevor er mit lautem Geschrei angreift, kehrt die ungekürzte Fassug nochmal zum Flashback Johns zurück und man sieht kurz die Leichname von Frau und Kind.
3,68 Sek.


01:17:19 Min.
Abwechselnd sieht man nun John der weiter durch die Reihe der Jeddarks kämpft, sowie im Flashback John der seine tote Familie begräbt...


...ebenso in Zwischenschnitten kurz Sola und Dejah. Erst mit dem Ankommen des Schiffes, setzt auch Vox wieder ein.
43,92 Sek.


01:39:44 Min.
Sarkoja wird von dem Monstrum gepackt und offscreen in zwei Hälften gerissen.
3,92 Sek.


01:41:03 Min.
John durchsticht den Körper des Monstrums und kriecht somit quasi durch den dessen Leichnam hindurch. Zwei Einstellungen vom jubelnden Publikum wichen ebenso aus Anschlussgründen.
10,64 Sek.


01:42:15 Min.
Hier musste der Anfang der Einstellung weichen und wie zuerst Tal's Körper, dann sein Kopf zu Boden fallen. Mitten in der Landung von John, setzt auch die gekürzte Fassung wieder ein.
1,52 Sek.


01:48:14 Min.
Dejah sticht Sab onscreen die Haarnadel in die Hand.
0,36 Sek.


01:49:17 Min.
Der Krieger im Vordergrund wird noch niedergestreckt.
1,36 Sek.


01:49:25 Min.
John trennt Sab mit einem Hieb den Unterarm ab.
1,04 Sek.


01:50:07 Min.
Ein Teil der Schlachtszene und wie Tars, Tardos und Kantos einige Krieger töten können, wurde entfernt.
8,08 Sek.


01:50:21 Min.
Man sieht Sab's abgetrennten Unterarm, die Waffe verwandelt sich in reine Energie, welche auf den Krieger zufliesst. Vox setzt hier mitten in der Einstellung ein, als der Unterarm schon nicht mehr im Bild erkennbar ist.
1,92 Sek.


01:50:25 Min.
Die Energie durchströmt Sab und fängt an von John Besitz zu ergreifen.
4,04 Sek.


01:50:33 Min.
Sab bekommt von der Energie den Kopf halb zerquetscht. Schnitt zu John, der weiter von der Energie eingehüllt wird und um sein Leben kämpft.
5,08 Sek.


02:03:16 Min.
Der Abspann fehlt bei Vox.
504,32 Sek.
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