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Bud Spencer - Seine Filme OHNE Terence Hill im Zensur-Überblick

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Heute ich... morgen du!

1967

Seinen ersten Auftritt vor der Kamera hatte Bud noch ganz ohne Credit als Leibwächter von Kaiser Nero 1951 in Quo vadis, der jedoch keine Fassungsanekdoten hergibt. Neben kleineren Rollen waren in der Zwischenzeit natürlich vor allem Hannibal (1960) und Gott vergibt...wir beide nie! (1967) relevant - bei beiden ist aber auch Terence Hill mit dabei und deshalb haben wir diese bereits im Duo-Special genauer beleuchtet.

Gerade letzterer Film war schon ein kleiner Erfolg, mit dem Spencer selbst, der damit auch überhaupt erst zum ersten Mal mit dem neuen Künstlernamen auftrat, nicht wirklich gerechnet hatte. Kurioserweise bestanden die Produzenten bei Heute ich... morgen du! dann darauf, dass er wieder einen derart markanten Vollbart trägt, doch diesen hatte er sich bereits wieder abrasiert. Deshalb klebte man Spencer kurzerhand einen falschen Bart an, was je nach Szene leider auch durchaus auffällig ist.

Der Film ist trotzdem sehr gelungen: Man sieht Bud hier in einer Nebenrolle als schlagkräftigen Gunman, der den stoischen Brett Halsey auf einem Rachefeldzug begleitet. Eine durch und durch ernste Angelegenheit, die auch deshalb bei vielen Interessenten des Italo-Kinos einen Stein im Brett hat, da der gute alte Dario Argento hier vor seinen ersten eigenen Regie-Erfolgen das Drehbuch beigesteuert hatte. Das Resultat ist hierzulande übrigens auch bekannt unter den schon eher die späteren Hits referenzierenden Titeln Der Dicke ist nicht zu bremsen und Stoßgebet für einen Hammer, obwohl alle Auswertungen die gleiche, ernste Synchro mit dem für Bud eher ungewöhnlichen Sprecher Edgar Ott vorweisen.

Positiv kann man festhalten, dass der Film in Deutschland seit jeher ungekürzt erhältlich ist. Im Kino noch mit FSK 18 eingestuft, waren die VHS-Auflagen, wie so viele Anfang der 80er, ungeprüft. Auf DVD erfolgte dann eine Neuprüfung mit FSK 16 und so erschien der Film auch auf Blu-ray. Erst zu Weihnachten 2016 kam man im TV aber auf dumme Ideen: Kabel Eins sendete den harten Western schon am frühen Vormittag und nahm dafür 9 Minuten Zensurschnitte vor.

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Kommentare

27.06.2018 11:39 Uhr - TheRealAsh
1x
User-Level von TheRealAsh 9
Erfahrungspunkte von TheRealAsh 1.247
Ach, mal wieder ein großes Dankeschön für dieses Special.

Buddy ist einfach der Vater, den ich nie hatte. Ich vermisse ihn sehr.

28.06.2018 09:45 Uhr - Tom Cody
DB-Helfer
User-Level von Tom Cody 20
Erfahrungspunkte von Tom Cody 8.312
Der Streifen hat mir auch immer schon gut gefallen (fand ihn auch einen Tacken besser als "Die fünf Gefürchteten").
Regisseur Tonino Cervi hat zwar sonst im Italowestern nichts mehr gedreht, aber den hier kann man sich (vor allem als Genre-Freund) sehr gut anschauen.
Brett Halsey schlägt sich wacker als (zumindest optische) Kopie der Django-Figur und der ungewöhnliche, japanische Bösewicht ist auch recht interessant.

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