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Terence Hill - Seine Filme OHNE Bud Spencer im Zensur-Überblick

Die Soloauftritte von Terence Hill in der Retrospektive: Gekürzte deutsche Versionen & Kuriositäten

Am 29. März 1939 erblickte in Venedig Mario Girotti das Licht der Welt, sein Vater war Italiener und die Mutter kam aus Lommatzsch bei Dresden. Es sollte knapp 30 Jahre dauern, bis er mit seinem Künstlernamen Terence Hill die Herzen von Fans weltweit erobern sollte, wobei ihm gerade seine deutschen Wurzeln auch wieder zugute kamen. Denn gerade in Deutschland wurde er natürlich ganz besonders verehrt und nachdem er bis zum sechsten Lebensjahr nur Deutsch gesprochen hatte, war er auch entsprechend fleißig bei Promo-Besuchen hierzulande.

Doch fest verbunden mit der Wahrnehmung von Terence Hill ist für den deutschen Fan natürlich die hiesige Synchronstimme. Thomas Danneberg wurde im Laufe der Zeit zu seinem Standardsprecher, neben seiner Tätigkeit für die Schwergewichte Arnold Schwarzenegger und Sylvester Stallone. Dank den kreativen Dialogbüchern von Rainer Brandt und Karlheinz Brunnemann entstanden zahlreiche Kult-Sprüche in den deutschen Kalauer-Tonspuren, die ganz wesentlich zum Erfolg der Film in Deutschland beigetragen haben.

Leider griff man damit einhergehend aber auch öfter in die Originalfilme ein, denn gerade die frühen Western-Werke waren oft eben etwas ernster oder einfach nicht so schwungvoll kurzweilig, wie es das deutsche Publikum augenscheinlich wünschte. Und so nahmen die Verleiher oft Kürzungen für die deutschen Fassungen vor, auf lustig getrimmte Neusynchronisationen waren vereinzelt auch an der Tagesordnung. Aber auch weitere Länder waren z. T. von eigenen Schnittfassungen betroffen, die dann hier oder da verspätet auch nach Deutschland schwappten. Genug Stoff jedenfalls für eine ausführliche Retrospektive, bei der wir uns hier nur auf die "Solo-Filme" konzentrieren und selbst aus diesen natürlich nur eine Auswahl getroffen haben.

Zur weiteren Lektüre sei ansonsten erneut auf die entsprechend vertiefenden Specials verwiesen:

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